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Thailand Mein Weg nach Thailand mit 1100 EUR monatlich

Santa

อยากมีความสุข อย่าคาดหวังความสมบูรณ์
   Autor
7 März 2017
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@krimibiker Du bist der beste Beweis dafür, dass man auch mit einem schmaleren Budget in Thailand leben kann, allen Youtubern zum Trotz.

Danke für das Update und ich wünsche dir weiterhin ein schönes Leben in Thailand.
 

DampfTrucker

Aktiver Member
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16 Juni 2015
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Frankfurt am Main
Jetzt noch ein ganz kleiner Rueckblick auf die letzten Monate.
Eigentlich wollte ich schon im Mai oder Juni auf eine Rollertour gehen, aber irgendwas ist immer dazwischen gekommen.
Ansonsten gibt es nichts weltbewegendes zu berichten. Ich lebe mein Leben, bin zufrieden und geniesse den Ruhestand. Nachdem ich im letzten Jahr ja 25 kg Gewicht abgenommen habe, habe ich das erste Jahr der Gewichtserhaltung hinter mir und mein Gewicht gehalten. Alkohol gibt es auch weiterhin nicht, aber das ist meine persoenliche Entscheidung und hat nichts mit Abnahme oder gesundheitlichen Aspekten zutun - ich mag einfach nicht.
Seit etwa 4 Wochen habe ich mich einem neuen mir gaenzlich unbekannten Terrain zugewandt. Ich habe angefangen mein eigenes Brot zu backen und bin da derzeit beim Ausprobieren und Testen.
Ebenfalls wage ich mich an einfache Kuchen wobei ich schon ein bisschen Wert darauf lege, dass Brot und Kuchen von den Zutaten her in eine ausgewogene Ernaehrung passen.
Das wars dann wieder aus Bang Saray - habt eine gute Zeit und bis irgendwann
Und da ich das Meiste auch probieren durfte, kann ich ehrlich sagen, es war alles lecker. Mach weiter so mein Tudor und danke für Alles.
 

sterntat

Mr. Anaconda
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13 Juli 2020
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Hamburg
Auch ich freue mich jedesmal wieder etwas von Dir zu lesen.

Es freut mich, das alles weiterhin seine Bahnen läuft und es dir gut geht.

Letztes Jahr war ich auch in Bang Saray um es mir anzusehen.
Hatte schon ein wenig Hoffnung, das du uns über den Weg läufst.

Auch mir hat die Gegend gefallen, aber bei mir wird es, in hoffentlich ein paar Jahren, eher Hua Hin werden.

Du bist nach wie vor ein Beispiel, was man mit konsequenten Leben erreichen kann, Hut ab🙏

Ich hoffe noch viel von Dir zu lesen und wünsche Dir eine gute Gesundheit 🍀

Danke!
 

krimibiker

Frei wie der Wind
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13 Januar 2013
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Bang Saray
25 KG in einem Jahr abzunehmen, Respekt. Wie hast du das denn geschafft? Jetzt siehst du wohl aus wie ein Spargeltarzan.

Als ich so 18, 19 Jahre alt war, 55 - 56 kg, da konntest du schon Spargeltarzan sagen. Anfang 2025 hatte ich allerdings mit 103 kg fast das Doppelte und einen BMI von 32,5 also Adipositas. Nach der Abnahme rund 25 kg zeigte die Waage 77,6 kg an und einen BMI von 24,5 an. Spargeltarzan waere da wohl BMI deutlich unter 20. Aber mal Spass beiseite.
Ich hatte im letzten Jahr ja schon etwas dazu geschrieben, aber gerne nochmal einen kleinen Abriss. Jeder Koerper ist anderst, Stoffwechsel usw. unterscheidet sich und was bei mir funktioniert hat, muss so bei Anderen nicht funktionieren. Allerdings der grosse Grundsatz: Input und Output muss in einer Balance sein ist allgemein gueltig. Also wenn ich mehr Kalorien futtere als ich verbrauche, dann wird dieser Kalorienueberschuss im Koerper gelagert und fuehrt ueber die Zeit zur Zunahme.
Somit ist die grosse Stellschraube zum Abnehmen die Ernaehrung. Diaeten sind kontraproduktiv, da sie zum einen meist nur auf einen kleineren Zeitraum ausgelegt sind (bei 25 kg nicht zu realisieren) und meist einseitig und auf Verzicht von einzelnen Lebensmitteln oder Lebensmittelgruppen basieren. Nach der Diaet driftet man in der Regel ins alte Fahrwasser zurueck und der JoJo-Effekt ist programmiert.
In erster Linie muss es erstmal zu einem Umdenken im Gehirn kommen und man muss bereit sein den Schalter umzulegen.
Bei mir war ein Roman den ich im Januar 2025 waehrend meiner Rollertour gelesen habe und der das Thema langfristige Gewichtsreduzierung und Umstellung der Ernaehrungs- und Lebensgewohnheiten in Romanform gut dargestellt hat der Ausloeser zu sagen: das Konzept koennte ich mir vorstellen und ich versuchs. Nach der Tour am 17.01.2025 bin ich dann mit 103 kg gestartet und habe deutlich schneller als selbst erwartet und von Ernaehrungswissenschaftler empfohlen am 02.07.2025 mein Zielgewicht von 77,6 kg erreicht.
Erfreulicherweise habe ich keine gravierenden Schwankungen (wie man es oft in Foren und Berichten liest) gehabt. Ich habe mich (entgegen von Empfehlungen) fast taeglich gewogen und hatte immer wieder 1 oder auch 2 Wochen Stillstand, um danach dann gleich zwischen 1 - 1,5 kg weniger auf der Waage zu haben. Muss allerdings auch dazu sagen, dass ich mir kaum Ausreisser genehmigt habe und meinen mir selbst gestalteten Plan zu ueber 90 % eingehalten habe.

Wie sah dieser Plan nun aus und was hat mich dabei unterstuetzt:

Mein Ziel war, dass ich diesen Plan etwas angepasst auch ueber Jahre hinweg durchhalten kann und daher war klar: es gibt kein generelles Verbot von Lebensmitteln. Alles ist erlaubt, nur die Menge enzelner Lebensmittel wird angepasst. Gleichzeitig hatte ich mir auch einzelne Cheattage (also Tage an den auch mal ueber das taegliche Ziel hinweggeschossen werden durfte und auch heute darf) gegoennt und das dann auch genossen. Paralell dazu habe ich auch im Internet ueber Youtube usw. entsprechende Beitraege zum Thema Ernaehrung und Gewichtsreduktion ohne Diaet angeschaut und mich entsprechend gebildet. Das alles ist in meinen Plan eingeflossen der wie folgt aussah:

- Intervallfasten 16 : 8. Mein Zeitfenster da ich kein Fruehstuecker bin war/ist12 - 20 Uhr. Halte ich auch heute noch so, mache aber ab und an mal einige Tage Fastenbreak.
- Ausgehend von einem taeglichen Umsatz von ca. 2200 kcal und einem taeglichen Defizit von 500 Kcal ergaben sich ca. 1700 Kcal taeglich (Input)
- Umstellung meiner Ernaehrung auf eine ausgewogene Ernaehrung bei der wenn moeglich Masse durch Volumen ersetzt wird und Reduzierung der "leeren" Kohlehydraten. Mehr Volumen durch Gemuese, Kohlehydrate teilweise durch tierisches oder pflanzliches Eiweiss ersetzt und moeglichst eine Ballaststoffmenge von ca. 30 gr pro Tag. Das schaffe ich nicht immer, aber deutlich mehr als frueher.
- Ernaehrungsumstellungen machen ca. 80 % beim Annehmen aus, aber mehr Bewegung kann das unterstuetzen, da dadurch auch der taegliche Aktivitaetsumsatz steigt und mehr Kalorien (Output) vebrannt werden. Also taeglich mindestens 6000 Schritte (im Schnitt liege ich zwischen 7500 - 8500 pro Tag) und taegliches Schwimmen. Zeitweise waren das zwischen 1500 - 2000 m taeglich in 50 - 60 Minuten. Momentan nach einem Jahr in der Erhaltungsphase habe ich etwas reduziert und komme auf etwa 1300 m taeglich.
- freiwilliger Verzicht auf selbst zugesetzten Zucker und Reduzierung von hochverarbeiteten Nahrungsmittel. Bei Wurstwaren (ich kann und will auf Wurst nicht ganz verzichten) setzte ich nicht auf industriellproduzierte Wurst sondern auf den handwerklichen Metzger meines Vertrauens (Roi Et Bauer - Wolfram von der Kanaa-Farm).
- freiwilliger Verzicht auf Alkohol waehrend des Abnehmens, da die Leber entweder Alkohol abbaut oder Fett verbrennt - beides zusammen geht nicht. Das ich dann den Alkoholverzicht auch bis heute beibehalten habe war meine persoenliche Entscheidung da mir nichts fehlt in meinem Leben. Ab und an mal ein Radler mit alkoholfreiem Bier (Heineken 0.0).

Seit Juli 2025 halte ich jetzt mein Gewicht mit kleinen Schwankungen, die aber durch den Fettstoffwechsel ganz normal sind. Derzeit 80,3 kg. Die Ernaehrungsumstellung und Optimierung ist bei weitem noch nicht abgeschlossen und wird wohl auch nie abgeschlossen sein. Mein Bewusstsein fuer gute und bessere Ernaehrung ist auf jeden Fall geschaerft und das ich jetzt mit dem Brot backen angefangen habe hat auch damit zutun. Kuerzlich ein Linsenbrot, ein Karotten-Buttermilch-Brot gebacken und auch beim Kuchen ersetzt ich einige Zutaten durch ernaehrungstechnisch sinnvollere Komponenten. Das Optimum will und werde ich nicht erreichen zumal auch dazu die Meinungen und Ansichten der Wissenschaft oftmals sehr kontraeer sind.

Nochmals - mein Konzept war und ist fuer mich gut, weil ich damit auch weiterhin leben und mich ernaehren kann ohne Frust zu schieben und mich einzuschraenken. Ich denke hier muss jeder sein eigenes Konzept finden. Ich kenne Bekannte, die Keto machen, aber damit hadern das zuenftiges Brot dabei unter den Tisch faellt. Andere sind mit Keto gluecklich und haben das als ihre Art der Ernaehrung umgesetzt.
 

krimibiker

Frei wie der Wind
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Bang Saray
Was war das denn für ein Roman den Du gelesen hast?

Es war ein Buch von Amazon Kindle unlimited. Der Autor Philipp Sommer. Ich habe mehrere Buecher dieses Autors gelesen. Es muesste das Buch : Kleine Schritte ins Glueck - Ueber die Kunst der Leichtigkeit.
 

krimibiker

Frei wie der Wind
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Bang Saray
Noch zum Thema Abnehmen bzw. auch Gewicht halten und Kalorienzufuhr und Verbrauch:

Ich hatte mir bis Anfang 2025 nie grosse Gedanken darueber gemacht wieviele Kalorien ich so taeglich zu mir nehme und wie da der Kaloriengehalt ist. Geschweige denn, dass ich wirklich wusste wieviel Kalorien ich so als Coach-Potato taeglich verbrauche. Ich habe gelebt und konsumiert ohne mir wirklich Gedanken zu machen. Auch Makronaehrstoffe und deren Verteilung - nicht wichtig. Klar wusste man, dass auf einen gesunden Teller mehr Gemuese als Fleisch und Nudeln/Reis/Kartoffeln gehoert, aber umgesetzt habe ich das nicht.
So bis zum Alter von 25 konnte ich futtern wie ein Scheunendrescher ohne davon gross was auf der Waage zu merken. Ab da ging es dann immer in Schritten von 4 - 6 kg alle 2-3 Jahre nach oben, sodass ich dann mit 45 die 85 kg-Marke erreicht hatte. Als ich dann 2013 im Alter von 53 nach Thailand kam waren es dann um die 92 kg und ich machte mir so meine ersten Gedanken zum Thema Gewicht - aber ohne in die Tiefe zu gehen bzw. irgendwelche Aenderungen an meinem Essverhalten einzuplanen. Mein erster Versuch das Gewicht etwas in den Griff zu bekommen war dann vor gut 5 Jahren als ich einen Swimming Pool direkt vor der Nase hatte. Aber nur etwas Sport ohne an der Kalorienzufuhr etwas zu aendern ist halt nicht wirklich foerderlich.
Erst nach der Lektuere dieses Romanes habe ich mich eingehender mit Lebensmittel und deren Kaloriengehalt beschaeftigt und da erst so richtig mitbekommen was ich so an Kalorien taeglich in mich hineingeschaufelt hatte. Zwar war mein Snacken von Chips usw. gegenueber Deutschland schon deutlich geringer geworden (unbewusst) aber es war trotzdem noch vorhanden und auch heute sind Gummibaerchen, Salzsticks, Schokolade nicht vom Speiseplan verschwunden. Aber die Menge hat sich veraendert. War es frueher die ganze Tafel so sind es heute 2 - 4 Stueckchen und ich geniesse das deutlich mehr als frueher.
Um ein besseres Gefuehl zu bekommen was wieviel Kalorien hat und wie ich mein Kalorienfenster optimaler nutzen kann, habe ich mir die App Yazio als Pro-Version installiert und meinen taeglichen Kalorienkonsum am Anfang penibel abgewogen, in Restaurants habe ich mich auf geschaetze Werte verlassen und diese eingegeben. Obwohl ich eigentlich immer fuer mich gesagt hatte, dass ich das Kalorienzaehlen und Abwiegen nicht machen moechte, hat es mir in den ersten Monaten doch geholfen in einem Kaloriendefizit zu bleiben.
Heute fuehre ich die App zwar immer noch, aber es wird wesentlich weniger abgewogen, sondern mehr geschaetzt bzw. mit der inzwischen vorhandenen KI (gerade bei Restaurantbesuchen) getrackt. Muss allerdings dazu sagen, dass die KI noch sehr sehr ausbaufaehig ist und oftmals erkennt die KI Speisen auf meinem Teller, die dort garnicht vorhanden sind (aber man kann die KI korrigieren). Derzeit dient die App eigentlich nur noch zur Unterstuetzung und zum Ueberblick was ich so den Tag ueber esse.