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Laos L A O S ,das Kommunistische ,ehemalige Königreich hinter dem "blauen" Mekhong !

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Weiter von #132
In Restaurants waren wir wenig,,hatten unsere eigenen Kochsachen dabei mit Elektrowok und da mussten wir nur immer auf dem Markt einkaufen und im Hotelzimmer hat sie dann die köstlichen Speisen zubereitet.
Einkaufen auf den verschiedenen Märkten in Asien ist immer sehr interessant und vielfältige Angebote sind auch vorhanden.

Sie ist eine ausgezeichnete Köchin und da bei mir Liebe durch den Magen geht,wollte ich sie für immer um mich haben.

Das Problem war nur im Hotel unsere Kochkünste zu verbergen,da so etwas ja nicht erlaubt ist,
aber wir hatte meist ein Zimmer mit Balkon und so konnten wir die leckeren Gerüche verbergen ,
mussten aber immer bei Abwesenheit unsere Küche geschickt verstecken.

Das selbst kochen hatte den großen Vorteile,auch z.b. in Indien nie Dünnpfiff und Magenverstimmungen zu bekommen.
Das es bei großem Marktangebot auch noch preiswerter und frisch ist ,brauche ich hier wohl nicht zu erwähnen!

So gingen die Jahre dahin und irgendwann wollten wir dann auch etwas sesshafter werden.

Nach Thailand kam sie immer nur 30 Tage, mein Pass war schon nach 2 Jahren voll mit Stempeln und Visas.
Darum beschlossen wir ,in Laos erstmal fuß zu fassen.
Ich bekam für 600 USD schnell ein Jahres Arbeits Visa für dieses kommunistische Land und wir gingen den Haubau an.

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neitmoj

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18 März 2009
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Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Laos wurden 1992 wiederhergestellt.

... und die neue US Botschaft wurde Ende 2014 eröffnet.


Leider finde ich keine Info wann die alte US Botschaft wieder eröffnet wurde.
Die Wiederherstellung der diplomatischen Beziehungen bedeutet nicht das zeitgleich wieder Personal in die früheren Botschaften einzog. Leider finde ich keine Quellen dazu.

die Schweiz muss schon in Laos gut angesehen sein vermutlich wegen Unterstützungszahlungen,
denn nicht umsonst dürfen Schweizer 14 Tage visumfrei nach Laos einreisen!:daume

Warum Schweizer 14 15 Tage visafreien Aufenthalt haben entzieht sich meiner Kenntnis. Vielleicht kennt einer unserer Schweizer Member den Hintergrund.
Allerdings ist das Visa für 30 Tage Aufenthalt für Schweizer teurer als für Deutsche.

Überhaupt hat Laos ein unduchsichtiges Kuddelmuddel in den Visa Regeln.
Neben den erwähnten Schweizern gelten die 15 Tage Aufenthalt ohne Visa auch für Japaner und Luxemburger, nicht jedoch für Liechtensteiner, obwohl diese außenpolitisch ein Anhängsel der Schweiz sind.
Für manche Länder gelten die von dir genannten 14 Tage ohne Visa Zwang, für andere Länder 30 Tage und je nach Nationalität kosten die Visa unterschiedliche Gebühren an der Grenze. Österreicher müssen übrigens, genau wie die Schweizer, 5 US$ mehr bezahlen als Deutsche. Allerdings ab dem 1. Tag.

Erwähnen sollte man an dieser Stelle dass man sein Visum nach Möglichkeit in US Dollar bezahlen sollte. Man kann zwar auch in Lao Kip und in Thai Baht zahlen, jedoch zu einem deutlich höheren Preis.
Im Regelfall bekommt man bei Zahlung mit 50 oder 100 US$ das korrekte Wechselgeld (ebenfalls in US$) zurück, jedoch wird nicht jeder Dollar Schein akzeptiert, so daß manch ein Grenzgänger gezwungen ist in Thai Baht zu bezahlen obwohl er ausreichend Dollar dabei hat.
Wer jeweils nur kurz, aber häufig die Friendship Bridge zwischen Nongkhai und Vientiane passiert ä, kann in den Genuss kommen ein 30 Tage Visum für einfache Einreise für mehrere Einreisen zu nutzen. Zum Beispiel für eine Einkaufstour nach Nongkhai. Dies sollte man jedoch mit dem CvD der laotischen Grenzer vor der Ausreise klären.
 
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Teleboy

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Neben den erwähnten Schweizern gelten die 15 Tage Aufenthalt ohne Visa auch für Japaner und Luxemburger, nicht jedoch für Liechtensteiner, obwohl diese außenpolitisch ein Anhängsel der Schweiz sind.
Du bist mir ein Schwätzer! Von tuten und blasen keinen Plan aber so einen Scheiss schreiben.

Z.B: Liechtenstein ist im EWR, die Schweiz nicht! Schon alleine das zeigt, dass sich die Liechtensteiner sehr wohl aussenpolitisch von der Schweiz unterscheiden. Auch in anderen Länder, z.B. Thailand profitieren die Liechtensteiner nicht von den gleichen Bedingungen wie die Schweizer.

Wenn dich mal der Felsensepp (Fürst) erwischt, reisst er dir die Eier aus. :biggrin:
 
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neitmoj

Ladydrink iss nicht!
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18 März 2009
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@Teleboy , das du dich ausschließlich zum Stänkern in diesem Forum angemeldet hast weiß wohl jeder der deine Beiträge im Auto Thread gelesen hat. Mich stört es nicht, aber ich würde gerne mal sehen ob du nur als Anonymer hinter dem PC so starke Worte findest, oder auch in der realen Welt. ;)

Sofern du Liechtensteiner bist, hast du wohl in der Schule wenig aufgepasst.

Für dich gratis und nur hier in diesem Forum eine Nachhilfestunde in Liechtensteiner Außenpolitik:

IMG_20210715_183121.jpg

Die Quelle dazu darfst du dir selber ergoogeln, da ich möchte das meine Nachhilfeschüler recherchieren lernen. :bigsmile
 

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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So,da wir gleich auch in Afrika landen könnten und das ist ja meilenweit von Laos entfernt, :rolleyes:
machen wir mal schnell weiter mit #141

In Laos giebt es 2 Arten von Grundstücken.
Die ersten und unsichersten sind die Grundstücke ,die vom Lao Staat auf Lebenszeiten vermacht/ befristet geschenkt werden.

Diese beinhalten kein unmittelbares Recht am Grundstück ,sondern sind meist nur eine befristete Gegenleisung für eine Tätigkeit der Person zu Nutzen des Staats.
Sie können also jederzeit zurück verlang werden,die bebauten Wohnfläschen waäre dann,ohne Entschädigung, wieder eingezogen und an andere ,verdiente Beamte verteilt.

Dann kennt Laos auch den Grunderwerb durch Chanot ,wie in Thailand,
aber solche Grundstücksrechte sind weniger vorhanden und darum teuer.

Wir brauchten einige Monate um ein passendes Grundstück,auch weit von Familie entfernt ,zu kaufen.

Wir fanden dann endlich,gut 2 km vom Zentrum Savannakeths etwas ,mit einem alten Holzaufbau der einsturzgefährdet aussah und auch war,
einschließlich einem bunkerartigen Steinhausanbau ohne Fenster.
Alles wirkte schmutzig und baufällig,aber das Grundstück,1 Rai,lag ideal!:daume

Kaufprei 700.000 Bath habe ich in bar auf den Tisch gelegt ,nachdem wir das umgeschriebene Chanot in den Händen hielten.

Das Erste was wir angingen war eine dicke,hohe Mauer um das Grundstück,
dass uns die Laoten ,besonders der Phu Yai Ban der gerne rumschnüffelte,
nicht in die Suppe spuken konnte.
Auch ein schmiedeeisernes Tor kam dazu.Später mit Wellblech vor neugierigen Blicken,zugenietet.

Der ganze Spaß so um die 300.000 Bath hat lange gedauert,
denn in Laos sind die Baupreise höher ,als wie in Thailand,aber dafür arbeiten die Laoten auch viel langsamer ,muß aber nicht gründlicher sein.
Man kann aber einen Laoten eher wegen Faulheit beleidigen ,als wie einen Thai,
die Laoten greifen nicht gleich zum Messer,sondern trinken ihren Lao Kao gemütlich weiter.:prost

So sah das Grundstück bei Kauf ,aber schon mit fertiger Mauer/Tor aus ,da wartete eine Menge Arbeit auf mich ,aber ich hatte ja Zeit genug !

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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Wieso:eek: ,Lichtenstein liegt doch schon fast in Afrika,oder?:weg
 

Teleboy

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@Teleboy , das du dich ausschließlich zum Stänkern in diesem Forum angemeldet hast weiß wohl jeder der deine Beiträge im Auto Thread gelesen hat. Mich stört es nicht, aber ich würde gerne mal sehen ob du nur als Anonymer hinter dem PC so starke Worte findest, oder auch in der realen Welt. ;)

Sofern du Liechtensteiner bist, hast du wohl in der Schule wenig aufgepasst.

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Die Quelle dazu darfst du dir selber ergoogeln, da ich möchte das meine Nachhilfeschüler recherchieren lernen. :bigsmile
Die Liechtensteiner bestimmen aber immer noch selber wie sie vertreten werden wollen. Ist eine reine Dienstleistung. Genauso wie für die Amerikaner die von der Schweiz im Iran nicht nur vertreten, sondern auch Konsularische Aufgaben übernehmen.

Wenn es dich ärgert, wenn du mal für deinen Unsinn zu allen möglichen Themen kritisiert wirst, ist das dein Problem. Jeden Unsinn von dir muss man nicht durchgehen lassen.

Erzähl uns doch einfach mal was dich an Laos bindet oder so interessiert, dass du uns @Otto Nongkhai immer reingrätschen musst.
 

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Ok,solange wir im Weitesten:coffee: bein Grundthema sind ,
meine Threads ,anders als hier im Forum sonst üblich,
sind open free.
Könnte ja auch eigenständig löschen :eek: ,bin aber für berechtigte Kritik offen ,solange höflich!


Also machen wir mal weiter bei #145

In das Gebäude habe ich dann noch einmal ca. 400.000 Bath gesteckt,oben auf dem Betonbunker einen Balkon mit Kacheln gefliest ,damit die Bodendecke wasserdicht wurde und darauf noch ein Dach setzen lassen wegen der starken Sonneneinstrahlung.
War der teuerste Posten!

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Ach ja,sauber gemacht müßte auch mal wieder!

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Später wuchs mir ein Baum in den Balkon,beschädigte das Dach und mußte fachgerecht entsorgt werden.

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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Den stabilen Zementbunker etwas verändert,Wände rausgerissen,Holzfenster und Türen einbauen lassen und eine alte ,große Art von Zementspüle,die wirklich robust gebaut und deren Zweck mir unbekannt war, mit Vorschlaghammer entfernen lassen.
Alle Räume,Schlaf/Wohnzimmer und Küche wurden mit blau-weißen Kacheln bestückt,so dass man bei Nässe gut von Raum zu Raum rutschen konnte.

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Mein Frühstück im Schlafraum,Matratze liegt am Boden,da dass Bett bei intensiver Leibesübung zusammengebrochen ist.

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DSCF8120.JPG

Meine Reisehose,sie hat schon viel von dieser Welt gesehen,meist ungewaschen!

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Das große Badezimmer blieb so wie ea war,auch die vermutlich teuer eingebaute Plastiktür ließ ich da,wo der Voreigentümer sie hinterlassen hatte.

Als Vorraum noch so einen netten,größeren Tressor mit viel Eisen versehen instaliert,damit wir wertvolle Sachen (hier Schränke,Moped,Werkzeug ) lagern können.
In unserer Gegend wird oft eingebrochen ,wegen Drogenbeschaffung und Armut.

Hier kam auch derjenige rein,der sich auf unserem Grundstück nicht anständig benehmen konnte. :weg

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Das baufällige ,alte Holzhaus ließ ich unbearbeitet,diente es mir als Zugang zum Balkon,bis ich mal fast durch die morsche Decke fiel ,steckte schon mit den Beinen zwischen den Stockwerken.
Auch als Lagerraum und Spielwiese für unsere Kleine war das Geisterhaus ,wie die Nachbarn es nannten, besonders bei Regen gut geeignet.
Der untere Zementteil war ja auch noch etwas stabiler gebaut!

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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Auch der Garten nahm Gestalt an.
So etwas macht mir immer viel Spaß ,auch wenn ich kein perfekter Gärtner bin und nicht genau Unkraut von Nutzpflanzen unterscheiden kann,:eek:
Suche immer nach guten Ideen ,besonders bei Obstbäumen und Sträuchern !

Habe zuerst schnellwachsende Bananenbäume angepflanzt ,die Schatten werfen,mir aber später bis in den Himmel wuchsen
und die ich dann halsbrecherisch mit einer wackeligen Leiter gestutzt habe ,da sie die Stromleitungen belästigten.

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Picture 314.jpg

Um Teile des Hauses wurde eine Zementplatte gegoßen,damit sich dadurch das Unkraut unterdrüken ließ,da ich viel auf Reisen bin.
Bedeutet aber auch mehr Hitze ,aber weniger Arbeit ,so wie hier.

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Eine Wasserpumpe wurde eingebaut,hier Rohre bis in den Grundwasserbereich gebohrt ,ähnlich wie beim Bericht vom Iffi.

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Dann gab es aber soviel Druck vom Grundwasser ,dass es laufend floß und wir eine kleine Überschwemmung hatte die nicht zu stoppen war,
ähnlich wie beim Zauberlehrling.
Hat aber alles der linke Nachbar abbekommen ,der tiefer lag.
Dafür bekamen wird das Wasser vom rechten Nachbar ab,der sein Auto ausgiebig wusch und konnten so alles auf ihn schieben :)

So einen kleinen Traktor hatten wir auch,ließen sich immer Familienausflüge in die Umgebung organisieren.
Meine Laotin mußte den fahren,da ich keinen Führerschein habe.
Wenn aber kein Gegenverkehr war ,durfte ich auch mal ran:)

Picture 206.jpg

Hier war noch keine Zementplatte vorhanden ,nur ein Zementweg.

Picture 208.jpg

Und hier sind wir ausserhalb der schützenden Mauer,ein paar Ziegen ,die wirklich lecker schmecken ,aber Kürpergeruch verursachen,
laufen vor der Mauer hin und her und suchen nach Gras.

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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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So ,mein erstes Haus im Kommunismus war geschafft ! :unsure:

Mit gut 1.400.000 Bath beim Kurs 1 zu 40 = 35.000 Euros etwas zu teuer geraten,:devil
aber Laos ist einfach mal teurer als wie LOS ,aber früher auch schöner in allen Bereichen

Da mein Leben hauptsächlich aus Reisen ,Ficken ,Essen/Trinken und Häusle bauen besteht ,
reichte mir dieses Objekt in der Nähe eines laotischen Tellerrands nicht mehr aus,
denn Otto war reif für das Outback ,da wo sich Hasen und Füchse gute Nacht sagen ,
dort wo es weder Internet noch Smartphones gibt ,da Strom fehlt,

also dort ,wo die laotischen ,rückständigen Eifelbauern mit ihrem Geisterglauben wohnen ,
da wo noch ein Mann ein Mann sein kann , oft sogar mit Cowboyhut.:penis

Diese Orte gibt es schon in Laos, nicht weit von Savannaketh ,nur ca 40 km von meinem derzeitigen Wohnsitz ertfernt Richtung Osten ins Niemandland.
Bei Regenzeit fast unpassierbar!

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Jetzt noch über eine kleine Brücke für Leichtgewichtler und schon sind wir da !

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Otto Nongkhai

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Eine Gegend ohne Krankenhaus,aber mit Geisterheiler,ohne Schule aber mit einem Dorfbürgermeister,
dessen Wohlsein man sich mit Essen/Trinken erkaufen mußte,wenn man als Ausländer hier ungestört wohnen will.
(der rechts sitzende)

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Stromleitungen waren auch noch nicht gelegt ,aber in Planung!

Solche Gegenden sind im Kommunismus ausländerfrei,warum wohl?

Abends geistern Taschenlampen,Kerzenlichter und Feuerhaufen mit stechendem Rauch durch die Gegend
und entwickeln eine gewisse Gemütlichkeit und Wärme.

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Zahlreiche nette Tierchen,die harmloseren ,teils giftige Schlangen sieht man bei dem kargen Graswuch schon meterweit und kann ihnen ausweichen.

Undurchdringbare Dornenhecken, langgezogene Gewässer ,die man durchschwimmen kann,wenn nicht gerade urige Tierchen darin baden.
Der Umweg war aber immer sehr schweißtreibend,also Stiefel an und durch,mit langem Stab bewaffnet.
Aufgepasst ,der Boden war glitschig ,wenn man ihn überhaupt berührte!

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Zäher Staub von den vielen Zuckerrohrplantagen gemischt mit lehmiger Erde die bei Starkwind davon weht.
Durch Zuckerrohr war auch das Grundwasser oft klebrig und schmeckte süßlich/oelig ,
also ungeeignet zum trinken und schwer sich damit sauber zu bekommen.

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Eine Gegend wo man Filme drehen könnte,wenn man ein Handlung hätte,aber es ereignet sich hier wenig,vieleicht ab und zu ein Mord.oder Diebstahl
und die meisten Bewohner verbringen die Zeit an ihrer Opium-Pfeifchen zu nuckeln,oder Ja Bah zu schlucken ,um den eintönigen Tag zu überwinden.
Manche stehen auch auf den Lao Whiskey Lao Kao.

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Ich hatte hier nie Langeweile,bin ich alleine durch die Gegend gestrolcht ,kam mir vor wie der letzte Moikaner in einer Halbwüste und entdeckte viele Schönheiten der Natur,die anderen gar nicht auffallen.
Wichtig war nur,genügend Essevorräte und Wasser dabei zu haben,und wenn der Trampelpfad mal in den Dornen endet ,was oft vorkam und es zu spät für den Rückweg war,
irgendwo war immer ein Strohdach zum Übernachten und Relexen mit Moskitonetz ,

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trotzdem da die anschmiegsamme Frau gefehlt hat,
denn wenn ich mal einer begegnete,bekam die immer einen großen Schreck und nahm reiß aus.
Sehe ich wirklich so furchterregend aus ???

laos 396.jpg

Meine Laotin hatte immer Angast um mich trotzdem sie nie mitwandern wollte ,
versuchte aber oft für mich einen Begleitschutz zu organisieren ,der aber fußfaul war und so bin ich ihm immer nach ein paar Minuten entwicht.

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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Hier wird so ein Wahrsagerhäuschen betrieben,die Bevölkerung kommt mit Essgeschenken und Geld vorbei
und läßt sich die Zukunft voraus sagen,natürlich werden nur für positive Ereignisse gut bezahlt
und wenn die dann noch eintreffen gibts einen Nachschlag.
Knochenreste von Verstorbenen und sonstiger Humbug sind auch dabei.

So ein Wahrsager kann gutes Geld machen,denn die Laoten sind sehr abergläubig!


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neitmoj

Ladydrink iss nicht!
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18 März 2009
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Otto, ich lese nach wie vor mit großem Interesse deinen Laos Thread und habe mir eigentlich vorgenommen trotz heftigen Kopfschüttels nicht mehr zu kommentieren, sondern lediglich "Danke" zu klicken, egal welchen Quatsch du schreibst.

Teilweise glaube dir das du Laos tatsächlich so empfunden hast wie du hier berichtest, aber mir fehlen 2 wesentliche Komponenten.
1. Welche Ethnie 2. Wann

Geographisch kann man es zumindest seit einem deiner letzten Beiträge einordnen: Im Hinterland von Sawannakhet.

Auf deinen Bildern sieht man einige Bru (erkennbar am stämmigen Körperbau, kurzen Beinen,... ) ... im letzten Beitrag berichtest du vermutlich über Sitten und Religion der Tri. Deine Frau bzw. die Leute im Dorf wo dein Haus steht könnten Monkhong sein (essen auf dem Boden statt an Tischen auf Stühlen).

Ich finde das alles sehr unterhaltsam, aber mit deinem Thread Titel "Laos" hat es nicht viel zu tun. Denn du schreibst nur über die Lebensweisen winziger Minderheiten und rein gar nichts über die großen Völker des Landes.

Es ist etwa vergleichbar als wenn du über Deutschland schreiben würdest das wir alle Moslems sind, uns vom Fischfang ernähren und in Hütten aus Lehm mit Strohdach wohnen.

Wir gesagt, ich finde es irgendwie unterhaltsam, und weiß aus eigener Erfahrung das es ethnische Minderheiten gibt auf die das eine oder andere aus deinen Beschreibungen zutrifft, aber das ist gerade mal ein winziger Teil der Bevölkerung von Laos, weit winziger als die türkische Gemeinde in Wuppertal oder der Thai Park in Berlin.
 

Otto Nongkhai

Kein anderes Hobby?
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1 Mai 2021
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und habe mir eigentlich vorgenommen trotz heftigen Kopfschüttels nicht mehr zu kommentieren, sondern lediglich "Danke" zu klicken, egal welchen Quatsch du schreibst.

Das waere genau das Falsche,nein nicht das Danke druecken :cool:,sondern nicht zu kommentieren ,denn meine Threads leben von deinem Fachwissen auch ueber Minderheiten:daume


Teilweise glaube dir das du Laos tatsächlich so empfunden hast wie du hier berichtest, aber mir fehlen 2 wesentliche Komponenten.
1. Welche Ethnie 2. Wann
Genau,du hast es erkannt.

Ich koennte mich jetzt rausreden und sagen,meine Laotin,eine Lao Lum ist nicht an Minderheiten interessiert,da etwas eingebildet und von ihr habe ich viel Wissen ueber Laos.
Literatur gibt es auch nicht ausreichend ,oder ist mir nicht bekannt und gerade darum freue ich mich ueber deine fundierten Ergaenzungen zu diesem Thread. :daume


Ein Reisebericht ist keine Einbahnstrasse,oder Selbstbedienungsladen,sondern lebt von dem Fachwissen der einzelnen Member hier und
ich bin wirklich happy ueber jede sachiche Ergaenzung ,auch wenn nur ein kleiner Tipp.,oder Verbesserung:daumen

Ich mache dir einen Vorschlag ,neitmoj ,du uebernimmst die Themen Ethnie bzw Minderheiten hier,oder in einem separaten Thread
und ich bleibe beim Beiwerk ,beim Rahmen sozusagen mit vielen bunten Bilder ,eingefangen aus dem taeglischen Leben.


Ich finde das alles sehr unterhaltsam, aber mit deinem Thread Titel "Laos" hat es nicht viel zu tun. Denn du schreibst nur über die Lebensweisen winziger Minderheiten und rein gar nichts über die großen Völker des Landes.
Mein Thread soll Touristen an- ,oder ablocken mal eine Lao Rundfahrt zu machen und glaube mir,dem Normalo ist das Thema Ethnie vollkommen schnuppe.
Er will nur schoene Frauen,Landschaften sehen und vernuenftig Essen,Trinken und Schlafen.Ist sein gutes Recht,hat meistens nur Urlaub und will sich auch erholen.

Hoestens Lehrer und Wissenschaftler z.b. machen Bildungs- Studienreisen und fuer die waerest du dann zustaendig,neitmoj

Weil mich aber auch das Thema Ethnie interessiert ,meine Laotin kann ich nicht fragen,da 0 Wissen bzw Interesse ,
bleibe ich bei meinem Vorschlag, du als Ethnieexpat deckst bitte diesen Bereich hier ab,OK!?🙏
 
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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Hier eine Neuheit,die auch interessant ist:

A planned new expressway in northern Laos will link with Thailand via the bridge over the Mekong River
in Chiang Khong district of Chiang Rai.


Surveyors are already designing a route for a new expressway in Laos that will cut travel time between northern Thailand and southern China.

Liu Jingwei, an official overseeing the project, said officials were surveying the route for the expressway that will connect Huayxai in Laos' Bokeo province and Boten, the Lao town in Luang Namtha bordering China, according to the Vientiane Times.

The expressway was approved by the Lao government in 2020, with construction costs estimated at US$3.8 million.

The new road will connect with Chiang Khong district of Chiang Rai via the existing bridge over the Mekong River.

Two Hours from Thailand to China

The 180-kilometre highway would enable vehicles that are travelling at a constant 80 kilometers per hour from Thailand, to reach China through Laos in less than two hours.

Bokeo governor Buakhong Nammavong told media, “the new road would pave the way for quick delivery of goods within Laos and with other countries”.

The Vientiane–Boten Expressway is a partially completed expressway between Boten, on the China–Laos border, and Vientiane, the capital of Laos. It roughly parallels Route 13.

The expressway is the first in Laos.

Construction of the expressway is divided in four sections: Vientiane–Vang Vieng (113 km (70 mi),Vang Vieng–Luang Prabang (137 km (85 mi))Luang Prabang–Oudomxay,Oudomxay–Boten.

The first section to be completed is the Vientiane–Vang Vieng Expressway.

Preparation work for the Vang Vieng–Luang Prabang section is to commence after opening of the Vientiane–Vang Vieng section.

 
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