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Laos L A O S ,das Kommunistische ,ehemalige Königreich hinter dem "blauen" Mekhong !

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Bin ja mehrfach in Laos geblieben,aber im Jahre 2003 hatte ich Glück,oder Pech ,da habe ich meine jetzige Lebensgefährtin getroffen ,
mit ihr eine Tochter gemacht und jetzt leben wir zusammen wieder in Deutschland.

Fangen wir vom Anfang an.

Ich fuhr also 2003 nach Pakxee ,um weiter zu den 4.000 Mekhonginseln zu reisen.
Fühlte mich schon auf der Hinfahrt nicht wohl,hatte wohl Covid eine Erkältung mit Fieber.

Die Nacht im Hotel in Pakxee habe ich ganz schön geschwitzt vom Fieber ,fühlte mich schlapp und kraftlos
und hätte ich das Busticket nicht gebucht,ich hätte abgebrochen.

Morgens mit Minibus nach der Insel Don Deet und den 4.000 Inseln gefahren.
Insel Don Deet und die 4.000 Inseln werden hier später noch ausführlich behandelt.

Hatte eine Rückfahrkarte für den Minibus, hatte aber vor ein paar Tage auf der Insel bleiben.

Ersten Tag alles Wichtige an Programm durchgezogen und da ich mich immer noch nicht gesund fühlte,am nächsten Morgen
wieder zurück mit Bott/Minibus nach Pakxee und dann weiter nach Savannaketh,um in der Nähe von Thailand zu sein.

Auf dem Busbahnhof apakxee stand ein klappriger Bus nach Savannaketh,davor ein paar Laoten.

Die Jüngste aus der Gruppe ,32 Jahre alt ,sprach ich an,um sicherzugehen,dass das der richtige Bus war.
Wir kamen auf Thai ins Gespräch und sie erzählte mir,dass sie Krankenschwester war ,bzw. ist
und mit ihrer Mutter auf Tour war ,um Medizin zu verkaufen.

Genau so eine Person könnte ich jetzt gut gebrauchen,fühlte ich mich immer noch nicht gesund
und brauchte eine Betreuerin mit medizinischen Kenntnissen.
Auch fehlte mir etwas Gesellschaft.

BILD2157.JPG BILD2159.JPG DSCF1270.JPG
 
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neitmoj

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Danke für deine Antwort, @Otto Nongkhai

Diese ist allerdings auch etwas verwirrend für mich :keine Ahnung
Zum Beispiel: Hast du 2 Frauen parallel, eine Thailänderin mit Sohn und eine Laotin mit Tochter?

Das Problem der Minderheiten in Laos habe ich oft mit meiner Frau durchdiskutiert und ich verstehe daher deren schwierige Lage in einem stark kommunistischen Land,

In Laos habe ich eine Diskriminierung von ethnischen Minderheiten weder wahrgenommen noch davon gehört.

Völlig gegensätzlich zu Thailand, wo ethnische Minderheiten kein Recht auf eine ID Karte oder Reisepass haben. Sie gelten in Thailand bestens als Menschen Dritter Klasse, weit unter uns Farangs, und werden kommerziell als exotische Tiere vermarktet.
Deren Kinder dürfen in Thailand nicht mal öffentliche höhere Schulen besuchen, sondern lediglich die 6 Grundschuljahre am staatlichen Schulsystem teilnehmen, während zum Beispiel für in Thailand lebende "Farang-Kinder (Vater und Mutter = Farang) die allgemeine Schulpflicht genau so wie für thailändische Kinder gilt.
Die so genannten" Hilltribes" dürfen in Thailand kein Land besitzen und nicht mal ohne Genehmigung von einem Djangwat in ein anderes reisen. Ferner gilt für sie der gesetzliche Mindestlohn nicht, wohl aber für Gastarbeiter aus den Nachbarländern, Laos, Kambodscha, Myanmar etc..

Mir fehlt das tiefere Wissen ob in Laos tatsächlich die offizielle Direktive gilt, das alle 51 Ethnien gleichberechtigt sind.
Jedoch habe ich keine Anzeichen gesehen das dem in der Realität nicht so ist.

Zum Beispiel gibt es einen Feiertag an dem alle Ethnien in ihrer jeweiligen Tracht prozessieren und feiern.
An der Nationaluniversität habe ich Professoren*innen aller möglichen Ethnien kennengelernt und die Mit-Studenten meiner bessere Hälfte gehören ebenfalls verschiedenen Ethnien an.

In Thailand wäre es hingegen völlig undenkbar das ein "Hilltribe" überhaupt eine Universität besucht, geschweige denn dort als Professor lehrt.
 
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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Das kenne ich zu gut aus Thailand, insbesondere aus dem Isaan, jedoch nicht aus Laos. Denn da sitzen die Menschen normalerweise auf Stühlen am Tisch und schlafen nachts in Betten statt auf dem Boden.
Aber wie gesagt, ich kenne nicht alle Regionen in Laos und kann daher nicht ausschließen das es mancherorts so ist wie du beschreibst.
Ich habe hier einige Bilder reingestellt die beweisen,dass viele Laoten beim Speisen auf dem Boden sitzen.
Mir wurde aber oft ein Stuhl angeboten,den ich aber immer abgelehnt habe.
Im Restaurant hast du natürlich Recht.
 

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Danke für deine Antwort, @Otto Nongkhai


Deren Kinder dürfen in Thailand nicht mal öffentliche höhere Schulen besuchen, sondern lediglich die 6 Grundschuljahre am staatlichen Schulsystem teilnehmen, während zum Beispiel für in Thailand lebende "Farang-Kinder (Vater und Mutter = Farang) die allgemeine Schulpflicht genau so wie für thailändische Kinder gilt.
Nach meiner Information dürfen Farang Kinder nur bis Moo 3 auf die Schule.darum gehen sie ja meist auf Privatschulen.
Muss mich aber darüber noch einmal schlau machen.
 
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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Also im Bus setzte ich mich gleich neben sie und hatte jetzt 4 Stunden Zeit sie zu verführen und mich bei ihr einzuschmeicheln.
Wir hatten ja beide das gleiche Ziel Savannaketh.Sie konnte zum Glück Thai.

Es wurde schon dunkel und ich rückte näher an sie ran.

Habe dann mit der Hand über ihr nacktes Knie gestreichelt um zu prüfen ,ob sie mich abweisen würde.
Sie tat es nicht und da wusste ich,es wird da etwas laufen zwischen uns. :cool:

Sie und ihre Mutter stiegen leider gegen Mitternacht 2 km vor mir aus.

Wir verabredeten uns aber am nächsten Tag uns im Ort am Mekhong zu treffen und ich fuhr weiter zu meinem Guest House
am Rande von Savannaketh ,wo ich um diese Zeit noch einen Bungalow bekam.

Am nächsten Tag war ich schon ganz aufgeregt,ob sie auch kommen würde,meine Erkältung war wie weggeflogen.

War schon eine Stunde vor dem Zeitpunkt an unserem Treffpunkt am Mekhong und lief aufgeregt hin und her,
so als wäre es das erste Mal bei einem Date.

Hatte ja schon Frauenendzug,fast 30 Tage ohne Pussy und Zärtlichkeiten in Laos gelebt!

19.JPG 58b.jpg DSC03672.JPG
 
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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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In Laos habe ich eine Diskriminierung von ethnischen Minderheiten weder wahrgenommen noch davon gehört.

Völlig gegensätzlich zu Thailand, wo ethnische Minderheiten kein Recht auf eine ID Karte oder Reisepass haben. Sie gelten in Thailand bestens als Menschen Dritter Klasse, weit unter uns Farangs, und werden kommerziell als exotische Tiere vermarktet.


In Thailand wäre es hingegen völlig undenkbar das ein "Hilltribe" überhaupt eine Universität besucht, geschweige denn dort als Professor lehrt.
neitmoj schrieb:
Deren Kinder dürfen in Thailand nicht mal öffentliche höhere Schulen besuchen, sondern lediglich die 6 Grundschuljahre am staatlichen Schulsystem teilnehmen, während zum Beispiel für in Thailand lebende "Farang-Kinder (Vater und Mutter = Farang) die allgemeine Schulpflicht genau so wie für thailändische Kinder gilt.
Von Otto-Nongkhai !
Nach meiner Information dürfen Farang Kinder nur bis Moo 3 auf die Schule.darum gehen sie ja meist auf Privatschulen.
Muss mich aber darüber noch einmal schlau machen.

Hier habe ich noch ein paar interessante Links zusammen getragen,
wer viel Zeit in der Regenzeit hat kann hier mal schmökern. :Heini

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Kinder mit nur ausländischer Nationalität werden
in der öffentlichen Grundschule nicht zugelassen.


Auch private Schulen mit thailändischem Studienplan kommen aus sprachlichen Gründen für ausländische Kinder kaum in Frage. Die Unterrichtsmethoden entsprechen nicht dem modernen westlichen Standard.

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Schulpflicht in Laos


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Diskriminierung in Asien

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neitmoj

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Danke dir @Otto Nongkhai für die links.
Gelesen habe ich die Inhalte dahinter noch nicht. Werde das aber beizeiten angehen.

Vielleicht kam mein Vergleich Thailand - Laos so rüber das ich Laos Idealisiere?
Dem ist jedoch nicht so. Vieles am Land gefällt mir zwar, aber mit dem Kommunismus, der Rechtsunsicherheit und der Korruption kann ich mich absolut nicht anfreunden.

Bezüglich Kindern von in Thailand lebenden Ausländern hatte ich mich unklar ausgedrückt.

So meinte ich das:
In Thailand geborene Kinder von ausländischen Eltern können nach dem Geburtsrecht die thailändische Staatsbürgerschaft annehmen.

Dieses Geburtsrecht gilt jedoch nicht für die Kinder der diversen thailändischen Volksgruppen.
Diese Kinder gelten, ebenso wie ihre Eltern und Urahnen, die möglicherweise schon dort lebten bevor Thailand oder dessen Vorläufer Siam gegründet wurde, als staatenlos und somit weitgehend rechtslos.
 

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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So meinte ich das:
In Thailand geborene Kinder von ausländischen Eltern können nach dem Geburtsrecht die thailändische Staatsbürgerschaft annehmen.
Da muss ich dich entteuschen,neitnoj,da liegst du falsch.
Thailand hat nicht das Geburtsländerrecht wie z.b.in den USA.

Nehmen wir mal meine laotische Tochter,geboren in Thailand.
Vater ein PR und Mutter ein TR-Visa.
Da hat der Chef vom Thesaban ein paar Tage dran gebrütet und kam zur Lösung,
nur wenn ausländischer Vater und Mutter beide PR sind,bekommt das Kind die Thai.(wie früher bei eingewanderten Chinesen und Viet)
In anderen Fällen nicht! In der Geburtsurkunde steht ,"Sandschat Thai mai dai"

Meine Tochter war,bis ich die Vaterschaft anerkannt hatte,staatenlos.
Das interessiert die Thais nicht.

Das sie aber mit Thai Geburtsurkunde ohne Ausreise visafrei bis zur Volljährigkeit in Thiland leben kann,dass stand bei Geburt schon fest.
Sie ist aber 4 Monaten nach Geburt nach D ausgereist.

Das einzige,trotz Geburt in LOS ,was sie hat ,ein gelbes tabien ban mit Wohnsitz bei meiner Mia Luang.:confused:

Wenn ich es geschafft hätte sie zu einer Thai zu machen,wäre ich damals weiter in LOS geblieben!!!
So,jetzt bist du dran !
 

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Weiter mit Posting 125

Nach 30 Minuten bog sie mit ihrem altersschwachem Moped um die Ecke und kam sofort zu mir.

Sie fragte mich "was wir jetzt machen sollten,Kaffee trinken?" und ich lud sie in meinem Guest House ein,
um ihr meine Briefmarkensammlung zu zeigen.

Sie sagte ok und wir gigen,nachdem sie ihr Moped verstaut hatte ,in mein Zimmer,eine Art Bangalow.

Dort passierte es einfach und plötzlich war ich Bestandteil ihrer Familie und wurde dort auch zum Essen eingeladen.

Bei mir gilt das Motto,komme ich bei einer Frau schnell zum Zuge,dann habe ich weitere Interessen,
muß ja prüfen,ob sie ein leichtes Mädchen ist,die mit jedem ins Bett geht.
Bei meiner Laotin mußte ich das nach intensiver Nachprüfung verneinen,trotzdem sie eine Tochter mit einem Thai hatte,der sie dann sitzengelassen hat.
Also mußte ich noch ein Kuckuckskind mit ernähren!:rolleyes:

Hätte sie mich aber zu lange hingehalten,wäre aus uns nichts geworden,denn ich habe wenig Lust zu lange um die Honigbiene rumzufliegen,
ohne das ich an den Nektar komme.
Dann haue ich lieber ab und reise alleine herum.

3e.jpg DSC04772.JPG DSCF3411.JPG
 

neitmoj

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nur wenn ausländischer Vater und Mutter beide PR sind,bekommt das Kind die Thai.(wie früher bei eingewanderten Chinesen und Viet)

OK, diese Einschränkung war mir nicht bekannt.
Zum Beispiel die Kinder meines früheren Arbeitgebers (beide Elternteile Europäer) haben die thailändische Staatsbürgerschaft.
Mir wurde das so erklärt das dies möglich war, weil sie in Thailand geboren wurden.
Es kann natürlich sein das deren Eltern zu dem Zeitpunkt, so wie du, die Permanent Residency hatten.

Als ich dort arbeitete hatten beide Eltern bereits die thailändische Staatsbürgerschaft angenommen. Da waren die Kinder jedoch bereits erwachsen.


@Otto Nongkhai, thailändische Staatsbürgerschaft hin oder her, wir reden aneinander vorbei und zudem fern von deinem Thread Thema.

Meine ursprüngliche Aussage bezog sich auf ethnische Minderheiten in Laos.

Meine Erfahrungen dazu stehen im völligen Widerspruch zu dem was du darüber geschrieben hast.

Statt das wir hier weiter off topic über die Rechte von Kindern deutscher Eltern in Thailand diskutieren, berichte doch mal konkrete eigene Erfahrungen oder Erlebnisse über Benachteiligung ethnicher Minderheiten in Laos.
 
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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Statt das wir hier weiter off topic über die Rechte von Kindern deutscher Eltern in Thailand diskutieren, berichte doch mal konkrete eigene Erfahrungen oder Erlebnisse über Benachteiligung ethnicher Minderheiten in Laos.
Ich persönlich nicht,kenne aber einen Member aus einem anderen Forum persönlich, der Arbeitet für Reporter ohne Grenzen und war mit eigenem Auto im Gebierge um Vang Viang unterwegs,wo auch seine laotische Lebensgefährtin her stammt.

Dort ist teils milltärisches Sperrgebiet und da treiben laotische Soldaten ihr Unwesen ,
unterdrücken die Bergbevölkerung,vergewaltigen Frauen usw.
Er wurde bei so einer Tour erwischt,kam in Laos ins Gefängnis und nur nach Intervention der Reporter ohne Grenzen wieder frei.
Jetzt ist er in Laos No an Grata und darf das Land nie wieder betreten.

OK, ich kann seine Erzählungen nicht nachprüfen ,mir sind aber auch diese Sperrgebiete bekannt,da ich selbst mit meiner Laotin dort unterwegs war und wir vom Millitär zurück geschickt wurden.Auch spricht meine Laotin nicht gut über die Bergbevölkerung,nennt sie Verbrecher die Überfälle organisieren um an Geld und Lebensmittek zu kommen.
 

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Sie hatte einen Reisepass,der damals unter Laoten nicht sehr verbreitet war.
Sie wollte einmal versucht in Bangkok einen Job zu finden,erfolglos ,
da für Laoten nur Rotlichtjobs vorhanden und dafür war sie zu alt .

Jetzt blieb ich nicht mehr lange in Savannaketh,wir packten unsere Klamotten und gingen auf Tour.
Sie zuerst mit einem Rollkoffer,der mir aber im Bus auf den Kopf fiel,danach kaufte ich ihr einen stabilen Rucksack.

Ich reise,selbst im hohen Alter ,nur mit Rucksack, kann man viel einpacken,die Gewichte gut verteilen und
man hat die Hände frei um durch die Massen zu schwimmen.

Zuerst zu meinen Condos in Bangkok und Pattaya ,später in ganz Thailand und dann kam ganz Asien dran,ausser Nordkorea und Japan.

In vielen Ländern des Asean-Verbundes bekam sie 30 Tage Aufenthalt und so dauerte unsere Reise mehrere Jahre,
davon Indien/Nepan fast ein Jahr und China ig. 6 Monate mit Visa.

Nur in Indonesien kannte mn Laos nicht und dort wurden wir bei Einreise zurück gewiesen.
Haben wir später mit Visa nachgeholt und auch die Inselkette abgeklappert ,fast bis New Guinea.

Eine Laotin auf Tour ist schon eine Exotin ,fast niemand kennt das kommunistische Land,selbst das Imigraten nicht.
Hatten immer Erklärungsnotstand und bei Einreise in ein Land manchmal verzweifelt.:wall

Auf solchen Touren ,die wir in Eigenregie planten und preiswert durchführten,davon viele km zu fuss,
lernt man sich natürlich kennen und lieben und kann die Belastungsgrenzen ausloten.
War einfach:daumen:daume

DSCF3429.JPG DSCF2593.JPG DSC03510.JPG
 
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neitmoj

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Dort ist teils milltärisches Sperrgebiet und da treiben laotische Soldaten ihr Unwesen ,
unterdrücken die Bergbevölkerung,vergewaltigen Frauen usw.

Davon weiß ich, wenn auch von den offiziellen Seiten (unter anderem der deutschen Botschaft in Vientiane) die Lage umgekehrt berichtet wird.

Der Bürgerkrieg, der mit der Absetzung des Königs und der Machtübernahme der Kommunisten offiziell endete, ist noch lange nicht vorüber.
Man (das gilt auch für Touristen) muss im Bereich zwischen Vieng Vang und Luang Prabang jederzeit mit Überfällen durch Partisanen rechnen.
Tagsüber "soll" es auf der Nationalstraße #13 relativ sicher sein, aber es wird davon abgeraten nachts zu fahren oder die Hauptstraße zu verlassen.

Ob oder in welcher Form die laotische Armee in diesem Krieg aktiv beteiligt ist, ist unklar.
In Vientiane sieht man häufig chinesische Kampfflugzeuge und Hubschrauber und auf der N#13 manchmal endlose Kolonnen chinesischer Militärfahrzeuge.

Die laotische Armee hat häufig Posten entlang der Straße in Richtung Norden. Sie registriert Fahrzeuge und deren Insassen. Dies vielleicht um nach Partisanen zu suchen, aber wohl in erster Instanz um die Sicherheit für die Fahrzeuge und deren Insassen zu gewährleisten.
Ich bin selbst häufig in den letzten 5 Jahren mit dem Moped oder Auto daran vorbei gekommen. Ab und zu wurde ich kurz angehalten. Mein Name, Pass und Visa interessierte die nicht, sondern nur wie weit oder wohin ich fahren will.
 

Otto Nongkhai

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Davon weiß ich, wenn auch von den offiziellen Seiten (unter anderem der deutschen Botschaft in Vientiane) die Lage umgekehrt berichtet wird.
Die deutschen Botschaft in Vientiane hat für Laos 0 Bedeutung,und ist nur da ,um in Not geratene Deutschen zu helfen.
Die Botschaften von Frankreich und der USA ,aber auch der Schweiz ist für Laos wichtiger und ergiebiger.

Mein Bekannte,der Reporter ,hatte früher als Ostdeutscher bei dieser Botschaft als Sicherheitsbeamter gearbeitet und kennt jedes Schlupfloch dort!

Damals war Laos noch ein geschlossenes Land und nur kommunistische Länder wie Russland,Kuba,Ostdeutschland ,China und Vietnam hatten Zutritt.
 
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neitmoj

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Die deutschen Botschaft in Vientiane hat für Laos 0 Bedeutung,und ist nur da ,um in Not geratene Deutschen zu helfen.
Die Botschaften von Frankreich und der USA ,aber auch der Schweiz ist für Laos wichtiger und ergiebiger.

Welche Bedeutung die deutsche Botschaft in Vientiane derzeit für Laos hat wird dein ostdeutscher Bekannter vermutlich nicht beurteilen können, da dessen Tätigkeit dort mehr als 30 Jahre zurück liegt.

Jedoch die Schweizer Botschaft wird für Laos definitiv 0 Bedeutung haben, denn es gibt keine Schweizer Botschaft in Laos. :bigsmile

Die US Botschaft existiert noch nicht lange (vielleicht seit 10 Jahren?).
Zudem ist die USA das Sinnbild des Klassenfeindes für jedes kommunistische Land. Außerdem ist die USA für den Niedergang des früheren laotischen Königreiches, für Millionen von (noch) nicht explodierten Bomben und Granaten im gesamten Land verantwortlich, sowie für unzählige Opfer der Zivilbevölkerung.
Da die USA nach verlorenen Indochinakrieg ihre laotischen Verbündeten herzlos ihrem Schicksal überließen, werden auch diese, soweit sie die "Säuberungen" und Gehirnwäsche - Lager der Kommunisten überlebt haben, wohl keine Sympathien mehr für die USA verwahrt haben.

Die Französische Botschaft wird wohl ein ähnlich schlechtes Ansehen haben. Im Unterschied zu den Kriegsverbrechen der USA, leben die Opfer der französischen Kollonialisten jedoch schon lange nicht mehr.

Die Deutsche Botschaft in Vientiane hat nach dem Ende der DDR unmittelbar deren Projekte übernommen und seit dem viele weitere gestartet.

Somit ist unter den Genannten, die Deutsche Botschaft die einzige die weder bei der Bevölkerung noch bei der laotischen Regierung mit negativen Erfahrungen verbunden wird.

Nach so viel Text wird es Zeit für ein paar eigene Bilder, die ein wenig das Verhältnis zwischen Deutschland und Laos zeigen.


IMG_20191108_164543.jpg

Hier ein paar Personen vom deutsch-laotischen Freundschaftsverein auf dem Balkon vom Verwaltungsgebäude der Nationaluniversität am 8. November 2019

Nachdem der Tag der Deutschen Einheit einige Tage zuvor im Nationaltheater mit einer Theateraufführung der Deutsch Studenten (Thema: Fall der Berliner Mauer) gefeiert wurde und anschließend bis zum frühen Morgen gefeiert wurde, regte der deutsche Botschafter an die Aufführung und Feier in der Universität zu wiederholen.

Für die ~ 10 000 Studenten gab es am Nachmittag Unterrichtsfrei und im großen Saal der Uni eine zweite Aufführung mit anschließend "geselligen Zusammensein" bis spät in die Nacht bei Bier, Kartoffelsalat und Bratwurst.

IMG_20191108_172130.jpg

Während wir auf dem Balkon standen (im Gebäude war Rauchverbot) wurden draußen die Kulissen weggeräumt.

Wer anschließend noch fähig war etwas zu trinken, feierte in einem Entenrestaurant mit Biergarten bis zum frühen Morgen

IMG_20191108_183356.jpg

Nach dem auch diese Quelle bis zum letzten Tropfen leer getrunken war, verlagerten die letzten noch übrig gebliebenen Professoren und Studenten in die bescheidene Wohnung meiner besseren Hälfte.

IMG_20191108_224309.jpg
Die Studentenbude (temporäre Zweigstelle der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland :ROFLMAO:)
 
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Alwaro

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25 Juli 2011
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zu Hause
Die deutschen Botschaft in Vientiane hat für Laos 0 Bedeutung,und ist nur da ,um in Not geratene Deutschen zu helfen.
Die Botschaften von Frankreich und der USA ,aber auch der Schweiz ist für Laos wichtiger und ergiebiger.

Die Schweiz hat gar keine Botschaft in Laos, bloss ein Koorperationsbüro mit Konsularagentur. Ansonsten ist die Botschaft BKK zuständig.

 

Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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:daume Viele Fragen und ich kann nur über Smartphone arbeiten !
Also ,kann sein dass es keine Schweizer Botschaft gibt ,
aber die Schweiz muss schon in Laos gut angesehen sein vermutlich wegen Unterstützungszahlungen,
denn nicht umsonst dürfen Schweizer 14 Tage visumfrei nach Laos einreisen!:daume

Die Botschaft von Amerika gibt es schon so lange wie ich Laos kenne und das war 1992 ,ich kann mich immer noch an die Sicherheitszone bei der amerikanischen Botschaft erinnern zwischen den beiden unabhängigen Gebäuden ist in der Mitte so ein Durchgang.
Amerika ist zwar unbeliebt wegen dem Vietnamkrieg,
aber hat hohe Zahlungen an Laos geleistet bzw. vielen Laoten die Möglichkeit gegeben in Amerika einzuwandern und US Nationalität zu bekommen.
Auch die französische Botschaft als früherer Kollonialmacht hat gute Beziehung zur laotischen Regierung und immer wieder finden Sammlungen besonders im medizinischen Bereich statt, wo Frankreich gewisse Güter ,auch Impfdosen nach Laos schickt.
In Frankreich leben auch einige Laoten mit französischer Staatsbürgerschaft.
 
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Otto Nongkhai

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1 Mai 2021
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Hallo Otto,

lebt der garni noch und was macht seine Silikonpuppe?

AlHash
Matthias hat seinen Wohnsitz in Pattaya aufgegeben und ist nach Udon verzogen .

Habe aber leider schon länger keinen Kontakt mehr zu ihm Seine Silikonpuppe hat er entsorgt ,
hat jetzt viele andere gehabt,die alle 30 Tage den Visarun machten,
natürlich vor Covid.
 
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Otto Nongkhai

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Die Botschaft von Amerika gibt es schon so lange wie ich Laos kenne und das war 1992 ,ich kann mich immer noch an die Sicherheitszone bei der amerikanischen Botschaft erinnern zwischen den beiden unabhängigen Gebäuden ist in der Mitte so ein Durchgang.
Amerika ist zwar unbeliebt wegen dem Vietnamkrieg,
aber hat hohe Zahlungen an Laos geleistet bzw. vielen Laoten die Möglichkeit gegeben in Amerika einzuwandern und US Nationalität zu bekommen.
Hier noch ein paar Links

Verhältnis USA Laos

Die diplomatischen Beziehungen zwischen den USA und Laos wurden 1992 wiederhergestellt.
 
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