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Der Weg zur finanziellen "Freiheit"

robbbbor

Hat nicht gepasst
Thread Starter
   Ex Member
Thread Starter
2 März 2019
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Nach dem kleinen Rücksetzer vom Montag, haben sich die Kurse wieder erholt, sodass ich in den letzten drei Tagen Kursgewinne i.H.v. gut 3.000€ verbuchen konnte.
Deshalb hab ich mein Ziel von 150.000€ für das Jahr 2021 erreicht.

Jetzt heißt es, beruflich Vollgas zu geben, um im nächsten Jahr möglichst viel zu investieren.

Hier mal noch ein Blick in die Zukunft:

Szenario 1

Anlagezeitraum 10 Jahre
Startkapital: 151.268€
Rendite 7% p.a.
Endkapital 500.000€

-> monatliche Sparrate: 1.176,36€

Szenario 2

Anlagezeitraum 10 Jahre
Startkapital: 151.268€
Rendite 5% p.a.
Endkapital 500.000€

-> monatliche Sparrate: 1.635,89€

Ich will die (theoretische) monatliche Sparrate so schnell wie möglich unter 1.000€ bringen.
Das gibt mir einfach die Sicherheit, dass ich in so gut wie jeder beruflichen Situation, die Möglichkeit hab, mein Ziel zu erreichen.

Natürlich werd ich weiterhin so viel wie möglich investieren. Allerdings nimmt eine überschaubare Sparrate etwas den Druck von mir und ich kann das "hier und jetzt" besser mit der "Zukunft" vereinbaren.

Unbenannt.PNG
 

urlauber62

Gibt sich Mühe
    Aktiv
3 September 2012
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Lieber @robbbbor
Ich möchte Dir an Dieser Stelle ein Kompliment machen.

zunächst mal hast Du schon finanziell einiges erreicht. Was ich aber bemerkenswerter finde, ist dieser unbedingte Wille, dieser Ehrgeiz, etwas erreichen zu wollen. Ein festes Ziel haben.
Die wenigsten können Ihre Ziele kurz-, mittel- und langfristig konkret definieren.
Doch erst dann mit Beharrlichkeit daran arbeitend, kann es auch realisiert werden.
Wer sein Ziel nicht kennt, kann auch nicht ankommen. Du tust es und hast auch Pläne. Klar können diese sich verändern, aber ich wünsche Dir die nötige Flexibilität und glaube auch, dass Du sie besitzt.
Berichte bitte weiter - es ist schön zu lesen.
Viel Glück bei Deinem Vorhaben.

Gruß U62
 

lt.stone

Member Inaktiv
Inaktiver Member
16 November 2010
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Na du bist aber Recht ehrgeizig. Die Inflation darfst du auch nicht vergessen....
 

orgynizer

Programa Completa Fan
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1 Februar 2010
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Mit dem kleinen Unterschied dass ich 8 Jahre älter bin als Du, habe ich genau dasselbe Ziel vor Augen, mich mit ca. 50-52 noch um die Dinge zu kümmern die ich will.
Ich möchte gerne ein Paar gute Jahre in Thailand geniessen solange es meine Gesundheit erlaubt. Wir wollen uns jedoch auch die Möglichkeit zu einer Rückkehr in die Schweiz offen halten.
Bei meiner Strategie geht es darum genügen finanzielle Mittel zu haben um die Jahre zwischen 50 und 65 zu bewältigen. Danach bekomme ich eine Rente. meine geleisteten Beträge bis zu meinem 50igsten Geburtstag sollten genügend hoch sein um meine Rente mit 65 zu sichern und ich mit der Rente auch in der Schweiz leben kann (bescheiden, aber OK).

Meine Rechnung sieht so aus:
- Hauskauf Thailand, 4Mio Thaibaht
- Sonstige Anschaffungen, 1 Mio Thaibaht
- 15 Jahre leben à 1-1.2 Mio Thaibaht / Jahr = 17 Mio Thaibaht
Total: 22 Mio THB, was ca. CHF 675K entspricht.

Für jedes Jahr dass ich länger arbeite wird der Betrag um CHF 35K kleiner, weil ja 1.2 MIO THB wegfallen. Wenn ich z. B. mit 51 nach Thailand gehe benötige ich "nur" noch CHF 640K.

Ich besitze ein Haus welches ich in 10 Jahren verkaufen möchte. Der Erlös sollte mir 50% des benötigten Kapitals sichern.

Mein Erspartes muss dann für den Rest herhalten, evtl. kann ich auch einen Betrag aus dem Rentenfond ziehen.

Ich kenne meinen Geldbedarf um mit 50, 51, 52, oder auch 55 nach Thailand zu gehen. Je nach Entwicklung meines Kontos kann ich entscheiden wann es soweit sein soll. Mit allerspätestens 58 kann ich eine Rente beziehen und kann spätestens dann nach Thailand ziehen.

Immer vorausgesetzt die Gesundheit erlaubt es, denn falls schwer krank bin ich definiv lieber in der Schwiiz :censored:

Bezüglich "Ich besitze ein Haus welches ich in 10 Jahren verkaufen möchte. Der Erlös sollte mir 50% des benötigten Kapitals sichern.":

Warum eigentlich verkaufen? Wäre eine Vermietung bei gleichzeitigem, eventuellem Engagement eines Hausverwalters keine Option? So könntest Du das Haus behalten und trotzdem regelmäßige Einnahmen generieren.
 
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Wallander

Aktiver Member
   Autor
4 Januar 2018
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Bezüglich "Ich besitze ein Haus welches ich in 10 Jahren verkaufen möchte. Der Erlös sollte mir 50% des benötigten Kapitals sichern.":

Warum eigentlich verkaufen? Wäre eine Vermietung bei gleichzeitigem, eventuellem Engagement eines Hausverwalters keine Option? So könntest Du das Haus behalten und trotzdem regelmäßige Einnahmen generieren.
Ist eine Option, danke für den Hinweis
 

Eric56

Errare humanum est
    Aktiv
4 Februar 2017
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Szenario 1
Anlagezeitraum 10 Jahre
Startkapital: 151.268€
Rendite 7% p.a.
Endkapital 500.000€
-> monatliche Sparrate: 1.176,36€
Ich denke, dass die Rendite deutlich zu hoch angesetzt ist. Kommt wahrscheinlich aus einem Anlage-Verkaufsprogramm. Die Anbieter machen damit ein gutes Geschäft. Wenn die Hälfte davon eintritt, kannst schon froh sein. Den Aufschwung der letzten Jahre in die Zukunft zu projizieren, lässt die Rendite gut aussehen, wird aber so nicht 10 Jahre laufen.
 

robbbbor

Hat nicht gepasst
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2 März 2019
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Ich denke, dass die Rendite deutlich zu hoch angesetzt ist. Kommt wahrscheinlich aus einem Anlage-Verkaufsprogramm. Die Anbieter machen damit ein gutes Geschäft. Wenn die Hälfte davon eintritt, kannst schon froh sein. Den Aufschwung der letzten Jahre in die Zukunft zu projizieren, lässt die Rendite gut aussehen, wird aber so nicht 10 Jahre laufen.

Und das weißt du woher? Sagt dir dein Bauchgefühl?
Keiner von uns kann die Renditen der nächsten Jahre vorhersagen.
Das sind alles kalkulatorische bzw. theoretische Größen, aber definitiv realistisch.
Ob es so eintritt, wird sich zeigen.

Einen Berater braucht man nicht.

Die Kosten für einen ETF sind im Vergleich zu aktiv gemanagten Anlagen verschwindend gering (ca. 0,2% pro Jahr).
Depot- und Ordergebühren kann man auch vernachlässigen, weil häufig kostenlos oder im niedrigen einstelligen Eurobereich.

Von daher gibt es auch keinen Interessenskonflikt.
 
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aloha

Gibt sich Mühe
   Autor
9 August 2016
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Was man noch bedenken sollte.
A lebt man noch
B ist man gesund genug um
Auszuwandern
C kommt eine andere Lebens
Situation
Aber trotzdem viel Erfolg für dein Vorhaben..
 

Eric56

Errare humanum est
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4 Februar 2017
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Und das weißt du woher?
Weil sich die Börsen zyklisch verhalten. Du wirst diese Erfahrung auch noch machen.
Von daher gibt es auch keinen Interessenskonflikt.
Auch niedrige Gebühren lohnen sich in der Masse. Daher wird es schön geredet.

Daraus folgt dann, dass Gutgläubige 100% nur auf ETF‘s setzen. Die Profis verwalten aus gutem Grund einen diversifizierten Anlagemix.

Dabei wünsche ich allen ein gutes Gelingen. Und nicht vergessen, Geld ist auch nicht alles.
 
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Ram0815

Schorsch
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18 April 2009
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Süddeutschland
Ich denke, dass die Rendite deutlich zu hoch angesetzt ist. Kommt wahrscheinlich aus einem Anlage-Verkaufsprogramm. Die Anbieter machen damit ein gutes Geschäft. Wenn die Hälfte davon eintritt, kannst schon froh sein. Den Aufschwung der letzten Jahre in die Zukunft zu projizieren, lässt die Rendite gut aussehen, wird aber so nicht 10 Jahre laufen.

7% ist bei ETF konservativ gerechnet. Ich hab eher 8% im Kopf. Ist ja auch egal.

Immobilie als Kapitalanlage würde ich mir nie ans Bein binden, ist einfach zu viel Arbeit.

@robbor, von einem der die 60 erreicht hat:

  • Dein wichtigstes Kapital ist Humankapital (Erwartetes Einkommen aus Arbeit). Errechne mal die (abdiskontierten) erwarteten Erträge aus Arbeit bis zu deinem Ruhestand, dann weisst du was ich meine. Ergo wird jede Investition in dieses Kapital (Aus-, Weiter- und Fortbildung, beruflicher Aufstieg, Überstunden, ect.) dein Humankapital und deine Vermögensbildung bis zur Rente deutlich erhöhen.
  • Aus obigen Grund ist es sinnlos sich täglich mit Aktienmärkten, Optionen ect. zu beschäftigen, zumindest wenn du einen Beruf hast bei dem du anständig verdienst. Wen du diese Zeit in die Verbesserung deine beruflichen Situation investierst sind die Erträge langfristig deutlich höher.
  • Carpe diem. Es ist gut ein langfristiges finanzielles Ziel zu haben. Und Kapital zu haben, auch wenn man es nicht ausgibt gibt (zumindest mir) auch eine Form von Befriedigung. Aber finanzielle Unabhängigkeit ist nicht alles. Dazu gehören auch Freunde, Familie und für viele auch Kinder für die man sorgt. Das würde dann bedeuten das du vielleicht 5 Jahre länger arbeitest als geplant. Das ist nicht umbedingt schlecht. Pattaya läuft dir nicht davon. Aber eine Beziehung oder ein Kind das du in diesem Leben nicht gehabt hast ist unwiederbringlich verloren.
 

Eric56

Errare humanum est
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4 Februar 2017
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Die wenigsten können Ihre Ziele kurz-, mittel- und langfristig konkret definieren.
Wer aber nur Ziele in Euro definieren kann, sollte zuerst in ein psychotherapeutisches Beratungsgespräch investieren.

Das meine ich allgemein und nicht auf spezielle Beiträge hier bezogen.
 
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urlauber62

Gibt sich Mühe
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3 September 2012
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Gut, dass Du es zitiert hast @Eric56
Eben habe ich es nochmal gelesen.
Tatsächlich könnte man interpretieren, dass sich der Satz nur auf das Geld bezieht.
Mir ging es um die allgemeine Lebensgestaltung, die in meinen Augen Ziele benötigt.

Gruß U62
 
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Eric56

Errare humanum est
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4 Februar 2017
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@Ram0815 Danke für deinen Beitrag, es ist der erste hier, der über den Tellerrand blickt. Stimme dir in allen Punkten zu.
Aus obigen Grund ist es sinnlos sich täglich mit Aktienmärkten, Optionen ect. zu beschäftigen, zumindest wenn du einen Beruf hast bei dem du anständig verdienst.
Genau das meinte ich auch in dem Post:
In diesem Fall, noch mehr wenn man erst 30 ist, haben die “Träumer“ bereits gravierende Fehler in der Wahl der Ausbildung und Berufswahl gemacht. Dafür gibt es Gründe
Ich werde mal Klartext schreiben, auch wenn es manche nicht hören wollen und vielleicht auch beleidigt sein werden.

Die einen haben eine Ausbildung, Motivation und Berufserfahrung, dass sie sich den Arbeitgeber aussuchen können. Egal, ob Monteur, Ingenieur oder Verkäufer. Die reisen mit Spesenkonto um die Welt. Wenn sie nach Thailand wollen, beschafft der Arbeitgeber das Work Permit. Die würden nicht im Traum mit 30 (!) oder 50 in die Rente wollen, weil sie Spaß an der Arbeit, der Anerkennung und an den Konditionen haben.

Die „Träumer“ haben die prägendste und produktivste Zeit ihres Lebens bereits vergeudet. Wollen schon wieder raus aus dem selbst gewählten Beruf und in die Rente nach SOA „fliehen

Wir sprechen also nicht über die hellsten Kerzen auf der Torte. Natürlich haben aber gerade diese dann den Masterplan, der mit geringen Monatsbeträgen am Ende zum Euro-Millionär in SOA führt.

Ich wünsche jedem hier, dass er zu den Einzelfällen gehört, denen es vielleicht (!) gelingt. Dieses aber als Lebensplanung anzusetzen halte ich für gewagt.
 

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