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Der Weg zur finanziellen "Freiheit"

KingKong2017

make the girls happy....
Inaktiver Member
10 September 2017
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Deshalb hab ich mein Ziel von 150.000€ für das Jahr 2021 erreicht.
Abgerechnet wird zum Schluss - am 31.12.2021. Ich denke neben den Chancen sollte man immer ein scharfes Auge auf die Risiken haben......

Wir haben mehr oder weniger global, eine volkswirtschaftlich und fiskalpolitisch "hochdynamische Lage" - globale Coronaeffekte und Wirkungen die wir noch nicht kennen. Da braucht es nur einen schwarzen Schwarm, ein völlig unerwartetes Ereignis wie 2008 - z.B. Staatskrise wegen Überschuldung - und man hat eine enorme Burnrate.....In meinen familiären Umfeld haben einige z.B. 2008 richtig Kohle (Minus 40 %) verbrannt. Die Volkswirtschaften wurden mit Billionen subventioniert - aber das wird nicht durchzuhalten sein und auch hier wird am Schluss abgerechnet.......

Die würden nicht im Traum mit 30 (!) oder 50 in die Rente wollen, weil sie Spaß an der Arbeit, der Anerkennung und an den Konditionen haben. Die „Träumer“ haben die prägendste und produktivste Zeit ihres Lebens bereits vergeudet. Wollen schon wieder raus aus dem selbst gewählten Beruf und in die Rente nach SOA „fliehen

Ich wünsche jedem hier, dass er zu den Einzelfällen gehört, denen es vielleicht (!) gelingt. Dieses aber als Lebensplanung anzusetzen halte ich für gewagt.

Kann ich nur zustimmen - das ist am Ende ein völlig langweilige Option. Es gilt hier im JETZT erfüllt zu LEBEN (das ist die SOA Logik) - optimal mit einem erfüllten Beruf mit enormer Flexibilität, und nicht das erfüllte Leben in die Zukunft zu verschieben. Es kann immer was passieren wie jetzt Corona, ein Unfall oder was auch immer.
 
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Eric56

Errare humanum est
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Abgerechnet wird zum Schluss
Wie wahr!
sodass ich in den letzten drei Tagen Kursgewinne i.H.v. gut 3.000€ verbuchen konnte.
Vorsicht. Das kann morgen wieder weg sein. Das ist eben der Irrtum, vom Excel-Sheet auf die Realität zu schließen. Nur durch den Verkauf realisierst du einen Kursgewinn, davor bleiben es Bits & Bytes
Dasselbe gilt auch für den Nachbar-Thread
„Diskussion zu Crypto-Währungen“, in dem es mittlerweile verdächtig ruhig zugeht.
 
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robbbbor

Hat nicht gepasst
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2 März 2019
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Ich glaube, dass ich hier nochmals meine Zielsetzung klarstellen muss.

Mir geht es nicht darum, mit x Jahren den Stift fallen zu lassen und von diesem Zeitpunkt an von meinem Ersparten zu leben.

Es gibt um finanzielle Vorsorge. Mit jedem investierten Euro wird man gelassener und in meinem Fall auch produktiver, motivierter oder risikofreudiger, neue Ideen auszuprobieren.
Als Selbstständiger hat man eben andere Risiken im Blick als ein Angestellter.

Dass es sich bei den ganzen Berechnungen um Momentaufnahmen bzw. theoretische Werte handelt, sollte auch klar sein.
Und wenn man ein (theoretisches) Ziel erreicht hat, dient das in erster Linie als Motivation. So wie das erstmalige Erreichen der 150k € am Mittwoch.

Dass es morgen, in zwei Wochen oder zwei Jahren ganz anders aussehen kann, dürfte wohl der letzte "Träumer" wissen.

Ich war in den letzten 4 Jahren wahrscheinlich häufiger und länger in Thailand als 90% der Forenkollegen, weil ich es mit meiner Arbeit verbinden kann.

Das heißt aber nicht, dass ich mein Geld dort verballern muss.
Mir reicht sowohl in DE als auch TH ein normaler Lebensstill, auch wenn ich mir mehr "Luxus" leisten könnte.

Da brauch ich kein Spesenkonto oder einen Arbeitgeber, der extra eine Stelle für mich in Thailand schafft und mir ein Arbeitsvisum besorgt, weil ich so ein angesehener Mitarbeiter bin (wer's glaubt...).
Ich blicke einfach mit einem Auge auf das Hier und Jetzt und mit dem anderen in die Zukunft.

Ich weiß nicht, was daran schlecht sein soll.
 

joe

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27 Juni 2010
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@robbbbor
Du machst alles richtig , versteht nur nicht jeder ;)


Ich habe Einige Jahre lang mit Bankern und Finanzberatung zu tun gehabt.
Das was du machst ist besser als alles was einem so verkauft wird.
Einfach durchhalten...

für alle:
Es geht einfach darum die Marktrendite mitzunehmen.
Da spielt es keine Rolle ob und wann es fällt , auf Dauer ist der Weltmarkt produktiv, sonst haben wir ganz andere Probleme.
Und wenn eine Tesla , Apple , Wirecard usw pleite geht, ist das egal.. dann sind 1-3% weg und eine andere Firma macht dadurch mehr Gewinn....

Es geht einfach nichts über einen Anlagehorizont von zb 20 Jahren und möglichst breit aufgestellt zu sein... da fällt das Risikio immer kleiner aus , bzw geht gegen null...

Anders sieht es aus wenn man heute ! Einen sehr großen Betrag investieren möchte... muss man etwas genauer schauen , weil man ein timing Problem bekommen kann.
Kohle machst Du mit dem Ding nur wenn Du bei Crash einsteigst wie 2003,2009 od. demnächst wenns vom derzeitigen Gipfel runterkracht. "
Sorry, aber das ist einfach Falsch!
Jetzt bei corona eingestiegen zu sein macht zb 40% plus in etwas über einem Jahr in einem msci World... weiß ich genau, da bin ich rein.
Aber alles nur Glück , den Markt timen funktioniert nicht... ist halt so...geht einmal gut , dann einmal nicht und der ganze Gewinn ist weg...

Such dir halt mal langfristig, also 20 Jahre die schlechteste Zeit raus .. wirst trotzdem auf ca. 8% p.a. kommen :)

um bei deinem bsp zu bleiben .. 2000 rein bis jetzt .. na , was ist das Rendite?
 
Tischtennis Pattaya

Eric56

Errare humanum est
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4 Februar 2017
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Das was du machst ist besser als alles was einem so verkauft wird.
Das mag ja sein, zumindest aus Kostensicht. Es ging aber darum, in x Jahren die Summe y gesichert zu haben. Und alles Kapital und alle Energie nur auf dieses Pferd zu setzen und dabei dem Beruf und Deutschland den Rücken zu kehren.
weil man ein timing Problem bekommen kann.
Genau so ist es aber auch mit einer längerfristigen Anlage.
 

joe

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@Drunken Monkey

drehen wir das ganze um , zeig mir jemand der 20 Jahre lang 8% Pa. macht und damit unzufrieden ist ?

Bei dir ist einfach eine ganz andere Denkweise vorhanden.
Wie schon mal gesagt , viel Glück mit dem daytrading , freut mich , wenn das klappt bei dir.

Das aller wichtigste, man steckt
nichts in ein (Langzeit) Investment was man kurzfristig brauchen könnte...

Gehen wir mal davon aus , der Markt sagt morgen 40% ab .. so what ?
Ich würde dann einfach nachkaufen...ich muss an das Geld nicht ran, das liegt da um Rendite zu erzielen.



Ich schätze mal Du bist der Bruder von dem Anderen der auch " Jahrelang an der Börse mit den Bankbubis u. Beratern zu tun hatte" - was der da machte ? die Fenster geputzt u. Brötchen geholt.
😂 ne waren einfach Bankberater der größten und erfolgreichsten Banken.
Deren ihr Portfolio war wesentlich schlechter wie das des thread Starters... dafür nahmen sie dann 1,5% 😂
 

joe

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27 Juni 2010
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Genau so ist es aber auch mit einer längerfristigen Anlage.
Bei einem Sparplan hast du aber kein timing problem mehr... einfach weiter laufen lassen..
Und alles Kapital und alle Energie nur auf dieses Pferd zu setzen
dieses „eine „Pferd ist der Welt Aktien Markt... auf welches Pferd sollte man sonst setzen ?
Aktien sind einfach konkurrenzlos...was sollte man sonst machen?
Klar , bei Zeiten etwas Gold oder so beimischen , kann man machen , muss man aber nicht.
Ich selber halte auch Gold und sogar ein paar Anleihen...
 
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Eric56

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4 Februar 2017
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Ok. Das hört sich jetzt etwas anders an.
Es gibt um finanzielle Vorsorge.
Gegen finanzielle Vorsorge wird auch niemand Einwände haben.
Mir geht es nicht darum, mit x Jahren den Stift fallen zu lassen und von diesem Zeitpunkt an von meinem Ersparten zu leben.
Vorsorge neben Arbeitseinkommen sollte ja normal sein, sobald man mehr als die Lebenshaltungskosten einnimmt.

Es kam aber in deiner Thread-Einleitung — zumindest bei mir - schon etwas radikaler rüber: also arbeiten .. oder doch nicht?
In diesem Thread soll es aber um finanzielle Freiheit im Sinne von "nie wieder (oder nur noch in Teilzeit) arbeiten zu müssen" gehen.
Es gibt bestimmt viele, die davon träumen, bereits mit 50 in Rente zu gehen und ein entspanntes Leben im Ausland zu führen.
Da 20 Jahre verdammt lange sind, habe ich mir das Ziel gesteckt, bis zu meinem 40. Geburtstag, also in 10 Jahren, 500.000€ in meinem Depot zu haben.
Bei mir kam das nämlich in Kombination deiner Aussagen so an:
...bin bald 30 Jahre alt, will in 10 Jahren 500k Euro im Depot haben, in Rente gehen und ein entspanntes Leben im Ausland führen.
auf welches Pferd sollte man sonst setzen ?
Diversifizierter vorgehen: insbesondere Immobilien wie selbst genutztes Wohneigentum, Haus vermietet oder ein Grundstück/Wald verpachtet, Bitcoin etc; Cash, Gold, Schmuck, Kunst... eben nicht nur Aktien/ETF
 
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joe

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27 Juni 2010
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insbesondere Immobilien
Ist / war mein Hauptgeschäft!
sehr geringe Rendite im Moment, die letzten 10-15 Jahre gute Wertsteigerung, geht aber bald auch wieder anders rum.

Ansonsten ist die Miet Rendite um 1-2%! Ob man sich dafür die ganze arbeit, den Stress usw geben möchte?!

Gibt Ausnahmen , aber ist eher was für die Profis.

Würde jedem abraten jetzt noch Immobilien zu kaufen, einfach zu überbewertet... gibt offizielle Stellen, die reden von 20-30% Überbewertung.

Außerdem hast du in einem World zb auch 3 % immobilen :) wesentlich breiter gestreut und ohne Klumpen Risiko.

Bitcoin ist halt ein zock ,
Nichts dagegen einzuwenden, wenn man bewusst mit 0,2-0,5 Bitcoin zockt.
Solange das im zock Budget ist.
Hat nichts mit investement zu tun... kann auf 1 mio steigen oder auf 0 fallen.

Cash halte ich auch , allerdings durch die Inflation nicht so schlau...
 

joe

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27 Juni 2010
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Aktueller gehts ja nicht mehr : Wie schaut´s denn aus wenn Du Selbstständig bist und der Staat macht deinen Laden wegen C -19 mal eben für 2 Jahre faktisch zu, ist ja eben zig tausendfach passiert.
Naja , passiert auch niso oft...und auch da , nur Geld was du wirklich! nicht brauchst investieren.

Bei deinem bsp, corona, zu dem Zeitpunkt an dem man hätte dran müssen ( paar Monate sollte jeder Selbstständige überbrücken können, oder )
wäre alles wieder im Plus... ein Jahr später sogar sehr stark im Plus :)

Ich mag solche moment Aufnahmen aber nicht, man kann sich immer Dinge raussuchen um seine Meinung zu stärken.

Wenn man es anders rum macht, also versucht seine eigenen Argumente mit solchen Statistiken zu entkräften ... hat man am Ende etwas solideres!
Also wenn es trotzdem positiv aussieht.

Nochmal ganz langsam... du hängst dich da zu sehr an 20 Jahren auf... das war evtl einmal ! In den letzten 100 Jahren ein worst case scenario, wenn überhaupt.
In der Regel sollte man einfach ein paar Jahre mit minus Tendenz aushalten können.

Ich wollte noch auf deine damalige Antwort eingehen, aber es ist schwer und müßig mit jemand zu diskutieren , dessen Meinung so fest gefahren ist wie deine :)

Daytrading ist in den seltensten Fällen dauerhaft lukrativ, die meisten verlieren Geld.
Ich meinte mal 20% machen manchmal Gewinn... das steht auf day trade Seiten per gesetzt im disclaimer!!

das steht dann zb“ CFD sind komplexe Instrumente und beinhalten wegen der Hebelwirkung ein hohes Risiko, schnell Geld zu verlieren. 77% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit diesem Anbieter.“
Edit:
ok, mag bei anderen daytrading wie CFD, etwas besser sein von den % , trotzdem verdienen die wenigsten langfristig Geld damit.

Schau auf allen bekannten daytrading Seiten, ist auf allen dasselbe ...
Auch die Profis haben zu 99% die letzten 10-15 Jahre es nicht mal geschafft mit aktiv gemanagten Aktien Fonds den World etf zu schlagen, alles Profis.
Aber kurzfristig zu zocken und damit langfristig Geld zu machen ist einfach eine Illusion.

Wir hatten es davon hier schon mal .. als du meintest du bist seit den 80er oder so dabei ;)
Mit Zinseszins rechner ausrechnen was aus zb 100-200 Euro Sparplan geworden waere bringt oft eine Erleuchtung!
Anstatt etliche Titel zu kaufen und dann ewig zu warten bis sich was bewegt, bleibe ich außen vor und warte bis es losgeht,
Du hast aber schon verstanden was ein World etf ist .. du kaufst ein ! Produkt , dass du minimal ergänzen kannst (aber nicht musst), aber im Prinzip reicht dieses eine Produkt um grob 80-90% des Welt Aktien Marktes darzustellen.
DIVERSIFIKATION ! Der einzige free lunch an der Börse 😂

Also ich sehe diese Art Anlage als wesendlich sicherer an als 24/7 all in . Und Rentabler ist es sowieso ..
Niemand sollte „all in“ gehen ;)
S.O.
Bei daytrading von Sicherheit zu sprechen... sagt einiges aus.

Das ist einfach nur sehr subjektiv und jeder Finanzprofi wird anderer Meinung sein als du :)
 
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Honolulubernd

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13 Oktober 2019
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Einige sprechen immer von "alles auf eine Karte setzen". So ist das aber eigentlich nicht. Aber diese Aussagen sind in Deutschland ganz normal, die Anleger sind hier vergleichsweise vorsichtig.
Tatsächlich ist es aber so, dass wenn man langfristig anlegt und nicht auf Einzelaktien sondern eben auf Diversifizierung Mittels eines MSCI World ETFs setzt, es historisch gesehen fast unmöglich ist Geld zu verlieren.
Denn der Aktienmarkt ging in den letzten 50 Jahren eigentlich nur in eine Richtung und zwar nach oben. Sicher, es gab immer wieder Krisen wie eben 2008. Aber für langfristige Anleger die ihr Geld nicht genau in diesen 2-3 Jahren benötigen, ist das überhaupt kein Problem.
Schön zu sehen bei den Grafiken von Globale Aktien seit 1971: Das Renditedreieck für den MSCI World Index

Hier das entsprechende Renditedreieck des MSCI World. Hier sieht man recht deutlich dass man ein außerordentlich schlechtes Händchen haben muss um hier Geld zu verlieren.

1627245621432.png
 

robbbbor

Hat nicht gepasst
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2 März 2019
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Danke dir für den ausführlichen Aufsatz, weiß ich zu schätzen. Das mit den 80er stimmt , so ca. 84/85. Noch lange keine 18, deshalb gabs Ärger mit Depoteröffnug, kann mich noch drann erinnern.
Was die Diskrepanz angeht zw. den Jahren an der Börse und warum ich noch nicht Reicher als D.D. bin ist ganz einfach . Zum ersten fängste als Schüler erst mal mit Kleingeld an, zweitens und das ist weitaus maßgeblicher,
gabs bei mir keine nennenswerte Thesaurierung. Da ich , außer in der Lehre, nie so einen Job mit 8 Std. p.T. und das 5-6 mal die Woche hatte, sondern mehr am Leben als am Arbeiten Interesse hatte, ging die Kohle so wie sie reinkam auch wieder raus.
Sparplan ist schön u. gut für Leute die wissen was sie pro Monat haben. Trifft bei mir aber nicht zu. Ich war halt so fix das ich immer etwas mehr an der Börse machten konnte als ich verprassen konnte. So kam halt auch ein Polster zusammen.

Also ich seh die Chancen wesentlich grösser, Kohle zu verlieren, wenn ich die Titel ( od. was auch immer ) über Monate halte , als wenn ich nur 1 Std. drinn bin, und das wars. Klar die letzten Monate, besser Jahre , wars ein reiner Bullenmarkt. Da konnste mit allem u. bei allem so lange drinnen bleiben wie du wolltwes und hast Gewinn gemacht. Und 90% von den Schreibern hier kennen nix anderes. ABER die Börse ist keine Einbahnstraße wie man so schön sagt, und der " Gegenverkehr " rollt so langsam an. Die Warnmeldungen werden jeden Monat mehr u. konkreter. Warte noch ein Weilchen, Du bekommst es auch noch mit.
Was die Finanzprofis an geht - diese Lackaffen haben mich anfangs ja noch mehr Geld gekostet bzw. Kohle verbrannt als der Staat mir Abgeknöpft hat. Die kannst gerne alle ans Kreuz Nageln, 1 v. 100 taugt was.
Und natürlich ist Daytrading eine rein Subjektive Sache, was könnte es sonst sein - sehe es bitte nur als rhetorische Frage an.

OK, da sollte eigentlich zu dem Thema reichen oder meinste nicht auch ? Falls Du noch was los werden willst gerne,
aber machs bitte so das es ohne großes Re. von mir auskommt , you wellcome - thank you (y)

Du vergleichst hier Äpfel mit Birnen.

Dein Ansatz hat mit passiven Investieren nichts zutun.

Beim passiven Investieren geht es darum, Geld, das man (sehr wahrscheinlich - Pläne und Lebensumstände können sich immer ändern) NICHT benötigt, langfristig (10, 20, 30 Jahre) in breit diversifizierte Fonds / ETFs zu investieren, um damit die Marktrendite zu erwirtschaften.
Dass diese Marktrendite auch mal über mehrere Jahre negativ war, bestreitet niemand. Bei einem langen Anlagehorizont hat man aber, wie man im Renditedreieck von @Honolulubernd sehen kann, nichts verloren, sondern konnte auf lange Sicht mit einer Rendite von 7% rechnen.

An diese Grundsätze muss man sich eben halten.
Ja, das klingt langweilig und ist es auch. Theoretisch kann das auch jeder. Deshalb kann man sich bei der Anlagestrategie nicht mit seinen "besonderen" Fähigkeiten an der Börse brüsten.
Das stört wohl viele, weil sie ihre eigenen Fähigkeit maßlos überschätzen.

Diese Personen sind auch in den seltensten Fällen ehrlich zu sich selbst. Da hört man immer nur 50% im Plus hier, Einsatz verdoppelt da...die schlechten Positionen werden dann einfach abgeschrieben und unter den Teppich gekehrt.

Wäre mal interessant, deine reale Rendite über die letzten 10-20 Jahre zu sehen inkl. sämtlicher Trades.

Und naja...übers Day-Trading kann man sich streiten. Für mich ist das einfach Glücksspiel.
 

Mjerumani

Hat viel zu tun....
Inaktiver Member
2 November 2011
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Bin ganz bei @robbbbor . Irgendeine Ausrede finden die Aktienfachleute ja immer, warum sie noch keine Millionäre sind.

Mein Tipp: in der Zeit, in der ihr Recherche betreibt und rumzockt, um dann mal hier schnell Gewinn, aber auch dort wieder schnell Verlust zu machen, kann man auch einem ordentlichen Job nachgehen, bissl sparen und dieses Geld in sichere Anlagen investieren (Immobilien, Fonds, nichtspekulative Aktien oder ähnliches). Da stehen die Chancen zwar eher schlecht, dass man mit 50 den Bettel hinschmeißen und die restlichen Jahre in einer Strandbar verbringen kann, aber dass man dann schonmal ein paar Kreuzerchen auf der hohen Kante hat, eher gut und man kann dann entscheiden, ob man weitermacht oder etwas ganz anderes.
 
Tischtennis Pattaya

joe

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Inaktiver Member
27 Juni 2010
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Ich hatte schon mal getestet .. zuerst 60-70% plus dann später alles weg 😂

sieht aber toll aus bei dir ;) aber erzähl mal von den Verlusten ? Echt so selten ?

1200 Euro in 10min regelmäßig? ... 😂🔥
Also Millionär in 6 Tagen ? 😱😂
Das will ich bitte auch!

Mal im Ernst , super wenn das bei dir einigermaßen klappt !
 

joe

Member Inaktiv
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27 Juni 2010
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Dafür nehm ich meine Anlagen gerne selbst in die Hand anatatt mich mit 8 % auf Jahrzehntesfrist abspeisen zu lassen von Bankbubis die noch die Eierschalen hinter den Ohren haben.
Das erklärt dir nur kein
“Bank Bubi”
Das machen Menschen , die das selber in die Hand nehmen. :)
Sorry aber man merkt, dass du da einfach keine Ahnung davon hast.
Mit „Kleingeld“ zocken ist ja ok.
Aber wenn du dir was für die Rente aufbauen willst... ist das mit den hier genannten ETFs ein sehr guter und sicherer Weg.

Nochmal , wenn das bei dir klappt , ist ja super , aber das kann man niemand guten Gewissens als Anlage empfehlen!
Außerdem sieht das nach extrem viel Arbeit aus.
Und es klingt bei dir alles wie ein werbe Video ... nur plus maxhen , 1200 Euro in paar min usw... nicht realistisch!

Ich hatte auch Glück und zeitweise 160% bei Daimler ... würde aber niemand dazu raten.. war einfach wegen covid , Glück 🍀.
Da muss man ehrlich zu sich selber sein , ich denke nicht , dass ich dasselbe nochmal hinbekommen werde!

Und ich bin null Experte .. einfach etwas eingelesen in das Thema Investment und vor allem während der ersten corona Phase viel Zeit investiert, was sich super lohnt und das ! Kann ich nur jeden empfehlen.
Und dann kommt die Gute und sammelt mich wieder ein, währen Du brav auf Maloche am Band stehst.
😂 you have no idea 🤷‍♂️

Kurz noch zum Thema Gold, das ist einfach ein Wert Speicher.
Hier geht es weniger um Rendite als um Sicherheit, bisher hat Gold immer etwas an wert behalten und das seit ewigkeiten!
Mit Glück , kann man etwas Rendite , sogar steuerfrei mitnehmen...aber darum gehts nicht.

Man kann nicht zu breit aufstellt sein... am besten hat man von allem etwas...
Just my 2 cents und bin ab hier auch raus zum Thema daytrading! 🍻
 

HamburgerJung

Kennt eine Menge Lady Boys
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11 Mai 2020
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2.865
Sisaket, Thailand
das Problem ist doch, fast jeder meint, sein Individuelles Gehabe, auf andere Projektieren zu müssen.

nach dem Motto: wenn es für mich gut ist, ist es auch so für alle gut, ein MUSS.

Ich kann schreiben, wie ich es gemacht habe, in den ´90, sollte sich keiner ein Beispiel daran nehmen.
Alles auf eine Karte, wollte auch aufhören zu arbeiten.....leider haben dann die Kurse nicht mitgespielt.
Bei Termingeschäften ist alles verdammt schnell vergänglich .

Aus einem Traum von Millionen, weil nix mehr da, wurde ein Übergangsjob bei einer Zeitarbeitsfirma, bis dann wenige Monate später, wieder hin zur Selbständigkeit.
Im übrigen hatte ich den Bären vor dem Erlegen verteilt...und die Weltreise bis ins Detail geplant :eek:

Aber, ich bin auch so sehr glücklich mit meinem Leben geworden. Für Essen und Trinken hat es immer gereicht.
 
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