Manchmal wird es ziemlich eng auf den schmalen Sträßchen in Nepal - hier zwänge ich mich durch eine Engstelle - bis die LKW-Fahrer sich einigen, wer Platz machen darf,
wer zurückrangieren muß, wer es eiliger hat oder das größere Fahrzeug - dauert mir alles zu lange - 5 Minuten hatte ich bereits gewartet, aber außer das der linke LKW 10 m weiter
nach vorne gefahren war, tat sich nichts - ich hatte links und rechts mindestens 2 mm Platz
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Kurz vor dem Ziel geht es durch einen 300 m langen unbeleuchteten Tunnel...
...auf steinigem Weg vorbei an Einheimischen, die wohl auf der Suche nach Brennholz sind - auf über 2000 m ein wichtiges Utensil.
Schließlich erreiche ich Lamabagar und den schönen blauen See. Blauer See??? Hätte ich dieses Bild auf Google Maps gesehen, wäre ich wohl nicht hier her
gefahren, dann hätte ich mir auch den Ärger kurze Zeit später gespart.
Durch ein Wasserkraftwerk weiter hinten ist der See momentan ausgetrocknet. Auf der Brücke hinten werde ich kurz darauf von der AFP gestoppt und zurückgeschickt.
Hier rechts werde ich auf dem Rückweg von bewaffneten AFP-lern gestoppt.
Ich hatte folgendes in meinem Drohnenbilder-Thread geschrieben, da ich damals noch unschlüssig war, ob ich einen Nepalbericht schreibe:
In Lamabagar werde ich von 2 AFP-lern gehindert, eine Brücke zu überqueren, die nahe der Grenze zu Tibet über den Fluß führt. Armed Force Police, eine Miliztruppe, die wohl für
Grenzsicherung zuständig sind. Sie verlangen meine Permission - die ich aber nicht habe. Auf dem Rückweg, 1 km entfernt, ist eine Kaserne und hier erwarten mich bewaffnete
AFP-ler und fragen auch hier nach meiner Permission. Und jetzt kriege ich so langsam mit, das dies eine Restricted Area ist, in die man als Fremder nur in Begleitung eines Guides und
einer zuvor erteilten Permissioncard kommt. In dem letzten kleinen Städtchen war wohl das Kontrollhäuschen, aber da hier wohl sehr sehr selten Touris herkommen, hatte mich niemand
aufgehalten oder kontrolliert. Nach 10 oder 15 Minuten bangem Warten kam wohl der Chef des Standorts und erzählte mir, das ich online oder in dem Kontrollhäuschen eine
Permission beantragen muss. Dann durfte ich endlich weiterfahren.
Ich hatte dann etwas Bammel davor, eventuell am Airport bei der Ausreise Probleme zu bekommen. Ich schaute mir das Prozedere zwar online an, aber hinterher das Ding auszufüllen war eh
unmöglich, man braucht schließlich einen Guide, der einen begleitet, eine Unfallversicherung (die ich ja habe) und einiges mehr. Bürokratisch sind die Nepalesen auch voll dabei, wenn es um
einen Spitzenplatz geht. (wie Thailand und D)
Erst in Pokhara, wo mir ein deutsch sprechender Tourguide und Reisebürobesitzer erklärte, das ich da kein Problem bekomme, denn schuld sind ja die Leute an dem Kontrollhäuschen, die mich nicht
angehalten und den Zutritt zur Restricted Area verhindert hatten. Er konnte gut Deutsch sprechen, da er früher einige Jahre in D (NRW) gelebt hatte. Hier machte ich dann später auch meine
ACAP`s, zweimal, da sie nur für Single Entry ausgestellt werden. (ACAP = Annapurna Conservation Area Permission - 20 $)
Die ganze Wartezeit am Eingang zur Kaserne dauerte geschätzt 20 - 30 Minuten, dann konnte ich endlich weiter.
Laut Google Maps sind das hier heilige Felsen.