Tag 39 – Der letzte Tag
Es kam genauso wie ich es vorhergesehen hatte. Ploy schlief, und schlief und schlief. Mittags ging ich alleine essen und versuchte gar nicht erst sie zu wecken. Als ich ins Hotel zurückkam, war ich dann irgendwann doch geil. Ich hatte sie nicht gebarfined, nur damit sie den ganzen Tag pennt. Wenn das ganze zwischen uns schon gefühllos ist, dann wollte ich wenigstens meinen Sex einfordern. Während sie schlief, nahm ich ihre Hand und führte sie an meinen Penis. Im Halbschlaf rieb sie ein wenig an ihm rum und verfiel dann kurze Zeit später wieder völlig dem Schlaf. Klasse. Ich war frustriert. Was habe ich mir nur dabei gedacht, diese Frau zu barfinen? All die Pläne die ich mit ihr hatte fielen jetzt ins Wasser, nur weil sie ja unbedingt saufen musste. Und ich hab mich auch noch komplett ausnutzen lassen. Ich hatte wirklich gehofft, dass sie ja irgendwann selber darauf kommt, was sie mir da antut, dass sie mir meinen letzten Tag kaputt macht, aber nach dem Gespräch gestern war das wohl nicht der Fall. Nach der xten Zigarette auf dem Balkon und einem Blick auf die Uhr (15-16Uhr) beschloss ich sie rauszuschmeißen. Ich wollte das nicht tun und es machte mich alles andere als glücklich, aber sie ließ mir ja keine andere Wahl.
Vorsichtig weckte ich sie und sie fragte mich was los sei. Ich sagte ihr mit ruhiger Stimme, dass sie in ihrem Condo weiterschlafen soll. Jetzt war sie wach. Sie sagte mir, dass ich ihr doch gesagt hatte, dass ich meine Zeit mit ihr verbringen wollte. Ja richtig, sagte ich, aber nicht auf diese Art. Sie solle doch jetzt bitte nachhause gehen. Dort könne sie dann weiterschlafen. Sie stand auf, wollte mit mir eine rauchen gehen. Ich lehnte ab, ich hatte gerade erst geraucht. Sie ging alleine und telefonierte glaube ich mit ihrer Freundin. Ich wartete. Ich wollte nur noch das sie ging. Sie kam wieder rein lächelte traurig und versuchte mich zu küssen. Ich erwiderte den Kuss nicht. Was hatte sie sich dabei gedacht? Ein Kuss und alles ist wieder gut? Sie ging duschen. Als sie fertig war, fragte sie mich ob wir an den Strand gehen sollen. Ich sagte ihr wieder, dass sie nachhause gehen soll. Sie fragte mich, was ich denn geplant hatte. Irrelevant. Ist jetzt eh schon viel zu spät für alles. Und als ich merkte, dass sie wirklich bereit war zu gehen, knickte ich ein. Ich sagte ihr, dass ich mit ihr an den Strand will. Sie lächelte und küsste mich. Glücklich war ich immer noch nicht. Ich wollte wohl nur kein schlechtes Ende mit ihr. Ich mochte sie ja immer noch. Auch wenn ich ziemlich enttäuscht von ihr war. Ich drückte den Clean-Room-Knopf. Eine Reinigung war hier mehr als angebracht. Dann wollte Ploy noch plötzlich Sex mit mir bevor wir gingen. Das habe ich gleich abgelehnt. Ich war nicht mehr in Stimmung und das Zimmermädchen könnte jeden Moment reinkommen.
Dann gingen wir händchenhaltend am Strand spazieren. Und das bis zum Ende dieses verdreckten Strandes. Dann setzten wir uns und guckten, kuschelnd Richtung Meer. Wir redeten nicht viel und genossen nur die Zweisamkeit. Irgendwann gingen wir wieder zurück, mieteten zwei Liegen und bestellten uns etwas zu essen. Von einer Strandverkäuferin kaufte sie auch so eine Süßspeise ab. Sah aus wie Schnüre und blauer Pfannkuchen und schmeckte wie Pfannkuchen mit Zuckerwatte. Hab den Namen vergessen, aber einige von euch werden sicher wissen, was das ist. Das meiste hat sie dann an mich verfüttert. Dann guckten wir uns gemeinsam den Sonnenuntergang an. Das erinnerte mich an Koh Larn. Mit Ellie hatte ich damals den Sonnenuntergang verpasst und unsere Geschichte ging nicht gerade gut aus. Mit Ploy konnte ich ihn jetzt sehen. Hatte das etwas zu bedeuten? Oder war das schon wieder das dumme LKS das sich in mir breit machte?
Wir gingen danach noch in ihre Bar und Ploys Freundin war anscheinend sauer auf mich, weil ich Ploy zum Weinen gebracht hatte. Muss wohl auf dem Balkon gewesen sein, als sie alleine rauchen war. Ploys Boss war auch nicht gerade glücklich darüber, das dieser gut zahlende Kunde morgen Pattaya verlassen würde. Als wir gehen wollten, fragte er mich, ob ich später nochmal vorbeikomme. Ich sagte zwar zu, aber daraus sollte leider nichts mehr werden.
Wieder im Hotel hatten wir nach dem Duschen Sex. Ich nahm kein Sidegra und hatte auch keine Probleme einen Ständer zu bekommen, aber ich konnte einfach nicht kommen. Ich versuchte nichts vorzuspielen, sagte aber auch nichts, als ich dann beschloss die Sache zu beenden. Ich glaubte aber, dass ich an ihrem Blick gesehen zu haben, dass sie es wusste. Ich denke es war einfach zu viel vorgefallen. Egal. Morgen früh nochmal. Und dann aber richtig. Wir schliefen kuschelnd zusammen ein.