Vielen Dank für den, wie viele schon gesagt haben, sehr ehrlichen Bericht. Wenn überall nur alles Hipp-Hipp-Hurra wäre, dann ist das wohl meist geschönt geschrieben. Manchmal hatter ihr echt Kacke am Schuh und ich hätte vermutlich anders reagiert. Aber das kann man aus der Entfernung immer so leicht sagen...
Allen Lesern, die jetzt aber meinen nur aufgrund eines Reiseberichts sich ein Urteil bilden zu können, ob "Kolumbien" ein Reiseziel für sie ist oder nicht, denen muss ich widersprechen. Jeder macht seine eigenen Erlebnisse und geht anders an die Sache ran. Wenn ihr natürlich einen Grund sucht eure Komfortzone Pattaya nicht zu verlassen, dann kann man sich das dementsprechend einreden.
Beim Essen haben wir viel Falangfood gegessen. Durch die vielen Touris aus Amerika gibt es eigentlich alles, was das Herz begehrt. Lokale Küche haben wir dagegen wenig gefunden, war mir aber auch nicht so wichtig.
Das hatte mich doch sehr gewundert. Auch, dass ihr öfter gekocht habt. Ich finde es gibt überall sehr gute Restaurants, mit kolumbianischer Küche, regionaler Küche und Latainamerikanischer Küche.
Das Highlight unsere Reise war mit Sicherheit Medellin. Nicht ohne Grund hatten wir dort den größten Block unserer Reise eingeplant,
Ich glaube ihr habt es selber gemerkt, dass wenn man am Parque Lleras sein Revier gefunden hat, es am besten ist dort fußläufig zu wohnen. Taxi nervt dann zusätzlich.
Die Bedenken im Vorfeld, dass wir ohne Spanisch nicht klarkommen würden war mal wieder völlig übertrieben.
Ich glaube nicht, dass man mit Spanisch unbedingt bessere Preise bei ST Begegnungen aushandeln kann, aber ganz allgemein ist es halt angenehm sich unterhalten zu können. Egal ob Rotlicht oder nicht. Mit den Menschen sprechen um das Leben dort besser verstehen zu können.
Ich finde das gute ist halt, dass es deren Sprache ist. Anders als in Thailand, wo man sich auf Englisch einigt und die Mädels untereinander dann über einen auf Thai ablästern können. Da ist man schnell abgehangen. In Lateinamerika bekommt man das mit. Man ist Teil der Konversation. Das ist eine komplett andere Nutte-Freier Konstellation.
Ich hatte auf meiner letzten FC Reise eine Girl Gruppe da war eine Pinay dabei. Ich fand es super, dass wir alle nur Englisch gesprochen haben, und ich dazu gehörte.
Das wichtigste ist in Kolumbien, vorher mit der Chica abzusprechen, was für Services gewünscht sind. Die Sexszene ist in Kolumbien enorm professionell. Etwa 90 % der Chicas kommen aus Venezuela.
Das trifft vielleicht auf Cartagena zu. In Bogota gibt ist der Anteil geringer und in Medellin deutlich geringer. Und das hat nicht viel mit der ST Mentalität zu tun. Die gibt es in fast allen Lateinamerikanischen Ländern.