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Tagebuch eines Ruheständlers in Pattaya. Ich bereite es vor: in wenigen Monaten wird es starten

alhash

Gibt sich Mühe
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9 März 2015
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Bangkok
Bei diesen Gedankengängen würde ich mir ein vernünftiges Haus mit Grundstück suchen und mich dann Solartechnisch austoben. Finanziell kannst du dir das ja erlauben.

Masive Stromausfälle habe ich in Bangkok noch nicht erlebt. Das maximalste waren mal so um die 3 Stunden. Störender sind da schon temporäre Stromschwankungen.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Bei diesen Gedankengängen würde ich mir ein vernünftiges Haus mit Grundstück suchen und mich dann Solartechnisch austoben. Finanziell kannst du dir das ja erlauben.

Masive Stromausfälle habe ich in Bangkok noch nicht erlebt. Das maximalste waren mal so um die 3 Stunden. Störender sind da schon temporäre Stromschwankungen.


Das sind durchweg rational sinnvolle Gedanken.

Es ist durchaus denkbar, dass ich die jetzige Wohnung später vermiete und ein Haus miete. Ich denke aber selbst bei einem Haus, ist alles nicht zwingend in meiner Lebensspanne zu amortisieren. Das wird sich indes ändern, wenn marktwirtschaftliche Erwägungen umgesetzt werden - aus den Zwängen von Angebot und Nachfrage.

Es bleibt spannend.

Strom aus Gas ist eine der, vielleicht nach Kernenergie vielleicht DIE teuerste Weise Strom zu produzieren (kommt drauf an, wie man das alles rechnet, aber es ist in jedem Fall bei den Entstehungskosten bei Freiflächenanlagen viel viel teurer).

Balkonanlagen habe ich noch nicht zu Ende durchgerechnet - in Thailand andere Grundlage.

Wenn die Subventionen wegfallen, kann man in Thailand mindestens mit einer Verdoppelung, eher Verdreifachung des Strompreises rechnen.

Das fände ich interessant. Ich meine nicht aus Sicht der thailändischen Bevölkerung: die müsste man dann wiederum entlasten. Aber für die Solarenergiewirtschaft (Wind geht in Thailand nicht, habe ich durchgechecked... nicht flächendeckend wie auf den Philippinen zum Beispiel), wäre das der Durchbruch dort und ausgesprochen lukrativ...dann würde der Strompreis mittelfristig sehr stabil werden und das ohne Subventionen.

Müssen sie halt intelligent regeln - Speicher, Biogas und Stromnetzverbünde. Ach... ich lass es, sonst komme ich dann doch nie in den Ruhestand...
 
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Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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24 November 2024
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Bei diesen Gedankengängen würde ich mir ein vernünftiges Haus mit Grundstück suchen und mich dann Solartechnisch austoben. Finanziell kannst du dir das ja erlauben.

Masive Stromausfälle habe ich in Bangkok noch nicht erlebt. Das maximalste waren mal so um die 3 Stunden. Störender sind da schon temporäre Stromschwankungen.


Soooo... es ist (leider) noch deutlich krasser, als Du es andeutest...

Du hast sogar viel mehr als nur "so ein bisschen" recht und ich muss einen kompletten Denkfehler in meinem neuen Denkprojekt eines Minikraftwerkes auf dem Balkon zugestehen: sowas habe ich nämlich noch nie geplant: psychologisch bin ich fest in riesigen Projekten verhaftet, die komplett anders kalkuliert werden...

Morgen werde ich eine beissende Spottkolumne über meine Idee verfassen, und den ganzen Fehler ironisieren - immerhin. Nur verblendete Sturköpfe müssen eine schlechte Idee durchziehen, um bloß keinen Denkirrtum einzugestehen. So bin ich nun nicht :obelix

Der witzige Teil zu allem kommt morgen.

Schade finde ich es dennoch. Hätte mir eigentlich gut gefallen. Aber es funktioniert technisch nicht, wie ich mir das dachte und für minimalen Nutzen investiere ich keine 2 - 3000 Euro.

Da gehe ich lieber gut essen.

Was allerdings gut klappt und was ich umsetzte war diese Folie, um das UV licht zu blocken. Da stimmt die Kosten / Nutzen Rechnung total.

Ich dachte hier aber, ich könnte etwas mehr als einen Moment ein paar Geräte autark laufen lassen.

Ist nicht. Ich musste nach einer intensiveren Reflexion erkennen: komplett so am Wunsch vorbei. Morgen der witzige Teil dazu wie gesagt...
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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Und genau das funktioniert nicht.
Bei Stromausfall im Netz liefert dann Deine Anlage auch nichts mehr, da der Wechselrichter vom Netz getrennt ist.

Doch, eigentlich schon. Deine Erklärung stimmt schon, aber nur ohne Speicher. Stimmt sozusagen für Netzgekoppelte Anlagen ohne Batterie.

Es geht aber über den Speicher, ist mir aber deutlich zu aufwendig. Als autonomes eigenes Mininetz, nur: ich verlege wegen sowas kein Zweitnetz in der Wohnung. Und um ein paar Geräte nahe des Speichers zu installieren, dafür lohnt es sich nicht.

PV und Speicher kann autark also liefern, wenn technisch richtig konfiguriert aber das ist aufwendig und in keinem Verhältnis.

Leider nicht...
 
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Pattayareise

Ajax

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Ich nutze seit Jahren eine Power Station im Wohnmobil - die kann man mit Solar, 12V oder 230 V laden - zumindest für geelgentliche Stromausfälle eine
Alternative. Von DJI gibt es da ein 2KW-Teil mit 3000 Watt Leistung, dazu ein Expansions Kit mit nochmals 2KW.
 
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Klimbim

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Von DJI gibt es da ein 2KW-Teil mit 3000 Watt Leistung, dazu ein Expansions Kit mit nochmals 2KW.


Das oder so ähnlich dachte ich mir das auch - hin und her, her und hin überlegt. Aber insgesamt, ist der Aufwand gemessen an dem von mir erhofften Nutzen nicht vertretbar. Wirklich echt schade...


Ich verfasse das mal, wie ich es empfinde...


Liebe Freunde,

nach einigem Grübeln und einer gesunden Portion Selbsterkenntnis habe ich endlich verstanden, warum meine Balkon-Photovoltaik-Idee so haarsträubend war.

Offenbar bin ich immer noch in meinem Modus, in dem ich riesige Kraftwerke plane, wo Flächen, Wechselrichter, Batterien und Windparks in der Größenordnung von Dörfern betrachtet werden. Ich habe schlicht versucht, die Effizienz solcher Großprojekte auf drei Quadratmeter Balkonfläche zu übertragen, ohne zu begreifen, dass die Physik auf dieser Skala ganz andere Regeln hat.

Jetzt, wo ich die Folie realistisch betrachte, ist mir klar, warum mir die Firma damals streng verboten hat, auf kleine Projekte einzusteigen. Da haben sich manchmal sehr sympathische private Anleger gemeldet, bei uns irgendwie "verirrt" - kam selten aber immer wieder einmal vor...ich mochte sie, aber sie hatten eine komplett andere Idee als das, was ich betreute...

Wie halt etwa mein Gedankengang.

Ich hatte es intellektuell verstanden, aber nun habe ich es wirklich in der Gänze begriffen. Die Idee, zwei Stunden Klimaanlage mit drei Quadratmetern Folie betreiben zu wollen, ist genauso realistisch wie zu glauben, man könne einen Wolkenkratzer in eine Schuhschachtel packen und erwarten, dass er steht.

Um mich ein letztes Mal zu beruhigen, rief ich den Bauleiter an, der wie üblich zwischen seinen Kisten hin- und herspringt.

Ich sage trocken: "Weißt du, Bauleiter, meine Balkon-Idee erscheint mir jetzt noch idiotischer als deine Kistenstapelei ohne Ende."

Er kratzt sich am Kopf, kichert leise und antwortet: "Klimbim, ja, ja, vielleicht, aber wenigstens sehe ich sofort, wenn was kippt."

Ich antworte: "Stimmt, und das beruhigt mich irgendwie. Ich fühle mich auf einmal gar nicht mehr so klein."

Er lacht, schwingt sich auf die nächste Kiste, ruft mir zu: "Dann mach’s so, ja? Und pass auf, dass du nicht selber kippst."

Und so sitze ich da, grinse trocken und denke: Manchmal ist die Erkenntnis, dass man eine dumme Idee noch rechtzeitig verworfen hat, fast so befriedigend wie ein perfekter Kistenberg im Isan oder wie ein Goldfisch, der auf einem Surfbrett durch die Wellen gleitet, völlig unbeeindruckt, obwohl man im Hintergrund denkt: Das hätte schiefgehen können.

Der Balkon bleibt folienfrei, die Kistenstapelei lebt weiter, und ich lache über mich selbst, während die Sonne unverändert brennt und die Vögel auf dem Balkon unbeeindruckt ihren Alltag bestreiten.

Ich werde versuchen den Stapler für den 05.04.2026 von seiner Mission einen Abend los zu eisen. Mal sehen, ob das wenigstens klappt. Vielleicht sitzt er im Restaurant auf einer Kiste und ist in Kisten verpackten Thunfisch...
 
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Klimbim

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Breaking News!


Der Bauleiter fliegt für seine Kisten erst am 09.04 wieder in den Isan (kein Witz, er hat mit mir gerade telefoniert und von den Kisten berichtet: es ist wirklich die Wahrheit!) und nimmt sich eine Kiste mir ins Frankies Inn am 05.04 um 19h auf die er sich setzt um mit uns zu essen.

Also die, die kommen, werden ihn life erleben können. Ich schreibe Geschichten mit Wahrheitsgehalt und zum Anfassen...

Ich habe ihm berichtet, er habe inzwischen Kult Status erreicht...
 

Klimbim

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Ja, er kommt. Setzt sich dann im Restaurant auf eine Kiste. Siehe Anhang ... oder höre... aus meinem letzten Gespräch...

Viele andere Figuren aus der Geschichte kommen ebenfalls.
 

Klimbim

Hat nix anderes zu tun
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Teil 24: Der Mann, der keine Zeit hatte außer eine Stunde lang


Im Isan liegt die Landschaft wie immer vollkommen unaufgeregt da. Flach, freundlich, ein paar Büffel, die seit Jahren dieselbe Meinung vertreten, und eine Hitze, die alles auf ein überschaubares Maß an Aktivität reduziert.

Das Dorf funktioniert zuverlässig nach dem Prinzip „morgen ist auch noch ein Tag“, was sich bis vor Kurzem als völlig ausreichend erwiesen hat.

Dann kamen die Kisten.

Zunächst eine. Dann mehrere. Dann in einer Frequenz, die entfernt an eine Ameisenstraße erinnert, nur dass die Ameisen hier Containergröße haben und gelegentlich hupen. Niemand konnte genau sagen, wann es begonnen hatte. Es war einfach irgendwann so weit gewesen.

Mitten darin der Mann.

Er bewegte sich mit einer Ernsthaftigkeit, die man sonst nur bei sehr entschlossenen Füchsen beobachten kann, die ihren Bau erweitern, obwohl niemand danach gefragt hat. Kiste um Kiste verschwand in einer Struktur, die einmal als Haus geplant gewesen sein könnte, inzwischen aber eher wie eine architektonische Meinungsäußerung wirkte.

Er trug die Kisten hinein, stapelte sie, verschob sie, überdachte sie ....

Ganze Container wurden entladen, als handele es sich um ein logistisches Missverständnis, das man jetzt einfach konsequent zu Ende bringt.

Die Dorfbewohner standen in respektvollem Halbkreis.

Man hatte vieles gesehen im Isan. Regenzeiten, Trockenzeiten, Onkel Somchai nach drei Flaschen Reiswhisky. Aber das hier war neu. Ein Mann, der offenbar aus dem Nichts aufgetaucht war und mit der stillen Entschlossenheit eines leicht fehlkalibrierten Uhrwerks ununterbrochen Kisten stapelte.

Es wurde gemutmaßt.

Ein älterer Herr vertrat die These, es handle sich um den Bau eines sehr kompakten Atomkraftwerks. Eine Dame meinte, es sehe eher nach einer Bombe aus.

Ein Kind fragte, ob der Mann eventuell einfach nur sehr viele Dinge besitze. Diese Theorie wurde verworfen, da sie als zu naheliegend galt.

Die Kisten kamen weiter.

Tag für Tag, Stunde für Stunde, als hätte jemand beschlossen, die Realität in Paketen nachzuliefern. Der Mann sprach kaum. Wenn doch, dann in Sätzen, die freundlich begannen und zuverlässig am Thema vorbeigingen.

Niemand wusste, woher er kam. Niemand wusste, wohin er ging. Es war auch schwer vorstellbar, dass er irgendwo hingehen würde, solange noch Kisten existierten.


Und irgendwo, sehr bald, würde ein Telefon klingeln...

Klimbim: „Guten Tag, ich wollte nur ganz kurz“

Kistenmann: „Ausgesprochen ungünstig. Wirklich. Ich stehe hier mitten in einer Phase erheblicher Kistenverdichtung.“

Klimbim: „Es dauert auch nur eine Sekunde. Party am 7.4. im Restaurant Frankys, 19 Uhr auch mit Vorortteilnehmern“

Kistenmann: „Vorortteilnehmer? Die kann ich dann alle in einer Gruppe zusammenfassen, die können mir beim Stapeln helfen. Die nehme ich mit in den Isan und dann geht’s rund.“

Klimbim: „Du fliegst… vorher ab?“

Kistenmann: „Nein, danach. Oder davor. Das ist im Moment schwer zu gewichten, weil hier laufend Kisten eintreffen.“

(Eine kurze Pause entsteht, vermutlich weil eine weitere Kiste eintrifft oder weil die Zeit selbst kurz innehält, um die Situation zu überdenken.)

Klimbim: „Also, könntest du am 7.“

Kistenmann: „Ich würde außerordentlich gern auf deine Frage eingehen, aber ich bin vollständig in Anspruch genommen. Diese Kisten kommen ohne Unterlass. Es ist ein Strom. Ein regelrechter Kistenstrom.“

Klimbim: „Ich verstehe. Trotzdem“

Kistenmann: „Nein, wirklich nicht. Ich kann im Moment unmöglich sprechen.“

Klimbim: „Du sprichst aber.“

Kistenmann: „Ja, das ist das Problem.“

(Eine weitere Kiste wird offenbar mit einer gewissen Entschlossenheit abgestellt. Man hört ein dumpfes Geräusch, das entfernt an Verantwortung erinnert.)

Kistenmann: „Weißt du, ich hatte heute Morgen noch eine vollkommen überschaubare Situation. Drei Reihen, sauber gestapelt. Fast schon elegant. Und dann zack kamen neue Kisten.“

Klimbim: „Das klingt unerquicklich.“

Kistenmann: „Es ist ruinös. Absolut ruinös. Jede Kiste verlangt eine Entscheidung. Links, rechts, oben, philosophisch gesehen sogar unten.“

Klimbim: „Und der 7. April“

Kistenmann: „Ich kann unmöglich in die Zukunft planen, solange die Gegenwart in Kistenform vor mir steht.“

Klimbim: „Vielleicht einfach vormerken?“

Kistenmann: „Vormerken… ja… nein… siehst du, genau das ist der Punkt. Während ich mit dir spreche, bleiben die Kisten nicht stehen. Sie machen weiter.“

(Eine längere Pause. Man hört Schritte. Dann ein leicht panisches Räuspern.)

Kistenmann: „Ich hätte in dieser Zeit gut und gern 100 Kisten stapeln können.“

Klimbim: „Du hättest auch auflegen können.“

Kistenmann: „Das wäre unhöflich gewesen.“

Klimbim: „Und stattdessen“

Kistenmann: „führe ich ein ausführliches, sachlich kaum zu rechtfertigendes Gespräch, während meine gesamte logistische Existenz kollabiert.“

(Ein fernes Poltern. Ein Geräusch, das man in Fachkreisen als „finale Kiste“ bezeichnen würde.)

Kistenmann: „Oh.“

Klimbim: „Oh?“

Kistenmann: „Eine ist gefallen.“

Klimbim: „Das tut mir leid.“

Kistenmann: „Das war tragend.“

Klimbim: „Im übertragenen Sinne?“

Kistenmann: „Leider nein.“

(Ein lautes Krachen. Dann Stille. Die Art von Stille, die man nur erreicht, wenn ein System endgültig beschlossen hat, keines mehr zu sein.)

Klimbim: „Hallo?“

(Die Leitung ist tot. Vermutlich unter einer Kiste.)

Kisten.jpg
 

Klimbim

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Korrektur, Party im Frankies Inn am 05.04.2026! Nicht 07.04

Der Kistenmann brachte mich komplett aus dem Konzept...


Und nun etwas ganz anderes, ausnahmsweise mal ohne Humor:


Ein Bericht / Appell zu Preissteigerungen und praktischem Umgang in Thailand


Ich möchte eine Beobachtung und eine persönliche Empfehlung teilen. In Thailand ist in nächster Zeit mit deutlichen Preissteigerungen zu rechnen. Dafür gibt es mehrere Gründe. Kurzfristig beeinflusst der aktuelle Krieg die Verfügbarkeit und die Kosten vieler Güter. Mittelfristig könnten weitere Konflikte hinzukommen, und langfristig wirken Faktoren wie der Klimawandel und fortwährende Lieferkettenprobleme.

Diese Entwicklung wird sich unter anderem auf den Tourismus auswirken, auf die Möglichkeiten des Fischfangs und auf viele weitere Bereiche des täglichen Lebens. Menschen, die auf diese Branchen angewiesen sind, können die Preissteigerungen nur schwer ausgleichen. Ich spreche hier bewusst nicht über Einzelschicksale im Detail, sondern appelliere allgemein, dass wir diejenigen, die am stärksten betroffen sind und die wir persönlich kennen, mit etwas mehr Aufmerksamkeit und Unterstützung bedenken.

Konkret handele ich selbst so, dass ich Trinkgelder bei Menschen erhöhe, bei denen ich weiß, dass sie es brauchen. Dazu zählen zum Beispiel meine Haushälterin und mein Mechaniker. Das Ziel ist, die Unterstützung so zu geben, dass ihre Würde gewahrt bleibt. Sie sind keine Almosenempfänger, sondern Menschen, die Opfer einer globalen Entwicklung sind, die außerhalb ihrer Kontrolle liegt.

Ich empfehle allen Forenteilnehmern, in ihren eigenen Umfeldern zu überlegen, inwieweit sie ähnliche Möglichkeiten haben. Wenn es euch möglich ist, gebt den Menschen, die ihr kennt und die wirklich auf Unterstützung angewiesen sind, ein wenig mehr Trinkgeld. Dies sollte stets auf respektvolle Weise geschehen, ohne die Würde der Empfänger zu verletzen.

Ich möchte betonen, dass ich hier keine politische Diskussion loszutreten beabsichtige. Ich schildere lediglich Fakten und Umstände. Ich hoffe, dass Thailand und die Welt insgesamt auf erneuerbare Energien umschwenkt und zunehmend die Finger von fossilen Energieträgern lässt, bin dabei allerdings auch ziemlich desillusioniert. Dies soll der äußerste politische Unterton sein, der hier durchblinkt und den ich mir gestatte. Er ist sehr defensiv, aber leicht erkennbar, jedoch keineswegs überragend.

Diese Gedanken sind bewusst sachlich gehalten.

Es geht nicht um Pathos oder um Rührung, sondern um praktische Solidarität. Die (meine) anschließenden Beiträge in diesem Forum werden wieder den (meinen) gewohnten trockenen Humor enthalten, denn das Leben ist, bei aller Ernsthaftigkeit, ein Theaterstück mit sehr lustigen Elementen, die uns helfen, den Mut nicht zu verlieren.


Euer Klimbim

Iran-Krieg und die Auswirkungen: Geht das Thailand das Öl aus? | tagesschau.de


Hier maximal interessant: ich rechne mit Flugticketpreisen nicht mehr unter 2000 Euro nach Thailand ab nächstem Jahr, eher mehr. Ich rechne mit einer wie auch immer gearteten Fortsetzung des Krieges und daraus folgenden schweren wirtschaftlichen Verwerfungen.

Wer ernsthaft meint zukünftig unter 2000 Euro netto in Pattaya für ein gutes Leben anzusetzen, könnte überrascht werden. In 5 bis 10 Jahren scheinen mir 2200 Euro netto im Monat absolut als Untergrenze realistisch, eher mehr.

Dass zudem Thailand für das Visum sehr anspruchsvolle und kostspielige Krankenversicherungen fordern wird, gilt für mich als absolut sicher.

Das O Non Visum wie es existiert, wird dann nicht mehr als Option taugen. Wer dennoch so plant, plant vielleicht an der Realität vorbei...


Krise am Himmel: Iran-Krieg stellt Airlines vor Probleme | tagesschau.de
 
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Ajax

Luftbildfetischist
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Hier maximal interessant: ich rechne mit Flugticketpreisen nicht mehr unter 2000 Euro nach Thailand ab nächstem Jahr, eher mehr.
Das mag vielleicht für die derzeit abzockenden Nonstopflieger von Thai, Lufthansa und Konsorten gelten, nicht aber für die im Golf oder Türkei oder Helsinki oder Peking
zwischenlandenenden anderen Airlines. Ganz im Gegenteil werden die momentan gebeutelten Golfairlines mit Kampfpreisen versuchen, verlorene Kunden zurückzugewinnen.
Mein Blick in die Glaskugel zeigt mir Preise von maximal 1000 €, manche mit 800 € - natürlich nicht für die Nonstopflieger. ;)
 
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MGiebel

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Das mag vielleicht für die derzeit abzockenden Nonstopflieger von Thai, Lufthansa und Konsorten gelten, nicht aber für die im Golf oder Türkei oder Helsinki oder Peking
zwischenlandenenden anderen Airlines. Ganz im Gegenteil werden die momentan gebeutelten Golfairlines mit Kampfpreisen versuchen, verlorene Kunden zurückzugewinnen.
Mein Blick in die Glaskugel zeigt mir Preise von maximal 1000 €, manche mit 800 € - natürlich nicht für die Nonstopflieger. ;)
Das sind Träume in ferner Zukunft. Es wurde schon viel Infrastruktur zerstört, das zieht sich noch Monate, eventuell Jahre hin. Warten wir einfach mal ab.
 
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Klimbim

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Das mag vielleicht für die derzeit abzockenden Nonstopflieger von Thai, Lufthansa und Konsorten gelten, nicht aber für die im Golf oder Türkei oder Helsinki oder Peking
zwischenlandenenden anderen Airlines. Ganz im Gegenteil werden die momentan gebeutelten Golfairlines mit Kampfpreisen versuchen, verlorene Kunden zurückzugewinnen.
Mein Blick in die Glaskugel zeigt mir Preise von maximal 1000 €, manche mit 800 € - natürlich nicht für die Nonstopflieger. ;)

Glaube ich nicht bei absolutem Willen und absoluter Hoffnung, dass Du Recht haben mögest wobei die 40 h Flüge nach Bangkok bereits schon stimmen mit Deinen Preisen, nur: ich werde so nicht fliegen. Die Zeit habe ich nicht und auch nicht die Gesundheit - da drehe ich durch.

Einer der Gründe (nicht der Hauptgrund), weshalb ich selten auf die Philippinen fliege. Nur wenn ich sehr lange in Thailand bin, mache ich zukünftig einen Ausflug. Über 20 h weigere ich mich zu fliegen. Ich flog mal 27 h nach Indonesien mit meiner Tochter... ich dachte ich sterbe...

Aber: mögest Du recht haben. Sehr gerne.

Das Problem aber sind nicht die Fluggesellschaften sondern, dass Flugbenzin massiv teurer wurde.

Und genau deshalb befürchte ich, dass es insgesamt kommt wie ich vermute. Wo sollen die Kosten sonst landen?

Ein weiterer Umstand wird dazu kommen: viele Flüge werden nun eingestellt. Angebot und Nachfrage...
 

Klimbim

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Das sind Träume in ferner Zukunft. Es wurde schon viel Infrastruktur zerstört, das zieht sich noch Monate, eventuell Jahre hin. Warten wir einfach mal ab.

Leider werden wir recht haben. Leider. Und es wird weiter zerstört. Mir ist nicht bewusst, wo das am Ende hinführt.
 

Klimbim

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Bkk - Taiwan - Seattle - NewYork in Eva Air BC Oben , waren auch 24 h aber zum
aushalten in der 747 , aber Tagflug MEL-BKK 12 h absolute Langeweile immLiegen , aus Verzweiflung Godzilla geguggt

Wahnsinn... nix für mich. Auch nicht, wenn ich dabei 24h am Stück alte WM Spiele seit 1954 anschauen könnte...oder Kochrezepte mit Lammgerichten... auch dann nicht.
 
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thaiguy

Mister Universe
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25 Dezember 2013
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Ich habe nun nicht mitgelesen, doch scheint Dein Thema ein laengerfristiges Projekt zu sein. Von daher waere vielleicht ein Verschieben in Stories von allen fuer alle sinnvoll. Wir haben/hatten dort bereits einige Langzeitthemen, wie z.B. die verschiedenen von Iffy und natuerlich das z.Z. leider sehr inaktive von @krimibiker.
 

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