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Fritz2

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4 Februar 2013
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Ich weiß gar nicht, ob Trump wirklich so gut für BTC ist. Der hat echt nicht alle Latten am Zaun und verspricht ohnehin alles, damit er wieder Präsident wird. Wirklich verstanden hat er BTC sicher nicht und ihm ist ohnehin alles egal, wenn es nicht um seinen persönlichen Vorteil geht. Ich denke, BTC wird sich ohnehin entwicklen und weiter durchsetzen. Mir ist ein vernünftiger mächtigster Politiker der Welt lieber als ein völlig durchgeknallter Trump-

Da ist prinzipiell was dran - aber die Alternative Harris ist leider definitiv NOCH durchgeknallter, sowie unfähiger und damit gefährlicher...
 

Fritz2

Schreibwütig
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Jetzt wo Fotzenfritz' Chef Bitcoin als eigene Assetklasse geadelt hat, dürfte die mittelfristige Zukunft rosig aussehen :)


Das dürfte schon seit längerem klar sein, aber wenn der Fink so eine bestätigende Aussage macht, schadet das sicherlich nicht... ;-)
 
Pattayareise

tom089

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Wir wissen einfach nicht wieviel Gold es gibt, neue goldquellen könnten gefunden werden. Ich erinnere da gerne an die Vorhersagen für Erdöl, vor 50 Jahren hieß es es reicht noch 30 Jahre. Heute reicht es auch noch 30 Jahre oder mehr. Das Problem gibt es bei bitcoin nicht.

Naja ich denke schon, dass man die Vorräte abschätzen kann. Die Frage ist auch immer, worauf sich die Prognosen beziehen, auf vorhandenes Erdöl im allgemeinen oder auf (aktuell) förderfähiges Erdöl. Was sich natürlich auch ändert. Was sich nicht geändert hat trotz dass man mehr Erdöl "gefunden" hat, ist dessen Preis. Wenn ich sehe, dass der Rohölpreis von Anfang der 60er Jahre sich bis heute ca. mit Faktor 50 entwickelt hat (1.60 USD je Barrel). Das ist auch nur möglich, weil die Förderung künstlich verknappt wird und die OPEC als Kartell fungiert.

Aber nur weil etwas knapp ist, steigt es nicht unbedingt im Preis oder Wert - man braucht auf der anderen Seite auch eine hohe Nachfrage. Seitens Bitcoin kann diese Nachfrage nur durch satte Kursgewinne erzeugt werden. Jetzt wissen wir aber aus der Physik, dass es kein Perpeteum Mobile gibt und das gilt auch für die Finanzwelt. Es kann nicht nur immer Kursgewinne nach oben geben. Das geht im Moment nur, weil mehr Geld reinfließt in den Bitcoin als rausgeht. Das wird aber nicht immer so bleiben.

Das Geld ist halt so gesehen nur Buchwert aber nicht physisch vorhanden. Wie werthaltig Buchgelder sind, hat man ja bei Wirecard gesehen. Da sah die Firma in den Büchern auch ganz toll aus. Bis sie irgendwann mal Rechnungen zahlen oder Kredite tilgen musste. Solange ich genügend Leute finde, die daran glauben, dass der Bitcoin auch 1 Million USD wert sein kann, kann das Spiel ewig so weitergehen. Aber nur solange, bis die Leute ihr Geld brauchen. Erinnert mich an die vielen geschlossenen Immobilienfonds aus den 90ern (vorwiegend im Osten) - die sahen auf dem Papier immer ganz toll aus. Bis die Mieter ausgezogen sind oder insolvent waren und die Dinger plötzlich leer standen und die Investoren nicht mehr bedient werden konnten.

Etwas unterhalb des Power Law würde das so sein wenn ich absehen kann dass die Party wohl zu Ende ist.

Ja das denken sich vermutlich viele. Wenn es absehbar wird, und viele so wie du rausgehen, ist der freie Fall nach unten nicht weit. Aber irgendwie wird doch hier immer argumentiert, dass das nie passieren kann oder wird. Sozusagen die bombensichere Anlageform. :schere
 

netflyer

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Ja das denken sich vermutlich viele. Wenn es absehbar wird, und viele so wie du rausgehen, ist der freie Fall nach unten nicht weit. Aber irgendwie wird doch hier immer argumentiert, dass das nie passieren kann oder wird. Sozusagen die bombensichere Anlageform. :schere
Natürlich kann das passieren. Der Bitcoinkurs wird nur weiter steigen, wenn er sich weiter durchsetzt. Mittlerweile gibt es auf allen Ebenen Bitcoiner. Es gibt ETFs, Verbotsversuche waren wirkungslos und vieles mehr. Eine Bitcoin-Gesellschaft könnte viele Vorteile haben. Bitcoin ist so ausgeklügelt und fehlerlos, dass ich den Schöpfer neidlos bewundere. Trotzdem ist nicht sicher, dass Bitcoin eine gute Investition ist. Wenn sich die Menschheit gegen Bitcoin entscheidet, wird er fallen. Zukunft ist immer unsicher. Alles andere ist Quatsch. Trotzdem ist Bitcoin extrem inspirierend, wenn man sich auch mit dessem Bauplan und Prinzipien befasst.
 

fimatex

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Natürlich kann das passieren. Der Bitcoinkurs wird nur weiter steigen, wenn er sich weiter durchsetzt. Mittlerweile gibt es auf allen Ebenen Bitcoiner. Es gibt ETFs, Verbotsversuche waren wirkungslos und vieles mehr. Eine Bitcoin-Gesellschaft könnte viele Vorteile haben. Bitcoin ist so ausgeklügelt und fehlerlos, dass ich den Schöpfer neidlos bewundere. Trotzdem ist nicht sicher, dass Bitcoin eine gute Investition ist. Wenn sich die Menschheit gegen Bitcoin entscheidet, wird er fallen. Zukunft ist immer unsicher. Alles andere ist Quatsch. Trotzdem ist Bitcoin extrem inspirierend, wenn man sich auch mit dessem Bauplan und Prinzipien befasst.
Die Menschheit hat sich am Ende immer für das härteste Geld entschieden. Das lag insbesondere daran dass alle anderen Geldarten irgendwann inflationiert worden sind (Muscheln, Glasperlen, alle Metallgeldarten, Ausnahme Gold). Ich kann mir nur schwer vorstellen, dass es diesmal anders sein soll (auch wenn nicht ausgeschlossen). In dem Zusammenhang empfehle ich immer das Buch "Der Bitcoin Standard" wo die Geschichte des Geldes erklärt wird.
 

tom089

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Trotzdem ist Bitcoin extrem inspirierend, wenn man sich auch mit dessem Bauplan und Prinzipien befasst.

Dass es interessant ist, sich mit Blockchains zu befassen, steht nicht in Abrede. Ob es sich in der Breite der Bevölkerung durchsetzt, da habe ich meine Zweifel, weil es einfach auch technisch kompliziert ist. Bankkonto komme ich eigentlich immer an mein Geld, Passwort von der Wallet vergessen, schon ist alles weg. Also nicht weg, ich habe aber keinen Zugriff und bekomme ihn auch nicht mehr. Schwierig sind auch Modelle mit Gemeinschaftskonten - zumindest ist mir dazu nichts bekannt. Und auch wer glaubt, Bitcoin wäre einfach so anonym, wird ggf. mit der Realität irgendwann konfrontiert.

 
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Auf jeden Fall war es ein glücklicher Zufall, dass Bitcoin entdeckt wurde und nicht zerstört wurde, solange es noch möglich war. Es gab da nur eine Chance und diese wurde genutzt. Vielleicht gibt es tausende oder Millionen Planeten mit intelligenten Wesen auf oder über unserem Level. Mich würde sehr interessieren, wieviele davon so was wie Bitcoin ins Laufen gebracht haben.
 

netflyer

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Dass es interessant ist, sich mit Blockchains zu befassen, steht nicht in Abrede. Ob es sich in der Breite der Bevölkerung durchsetzt, da habe ich meine Zweifel, weil es einfach auch technisch kompliziert ist. Bankkonto komme ich eigentlich immer an mein Geld, Passwort von der Wallet vergessen, schon ist alles weg. Also nicht weg, ich habe aber keinen Zugriff und bekomme ihn auch nicht mehr. Schwierig sind auch Modelle mit Gemeinschaftskonten - zumindest ist mir dazu nichts bekannt. Und auch wer glaubt, Bitcoin wäre einfach so anonym, wird ggf. mit der Realität irgendwann konfrontiert.

Ich denke, die meisten Leute werden Bitcoin nicht auf ner Cold Wallet nutzen, sondern sich Vertrauensparteien bedienen wie heute auch. Aber ich bin auch der Meinung, dass die Nutzung von Cold Wallets heute noch zu kompliziert ist. Da wird sich noch einiges verbessern.
 
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tom089

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Die Menschheit hat sich am Ende immer für das härteste Geld entschieden.

Gleich 2 Probleme in dem Satz. Erstens gibt es nicht die Menschheit sondern nur den Menschen und jeder ist individuell und verschieden, heute um so mehr als noch früher.
Zweitens kann man sich nicht einfach für das härteste Geld entscheiden. Die Entscheidungen treffen andere für dich. Wenn ich in Deutschland oder Europa geboren werde und dort lebe, ist die Währung hier EUR. Ich kann weder meinen Arbeitgeber zwingen, mir das Geld auf ein Bitcoin Konto zu überweisen, schon gar nicht kann ich meinen Arbeitslohn im Vertrag in Bitcoin vereinbaren. Mal abgesehen davon, dass das auch nicht ratsam wäre. :floor

Ich kann meine Konten in USD führen z.B. und automatisch umrechnen lassen, aber das Geld wirde dann immer noch in EUR ausgezahlt. Umgekehrt kann ich hier auch nur in EUR zahlen. Zwar auch vom USD Konto, wird aber entsprechend umgerechnet. Die Währungen werden durch Staaten festgelegt und nicht durch die Menschheit. Insbesondere ist die Preisangabe schwierig. Wenn ich mir heute einen guten Mittelklassewagen kaufe und den vorbestelle und den Verkaufspreis im Dezember auf 1 BTC festlege, werde ich sicher mit den Zähne knirschen, wenn ich den Kaufpreis ein halbes Jahr später bezahlen muss, wenn der Bitcoin bereits um 50% gestiegen ist. Das erklärt vielleicht auch, warum die Butter vor kurzem im Supermarkt so teuer geworden ist. :hammer Das wäre voll das Nachkriegsszenario. Lass doch mal im Supermarkt alle Preise in BTC auszeichnen. Da wird die Bevölkerung abkotzen, weil es alle paar Monate rauf und runter geht. Solange wir die Rente z.B. in EUR kriegen und das zum Tageskurs mit BTC umrechnen, ist das weit entfernt von "Bitcoin ist ein Zahlungsmittel". Nein ist es nicht, es ist eine Verrechnungseinheit die auch noch massiv schwankt, was die Einführung eines Bitcoin auf breiter Front äußerst schwierig wenn nicht unmöglich macht.
 
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tom089

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Auf jeden Fall war es ein glücklicher Zufall, dass Bitcoin entdeckt wurde und nicht zerstört wurde, solange es noch möglich war.

Jetzt stehe ich auf dem Schlauch. Bitcoin wurde nicht entdeckt sondern gezielt entworfen oder entwickelt. Und warum sollte das jemand zerstören ? Wir leben in einer freien Welt.
 
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interessant ist, sich mit Blockchains zu befassen,
Blockchain ist ein alter Hut und langweilig und lohnt sich nicht sich damit zu befassen. Die Bitcoin Implementierung ist eher eine Timechain und wegen des Nakamoto Konsens interessant und das lohnt sich zu verstehen.