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Der Weg zur finanziellen "Freiheit"

Nabelschnur

Schreibwütig
    Aktiv
13 März 2021
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Damit ist er besser gestellt als die meisten Menschen mit Grundsicherung in D, allerdings ist Österreich auch definitiv nicht günstiger als Deutschland beim Einkauf etc, eher im Gegenteil. Existieren kann man damit, in D würde ich sagen ist 1000 EU nach allen Fixkosten aktuell das was man im Alter min. zum Leben zur Verfügung haben sollte plus inflationärem Ausgleich.

Mehr ist natürlich immer besser aber damit kann man aktuell (für mein Empfinden) ok leben aber da tickt ja jeder anders.

Falls du bei Fixkosten Essen und Hygieneartikel miteinrechnest, dann sind 1000 Euro im Monat zur freien Verfügung mindestens Mittelschicht.
 

Hammer67

Reisesüchtig
   Autor
1 Juli 2015
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Falls du bei Fixkosten Essen und Hygieneartikel miteinrechnest,
Nein.

Da ich vermutlich wegen meines Lebenstiels vor dem Ruhestand auch nicht zu den Menschen mit hoher Altersversorgung gehören werde ist das genannte tatsächlich das was ich für mich min. sichere, plus Ausgleich und hoffentlich etwas Rücklage zumindest wenn nicht übles dazwischen kommt.

Fixkosten sind für mich:

Wohnen plus sämtliche Nebenkosten wobei ich mich da für Wohnraumsicherung in Form von Eigentum entschieden habe das bis dahin vollständig abbezahlt ist.

Versicherungen, Telefon, Internet, Pauschale fürs Auto die alles abdeckt ausser Benzin oder (wenns blöd läuft Strom 🙄)

Für alles andere 1000 Euro fix, wobei ich gerade das Problem habe das ich das auf 1500 aufstocken sollte da Kind, Frau kann ich getrost raus rechnen die verdient selbstständig gutes Geld und das schon seit über 10 Jahren mit steigender Tendenz und beteiligt sich voll an den Kosten, nur werde ich n Teufel tun und das mit einrechnen in die Planung. Ich bin zwar guter Dinge das das hält aber die Erfahrung lehrt einen ja das Vorhersagen diesbezüglich unmöglich sind....

Denke die 1500 (auf 25 Jahre mit Ausgleich berechnet) werde ich nicht mehr schaffen aber ich hoffe zumindest irgendwo in der Mitte von 1-1500...
 
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Nobody

?
   Sponsor 2026
11 Juli 2011
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Also ich bin seit gut 20 Jahren am Aktienmarkt aktiv und ich kann es nur jedem empfehlen sich nebenbei ein Depot aufzubauen. Wenn man sich einfach mit dem Thema etwas beschäftigt ist es durchaus möglich ein gutes zweites Einkommen durch Dividenden zu erzielen. Man muss sich ja nicht total einschränken und das meiste von seinem Gehalt ins Depot investieren, ich versuche einfach einen Mittelweg zu finden, ich bin auch 3-mal im Jahr im Urlaub aber es muss nicht immer Business Class sein, oder dass Hilton in Pattaya. Selbst wenn man jeden Monat nur kleine Summen zurücklegt kann man über Jahre sich etwas aufbauen und aus einer kleinen Pflanze wird ein Baum der zur Finanziellen Freiheit führt. Ich habe auch schon diverse Krisen mit meinem Depot durchgemacht und es ist ordentlich ins Minus abgerutscht, aber die Dividenden sind trotzdem weiter geflossen und der Kurs erholt sich mit der Zeit wieder. Einfach nicht beirren lassen und nachdem Motto von Warren Buffet „Sei ängstlich, wenn andere gierig sind und sei gierig, wenn andere ängstlich sind. Ich finde es ziemlich schade das die meisten Deutschen sich nicht mit Aktien befassen und nur ihr Geld auf dem Sparbuch parken, und nur so einen Bruchteil der Rendite bekommen. ;)
 
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Oberon1983

Gibt sich Mühe
   Autor
22 April 2017
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Berlin
Finanzielle Freiheit ist ne klasse Sache für den der das schafft bis dahin trotzdem zu Leben. Die besten Jahre durch ständigen Verzicht zu beschneiden um die ,Biologisch gesehen, schlechtesten Jahre aufzuwerten... wirklich klug erscheint mir das nicht.
Ich verstehe was du meinst und ich würde da auch grundsätzlich zustimmen.

Was mich in der Berichterstattung auf Leute die die finanzielle Freiheit anstreben immer stört sind Begriffe wie "Verzicht" und "Einschränkung". Man projiziert von außen seine eigenen Bedürfnisse auf andere und schreibt den Leuten dann "Verzicht und Einschränkung" zu. Das ist aus meiner Sicht ein großes Missverständnis. Beliebtes Beispiel in Deutschland ist das eigenen Auto, ist gibt genug Menschen die unzählige Gründe aufsagen können warum Sie auf ein eigenes Auto nicht verzichten können, tut es dann jemand anderes muss es natürlich für den anderen ein Verzicht sein. Das der andere vielleicht nie das Bedürfnis empfunden hat ein Auto zu besitzen und Ihm die Alternativen völlig ausreichen kommt dabei gar nicht in den Sinn.

Um es so zu sagen, wer den Weg zur finanziellen Freiheit als ständige Qual des dauernden Verzichts von Sachen die er eigentlich gerne hätte empfindet ist definitiv auf dem falschen Pfad.

Es gibt auch den nicht unwesentlichen Unterschied zwischen Sparsamkeit und Geiz.

Die Frage, die ist zuerst zu klären gilt, ist was bedeutet eigentlich finanzielle Freiheit?

Ich habe einen Bekannten, der vor vielen Jahren aus verschiedenen Gründen wirtschaftlich einen ziemlichen Bauchfleck hingelegt hat, die finanziellen Konsequenzen waren enorm, unterm Strich endete das Ganze in einer Privatinsolvenz.

Heute lebt er in einer bescheidenen kleinen Wohnung und bestreitet seinen Lebensunterhalt aus der bedarfsorientierten Mindestsicherung (österr. Gegenstück zu Hartz IV), durch diverse Sonderzahlungen bzw geldwerte Vorteile bleiben im nach Abzug seiner Fixkosten 500 bis 600 € im Monat zum Leben, er kommt damit einigermaßen gut über die Runden, unglücklich wirkt auf mich nicht, ganz im Gegenteil.

Ist das nicht auch eine Form von finanzieller Freiheit?

Sehr schöner Beitrag, kann ich nur unterstreichen, das ist eine völlig individuelle Frage.

Wenn diese Mindestsicherung bei euch so gestaltet ist das dein Bekannter wirklich nichts dafür tun muss und das bis zum Tod dann definitiv ja.

Der eine ist mit 1000 EUR im Monat voll zufrieden der andere kommt mit 2000 EUR mit Mühe und Not um die Runden.


Ich finde es ziemlich schade das die meisten Deutschen sich nicht mit Aktien befassen und nur ihr Geld auf dem Sparbuch parken, und nur so einen Bruchteil der Rendite bekommen. ;)
Finde ich auch, wobei die zahlen bei den unter 40 jährigen konstant ansteigt in den letzten 20 Jahren. Aber wenn man die Statistiken sieht wieviel Geld die Deutschen auf Girokonten liegen haben, ist schon erschreckend. Sparsam sind wir Deutschen vergleichsweise sehr, jetzt müsste nur noch der Weg vom sparen zum investieren gerlernt werden.
 

Otto Normalverbraucher

silent reader
    Aktiv
3 April 2023
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Sehr schöner Beitrag, kann ich nur unterstreichen, das ist eine völlig individuelle Frage.

Wenn diese Mindestsicherung bei euch so gestaltet ist das dein Bekannter wirklich nichts dafür tun muss und das bis zum Tod dann definitiv ja.

Der eine ist mit 1000 EUR im Monat voll zufrieden der andere kommt mit 2000 EUR mit Mühe und Not um die Runden.

Er muss dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen ( bis 65), d.h. in seinem Fall alle sechs Monate beim AMS (österr. Version des Jobcenters) erscheinen, nachdem er bereits 62 ist und einen Dr. vor dem Namen stehen hat ist er faktisch unvermittelbar.
 

Fritz2

Schreibwütig
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4 Februar 2013
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Deutschland
Dazu
Meist ist genau das der Weg zur finanziellen Freiheit und ich kenne genug Menschen die im Laufe des Prozesses hin zur vermeintlichen Freiheit komplett verlernt haben zu leben, die Zielsetzung von Summe X wurde (aus Sicherheitsdenken) immer weiter nach oben geschoben und selbst wenn Sie irgendwann am Ziel angekommen waren hatten Sie manchmal glatt verlernt etwas mit Freizeit anzufangen.

Was noch dazukommt, die Möglichkeiten die man in Jüngeren Jahren hat ersetzt kein Geld. Ich weiß das ich meinen Langzeitaufenthalt in Thailand mit um die 40 auch mit dem doppelten oder auch dreifachen Budget mit Mitte Ende 60 nicht mehr hinbekommen würde, wahrscheinlich jetzt schon nicht mehr mit 56. Von den Urlauben mit Mitte 20 mal ganz zu schweigen....

Finanzielle Freiheit ist ne klasse Sache für den der das schafft bis dahin trotzdem zu Leben. Die besten Jahre durch ständigen Verzicht zu beschneiden um die ,Biologisch gesehen, schlechtesten Jahre aufzuwerten... wirklich klug erscheint mir das nicht.

Wobei keine ausreichende Absicherung fürs Alter definitiv auch nicht empfehlenswert ist...

Amen!

Gruß Fritz, Ü60
 

lakmakmak66

Leben und leben lassen
    Aktiv
15 Oktober 2013
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Ich verstehe was du meinst und ich würde da auch grundsätzlich zustimmen.

Was mich in der Berichterstattung auf Leute die die finanzielle Freiheit anstreben immer stört sind Begriffe wie "Verzicht" und "Einschränkung". Man projiziert von außen seine eigenen Bedürfnisse auf andere und schreibt den Leuten dann "Verzicht und Einschränkung" zu. Das ist aus meiner Sicht ein großes Missverständnis. Beliebtes Beispiel in Deutschland ist das eigenen Auto, ist gibt genug Menschen die unzählige Gründe aufsagen können warum Sie auf ein eigenes Auto nicht verzichten können, tut es dann jemand anderes muss es natürlich für den anderen ein Verzicht sein. Das der andere vielleicht nie das Bedürfnis empfunden hat ein Auto zu besitzen und Ihm die Alternativen völlig ausreichen kommt dabei gar nicht in den Sinn.

Um es so zu sagen, wer den Weg zur finanziellen Freiheit als ständige Qual des dauernden Verzichts von Sachen die er eigentlich gerne hätte empfindet ist definitiv auf dem falschen Pfad.

Es gibt auch den nicht unwesentlichen Unterschied zwischen Sparsamkeit und Geiz.



Sehr schöner Beitrag, kann ich nur unterstreichen, das ist eine völlig individuelle Frage.

Wenn diese Mindestsicherung bei euch so gestaltet ist das dein Bekannter wirklich nichts dafür tun muss und das bis zum Tod dann definitiv ja.

Der eine ist mit 1000 EUR im Monat voll zufrieden der andere kommt mit 2000 EUR mit Mühe und Not um die Runden.



Finde ich auch, wobei die zahlen bei den unter 40 jährigen konstant ansteigt in den letzten 20 Jahren. Aber wenn man die Statistiken sieht wieviel Geld die Deutschen auf Girokonten liegen haben, ist schon erschreckend. Sparsam sind wir Deutschen vergleichsweise sehr, jetzt müsste nur noch der Weg vom sparen zum investieren gerlernt werden.
Das mit dem Auto ist in Deutscher,und nicht nur da,ein typisches Statussymbol...ich vermute einmal die Hälfte davon sind nicht einmal bezahlt bzw. gehören der Bank... für mich einfach nur ein nötiges Übel,das nur Geld verschlingt.
 
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Ram0815

Schorsch
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18 April 2009
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Verleg deinen Wohnsitz in die Schweiz. Da werden Kapitalgewinne nicht versteuert, jedoch die Gewinne auf den Grundstücken. Dies wird auch in DE in absehbarer Zeit geschehen, dann nur so lässt sich der Kochtopf kühlen.
Ist richtig. Allerdings hat die Schweiz eine Kapitalertragssteuer. Die liegt im Kanton Genf bei satten 1%. Hört sich jetzt nach nicht viel an, aber du zahlst jedes Jahr 1% auf alles was du besitzt. Und das auch in Jahren in denen deine Kapitalanlagen heftige Verluste (negative Kapitalerträge) einfahren. Da zahlst du in DE null Steuern.
 

Hibl

...
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9 Oktober 2016
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Mein Weg zur finanziellen Freiheit ist neben dem üblichen Anhäufen von Kapital noch ein anderer:

Ich setzte auf Möglichkeiten, die man einmal aktiviert und die dann regelmäßig Geld abwerfen. Das klingt vermutlich erstmal einfach aber es steckt schon eine Menge Arbeit erstmal dahinter.

Ich meine Sachen wie z.B. Adobe Stock, Spreadshirt, Amazon merch on Demand oder Etsy. In allen Bereichen entwerfe ich Sachen, wie z.B. Designs für Tshirts oder Vectorgrafiken von allem möglichen. (KI machts möglich)

Sagen wir mal man schafft es bei Amazon einen guten Seller zu etablieren, dann erstellt man den einmal und damit ist es erledigt. Er kann aber immer wieder gekauft werden ohne das man etwas tun muss.

Mittlerweile habe ich z.B. knapp 20000 verschiedene Designs auf 100000 Produkten auf Amazon online. Und zwar in Europa, USA, und Japan. Die verkaufen sich natürlich nicht alle, aber einige und wenige sehr gut.

Nach 3 Jahren harter Arbeit kann ich sagen, das lohnt sich.

Wenn ich jetzt einfach aufhören würde neue Sachen zu erstellen, dann würde das ganze passiv weiterlaufen. Kein passives Einkommen im klassischen Sinn aber doch irgendwie passiv. Ich mache natürlich trotzdem weiter.
Mehr Designs = mehr Geld, was man investieren kann. Dazu kommt noch der Wert der Firma. Wenn etwas im Monat ein paar Euro abwirft, dann ist es auch ein paar Euro wert.

Das ist meine Idee des Weges zu finanzieller Freiheit.
 

KingKong2017

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10 September 2017
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Ideell finanziell frei ist doch jemand, der mit wenig Luxus erfüllt leben kann.....(das versteht wohl nur ein echter Buddhist !) - materiell, wenn Du von Deinem Vermögen sehr gut leben kannst. Klar kommen dann andere Sorgen wie z.B. Angst das Vermögen zu verlieren, etc....

Das Problem der zukünftigen Renten-Generationen wird sein: Viele werden sehr hohe Energiekosten haben, dann noch erhebliche Aufwendungen z.B. für die EE-Heizungstausch oder die gar nicht diskutierte energetische Zwangssanierung (EU) oder hohe Mieten, dann noch Inflation, enorme Kostensteigerungen, etc. - mit einer normalen Durchschnitts-Rente (alleinstehend) ist man faktisch finanziell am Existenzminimum. Einfach weil das Leben extrem teuer geworden ist (letztens beim Bäcker eine Pefferbrezel für 1,65 € gekauft- das sind 3,30 DM -völlig irre, die Preise haben sich z.T. vervierfacht in 20 Jahren).

Nach 3 Jahren harter Arbeit kann ich sagen, das lohnt sich.
Klar, ein gutes Geschäftsmodell kann einen auch finanziell frei machen. Da kannst Du Dich glücklich schätzen -ist auch halt Stress. Nur digital, wird das nie was für die Ewigkeit.....
 
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Hibl

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Kannst Du den Satz bitte etwas erläutern? Irgendiwe stehe ich auf dem Schlauch, was Du damit genau meinst 🤔
Ich denke mal er meinst damit, dass das Digitale Zeitalter sehr schnelllebig ist. Ich rechne tatsächlich auch nicht damit, dass das was ich mache die nächsten 20 Jahre funktioniert. 10 wären cool. Das könnte mir dann auch reichen zur Freiheit.
Aber es kommt auch immer was nach. Man muss nur informiert bleiben. Siehe aktuell das Thema KI. Da ergeben sich immer Möglichkeiten digital Geld zu verdienen.
 

KingKong2017

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Kannst Du den Satz bitte etwas erläutern? Irgendiwe stehe ich auf dem Schlauch, was Du damit genau meinst 🤔

Auch digital ändern sich die Systeme - bzw. können sich ändern. Z.B. Chat GPT killt zukünftig viele Jobs - ist heute schon so. Neue Anbieter, was weiß ich - digital hat faktisch jedes analoges Geschäftsmodell verändert, wenn nicht sogar kannibalisiert. Das kann einem immer passieren...

Antwort siehe über mir.
 
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Didony

Schreibwütig
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2 Dezember 2012
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Das Problem der zukünftigen Renten-Generationen wird sein: Viele werden sehr hohe Energiekosten haben, dann noch erhebliche Aufwendungen z.B. für die EE-Heizungstausch oder die gar nicht diskutierte energetische Zwangssanierung (EU) oder hohe Mieten, dann noch Inflation, enorme Kostensteigerungen, etc. - mit einer normalen Durchschnitts-Rente (alleinstehend) ist man faktisch finanziell am Existenzminimum. Einfach weil das Leben extrem teuer geworden ist (letztens beim Bäcker eine Pefferbrezel für 1,65 € gekauft- das sind 3,30 DM -völlig irre, die Preise haben sich z.T. vervierfacht in 20 Jahren).
Du vergisst dabei das die Renten auch steigen und das ist an das Bruttojahreseinkommen gekoppelt. Energiekosten waren früher auch schon teuer. Als ich jung war, hatten meine Eltern nur tagsüber in der Küche den Ölofen an. Und fürs Bett gabs eine Wärmflasche. Da wurde Nachts nicht geheizt.
 
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KingKong2017

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10 September 2017
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Du vergisst dabei das die Renten auch steigen und das ist an das Bruttojahreseinkommen gekoppelt. Energiekosten waren früher auch schon teuer.

Abwarten, unser Rentensystem steht kurz vor dem Kollaps - ab 2030 wird es heftig. Siehe hier: Chef des Bundessozialgerichts über die Rente: "2030 wird es heftig" | tagesschau.de

Über den Bundeshaushalt der jetzt schon rund 100 Mrd.€ (= 30 % der Renten) da reinbuttert kann das kaum ausgeglichen werden, zumal die staatlichen Haushalte massiv durch Pensionen der Boomer belastet werden (der Staat hat rund 2 Bio.€ Pensionsverpflichtungen).

Große Steigerungen sind nicht zu erwarten, außerdem sinkt das Nettorentenniveau auf 41 % bis 2050 (von derzeit 49 %). Der Rest ist Inflationsausgleich.....

Wenn es dann noch zur Abwanderung der Industrie bzw. Deindustrialisierung kommt - wegen enormer Stromkosten oder einfach weil die Automobilindustrie abschmiert, Fachkräftemangel, ist nicht nur mir ein Rätsel, wie der Staat die enormen Rentenverpflichtungen einhalten will.

Bzg. Energiekosten rechnen manche mit 2,6 und 3,6 Billionen Euro bis 2045 für die Anpassung der Gebäude, Heizungen, etc. Wohnen: So teuer wird der Klimaschutz - Hamburger Abendblatt - das wird kein Zuckerschlecken, trotz Zuschüsse z.T. bis zu 1.000 € pro qm Wohnfläche (aber Zwangsweise).
 

TomHarley

Handsome man - Nieder mit der "Ignore"-Funktion!!
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25 Juli 2018
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Da simmer dabei, dat es prima… 🥳

tobsel

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3 Januar 2010
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im kalten Deutschland :-(
naja, also auf die deutsche Rentenversicherung würde ich auch nicht bauen. Man muss leider damit rechnen, dass das Rentenniveau weiter sinkt.
Daher ist es sinnvoll privat vorzusorgen/ investieren, außerdem habe ich ne gute betriebliche Altersvorsorge
 

KingKong2017

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10 September 2017
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Wie immer redest Du den Untergang herbei 🤣
Wenn es nach Deinen Prophezeiungen ginge, wären wir ja durch Corona auch noch für Jahrzehnte auf einer Stufe nahe der Steinzeit.

Ich bin nackter Realist - was ich sage kannste bei X Experten nachlesen incl. Bücher. Das wir ein Problem im Rentensystem haben - weiß man seit 20 Jahren. Die goldenen Zeiten sind leider vorbei, bei AUDI diskutiert der Vorstand ob es AUDI in 10 Jahren noch gibt, Betriebe wandern massiv ab, bzgl. KI und Digitalisierung sind wird völlig abgehängt. Ich könnte da X Punkte aufzählen. Es geht nicht um Untergang, sondern schlicht um reale Wohlstandsverluste......besonders auch wegen der teuersten Energiepreise der Welt für die Industrie (jetzt und in Zukunft).

BDI: Deutsche Industriebetriebe verlagern Jobs und Produktion ins Ausland (handelsblatt.com)

Wir sind voll im Abwärtssog: Deutschland im Abwärtssog - die fünf Kategorien der Betroffenheit - FOCUS online

Bei Corona wurden meine Prognosen alle vielfach übertroffen - da haben hier viele gedacht, es wäre eine harmlose Grippe - am Ende wurden wir fast alle quasi, zwangs eingesperrt.
 

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