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Der Weg zur finanziellen "Freiheit"

KingKong2017

make the girls happy....
Inaktiver Member
10 September 2017
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Es gibt halt einen riesen Unterschied zwischen aktiver und passiver Geldvermehrung. Und ja Daytrading ist ein Weg zur finanziellen Freiheit.

Ich denke das @Drunken Monkey den Dreh raus hat - wie viele tausend andere auch. Ich find das cool und auch nett das er hier sein Insiderwissen teilt. Selbst Banken verdienen ja damit Geld - nur die Typen dort zählen zu den bestbezahlten überhaupt. Diese Spielerei hat London zu großen Teil finanziert. Klar gibt es hunderttausende (Idioten) die sich da die Finger verbrannt haben und verbrennen - weil sie das schnelle Geld machen wollten und dann irgendwas (Anfängerfehler-da gibt es tausende Möglichkeiten) falsch gemacht haben. Ich finde sein Beispiel oben ganz lehrreich - es geht im ersten Lernschritt nur darum nicht unterzugehen und die Burnrate niedrig zu halten, erst dann wenn man das Spiel gecheckt hat - spielen. Schritt für Schritt. Ich denke es braucht es sowas wie Intuition, den richtigen Riecher - ein Gefühl für Risiko und Chancen. Wenn man neben der Zahlenlogik die Weltlogik (Wissen ist besonders da Macht) verstehst -kannst das richtig gut machen. 80 zu 20, wenn die Einsätze gleich sind ist wohl Profilevel mit dem MANN seine finanzielle Freiheit erreichen und halten kann.

dies ist ein Weg in die finanzielle Abhängigkeit, Sprich SPIELSUCHT

Wer das Ganze gecheckt hat - ist finanziell frei, wenn nicht evtl. bankrott. Man braucht halt strenge Disziplin, wenn ich das richtig verstehe und darf emotional nicht zocken (Verluste wieder schnell gut machen...) - sondern muss nüchtern, kalkulierend sein.
 

Motorola

Member Inaktiv
Inaktiver Member
3 Januar 2020
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War bisher auch bei Oskar mit kleinem Sparplan. Grundsätzlich völlig in Ordnung, denke ich.
Vielen Dank für deine Einschätzung.
Habe gesehen dass es auch ein Buch zu den ETFs gibt, das werde ich mir noch durchlesen bevor ich loslege.
Auch wenn ich dann für die Börse lebe wird es wohl in Richtung ETF gehen.

Was dagegen sprechen könnte sind so einige Meldungen die ein Ende des Trends nach oben voraussagen.
Blase, Absturz, Überbewertung...

Einen größeren Betrag zu investieren, den man vielleicht auch schon in 5 Jahren wieder rausholen möchte ist demnach wohl nicht so schlau. Lieber Sparplan, dann halten sich die Verluste in Grenzen oder?

Das ist das, was gleich am Anfang im Buch steht: Anlagehorizont mindestens 10 Jahre, besser 15 oder 20. Nur was, wenn man keine 30 mehr ist sondern Mitte 50?
 

joe

Member Inaktiv
Inaktiver Member
27 Juni 2010
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@Alwaro hat da schon recht mit seiner Aussage! ;)

Nun muss ich doch nochmal kurz was schreiben.
Zuerst +1 , @Drunken Monkey mach bitte deinen eigenen thread auf, mit zock an der Börse / „daytrading, wie wurde ich Millionär in 2 Monaten „oder so.

Guten Gewissens jemanden das aufzuschwatzen der evtl. Anfänger ist und keine Ahnung von der Materie hat, kann niemand ernsthaft wollen.
Das ist sowas von unseriös....

Das problem ist , wenn jemand keine Ahnung hat und deine Zahlen für voll nimmt.
Und dann sein ganzes Geld so verzockt, was mit Sicherheit passieren würde!

Ist niemanden mit geholfen...

Diese Aussagen wie xx tausend Euro in der Minute sind einfach nicht real... sonst wäre man in einer Woche Millionär...😂
Aber aller spätestens nach ein paar Jahren ... und?

behaupte mal frech , du hast noch keine 10 Millionen , also kann da was nicht ganz stimmen...wo sind die Verluste gegen gerechnet usw?
Schlaflose Nächte weil du mit minus schlafen gehst usw?

Denkt doch mal bitte selber nach , sucht mal nur nach einem! Aktiv gemanagten Fond , der den World etf die letzten 10-15 Jahre geschlagen hat!
Also mehr wie 7-8% p.a.

Gibts so gut wie keinen , Ich wüsste außer Buffet niemanden und selbst bei ihm , ist das in Zukunft mehr als fraglich.

Herr Buffet hatte überigens eine Wette um 1 Millionen Dollar gewonnen gegen einen befreundeten Fond manger !
Es ging über 10 Jahre , Buffett nahm ein etf auf den sp500 und der Fond Manager tradete aktiv...
Buffet hat klar gewonnen , 7% p.a gegen ca 2,2%!! des aktiven Fonds!! Und das war ein voll Profi !!

Also die Profis schaffen es auf 10 Jahre nicht mal aktiv einen Fond besser zu managen als ein Etf/ World passiv ... aber als “nicht Profi” soll man dauerhaft im Minuten Takt Gewinne einfahren ? Ne ist klar ;)

Daytrading ist im übrigen auch überhaupt nicht aktiv investieren , das ist reines zocken , wie im casino rot oder schwarz, da gewinnen manche auch öfters!
Chance ist tatsächlich sogar höher als beim daytrading und das ist Fakt!
Nach 10 Jahren bei daytrading immer!! im plus zu sein , ist die Chance etwa so hoch wie beim Roulette auf die 0 zu setzen!

Aktiv investieren heißt lediglich man sucht sich selber Aktien / ETFs usw aus und handelt diese...daytrading hat damit nichts zu tun auch wenn es natürlich auch aktiv ist.

so jetzt ist aber gut mit daytrading!
Poste dazu nichts mehr , außer evtl im privat thread von dem drunken monkey!

Das war nur für die Börsen Neulinge damit sie sich nicht for Finger am daytrading verbrennen!
Lest euch selber ein , es lohnt sich.
 

KingKong2017

make the girls happy....
Inaktiver Member
10 September 2017
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Die ganze EFT Logik funktioniert nur wenn man beim Bullenmarkt richtig einsteigt, also wenn die Kurse niedrig sind - das Paradoxe ist derzeit, dass die Kurse extrem hoch explodiert sind - z.T. surreal - wegen der Coronakrise und der der damit verbundenen Schuldenaufnahme der Unternehmen. Viele Profis an der Börse haben damit nicht gerechnet. Lag wohl daran, dass viele Normasterbliche in Aktien gegangen sind - im Lockdown, nix anders zu tun hatten. Völlig azyklisch...wenn die vielen Kleinen nervös werden, bricht das Kartenhaus zusammen. Plus 15.000 Punkte beim DJ innerhalb eines Jahres ist einfach Irre.

Historisch ist immer ein Crash oder größere Talfahrt möglich : "Denkbar ist aber auch, dass der nächste Crash durch einen Anstieg von Inflation und Zinsen entstehen kann. Hier haben sich in den letzten Jahren extrem hohe Bewertungsniveau an den Märkten etabliert, die dann rein rechnerisch korrigiert werden müssen."


Ich wette wegen Systemnachwirkungen von Corona (wie Buffett) - auf hoch wahrscheinlich.....ich denke nicht das der DJ auf 40.000 - 50.000 klettern wird bis 2025/2030. Es gibt halt zu viele globale Branchen und ganze Volkswirtschaften wie Thailand die ins Trudeln geraten. Der Motor der Weltwirtschaft stottert ganz gewaltig....


Nach 10 Jahren bei daytrading immer!! im plus zu sein , ist die Chance etwa so hoch wie beim Roulette auf die 0 zu setzen!

Es gibt hier auch Milliardäre......und viele Trader die locker 10 Jahre im Geschäft sind wie Birger Schäfermeier

Trader scheint mir zu 80 % ne Kiste der Persönlichkeit zu sein (man braucht sehr gute Kenntnissen in der Massenpsychologie und viel Erfahrung) - ich find Drunken Monkey Ansatz interessant, da er einen sehr reduzierten Ansatz verfolgt - sich auf Weniges mit wenig Zeit fokussiert, primär Charts statt mit 10-20 Bildschirmen, unzähligen Charts und Nachrichten zu hantieren - und ein Nische hat - nicht so wie bei manchen Daytradern im Film. Ich sag nur coole Sache.....



10 Mio. hin oder her - er hat seine finanziellen Freiheit JETZT von denen hier viele weit in der weiten ZUKUNFT Träumen.....das ist der Punkt.
 
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robbbbor

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Die ganze EFT Logik funktioniert nur wenn man beim Bullenmarkt richtig einsteigt, also wenn die Kurse niedrig sind .
Ich glaub, du verstehst nicht, dass ein ETF einfach einen Index abbildet.
Egal ob DAX, S&P 500 oder MSCI World.

Diese Indizes sind in den letzten 100+ Jahren immer gestiegen.
In dem Zeitraum gab es zwei Weltkriege, die Weltwirtschaftskrise, Hyperinflation in DE, den kalten Krieg, Dot Com Blase, 9/11, Lehman Brothers, Griechenland, Corona und und und...
Wenn man nur lange genug gehalten (ca. 15 Jahre) hat, ist man immer mit Gewinn raus.

Wenn man aber denkt, dass die Weltwirtschaft langfristig nicht mehr wächst, sollte man generell nicht in Aktien investieren.

Einfach mal etwas besser recherchieren, bevor man sowas schreibt.
 
Pattayareise

Ram0815

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Vielen Dank für deine Einschätzung.
Habe gesehen dass es auch ein Buch zu den ETFs gibt, das werde ich mir noch durchlesen bevor ich loslege.
Auch wenn ich dann für die Börse lebe wird es wohl in Richtung ETF gehen.

Was dagegen sprechen könnte sind so einige Meldungen die ein Ende des Trends nach oben voraussagen.
Blase, Absturz, Überbewertung...

Einen größeren Betrag zu investieren, den man vielleicht auch schon in 5 Jahren wieder rausholen möchte ist demnach wohl nicht so schlau. Lieber Sparplan, dann halten sich die Verluste in Grenzen oder?

Das ist das, was gleich am Anfang im Buch steht: Anlagehorizont mindestens 10 Jahre, besser 15 oder 20. Nur was, wenn man keine 30 mehr ist sondern Mitte 50?
Buch: Kann man machen aber bei ETF nicht wirklich nötig. Ein ETF ist super einfach gestrickt. Kauf was das auf einen bekannten Index basiert und weiiiit gestreut ist (z.B. MSCI ACWI), such dir den ETF mit TER unter 0.5% und hoher Marktkapitalisierung (Daten gibts bei justetf.com)und mach keinen Unsinn wie z.B. currency hedging. Meiner Meinung nach reicht es vollkommen aus den Blog und die Artikel vom Kommer zu lesen, vor allem wenns an deer Börse runtergeht (Merke: Kommer lesen beruhigt)

Trend: Gibt immer welche die das Ende des Trends sehen, die anbahnende Katastrophe oder blühende Wiesen. Das mit dem "Ende des Trends" höhre ich seit 5 Jahren, wenn ich darauf gehört hätte, währe mir sehr viel Geld entgangen. Alter Börsenspruch: Wer in der Baisse keine Aktien der hat in der Hausee auch keine.

Nur was, wenn man keine 30 mehr ist sondern Mitte 50? Wenn du Kinder hast wirst du denen ja auch was vererben wollen. Für den Betrag ist das einfach, alles in ETF weil das ja langfristig ist. Für Geld das ich mittelfristig benötige würde ich das genauso machen. Die sicheren Kosten für nicht angelegtes Geld (2-3% Inflation p.a.) übersteigen bei weitem das Risiko dass man Geld vom ETF gerade in dem 2 -5 Jahren braucht in dem der ETF in den Miesen ist. Und selbst wenn, in der Zeit brauchst du ja nicht all dein Geld. Und wenn du während der Anlagezeit ein paar normale Jahre gehabt hast dann hast du sowieso 20-30 % Ertrag und ein Rückschlag an der Börse bringt dich wieder auf 0 zurück. Wenn du die Tabelle in Beitrag #116 anschaust bekommst du einen guten Überblick über das Risiko. #116 von @Honolulubernd
 

KingKong2017

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Ich glaub, du verstehst nicht, dass ein ETF einfach einen Index abbildet.
Das ist mir schon klar - weil wir aber eine globale Krise haben die sich weltweit ökonomisch auswirkt auf Bilanzen, Verschuldungsgrad, Erträge vieler Unternehmer (das sind Unmengen negativer Nachrichten) - eine Superkrise wird es ziemlich sicher eine massive globale Korrektur nach unten geben, die Märkte sind eh sehr nervös - 2021. Wenn Du dann 10, 20, 30 % Minus mit ETF machst musste halt erst mal ein paar Jahre warten bis es wieder drin ist.....

So ein Ding würde ich nur mit Take Profit machen, die Schäfchen, wenn es abwärts geht in den Stall.

Kurzfristig interessiert beim passiven Investieren niemanden....
Wenn man ein Freund von Burnrate kein Problem - der MSCI World besteht zu 60 % aus US Aktien, also wenn der DJ runter geht, dann korrigiert der sich überproportional. Offen gesagt sind mir die Marktkapitalisierungen von US Firmen einfach überbewertet z.B. die Tesla Aktie von 50 über über 500 $ in zwei Jahren....soviel Wert wie VW, BMW und Mercedes. Das ist absurd - zumal Tesla sein E-USP verlieren wird, Tag für Tag.
 
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robbbbor

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2 März 2019
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Das ist mir schon klar - weil wir aber eine globale Krise haben die sich weltweit ökonomisch auswirkt auf Bilanzen, Verschuldungsgrad, Erträge vieler Unternehmer (das sind Unmengen negativer Nachrichten) - eine Superkrise wird es ziemlich sicher eine massive globale Korrektur nach unten geben, die Märkte sind eh sehr nervös - 2021. Wenn Du dann 10, 20, 30 % Minus mit ETF machst musste halt erst mal ein paar Jahre warten bis es wieder drin ist.....

So ein Ding würde ich nur mit Take Profit machen, die Schäfchen, wenn es abwärts geht in den Stall.


Wenn man ein Freund von Burnrate kein Problem - der MSCI World besteht zu 60 % aus US Aktien, also wenn der DJ runter geht, dann korrigiert der sich überproportional. Offen gesagt sind mir die Marktkapitalisierungen von US Firmen einfach überbewertet z.B. die Tesla Aktie von 50 über über 500 $ in zwei Jahren....soviel Wert wie VW, BMW und Mercedes. Das ist absurd - zumal Tesla sein E-USP verlieren wird, Tag für Tag.
Deshalb setzte ich auf ein Weltportfolio aus World + Schwellenländer + Small Caps. Das reduziert den US Anteil auf ca. 45%.
Um das noch weiter zu reduzieren kann man auch noch etwas Europa beimischen (s. BIP-Gewichtung).

Abgesehen davon macht Tesla in meinem Portfolio unglaubliche 0,522% aus.
Selbst wenn die pleite gehen, ist das nur ein laues Lüftchen.
Genau aus diesem Grund beschäftigte ich mich erst gar nicht mit Einzelwerten oder kurzfristigen Bewegungen.

Ich setzte darauf, dass die Weltwirtschaft langfristig wächst und sich dieses Wachstum in den Aktienkursen widerspiegelt.

Natürlich verhalten sich Aktienkurse nicht wie Zinsen, die man (zumindest früher) auf dem Festgeldkonto garantiert bekommen hat.
Dass es mal 15% runter und dann 20% nach oben geht, ist klar.

Entscheidend ist der langfristige Durchschnitt.

Klar, kann man verkaufen. Aber woher weißt du, dass du zum richtigen Zeitpunkt aus- und dann wieder eingestiegen bist?
Was ist, wenn du zu lange an der Seitenlinie stehst, weil du denkst, dass die Kurse noch weiter fallen und in Wahrheit die Talsohle bereits durchschritten wurde?

Market Timing kann funktionieren. Tut es in den meisten Fällen aber nicht.

Deshalb bleib ich investiert, egal was kommt, weil ich auf das Geld (Stand heute) nicht angewiesen bin.
Ausserdem ist der typische passive Investor über einen Sparplan investiert.
Dadurch kann man die Volatilität nochmals reduzieren.
 

KingKong2017

make the girls happy....
Inaktiver Member
10 September 2017
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Entscheidend ist der langfristige Durchschnitt.

Ich bin ja nicht grundsätzlich gegen passives Investment - ist halt ein sehr langer Weg. Kann man auch nicht mit Day Trading vergleichen.

Hier ein nettes Video - man muss nur die richtige Frau finden - die professionelles Day Trading kann - diese junge Japanerin / Chinesin.... (in Kanada) macht es jetzt 6 Jahre und in einem Monat schlappe 145.000 $ in Feb 2021 - im Video sind alle Nachweise incl. Bankauszüge.


Was Du in 10 Jahren schaffen willst - rockt die in 2-3 Monaten, klar Profiliga.
 
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neitmoj

Ladydrink iss nicht!
Inaktiver Member
18 März 2009
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Interessant wie sich dieses Thema in den letzten 2 Wochen (während ich eine Foren-Auszeit genommen habe) entwickelt hat.

Aus meiner subjektiven Sicht bringen sich hier LAUTSTARK vorwiegend Leute ein, die sowohl Null Kenntnisse haben alswohl kein Interesse etwas daran zu ändern.

@Drunken Monkey bringt hier kostenlos sehr gute Unterrichts-Lektionen, für die man anderswo im Internet mehrere tausend Euro pro Kurs zahlen müsste. :daumen

Natürlich ist es nicht jedermanns Sache dies zu erkennen und - sein wir mal ehrlich - hier tummeln sich eine Menge Leute die entweder einen sehr niedrigen Horizont haben oder keine Energie mit Denken verwenden möchten.

Ist es echt so schwer sich aus einem Thema herauszuhalten von dem man Null Ahnung und zudem Null Interesse hat?
Kosten für einen ETF sind im Vergleich zu aktiv gemanagten Anlagen verschwindend gering (ca. 0,2% pro Jahr).

OK, du möchtest dich nicht selbst mit Aktien beschäftigen, sondern dein Geld verwalten lassen.
Unlogisch ist jedoch deine alleinige Sicht auf die Verwaltungsgebühren.
Als Beispiel dazu:
Ein ETF kostet dich möglicherweise 0,2% deines Geldes pro Jahr und bringt vielleicht 8%.
Irgendein "Börsenguru" verlangt hingegen 20% von deinem Gewinn und erwirtschaftet ~20% pro Jahr.
Was bringt DIR mehr?

drehen wir das ganze um , zeig mir jemand der 20 Jahre lang 8% Pa. macht und damit unzufrieden ist ?

Drehen wir das ganze nochmal um: Was nützen dir 8% pro Jahr?

Als ich noch in Thailand lebte, führte ich ähnlich wie @krimibiker Buch über meine Ausgaben.

Meine Ansprüche sind gering, ich falle nicht auf Werbung herein und muss nicht als Erster irgendwelchen Mist kaufen, sondern bin spezialisiert auf Sonderangebote und Promotionen von Dingen die mir wirklich etwas bringen.

Allerdings erhöhen sich meine Ansprüche mit fortscheitendem Alter, und manche Sachen, die für mich als junger Mensch noch häufig kostenlos waren oder mich noch nicht interessierten, sind nun reale Kostenpunkte.

"Damals" habe ich für mich jährliche Steigungen der Lebenshaltungskosten von 13% errechnet.
Dabei war ich meiner Natur entsprechend, sparsam/geizig und machte fortscheitend Erfahrungen wo man was billiger bekommt.

Möglicherweise sinken die Ansprüche mit dem Alter. Sie können jedoch auch höher werden.

Heute möchte ich nicht mehr in einer Bambushütte auf Koh Phanghan schlafen.
Damals, für 40 Bath pro Nacht, direkt am Strand, mit "High Live" und super Kontakt zu anderen Backpackern und unbezahlbar Stimmung war (mir) das mehr wert als irgendwelcher Luxus.

- Mekhong Whiskey für 70 Baht die Flasche + kostenlose Cola und Eis gibt es auch nicht mehr. Nun muss ich etwa 2000 Baht für einen ähnlich guten importierten Whiskey inclusive Mixer in einer Pattaya - Bar rechnen.
Überhaupt nicht rechnen lässt sich der Unterschied zwischen dem Spaß den ich früher mit und unter Thais hatte. Dagegen ist selbst die allerbeste Forenbar wie eine Beerdigung-Trauerfeier.

- "Beischlaf" - Jahrelang war es für mich undenkbar das dies Geld kosten würde. "Stunner" 8/10 bis 10/10 bekam ich entweder kostenlos in die Kiste, oder die verführen mich.
Heutzutage müsste ich sehr viel Glück haben, für 1 bis mehrere tausend Baht die Illusion geliefert zu bekommen, das jemand Sex mit mir haben möchte.

Mit zunehmenden Alter verschieben sich zwar die Interessen und Ansprüche, bei nur + 8% pro Jahr wirst du sie wohl mehr hreunterschrauben müssen als dir lieb ist.

Ich hatte auch Glück und zeitweise 160% bei Daimler ... würde aber niemand dazu raten.. war einfach wegen covid , Glück 🍀.

Mit "Glück" lässt sich an der Börse nicht langfristig Gewinn erzielen. Es ist in erster Linie ARBEIT und (wachsende) ERFAHRUNG notwendig um die Sahne abzugreifen.

Wenn du in ein oder zwei Jahren zurückblickst, der DAX bei 17.000 Punkten steht, dann kannst du immer sagen: "Ich bin eingestiegen als der Index noch bei 14.000 Punkten stand."

Indexe wie DAX und DOW sind ausschließlich interessant für Leute die absolut keine Ahnung haben und daher die perfekten Goldadern für diejenigen sind, die sich tiefer mit der Materie befassen.

Nun muss ich doch nochmal kurz was schreiben.
Zuerst +1 , @Drunken Monkey mach bitte deinen eigenen thread auf, mit zock an der Börse / „daytrading, wie wurde ich Millionär in 2 Monaten „oder so.

Da bin ich absolut entgegenteiliger Meinung.

Mach du doch einen (sinnlosen) Schwurbel-Thread zu zu World MSCI ETFs auf, wenn dir so viel an dem Thema liegt.
Als Threadstarter könntest du auch gleich jeden der etwas Gehirn besitzt und dieses sinnvoll benutzt von deinem Thread aussperren. :ROFLMAO:

Jemand etwas zum Thema "emerging Markers" beizusteuern?

Ja!
 

Deichkieker

Bangkokianerinnenliebhaber
   Ex Member
12 September 2015
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Als Threadstarter könntest du auch gleich jeden der etwas Gehirn besitzt und dieses sinnvoll benutzt von deinem Thread aussperren. :ROFLMAO:
ganz kurz OT, kann ich das als TO? In meinem Thread tummeln sich auch mehr und mehr Spielotheken-Typen die auf alte Kinoketten wetten oder so, als Leute die tatsächlich an einer Börse interessiert sind. Leider.
Daytrading ist da ein Zwischenstück, ich betreibe es selber, hat aber für mich nur zu 50% etwas mit Investieren zu tun oder mit Börsen. Aber alles besser als pures Wetten auf Kinoketten.
 
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neitmoj

Ladydrink iss nicht!
Inaktiver Member
18 März 2009
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ganz kurz OT, kann ich das als TO?

Zumindest ermöglicht dies die Konfiguration der Forensoftware für Threadstarter von Reiseberichten.

Ich wünsche mir sehr, dass die Rubrik "Finanzen - alles was mit Geld zu tun hat" hier bald eine eine kompetente Moderation erhält.

Ohne die Philosophie der entsprechenden Denker/Nicht-Denker heruntermachen zu wollen; es gibt sehr große Diskrepanzen in der Lebensplanung der hiesigen Member.

In diesem Forum dominierend ist wohl der Spruch:

Das letzte Hemd hat keine Taschen

Unübersehbar ist jedoch auch, daß ~ 90% derjenigen die dies ständig predigten inzwischen inaktiv in diesem Forum sind, obwohl sie nicht in dem Alter sind wo man normalerweise stirbt.

Thailand, insbesondere Pattaya und die nördlichen Regionen waren früher ideal um als "Farang" mit wenig Geld ein relativ luxuriöses Leben führen zu können.
Um 1980 konnte man sich, sofern man jung war, mit 500 DM/Monat (250€) noch fast wie ein Millionär fühlen.
Die gleiche Lebensqualität kostet inzwischen das zehnfache.
 

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