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cabriojoe2

Gibt sich Mühe.
   Autor
18 Oktober 2016
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thaorai .Möchte mich den Lobesklängen anschließen! Bist hier mein lieblings Poet.
(Oder wie man das nennen soll....Sozialanalytiker ........oder so irgend was.)
 
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Diomedis

Member Inaktiv
Inaktiver Member
29 Dezember 2016
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40
@thaorai , ich muss sagen das dies einer der besten Threads hier im Forum ist. Auch wenn du sagst das es sich um fiktive Geschichten handelt steckt in jeder doch verdammt viel Wahrheit. Und vieles davon wurde von jedem Besucher bereits live gesehen. Bitte bitte bitte mehr davon, sind deine Märchen auch extrem unterhaltsam !!!


Gut dass du im öffentlichen Forumsteil postest da steckt auch eine ganze Menge Lehrstoff für Frischlinge drin.


Großes Lob für deinen Schreibstyle und die Qualität :hut
 

ivbi

Member Inaktiv
Inaktiver Member
28 August 2015
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428
Super geschrieben. Einer der besten Erzählstyle. Danke.

Hauptsache teuer - Befriedigung durch Kaufrausch

Auch der Einkauf des täglichen Beda...
Wie kann jeder deiner Sätze so zart und doch ehrlich klingen? Ich klebe an deinen Lippen :) oder eben Tastatur :)
 
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noah82

Member Inaktiv
Inaktiver Member
23 November 2013
26
48
428
Tja....da ist leider so viel Wahres dran. :-\ Trotzdem alles interessant geschrieben und werde gerne weiter mitlesen.
 

thaorai

Expat fitness junkie
Thread Starter
   Autor
Thread Starter
13 März 2011
458
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2.395
66
Pattaya Klang
Die Kommission.


Vorsicht, böse !
Satire für Hartgesottene !


Die folgende story ist blütenreine Fantasie und spiegelt in keiner Weise die Meinung des Autors wider.
Alles erstunken und erlogen - so glaubhaft es auch klingen mag.



Abschlußbericht


Untersuchung zu den finanziellen Auswirkungen des Sextourismus nach Thailand für den Deutschen Staat

Mit Empfehlungen für legislative Maßnahmen zur gezielten Förderung oder Dämpfung
von Prozessen mit dem Ziel von Kosteneinsparungen für die Staatskasse


Vorgelegt von der Kommission für Abwanderungen und Zuwanderungen

Im Auftrag der Bundesregierung



Compendium

Jährlich reisen 700.000 Deutsche nach Thailand, davon 500.000 männliche Sextouristen. 60.000 Deutsche leben als Rentenempfänger dauerhaft vor Ort.

Auswirkungen wurden für vier typische Gruppierungen untersucht, die sich falltypisch herauskristallisiert haben. Die detaillierten Berichte finden sich auf den Seiten 6ff (Gruppe 1), Seiten 123ff ( Gruppe 2 ) , Seiten 255ff ( Gruppe 3 ) sowie Seiten 402 ff ( Gruppe 4 ).



Gruppe I
Männer um die 30 Jahre +/- 10 Jahre, permanent promiskuitiv, dauerhaft alleinstehend.

Die Männer dieser Gruppe wenden sich der Suche nach einer Partnerin in Deutschland in der Regel bereits nach dem ersten Besuch in Thailand ab und gestalten ihren Leben dauerhaft als Alleinstehende. Der in Insiderkreisen scherzhaft verwendete Ausdruck der „Infektion durch den Virus Pattayensis“ beschreibt tatsächlich gut die lebenslang anhaftende Affinität zum Konsum von sexuellen Dienstleistungen in Thailand. Die Mitglieder dieser Gruppe zeigen überdurchschnittlich starken Willen zu Karriere und guten Arbeitsleistungen, und haben „Burn Out“ Erkrankungen deutlich seltener als der Durchschnitt verheirateter Männer.

Positiv für die Staatskasse sind die gesteigerten Steuereinnahmen, negativ ist die Abnahme von deutsch-deutschen Ehen und damit von Kindern.


Gruppe II
Männer um die 30 Jahre +/- 10 Jahre, die feste Partnerschaften mit Thailänderinnen eingehen.

Die Mitglieder dieser Gruppe verfolgen das Ziel, Thailänderinnen aus dem Rotlichtmilieu zu heiraten und dauerhaft in Deutschland zu etablieren.
Diese Gruppe ist als kritisch für den Deutschen Staat einzustufen. Zunächst scheitern der Großteil dieser Ehen bereits in den ersten 3 Jahren, und damit gehen verminderte Arbeitskraft, höherer Krankenstand insbesondere bei psychischen Erkrankungen, und private Insolvenzen der betroffenen Männer einher. Die zugezogenen Thailänderinnen haben in der Regel nur kompaktes Wissen und stehen, wenn überhaupt, nur als unqualifizierte Kräfte dem Arbeitsmarkt zur Verfügung.


Die Kommission rät, die Voraussetzungen für Heiratsvisa hinsichtlich der Eignung und Ausbildung der Zuzugswilligen zu verschärfen und insbesondere die Heirat von Rotlichtbekanntschaften weitgehend zu verhindern oder zumindest zu erschweren. Wenn die legislativen Grundlagen geschaffen sind, sexworkern den Zuzug nach Deutschland generell zu verweigern, sollten spezielle Fahnder vor Ort eingesetzt werden, um Visaantragsstellerinnen auf Aktivitäten im Sexgewerbe zu überprüfen.


Gruppe III
Männer 40-65 Jahre, alleinstehend, erwerbstätig


In dieser Altersklasse typisch sind geschiedene Männer, die in der gesellschaftlich zugewiesenen Gruppe der gleichaltrigen Frauen in Deutschland keine neue Partnerin finden. Als häufigster Grund wird angegeben, diese sexuell nicht mehr anziehend zu empfinden. Aus diesem Grund steigt auch die Zahl der alleinstehenden Frauen ab 50 in Deutschland rapide an ( siehe Grafik im Anhang ).
Einhergehend mit den von Medizinern bezeichneten Effekten der Andropause ist diese Gruppe bei Kontakt mit jungen Sexdienstleisterinnen speziell in Thailand über den Konsum der reinen Dienstleistung hinaus überproportional häufig bereit, an den sexworkerinnen dauerhaft emotional festzuhalten, was aufgrund des Altersunterschieds immer finanzielle Unterstützungsleistungen bedingt ( siehe hierzu den Bericht des Sexualforschers Harry Maiden im Anhang, „die Waage der sexuellen Partnerschaft: Jugend gegen Geld“ ).
Anders als in der Gruppe II führt dies meist nicht bis zum finanziellen Ruin der Männer, da diese in dieser Altersgruppe in der Regel schon Vermögensbestände für den Lebensabend besitzen, die allerdings meist vollständig verspielt werden.
Hierbei werden oft überraschend hohe Summen nach Thailand transferiert ( siehe den Bericht: „Einsatz von Finanzpotenz in der Partnerwerbung bei älteren Männern“ im Anhang). Die Partnerschaften enden in der Regel, bevor es zur Heirat und dauerhaften Zuzug der Partnerin nach Deutschland gekommen ist.


Ab dem 55. Lebensjahr ist der Mainstream aller betroffenen Männer darauf eingerichtet, die Partnerschaft im Rentenalter in Thailand fortzuführen, und nicht auf Deutschen Boden. In dieser Gruppe werden die Vermögensstände am Häufigsten in Immobilien Thailands investiert. Die Partnerschaften enden in der Regel mit der Fertigstellung der Immobilie, die aufgrund der thailändischen Gesetzgebung auf dem Namen der thailändischen Partnerin eingetragen wurden.

Die Kommission stellt fest, daß der Deutsche Staat bei dieser Gruppe keinen finanziellen Nachteil hat. Die Verluste aus den absehbar zum Scheitern verurteilten Partnerschaften sind rein privater Natur. Regulierungen erscheinen nicht notwendig.



Gruppe IV
Männer 65+, im Rentenstand, Auswanderer


Die aktuellen Zahlen zu Auswanderung von Deutschen Rentnern nach Thailand sprechen von einem Bestand von 60.000 und einer Zuwachsrate von 3000 Personen pro Jahr.

Generell sind Rentenempfänger über die Auszahlung der Rente als solche hinaus systembedingt ein belastendes Risiko für die Deutsche Staatskasse. Sie erfordern spezielle Investitionen in öffentlichen Bereichen wie die barrierefreie Gestaltung von Gebäuden und öffentlichen Verkehrsmitteln, sowie Kapazitäten bei Pflegediensten, Hospitälern und Altersheimen.

Die Kommission stellt fest, daß jeder Auswanderer im Rentenalter eine Entlastung der Staatskasse darstellt.

Insbesondere aus Thailand gibt es in der Regel keine Rückkehr mehr. Gründe wurden nicht näher untersucht, auffällig ist aber die hohe Todesrate in häuslicher Umgebung bei bestehender Partnerschaft mit einer Thailänderin. Offiziell wird darauf verwiesen, daß viele dieser Rentner nicht ausreichend krankenversichert sind und deshalb Behandlungen im Krankenhäusern so weit es geht vermeiden.

Die aktuelle Intensivmedizin bewirkt eine hocheffiziente Verzögerung des Todeszeitpunktes und stellt in den letzten Wochen des Todeskampfes in Deutschen Krankenhäusern eine der größten Kostenpunkte bis zur möglichen Einstellung der Rentenzahlung dar.

Deshalb rät die Kommission, das Auswandern im Rentenalter stark zu bewerben und für Auswanderwillige zu fördern, insbesondere in den niedigeren Rentenbezugsgruppen. Gerade Thailand ist ideal, da auf der einen Seite mit einem komfortablen Leben auch bei kleinen Renten geworben werden kann, und auf der anderen Seite die kostenintensiven Todeskämpfe in deutschen Krankenhäusern nur noch selten stattfinden. Den Notanträgen auf Rückführung todesgezeichneter Rentner kann durch niedrig gehaltenem Personalbestand und glaubwürdigen Verständnisschwierigkeiten mit thailändischen Behörden durch lange Bearbeitungszeiten entgegengetreten werden. Somit reduzieren sich die Zahlen für nötige Rückführungen quasi von selbst.


Berlin, im September 2018
Die Kommission
 
Zuletzt bearbeitet:

Sawan

Member Inaktiv
Inaktiver Member
26 September 2015
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Zürich
Das war nun mal wieder ein Superbericht. Es gab mir das Gefühl als wäre ich selbst dabei gewesen. Vielen Dank für die viele Arbeit.
 
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