Ich vermute mal Chefarzt + Einbettzimmer fallen auch weg.
Und Zahnersatz auch mehr Zuzahlung
Ich finde 1370.- SB sind schon nen Happen Jährlich
Genauso ist es. Chefarzt (also genauer privatärztliche Behandlung) und Einzelzimmer fällt bei den 302-Euro- Beitrag weg.
Mit ist eigentlich egal, ob der diensthabende Oberarzt mich behandelt oder der Chefarzt. Und das Einzelzimmer kann ich durch die Ersparnis selber zahlen oder ggf ein Krankenhaustagegeldversicherung abschliessen (würde für 100 Euro Krankenhaustagegeld in etwa 100 Euro pro Monat kosten).
Zahnarzt-Kostenerstattung bleibt bei 90%.
Ob jetzt 1.370 Euro SB "happig" ist wenn ich im Jahr über 6.000 Euro Beitrag spare, ist Ansichtssache. In den meisten Jahren habe ich die Krankenkasse gottseidank eh nicht genutzt - dann bekomme ich ca. 2 Monatsbeiträge zurück. Für mich ist wichtig, dass die Krankenkassenbeiträge langfristig tragbar sind (in meinem Fall unter ca. 1.000 Euro bleiben), die Krankenkasse die ganz teuren Behandlungen WELTWEIT ohne Rumzumucken bezahlt, und die Krankenversicherung NICHT KÜNDBAR ist.
Die weltweite Absicherung ohne zeitliche Begrenzung basierte früher (bin seit 2005 meistens im Ausland tätig) auf einer persönlichen Sondervereinbarung mit meiner Versicherung. Heute ist die weltweite Absicherung ohne zeitliche Begrenzung eine Standardleistung.
Ich bin bei der Versicherung bereits seit Geburt versichert (Vater war Beamter). Da zählt auch persönliche Erfahrung: Alle Behandlungen, insbesondere die in den letzten Jahren extrem teuren Behandlungen meiner betagten Eltern (in den letzten Jahren jährlich mehrere 10.000 Euro pro Person) wurden IMMER problemlos übernommen.
Mein aktueller Beitrag ist deshalb günstig, weil sich bei der Krankenkasse in den vergangenen Jahrzehnten hohe Rückstellungen basierend auf meinen vorherigen jahrzehntelang hohen Beitrag angesammelt haben, die man natürlich bei einem Tarifwechsel bei dem gleichen Versicherer mitnimmt. Eigentlich ganz einfache Mathematik.
Nochmals: Natürlich muss man Komforteinbußen bei den Versicherungsleistungen hinnehmen (kein Einzelzimmer) und auch die Einbußen bei den manchmal extrem teuren Wahlleistungen (Behandlung nur durch den Chefarzt bzw DEN Spezialisten). Allerdings haben mir sämtliche Ärzte in der Bekanntschaft glaubwürdig versichert, dass Oberärzte in 99% der Fälle eine Behandlung genauso gut machen können wie der Chefarzt...