Interessant finde ich das eine große thailändische Krankenversicherung, ab Alter 75, die Beiträge bis um 45% erhöht!
Bei vielen ist es ja so,das die Beiträge nach einem Schadensfalle,sowieso bis um zu 30% erhöht werden können!
Diesbezüglich habe ich andere Informationen:
Zunächst einmal ist es gerade eine Besonderheit der Gruppenversicherung, und hier in Thailand gibt es fast nur Gruppenversicherungen, daß eben die Prämie nicht durch individuelle Krankheitsfälle erhöht wird sondern nach Alter und Geschlecht und der allgemeinen Entwicklung der Krankenhauskosten.
Tatsächlich hat auch Thailand eine Aufsichtsbehörde, die OIC und die schreibt vor, dass auch bei sehr hohen Steigerungen der allgemeinen Arztkosten die Erhöhung der Prämien 22% pro Jahr nicht übersteigen darf.
Allerdings hat Thailand weltweit einer der höchsten medizinischen Inflationsraten verursacht durch die überalterte Bevölkerung und immer neuere medizinische Technologien.
Übrigens der von mir gewählte Tarif heißt
Beyond Care.
Auch da lohnt es sich ins Kleingedruckte zu schauen.
Chronische Krankheiten die 5 Jahre vor und 3 Jahre nach Versicherungsabschluß aufgetreten sind bzw. auftreten sind vom Versicherungsschutz ausgeschlossen.
In dem Fragebogen haben die auch nachgefragt, ob beim Antragsteller bereits hoher Blutdruck oder hohe Blutfettwerte festgestellt worden sind.
Die Versicherung endet beim Tod des Versicherten oder wenn er ins Gefängnis kommt.
Die Versicherung zahlt nicht bei gesundheitlichen Problemen verursacht durch Drogen, Alkohol, während der Ausübung eines Verbrechens, psychische Krankheiten, Zahnbehandlungen, selbstverschuldete Verletzungen, Suizidversuch aber auch beim Boxen, Fallschirmspringen, Bungee Jump, Heißluftballon, Paragliding oder im Falle von Krieg oder Terror.
Letztlich ist meine persönliche Philosophie die: solange ich noch fit bin und arbeiten kann, mache ich mir keine großen Sorgen aber wenn ich eines Tages schwer krank sein sollte und machen wir uns nichts vor, abgesehen von den wenigen Glücklichen, die Zack, Bumm in ihrem Schlaf sterben, steht das uns allen bevor und für diesen Fall möchte ich so gut es geht versichert sein.
Mit dem Paket bei der Allianz Ayudhya habe ich eine für mich sehr gut passende Lösung gefunden und dass ich mich da lebenslang weiter versichern kann, ist ein sehr wichtiger Punkt für mich.
Aber machen wir uns nichts vor, die Versicherungen können jederzeit ihre Versicherungsbedingungen ändern und dann hat man eben die Wahl dabei zu bleiben oder freiwillig zu gehen und wenn man an die Glaspaläste denkt, die so manche Versicherung sich weltweit hingestellt hat, dann weiß man, wo die meisten Beiträge hinfließen.
Für den Fall werde ich mir ein kleines Exit Paket zusammenstellen.
Generell muss ich aber auch sagen, dass ich im Gegensatz zu vielen überhaupt nicht scharf darauf bin ewig alt zu werden.
Ich meine, wie viele Leute jenseits der 80 kennt man, die noch ein halbwegs lebenswertes und leidensfreies Leben führen?
Als ich jung war und die Möglichkeiten, die mir ein hochmodernes Land wie Deutschland bezüglich Ausbildung, Berufswahl aber auch persönlicher Entwicklung im Bereich Sport bot, entdeckte, gab es für mich nur eine Richtung: aufwärts.
Und bis 30 oder 40 ist man ja auch, wenn man es ein bißchen geschickt anstellt, in so einer Art Dauerzugewinnphase in allen Lebensbereichen.
Aber ab dann lässt das ein oder andere nach, man braucht eine Sehhilfe, irgendwann machen die Knochen nicht mehr so mit und dann braucht man vielleicht eine Gehhilfe und möglicherweise auch eines Tages im Bett eine Stehhilfe.
Darüber kann man noch lächelnd hinwegsehen und vielleicht sogar ein paar Witze über sich selbst reißen.
Aber irgendwann bemerkt man, daß das soziale Umfeld langsam verschwindet. Es sind geliebte Menschen, die wegsterben. Es sind aber auch liebgewonnene Orte, die plötzlich einfach abgerissen werden und irgendeinem gewinnbringenden Moloch Platz machen müssen.
Und wenn dann eines Tages von den Menschen und der Umgebung, die man ein Leben lang kannte und die einem vertraut waren, nichts mehr übrig ist, dann wird irgendwann die Frage aufkommen:
„Was soll ich hier noch?“