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Koh Tao....mal wieder

Dieses Thema im Forum "Koh-Samui Info" wurde erstellt von Rebeiro, 10. Jan. 2016.

Beobachter:
Dieses Thema wird von 11 Benutzern beobachtet..
  1. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    von Sam Gruber.

    Leider geht das schon wieder los. Eine Freundin von Luke Miller, die mit ihm gereist war, hat fluchtartig Koh Tao verlassen und sucht nun Schutz bei der Britischen Botschaft in Bangkok. Nur eine transparente Autopsie und Untersuchung dieses Todesfalles vom Freitag kann weitere Wellen verhindern helfen. Hoffentlich war es wirklich ein Unfall - und es kann stichhaltig belegt werden, sonst......

    Tod auf Koh Tao weckt nun doch erste Zweifel

    KOH TAO: Noch liegen keine Obduktionsergebnisse im Fall des auf Koh Tao tot aufgefundenen britischen Touristen Luke Miller (27) vor. Dennoch mehren sich die Stimmen – vor allem in der Heimat des jungen Mannes von der Isle of Wight – die eine unabhängige Untersuchung des mysteriösen Todes vom Freitag, 8. Januar, fordern.

    Die englischen Zeitungen ‚The Guardian‘, ‚Independant‘ und ‚The Telegraph‘ sind gestern groß in den neuerlichen Koh Tao-Todesfall eingestiegen. In einem Bericht wird behauptet, der möglicherweise stark alkoholisierte Urlauber sei von einem Disc-Jockey Podest in den Pool der Sunset Bar am Sairee Beach von Koh Tao gesprungen. Dabei habe er sich, so zitiert der britische Redakteur einen angeblichen Tatortermittler, so schwere Verletzungen zugezogen, dass er in dem Swimmingpool ertrunken sei.

    Der Leichnam von Luke Miller ist nach Informationen unserer Redaktion im Forensischen Institut in der Provinzhauptstadt Surat Thani eingetroffen. Eine Obduktion soll die genaue Todesursache aufklären helfen. Eine Freundin von Luke Miller, die mit ihm durch Thailand gereist war, ist ebenfalls vor Ort gewesen. Sie sei, so eine Informantin unserer Zeitung, völlig verstört und verängstigt. Freunde versuchen zur Stunde, sie nach Bangkok in die Obhut der Britischen Botschaft zu bringen.

    Der ältere Bruder des toten Luke Miller hat in sozialen Netzwerken Zweifel an der Unfalltheorie geäußert und fordert mit Nachdruck das Einschreiten der britischen Behörden. Es müsse sichergestellt sein, so schreibt er aus Großbritannien, „weshalb mein jüngerer Bruder an diesem Ort in Koh Tao starb und keiner etwas bemerkt haben will.“

    Luke Millers Bruder hat offensichtlich von ebenfalls auf Koh Tao weilenden Freunden Informationen erhalten, wonach ein Polizeiermittler in Surat Thani sogar Mordverdacht ins Spiel gebracht haben soll. Bisher ist diese Vermutung aber nicht bestätigt worden. Die Ermittler warten die Obduktionsresultate ab und wollen dann an die Öffentlichkeit treten.

    „Warum zur Hölle war keiner dort, als es passiert ist?“, fragt der verzweifelte Bruder von Luke Miller. „Weshalb hat in der Sunset Bar keine Videokamera aufgezeichnet, wie sich der Tod meines Bruders zugetragen hat?“ Die Aufregung in den Medien und in sozialen Netzwerken steigt seit dem Samstag kontinuierlich an. Argwohn weckte auch der Umstand, dass vom Auffinden der Leiche im Sunset-Pool bis zur offiziellen Einschaltung der Britischen Botschaft in Bangkok fast zehn Stunden vergangen waren.

    Beobachter des Koh Tao Mordfalles vom 15. September 2014 hoffen, dass dieser Fall transparenter gehandhabt wird und durch glaubhafte Ermittlungsresultate Klarheit hergestellt wird. Weitere Spekulationen und einen neuerlichen ungeklärten Todesfall könne die Insel kaum verkraften, sagt ein deutscher Residenter. „Wir wollen alle, dass das endlich aufhört.“
     
    krachbummente, Wildsau69, Hasi Psong und 13 andere haben sich bedankt.
  2. Figgifiggi

    Figgifiggi
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    Gibt es mittlerweile neues aus dem Thai-Tv?
     
  3. cyberbeno4

    cyberbeno4
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    Königsblauer
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    nein.
     
  4. Pattyfriend

    Pattyfriend
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    ruhiger Geselle....
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    Ich habe diese ganze unschöne Sache nur am Rande verfolgt. Es wird wohl weltweit so sein wie überall anders auch:
    Bei unbekannter Todesursache wird zunächst ein Todesermittlungsverfahren eingeleitet. Man ermittelt in alle Richtungen bis das Obduktionsergebnis vorliegt. Vielleicht lässt sich dies auf die "unprofessionelle" Aussage des Ermittlers vor Ort beziehen die eben auch in diese Richtung ermitteln. Nur sollte man dies nicht öffentlich kundtun.
     
    Figgifiggi hat sich bedankt.
  5. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    Die Thailändischen Behörden spielen mal wieder den "Schwamm drüber Blues"
    Es gibt es auf den Inseln eine Regelung, das Häuser nicht höher als Kokos-Palmen gebaut werden dürfen, somit fallen " Suizidgedankengänge " wie in Pattaya bei den Ermittlern von vornherein durch den Rost.
    Bin ja am Montag wieder auf meiner Insel und werde dann mal bei Sam Gruber nachhaken.
     
    Figgifiggi hat sich bedankt.
  6. schullibal

    schullibal
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    Schreibwütig
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    Dead Island.... würden nicht gerade 2 Monate Samui bei mir anstehen, würde ich erstmal nicht mehr nach Thailand fliegen.
     
  7. Figgifiggi

    Figgifiggi
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    Inaktiver Member

    Ich werde auch einige Tage auf Koh Tao sein, aber langsam spiele ich mit den gedanken einen reinen Tagestrip zu unternehmen ohne feiern und übernachten.
     
    Wildsau69 hat sich bedankt.
  8. whynotinmuc

    whynotinmuc
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    leben und leben lassen
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    Es könnte ja sei, dass der Engländer einfach den falschen Nachnamen hatte (Miller), so hieß leider auch die ermordete Engländerin. Vielleicht hat das irgendjemand in den falschen Hals bekommen und wurde leicht nervös und schon fiel er vom Disco Dach. Die Leiche soll aber schon in England sein und dort untersucht werden. :keine Ahnung
     
    Wildsau69 hat sich bedankt.
  9. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    Ich hänge das jetzt einfach mal hier dran....

    wieder Koh Tao
    Sam Gruber aus "Der Falang"

    Belgierin tot auf Koh Tao: Mutter sucht Zeugen
    Elise Dallemagne (30) starb Ende April – Ihr Tod blieb unter Verschluss

    KOH TAO: Weshalb besteigt eine junge Frau am 19. April auf Koh Phangan die Fähre nach Chumphon mit dem Ziel Bangkok und wird acht Tage später tot auf Koh Tao aufgefunden? Warum soll die belgische Staatsbürgerin Elise Dallemagne (30) Ende April ihrem Leben selbst ein Ende gesetzt haben, obwohl sie ihren Eltern die Heimkehr angekündigt hatte?

    Die Leiche der Naturheilerin wurde bereits am 27. April im Dschungel oberhalb der Tanote-Bucht entdeckt. Von den Behörden war der grausige Fund bisher unter Verschluss gehalten worden.

    Erst durch einen verzweifelten Hilfeaufruf der Mutter Michele am 20. Juni auf Facebook, geriet der mysteriöse Todesfall in die Öffentlichkeit. Obwohl nicht ausgeschlossen werden kann, dass Elise Dallemagne den Freitod gesucht haben könnte, fördert die Rekonstruktion ihrer letzten Lebenstage eine Reihe von Ungereimtheiten zutage. Kernfrage: Sucht sich eine junge Frau in den Bergen Koh Taos einen Baum aus und erhängt sich mutterseelenalleine?

    Kein Abschiedsbrief
    Kein Abschiedsbrief, kein Signal an ihre Familie, dafür den Fahrtschein nach Bangkok in der Tasche mit Abreisedatum 24. April: Dieses Ticket hatte sie nachweislich im Poseidon Resort Koh Tao gekauft und zwar am 21. April 2017, zwei Tage nach ihrer Ankunft auf der Taucherinsel.

    Die letzten Lebenswochen der Belgierin, die monatelang auf Koh Phangan in einem spirituellen Yoga- und Tantra-Zirkel Gleichgesinnter gelebt hatte, könnten entscheidende Hinweise für die Eltern in Belgien liefern. Die Mutter bittet alle Personen um Informationen, die sie während der vergangenen Monate bei Hin Kong auf Koh Phangan oder zwischen dem 19. und 23. April auf Koh Tao gesehen haben. Möglicherweise hat sie mit irgendjemanden gesprochen und war in Schwierigkeiten geraten.

    Das Gepäck von Elise Dallemagne war später in Chumphon gefunden worden, erfuhr ihre Mutter Michele Anfang Mai von den Ermittlungsbeamten auf Koh Tao. Sie muss den bisherigen Kenntnissen zufolge ohne ihre Reisetasche die Seatran-Fähre verlassen und Koh Tao betreten haben. Der Leichnam ihrer Tochter war am 27. April hinter dem Tanote Bay Resort entdeckt worden.

    Benzinflasche gefunden
    Michele sagt, merkwürdigerweise sei ihr Oberkörper mit baumwollähnlichen Stoffen umwickelt gewesen und in einer daneben liegenden Tasche habe sich eine unbenutzte Benzinflasche befunden. Eine solche Flasche – das ergaben Recherchen des FARANG – war unweit der Fundstelle im Montalay Beach Resort entwendet worden, sagte die Besitzerin Ende April gegenüber der Polizei aus.

    Rätsel gibt der Familie von Elise Dallemagne und ihren Freunden ein weiterer hochmysteriöser Tatbestand auf. Die 30 jährige war gleich nach ihrer Ankunft in Mae Haad in das Triple B Resort Koh Tao eingecheckt und hatte zwei Nächte ein Bambus-Bungalow für 250 Baht gebucht. In den frühen Abendstunden brach dort ein Großbrand aus und Elises Hütte brannte mit drei weiteren total aus. Die offensichtlich panische Frau wurde noch gesehen und von Überwachungskameras gefilmt, wie sie in Richtung Hauptstraße lief.

    Der belgische Besitzer des Triple B Resorts hat Elise Dallemagne nie persönlich getroffen. Er und seine Thaiehefrau weilten am Tag ihrer Ankunft nicht auf Koh Tao und die Mitarbeiter könnten sich nicht an Details erinnern, sagte er auf Anfrage.

    Elises Mutter war bei ihrem Besuch auf Koh Tao Anfang Mai aufgefallen, dass sich ihre Tochter zunächst unter ihrem richtigen Namen eingetragen hatte und diesen dann durchstrich. Danach schrieb sie anstelle von Dallemagne den belgischen Allerweltsnamen Dupuis aufs Anmeldeformular. Hatte sie Angst, dass jemand nach ihr suchen oder ihr aus Koh Phangan gefolgt sein könnte? Und falls ja, wer jagte ihr so viel Angst ein, dass sie einen falschen Namen benutzte?

    Kein Obduktionsbericht
    Der Leichnam der auffallend hübschen Frau muss laut Angaben des ersten Obduktionsarztes im Krankenhaus in Surat Thani mindestens drei Tage im Dschungel gelegen haben. Er war stark verwest und konnte nur anhand von Zahnabgleichen identifiziert werden, die Elises Eltern aus Belgien geschickt hatten.

    Mutter Michele sagt, der Gerichtsmediziner in Surat Thani, Dr. Nanthana, habe viele Insektenstiche erwähnt und dass ihre Überreste keinerlei Schnittverletzungen aufgewiesen hätten. Danach sei der Leichnam ins Institut für Forensik des Polizeihospitals in Bangkok geschickt worden. Auf den Abschlussbericht warten Michele und der Vater von Elise Dallemagne bis heute vergeblich. Auch ein polizeiliches Ermittlungsprotokoll haben sie nie erhalten. Der Fall sei sehr wahrscheinlich als Suizid zu den Akten gelegt worden.

    Als ihre letzte Hoffnung verbleiben heute Zeugenhinweise: Vielleicht könnte einer aus ihrem engeren Freundeskreis auf Koh Phangan mehr über ihre letzten Lebensmonate verraten, hoffen die Angehörigen in Belgien. Sie habe dort mit einem indischen Guru deutscher Abstammung gelebt und in einer Art Ashram-Außenstelle mitgearbeitet. Koh Phangan ist bekannt als Dreh- und Angelpunkt für Yoga- und Tantra Kurse – einer indisch-stämmigen Strömung mit philosophischer und religiöser Grundauslegung.

    Laut Auskunft von Mutter Michele in Brüssel wollte ihre Tochter ihre Zelte am 19. April abbrechen und zurück nach Hause kommen. Seit dem letzten Skype-Telefonat, zwei Tage zuvor, haben die Eltern und ihre beiden Brüder nie wieder ein Lebenszeichen von ihr erhalten.
     
    cabriojoe2, krachbummente, Wildsau69 und 5 andere haben sich bedankt.
  10. Rüssli

    Rüssli
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    Zukunftssurinese?
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    Sehr Tragisch!
     
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  11. mocki

    mocki
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    dschoob bprateed thai
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    Sehr Misteriös. Komisch, dass solches immer auf Koh Tao passiert und irgendwie juckt es dort keine Sau das Aufzuklären.
     
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  12. truelove

    truelove
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    Schreibwütig
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    War vor jahren mal über Silvester auf der experience 4 tages party, welche nach 3 tagen ihr vorschnelles ende gefunden hat, da auf der Insel ein Selbstmord stattgefunden hatte, so stands auf einem Zettel neben vor der Tanzfläche, angeblich hatte der Selbstmörder die hände hinter dem Rücken zusammen gebunden, klingt dadurch wirklich stark nach selbstmord :ironie

    War nur 2 mal auf koh tao jedesmal gabs tote
     
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  13. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    Mutter sah Foto einer am Baum aufgehängten Frau
    Todesfall Elise Dallemagne auf Koh Tao – Internationale Presse reagiert
    Von: Sam Gruber | 29.06.17

    KOH TAO: Der Bericht über die tot auf Koh Tao gefundene Belgierin Elise Dallemagne (30) hat zwischenzeitlich auch internationale Medien auf den Plan gerufen. Die junge Frau soll sich laut Polizei an einem Baum oberhalb der Tanote Bay erhängt haben. Ihre Leiche wurde (wir berichteten) am 27. April gefunden.

    Bis zu einem Hilfsaufruf der Mutter auf Facebook war ihr Tod von den Behörden geheim gehalten worden – vermutlich um neuerliche wilde Spekulationen zu unterbinden und den Tourismus nicht zu beschädigen.

    Die Mutter von Elise Dallemagne hat heute auf Anfrage unserer Redaktion bestätigt, am 2. Mai von den Polizeiermittlern auf Koh Tao ein Foto gezeigt bekommen zu haben. Darauf habe sie eine nicht identifizierbare Person mit langen braunen Haaren gesehen, die an einem Strick hing. Durch den mehrtägigen Verbleib der Leiche im Freien sei diese für sie nicht identifizierbar gewesen.

    Weshalb nicht schon Ende April eine Meldung der Polizei herausgegangen ist, zeitnah zum Fund der angeblich durch Freitod gestorbenen Elise Dallemagne, das sorgt für Aufregung in sozialen Netzwerken. Ein lange auf Koh Tao lebender Unternehmer erklärte heute, dass sehr wahrscheinlich nach dem Fund die Order aus der übergeordneten Polizeidirektion Surat Thani ergangen sei, die Überreste schnell und ohne Aufhebens in die forensische Abteilung des Staatlichen Krankenhauses zu schicken.

    Von dort wurden der Leichnam später nach Bangkok ins Polizeihospital zur weiteren Obduktion übersandt. Ein abschließender Autopsie-Report liegt bis heute nicht vor. Elise Dallemagnes menschliche Überreste sind in Bangkok eingeäschert und in ihrer Heimat beigesetzt worden.

    Während bis dato keine einzige thailändische Zeitung den umstrittenen Selbstmord der jungen Belgierin aufgegriffen hat, ist das Interesse im Heimatland Belgien und in Großbritannien groß. Tageszeitungen und Fernsehstationen erkundigten sich heute nach Details des tragischen Ablebens von Elise Dallemagne und stellten Nachforschungen an. Der Fall, der möglicherweise gar keiner sein muss, erhält durch die wochenlange Stillhaltetaktik der Ermittlungsbehörden Südthailands eine ungeahnte Dimension.

    Michele van Egten, die Mutter von Elise, bittet weiter Zeugen um Hinweise. Sie möchte erfahren, wer in den vergangenen Wochen auf Koh Phangan oder die letzten Tage von Elise Dallemagne auf Koh Tao Kontakt zu ihr hatte oder sonstige Informationen liefern könnte.

    Trotz des Polizeifotos zweifeln Michele van Egten und ihr Mann laut eigenen Angaben am Freitod ihrer Tochter. „Elise war ein lebensfroher Mensch, sie wollte nach Hause, hatte noch am 21. April ein Ticket im Poseidon Resort in der Tanote Bay für den 24. April nach Bangkok gekauft.“ Weshalb hätte sie sich Stunden später anders entscheiden und alleine an einem Baum im Dschungel aufhängen sollen, fragt ihre Mutter. „Das alles ergibt einfach keinen Sinn“, sagt Michele van Egten.

    Update: Laut der Tageszeitung The Nation in Bangkok hat die Polizei in Bangkok neue Ermittlungen aufgrund der Beschwerde der Mutter sowie der aktuellen Presseberichte angeordnet.
     
    krachbummente, Wildsau69, ed und 5 andere haben sich bedankt.
  14. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    Tod von Elise: Mutter begrüßt neue Polizeiermittlung
    Reaktion nach Presse-Lawine: Spezialeinheit CSD wird nach Koh Tao beordert
    Von: Sam Gruber | 01.07.17 | Dossier

    KOH TAO: Der mysteriöse angebliche Suizid-Tod der Belgierin Elise Dallemagne (30) hat nach dem gewaltigen Echo in internationalen Medien eine schnelle Reaktion der Royal Thai Police nach sich gezogen. Gestern wurde vom obersten Polizeichef des Landes, General Chakthip Chaijinda, eine Neuaufnahme der Ermittlungen angeordnet. Die Leiche der jungen Frau war am 27. April oberhalb der Tanote Bucht an einem Baum hängend gefunden worden (wir berichteten).

    Eine Spezialeinheit der Polizei, die Crime Supression Division (CSD), ist nach Koh Tao beordert worden und soll alle noch vorhandenen Spuren untersuchen sowie Zeugen befragen. Sie soll insbesondere alle CCTV-Aufzeichnungen von den vielen Videoüberwachungskameras auswerten, die rund um Koh Tao installiert worden sind.

    Die Mutter des Opfers Elise Dallemagne erklärte gestern auf Anfrage des FARANG, sie setze alle Hoffnung in die Auswertung der Videos. Sie hatte mehrfach erklärt, sie vermute dass irgendjemand ihrer Tochter nach Koh Tao gefolgt sein könnte – Elise hätte sich nicht ohne Grund bei ihrer Ankunft am 19. April im Mae Haad Triple B Bungalow Resort unter dem falschem Namen Dubuis eingetragen. Ihr Bungalow brannte wenig später völlig aus und sie floh am frühen Abend des 19. April panisch in Richtung Tanote Bay.

    Wie von unserer Redaktion mit Hilfe der Mutter und Zeugen vor Ort rekonstruiert, kaufte sich die Belgierin am 21. April im Poseidon Resort Tanote ein Fährticket nach Chumphon für den 24. April mit Weitertransport per Bus nach Bangkok. Gerade dieser Umstand, sagt Mutter Michele van Egten, werfe doch Fragen auf und stelle eine Selbstmordtheorie in Frage. Sie hofft, dass die Videoaufzeichnungen nicht wie in anderen Fällen zuvor keinerlei Aussagekraft mehr haben und heute noch voll einsehbar sind. Dann bestehe eine Chance, sagt Michele van Egten.

    Nach dem ersten Bericht über den mysteriösen und von den Behörden zwei Monate lang verschwiegenen Leichenfund auf Koh Tao durch die Samui Times war eine regelrechte Medienlawine niedergegangen, die dann in Thailand einschlug. Plötzlich berichteten auch die nationalen Zeitungen in großer Aufmachung und die Reaktion der Polizei folgte schnell.

    Die Neuanordnung der Untersuchung wurde von der Familie von Elise Dallemagne mit Genugtuung aufgenommen, weniger allerdings öffentliche Aussagen von Thailands Polizeigranden nach den ersten Pressepublikationen. Dabei wurde gesagt, die Mutter habe den Obduktionsbericht des Forensischen Institutes des Polizeihospitals Bangkok erhalten. „Das entspricht nicht der Tatsache“, sagt Michele van Egten, „ich habe das Obduktionsergebnis gestern in der Bangkok Post gelesen.“

    Auch dass ihre Tochter angeblich selbstmordgefährdet gewesen sein, weist die Mutter zurück. „Elise war körperlich schwach, in ärztlicher Behandlung und wollte deshalb nach Hause und sich regenerieren, sie war im letzten Telefonat mit mir freudig und zeigte keinerlei depressiven Anzeichen.“ Michele van Egten: „Ich kenne meine Tochter und mir wäre etwas aufgefallen, sie hätte mir etwas gesagt…“

    Mit Spannung wird nun erwartet, was in den nächsten Tagen auf Koh Tao bei den Neuermittlungen herauskommt. Der stellvertretende Polizeichef von Surat Thani, Oberst Wichob Kerdkliang, sorgte am Dienstag mit einer Aussage für weitere Verblüffung in diesem Fall. Er wies angeblich aufgestellte Behauptungen, die Obduktion im Bangkoker Polizeihospital hätte gar nie stattgefunden mit den Worten zurück: „Das stimmt nicht, die Akte war nur wegen einer falschen Namensbuchstabierung vorübergehend verlegt worden.“

    Die Ungereimtheiten dieses Falles und das wochenlange Verschweigen des grausigen Fundes auf Koh Tao haben viele Spekulationen angeheizt und neuerlich Mordtheorien auf der Taucherinsel befeuert. Damit sind die vielen Hoteliers, Tauschulen, Restaurants und Ausflugsunternehmen ebenso in ein schales Licht gerückt worden, das nicht gut sein kann für die touristischen Ansprüche. Nicht nur Elise Dallemagnes Mutter hofft, dass dieses Mal eine transparente, glaubwürdige und nachhaltige Neuuntersuchung Klarheit bringt. Damit die Familie in Belgien Ruhe findet und endlich auch wieder die seit 2014 skandalgebeutelte Insel Koh Tao.
     
    krachbummente, Wildsau69, ed und 4 andere haben sich bedankt.
  15. Henryy46

    Henryy46
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    Gibt sich Mühe
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    @Rebeiro
    Kannst nicht wie die meisten anderen auch einfach nur in schwarzer Farbe schreiben? Das Lesen in weiß oder einer deiner anderen bevorzugten Farben gestaltet sich doch sehr mühsam. Meiner persönlichen Einschätzung nach ---------nicht seh adult------------------
     
  16. rainzman

    rainzman
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    Mr. nice guy
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    fuer schwarzen Hintergrund ist weiss schon voellig okay

    .. starker Tobak mal wieder.. ich wuerde meinen Kindern verbieten nach Koh Tao zu reisen.. auf der Insel laufen offensichtlich Irre Killer frei rum. Das die Geschichte gross in den Medien auftaucht ist nur richtig ! Es bleibt zu hoffen das die Sache und soviele vorherige Vorfaelle aufgeklaert werden !
     
    Wildsau69 und Hasi Psong haben sich bedankt.
  17. Rüssli

    Rüssli
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    Zukunftssurinese?
    Member Adult

    Ich habe mich noch nirgendwo ,obwohl schöne Strände,so unwohl wie auf Ko Tao gefühlt!

    Irgendwas stimmt da gewaltig nicht?!
     
    Wildsau69, Hasi Psong und tongshi haben sich bedankt.
  18. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    sobald das Medieninteresse wieder abgeflaut ist, wird auch weiterhin wieder nichts passieren.
    Bangkok Post sind auch die Einzigsten, die solche Themen aufgreifen und in der "Freien Presse" drucken.


    Ps.: wenn ich "schwarz" als Schriftfarbe wähle.....sieht Das so aus :bigsmile
     
    Wildsau69, Piddy und tongshi haben sich bedankt.
  19. wwuff

    wwuff
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    Möchtegernsextourist
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    auf Samui auch (gut, anderer Tathergang), aber die haben gelernt, das sie keine Strafe zu befürchten haben.

    und wenn es nicht abflaut, finden sich sicher ein paar Burmesen, die irgendwann mal dort geraucht haben....
     
    Wildsau69, truelove, Hasi Psong und 2 andere haben sich bedankt.
  20. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    Sam Gruber schrieb gerade:

    Die Bangkok Post als anerkannteste englischsprachige Zeitung des Landes hat nun auch offensichtlich erhebliche Zweifel im Todesfall von Elise Dallemagne bekommen. Nach anfaenglicher Skepsis und reiner Polizeiverlautbarung kommen nun dieselben Fakten zu Tage, die wir bereits vorgestern berichtet hatten. Die Spezialeinheit der Polizei hat ihre Ermittlungen auf Koh Tao aufgenommen. Bis heute wird von der Polizei verneint, dass das Gepaeck von Elise in Chumphon gefunden worden sein soll. Wir haben den Gegenbeweis und werden darueber morgen berichten. Die Spannung bleibt und wir hoffen auf eine offene und faire Ermittlung. Im Sinne aller, der Familie und im Sinne Koh Taos.
     
    cabriojoe2, krachbummente, Wildsau69 und 6 andere haben sich bedankt.
  21. neitmoj

    neitmoj
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    Ladydrink iss nicht!
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    Lösung: Keine Schriftfarbe wählen, dann hat der Text bei jedem Hintergrund optimalen Kontrast.
     
    gue100, Hasi Psong und grenerg haben sich bedankt.
  22. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    Wo ist das Handy von Elise Dallemagne geblieben?
    Sanitäter: Wir fanden es neben der Leiche – Polizei ermittelt weiter
    Von: Sam Gruber | 02.07.17

    KOH TAO: Der mysteriöse Tod der Belgierin Elise Dallemagne an der Tanote Bucht zieht weitere Kreise: Die Spezialpolizeieinheit ‚Crime Surpression Division‘ (CSD) hat auf Koh Tao die Ermittlungen aufgenommen und laut einem Bericht der Bangkok Post wird nun auch nach einem deutschen Guru der indischen Bewegung Sathya Sai Baba gesucht.

    Der aus Nordrheinwestfalen stammende Guru soll wechselweise mit Elise Dallemagne und anderen Gesinnungsgenossen auf Koh Phangan gelebt und gewirkt haben. Die Polizei erhofft sich von seiner Befragung mögliche Hinweise. Hinweise in seine Richtung von Elises Mutter Michele van Egten Anfang Mai bei der Koh Tao Polizei – während ihres traurigen Besuches nach dem Tod der Tochter – waren damals noch mit dem Kommentar abgetan worden: Die Polizei auf Koh Tao habe keine Rechtsmöglichkeiten auf Koh Phangan.

    Mutter Michele van Egten, die im Schriftkontakt mit unserer Redaktion steht, wunderte sich gestern darüber, wie schnell die Crime Surpression Division der Polizei neue Informationen herausgefunden habe, die ihr bisher verwehrt geblieben seien. Dass sie das Obduktionsergebnis, „Tod durch Ersticken nach Strangulierung mit einem Nylonseil“ aus der Bangkok Post habe erfahren müssen und nicht wie versprochen in einem zugesandten Autopsie-Bericht, empfand sie ebenfalls als wenig angenehm.

    Interessant ist laut Michele van Egten insbesondere die Aussage des Rettungssanitäters Chalermsak Saithanu aus Koh Tao, der in der Bangkok Post zitiert wird. Er gab an, am Fundort der Leiche oberhalb der Tanote Bay zwischen mehreren Felsen im Dschungel sei auch das Mobiltelefon von Elise Dallemagne geborgen worden, außerdem ein Brief (kein Abschiedsbrief/die Red.), eine Flasche Whiskey und eine Flasche Benzin. Letztere war unweit der Fundstelle aus einem Resort gestohlen worden.

    Polizeiexperten aus Deutschland, die früher auch für das BKA in Thailand gearbeitet hatten, bewerteten diese Aussage als alarmierend. „Das Telefon der toten Frau ist ein Hauptbeweisstück und hätte viele Antworten liefern können.“ Mutter Michele van Egten sagte, die Polizei auf Koh Tao habe ihr Anfang Mai bei ihrem Besuch erklärt, das Mobiltelefon der Tochter sei möglicherweise bei dem Hotelbrand am Mae Haad vernichtet worden. Ihre Frage: „Wo bitte ist das Telefon meiner Tochter?“

    Auch die Aussage eines Polizeisprechers gegenüber der Bangkok Post vom Donnerstag, das Hauptgepäck ihrer Tochter sei nicht in Chumphon gefunden worden, versteht Michele van Egten nicht. „Wir selbst haben Anfang Mai bei unseren Recherchen auf Koh Tao und Koh Phangan nach dem Gepäck gesucht, einer großen roten und schweren Reisetasche“, sagt die Mutter. Sie seien fündig geworden. „Mit der freundlichen Hilfe des Fähranbieters Lomprayah wurde Elises Tasche in Chumphon gefunden und dann sogar kostenlos zu uns nach Koh Phangan geschickt“, schrieb Michele van Egten gestern in einer Email.

    Der Ermittlungsbedarf im Nachklang dieses weltweit in die Schlagzeilen geratenen Todesfalles scheint eminent. Noch kann nicht überblickt werden, ob sich Elise Dallemagne mutterseelenalleine an der Tanote Bay aufgehängt hat oder ein Dritter im Spiel war. Die Pannen bei der Untersuchung nach dem Leichenfund werfen hingegen ein unrühmliches Licht auf die Ermittlungsqualität der Koh Tao Polizei. Mutter Michele van Egten setzt ihre Hoffnung in die professionelle Arbeit der Crime Surpression Division der Bangkoker Spezialpolizei. „Ich will einfach nur wissen, was mit Elise geschehen ist.“

    Ins Kreuzfeuer der Kritik in Thailands Justizkreisen sowie in manchen lokalen Medien ist die englischsprachige ‚Samui Times‘ mit ihrer Chefredakteurin Suzanne Buchanan geraten. Ihr wird eine gezielte Kampagne gegen Koh Tao unterstellt. Sie habe, so lautet der Vorwurf, mit unbewiesenen Behauptungen den Ruf der Insel sowie den Tourismus geschädigt. Frau Buchanan, die vor 14 Monaten Thailand verlassen hat und von England aus ihre Internetplattform weiterbetreibt, wollte dazu keine Stellung nehmen. Sie erklärte nur, dass sie aufgrund der häufigen Todesfälle auf Koh Tao ihrer journalistischen Aufklärungspflicht nachgekommen sei und Missstände bei polizeilichen Ermittlungen habe offenlegen wollen.
     
    krachbummente, Wildsau69, PeterGun und 7 andere haben sich bedankt.
  23. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    Todesfall Elise: Mutter ruft belgische Behörden an
    Michele van Egten unzufrieden mit dem Ermittlungsverlauf auf Koh Tao
    Von: Sam Gruber

    KOH TAO: Der angebliche Selbstmord einer jungen belgischen Touristin auf Koh Tao bleibt ein heißes und mittlerweile politisches Thema. Wegen bisher fehlender Ermittlungsresultate der Spezialeinheiten der Crime Suppression Division (CSD) und Mordkommission Surat Thani und der im Gegenzug von der Bangkoker Polizei befeuerten Suizid-Argumente schaltete die Familie von Elise Dallemagne (30) das Auswärtige Amt in Belgien sowie ihre eigene föderale Polizei ein.

    Mit Verwunderung habe sie in den vergangenen Tagen durch Presseberichte wahrnehmen müssen, dass ausländische Journalisten ins Zielfernrohr thailändischer Behörden geraten seien und die Aufklärung des mysteriösen Todes ihrer Tochter eine Nebenrolle spiele, sagte Michele van Egten gegenüber unserer Redaktion. „Ich will eigentlich nur wissen, welche Spuren diese Sondereinheiten auf Koh Tao und Koh Phangan zutage gefördert haben und keine unbewiesenen Mutmaßungen lesen, dass Elise ohnehin selbstmordgefährdet gewesen sei.“

    Die Bangkok Post titelte gestern in großer Aufmachung über eine überraschende Entwicklung der Untersuchung auf Koh Tao: „Target changed“ – Ziel geändert, lautete die Schlagzeile und die thailändischen Journalisten berichteten von einem neuen Vorstoß. Angeführt von Surat Thanis Gouverneur Auaychai Inthanak, der mit einem Armeehelikopter auf Koh Tao eingeflogen war, machten Geschäftsleute der Taucherinsel gemeinsam mit Behördenvertretern ihrem Unmut Luft: Ziel waren die englischsprachige Onlinezeitung ‘Samui Times’ und ihre Chefredakteurin Suzanne Buchanan.

    Gegen die Samui Times und die Verantwortlichen seien Strafanzeigen erstattet worden, proklamierte Gouverneur Auaychai Inthanak unter großem Beifall von etwa 300 einheimischen Unternehmern Koh Taos. Inselbürgermeister Chayant Turasakul zeigte sich sichtlich erfreut über die Unterstützung seines Provinzchefs und bezeichnete die Beiträge der ‚Samui Times‘ und anderer britischer Medien als „rufschädigend‘ für Koh Tao und den gesamten Tourismussektor Thailands. Turasakul: „Wir müssen entschiedener gegen ausländische Kritiker vorgehen, die Thailand auf diese Art verunglimpfen.“

    Fast untergegangen ist bei solch harschen Tönen der Ermittlungsfortschritt auf Koh Tao. In der thailändischen Zeitung ‚Thairat‘ sowie auf diversen Fernsehstationen waren noch vor zwei Tagen Bilder gelaufen, auf denen Polizeibeamte von Haus zu Haus gingen und Zeugen befragten. Veröffentlicht wurden auch letzte Videoaufnahmen von Elise Dallemagne am 21. April auf Koh Tao und von Zeugen bestätigt, wann sich die tot aufgefundene Belgierin wo bewegt habe.

    Das Problem dabei: Mutter Michele van Egten in Belgien erhielt Kopien der Beiträge und stellte danach fest: „Das ist nicht Elise, das ist eine andere fremde Frau.“ Michele: „Meine Tochter hatte lange dunkelbraune Haare, sie war schlanker und hatte einen anderen Gang.“ Auch den Rucksack auf dem Rücken der Frau auf dem Video kenne sie nicht, sagte sie. „Das ist auch nicht der Rucksack, den wir später von der Polizei auf Koh Tao ausgehändigt bekommen haben.“

    Michele van Egten erklärte heute, dass am kommenden Montag ein Treffen mit dem Auswärtigen Amt, Botschaftsmitarbeitern sowie der belgischen Polizei angesetzt sei. Im Anschluss wolle man aktiver mit den ermittelnden Thaipolizisten kooperieren, kündigte die Mutter von Elise Dallemagne an.

    Die Redaktion des FARANG hatte ergebnislos versucht ein Kontaktbegehrten der thailändischen Touristenpolizei an die Mutter zu transportieren. Michele van Egten lehnte dies ab und verwies auf die Einschaltung der belgischen Behörden und das wichtige Gespräch am kommenden Montag. Die öffentlichen Selbstmordvorwürfe gegen Elise Dallemagne in Thailand hätten inmitten der Ermittlungsphase viel Vertrauen verspielt, so Michele van Egten.
     
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  24. Rebeiro

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    Bangkok Post: Schelte für Koh Tao Ermittler
    Kommentator sieht durch Klage gegen Journalisten Meinungsfreiheit in Gefahr
    Written by: Sam Gruber | 09/07/2017


    KOH TAO: Selten hat eine international geachtete Zeitung so dezidiert mit dem eigenen Rechtssystem abgerechnet wie die ‚Bangkok Post‘ in einem Editorial am heutigen Sonntag. Noch scheinen die Polizeiermittlungen auf Koh Tao wegen des Todes von Elise Dallemagne aus Belgien zu laufen. Und doch, mutmaßt nicht nur der Kommentator der Bangkok Post, könnte die angeblich Ende April durch Suizid aus dem Leben geschiedene Belgierin nun ein zweites Mal ‚gestorben‘ sein.

    Nach einer Woche eines spektakulär inszenierten Spezialeinsatzes auf Koh Tao und Koh Phangan kam bisher nicht ein brauchbares Ermittlungsresultat an die Öffentlichkeit, dafür eine weltweit mit Erstaunen registrierte Strafanzeige gegen die englischsprachige Online Zeitung ‚Samui Times‘.

    Das Rätsel wurde grösser. Thailands besten Polizeidetektiven sei es entweder nicht gelungen, auf der 21 Quadratkilometer kleinen Insel eine Spur zu finden. Oder der Glaube saß zu fest, Elise Dallemagne habe irgendwann zwischen 22. und 24. April ein Nylonseil gekauft, beim Hinauf wandern in den Dschungel über der Tanote Bucht noch schnell eine Benzinflasche im Montalay Beach Resort gestohlen und sich dann an einem Baum erhängt. Ohne eine Zeile des Abschieds oder einer Vorwarnung an Freunde oder ihre Familie in Brüssel.

    Das mag so gewesen sein, es könnte aber auch eine andere, dramatischere Version der letzten Lebensstunden der 30 jährigen Belgierin gegeben haben. Die Welt und ihre Familie werden es wohl nie erfahren. Wichtige Spuren sind längst verloren und die Ermittlungs-Zielsetzung ist gekippt. Eine andere wurde dafür mit Kimme und Korn fixiert: die Presse.

    Koh Taos Bürgermeister Chaiyant Turasakul scheint einen exzellenten Draht nach oben zu besitzen und er nutzte ihn laut Recherchen der Bangkok Post. Auf seinen Wunsch flogen Ende vergangener Woche der vom Militär ernannte Provinzgouverneur Auaychai Inthanak und der oberste Verwaltungsbeamte der südthailändischen Region 8 mit einem Hubschrauber auf Koh Tao ein.

    Die Intention war da noch nicht absehbar, doch der Paukenschlag folgte: Turasakuls Begehren nachgebend verkündete der Gouverneur aus Surat Thani, dass gegen die ‚Samui Times‘ Strafantrag wegen krimineller Verunglimpfung Koh Taos als Urlaubsdestination erstattet werde. Allein die Verwendung ‚death island‘ (Todesinsel/die Red.) habe dem Tourismus schweren Schaden zugefügt und damit der Reputation Thailands.

    Kaum einer sprach danach vom Ermittlungsfall Elise Dallemagne. Die Meldung der Konterattacke ging um die Welt und nun stand nicht alleine Koh Tao im Medien-Scheinwerferlicht, plötzlich waren es auch die Polizei, die Justiz und schlimmstenfalls sogar das gesamte System des Landes.

    Der Kommentator der Bangkok Post hatte es kommen sehen und vergeblich zur Besonnenheit gemahnt. Die Fallbeile der erzürnten Verteidiger des unbefleckten thailändischen Inseltourismus‘ schienen bereits ausgelöst worden zu sein. Neuerlich rollt eine Lawine durch die weltweiten Medien und das Wort ‚Bärendienst‘ könnte besser nicht passen als zu dieser Schnellschussaktion. Der Tod der jungen Belgierin an der Tanote Bay Koh Taos erreichte politische Dimensionen, obwohl anfangs nur eine verzweifelte Mutter nach Antworten gesucht hatte.

    Eine letzte Chance will sie nutzen. Am Montag soll Michele van Egten tatsächlich noch einmal nach Bangkok kommen, haben die Reporter der Bangkok Post erfahren. Die Mutter von Elise Dallemagne steht seit zehn Tagen auch in Kontakt mit der Redaktion des FARANG. Sie sagt, sie habe wenig Vertrauen in das Land, in dem ihre Tochter starb. Deshalb verweigerte sie zuletzt eine Zusammenarbeit mit der Tourist Police und will erst morgen mit Mitarbeitern des Auswärtigen Amtes, der belgischen Botschaft in Bangkok und hinzugezogenen Polizeioffizieren Thailands den Fall erörtern.

    Es dürfte keine einfache Diskussion werden. Viel Vertrauen ist verspielt worden. Die von der thailändischen Polizei an die Presse geleiteten Informationen eines angeblichen ersten Selbstmordversuchs am 4. April am Bangkoker Hauptbahnhof Hua Lamphong haben Michele van Egten laut eigenen Angaben ‚tief erschüttert‘. Sie sagt, sie habe Antworten auf die mysteriösen Todesumstände ihrer Tochter gesucht und dafür einen weiteren konstruierten Suizid erhalten.

    Die freie Presse hat solche Feinheiten registriert und sie berichtet weiter. Die Bangkok Post wertet die Reaktion von Koh Taos Bürgermeister, des Gouverneurs von Surat Thani und des Verwaltungsleiters der Region 8 als Versuch der Einschüchterung. Der Kommentator schreibt unverblümt, dass man aus dieser Anklage gegen die ‚Samui Times ‘einen Schluss ziehen könne: „Wenn Du nicht willst, dass Armee und Polizei an Deine Tür klopfen, begleitet von Justizbeamten in offenen Rechtsstreitigkeiten, dann lebe nicht in Thailand, verwende keinesfalls den Begriff ‚death island‘ oder etwas Gleichlautendes.“ In einem Satz: Halte besser den Mund.

    Sarkastisch merkt die Bangkok Post an: Allein, dass ein Rechtsfall gegen die ‚Samui Times‘ anhängig sei, ohne auch nur eine Adresse oder einen Firmensitz der Online Zeitung in Thailand gefunden zu haben, spräche Bände. Der Kommentator schreibt er hoffe, dass bei der Spurensuche auf Koh Tao bessere Recherchen angestellt worden seien.

    Laut Informationen lokaler Medien sitzt die Chefredakteurin der ‚Samui Times‘, Suzanne Buchanan, längst wieder in ihrem Heimatland England, es gibt keinen Firmensitz mehr auf Koh Samui. Buchanan hatte Thailand im April 2016 nach 24 Jahren den Rücken gekehrt. Weshalb? Sie nennt die ‚unerträglichen Ermittlungsumstände‘ nach dem Doppelmord auf Koh Tao vom 15. September 2014 als Hauptgrund.

    Nicht schon wieder Koh Tao!! Es scheint wie ein Fluch, der durch unvereinbare Emotionen getragen wird und bei dem die Vernunft derzeit wenig Gehör findet. Den Schaden haben die Falschen.
     
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  25. siamkarl

    siamkarl
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    von einer Thai geschieden und AEV
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  26. Rebeiro

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    Hausbesetzer auf Samui
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    "und täglich Grüßt das Murmeltier" so oder ähnlich könnte man Das jetzt hier beschreiben
    von Sam Gruber und aus " der Falang"

    Su Buchanan von der Samui Times, die mittlerweile in England lebt und arbeitet, berichtet heute über einen neuen mutmasslichen Vergewaltigungsfall auf Koh Tao, der sich bereits im Juni zugetragen haben soll. Offensichtlich hat das britische Opfer aus London anhand von Fotos einen Mann identifiziert, der aus Koh Tao stammt. Die Samui Times berichtet, dass DNA des mutmasslichen Täters vom Opfer sichergestellt und bei den britischen Behörden zur Untersuchung vorliegt. Auch der FARANG berichtete heute:

    Wieder Vergewaltigung am Sairee Beach auf Koh Tao?, Thailand



    KOH TAO: Was läuft da falsch nach dem gemeldeten neuerlichen Vergewaltigungsfall auf Koh Tao? Eine 19-jährige aus England behauptet, in der Nacht des 26. Juni am Sairee Beach in einer Bar betäubt und später am Strand vergewaltigt worden zu sein. Die Polizei auf Koh Phangan sagte gestern gegenüber der...

    Koh Tao Fall: Polizei verschweigt die Wahrheit, Thailand
     
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  27. Rüssli

    Rüssli
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    Zukunftssurinese?
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    Ich war einmal auf Ko Tao für ne Woche und habe die Insel aus meinen Thaireiserlebnissen gestrichen!

    Nachzulesen in meinem letzten Reisebericht. Wer mal ein paar Tage dort war und nicht ständig besoffen, wird vielleicht selber rausgefunden haben ,Warum.
     
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  28. Wildsau69

    Wildsau69
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    Sumsen ist buper
    Werbepartner

    Ist ja echt beängstigend was auf dieser Insel abgeht ....
    Wie ist den nun der Stand der Dinge???
     
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  29. Rebeiro

    Rebeiro
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    Hausbesetzer auf Samui
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    sobald ich etwas hier auf Samui erfahre, wird es gepostet
     
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  30. Rüssli

    Rüssli
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    Zukunftssurinese?
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    Ich Denke mal,das es auf jeder Insel,auf der die Mafia Hierarchie herrscht passieren kann!

    Auf Samui hat es ja auch schon Todesfälle gegeben wo letztendlich die Täter nicht belangt wurden.

    Am Sairee Beach sind sehr viele hübsche junge Farang Frauen und die Geizen nicht mir Ihren Reizen. Könnte auch ein Fakt sein warum so was Passiert?
     
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