Moin Jungs,
etwas nervig ist es schon, das der Muezin bereits um 05:45 die Leute zum Gebet ruft,
aber gut, andere Länder andere Sitten.
Da wir erst um 12 im Hotel abgeholt werden, werden AS und ich nochmal die 4km zum Schatzhaus in Angriff nehmen
und uns dann von Eseln die 600 Stufen zum Aussichtspunkt hochtragen lassen, mal sehen, ob sich das lohnt.
Dem Frühstück hier geben wir keine zweite Chance, wir haben uns gestern bereits mit Keksen und Kuchen eingedeckt, die wir stattdessen futtern.
Danach geht das Progrsmm wie folgt weiter :
Wer meint, nach Petra könnte es keine Steigerung mehr geben, hat die Landschaft des Wadi Rum noch nicht gesehen: Riesige Felsformationen aus Sandstein, Schluchten und unglaubliche Farbspiele machen uns immer wieder sprachlos. Lawrence von Arabien bezeichnete diesen Ort als göttergleich – und wir verstehen jetzt auch, warum. Wir wandern von unserem Camp aus durch die atemberaubende Umgebung, bis wir eine von Sand durchzogenen Felsenschlucht erreichen. Unterwegs passieren wir Ruinen alter nabatäischer Tempel und einen 600 Jahre alten Olivenbaum. Die imposante Landschaft inspirierte auch Hollywood, wir machen einen Abstecher zum Drehort des Erfolgsfilms Der Marsianer. Die Beduinen im Camp haben uns ein Picknick mitgegeben, das wir mittags an einer schattigen Stelle genießen. Eine beeindruckende Atmosphäre, wenn uns die Stille der Wüste umgibt. Am späten Nachmittag erreichen wir wieder unser Camp und schon bald breitet sich über uns ein unvergesslicher Sternenhimmel aus – Beduinenleben live!