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Andere Fligh around the World. Mein Urlaubsthread 1980 bis zum Tode :)

Doedel01

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5 September 2023
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Nun kommt es!
Mein zweiter Bericht. Im Mai 2024 geht es wieder nach Thailand. 4 Wochen. 2 1/2 in den Isaan, genauer gesagt Kalasin, Pfläumchens Heimat, und 1 1/2 Wochen Pattaya, an meine Badewanne und mein Lieblingscafe.

Ich hab in Pattaya noch so vieles nicht gesehen und ausprobiert. Ich hoffe nicht, das alles für mich dort in Stress ausartet. Es gibt in Köln einen Spruch, den hab ich so intus seit meiner Scheidung bis zur neu Ehelichung, darf ja jetzt nicht mehr. En Prumm treck mieh wie tausesen Pääde. Für die Nicht Kölsche: Ein Pfläumche zieht mehr, wie 1000 Pferde.

Wichtig, war ich noch nie, Asche über mein Haupt, an den Hügeln mir dem Pattaya Sign. Meine Fotos möchte ich mal da selber machen.
Dann les ich hier immer von der "sagenhaften" Smurf Bar. Will ich auch hin. Besonders, wenn das Altargeschenk am Shoppen ist. Bin ich da als Antialkoholiker, Nicht Alkohol Mensch, eigentlich dort erlaubt? :LOL: Qualmen tu ich aber wie jeck.

Nein, ich möchte auch vor Ort definitiv nicht über Excel Sheets diskutieren oder wie man die eine oder andere Mark einsparen kann. Ich hab dann Urlaub, und da möchte ich nicht arbeiten!

Also warum kündige ich das hier an. Ich bin seit dem 1.12.23 offiziell in Rente, geh zwar weiter arbeiten, aber das Ende ist gewiss. In meiner Laufbahn als Entwicklungs-Ingenieur bin ich einiges rumgekommen. Auch privat. Mein Lieblingsziel in den 80er/90er Jahren waren die USA. War nur 40 Mal dort. Entspreched 40 Staaten. Am liebsten ist mir der Westen, wo ich eignetlich fast alles abgeklappert habe, was so zum Anschauen ist. Dort auch ein paar liebe und nette Freunde kennengelernt habe, Einheimische eben, die mir sehr lieb und Treu gworden und geblieben sind. Mittlerweile kenn ich mich in deren Umgebung besser aus wie die selbt. Also plane ich, einige Bilder vom Westen der USA hier reinzusetzen. Hab nur 4000 Stück davon, aber keine Angst, die kommen nich alle hier rein. Meine ersten reinen digitalen Bilder hab ich 1998 geschossen. 2 Megapixel mit ner Coolpix 950. Hab die günstig über die Firma bekommen. hatte zu der Zeit nur 1800 DM ohne MwSt. gekostet.

Muss mal sehen, war in den 90er auch öfters bei meinem Kumpel Brian in Australien. Das war noch zu OS/2 Zeiten. Heute ist er glücklicherweise mehr bei mir mit seiner Frau, seit 32 Jahren mit ner Thai verheiratet und Bieber. Baut sein Haus mit dem Schwanz :D. Ich brauch keine 22 Stunden mehr zu fliegen. Und er kann sein Kölsch trinken.

das nur ein paar Kleinigkeiten, wo ich wahre Fruende ( Ist Kölsch, Heisst Freunde ) in der Welt rumhängen hab.
Ich bezieh mich nicht im allgemeinen auf die Welt, aber das wird das meisste. Bis 2007 hat man mir sogar verboten, in den Osten unseres Landes zu Reisen, obwohl die Mauer schon längst gefallen war. Aber danach hab ich auch ganz liebe und nette Menschen dort kennengelernt, mit denen ich mich regelmäßig treffe, wenn es die Zeit zuläßt, im schönen Osten oder auch im verrückten Köln.

hab auch von Norden bis zum Süden Bekannte und Freunde. Im Süden, seit dem Ende der 70er im München ein paar, wegen meines Studium in München während der BW Zeit, im Chiemgau, leider einige von verstorben. Das zeigt, man kommt ohne anzuecken überall in der Welt herum, selbst im schönen Bayern als Sau Preiß :biggrin: . Aber wie heißt es so schön, its nice to be a Preiß, but it heigher to be Bayer...... Doch dä jröste jewinn, is e ne Kölsche zu sinn! Haben selbst mein Jungs in Aschau/Chiemgau kapiert.

Da ich mich trotz rentnerdaseins zur Zeit im Ausland befinde, mal wieder Ungarn, Entwicklungshilfe, kommen die ersten Fotos USA erst Ostern hier rein. Natürlich nicht, wenn unser aller Cheffe meint, das geht nicht.

In diesem Sinne

Doedel01
 

Doedel01

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Wie versprochen, wir haben Ostern. Es geht los mit den langweiligen Bildern.

Ich fliege eigentlich schon seit 1981. sagen wir mal, around the World. Ich habe eigentlich alle Flugzeugmuster der Firma Airbus und Boeing unter meinem Arsch gehabt. Ja, sogar die 717 von Boeing. In Australien.
Nebenbei die Lockheed Tristar und die McDonnals Douglas DC8. Von dem Typ sogar einmal mit Spantax, wer sich an die Fluggeselschaft noch erinnern kann.

Für alle anderen, das war eine spanische Gesellschaft, die mal beim Landeanflug in Köln Bonn versucht hatte, oder vergessen hatte, ohne Fahrwerk zu landen.

Wann war mein erster Flug? Genau gesagt am 3.2.1981. War ein Dienstag und es war ein 24 Stunden Flug. Mit der damaligen Genscher Airline. Also Bundewehr. Von Köln über Shannon, Reykjavik, Neufundland bis Washington DC. Überall sind ein paar Soldaten eingestiegen, bzw. ausgestiegen.
Ich hattezu der Zeit eine super Kamera Ausrüstung :LOL:. Ne Kodak Pocket 500, das Flagschiff unter den Kodak Kameras. So kleine negative, das man die kaum gescannt bekommt heut zu Tage.

Nicht desto Trotz, eins hab ich. Aus ner B707 der Flugbereitschaft bei meinem ersten Flug. Das war über Grönland

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Es tut mir leid, wenn es nicht so gut rüber kommt, aber vor 40 Jahren waren wir noch nicht so weit fototechnisch.

Nun fangen wir mal an mit dem Westen der USA. 1993 hatte ich mein damaliges Noch-Altargeschenk überredet, mal mit in die USA zu fliegen. Es wurde eine Tour von 5 Wochen, durch ein paar Staaten im Westen. Kalifornien, Utan, Arizona und ein kleines Teil Colorado.
Angefangen in LA mit ersten grösseren Halt im Yoshua Tree, zu dieser Zeit noch National Monument. Noch kein Nationalpark. Wen es interessiert, was der Unterschied ist, einfach fragen.

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Diese Kakteenart fing gerde, Ende März, an zu blühen.
Das kleine Wohnmobil, was auf dem Bild oben zu sehen ist, war nur ein 27 Fuß. Das war das kleinste, was ich auf unseren Touren gemietet hatte.

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Fortsetzung folgt
 

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Yoshau Tree ist schon Wüste. Aber landschaftlich sehr reizvoll.

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Ne Bekannte, die mit Ihrem Mann auf Wunsch meines damaligen Altargeschenk mit wollten. Er war KVB Fahrer, sie ganz lieb.
Das Problem war, er hatte einen Igel in der Tasche. Und super Englisch Kenntisse. Von ihm stammen unter anderem die Sprüche, die ich heute noch gerne zitiere, auf dei Frage, ob es in Deutschland auch warm ist, kqam die Antwort: Bei us in the Summer is et och very Hot. Halb Kölsch, halb English. Oder "How are you", Anwort von ihm: Well done.

Wir hatten eine Pferde Weg zurück zu legen, vom Yoshua Tree über Kingmen bis zum Grand Canyon. Etwas knapp an die 500 Meilen. In Kingmen hatte meine Frqau zum ersten mal in ihrem Leben nen Truck amarikanischer Bauart/Groß gesehen, welches ich ja unbedingt fotografieren sollte.

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Da sieht unser gemietetes RV winzig gegen aus

Angekommen im Grand Canyon NP

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Links, der Englisch Spezialist

- Fortsetzung folgt
 

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Den Hubschrappschrapp haben wir gemietet, damit wir über den Grand Canyon fliegen konnten. Hubschrauberplatz liegt direkt am Village

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Meine Ex, höhenkrank, hat sich den Platz neben dem Pilot genommen. Sehr sinnig bei nem Glasboden.
Es war nicht mein erster Flug. 1981 sind wir bis zum Grund des Canyon geflogen. War aber 1993 nicht mehr möglich, verboten, da ein Flugzeug, minibauart, in den Canyon abgestürzt war, ein paar Jahre vorher, und alle Flüge unterhalb des RIM`s verboten wurde.

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Dann war igendwann der Flug vobei. Eine Nacht auf dem RV Platz übernachtet und dann am nächsten Tag nach Warwheap Marina. Lake Powell. Vorher noch die Strecke im Park abgefahren und diverse Aussichtspunkte angefahren

- fortsetzung folgt
 

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Die Weiber hatten nix anderes zu tun.. Nur Welpen streicheln

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.... und kurze Zeit später waren wir in Page, am der Staumauer des Lake Powell

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Warwheap Marina am Lake Powell. Blick vom RV Platz

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- Fortsetzung folgt
 

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Was macht man, wenn man am Lake Powell ist? Klar, ne Bootsfahrt.
Wer das nicht macht, hat was verpasst!

Von der Warweap Marina fahren täglich mehrere Highspeed Boote zu diversen Stellen. Warum Highspeed? Die Entfernungen sind teilweise so weit, das man theoretisch eine Tagesausflug machen kann.

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Es gibt dort im Stausee geschätzte 1 Millionen Buchten (Der Autor übertreibt, aber es sind wirklich ne Menge) Ohne Kompass oder Navi kann man sich dort tatsächlich verfahren und findet nicht mehr zurück!

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Im Hintergrund der Navayo Mountain. 3500 m hoch.

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Dieses ist eines der Buchten, welche so verwinkelt sind, das man Probleme mit den Richtungen bekommt

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Gefahren wird bis zur einer Anlege Stelle, von dem man zur im Hintergrund sehende Rainbow Bridge gehen kann.

- Fortsetzung folgt
 

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Von der Anlegestelle geht man ein paar Minuten zur Rainbow Bridge

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Das Loch ist 100 m breit mal 110 m hoch. Ein kleiner Rinnsal benötigte 1,5 Millionen Jahre, um dieses Naturmonument zu formen. Nebenbei ein Heiligtum der Navayos, dessen Stammesgebiet das ist.
Wenn man unten Rechts die 2 Peoples entdeckt, kann man die Ausmaße erahnen.

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Und im Hintergrund der heilige Navayo Berg. Ich bin während der Zeit etwas ins Schleudern gekommen, was den Stamm Namen betrifft. Einige schreiben den Namen mit Y, andere (Amis) mit J.
Ich hab mich darauf geeinigt, mit Y zu schreiben.

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Und es ging wieder zurück zum RV Platz....

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- Fortsetzung folgt
 

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Eine Übernachtung und am nächsten Tag zum Monument Valley. Wenn ich im Westen bin, muß ich da hin. Hab schon ne Menge schöne Stunden mit den Navayos dort verbracht. Der RV Plat ist zwar ohne viel Komfort, aber Landschaftlich klasse.

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Rein kommt man in das Valley nur mit Führer. Die Indianers wollen ja auch was verdienen.
Zu der Zeit lebten in dem Vally noch 20 Familien. Wie es jetzt aussieht, keine Ahnung.

Oert standen wir. Am Rim! Direkt! War optimal, hatten kurze Zeit später noch ein Naturschauspiel zu erleben

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Und dann kam ein Stürmchen. Den roten Sand hatten wir noch 3 Wochen später im RV. Ne Tüte voll auch bei mir zu Hause.

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- Fortsetzung folgt
 

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Am nächsten Tag ging es 150 Meilen weit nach Colorado.
Nächster Nationalpark!

Mesa Verde. Was die Anazasi`s dort vor 500 Jahren gebaut haben, war alle Achtung wert. Nur, heute, würde ich da aus Konditions Sicht, dort nicht mehr hinfahren, geschweige denn klettern.

Tanken musste man mal unterwegs auch

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Die städtische Zentalheizung

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Übernachtet haben wir dann auf einen RV Platz in Cortez. Es waren 4 Grad aussentemperatur. Wenn man von 28 Grad am Lake Powell kommt, doch was frisch.
Am nächsten Tag wollten wir ursprünglich in den Arches NP. Unterwegs wurde das wetterseitig unterbunden. ca. 40 meilen von Cortez kamen wir in einen Blizzard. Strasse war kaum zu erkennen vor lauter Schnee und ich hatte umgedreht. Das war ein Abenteuer, In Cortez gehalten und mal nachgeschaut, wieviel Schnee auf dem Dach war. Ohne zu übertreiben, mindestens ein Meter.
Zurück die 150 Meilen bis Warweap Marina, bei 29 Grad und sonnenschein dort angekommen. Ich hatte mich gewundert, warum der Staff vom RV Platz mich angeschaut hatte, als käme ich von einem fremden Planeten. Als wir unser RV geparkt hatten, hatte ich gesehen, das mindestens noch ein halber Meter Schnee auf dem Dach war. Ist aber schnell weg geschmolzen.

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Wir hatten da ein deutsches ausgewandertes Ehepaar kennen gelernt. Mit nem Schmuse Schäferhund. Der hing permanent bei mir und wollte gestreichelt werden. Meine 3 Mitreisende hat er angeknurrt :biggrin:- Wenn ich nur wüsste, warum?

Fortsetzung folgt
 
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