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netflyer

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Finde diesen Artikel ganz interessant und beleuchtet das Problem, wenn BTC wie von einigen betrachtet, ausschließlich als Wertspeicher dient. Bitcoin braucht eine Einbindung in den Alltag. Wird aber nichts ohne FIAT.

Ich sehe das nicht so als das Problem. FIAT diskreditiert sich derzeit an so vielem Enden selbst, dass ich kaum glauben kann, dass bis zum Jahr 2140 FIAT-Währungen einigermaßen wertstabil sind. Ich würde stark vermuten, dass bis dahin der Bedarf an 2nd Layer-Zahlungen extrem steigt, weil einzelne oder auch alle FIAT-Währungen kollabieren. Aber selbst wenn nicht, sehe ich da auch kein Problem für die Netzwerksicherheit. Aktuell ist die Hashrate absurd hoch und das Netzwerk extrem sicher. Das kann sich bis zum Jahr 2140 aus den verschiedensten Gründen (Quantencomputer, wenige Transaktionen, Black swan Ereignisse) ändern und es wird sicher Probleme geben. Aber: Es kann reagiert werden wie in der Vergangenheit mehrfach bewiesen. Bitcoin ist das mit Abstand sicherste Netzwerk der Welt. Wenn man das mit anderen Netzwerken vergleicht unglaublich sicher. Würde man von SWIFT erwarten, dass es bis 2140 funktionieren würde ohne jegliche Änderung? Bitcoin und das Internet sind m.E. nicht mehr totzukriegen. Ok, beim Internet bin ich mir jetzt nicht so sicher...
 
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Baerziege

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Die aktuellen, großen FIAT-Währungen habe alle Probleme und werden wohl bis 2040 (zumindest teilweise) ersetzt werden.

FIAT ansich, also ein Kreditwährungssystem, ist gut. Man muss nur der Politik verbieten, über die Steuereinnahmen hinaus Verschuldungsorgien zu fahren. Eine Staatsquote von 30%, dazu eine Teildeckung mit Rohstoffen und man hätte eine gute, wertstabile FIAT-Währung. Sowas wird kommen... Dann wirds noch schwerer für den BTC.
 

OnkelToto

Bokehschist
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Bang Sare, Amphoe Sattahip, Chon Buri, Thailand
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Wissen wir natürlich nie wie es wirklich kommt.
Aber das Jahresende könnte spannend werden!
"16 Jahre an Daten. 5.636 tägliche Beobachtungen. R² ~ 98 %.
Die Mathematik spricht im Moment für eines: Die Feder ist gespannt."
 

netflyer

Gibt sich Mühe
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Die aktuellen, großen FIAT-Währungen habe alle Probleme und werden wohl bis 2040 (zumindest teilweise) ersetzt werden.

FIAT ansich, also ein Kreditwährungssystem, ist gut. Man muss nur der Politik verbieten, über die Steuereinnahmen hinaus Verschuldungsorgien zu fahren.
Ja. Sowas könnte man machen. Sollte machen. Wird man vielleicht machen. Aber wir haben ja beim Euro die Blaupause gesehen, wie getrickst wird. Die Regelungen mit 60 Prozent Verschuldungsquote und 3 Prozent Neuverschuldung waren total sinnvoll.
Und was wurde daraus gemacht?
Es wurden Daten gefälscht. Es wurde gnadenlos auf Verschleiß gefahren. Sondervermögen geschaffen. Die Zentralbank kauft Staatsanleihen. Usw. Sehr kreativ, nur um keine wirklichen Reformen durchführen zu müssen.
Das Gute am Bitcoin ist, dass das da nicht geht. Es gibt maximal 21 Mio. Basta.
 

tom089

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FIAT diskreditiert sich derzeit an so vielem Enden selbst, dass ich kaum glauben kann, dass bis zum Jahr 2140 FIAT-Währungen einigermaßen wertstabil sind. Ich würde stark vermuten, dass bis dahin der Bedarf an 2nd Layer-Zahlungen extrem steigt, weil einzelne oder auch alle FIAT-Währungen kollabieren.

Was heißt denn hier wertstabil ? De facto haben wir aktuell in der EU eine Inflationsrate von 2,2%. Der Bitcoin hat dieses Jahr 5% an Wert verloren gemessen in USD. Und das obwohl der USD gegenüber dem EUR 10% verloren hat. Das sind gegenüber dem EUR rund 15% Wertverlust. Die Inflation entsteht halt dadurch, dass sich die Preise erhöhen. Warum sollen sich beim Austausch von Fiat gegen BTC keine Preise mehr anpassen ? Wie kommt man auf solche Gedanken ?

Das Gute am Bitcoin ist, dass das da nicht geht. Es gibt maximal 21 Mio. Basta.

Und genau das ist das große Problem bei Bitcoin. Das andere ist die fehlende Kontrolle. All das, was hier immer als Vorzüge präsentiert wird, offenbart in Wahrheit die Probleme. Wie will man dann ökonomisch Außenhandel abbilden, wenn jeder Staat eine feste Anzahl an Bitcoin besitzt ? Das funktioniert höchstens in der Theorie, wenn man viele Faktoren ausblendet. In der Praxis wird sich das nie durchsetzen. Wer legt denn bitte schön fest, wer von den 8 Milliarden Menschen wieviele BTC bekommt ? Monopoly, alle auf Start und jeder bekommt 400 Satang ?
 

OnkelToto

Bokehschist
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wer von den 8 Milliarden Menschen wieviele BTC
Das konnte man sich lange Zeit aussuchen. Um so länger man seine Bedenken vor sich her trägt desto schwieriger wird das. Wer wie viel bekommt wird nicht vom Zentralkommitee festgelegt. Bitcoin ist der pure Kapitalismus. Sozialisten hassen diesen Trick, wer zu spät kommt und so.
 
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netflyer

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Was heißt denn hier wertstabil ? De facto haben wir aktuell in der EU eine Inflationsrate von 2,2%. Der Bitcoin hat dieses Jahr 5% an Wert verloren gemessen in USD. Und das obwohl der USD gegenüber dem EUR 10% verloren hat. Das sind gegenüber dem EUR rund 15% Wertverlust. Die Inflation entsteht halt dadurch, dass sich die Preise erhöhen. Warum sollen sich beim Austausch von Fiat gegen BTC keine Preise mehr anpassen ? Wie kommt man auf solche Gedanken ?



Und genau das ist das große Problem bei Bitcoin. Das andere ist die fehlende Kontrolle. All das, was hier immer als Vorzüge präsentiert wird, offenbart in Wahrheit die Probleme. Wie will man dann ökonomisch Außenhandel abbilden, wenn jeder Staat eine feste Anzahl an Bitcoin besitzt ? Das funktioniert höchstens in der Theorie, wenn man viele Faktoren ausblendet. In der Praxis wird sich das nie durchsetzen. Wer legt denn bitte schön fest, wer von den 8 Milliarden Menschen wieviele BTC bekommt ? Monopoly, alle auf Start und jeder bekommt 400 Satang ?
Ich denke, das sollte Satoshi Nakamoto himself festlegen...
 
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Baerziege

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Happy New Year - 2025 ist rum!

Wie haben sich Silber (Edelmetalle) vs. Bitcoin in 2025 geschlagen? Silber stand bei 71 USD um Mitternacht und hat damit 145% zugelegt, Bitcoin bei 88.000 USD und ist damit in 2025 um 6% gesunken. Silber hat also rund 150% besser performt, als das Spekulationsasset BTC. Dass Silber in 2025 deutlich besser abschneiden würde, als der Bitcoin war eigentlich klar, ich habe es ja auch mehrfach geschrieben und begründet, aber mit so einem großen Performance-Unterschied habe ich auch nicht gerechnet.

Wer Anfang 2025 zwei Bitcoin besessen hat und diese verkauft hat und sein Geld in Silber angelegt hat und jetzt sein Silber verkauft und wieder in Bitcoin investiert, kann jetzt fünf!!! Bitcoin kaufen. Was lernen wir daraus? Bitcoin ist ein Spekulations- und Liquiditätsasset, bei dem "buy and hold" nicht besonders sinnvoll ist. Den BTC muss man traden, das ist kein Wertspeicher.

In 2026 erwarte ich zwar wieder eine bessere Performance bei Gold, Silber, Platin, als beim BTC, aber der Performance-Unterschied sollte nur bei 20-30% liegen.
 

Baerziege

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25 November 2022
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Ja, nette Auflistung der Historie .... nur was sind daraus die Überlegungen für 2026?

Der Bitcoin existiert zu kurz, als dass man etwas aus den Charts für 2026 ableiten könnte. Und für Edelmetalle scheinen physische Knappheit, eine echte Industrienachfrage, Vertrauensverlust bei FIAT und grundlegende geopolitische Veränderungen die zukünftige Richtung für 2026 zu bestimmen, auch da scheint mir die Historie nur sehr eingeschränkt hilfreich zu sein.
 

tom089

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Ja, nette Auflistung der Historie .... nur was sind daraus die Überlegungen für 2026?

Sehe ich auch so. Nicht ausruhen auf der Vergangenheit.
Und es ist relativ leicht für ein niedrig bewertetes Asset mit viel Potential hohe Renditen zu erzielen, je höher das Asset aber im Laufe der Zeit bewertet wird, um so schwieriger ist es, solche Gewinne zu halten oder gar zu wiederholen.
 
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OnkelToto

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solche Gewinne zu halten oder gar zu wiederholen.
Es gibt sogar eine Annahme in welchem Ausmaß das abnimmt. Die 50/10-Regel postuliert dass es 50% jeweils länger dauern wird bis es zu einer Verzehnfachung kommt. Ich lass mich mal überraschen ob das auch so kommt.
 
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tom089

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7 Februar 2010
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Es gibt sogar eine Annahme in welchem Ausmaß das abnimmt. Die 50/10-Regel postuliert dass es 50% jeweils länger dauern wird bis es zu einer Verzehnfachung kommt. Ich lass mich mal überraschen ob das auch so kommt.

Von der Regel habe ich aber auch noch nie gehört.
Aber wenn ich danach gehe, 8700 USD hat der BTC das erste Mal Mitte November 2018 erreicht. Das würde bedeuten, dass die nächste Verzehnfachung etwa 9 Jahre dauern wird (bei erstes Mal 87.000 im Nov 2024), was einer Durchschnittsrendite von rund 30% pro Jahr entspricht. Schauen wir mal. Damit wäre er erst Ende 2027 bei 150.000 USD bei gleichmäßigem Kursverlauf.

Ich halte den aktuellen Kurs von 85.000-87.000 USD aber auch für einen guten Einstiegszeitpunkt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ben

Gibt sich Mühe
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16 Mai 2022
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Ja, nette Auflistung der Historie .... nur was sind daraus die Überlegungen für 2026?
Daraus? Keine. Interessant jedoch die gerade einmal vorkommende Outperformance von Silber im Betrachtungszeitraum. Auf Grund der Kapitalertragsteuer im kollektivistischen Steuerregime Deutschlands ist es schwieriger, Trades mit kurzer Haltedauer erfolgreich zu handeln. Aber vielleicht schichte ich noch den ein oder anderen meiner 21.000.000 Satoshis um.

Dank der regulatorischen Verbesserungen in 2025 sind die Weichen für eine goldene Zukunft (pun intended) des Bitcoinkurses gestellt. Sobald die Institutionellen sich ausreichend eingedeckt haben, dürfte der Kurs deutlich anziehen. Sollte Retail mitspielen, fliegt die Kursrakete "to the moon" :LOL: