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Der Weg zur finanziellen "Freiheit"

KingKong2017

make the girls happy....
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10 September 2017
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Hammer67

Reisesüchtig
   Autor
1 Juli 2015
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Was mich in der Berichterstattung auf Leute die die finanzielle Freiheit anstreben immer stört sind Begriffe wie "Verzicht" und "Einschränkung". Man projiziert von außen seine eigenen Bedürfnisse auf andere und schreibt den Leuten dann "Verzicht und Einschränkung" zu. Das ist aus meiner Sicht ein großes Missverständnis. Beliebtes Beispiel in Deutschland ist das eigenen Auto, ist gibt genug Menschen die unzählige Gründe aufsagen können warum Sie auf ein eigenes Auto nicht verzichten können, tut es dann jemand anderes muss es natürlich für den anderen ein Verzicht sein. Das der andere vielleicht nie das Bedürfnis empfunden hat ein Auto zu besitzen und Ihm die Alternativen völlig ausreichen kommt dabei gar nicht in den Sinn.
Mit Verzicht war im Konsens mit dem Zitat nicht nur Materielles gemeint sondern auch der Verzicht auf Freizeit zum erreichen des Ziels und dem Problem die mit der Rente (in welcher Form auch immer) plötzlich zu haben ...

Dein Beispiel allerdings wäre für mich ein Verzicht, ohne Auto würde mir tatsächlich was fehlen, allerdings nicht mehr als Hobby sondern zweckmäßig ....gebe aber zu das ich u.a. an Autos mit Power früher schon Spaß hatte und auch viel Geld verbrannt habe in das Hobby.
Trotzdem gebe ich Dir recht , es gibt Leute die können gut ohne und kommen auch ansonsten einfach mit wenig aus, Glückwunsch! Die waren nicht gemeint. Ich gehörte (ändert sich zunehmend von selbst in den letzten Jahren, vieles verliert einfach irgendwann seinen Reiz), leider nicht dazu sonst wäre die näher kommende Altersabsicherung absolut kein Thema mehr und ich hätte mich nicht ganz so pauschal. ausgedrückt :).

Es gibt auch den nicht unwesentlichen Unterschied zwischen Sparsamkeit und Geiz.
Jupp, der Spagat allerdings gelingt gefühlt nicht allzu vielen.
 
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reallamer

Gibt sich Mühe
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18 November 2011
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... jedoch wäre es schlimm im Alter zu sagen " Scheiße ich habe mein Leben mit Sparen vergeudet und nicht gelebt, jetzt kann ich nicht mehr wie ich will"
Etwas auf die Seite legen ja, am Leben will ich trotzdem teilhaben, den das Jetzt zählt für mich mehr als das Unbekannte.
Naja, solche Argumente hört man ja immer wieder. Aber wenn man früh anfängt mit sparen, heißt das ja nicht, man "hat nicht gelebt". Und mit dem Ersparten kaufst Du dir ja gewissermaßen eine Menge Freizeit. Wenn Du nicht buckeln musst bis 67, sondern sagen wir mit 50 keinen "8 to 5"-Job mehr brauchst und tun und lassen kannst, worauf du Bock hast, ist das doch viel cooler als dich jedes Wochenende für 200 Euro wegzuballern und mit 65 immer noch an der CNC-Maschine zu stehen und den Kollegas in der Pause zu erzählen,: "Früher, da war mein Leben echt voll geil." :D

Ich handle das Ganze übrigens ähnlich wie der Threadstarter. Nur investier ich in US- und UK-Dividendenaktien statt in ETFs.

Ach ja: interessanter Thread 👍 🙏
 

Cabo

HEDONIST
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8 Juni 2009
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Süden
Für mich ist es ein Argument im Hier und Jetzt zu leben und keine Phrase ! Leben heißt für mich nicht sich jedes Wochenende wegzuballern.
Ich kenne inzwischen zu viele die es zwischen Anfang und Mitte 50 gesundheitlich so weggerissen hat, dass nicht mehr viel geht in ihrem Leben und sehr viele, die kurz vor und nach der Rente verstorben sind. In meinem Betrieb arbeiten im Schnitt 2000 Menschen, bin da seit 31 Jahren. Es gibt eine Trauertafel im Intranet, daher weiß ich wer wann verstirbt und wie alt die Kollegen waren. So richtig alt werden die wenigsten.

Wenn Du meinen Beitrag gelesen hast, würde Dein Zitat nicht so ganz aus dem Kontext gerissen da stehen.
 

Hammer67

Reisesüchtig
   Autor
1 Juli 2015
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Und mit dem Ersparten kaufst Du dir ja gewissermaßen eine Menge Freizeit.
Und wirst trotzdem in den allermeisten Fällen nie das erleben was in jüngeren Jahren fast von allein passiert. Ist wirklich die Frage... vergolde ich mir das letzte drittel oder koste ich die zweidrittel voll aus und trete im letzten ein wenig kürzer, wobei man da echt aufpassen muss das absichern des selbigen nicht zu sehr schleifen zu lassen, runter fahren soll nicht vegetieren heißen.

Ich persönlich finde letzteres schon deshalb besser weil man irgendwann, wie ich bei mir bemerke, sowieso runter fährt wenn man alles in vollen Zügen genossen hat.

Da wird plötzlich anderes wichtiger und die Hummeln im Arsch weniger. Die Gesundheit spielt auch nicht bei jedem bis ins hohe Alter mit schon deshalb geht auch nicht mehr das gleiche wie mit Mitte 20...

Aber.....jeder so wie er möchte!
 
Pattayareise

KingKong2017

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Für mich ist es ein Argument im Hier und Jetzt zu leben und keine Phrase !

Das ist im Grunde die buddhistische Lebensform - ein erfülltes, glückliches Leben im JETZT und nicht irgendwie aufgeschoben für die Zukunft - den RUHESTAND.

Was ich erleben ist, dass viele Rentner sich sehr schwer tun ihr freie Zeit sinnvoll zu gestalten. Sagt auch meine Mutter über ihre Bekannten. Wenn man keine Enkel hat bzw. Familie hat man keine Lebensaufgabe mehr - es gibt da echte Langeweile. Viele fallen nach dem Ruhestand in ein Loch, manche sterben sogar -wie oben gesagt. Das ist echt eine Kunst, auch wenn man materiell sehr gut versorgt ist sein Leben erfüllt zu meistern.

Aber wenn man früh anfängt mit sparen, heißt das ja nicht, man "hat nicht gelebt". Und mit dem Ersparten kaufst Du dir ja gewissermaßen eine Menge Freizeit.

Zuerst zahlt man ja seine Hütte bzw. Hypotheken 20-30 Jahre ab, dann kann man sparen. Beides ist sehr schwierig. Und jetzt dürfen wir uns über neue Energie-Hypotheken freuen - 2045 soll der ganze Gebäudebestand in Deutschland 100 % klimaneutral sein.

Ich kann mir gut vorstellen weit über 67 zu arbeiten - zu mindestens Teilzeit.
 
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Cabo

HEDONIST
   Autor
8 Juni 2009
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Süden
Mein Ziel ist es, ab dem Renteneintritt also spätestens mit 63, bin 56 1/2, monatlich 3500 Euro netto zur Verfügung zu haben und das bis zu meinem 80 Lebensjahr, wenn ich denn so alt werde.

Sollte ich hinbekommen.

2 Kumpels von mir, ein wenig jünger als ich, die nicht überlegen ob sie eine Mio auf der Seite haben, sie haben jetzt schon ein Mehrfaches davon, hauptsächlich Immobilien und Aktien, können über 3500 Euro netto monatlich nur milde lächeln.

Nein, die machen sich nicht lustig über mich. Aber ! die beiden führen die gleiche Diskussion, wie viel langt im Alter. Beide sind so aufgestellt, nur noch dann zu arbeiten, wenn es Ihnen passt. Ich habe die beiden schon öfter gefragt, welche Bedenken sie bei ihren Werten haben, es könnte nicht langen.

Da wird anders gedacht. Der Staat könnte Immobilienbesitzer künftig richtig kräftig zur Kasse bitten, auch das Thema Krieg hat schon eine Rolle gespielt. Zu viel Cash ist auch nicht gut, die verdammte Inflation. An der Börse kann es ja auch mal saftig nach unten gehen usw. usw.

Ich weiß auch nicht, was meine 3500 Euro zukünftig Wert sein werden.
Wie will ein jetzt Mittdreißiger denn wissen, wie viel sein hart Gespartes in 20-25 Jahren noch an Kaufkraft besitzt?

Bei meinem Renteneintritt muß Weibi theoretisch noch 20 ! Jahre arbeiten um mit 67 in Rente zu gehen. Sollte es dann noch möglich sein mit 63 Jahren und entsprechenden Abschlägen zu gehen, hätte sie nur 16 Jahre. Meine Frau, 16 Jahre mit 3500 monatlich mit durch zu ziehen, dürfte unseren Plan in Thailand zu überwintern deutlich schwieriger machen. Optimal wäre, wenn der Arbeitgeber meiner Frau, ihr mit einem entsprechenden Arbeitszeitmodell entgegen kommt, oder sie kündigt den sicheren Job und arbeitet während wir in D sind als Aushilfe oder Teilzeitangestellte. Ich würde dann ebenfalls versuchen zu arbeiten.

Finanzielle Unabhängigkeit ist von sehr vielen Faktoren abhängig.
Finanziell unabhängig zu sein würde für mich bedeuten, nicht zu arbeiten und so viel Geld zu haben um mir keinen Kopf über Preise beim Einkaufen, Miete zu Hause oder am Zweitwohnsitz, Auslandskrankenversicherung, Flugpreise usw. machen zu müssen.

Daher ist die richtige Spar - Lifebalance nicht zu unterschätzen.
 

Otto Normalverbraucher

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Mein Ziel ist es, ab dem Renteneintritt also spätestens mit 63, bin 56 1/2, monatlich 3500 Euro netto zur Verfügung zu haben und das bis zu meinem 80 Lebensjahr, wenn ich denn so alt werde.

Sollte ich hinbekommen.


Das ist das erste Problem an Absicherungen mit Entnahmen, man kann nicht seriös abschätzen wie viele Jahre man entnehmen will/kann/muss.
 
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ReneG

Jeder Tag ist ein guter Tag.
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Stimmt, etwa die Hälfte seiner Altersgenossen sind dann noch am Leben. Aber das muss jeder persönlich für sich einordnen...
 
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KingKong2017

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Ich gehöre auch zu denen, die ein Mittelding versuchen.
Als Luxus erlaube ich mir neben meinem Auto (um Gerüchten vorzubeugen, ist ein Golf, aber als Neuwagen geleased schlägt das eben auch mit über 300 Euro im Monat zu buche) eben mehrmals pro Jahr in den Urlaub zu fliegen, und meistens Business. Und ich möchte dann auch in einem Hotel leben in dem ich mich wohl fühle. Klar, die Kosten versuche ich zu drücken (intensiver Preisvergleich, Flüge mit Meilen bezahlen, etc.), aber groß Abstriche möchte ich da nicht machen.
Dafür habe ich ansonsten keine teuren Hobbys und gehe auch in DE nicht oft weg.
Was dann am Monatsende übrig bleibt wird gespart, mit dem Ziel bis zur Rente ca. 80% des letzten Gehalts zu haben (abzüglich der Sparrate, die ich dann ja nicht mehr benötige). Und ja, Gehaltssteigerungen und Inflation habe ich in dem Rechenmodell natürlich berücksichtigt, hier arbeite ich immer mit Mittelwerten anhand historischer Daten der letzten 10 Jahre. Bei der Entnahme rechne ich dann natürlich auch eine jährliche Dynamik in der Auszahlung ein, während das verbliebene Kapital sicher verzinst wird. Sicher ist in der Rechnung auch die ein oder andere Unbekannte, aber ich arbeite eben mit Annahmen, so gut ich das kann. Derzeit rechne ich mit einer Entnahme bis ich 90 bin - das sehe ich als eine Art Puffer, da ich das vermutlich nicht mehr erleben werde.

Klar, ich versteh auch die Ansicht derjenigen die meinen dass man im hier und jetzt lebt - und klar, es kann sein dass ich meinen Renteneintritt gar nicht erlebe - oder bis dahin aufgrund von Krankheit dann das Geld nicht mehr ausgeben kann bzw. brauche. Alles richtig - und kann passieren. Allerdings kann es ja auch sein dass ich dann noch gesund bin, und Lust und Zeit habe das Leben zu genießen - und es wäre auch blöd, wenn ich das dann nicht mehr könnte. Von daher, wie gesagt, versuche ich den Mittelweg zu finden.
 

Oberon1983

Gibt sich Mühe
   Autor
22 April 2017
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Berlin
Mit Verzicht war im Konsens mit dem Zitat nicht nur Materielles gemeint sondern auch der Verzicht auf Freizeit zum erreichen des Ziels und dem Problem die mit der Rente (in welcher Form auch immer) plötzlich zu haben ...
Den Punkt verstehe ich leider nicht, warum sollte Sparsamkeit zum Verzicht auf Freizeit führen :unsure: . Ich habe das immer genau andersrum gesehen. Mein Depot wird es mir vermutlich ermöglichen bis zu 10 Jahre früher in Rente zu gehen (wenn ich das denn dann wirklich möchte) und damit zu einer extremen Menge an zusätzlicher Freizeit. Ich kenne auch eine Reihe von Leuten die deutlich mehr verdienen als ich aber im Vergleich bin ich viel häufiger im Urlaub, mehr sparen können die aber auch nicht, da ist der Lebensstandard dann einfach höher. Finde ich jetzt nicht zwingend erstrebenswert.

Bis jetzt habe ich auch noch nie aus Sparsamkeitsgründen auf einen Urlaub verzichtet, würde mir auch nie einfallen. Vielleicht meinst du ja das


Dein Beispiel allerdings wäre für mich ein Verzicht, ohne Auto würde mir tatsächlich was fehlen, allerdings nicht mehr als Hobby sondern zweckmäßig ....gebe aber zu das ich u.a. an Autos mit Power früher schon Spaß hatte und auch viel Geld verbrannt habe in das Hobby.
Das ist ja genau mein Punkt ;). Du empfindest es als Verzicht also würde ich sagen, dann behalt halt dein Auto. Ich würde den Besitz eines Autos als Last empfinden also fühle ich mich total super ohne Auto. Mir ging es ja nur darum das der Verzicht des einen nicht automatisch auf alle anderne projeziert werden kann.

Jupp, der Spagat allerdings gelingt gefühlt nicht allzu vielen.
Mmh aber da urteilst du wieder von deiner außen Perspektive über die anderen. Vermutlich sehen diejenigen von denen du schreibst das anders.

Ich gehöre auch zu denen, die ein Mittelding versuchen.
Als Luxus erlaube ich mir neben meinem Auto (um Gerüchten vorzubeugen, ist ein Golf, aber als Neuwagen geleased schlägt das eben auch mit über 300 Euro im Monat zu buche) eben mehrmals pro Jahr in den Urlaub zu fliegen, und meistens Business. Und ich möchte dann auch in einem Hotel leben in dem ich mich wohl fühle. Klar, die Kosten versuche ich zu drücken (intensiver Preisvergleich, Flüge mit Meilen bezahlen, etc.), aber groß Abstriche möchte ich da nicht machen.
Dafür habe ich ansonsten keine teuren Hobbys und gehe auch in DE nicht oft weg.
Was dann am Monatsende übrig bleibt wird gespart, mit dem Ziel bis zur Rente ca. 80% des letzten Gehalts zu haben (abzüglich der Sparrate, die ich dann ja nicht mehr benötige). Und ja, Gehaltssteigerungen und Inflation habe ich in dem Rechenmodell natürlich berücksichtigt, hier arbeite ich immer mit Mittelwerten anhand historischer Daten der letzten 10 Jahre. Bei der Entnahme rechne ich dann natürlich auch eine jährliche Dynamik in der Auszahlung ein, während das verbliebene Kapital sicher verzinst wird. Sicher ist in der Rechnung auch die ein oder andere Unbekannte, aber ich arbeite eben mit Annahmen, so gut ich das kann. Derzeit rechne ich mit einer Entnahme bis ich 90 bin - das sehe ich als eine Art Puffer, da ich das vermutlich nicht mehr erleben werde.

Klar, ich versteh auch die Ansicht derjenigen die meinen dass man im hier und jetzt lebt - und klar, es kann sein dass ich meinen Renteneintritt gar nicht erlebe - oder bis dahin aufgrund von Krankheit dann das Geld nicht mehr ausgeben kann bzw. brauche. Alles richtig - und kann passieren. Allerdings kann es ja auch sein dass ich dann noch gesund bin, und Lust und Zeit habe das Leben zu genießen - und es wäre auch blöd, wenn ich das dann nicht mehr könnte. Von daher, wie gesagt, versuche ich den Mittelweg zu finden.

Klingt doch sehr ausgeglichen und überlegt. Du bist dir deinen Ausgaben bewusst und gibst dann gezielt Geld für Dinge aus die es dir Wert sind, das ist doch super. Genau das meine ich.

Ich finde es völlig in Ordnung wenn jemand sich BC oder ein teures Hotel gönnt wenn er sich dessen bewusst ist. Was ich problematisch finde ist wenn Menschen, gerade im Altag, sich an einen Lebenstandard gewöhnt haben der viel Geld verschlingt, der aber gar nicht mehr wahrgenommen wird und dadurch auch kein zusätzliches Wohlbefinden erzeugt.
 

reallamer

Gibt sich Mühe
   Autor
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Hast recht, Cabo, jeder muss so glücklich werden, wie er mag. Ich für meinen Teil würde mir glaub - nur sprichwörtlich ;) - die Kugel geben, wenn ich noch bis zum Renteneintritt arbeiten müsste. Mein Job macht mir zwar Spaß, auch wegen mancher Kollegen, aber soviel Spaß dann auch wieder nicht hehe. Das mit der abbauenden Gesundheit ist natürlich ein Punkt. Aber gerade jobbedingt fehlt mir z.b. oftmals die Zeit und auch die Motivation, nach der Arbeit dann noch bissl zu sporteln. So gesehen erhoffe ich mir von nem früheren Abschied vom Job auch ein gesünderes und somit längeres Leben.
 
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Otto Normalverbraucher

silent reader
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Hast recht, Cabo, jeder muss so glücklich werden, wie er mag. Ich für meinen Teil würde mir glaub - nur sprichwörtlich ;) - die Kugel geben, wenn ich noch bis zum Renteneintritt arbeiten müsste. Mein Job macht mir zwar Spaß, auch wegen mancher Kollegen, aber soviel Spaß dann auch wieder nicht hehe. Das mit der abbauenden Gesundheit ist natürlich ein Punkt. Aber gerade jobbedingt fehlt mir z.b. oftmals die Zeit und auch die Motivation, nach der Arbeit dann noch bissl zu sporteln. So gesehen erhoffe ich mir von nem früheren Abschied vom Job auch ein gesünderes und somit längeres Leben.


So unterschiedlich sind die Menschen, ich kann mir nicht vorstellen nicht mehr zu arbeiten, ich bin in sieben Jahren in Rente ( in AT mit 65) werde aber (so gesundheitlich alles in Ordnung ist) weiter erwerbstätig bleiben (ein Mann GmbH), ich mache das was ich mache gerne.
 

Hammer67

Reisesüchtig
   Autor
1 Juli 2015
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Den Punkt verstehe ich leider nicht, warum sollte Sparsamkeit zum Verzicht auf Freizeit führen :unsure: . I
Ich zitierte:
hat ja hart genug für die Kohle gearbeitet...
Und der erste Satz nach dem Zitat war:
Meist ist genau das der Weg zur finanziellen Freiheit und ich kenne genug Menschen die im Laufe des Prozesses hin zur vermeintlichen Freiheit komplett verlernt haben zu leben, die Zielsetzung von Summe X wurde (aus Sicherheitsdenken) immer weiter nach oben geschoben und selbst wenn Sie irgendwann am Ziel angekommen waren hatten Sie manchmal glatt verlernt etwas mit Freizeit anzufangen.
Mit Urlaub, Freizeitaktivitäten etc hatten/haben es die gemeinten es oftmals eben zunehmend weniger. Der Focus liegt auf Arbeiten und Geld vermehren.
Mmh aber da urteilst du wieder von deiner außen Perspektive über die anderen.
Urteilen weniger, wie geschrieben wahr nehmen trifft es eher. Halte ich auch für völlig normal. Der "Sparsame" denkt sich über den "nicht so sparsamen" im Bestfall, nicht meins aber lass Ihn nur, ist ja nicht mein Geld.

Der "Nicht so sparsame" denkt sich ebenfalls seinen Teil, im Bestfall interessiert Ihn das ebenfalls nicht weil beide einen guten Weg finden damit umzugehen. Wahr genommen wird es jedoch von beiden und ja... es gibt reichlich Leute die nerven irgendwann bei gemeinsamen Unternehmungen mit permanentem Stacheldraht ums Geld weils blockiert. Trifft allerdings tatsächlich nicht auf jeden zu, mit einzelnen lässt sich das entspannt händeln

Du machst ja ganz offensichtlich Urlaub und bist mit dem zufrieden was Du hast, dann passt das doch. Zu dem zusätzliche Freizeit im letzten drittel des Lebens erwirtschaften habe ich ja bereits ausreichend meine Sichtweise geschrieben...
 

Oberon1983

Gibt sich Mühe
   Autor
22 April 2017
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1.795
Berlin
Ich zitierte:

Und der erste Satz nach dem Zitat war:

Mit Urlaub, Freizeitaktivitäten etc hatten/haben es die gemeinten es oftmals eben zunehmend weniger. Der Focus liegt auf Arbeiten und Geld vermehren.
Alles klar, jetzt habe ich den Zusammenhang verstanden, danke für die Erläuterung. (y)

So würde ich da auch voll zustimmen.

... es gibt reichlich Leute die nerven irgendwann bei gemeinsamen Unternehmungen mit permanentem Stacheldraht ums Geld weils blockiert. Trifft allerdings tatsächlich nicht auf jeden zu, mit einzelnen lässt sich das entspannt händeln
Kann ich auch verstehen. Bei "gemeinsamen Unternehmungen" fällt mir zwar kein Beispiel ein, aber ich habe ältere Familienmitglieder die aus meiner Sicht einfach zu "geizig" sind, Sie jammern dann regelmäßig über unerfüllte Wünsche, könnten sich diese aber finanziell eigentlich leisten. Das kann ich dann wiederum nicht nachvollziehen.
 
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lakmakmak66

Leben und leben lassen
    Aktiv
15 Oktober 2013
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Alles klar, jetzt habe ich den Zusammenhang verstanden, danke für die Erläuterung. (y)

So würde ich da auch voll zustimmen.


Kann ich auch verstehen. Bei "gemeinsamen Unternehmungen" fällt mir zwar kein Beispiel ein, aber ich habe ältere Familienmitglieder die aus meiner Sicht einfach zu "geizig" sind, Sie jammern dann regelmäßig über unerfüllte Wünsche, könnten sich diese aber finanziell eigentlich leisten. Das kann ich dann wiederum nicht nachvollziehen.
Jammern und es sich locker leisten können...wer weiß was da für eine Blockade dahintersteckt....verstehen kann ich das auch nicht.... genauso wie " ja das mache ich dann, wenn ich in Rente bin.
 

KingKong2017

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Jammern und es sich locker leisten können...wer weiß was da für eine Blockade dahintersteckt....verstehen kann ich das auch nicht.... genauso wie " ja das mache ich dann, wenn ich in Rente bin.

Es gibt halt Menschen die sich nix mit guten Gewissen gönnen können. Da bleibt bis zum Sargnagel so. Nur das letzte Hemd hat keine Taschen.

Und es gibt auch viele, die im Ruhestand nicht mehr wissen - wohin mit der Kohle und ihrer Zeit. Die kaufen sich dann ein sündhafteures Wohnmobil und fahren ein wenig rum, am besten noch geführt (mit Reisebegleitung) oder für Kurztrips in Kurbäder. Oder, die kenne ich auch, kurieren ihre Krankheiten bis zum Tod, auch mit X Operationen und Arztbesuche. Fernreisen werden mit zunehmenden Alter weniger - beliebt sind dann noch sichere Kreuzfahrten. Ich denke die meiste Kohle geht im Ruhestand evtl. für nachholende Reisen drauf.

Wenn ich zurückblicke hab ich gut gelebt, u.a. hatte ich gefühlt weit über 100 Wochen Urlaub mit Reisen im Leben (X Länder und alle Kontinente) u.a. auch 50 X Nordsee (1- bis 3 Wochen) mit vielen Erlebnissen und Spaß. Sowas würde mir im Ruhestand gar nicht mehr zumuten wollen.

Ich habe mein ganzes Leben gut gelebt und jetzt noch zusätzlich meine Rente und bin bei guter Gesundheit das ist am aller wichtigsten.

Gesundheit ist denke ich auch das Wichtigste.
 

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