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Der Weg zur finanziellen "Freiheit"

Leebanon

Massage Profi
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15 Juni 2009
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Dark Side zwischen floating market & Phönix Golf
bei Risikokapital ist ja jede Seite informiert, auf was man sich einlässt.

Nicht jedes Investment wird bei einer Biontec Neugründung enden,
aber das wissen ja alle.
Die Anwort beim Investor lautet Streuung.

Das gilt auch für den Anbieter, er setzt nicht nur auf 1 Projekt, sondern hat 20 Projekte zusammengeschlossen in einem Bundel,
und er spricht sodann von der Performance dieses Paketes.

Für den Anbieter wichtig, er verdient sein Geld, auch wenn die Projekte floppen,
aber das ist dem Investor auch klar, der schmeisst sowieso nur Peanuts in den Bereich,
ist sowas, wie eine Spielerei, genauso, wie Bitcoin Investments.
 

Gelegentlich79

Gibt sich Mühe
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2 August 2014
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Villach
Hallo,

Ich werde mir wohl demnächst eine Vorsorgewohnung zulegen. Ich denke, dass der Immobilienmarkt in Thailand ein wenig anders funktioniert als hier z.B. in Österreich.

Das Projekt wird betreut und abgerechnet wird nicht nach Wohnung, sondern es bildet sich ein Pool, weshalb das Risiko für den einzelnen gesenkt wird. Ausserdem bekommt man hie in AUT die Umsatzsteuer zurück, muss aber die Immobilie für 20 Jahre halten. Ein weiterer Vorteil ist, dass der Kredit für diese Immobilie ja vom Mieter zurückbezahlt wird (sogenannter "Selbstzahler").

Sollte man (wie ich) nicht ungefähr die Hälfte anzahlen, dann muß man monatlich hinzuzahlen, da die eingenommene reine Miete nicht ausreicht, um den Kredit zu tilgen. Aber mit 35k€ ist man bei einer Wohnung (55m2) vom Einkaufswert von 175k€ gut dabei (alles inkl. Garagenplatz, Küche, Badausstattung, Vorraum und Garderobe), bekommt etwa 30k€ vom Finanzamt wieder zurück (Umsatzsteuer), zahlt etwa 100€ monatlich (finde ich besser als 3 Pakete von sky aboniert zu haben und ähnliche monatliche Summen auszugeben). Nach 20 Jahren hat man alles abbezahlt und die Wohnung gehört dann mir und produziert weiterhin Mieterträge. Reine Investition waren wie gesagt die 35k€ und für 20 Jahre etwa 100€/monatlich, ergibt am Ende 35000+28800 = 63800€ für eine Wohnung vom 175k€ Wert (hätte man sie ja so gekauft). Zieht man noch die Umsatzsteuer zurück von etwa 30k€, dann hatte man insgesamt etwa 33800€ Gesamtkosten und hat eine Wohnung für 175000€.
Dem Ganzen ist natürlich Bonität vorausgesetzt, d.h. man muß genug finanzielle Mittel nachweisen, damit der Kredit (in meiner Rechnung etwa 137k€) auch komplett alleine bezahlt werden kann, wenn die Wohnung leer steht. In diesem Fall wäre die monatliche Rate etwa 650€(!).

Nachteil: Man muss solche Projekte finden, die Immobilie muß in einer gewissen guten Lage liegen. Ausserdem, je teuerer die Immobilien werden, desto weniger kann man sich von denen leisten (bzw. gar nicht).

Also meine Erwartung ist, dass mir diese Wohnung in 20 Jahren ein passives Einkommen von etwa 350-400€ (nach Steuer, von heute aus gesehen) monatlich generiert. Anders gerechnet kann dies schon bereits ausreichen, um die Miete von einer Immobilie in Thailand zu bezahlen.

Mag auch sein, dass dies nicht die ultimativ beste Anlage ist, aber relativ lukrativ, relativ stabil und gestohlen kann sie nicht werden.

LG Filip :)
 
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ReneG

Jeder Tag ist ein guter Tag.
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9 März 2019
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in #324 habe ich bereits eine der möglich sinnvollen Techniken zum Entsparen verlinkt.

Es gibt natürlich noch sehr viele, methodisch und mathematisch elegantere Vorgehensweisen, welche ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Wenn gleich diese auch eine doch intensivere Beschäftigung mit dem Thema voraussetzen...

LG
 

robbbbor

Hat nicht gepasst
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Thread Starter
2 März 2019
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3.365
in #324 habe ich bereits eine der möglich sinnvollen Techniken zum Entsparen verlinkt.

Es gibt natürlich noch sehr viele, methodisch und mathematisch elegantere Vorgehensweisen, welche ich Euch natürlich nicht vorenthalten möchte. Wenn gleich diese auch eine doch intensivere Beschäftigung mit dem Thema voraussetzen...

LG
Sehr interessanter Blog!

Vielen Dank für den Link :)
 
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Brokerxy

diskutiere nie mit Idioten...
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24 August 2022
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bei Risikokapital ist ja jede Seite informiert, auf was man sich einlässt.

Nee, gegen Betrug-/Betrüger ist kein Kraut gewachsen, da helfen weder "Informationen" im Vorfeld noch Hochglanzprospekte! Und, Betrug bleibt (in meinen Augen...) Betrug.
 

Gelegentlich79

Gibt sich Mühe
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2 August 2014
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Villach
...
Mit Arbeit wird man nur reich, wen man keine Steuern zahlt.
Wenn man für Geld arbeitet, zahlt man halt Steuern.
Noch ein Punkt bei der Steuerdebatte sollte erwähnt werden, man kauft (oder investiert) bereits versteuertes Geld. Man wird wohl nur dann reich werden, wenn man "unversteuertes" Geld investiert.
LG Filip :)
 

Jack2135

Gibt sich Mühe
   Autor
2 September 2022
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Ich bin jetzt Anfang 30 und habe als nächstes Ziel die 100k im Depot.
Mich beschäftigt aktuell die Frage, wie sehr ich mich "einschränken" sollte um dieses Ziel schneller zu erreichen.
Mit einschränken meine ich hierbei zum Bsp nur eine Fernreise pro Jahr und nicht 2-3. Also eigentlich Luxusprobleme.

Schaut man sich den Zinseszinseffekt an und das sich das investierte Kapital (MSCI World ETF) historisch gesehen aller 10 Jahre verdoppelt, müsste ich mich jetzt sehr einschränken um dann später umso mehr zu profitieren.

Dagegen spricht, dass man vielleicht später gar nicht mehr sein Geld mit so viel Genuss ausgeben möchte / kann? Aufgrund mangelnder Energie oder Krankheit?
Ein Bekannter Anfang 60 sagte mir mal, dass ich mein Leben lieber jetzt in vollen Zügen auskosten soll und "nur" 10% vom Verdienst beiseite legen soll.
Auf meine Frage, dass er doch eine Frau hat mit der der jetzt (beide schon in Rente) doch viel reisen könnte, meinte er, dass man nach 30 Jahren zusammen sein nicht auch noch im Urlaub aufeinander hängen möchte und er jetzt auch nicht mehr die volle Energie hätte, solche Abenteuer in fernen Ländern zu erleben, wie es jetzt in meinen 30ern möglich ist.

Wie seht ihr das? Habt ihr dazu Erfahrungen / Meinungen?
 

Brokerxy

diskutiere nie mit Idioten...
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24 August 2022
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Ich bin jetzt Anfang 30 und habe als nächstes Ziel die 100k im Depot.
Mich beschäftigt aktuell die Frage, wie sehr ich mich "einschränken" sollte um dieses Ziel schneller zu erreichen.
Mit einschränken meine ich hierbei zum Bsp nur eine Fernreise pro Jahr und nicht 2-3. Also eigentlich Luxusprobleme.

Schaut man sich den Zinseszinseffekt an und das sich das investierte Kapital (MSCI World ETF) historisch gesehen aller 10 Jahre verdoppelt, müsste ich mich jetzt sehr einschränken um dann später umso mehr zu profitieren.

Dagegen spricht, dass man vielleicht später gar nicht mehr sein Geld mit so viel Genuss ausgeben möchte / kann? Aufgrund mangelnder Energie oder Krankheit?
Ein Bekannter Anfang 60 sagte mir mal, dass ich mein Leben lieber jetzt in vollen Zügen auskosten soll und "nur" 10% vom Verdienst beiseite legen soll.
Auf meine Frage, dass er doch eine Frau hat mit der der jetzt (beide schon in Rente) doch viel reisen könnte, meinte er, dass man nach 30 Jahren zusammen sein nicht auch noch im Urlaub aufeinander hängen möchte und er jetzt auch nicht mehr die volle Energie hätte, solche Abenteuer in fernen Ländern zu erleben, wie es jetzt in meinen 30ern möglich ist.

Wie seht ihr das? Habt ihr dazu Erfahrungen / Meinungen?

Lege beständig was auf die Seite, aber OHNE das Leben und Vergnügen zu vergessen. So hab ich´s zumindest gehandhabt und bereue nichts. Und sehe das Geld als "Mittel zum Zweck" und nicht als Lebensinhalt.

Beschäftige dich mit Immobilienkauf in derzeit eher schlechter Zeit....in 2 Jahren verkaufst du wieder zu weit höherem Preis, sofern sich die Lage entspannt. Denn wir haben eine riesige Nachfrage nach Wohnraum...zumindest auf Sicht von 5 Jahren. Nur meine Meinung.

Gruss, Broker
 

HamburgerJung

Kennt eine Menge Lady Boys
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11 Mai 2020
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Sisaket, Thailand
Ich bin jetzt Anfang 30 und habe als nächstes Ziel die 100k im Depot.
Mich beschäftigt aktuell die Frage, wie sehr ich mich "einschränken" sollte um dieses Ziel schneller zu erreichen.
Mit einschränken meine ich hierbei zum Bsp nur eine Fernreise pro Jahr und nicht 2-3. Also eigentlich Luxusprobleme.

Schaut man sich den Zinseszinseffekt an und das sich das investierte Kapital (MSCI World ETF) historisch gesehen aller 10 Jahre verdoppelt, müsste ich mich jetzt sehr einschränken um dann später umso mehr zu profitieren.

Dagegen spricht, dass man vielleicht später gar nicht mehr sein Geld mit so viel Genuss ausgeben möchte / kann? Aufgrund mangelnder Energie oder Krankheit?
Ein Bekannter Anfang 60 sagte mir mal, dass ich mein Leben lieber jetzt in vollen Zügen auskosten soll und "nur" 10% vom Verdienst beiseite legen soll.
Auf meine Frage, dass er doch eine Frau hat mit der der jetzt (beide schon in Rente) doch viel reisen könnte, meinte er, dass man nach 30 Jahren zusammen sein nicht auch noch im Urlaub aufeinander hängen möchte und er jetzt auch nicht mehr die volle Energie hätte, solche Abenteuer in fernen Ländern zu erleben, wie es jetzt in meinen 30ern möglich ist.

Wie seht ihr das? Habt ihr dazu Erfahrungen / Meinungen?


wenn du deinen Erben einen Haufen Kohle hinterlassen möchtest, verzichte auf alles was Geld kostet.

Was wird in 30-35 Jahren sein....?

Ich verstehe es auf der einen Seite, auf der anderen Seite man verzichtet noch 30-35 Jahre, um dann 1....5 oder im Glücksfall 20 Jahre was davon zu haben.
Wobei man auch schreiben muss, umso Älter, umso eingeschränkter wird das Geld ausgeben. Was du heute machen kannst oder möchtest...kannst du im hohen Alter vielleicht nicht mehr.

Zum LEBEN gehört mM beides....das jetzige und das spätere Leben. Warum willst du auf alles oder vieles verzichten....wer weiss, ob du überhaupt in den Genuss einer Rente, eines Ruhestands kommst.

Guter Bekannter von mir ist in Rente gegangen, 4 Wochen! später ist er nicht mehr.

Sprich, geniesse das Leben jetzt , aber denke auch ein wenig an später. Dazu eignen sich die MSCI Word ETF ganz gut.
 

Otto Normalverbraucher

silent reader
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3 April 2023
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Ich bin jetzt Anfang 30 und habe als nächstes Ziel die 100k im Depot.
Mich beschäftigt aktuell die Frage, wie sehr ich mich "einschränken" sollte um dieses Ziel schneller zu erreichen.
Mit einschränken meine ich hierbei zum Bsp nur eine Fernreise pro Jahr und nicht 2-3. Also eigentlich Luxusprobleme.

Schaut man sich den Zinseszinseffekt an und das sich das investierte Kapital (MSCI World ETF) historisch gesehen aller 10 Jahre verdoppelt, müsste ich mich jetzt sehr einschränken um dann später umso mehr zu profitieren.

Dagegen spricht, dass man vielleicht später gar nicht mehr sein Geld mit so viel Genuss ausgeben möchte / kann? Aufgrund mangelnder Energie oder Krankheit?
Ein Bekannter Anfang 60 sagte mir mal, dass ich mein Leben lieber jetzt in vollen Zügen auskosten soll und "nur" 10% vom Verdienst beiseite legen soll.
Auf meine Frage, dass er doch eine Frau hat mit der der jetzt (beide schon in Rente) doch viel reisen könnte, meinte er, dass man nach 30 Jahren zusammen sein nicht auch noch im Urlaub aufeinander hängen möchte und er jetzt auch nicht mehr die volle Energie hätte, solche Abenteuer in fernen Ländern zu erleben, wie es jetzt in meinen 30ern möglich ist.

Wie seht ihr das? Habt ihr dazu Erfahrungen / Meinungen

Ich sehe das ähnlich wie dein Bekannter, es gibt keine Garantie für das Erreichen des Alters x, ich bin jetzt 58 und in den letzten vier bis fünf Jahren habe ich erlebt wie die Einschläge immer näher kommen, einige Leute in meinem Bekanntenkreis sind mit Ende 50 Anfang 60 gestorben. Und ich selbst hatte letztes Jahr im Herbst plötzlich eine Erkrankung die mich faktisch sechs Monate aus dem Spiel genommen hat, zum Glück nichts was chronisch ist, aber während der Reha habe ich Leute kennengelernt, für die mit Mitte/Ende 50 gesundheitliche Probleme (z.B. Dauerfolgen eines Schlaganfalls) den Rest ihres Lebens beeinträchtigen werden.
 
Zuletzt bearbeitet:

Brokerxy

diskutiere nie mit Idioten...
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24 August 2022
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Ich verstehe es auf der einen Seite, auf der anderen Seite man verzichtet noch 30-35 Jahre, um dann 1....5 oder im Glücksfall 20 Jahre was davon zu haben.
Wobei man auch schreiben muss, umso Älter, umso eingeschränkter wird das Geld ausgeben. Was du heute machen kannst oder möchtest...kannst du im hohen Alter vielleicht nicht mehr.

Zum LEBEN gehört mM beides....das jetzige und das spätere Leben. Warum willst du auf alles oder vieles verzichten....wer weiss, ob du überhaupt in den Genuss einer Rente, eines Ruhestands kommst.

Guter Bekannter von mir ist in Rente gegangen, 4 Wochen! später ist er nicht mehr.

Guter Ratschlag....hatte es schon oft selbst (auch in eigener Familie...) miterlebt, dass die Menschen sich vieles vom Mund absparten, um "später" ein besseres Leben haben, führen zu können. Leider aber gab es ein "später" für viele nicht mehr. Viele konnten ihre Rente nicht mehr genießen.
 

Brokerxy

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24 August 2022
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Ich sehe das ähnlich wie dein Bekannter, es gibt keine Garantie für das Erreichen des Alters x, ich bin jetzt 58 und in den letzten vier bis fünf Jahren habe ich erlebt wie die Einschläge immer näher kommen, einige Leute in meinem Bekanntenkreis sind mit Ende 50 Anfang 60 gestorben. Und ich selbst hatte letztes Jahr im Herbst plötzlich eine Erkrankung die mich faktisch sechs Monate aus dem Spiel genommen hat, zum Glück nichts was chronisch ist, aber während der Reha habe ich Leute kennengelernt, für die mit Mitte/Ende 50 gesundheitliche Probleme (z.B. Dauerfolgen eines Schlaganfälle) den Rest ihres Lebens beeinträchtigen werden.

Und ich befürchte -ohne all zu sehr "politisch" zu werden - dass insbesondere in Kummerland diese "Einschläge" immer mehr und früher werden mit Schlaganfällen, Herzkasper, Krebserkrankungen! Dies eine Folge von Zukunftsängsten und immer schnellerem "Verheizen" im Job. Stichwort: Rentenbeginn mit 70 und Rente in Höhe von 43% vom letzten Netto. Wenige müssen immer mehr arbeiten, um................ und hier stoppe ich, sonst wird´s zu sehr politisch!

Kann Gehalts-/Lohnempfängern nur dazu raten, im Alter eine unbelastete KLEINE Wohnimmobilie ihr Eigen zu nennen. Oder (offiziell) gar nix mehr zu haben. Dann wird auch nichts genommen.

Gruss, Broker
 

Gelegentlich79

Gibt sich Mühe
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2 August 2014
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Villach
Ich bin jetzt Anfang 30 und habe als nächstes Ziel die 100k im Depot.
...
Wie seht ihr das? Habt ihr dazu Erfahrungen / Meinungen?
Ich bin 44,
Erfahrung:
Seit dem ich arbeite 2007 bis etwa 2019 (also etwa 12 Jahre) habe ich sehr viel für Urlaube ausgegeben, meistens Thailand, hin und wieder Business Class Flüge gehabt, etc...
Ich bereue kaum etwas und bin froh die Erfahrung gemacht zu haben. Raten würde ich es niemandem, mir dies nachzumachen.
Meinung:
Es wäre sinnvoller, dass ich mich zuerst damit beschäftige wie ich mit dem Geld umgehen soll, damit ich es so ausgebe, dass diese Urlaube zu einem oder vollem Teil von den investments (assets) bezahlt werden.
Überlegungen:
Ich würde keine Ratschläge von Personen akzeptieren, die selber nicht "erfolgreich" (bzw. reich geworden) sind. Wie das Beispiel von Deinem Bekannten.
Ich gebe selber keine Ratschläge wie einer mit seinem Geld umgehen soll.
Wenn man weniger ausgibt, bleibt einem auch mehr über.
Wenn Dein Ziel 100k sind, dann wann willst Du diese beisamen haben? Auf den Zinseszins Effekt würde ich mich da nicht so fokusieren. Das kann sehr in die Hose gehen. Es reicht, dass FITCH das Rating von USA runterstuft und Du hast die Hälfte verloren. Der Zinseszinseffekt relativiert sich auch mit der Inflation. Das was heute 50k "wert" ist muss nicht unbedingt 50k wert sein in 10 Jahren. Die Steuern darf man auch nicht vergessen.
Zum Schluß möchte ich nur empfehlen, sich selber damit zu beschäftigen, wie man das Ziel von 100k erreichen möchte. Wenn einem beim Überlegen, wie diese 100k erreicht werden sollen (außer vom Gehalt) dann ist das ein gutes Zeichen dafür, dass man zuerst in sich selbst investieren muss und vor allem in richtige finanzielle Bildung. Sonst kann das ganze schnell schief gehen, wenn man nicht weiß, was man da genau tut und verliert am Ende meistens viel oder alles.

Beispiel:
Bei mir war das nicht anders, die ach so angepriesene Fond-gebundene Lebensversicherung warf statt den "in Aussicht gestellten" 10% jährlich einen Verlust von 30%. Meine Lehre draus war, dass gemanagte Fonds nur eine Verdienstmöglichkeit deren Manager ist, aber nicht für mich. Weiters, ich bekomme nie das "erträumte" Geld, weil ich immer dann das Geld brauchen könnte, gerade wenn es ungünstig ist.
Mit Aktien habe ich (der Broker und der Staat auch, bei Dividenden sogar 2 Staaten) gut Geld gemacht (durch die "Kronen"-pandemie) manchmal um die 80%. Dies habe ich eingesetzt, um eine Wohnung kaufen zu können (mit und für meine Mutter). Die Wohnungspreise sind (hier) natürlich in 2022/23 massiv gestiegen (bezogen auf die Wohnung so ist diese um 25% mehr Wert), also doppelt gut gefahren. "Leider" nur Glück gehabt.
Mit Bitcoin habe ich auch Geld gemacht, allerdings sind über 60% vom "Gewinn" an den Staat gegangen.
In den beiden "guten" Fällen habe ich eines erkannt, der Staat greift massiv mit Steuern ein. Die Investments wurden von bereits versteuertem Geld getätigt. Mit anderen Worten, habe ich von meinem Gehalt Steuern abgeführt (also habe ich weniger Bitcoin kaufen können) und auch von dem Gewinn, der sich realisiert hat, hat der Staat über 50% Steuern bekommen, da der Gewinn aus Spekulationsgeschäften in 2021 noch zu meinem Gehalt hinzugezählt wurde und daraus die Steuer bezahlt. Sprich wenn ich kein Gehalt hätte (also nicht für Geld arbeiten würde), hätte ich den Wertzuwachs anders besteuern können (und da ich kein Gehalt hätte würde ich natürlich auch keine Gehaltssteuer zahlen müssen).

Viel Spass beim Ziel Erreichen!

LG Filip :)
 

lakmakmak66

Leben und leben lassen
    Aktiv
15 Oktober 2013
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60
Ich bin 44,
Erfahrung:
Seit dem ich arbeite 2007 bis etwa 2019 (also etwa 12 Jahre) habe ich sehr viel für Urlaube ausgegeben, meistens Thailand, hin und wieder Business Class Flüge gehabt, etc...
Ich bereue kaum etwas und bin froh die Erfahrung gemacht zu haben. Raten würde ich es niemandem, mir dies nachzumachen.
Meinung:
Es wäre sinnvoller, dass ich mich zuerst damit beschäftige wie ich mit dem Geld umgehen soll, damit ich es so ausgebe, dass diese Urlaube zu einem oder vollem Teil von den investments (assets) bezahlt werden.
Überlegungen:
Ich würde keine Ratschläge von Personen akzeptieren, die selber nicht "erfolgreich" (bzw. reich geworden) sind. Wie das Beispiel von Deinem Bekannten.
Ich gebe selber keine Ratschläge wie einer mit seinem Geld umgehen soll.
Wenn man weniger ausgibt, bleibt einem auch mehr über.
Wenn Dein Ziel 100k sind, dann wann willst Du diese beisamen haben? Auf den Zinseszins Effekt würde ich mich da nicht so fokusieren. Das kann sehr in die Hose gehen. Es reicht, dass FITCH das Rating von USA runterstuft und Du hast die Hälfte verloren. Der Zinseszinseffekt relativiert sich auch mit der Inflation. Das was heute 50k "wert" ist muss nicht unbedingt 50k wert sein in 10 Jahren. Die Steuern darf man auch nicht vergessen.
Zum Schluß möchte ich nur empfehlen, sich selber damit zu beschäftigen, wie man das Ziel von 100k erreichen möchte. Wenn einem beim Überlegen, wie diese 100k erreicht werden sollen (außer vom Gehalt) dann ist das ein gutes Zeichen dafür, dass man zuerst in sich selbst investieren muss und vor allem in richtige finanzielle Bildung. Sonst kann das ganze schnell schief gehen, wenn man nicht weiß, was man da genau tut und verliert am Ende meistens viel oder alles.

Beispiel:
Bei mir war das nicht anders, die ach so angepriesene Fond-gebundene Lebensversicherung warf statt den "in Aussicht gestellten" 10% jährlich einen Verlust von 30%. Meine Lehre draus war, dass gemanagte Fonds nur eine Verdienstmöglichkeit deren Manager ist, aber nicht für mich. Weiters, ich bekomme nie das "erträumte" Geld, weil ich immer dann das Geld brauchen könnte, gerade wenn es ungünstig ist.
Mit Aktien habe ich (der Broker und der Staat auch, bei Dividenden sogar 2 Staaten) gut Geld gemacht (durch die "Kronen"-pandemie) manchmal um die 80%. Dies habe ich eingesetzt, um eine Wohnung kaufen zu können (mit und für meine Mutter). Die Wohnungspreise sind (hier) natürlich in 2022/23 massiv gestiegen (bezogen auf die Wohnung so ist diese um 25% mehr Wert), also doppelt gut gefahren. "Leider" nur Glück gehabt.
Mit Bitcoin habe ich auch Geld gemacht, allerdings sind über 60% vom "Gewinn" an den Staat gegangen.
In den beiden "guten" Fällen habe ich eines erkannt, der Staat greift massiv mit Steuern ein. Die Investments wurden von bereits versteuertem Geld getätigt. Mit anderen Worten, habe ich von meinem Gehalt Steuern abgeführt (also habe ich weniger Bitcoin kaufen können) und auch von dem Gewinn, der sich realisiert hat, hat der Staat über 50% Steuern bekommen, da der Gewinn aus Spekulationsgeschäften in 2021 noch zu meinem Gehalt hinzugezählt wurde und daraus die Steuer bezahlt. Sprich wenn ich kein Gehalt hätte (also nicht für Geld arbeiten würde), hätte ich den Wertzuwachs anders besteuern können (und da ich kein Gehalt hätte würde ich natürlich auch keine Gehaltssteuer zahlen müssen).

Viel Spass beim Ziel Erreichen!

LG Filip :)
Naja,bei den wenigen Jahren,die du gearbeitet hast ist es schwierig was aufzubauen.Ich denke,ein gewisser Mittelweg kann sinnvoll sein...fleissig bzw. in jungen Jahren Gas geben,sich in Massen was gönnen und wenn möglich soviel anzusparen,dass man relativ früh (vorm 60.Geburtstags) davon genauso leben kann.. Hört sich in der Theorie etwas einfach an ,ist aber machbar.Naturlich können verschiedene Lebensereignisse (Ehe,Kinder etc ) einiges durcheinanderbringen in der Planung...aber die Grundrichtung sollte irgendwie möglich beibehalten werden.
 
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Brokerxy

diskutiere nie mit Idioten...
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24 August 2022
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Ich hielt und halte mich an folgendes Sprichwort: bist reich und vermögend, darfst nicht zocken-/spekulieren, bist du wohlhabend, darfst du spekulieren, hast du nix, musst du spekulieren! Das war bisher mein Credo...
In deinem Fall (und in Millionen anderer...) kannst du mit der Raubrittermentalität unseres Staates und der Inflation schwer nur noch Vermögen aufbauen. Dein Einkommen wird mit bis zu 50% versteuert -ohne indirekte Steuern- dann werden deine versteuerten Anlagen (Gewinne+Zinseinnahmen hieraus) NOCHMALS abgesteuert mit Spekulationssteuern+Kapitalertragssteuern+++++und, und, und

Einzigster Ausweg und Lösung für mich, als ich in deinem Alter war; Immobilie kaufen, selbst 3 Jahre nutzen und (derzeit noch) STEUERFREI MIT GEWINN veräußern. Den Gewinn in nächste Immobile und so weiter....

Gruß, Broker
 
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ReneG

Jeder Tag ist ein guter Tag.
   Autor
9 März 2019
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1.443
Haltet Euch nicht allzu sehr an diesen Steuer-Klageliedern auf...
Alles was ich mir wünsche ist, nächstes Jahr gerne 1 Mio. Euro Steuern nachzahlen zu müssen! Warum wohl?

LG
 
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robbbbor

Hat nicht gepasst
Thread Starter
   Ex Member
Thread Starter
2 März 2019
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Wie seht ihr das? Habt ihr dazu Erfahrungen / Meinungen?
Stellt sich die Frage, was man erreichen will.

Wenn man mit 40 nur noch in Teilzeit und ein paar Jahre später gar nicht mehr arbeiten will, dann klappt das - ganz nüchtern betrachtet - nur, wenn man im Hier und Jetzt Vollgas gibt.
Einkommen steigern, Sparquote optimieren und stabil investieren.

Wer so einen Weg verfolgt, sollte das aber aus Überzeugung machen und den "frugalen" oder auch sparsamen Lebensstil nicht als Verzicht sehen.

Geht's hingegen "nur" darum, eventuell ein paar Jahre früher in Rente zu gehen und die Rentenlücke zu schließen, kann man es schon etwas ruhiger angehen lassen, weil dann neben dem investierten Kapital vor allem die lange Ansparzeit für einen arbeitet.

Ich weiß ja nicht, wie hoch dein Einkommen bzw. deine Sparrate ist, aber ich finde es gut, wenn man sich das anhand eines Zahlenbeispiels verdeutlich.

Angenommen du gibst die nächsten 15 Jahre Gas und sparst jeden Monat 1.500€ (kann natürlich jede andere im Verhältnis zum Einkommen hohe Sparrate sein), dann kommst du bei marktüblichen 7% auf 469.472,95€.

Lässt du dir aber bis Anfang 60 Zeit (Ansparzeit 30 Jahre), müsstest du für dasselbe Endkapital nur 399€ pro Monat investieren und könntest von der Differenz den ein oder anderen Flug nach Thailand finanzieren.

Im Szenario mit den 15 Jahren und 1.500€ Sparrate stellt sich natürlich die Frage, was man mit dem Kapital mit Mitte 40 anfängt.
Ich will jetzt nicht sagen, dass knapp 500.000€ wenig sind, aber bei einer Lebenswartung von ca. 80 Jahren, dürfte das noch nicht genug Kapital sein, um seinen Job an den Nagel hängen zu können.

Klar, in der Situation hat man dann ein Luxusproblem. Immerhin könnte man sich schon allein von den Dividenden ein paar Flüge in der Business Class leisten.

Wie man es dreht oder wendet, man kann für beide Optionen gute Argumente finden.

Wenn mit 50 die Krebsdiagnose kommt und man nur Verzichtet hat, weil man seine Träume auf irgendwann verschoben hat, ärgert man sich.
Genauso gut kann es aber darauf hinauslaufen, dass man gesund bleibt und sich ein Kollege in den Frühruhestand nach Thailand verabschiedet, während man selbst noch jahrelang arbeiten muss, weil man vorher zu wenig auf die Seite gelegt hat.

Ich persönlich seh mich eher im Lager der Sparsamen, dennoch gebe ich z.B. für Komfort, Flexibilität, Spontanität und Erlebnisse auch mal etwas mehr aus. Auf (schnelllebigen) Konsum verzichte ich aber komplett.

Mir gibt mein Depot ein unglaubliches Gefühl von Freiheit und Sicherheit. Mit jedem Euro, den ich zusätzlich investiere verfestigt sich dieses Gefühl.
Dadurch ergeben sich früher oder später auch diverse Möglichkeiten (Sabbatical, Teilzeit, Frührente, usw.)

Egal welchen Weg man einschlägt, ist es gerade in unserem Alter wichtig, dass man überhaupt investiert und beständig dabeibleibt.
 

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