@neitmoj
Natürlich weiß man, wieso Unternehmen in einem bestimmten Index sind.
Hier kannst du das auf über 100 Seiten nachlesen:
Index methodology (nach MSCI Global Investable Market Index suchen)
Aber auch ohne das ganze Paper zu studieren, sind die Kriterien für z.B. den MSCI World eindeutig und leicht nachzuvollziehen.
1. Aktien aus Developed Countries. Die Definition von Developed Countries bzw. Industrienationen sollte mehr oder weniger unstrittig sein.
2. Large- und Mid-Caps, d.h. Alle Unternehmen, welche 85% der gesamten Marktkapitalisierung abdecken.
3. Gewichtung nach Marktkapitalisierung. Hat der Gesamtmarkt eine Free-Float-Marktkapitalisierung von X€ und z.B. Apple von Y€, dann wird Apple mit Y/X gewichtet.
Mehr muss man nicht verstehen, weil es quasi nichts anderes als eine simple Rangliste ist.
Natürlich gibt es noch tausende ETFs, die sich auf bestimmte Branchen (Tech, Pharma usw.) oder Faktoren (value, momentum usw.) stützen.
Dass man sich bei diesen ETFs hinsichtlich der Bewertung und Gewichtung noch eigene Gedanken machen sollte, ist klar. (z.B. ob Unternehmen X eine disruptive Tech-Aktie ist und deshalb zurecht mit x% im MSCI Disruptive Technology Index ist)
Da geb ich dir auch recht. Es gibt mittlerweile so viele Schrott-EFTs (z.B. MSCI Millennials oder MSCI Women‘s Leadership), mit denen MSCI und die Banken möglichst viele Kunden anlocken wollen, nur weil der Name „cool“ (MSCI Gaming, MSCI Disruptive Technology, MSCI Clean Energy wurde auch wie blöd gekauft…) klingt. Sobald man auf eine Branche oder Faktoren wettet, muss man sich natürlich tiefer mit der Materie auseinandersetzen.
Das hat aber nichts mit (m)einem breit gestreuten Weltportolio, das nach klaren Regeln aufgebaut ist, zutun.
Hast du eine Quelle dafür, dass Aktien mit „durchschnittlich mehrjähriger Verzögerung“ in einem MSCI ETF landen?
Laut MSCI werden die Indizes einmal im Quartal neu bewertet und die Neugewichtung einzelner Positionen im ETF wird vom ETF-Anbieter teilweise minütlich gemacht.
Du hast ebenfalls recht, dass man sich zwangsläufig Ladenhüter oder Insolvenzen wie Wirecard einkauft und die vollen Verluste tragen muss.
Deshalb ist Diversifikation das A und O.
Als Wirecard vom 25.06.-26.06.2020 von 11,88€ auf 1,42€ abgeschmiert ist, hat sich mein Portofolio gerade einmal um ca. 0,30%-Punkte bewegt.
Also kann man solche Einzelschicksale vernachlässigen und den Fokus auf das langfristige Wachstum richten.
So viel zum Thema Aktien…
Ich hab die letzten Jahre jeweils mehrere Monate am Stück in Thailand gelebt.
Dieses Jahr hab ich mal meine monatlichen Ausgaben notiert und bin auf folgende Summe gekommen:
Wohnort: Sathon, Bangkok direkt am Lumphini Park nahe der deutschen Botschaft
Wenn man bedenkt, dass Bangkok das teuerste Pflaster Thailands ist, ich beim Essen sicherlich nicht gespart und mir einen schönen Roller gemietet hab, versteh ich nicht, wie du bei einem normalen Alltag auf 5.000€ pro Monat kommst.
Ich hätte meine Ausgaben ohne große Anstrengung locker noch um 30% reduzieren können.
5.000€ als monatliches Budget ist schon etwas übertrieben.
Natürlich weiß man, wieso Unternehmen in einem bestimmten Index sind.
Hier kannst du das auf über 100 Seiten nachlesen:
Index methodology (nach MSCI Global Investable Market Index suchen)
Aber auch ohne das ganze Paper zu studieren, sind die Kriterien für z.B. den MSCI World eindeutig und leicht nachzuvollziehen.
1. Aktien aus Developed Countries. Die Definition von Developed Countries bzw. Industrienationen sollte mehr oder weniger unstrittig sein.
2. Large- und Mid-Caps, d.h. Alle Unternehmen, welche 85% der gesamten Marktkapitalisierung abdecken.
3. Gewichtung nach Marktkapitalisierung. Hat der Gesamtmarkt eine Free-Float-Marktkapitalisierung von X€ und z.B. Apple von Y€, dann wird Apple mit Y/X gewichtet.
Mehr muss man nicht verstehen, weil es quasi nichts anderes als eine simple Rangliste ist.
Natürlich gibt es noch tausende ETFs, die sich auf bestimmte Branchen (Tech, Pharma usw.) oder Faktoren (value, momentum usw.) stützen.
Dass man sich bei diesen ETFs hinsichtlich der Bewertung und Gewichtung noch eigene Gedanken machen sollte, ist klar. (z.B. ob Unternehmen X eine disruptive Tech-Aktie ist und deshalb zurecht mit x% im MSCI Disruptive Technology Index ist)
Da geb ich dir auch recht. Es gibt mittlerweile so viele Schrott-EFTs (z.B. MSCI Millennials oder MSCI Women‘s Leadership), mit denen MSCI und die Banken möglichst viele Kunden anlocken wollen, nur weil der Name „cool“ (MSCI Gaming, MSCI Disruptive Technology, MSCI Clean Energy wurde auch wie blöd gekauft…) klingt. Sobald man auf eine Branche oder Faktoren wettet, muss man sich natürlich tiefer mit der Materie auseinandersetzen.
Das hat aber nichts mit (m)einem breit gestreuten Weltportolio, das nach klaren Regeln aufgebaut ist, zutun.
Hast du eine Quelle dafür, dass Aktien mit „durchschnittlich mehrjähriger Verzögerung“ in einem MSCI ETF landen?
Laut MSCI werden die Indizes einmal im Quartal neu bewertet und die Neugewichtung einzelner Positionen im ETF wird vom ETF-Anbieter teilweise minütlich gemacht.
Du hast ebenfalls recht, dass man sich zwangsläufig Ladenhüter oder Insolvenzen wie Wirecard einkauft und die vollen Verluste tragen muss.
Deshalb ist Diversifikation das A und O.
Als Wirecard vom 25.06.-26.06.2020 von 11,88€ auf 1,42€ abgeschmiert ist, hat sich mein Portofolio gerade einmal um ca. 0,30%-Punkte bewegt.
Also kann man solche Einzelschicksale vernachlässigen und den Fokus auf das langfristige Wachstum richten.
So viel zum Thema Aktien…
Ich hab die letzten Jahre jeweils mehrere Monate am Stück in Thailand gelebt.
Dieses Jahr hab ich mal meine monatlichen Ausgaben notiert und bin auf folgende Summe gekommen:
Wohnort: Sathon, Bangkok direkt am Lumphini Park nahe der deutschen Botschaft
- Miete: 650€ inkl. Strom, Wasser und Internet für 65qm, 3 Zimmer, 2 Badezimmer, Balkon
- Mobilität: 150€ Miete Roller (neuer Forza 300) + 20€ Spritkosten + 20€ Taxi bzw. BTS
- Handy: 9€ unlimited Internet mit begrenzter Geschwindigkeiten (glaube 5 Mbit oder so)
- Essen: 600€-700€ (also so um die 20€ pro Tag für meist zwei Personen) setzen sich aus Streetfood, Garküchen, normalen Restaurants und mindestens 1x pro Woche besseren Restaurants zusammen. Ich esse jeden Tag "auswärts", bestelle über Grab oder nehme mir irgendwo etwas mit. Kochen ist nicht so mein Ding, weil ich einerseits keine asiatischen Gerichte zubereiten kann / will und andererseits Zutaten für deutsche / europäische Gerichte, insbesondere Käse oder vernünftiges Fleisch teuer sind, sodass sich Kochen kaum lohnt.
- Kleinigkeiten vom 7/11, Hygieneartikel, Getränke, Zigaretten: 150€
- Krankenversicherung: 35€ Langzeitreiseversicherung Allianz
- Nachtleben: 0€ da die Clubs und Bars in Bangkok auf Grund von Corona geschlossen sind bzw. waren
Wenn man bedenkt, dass Bangkok das teuerste Pflaster Thailands ist, ich beim Essen sicherlich nicht gespart und mir einen schönen Roller gemietet hab, versteh ich nicht, wie du bei einem normalen Alltag auf 5.000€ pro Monat kommst.
Ich hätte meine Ausgaben ohne große Anstrengung locker noch um 30% reduzieren können.
5.000€ als monatliches Budget ist schon etwas übertrieben.
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