Willkommen in unserer Community
Möchtest du dem Forum beitreten? Das gesamte Angebot ist kostenlos.
Registrieren
Smurf Bar
Borussia Park

Die Börsen. Märkte die alles außer Som Tam handeln.

Andy

biker-Bergmann
    Aktiv
24 August 2010
334
442
903
leider nicht Thailand...
Insgesamt hier recht interessante Analysen (y)...danke auch an die "Beantworter" meines Beitrags...ich glaube ich werde hier künftig häufiger reinschauen, liest sich ja besser als im "Der Aktionär"...und das meine ich nicht ironisch...;)
 

stroker

Siamkatzen-Dompteur
   Autor
1 April 2010
1.561
2.642
2.163
Süddeutschland
Glaube Otto meint nicht die Aktien, sondern die Steuerfreie Dividende.

Da die Dividende der Deutschen Telekom in vollem Umfang aus dem steuerlichen Einlagekonto im Sinn des § 27 des Körperschaftsteuergesetzes geleistet wird, erfolgt die Auszahlung ohne Abzug von Kapitalertragsteuer und Solidaritätszuschlag.


Gruss maddin
Auch für die steuerfreie Dividende werden die Schmarotzer vom Staat noch etwas finden, um Bürger noch mehr auszuplündern. Ich habe mir einen perönlichen Versicherungs-/Stiftungsmantel in einem dafür spezialisierten Land basteln lassen, wodurch das Vermögen von der Person rechtssicher getrennt wird. Damit läßt sich auch ein Wegzugssteuer vermeiden, wenn eigen Unternehmen dort eingeracht werden. Auch kann ich ich der Stiftung einen Kredit geben zu geringen Zinsen und so langfristig ohne Schenkungssteuer durch die Wirkung der Inflation Vermögen in die Stiftung flie0en lassen, die dann natürlich selbst Sachwerte dafür hält. Privat Kaufkraft reduziert, in der Stiftung ausbebaut. Als Begünstigter kann ich das später nutzen oder an die Familie weitergeben, wenn ich nicht mehr in Kummerland steuerpflichtig bin. Mit steuerlichem Wohnsitz Paraguay und Aufenthalten in Ländern jährlich unter 183 Tagen ist das Thema Steuern auf Kapitalerträge dann entgültig vorbei. Selbst wenn ich später doch in einem Hochsteuerland bleibe, ist momentan die steuerfreie Akkmualtion und der der Zinseszins Effekt bei ca. 0.8-1% % Kosten pro Jahr interessant.

Wer kennt sich mit ausländischen Kapitalerträgen in Thailand aus, wenn diese über 1 Jahr investiert waren und nicht direkt zugeflossen sind. Befreundete Anwälte sehen in dem Fall eine Möglichkeit, nahezu steurfrei Kapitalerträge einzusammeln. Dagegen sind Renten und alles was direkt zufließt in Thailand zu zu versteuern. Ich habe mich mit der Steuergesetzgebung in Thailand bisher nicht selber beschäftigt, kann deshal hier dazu keine verlässlichen Aussagen treffen. Ich weiß nur, dass einige Anwälte Thailand als Mosaikstein spielen und dabei erhebliche Steuern sparen.
 
Zuletzt bearbeitet:

Ram0815

Schorsch
    Aktiv
18 April 2009
1.525
2.879
1.813
Süddeutschland
Wenn du Kapitalerträge die in deiner Stiftung (oder in DE) nicht im selben Jahr (ich bin mir nicht sicher ob sich das auf Kalenderjahr oder auf einen 365 Tage Zeitraum bezieht) einführst dann ist das in TH steuerfrei.

Renten/Pensionen werden in TH nicht besteuert, Vorbehalt siehe oben.

Gibt auch ein Blog das sich damit beschäftigt The Thailand Life | Award-Winning Thai Blog

Ich finde es ist legitim, legale Möglichkeiten zur Steuerersparnis auszunutzen. Aber ein Finanzamt als "Schmarotzer" zu bezeichnen ist nicht fair. Der Staat stellt wichtige Güter zur Verfügung, Bildung, Verkehr, Forschung, (Rechts-) Sicherheit, ohne die nix geht. Und das kostet eben auch Geld das über Steuern erhoben wird.

Ich habe weltweit mit Behörden gearbeitet und würde deutsche Behörden sicherlich unter den top 10 - 20 einordnen was Professionalität und Effizienz angeht.
 

stroker

Siamkatzen-Dompteur
   Autor
1 April 2010
1.561
2.642
2.163
Süddeutschland
Wenn du Kapitalerträge die in deiner Stiftung (oder in DE) nicht im selben Jahr (ich bin mir nicht sicher ob sich das auf Kalenderjahr oder auf einen 365 Tage Zeitraum bezieht) einführst dann ist das in TH steuerfrei.

Renten/Pensionen werden in TH nicht besteuert, Vorbehalt siehe oben.

Gibt auch ein Blog das sich damit beschäftigt The Thailand Life | Award-Winning Thai Blog

Ich finde es ist legitim, legale Möglichkeiten zur Steuerersparnis auszunutzen. Aber ein Finanzamt als "Schmarotzer" zu bezeichnen ist nicht fair. Der Staat stellt wichtige Güter zur Verfügung, Bildung, Verkehr, Forschung, (Rechts-) Sicherheit, ohne die nix geht. Und das kostet eben auch Geld das über Steuern erhoben wird.

Ich habe weltweit mit Behörden gearbeitet und würde deutsche Behörden sicherlich unter den top 10 - 20 einordnen was Professionalität und Effizienz angeht.
Schmarotzer deshalb, weil ein Land sicher nicht die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit haben muss, um unnötigen Unsinn und Liebhaberprojekte zu Lasten des Souveräns zu finanzieren. Jedes Jahr zusätzlich Milliardensummen meinen veruntreuen zu müssen für Wohltaten überall auf der Welt und die Alimentierung von Bullshit bei gleichzeitig nur noch 15 Millionen Nettosteurzahlern führt langfristig sicher prognostizierbar in den finanziellen Kollaps. Ein Staat benötigt Einnahmen für die Infrastruktur und soziale Ausgleiche, eine übermäßige Ausplünderung ist jedoch nicht erforderlich. Ich bleibe dabei. Ein Land mit der höchsten Steuer- und Abgabenlast weltweit ist ein Parasit. Wer gut ausgebildet und noch jung ist, verläßt das Land. So machen es ca. 200 000 jedes Jahr. Die Staatsquote steigt ständig, die Anzahl der Bullshit Jobs auch. Das Gegenteil wäre langfristig zielführend. Doppelt so viel Nettosteuerzahler im Land wären anzustreben mit gut bezahlten Jobs in Zukunftsbranchen. Statt dessen werden zusätzliche Fax Bediener in Behörden eingestellt und der Souverän immer mehr ausgeplündert. 2/3 dieser Fax Bediener Bullshit Job können wegdigitalisiert werden und dieses Personal in produktive Tätigkeit gebracht werden, die dann ihre Kosten selbst erwirtschaften. Ich bin auch ein klarer Gegner von Entwicklungshilfe Zahlungen an China in Höhe von hunderten Millionen jährlich und der Rettung von Ländern, die mit Geld nicht umgehen können sowie von der ungehinderten illegalen Einwanderung von Glücksrittern aller Art in Harz 4. Dafür ist so ein System nicht erschaffen worden, sondern für Härtefälle in der eigenen Bevölkerung, die wirklich nicht in der Lage sind, ihre Kosten aus welchem Grund auch immer zu erwirtschaften. Heute wird das Sozialsystem doch als Alimentierung für alle und jeden misbraucht, der/die bei drei nicht auf dem Baum ist, während der fleißige ECHTE Leistungsträger nur noch ausgeplündert wird. Was ist das denn anderes als schmarotzen? Der Fisch stink vom Kopf.

Abhlife wäre nur noch möglich durch ein direktes Stimmrecht des Souveräns bei ALLEN wichtigen politischen Entscheidungen, ggf. sogar wieder mit einem gewichten Stimmenanteil auf Basis der letzten Steuerlast, nach dem Motto wer anschafft bestimmt auch wofür Ausgaben erfolgen. Momentan bestimmen 70 % der Bevölkerung, die ihre Kosten nicht erwirschaften, dass die Ausplünderung der Leistungsträger noch steigerungsfähig ist. Nach dem finanziellen Kollaps wird die staatliche Kleptomanie zur Finanzierung unnötiger Wohltaten zum Auslaufmodell und der Standort für Investoren und Leistungsträger wieder attraktiver gestaltet werden müssen. Andernfalls geht es langfristig in Richtung Drittweltland. Es wird dann auch verteilt aber der Kuchen ist deutlich kleiner und der Verdienst bei Bullshit Jobs korreliert wieder mit einer Bullshit Entlohnung, was zur Umorientierung zu produktiveren und besser bezahlten Jobs führt.

Ein typischer Bullshit Job ist m.E. ein Bildschirmvorleser, also das z.B. Personal in einem Reisebüro. Das sind unrentable Jobs, heute findet jeder online bessere Angebote 24/7 online. Faxbediener in Behörden mit Formularen in 3-facher Ausführung sind ebensolche Kandidaten, jedoch wird beim Staat und Kommunen ehr Personal auf- statt abgebaut. Die Staatsquote steigt, die Steuer- und Abgabenlast auch.

Das beste Beispiel, wie es nicht funktioniert ist Venezuela. Trotz riesiger Bodenschätze z.B. Ölresourcen wie denen von Saudi Arabien hat man es geschafft, das Land an die Wand zu fahren, weil nur verteilt aber nichts mehr geleistet wurde. ECHTE Leistungsträger und rentable Unternehmen wurden enteignet und kaltgestellt, die Staatsquote ständig erhöht bis gar nichts mehr funktionierte.

Der Begriff Parasit für einen unverhältnis gefräßigen Staat erscheint mir sehr passend. Oberflächlich gesehen werden Wohltaten getätigt, wer genauer hinsieht, erkennt den langfristigen Selbstmord eines Standortes und einer Gesellschaft, in der Vermögen dann ggf. etwas ausgeglichener verteilt ist, jedoch langfristig alle arm werden, weil kaum mehr jemand den Karren rentalbel zieht.
 
Zuletzt bearbeitet:

maddin

Neuer Benutzer
Inaktiver Member
22 Oktober 2008
155
78
858
Mit steuerlichem Wohnsitz Paraguay und Aufenthalten in Ländern jährlich unter 183 Tagen ist das Thema Steuern auf Kapitalerträge dann entgültig vorbei. S
Offtopic

Paraguay schönes Land habe einen Kollegen der lebt da für immer (so sein Plan) hat Cédula ( Aufenthaltsrecht ) und seine Guaraní/$ bei Cooperativas angelegt.

Selbst für den Dollar gab es noch Zins bei den Banken. Er lebt dort deshalb machen ihm die Währungsschwankungen nicht so viel aus.

Gruss maddin
 
Pattayareise

Badabuu

Member Inaktiv
Inaktiver Member
23 August 2016
151
228
923
Na ja, die Kosten für Flüchtlinge, Entwiclungshilfen usw liegen jährlich bei ca 22 Milliarden Euro, alleine die Rüstungskosten in Deutllschland liegen schon bei über 44 Milliarden auch haben wir in Deutschland jährlich ca. 411 Millarden an Ausgaben für unsere Gesundheit

Ich denke eines der größten Probleme, wo viel Geld verschwendet wird ist, wenn Firmen wie Amazon, Starbucks, Mc Donald´s, IKEA!, Apple, Zara, Disney, Facebook, aber auch LUTZ oder Raiffeisen und und und, hier keine Steuern zahlen, und unsere Banken wie die Deutsche Bank, oder auch Commerzbank dabei noch behilflich sind.
Europaweit gehen damit jährlich ca 1000 !!! Milliarden an Steuern verloren

Wir können uns „sinnvolle“ Enwticklungshilfe und auch die Sozialhilfe locker leisten, wenn sich die dicken Grossverdiener mal fair daran beteiligen würden.

Aber ich denke das Thema gehört woanders hin 😉
 

Ram0815

Schorsch
    Aktiv
18 April 2009
1.525
2.879
1.813
Süddeutschland
Schmarotzer deshalb, weil ein Land sicher nicht die höchste Steuer- und Abgabenlast weltweit haben muss, um unnötigen Unsinn und Liebhaberprojekte zu Lasten des Souveräns zu finanzieren. Jedes Jahr zusätzlich Milliardensummen meinen veruntreuen zu müssen für Wohltaten überall auf der Welt und die Alimentierung von Bullshit bei gleichzeitig nur noch 15 Millionen Nettosteurzahlern führt langfristig sicher prognostizierbar in den finanziellen Kollaps. Ein Staat benötigt Einnahmen für die Infrastruktur und soziale Ausgleiche, eine übermäßige Ausplünderung ist jedoch nicht erforderlich. Ich bleibe dabei. Ein Land mit der höchsten Steuer- und Abgabenlast weltweit ist ein Parasit. Wer gut ausgebildet und noch jung ist, verläßt das Land. So machen es ca. 200 000 jedes Jahr. Die Staatsquote steigt ständig, die Anzahl der Bullshit Jobs auch. Das Gegenteil wäre langfristig zielführend. Doppelt so viel Nettosteuerzahler im Land wären anzustreben mit gut bezahlten Jobs in Zukunftsbranchen. Statt dessen werden zusätzliche Fax Bediener in Behörden eingestellt und der Souverän immer mehr ausgeplündert. 2/3 dieser Fax Bediener Bullshit Job können wegdigitalisiert werden und dieses Personal in produktive Tätigkeit gebracht werden, die dann ihre Kosten selbst erwirtschaften. Ich bin auch ein klarer Gegner von Entwicklungshilfe Zahlungen an China in Höhe von hunderten Millionen jährlich und der Rettung von Ländern, die mit Geld nicht umgehen können sowie von der ungehinderten illegalen Einwanderung von Glücksrittern aller Art in Harz 4. Dafür ist so ein System nicht erschaffen worden, sondern für Härtefälle in der eigenen Bevölkerung, die wirklich nicht in der Lage sind, ihre Kosten aus welchem Grund auch immer zu erwirtschaften. Heute wird das Sozialsystem doch als Alimentierung für alle und jeden misbraucht, der/die bei drei nicht auf dem Baum ist, während der fleißige ECHTE Leistungsträger nur noch ausgeplündert wird. Was ist das denn anderes als schmarotzen? Der Fisch stink vom Kopf.

Abhlife wäre nur noch möglich durch ein direktes Stimmrecht des Souveräns bei ALLEN wichtigen politischen Entscheidungen, ggf. sogar wieder mit einem gewichten Stimmenanteil auf Basis der letzten Steuerlast, nach dem Motto wer anschafft bestimmt auch wofür Ausgaben erfolgen. Momentan bestimmen 70 % der Bevölkerung, die ihre Kosten nicht erwirschaften, dass die Ausplünderung der Leistungsträger noch steigerungsfähig ist. Nach dem finanziellen Kollaps wird die staatliche Kleptomanie zur Finanzierung unnötiger Wohltaten zum Auslaufmodell und der Standort für Investoren und Leistungsträger wieder attraktiver gestaltet werden müssen. Andernfalls geht es langfristig in Richtung Drittweltland. Es wird dann auch verteilt aber der Kuchen ist deutlich kleiner und der Verdienst bei Bullshit Jobs korreliert wieder mit einer Bullshit Entlohnung, was zur Umorientierung zu produktiveren und besser bezahlten Jobs führt.

Ein typischer Bullshit Job ist m.E. ein Bildschirmvorleser, also das z.B. Personal in einem Reisebüro. Das sind unrentable Jobs, heute findet jeder online bessere Angebote 24/7 online. Faxbediener in Behörden mit Formularen in 3-facher Ausführung sind ebensolche Kandidaten, jedoch wird beim Staat und Kommunen ehr Personal auf- statt abgebaut. Die Staatsquote steigt, die Steuer- und Abgabenlast auch.

Das beste Beispiel, wie es nicht funktioniert ist Venezuela. Trotz riesiger Bodenschätze z.B. Ölresourcen wie denen von Saudi Arabien hat man es geschafft, das Land an die Wand zu fahren, weil nur verteilt aber nichts mehr geleistet wurde. ECHTE Leistungsträger und rentable Unternehmen wurden enteignet und kaltgestellt, die Staatsquote ständig erhöht bis gar nichts mehr funktionierte.

Der Begriff Parasit für einen unverhältnis gefräßigen Staat erscheint mir sehr passend. Oberflächlich gesehen werden Wohltaten getätigt, wer genauer hinsieht, erkennt den langfristigen Selbstmord eines Standortes und einer Gesellschaft, in der Vermögen dann ggf. etwas ausgeglichener verteilt ist, jedoch langfristig alle arm werden, weil kaum mehr jemand den Karren rentalbel zieht.
Ich weiss nicht warum du dich so aufregst. Dei deutsche Staatsquote ist weit unter dem EU Durchschnitt (und sinkt übrigens seit 20 Jahren) EU - Staatsquoten in den Mitgliedstaaten | Statista

Mal ernsthaft, mit deinem volkswirtschaflichen Hintergrundwissen investierst du tatsächlich an der Börse? Da wirst du gaaanz viel masel tov brauchen.
 
  • Like
Reaktionen: neitmoj und Pauljb

Ram0815

Schorsch
    Aktiv
18 April 2009
1.525
2.879
1.813
Süddeutschland
DE ist 3 % unter der Euro Zone und 2.3 % unter der EU (ex UK) Zone. Das schaut jetzt mal für einfach gestickte Lichtchen nicht nach viel Geld aus aber ist aber eine Menge. 3% vom BIP (i.e 3 % von 3.330 Milliarden). Da gehts um richtig viel Geld.

"Bananen Republik"? Ich hab in vielen Entwicklungsländern gearbeitet aber ich würde nie ein Land so bezeichnen und schon garnicht mein eigenes das mir meine eigen Ausbildung (kostenlos) bezahlt hat und Studium und Gesundheitsvorsorge und vieles mehr. Du hattest die selben Möglichkeiten und wenn du das nicht mitnehmen konntest dann ist das Schade.

Kein Grund Deutschland als "Bananenrepublik" zu beschimpfen, frag dich lieber was du hättest besser machen können.

Irland? Echt? Ich hab einen irischen Freund dessen Tochter ein Kind hat das autistisch ist. Der ist jetzt fast 70 und muss immer noch als Freelancer arbeiten um die Behandlung des Kindes zu bezahlen. Der wäre super happy wenn die Tochter in einer deutschen oder schweizer KV währe ann könnte er aufhören zu arbeiten.

Wenn du eh glaubst dass Statistiken alle gefälscht sind dann ist ziemlich sinnlos mit dir zu diskutieren. Du stickst dir deine eigen Realität zusammen, unbelastet von Zahlen und Fakten.
 

joe

Member Inaktiv
Inaktiver Member
27 Juni 2010
722
3.930
2.145
In dem Fond werden 20% als Liquiditätsreserve gehalten und je nach Situation am Aktienmarkt, wird die Liquidität in Aktien umgeschichtet.
Cool , ist ziemlich ähnlich wie ich es handhabe.
20% Cash ( rein Investment, kein Notgroschen usw.)
und dann nachkaufen je nach Rücksetzer in 2 Tranchen.
 

Deichkieker

Bangkokianerinnenliebhaber
Thread Starter
   Ex Member
Thread Starter
12 September 2015
1.510
9.352
2.965
Cool , ist ziemlich ähnlich wie ich es handhabe.
20% Cash ( rein Investment, kein Notgroschen usw.)
und dann nachkaufen je nach Rücksetzer in 2 Tranchen.
Das plane ich gerade mit Gold / Daytradingkonto. 15% Gold, 5% Tradingkonto.
Letzteres ist schon lange da, das Gold fehlt noch.
 
  • Like
Reaktionen: joe

stroker

Siamkatzen-Dompteur
   Autor
1 April 2010
1.561
2.642
2.163
Süddeutschland
der grüne Chart zeigt die Wertentwicklung der amerikanischen Top 500 Unternehmen (S&P 500), der unterste Chart zeigt die Performance der europäischen Top 600 Unternehmen (Stoxx Europe 600) über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Der Vergleich zeigt recht deutlich was die Kombination aus Genderwahn, Klimahüpfen, Bürokratie und die Behinderung der Wirtschaft auf allen Ebenen langfristig bewirkt.

Ich setze deshalb gerne strategisch auf die US und Asien bei gleichzeitiger Spekulation auf fallende Kurse in Europa, ggf. gehebelt.

I.d.R. fallen die europäischen Kurse bei Börseneinbrüchen stärker als die Kurse in den USA, weil die Amerikaner in Krisenzeiten aufgrund von Margin Calls Kapital aus Europa abziehen, um Bonitätsanforderungen in den USA zu bedienen, womit ich in Krisen ggf. sogar Gewinne einstreiche. Zeitgleich steigt ggf. der Dollar infolge der spontanen Kapitalzufüsse in die USA.

Bei steigenden Kursen sind die USA i.d.R. ebenfalls langfristig im Vorteil.

Kann man deutlicher darstellen, dass in Europa hohes Optimierungspotential besteht?

Performance.JPG

Ggf. einfach mal selbst darüber nachdenken, ob flächendeckende Investments in Europa sinnvoll sind.
 

Deichkieker

Bangkokianerinnenliebhaber
Thread Starter
   Ex Member
Thread Starter
12 September 2015
1.510
9.352
2.965
Hallo, aber Du meinst hoffentlich nicht den Goldindex / Future zum Daytrding ? Das ist einer der Titel die ich dir so nach min. 2 J. Training anraten würde.
Nur meine Meinung. Oder willst Du gar das Gold selbst handel ? Weil Du schreibst "das Gold fehlt noch " ??
Nein Gold physisch.
 

Pauljb

Member Inaktiv
Inaktiver Member
1 Dezember 2018
290
338
1.153
@stroker du hast schon recht, dass die Amerikanische Wirtschaft sich besser entwickelt als die Europäische, aber der Aktienmarkt spiegelt das viel zu extrem wieder.

Das liegt auch daran, dass die Amerikaner einfach mehr auf Aktien setzen als die Europäer(besonders wir Deutschen) und typisch kaufen diese lieber den S&P 500 als Europäische Aktien/Fonds.

Aus diesem Grund ist auch die KGV vom S&P 500 viel höher als die vom Eurostoxx oder DAX z.b.
 

stroker

Siamkatzen-Dompteur
   Autor
1 April 2010
1.561
2.642
2.163
Süddeutschland
@stroker du hast schon recht, dass die Amerikanische Wirtschaft sich besser entwickelt als die Europäische, aber der Aktienmarkt spiegelt das viel zu extrem wieder.

Das liegt auch daran, dass die Amerikaner einfach mehr auf Aktien setzen als die Europäer(besonders wir Deutschen) und typisch kaufen diese lieber den S&P 500 als Europäische Aktien/Fonds.

Aus diesem Grund ist auch die KGV vom S&P 500 viel höher als die vom Eurostoxx oder DAX z.b.
ich sehe es etwas anders. Europa ist eigentlich bei allen Zukunftsbranchen nicht wirklich präsent. Die höheren Bewertung liegt auch zum Teil daran, dass das höhere Wachstum eingepreist ist.

Ich habe mal für 10, 20, 30 Jahre den Unterschied zwischen Unternehmen mit 0, 10 und 20 % jährlichem Ergebniswachsum und verschieden Dividenden Zuwachsraten akkumuliert. dann ist schnell klar, wieso die Bewertung deutlich höher sein können, wenn ein Unternehmen in wenigen Jahren quasi in die Bewertung hineinwächst, während eine Bude ohne Wachstum mit einem KGV von 8 nur dann nicht zu teuer ist, wenn quasi alles ausgeschüttet wird. Sollte jedoch der Gewinn im Unternehmen verbleiben und der Gewinn sich über die Jahre nicht erhöhen, verbrennt die Bude nur Geld. In dem Fall fasse ich das Unternehmen nicht einmal mit der Kneifzange an.

Divedenden sind so ein Thema für sich aber meiner Meinung nach recht einfach wirtschaftlich sinnvoll einzuordnen. Schaft es ein Unternehmen auf eibehaltene Gewinn höhere Eigenkapitalrenditen zu erwirtschaften, die über den Kapitalkosten liegen und in Folge den Gewinn jährlich in gleicher Grüßenordnung zu erhöhen, sollte das Geld im Unternehmen verbleiben. Ist das unternehmen nicht in der Lage einen entsprechenden Merwert mindestens in der Größenordnung der Kapitalkosten zu erzielen, sollte das Geld ausgeschüttet werden, weil das Unternehmen mit dem Geld nichts ausreichend rentables anzufangen weiß. Ist der Umsatz nicht mehr steigerbar, sollte eher die Kostenstruktur optimiert werden und das überschüssige Eigenkapital abgezogen werden. Unrentabel irgendetwas zuzukaufen oder unrentable Projekte anzufangen, weil das Managment nicht weiß, wohin mit dem Geld, ist oft der Anfang vom langfristigen Ende. Ich verabschiede mich dann lieber. Selbst hohe Buchwerte sind of irrelevant, weil diese quasi nie and den Aktionär fließen, wenn ein Unternehmen nicht mehr rung läuft sondern für Abfindungen etc. drauf geht oder lanfristig aufgezerrt wird. Der Aktionär hat davon i.d.R. nichts.

Einfache Regel, wo kein Wachstum ist, ist alles Mist. Ausnahme wäre dann nur noch eine akzeptable und sicher zu prognostizierende Dividende.
 

Pauljb

Member Inaktiv
Inaktiver Member
1 Dezember 2018
290
338
1.153
@stroker ich gebe dir in einigen Punkten Recht aber nicht in allem, aber das wäre jetzt auch zu viel das auszudiskutieren.

Ich wollte einfach nur drauf hinweisen, dass die Entwicklung des Aktienmarkts der letzten 10 Jahre nicht die Entwicklung der Wirtschaft widerspiegelt.

Ich hab die Entwicklung eben mal grob zusammen gerechnet und komme auf die Ergebnisse.

Wirtschaftswachstum:

USA 2010-2019 + 21,6% Quelle ist hier Statista

EU 2010-2019 + 16.2% Quelle ist hier die Eu-Seite selbst.

Aktienmarkt:

S&P 500 2010-2019 + 276%

Stoxx Europe 600 2010-2019 +129% .

Also der US Aktienmarkt lief mehr als doppelt so gut wie der Europäische, wobei der Wirtschaftswachstum "nur" ca 25% mehr betrug.
 

Deichkieker

Bangkokianerinnenliebhaber
Thread Starter
   Ex Member
Thread Starter
12 September 2015
1.510
9.352
2.965
Ja da hast du recht @Pauljb.
Ein Grund, weshalb dies so auseinander driftet, ist gewiss der zerfall der Anleihemärkte und der Sparer-Zinsen
 
  • Like
Reaktionen: Pauljb

Pauljb

Member Inaktiv
Inaktiver Member
1 Dezember 2018
290
338
1.153
@Deichkieker
Mal etwas anderes, wenn ich mich nicht ganz täusche, warst du doch an Unilever interessiert, die hatten jetzt mal wieder einen Rücksetzer, könnte wieder interessant werden.
 

Deichkieker

Bangkokianerinnenliebhaber
Thread Starter
   Ex Member
Thread Starter
12 September 2015
1.510
9.352
2.965
@Deichkieker
Mal etwas anderes, wenn ich mich nicht ganz täusche, warst du doch an Unilever interessiert, die hatten jetzt mal wieder einen Rücksetzer, könnte wieder interessant werden.
Ja hab ich gesehen. Warte sehnsüchtig darauf, Geld frei zu bekommen, durch meine 6 Flops. Dann bin ich sofort investiert bei allem was unter 49€ liegt.
 
  • Like
Reaktionen: Pauljb

Karljogi

Gibt sich Mühe
    Aktiv
23 Oktober 2017
316
847
923
der grüne Chart zeigt die Wertentwicklung der amerikanischen Top 500 Unternehmen (S&P 500), der unterste Chart zeigt die Performance der europäischen Top 600 Unternehmen (Stoxx Europe 600) über einen Zeitraum von 10 Jahren.

Der Vergleich zeigt recht deutlich was die Kombination aus Genderwahn, Klimahüpfen, Bürokratie und die Behinderung der Wirtschaft auf allen Ebenen langfristig bewirkt.

Ich setze deshalb gerne strategisch auf die US und Asien bei gleichzeitiger Spekulation auf fallende Kurse in Europa, ggf. gehebelt.

I.d.R. fallen die europäischen Kurse bei Börseneinbrüchen stärker als die Kurse in den USA, weil die Amerikaner in Krisenzeiten aufgrund von Margin Calls Kapital aus Europa abziehen, um Bonitätsanforderungen in den USA zu bedienen, womit ich in Krisen ggf. sogar Gewinne einstreiche. Zeitgleich steigt ggf. der Dollar infolge der spontanen Kapitalzufüsse in die USA.

Bei steigenden Kursen sind die USA i.d.R. ebenfalls langfristig im Vorteil.

Kann man deutlicher darstellen, dass in Europa hohes Optimierungspotential besteht?

Anhang anzeigen 1708026

Ggf. einfach mal selbst darüber nachdenken, ob flächendeckende Investments in Europa sinnvoll sind.
Sehr schöne Analyse! Ich teile Deinen Einschätzung und investiere ähnlich.

Neben Deinen Gründen für USA / Asien sind meine Gedanken zu Investment in diese Regionen folgende
  1. demographische Entwicklung - und damit meine ich nicht "nur" die Geburtenrate. Wobei speziell China in diesem Bereich sicher auch Herausforderungen hat.
  2. die Rolle der Fed, speziell bei starken Rücksetzern in USA. Aufgrund der Bedeutung von Aktien für die Altersvorsorge in USA, halte ich es für die nächsten X Jahre für unwahrscheinlich, dass es zu einem lang anhaltenden Bärenmarkt kommt. Crashs wird es aufgrund exogener Shocks weiterhin geben, jedoch
  3. der Euro setzt m.E. einfach die falschen Anreize und stellt für die Eurozone ein Wettbewerbsnachteil dar
  4. .....
 

Ähnliche Themen