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Donlord

Member Inaktiv
Inaktiver Member
28 Oktober 2008
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873
Und was ist, wenn die Schwiegereltern im Rentenalter sind?

In Thailand gibt es nur für bedienstete des Öffentlichen Dienstes Rente. Die anderen Alten kriegen 500 Baht monatlich.

So war es bei uns vor langer Zeit auch mal, daß die Kinder für die Rente der Eltern aufkommen mußten.

Gruß Kalle

Das kann ja nicht das Problem der Ausländer sein. Wenn das verlangt wird, sollen sie sich einen Thaischwiegersohn besorgen. Das ist das Problem der Politik und der Regierung in Thailand.

Auch wenn das bei uns so war, hat uns auch kein Ausländer Geld in den Arsch geschoben, sondern es wurde Aufbauhilfe geleistet. Aber das bedeutet wieder arbeiten .....
 

Doc Holiday

Schwuttenflüsterer
Inaktiver Member
26 Oktober 2008
1.797
3.155
2.165
Pattaya / Kummerland
Junge, junge Donlord, Du hast ja radikale Ansichten.

Es kann schon sein, das es Teil der asiatischen Kultur ist, dass der Mann allein die Kohle ran schaft, aber

1. Sind wir in D und hier leben wir in unserer Kultur. Wer hier leben will, muss sich anpassen oder verschwinden. So wie die Thais das mit uns auch machen.
Ehrlich gesagt, habe ich in Thailand noch kaum einen Farang gesehen, der sich wirklich kulturell angepaßt hätte. Die wichtigste kulturelle Anpassung ist ja wohl die Sprache und selbst der dämlichste Türke in Kreuzberg spricht besser deutsch, als die meisten Residenten hier thailändisch. Nach Deinen Vorgaben müßten die dann wohl alle verschwinden. Auf jeder Ausländerbehörde wird erwartet, daß die Ausländer deutsch sprechen. Ich würde mal gerne erleben, daß die das in der Thai Immigration fordern.
Den Thais ist unsere kulturelle Anpassung ziemlich schnuppe. Die schmeissen uns nur dann raus, wenn wir kein Geld mehr haben oder zu viel Geld verdienen, sprich zu groß werden.
2. Ich heirate eine Frau und keine Familie
Sorry, ich kenne Deine persönlichen Verhältnisse nicht, aber mit dieser Einstellung wirst vermutlich Du mit einer Nordeuropäerin als Partnerin besser fahren, da Du mit einer Thai oder jeder anderen Ausländerin mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Probleme bekommen wirst. In praktisch allen Kulturen (auch in unserer, vor der Zeit des Sozialsystems) war es üblich, daß die Kinder eines Tages die Eltern unterstützen.
Speziell in der Thai Kultur ist es so, daß die Kinder den Eltern sehr verpflichtet sind. Die jungen Männer gehen alle für einige Zeit ins Kloster, womit sie ihren Eltern im jenseits sehr viele merits verschaffen. Eine Frau kann nach buddhistischem Glauben dergleichen nicht tun, da weibliche Mönche nicht anerkannt sind. Daher muß sie stattdessen im Diesseits durch materielle Hilfe ihre Schuld begleichen. Wer das nicht tut, versündigt sich und wird im nächsten Leben bestraft.
Das mag für Dich und mich lächerlich klingen, aber Du kannst nicht wirklich erwarten, daß eine Thai, die in diesem Glauben groß geworden ist, plötzlich alles über Bord wirft, bloß weil ihr die Ehre zuteil wurde in Farangland leben zu dürfen.

3. Wer nach der thailändischen Kultur seine Familie unterstützen will und so auf seine Kultur pocht, braucht nicht hierher kommen. Dann kann sie ihre Familie von Thailand aus unterstützen und braucht auch keinen Farang heiraten.
Vollkommen richtig!
Aber es sind doch immer die Farangs, die nicht schnallen wollen, daß die Kleine nur deswegen anschaffen geht, um ihre Familie zu unterstützen. Die Masse der Frauen schafft in irgendwelchen Fabriken und kann monatlich so 3000 bis 4000 Baht heimschicken. Aber eine halbwegs erfolgreiche Schwutte verdient im Schnitt das Zehnfache davon, einige sogar noch viel mehr als das. Und wenn der Farang nun unbedingt mit einer Schwutte einen auf Liebe machen muß und heiraten will, dann muß ihm auch klar sein, daß er ihr damit die Einnahmequelle genommen hat und daher für Ersatz sorgen muß. Eine Schwutte (und vor allem ihre Dank ihrer hohen Einnahmen ständig besoffene und faule nichtznützige Verwandschaft), die sich erst einmal an diesen Lebensstandard gewöhnt hat, wird sich kaum mit einem Taschengeld abspeisen lassen.
4. Wer als Thailänder Geld braucht, muss es wie alle auf der Welt machen: ARBEITEN!

Das kann ja nicht das Problem der Ausländer sein. Wenn das verlangt wird, sollen sie sich einen Thaischwiegersohn besorgen. Das ist das Problem der Politik und der Regierung in Thailand.
Richtig, es ist nicht unser Problem.

Aber wer eine Thai heiratet, macht dies zu seinem Problem, ob er will oder nicht.
Wer das nicht akzeptiert, bloß weil seiner Ansicht nach etwas so oder zu sein hat und basta, der hat sich die Probleme vorprogrammiert. Beispiele gibts hierfür genug und einige wurden ja sogar hier erwähnt.

Keine Mißverständnisse:
Wer meine Artikel von früher kennt, weiß daß ich der letzte bin, der es gutheißen würde, daß sich Farangs von ihren siamesischen Sexzwergen ausbeuten lassen, aber mit der "Das hat so zu sein und basta" Einstellung habe ich leider schon viele Schiffbruch erleiden sehen.
Im Gegensatz zu den Thais, haben wir in der Schule logisches Denken gelernt.
Jeder Farang, der sich auf eine Beziehung mit einer Thai einläßt, sollte hiervon reichlich Gebrauch machen und sich mit der Kultur der Thais im allgemeinen sowie mit dem Charakter seiner Auserwählten im Besonderen gründlich auseinandersetzen und alles, wie Liggi vorgeschlagen hat, vorher abklären.
Eine Erfolgsgarantie ist das auch nicht, aber zumindest vielleicht die richtige Marschrichtung.

Doc
 

holgerxl

Member Inaktiv
Inaktiver Member
29 Oktober 2008
385
90
608
Wie heißt es so schön:
Wenn beide Partner glücklich sind, dann ist es egal wieviel Geld nach Thailand fließt.
Ich kenne einen, der ist mit einer Thai verheiratet, sie lebt in Thailand und er in Europa. Er überweist Ihr jeden Monat 1000 Euro und ist glücklich bei seiner Fernehe!

Ich persönlich möchte mir keine zusätzlichen Verpflichtungen auferlegen und regelmässig Geld für meine Freundins Familie abdrücken müssen.
Ist aber meine persönliche Einstellung. Freiwillig spare ich für die 3 Nichten meiner Freundin, das Geld verwaltet meine Freundin ganz eisern und wird es für Bildung der 3 ausgeben. Sie legt immer etwas drauf.

Zwang dagegen mag ich nicht, wir werdn hier als Arbeitnehmer in Deutschland schon genügend gemolken! Ein bisschen Geld von meinem Verdienst hätte ich auch gerne für mich!

Gruss
Holgerxl
 

Paul

100%
Verstorben
22 Oktober 2008
24.470
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7.568
76
Heidelberg
Wie heißt es so schön:
Wenn beide Partner glücklich sind, dann ist es egal wieviel Geld nach Thailand fließt.
Ich kenne einen, der ist mit einer Thai verheiratet, sie lebt in Thailand und er in Europa. Er überweist Ihr jeden Monat 1000 Euro und ist glücklich bei seiner Fernehe!
Gruss
Holgerxl

@HolgerXL

Wenn Du mich damit meinst, na soviel schick ich ihr
jetzt doch nicht. :bigg
Ach, das hatte ich überlesen, der ist ja verheiratet, ich bin
ja nur verlobt.
 

Paul

100%
Verstorben
22 Oktober 2008
24.470
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7.568
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Heidelberg
@Pattaya

Richtig.

Aber halt auch kurzfristig (bis zu 2 Stunden) mit ständig wechselnden Verlobten. ;)
Von Fremdgehen halte ich nämlich gar nichts.
Ich gehe daher nur mit Mädels ins Bett, die ich mindestens seit 10 Minuten kenne.
 

kalle11

Überzeugter Isaanist
Verstorben
21 Oktober 2008
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Paradise Isaan
Das muss man halt alles vor der Ehe abklären - klar geht nicht immer alles geanu abzuklären,
Problem ist doch auch dass die Isaanies nicht sparen koennen,
schickst 5000 Baht sind die in 1-2 Wochen alle
oder schickst 20.000 Baht - sind auch in 1-2 Wochen alle.:k

Wenn man schon eine Thai heiratet, muß man das Thema "Rente" für die Eltern wie gesagt klären. Aber auch nicht alle hauen das Geld sofort auf den Kopp.

Außer mir kenne ich noch ein paar ander, wo das klappt.

Ich habe meiner Frau vor fast 10 Jahren, als wir zusammen kamen, angeboten: 5.000 Baht monatlich für die Schwiegerelter und Tochter meiner Frau, die auch dort lebt. Eltern haben kein Land für Reisanbau etc. Trotz gesundheitlicher Probleme bemühen sie sich, was dazu zu verdienen.

Ich bin der einzige "Alkoholiker" in der Familie!!!!!

Nach ein paar Tests am Anfang bekommt Schwiegermutter von mir Anfang des Jahres 60.000 Baht.

Bei unserem Weihnachtsbesuch zeigt sie mir dann immer das Sparbuch, wieviel übrig geblieben ist.

Habe da einige Überzeugungsarbeit geleistet, aber nie im Bösen. Seit fast 10 Jahren klappt es.

Wie gesagt: Ist nicht die Regel im Isaan, aber auch kein Einzelfall.

Gruß Kalle
 

holgerxl

Member Inaktiv
Inaktiver Member
29 Oktober 2008
385
90
608
@HolgerXL

Wenn Du mich damit meinst, na soviel schick ich ihr
jetzt doch nicht. :bigg
Ach, das hatte ich überlesen, der ist ja verheiratet, ich bin
ja nur verlobt.

@Paul
nein, da hast Du es bestimmt besser und preiswerter!
Der Mann, den ich meinte, verdient so um die 40 k Euro im Jahr, da sind 12 Mille für seine Ehefrau in Thailand angemessen. Er ist extrem dick und würde hier kaum eine gut aussehende Frau bekommen. Wenn er drüben in Thailand ist erfährt er von seiner Frau viel Liebe und Zuneigung und ist glücklich.
Sie will garnicht nach Europa ziehen. Lebt mit 1000 Euro dort sehr gut.
So sind beide glücklich und zufrieden.

Gruss
Holgerxl
 

holgerxl

Member Inaktiv
Inaktiver Member
29 Oktober 2008
385
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Nach ein paar Tests am Anfang bekommt Schwiegermutter von mir Anfang des Jahres 60.000 Baht.

Bei unserem Weihnachtsbesuch zeigt sie mir dann immer das Sparbuch, wieviel übrig geblieben ist.

Habe da einige Überzeugungsarbeit geleistet, aber nie im Bösen. Seit fast 10 Jahren klappt es.

Wie gesagt: Ist nicht die Regel im Isaan, aber auch kein Einzelfall.

Gruß Kalle[/quote]

@Kalle
finde Deine Vorgehensweise fair und absolut akzeptabel. Die Thais die ich in Deutschland kenne, berichten mir öfters von zusätzlichen Geldforderungen für Moped, Krankenhauskosten usw..
Anscheinend üben auch viele Familien großen Druck auf ihre Töchter aus.
Wenn die Frau dann nicht nein sagen kann und stark genug ist, könnte es zu Problemen führen.
Gruss
Holgerxl
 

Doc Holiday

Schwuttenflüsterer
Inaktiver Member
26 Oktober 2008
1.797
3.155
2.165
Pattaya / Kummerland
Mit den Entwicklungshelfern ist das wie mit Mc Donalds:
Jeder sagt, er würde das Zeug nicht essen, aber fährt man bei Mc Donalds vorbei ist der Laden immer brechend voll.
Fragt man in Pattaya irgendwelche Farangs, findet man nie jemanden, der auch nur einen Satang Entwicklungshilfe geleistet haben will, aber kaum eine Region in Thailand, die durch uns Farangs derart zur Blüte verholfen wurde wie der Issaan.
Daher Hut ab vor allen, die sich hier ehrlich outen.
Die Chulalongkorn Universität hat vorletztes Jahr eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um festzustellen inwieweit das Geld der Farang Ehemänner zur Entwicklung des Issaan beigetragen habe vor allem im Vergleich zu all den großzügigen staatlichen Projekten, die immer wieder mit großer Aufmachung im Fernsehen präsentiert werden, wo sich dann irgendein Politiker profilieren kann, während die gesamte Bevölkerung eines Dorfes vor ihm den tiefsten Wai macht.
Das Ergebnis war erschreckend (für die Thais und vielleicht auch für einige hier im Forum). Man stellte fest, daß die ausländischen Geldspritzen tatsächlich viel mehr zur Entwicklung des Issaan beigetragen hatten, als so manch pompös angepriesenes Projekt.
Wie hat man reagiert?
Wurde das bekannt gegeben und den Farang öffentlich dafür gedankt.
Wurde vielleicht eine Statue errichtet, als Dank für den "unbekannten Farang"?
Nö.
Man beschloß die Ergebnisse nicht groß zu veröffentlichen.
Sie waren dann nicht mehr als eine Fußnote in irgendeiner Bangkoker Zeitung.

Amazing Thailand

Doc
 

Donlord

Member Inaktiv
Inaktiver Member
28 Oktober 2008
1.985
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873
Junge, junge Donlord, Du hast ja radikale Ansichten.

Ehrlich gesagt, habe ich in Thailand noch kaum einen Farang gesehen, der sich wirklich kulturell angepaßt hätte. Die wichtigste kulturelle Anpassung ist ja wohl die Sprache und selbst der dämlichste Türke in Kreuzberg spricht besser deutsch, als die meisten Residenten hier thailändisch. Nach Deinen Vorgaben müßten die dann wohl alle verschwinden. Auf jeder Ausländerbehörde wird erwartet, daß die Ausländer deutsch sprechen. Ich würde mal gerne erleben, daß die das in der Thai Immigration fordern.
Den Thais ist unsere kulturelle Anpassung ziemlich schnuppe. Die schmeissen uns nur dann raus, wenn wir kein Geld mehr haben oder zu viel Geld verdienen, sprich zu groß werden.

Ehrlich gesagt, ist es mir Schnuppe, was die thailändische Immigration zur Auflage macht, in Thailand leben zu dürfen. Thailand und Deutschland kann man wohl kaum miteinander vergleichen, dann müsste man die beiden Länder schon als gleichwertig ansehen, wirtschaftlich und kulturell, dann wäre der Vergleich möglich.

Hier wird ja ausser einem Sexzwerg auch noch deren Kultur importiert und das kann ich nicht für gutheißen. Deshalb unterstütze ich auch das Zuwanderungs- und Integrationsgesetz.

Man sollte jedoch vor der Hochzeit mit eine Ex-Schwutte diese Dinge klären.
Was mich am meisten ankotzt, ist die Unterstützung von der gesamten Familie samt Bruder, Schwester, Cousin und Cousine. Aber darum geht es gar nicht, sondern vielmehr um die Art und Weise, wie Thais glauben, wie hier Geld verdient wird. Es gibt aber nicht nur Schwutten (Ex-Schwutten), die ausländisch heiraten. Dabei ist das Thema Geld nebensächlich.
Sorry, ich kenne Deine persönlichen Verhältnisse nicht, aber mit dieser Einstellung wirst vermutlich Du mit einer Nordeuropäerin als Partnerin besser fahren, da Du mit einer Thai oder jeder anderen Ausländerin mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit Probleme bekommen wirst. In praktisch allen Kulturen (auch in unserer, vor der Zeit des Sozialsystems) war es üblich, daß die Kinder eines Tages die Eltern unterstützen.
Ich bin mit einer Thai-Chinesin verheiratet. Das Thema Geld für die Familie gibt es hier nicht, sowie bei der Nordosten-Kultur.
Was früher hier gewesen ist, empfinde ich als nebensächlich, weil ich im Hier und Heute lebe und jetzt mein Leben bestreiten muss. Es kann nicht mein Problem sein, wenn Thailand auf der Evolutionsstufe Wirtschaft fünf Stufen weiter unten steht. Aber höre sie mal alle, die Thais. Sind ja ein Land von Erfolgreichen und eine richtige Wirtschaftsmacht. Bloss ihr eigenes Volk können sie nicht absichern.
Speziell in der Thai Kultur ist es so, daß die Kinder den Eltern sehr verpflichtet sind. Die jungen Männer gehen alle für einige Zeit ins Kloster, womit sie ihren Eltern im jenseits sehr viele merits verschaffen. Eine Frau kann nach buddhistischem Glauben dergleichen nicht tun, da weibliche Mönche nicht anerkannt sind. Daher muß sie stattdessen im Diesseits durch materielle Hilfe ihre Schuld begleichen. Wer das nicht tut, versündigt sich und wird im nächsten Leben bestraft.
Das mag für Dich und mich lächerlich klingen, aber Du kannst nicht wirklich erwarten, daß eine Thai, die in diesem Glauben groß geworden ist, plötzlich alles über Bord wirft, bloß weil ihr die Ehre zuteil wurde in Farangland leben zu dürfen.
Nette Interpretation. Nur das das Thema Geld nicht einmal im bhuddistischen Manifest genannt wird. Im Koran stehen auch viele Dinge, u.a. auch der Dschihad. Wenn Siddharta das heute lesen würde und sehen würde, was Thailand daraus gemacht hat, würde er sich wohl mächtig wundern. Ausserdem bin ich Christ und kein Bhuddist, und steht nicht auch in den bhuddistischen Lehren, dass andere Glaubensrichtungen anerkannt werden sollen? Mit dem Glauben hat das hier wohl wenig zu tun.
"3. Wer nach der thailändischen Kultur seine Familie unterstützen will und so auf seine Kultur pocht, braucht nicht hierher kommen. Dann kann sie ihre Familie von Thailand aus unterstützen und braucht auch keinen Farang heiraten."
Vollkommen richtig!
Aber es sind doch immer die Farangs, die nicht schnallen wollen, daß die Kleine nur deswegen anschaffen geht, um ihre Familie zu unterstützen. Die Masse der Frauen schafft in irgendwelchen Fabriken und kann monatlich so 3000 bis 4000 Baht heimschicken. Aber eine halbwegs erfolgreiche Schwutte verdient im Schnitt das Zehnfache davon, einige sogar noch viel mehr als das. Und wenn der Farang nun unbedingt mit einer Schwutte einen auf Liebe machen muß und heiraten will, dann muß ihm auch klar sein, daß er ihr damit die Einnahmequelle genommen hat und daher für Ersatz sorgen muß. Eine Schwutte (und vor allem ihre Dank ihrer hohen Einnahmen ständig besoffene und faule nichtznützige Verwandschaft), die sich erst einmal an diesen Lebensstandard gewöhnt hat, wird sich kaum mit einem Taschengeld abspeisen lassen.
Hier sind wir uns mal einig.
Richtig, es ist nicht unser Problem.
Aber wer eine Thai heiratet, macht dies zu seinem Problem, ob er will oder nicht.
Wer das nicht akzeptiert, bloß weil seiner Ansicht nach etwas so oder zu sein hat und basta, der hat sich die Probleme vorprogrammiert. Beispiele gibts hierfür genug und einige wurden ja sogar hier erwähnt.
Keine Mißverständnisse:Wer meine Artikel von früher kennt, weiß daß ich der letzte bin, der es gutheißen würde, daß sich Farangs von ihren siamesischen Sexzwergen ausbeuten lassen, aber mit der "Das hat so zu sein und basta" Einstellung habe ich leider schon viele Schiffbruch erleiden sehen.
Im Gegensatz zu den Thais, haben wir in der Schule logisches Denken gelernt.
Jeder Farang, der sich auf eine Beziehung mit einer Thai einläßt, sollte hiervon reichlich Gebrauch machen und sich mit der Kultur der Thais im allgemeinen sowie mit dem Charakter seiner Auserwählten im Besonderen gründlich auseinandersetzen und alles, wie Liggi vorgeschlagen hat, vorher abklären.
Eine Erfolgsgarantie ist das auch nicht, aber zumindest vielleicht die richtige Marschrichtung.
Dem ist nichts hinzuzufügen, ausser vielleicht:
Einfach kein Bargirl aus dem Nordosten heiraten, dann gibt es keine Probleme. Aber wenn man halt nur mit dem Schwanz denkt, muss man sich nicht wundern.
 

Donlord

Member Inaktiv
Inaktiver Member
28 Oktober 2008
1.985
354
873
Mit den Entwicklungshelfern ist das wie mit Mc Donalds:
Jeder sagt, er würde das Zeug nicht essen, aber fährt man bei Mc Donalds vorbei ist der Laden immer brechend voll.
Fragt man in Pattaya irgendwelche Farangs, findet man nie jemanden, der auch nur einen Satang Entwicklungshilfe geleistet haben will, aber kaum eine Region in Thailand, die durch uns Farangs derart zur Blüte verholfen wurde wie der Issaan.
Daher Hut ab vor allen, die sich hier ehrlich outen.
Die Chulalongkorn Universität hat vorletztes Jahr eine Untersuchung in Auftrag gegeben, um festzustellen inwieweit das Geld der Farang Ehemänner zur Entwicklung des Issaan beigetragen habe vor allem im Vergleich zu all den großzügigen staatlichen Projekten, die immer wieder mit großer Aufmachung im Fernsehen präsentiert werden, wo sich dann irgendein Politiker profilieren kann, während die gesamte Bevölkerung eines Dorfes vor ihm den tiefsten Wai macht.
Das Ergebnis war erschreckend (für die Thais und vielleicht auch für einige hier im Forum). Man stellte fest, daß die ausländischen Geldspritzen tatsächlich viel mehr zur Entwicklung des Issaan beigetragen hatten, als so manch pompös angepriesenes Projekt.
Wie hat man reagiert?
Wurde das bekannt gegeben und den Farang öffentlich dafür gedankt.
Wurde vielleicht eine Statue errichtet, als Dank für den "unbekannten Farang"?
Nö.
Man beschloß die Ergebnisse nicht groß zu veröffentlichen.
Sie waren dann nicht mehr als eine Fußnote in irgendeiner Bangkoker Zeitung.

Amazing Thailand

Doc

ah ja, soviel zum Thema Akzeptanz von Ausländern in Thailand. Wir sind für die Dukatenscheisser und nicht mehr.
 

Liggi

Ein Mensch
   Autor
21 Oktober 2008
5.694
4.185
2.765
Hamburg/Pattaya
Einfach kein Bargirl aus dem Nordosten heiraten, dann gibt es keine Probleme.

@Don

Meine Frau kommt aus dem tiefsten Isaan. Wir sind seit 23 J. sehr glücklich verh..

Die grosse Ausnahme ? Vielleicht aber es liegt auch etwas mit an den Personen. Sie sind halt nicht alle gleich und, das will ich nicht verschweigen, meine Frau hat keine Eltern mehr seit über 25 Jahren. Ist übrigens mein 2. Ehe.

Geschwister sehr wohl, stehen aber mit ihrer Zustimmung nicht auf meiner/unserer Gehaltsliste.

Wenn nicht arbeitsfähige Eltern da wären, hätte ich nichts gegen eine angemessene ! Unterstützung.
 

Donlord

Member Inaktiv
Inaktiver Member
28 Oktober 2008
1.985
354
873
Einfach kein Bargirl aus dem Nordosten heiraten, dann gibt es keine Probleme.

@Don

Meine Frau kommt aus dem tiefsten Isaan. Wir sind seit 23 J. sehr glücklich verh..

Die grosse Ausnahme ? Vielleicht aber es liegt auch etwas mit an den Personen. Sie sind halt nicht alle gleich und, das will ich nicht verschweigen, meine Frau hat keine Eltern mehr seit über 25 Jahren. Ist übrigens mein 2. Ehe.

Geschwister sehr wohl, stehen aber mit ihrer Zustimmung nicht auf meiner/unserer Gehaltsliste.

Wenn nicht arbeitsfähige Eltern da wären, hätte ich nichts gegen eine angemessene ! Unterstützung.

vor 23 Jahren waren die Zeiten anders. Ausnahmen gibt es immer, früher häufiger als heute.
 

Joerg N

Bitte keine Kohlenhydrate
   Autor
21 Oktober 2008
14.561
32.653
5.215
59
Waterkant
ich bin 6 Jahre verheiratet - bei uns ist es ähnlich wie bei Liggi,

Schwiegervater lebt zwar noch - ist aber Mönch geworden nach dem Tod von Schwiegermuttern -
auch kein Sinsod bei Hochzeit - war aber auch " nur " standesamtlich
 

holgerxl

Member Inaktiv
Inaktiver Member
29 Oktober 2008
385
90
608
@Jörg
kein Sinsod? Dann hast Du Glück gehabt. Ein Kumpel hat für seine Braut 1 Mio Baht bezahlt (plus Gold). Sie kommt aus gutem Haus, sehr gebildet und spricht 3 Sprachen.
Die sind seit 3 Jahren glücklich verheiratet.
Gruss
Holgerxl
 

Joerg N

Bitte keine Kohlenhydrate
   Autor
21 Oktober 2008
14.561
32.653
5.215
59
Waterkant
@Jörg
kein Sinsod? Dann hast Du Glück gehabt. Ein Kumpel hat für seine Braut 1 Mio Baht bezahlt (plus Gold). Sie kommt aus gutem Haus, sehr gebildet und spricht 3 Sprachen.
Die sind seit 3 Jahren glücklich verheiratet.
Gruss
Holgerxl

Was heisst Glück ?

Ich haette sie nicht geheiratet wenn Sinsod verlangt wurde wäre

Aber ihre Eltern wussten auch garnicht dass sie heiraten wollte - sie
traute sich vorher nicht ihren Eltern zu sagen dass sie einen farang heiraten will - das gabs noch nie in ihrem Dorf
 

Doc Holiday

Schwuttenflüsterer
Inaktiver Member
26 Oktober 2008
1.797
3.155
2.165
Pattaya / Kummerland
Zitat donlord:

Ausserdem bin ich Christ und kein Bhuddist

Was mich am meisten ankotzt, ist die Unterstützung von der gesamten Familie samt Bruder, Schwester, Cousin und Cousine.

Na dann stehen Deine Beiden Aussagen aber im krassen Widerspruch, zumal das oberste Gebot des Christentums die Nächstenliebe ist. Also fahr jetzt gefälligst sofort in den Issaan und halt auch die andere Backe hin. :ironie

Spaß beiseite.
Was Thailand für eine Bananenrepublik ist, wußten wir Insider ja schon lange aber spätestens seit der Flughafenbesetzung weiß es die ganze Welt. Das Dumme daran ist, das die Leute das immer so schnell vergessen und vermutlich in Bälde wieder in Scharen nach Thailand pilgern, um sich hier abzocken zu lassen.
Schade, ich hätte mir echt gewünscht, daß diese arroganten schlitzäugigen Rassisten mal so richtig eine Lektion erhalten.

Worum es mir im Grunde geht, ist das ich der festen Überzeugung bin, daß ein Übermaß an staatlicher Kontrolle kontraproduktiv ist und das ich es nicht mag, daß der Staat mich mit immer mehr Regelungen einschränkt.
Nachdem ich ca. 7 Monate des Jahres für den Staat arbeite, sollte ich das Recht haben zu heiraten, wen ich will und mich besuchen zu lassen, von wem ich will, solange dem Staat hierdurch keine Kosten entstehen.
Und ob ich mein sauer verdientes Geld unterm Kopfkissen verstecke, auf den deutschen Aktienmarkt verzocke oder es dafür investiere, im Issaan reihenweise Säuferlebern zu produzieren, sollte bitteschön ebenfalls meine Sache sein.

Doc