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Trinkgeld

Robinsonsson

Gelegenheitssäufer
   Autor
12 November 2020
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über die Gehaltsabrechnung ausgezahlt wurde.
Hier liegt der Fehler. In der Gehaltsabrechnung hat das Trinkgeld nichts zu suchen.
Der AN bekommt es entweder direkt, oder (eben bei unbaren Zahlungen) über den AG ohne weitere Abrechnung oder auch Poolverrechnung.
(In der Bilanz des Arbeitgebers ist es als durchlaufender Posten auszuweisen)
 
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lakmakmak66

Leben und leben lassen
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15 Oktober 2013
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Hier liegt der Fehler. In der Gehaltsabrechnung hat das Trinkgeld nichts zu suchen.
Der AN bekommt es entweder direkt, oder (eben bei unbaren Zahlungen) über den AG ohne weitere Abrechnung oder auch Poolverrechnung.
(In der Bilanz des Arbeitgebers ist es als durchlaufender Posten auszuweisen)
...in manchen Ländern(Österreich) erscheint es auf der Lohnabrechnung und darauf entfallen Sozialversicherungsbeiträge.
In Deutschland zum Beispiel ist es frei von jeglichen Abgaben.
Um zum Beispiel einen Kredit zu erhalten ist für einen Arbeitnehmer mit Erhalt von Trinkgeld,dieses für die Bank somit irrelevant bzw.nicht existent für die Bonität.
 
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hatarifan

Gibt sich Mühe
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25 April 2025
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Meinst du mit "weder üblich" Thailand einschließlich der Touristenmetropolen ?

Ich denke in Städten wie Bangkok oder Pattaya besteht schon in den meisten Fällen eine gewisse Erwartungshaltung vom Gast bei gutem Servive eine Anerkennung zu erhalten.
Im Isaan sehe ich das eher gemischt, dort wo keine Farangs verkehren ist Trinkgeld eher untypisch, ansonsten aber auch mittlerweile üblich. So zumindest meine Erfahrung.

In Restaurants, in denen hauptsächliche (westliche) Touristen unterwegs sind oder überwiegend westliche Speisen angeboten werden, kann das schon sein.
Das hat aber nichts mit thailändischen Normen, sondern einzig und allein westlichem Einfluss zutun.

In normalen Thai-Restaurants hatte ich noch nie das Gefühl, dass man von mir ein Trinkgeld erwartet. Weder während meiner 2,5 Jahre in Bangkok noch jetzt in Pattaya und erst recht nicht in ländlichen Regionen.

Edit: mir geht es übrigens nicht darum, gar kein Trinkgeld zu geben, sondern dass es im normalen Alltagsleben in Thailand einfach nicht verpflichtend oder notwendig ist.
 
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Tischtennis Pattaya

LONE WULF 68

Ich hasse Tupperware
   Sponsor 2026
4 September 2024
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Aus sowas macht ihr wirklich eine Wissenschaft :hammer :hyaenen . Das ist doch irgendwie eine Form der Anerkennung. Ob das nun üblich ist oder nicht in Thailand, keine Ahnung.

Die nette Taxifahrerin die mich sanft und sicher zum Airport gefahren hat, ein kleines Dankeschön nebenbei in form von Geld. Sie hat sich wirklich gefreut.

Das hübsche Service Girl vom Foodmarkt. Die mir bei allen Verständigungs Problemen Charmant meine Bestellung serviert und mir sogar noch nen Aschenbecher bringt. Da gebe ich doch gerne was ausser der Reihe.

Was freue ich mich über mein Täglich aufgeräumtes und sauberes Zimmer im Hotel. Den Mädels mal etwas ausser der Reihe zukommen zu lassen ist doch vollkommen okay.

Der EX SLT bei einem Besuch in ihrer Bar zum Abschied nochmal etwas in den BH zu stecken . Muss nicht sein , aber wenn man sich noch gut versteht, Warum nicht?

Ich würde da nicht so einen Aufriss drum machen. Gebe was es dir wert ist. Und gib es ihr direkt. Nicht das es a die Bar geht.
 

lakmakmak66

Leben und leben lassen
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15 Oktober 2013
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Ich bestraf den Angestellten nicht, der bekommt das Gehalt dass er mit seinem Arbeitgeber verhandelt hat. In Deutschland kann sich ein guter Arbeitnehmer in der Gastronomie seinen Job frei wählen, Personal wird überall gesucht.
Aber warum soll ich als Gast für ein mittelmäßiges Gesamterlebnis noch Trinkgeld geben?
Wenn ein Inhaber Personal verliert weil das weniger Trinkgeld bekommt weil er zu geizig ist ein vernünftiges Abrechnungssystem zu installieren überlegt er sich vielleicht die paar Euro zu investieren. Mittlerweile gibt's genug Läden in denen man bei den Bezahlterminals den Trinkgeld Betrag als Festbetrag angeben kann oder in Prozent. Man muss es als Betreiber nur wollen.

Wie gesagt - Deutschland - bevor wir wieder mit Thailand gegen argumentiert wird, da hab ich ja beschrieben dass ich in der Regel trotzdem was gebe.

Aber in Deutschland habe ich meistens außer Smart watch und ner physischen Kreditkarte gar kein Bargeld bei mir, und sehe nicht ein dass wegen ein paar in der Zeit stehen gebliebenen zu ändern.
Alles auch eine Frage des Willens...in dem Fall ist Bares wares...dann bist auf Nummer sicher,wenn du wirklich willst,dass das Personal das Geld bekommt... unabhängig ob der Arbeitgeber,aus welchen Gründen auch immer,einige Dinge anders handhabt.
Ich finde es dann eher peinlich,wenn man dasteht und sagt...dein Chef investiert nicht in das richtige Abrechnungssystem,also hast du Pech gehabt.
 

Helploader

Forensponsor
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Thread Starter
21 Juni 2019
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Hier liegt der Fehler. In der Gehaltsabrechnung hat das Trinkgeld nichts zu suchen.
Der AN bekommt es entweder direkt, oder (eben bei unbaren Zahlungen) über den AG ohne weitere Abrechnung oder auch Poolverrechnung.
(In der Bilanz des Arbeitgebers ist es als durchlaufender Posten auszuweisen)

Also mal angenommen ich geh für 73,50 Euro essen und sag dem Kellner Albert "mach 80" und zahle mit Karte, dann muss es nicht versteuert werden wenn der Arbeitgeber die 6,50 Euro direkt an Albert weiterreicht. Wenn er alle Trinkgelder des Abends addiert und unter allen Servicekräften aufteilt muss es jeder mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern. Wenn ich Bar zahle in Prinzip das gleiche, nur dass es halt oft nicht gemacht wird in der Praxis (= Steuerhinterziehung).

Ich finde es dann eher peinlich,wenn man dasteht und sagt...dein Chef investiert nicht in das richtige Abrechnungssystem,also hast du Pech gehabt.

Um mein Beispiel verlieren hier manche mehr Worte als es die Sache wert ist. Ich geh in Deutschland eher selten essen, und wenn ist es in nem Großteil der Fälle auch möglich den Betrag auf die Rechnung zu addieren bevor ich zahle.
Wenn das mal nicht geht (kam 2025 genau einmal vor) erkläre ich der Servicekraft freundlich dass es mir leid tut, ich gerne was gegeben hätte aber kein Bargeld dabei habe, was auch der Wahrheit entspricht. Das ist mir dann auch nicht peinlich, wieso auch? Ist heutzutage nicht ungewöhnlich.
(Damit es nicht wieder Missverständnisse gibt: Bezieht sich rein auf den europäischen Raum, in Thailand trage ich meistens genug kleinere Scheine mit mir rum).
 

kinky frog

"Kiss the frog first"
   Autor
12 Oktober 2025
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Wenn ich Bar zahle in Prinzip das gleiche, nur dass es halt oft nicht gemacht wird in der Praxis (= Steuerhinterziehung).
Nein!

'Direktes' Trinkgeld ist immer und unabhängig von der Höhe steuerfrei.

'indirekt', also über Kartenzahlung beispielsweise kann dazu führen, dass das Trinkgeld einer Steuerpflicht unterliegt. Ist abhängig von der Handhabe des Geschäftsinhabers.
Mal abgesehen davon, ob es denn überhaupt ankommt...
 
Pattayareise

lakmakmak66

Leben und leben lassen
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15 Oktober 2013
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Also mal angenommen ich geh für 73,50 Euro essen und sag dem Kellner Albert "mach 80" und zahle mit Karte, dann muss es nicht versteuert werden wenn der Arbeitgeber die 6,50 Euro direkt an Albert weiterreicht. Wenn er alle Trinkgelder des Abends addiert und unter allen Servicekräften aufteilt muss es jeder mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern. Wenn ich Bar zahle in Prinzip das gleiche, nur dass es halt oft nicht gemacht wird in der Praxis (= Steuerhinterziehung).



Um mein Beispiel verlieren hier manche mehr Worte als es die Sache wert ist. Ich geh in Deutschland eher selten essen, und wenn ist es in nem Großteil der Fälle auch möglich den Betrag auf die Rechnung zu addieren bevor ich zahle.
Wenn das mal nicht geht (kam 2025 genau einmal vor) erkläre ich der Servicekraft freundlich dass es mir leid tut, ich gerne was gegeben hätte aber kein Bargeld dabei habe, was auch der Wahrheit entspricht. Das ist mir dann auch nicht peinlich, wieso auch? Ist heutzutage nicht ungewöhnlich.
(Damit es nicht wieder Missverständnisse gibt: Bezieht sich rein auf den europäischen Raum, in Thailand trage ich meistens genug kleinere Scheine mit mir rum).
Ungewöhnlich,aber es bleibt trotzdem peinlich.... genauso wenn jemand dann noch sein Kupfergeld dazulegt und sagt er hat nur grosse Scheine....😂dann sage ich immer ,ich kann jeden Schein wechseln...🤦
 

lakmakmak66

Leben und leben lassen
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15 Oktober 2013
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Nein!

'Direktes' Trinkgeld ist immer und unabhängig von der Höhe steuerfrei.

'indirekt', also über Kartenzahlung beispielsweise kann dazu führen, dass das Trinkgeld einer Steuerpflicht unterliegt. Ist abhängig von der Handhabe des Geschäftsinhabers.
Mal abgesehen davon, ob es denn überhaupt ankommt...
 
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Robinsonsson

Gelegenheitssäufer
   Autor
12 November 2020
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Also mal angenommen ich geh für 73,50 Euro essen und sag dem Kellner Albert "mach 80" und zahle mit Karte, dann muss es nicht versteuert werden wenn der Arbeitgeber die 6,50 Euro direkt an Albert weiterreicht. Wenn er alle Trinkgelder des Abends addiert und unter allen Servicekräften aufteilt muss es jeder mit seinem persönlichen Steuersatz versteuern. Wenn ich Bar zahle in Prinzip das gleiche, nur dass es halt oft nicht gemacht wird in der Praxis (= Steuerhinterziehung).
...
Im großen und ganzen so richtig. §3 Nr. 51 EStG:
Trinkgelder, die anlässlich einer Arbeitsleistung dem Arbeitnehmer von Dritten freiwillig und ohne dass ein Rechtsanspruch auf sie besteht, zusätzlich zu dem Betrag gegeben werden, der für diese Arbeitsleistung zu zahlen ist;
In Grenzfällen müssen dann eben Gerichte entscheiden.
"Trinkgeldpools" sind aus Sicht der Finanzverwaltung ein Grenzfall. Wenn das ordentlich und Transparent gestaltet ist, kann es aber trotzdem steuerfrei sein.
Hätte ich einen Betrieb mit Trinkgeldern, würde ich es wahrscheinlich vermeiden.
 

tom089

EscortLover
   Autor
7 Februar 2010
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85.542
5.415
Wahnsinn was für Gedanken sich die Leute dazu machen. :floor
Aber mal ein ganz anderer Aspekt oder Sichtweise.

Trinkgeld ist eine Wertschätzung für das Gegenüber und im Grunde spiegelt man sich selbst in der Welt. Ich agiere, also reagiert meine Umwelt auf mich. Die Mitmenschen oder die Umwelt ist ein Spiegel meiner selbst und daher ist das Trinkgeld am Ende auch eine Wertschätzung für mich selbst. Die Trennung von sich und anderen Personen ist im Grunde eine Illusion. Vielleicht habe ich auch blöd geguckt oder mich dumm oder arrogant bei der Bestellung verhalten oder was weiß ich. Ist immer einfach, andere für die Situation verantwortlich zu machen. Und soll das am Ende ein Leistungszuschlag sein, wenn der Kellner ein bischen schneller mit dem Tablett gelaufen wäre, hätte ich mehr Trinkgeld gegeben ? Bei 2 m/s verdoppele ich das Trinkgeld gegenüber 1m/s ? Und Fehler bei der Bestellung passieren überall. Bekommt ihr einen Lohnabzug, wenn ihr ein Meeting vergessen habt oder ein Angebot versehentlich falsch kalkuliert wurde ?

Leben und leben lassen. Am Ende geht es darum, eine schöne Zeit im Urlaub zu haben. Wenn der Kellner lächelt, weil ich ihm die 50 Baht in die Hand gebe und nicht in das Mäppchen, ist das schon was wert. Vielleicht hat er auch nur schlechte Laune, weil vorher 20 Helploader da waren, die mit dem Bezahlsystem unzufrieden waren und er bisher 0 Baht Tipp bekommen hat. Der Hinweis, er könne ja kündigen und woanders arbeiten, klingt wie Hohn. Wer wirklich guten Service will, der gibt daher das Trinkgeld auch am Anfang und nicht am Ende. Habe ich von vielen erfolgreichen Personen gelernt. Handhabe ich auch so, wenn ich in Clubs bin. In iBar oder Insomnia gibt es immer 20 Baht Trinkgeld für den Kellner in die Hand für jedes Mal Bier holen. Das spricht sich rum und du wartest nie lange auf einen Kellner. :bigsmile Oder 100 Baht für die Security, macht sich auch immer gut. Oder wenn man eine Flasche bestellt, zeigt man sich großzügig und gibt halt den beiden Kellnern auch jeweils 100 Baht. Sorgt dafür, dass man das nächste Mal auch wenn es voller ist, einen Tisch bekommt oder einen guten Tisch oder auch ein Tisch frei gemacht wird. In Thailand funktioniert einfach alles über Trinkgelder besser, egal ob Restaurant, Wäscherei, Hotel, Bar.

Ich käme mir schäbig vor, wenn ich nur wegen Kleinigkeiten das Trinkgeld vorenthalten würde. Das macht am Ende mir wieder schlechte Laune, wenn ich darüber nachdenke, ob es nicht vielleicht doch ein bischen unfair war von mir. Deshalb gebe ich lieber ein bischen mehr als zu wenig weil das einfach meine Stimmung beeinflusst. Man muss sich immer bewusst sein, dass Menschen auf Menschen reagieren und sich unterschiedlich verhalten. Ist meine Bedienung schlecht drauf, versuche ich besonders freundlich zu ihr zu sein und noch mehr zu lächeln und vielleicht einen kleinen Witz zu machen, um sie aufzuheitern. Es zahlt sich am Ende immer aus, wenn man etwas Liebe in die Welt bringt. Liebe ist das einzige im Universum, was sich vermehrt, wenn man es verschenkt.

So das war jetzt das Wort zum Sonntag. Und nicht persönlich nehmen, Helploader, das meine ich nicht so. Du hast aber ein komisches Argument hier gebracht. Hätte echt von TTO sein können. :schere
 

Rüssli

Som nam na oder so!
   Autor
1 Februar 2009
20.134
115.183
7.415
Jetzt fühle ich mich Schäbig!

Aber das ist mir so was von Conchita.:elefant:elefant:obelix:obelix:trinken
 

tom089

EscortLover
   Autor
7 Februar 2010
9.929
85.542
5.415
Der Mensch gibt immer das, was er selbst in seinem Leben bekommen hat.
Erfahrungsgemäß sind Leute, die in der Gastronomie arbeiten, selbst viel großzügiger mit Trinkgeld als so manch Forist. :rolleyes1: Weil sie wissen, wie wichtig gutes Trinkgeld ist, nicht nur monetär sondern eben auch als Wertschätzung.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rüssli

Som nam na oder so!
   Autor
1 Februar 2009
20.134
115.183
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Ihr habt ja in München eh mehr Geld wie wir in der Pfalz!

Zudem muss ich noch ne Frau und Ihre Isaansippe ernähren. Da bleibt nicht mehr viel über. Da bekommt nur noch die Elite der Gastronomie was.😇🙏
 

Joerg N

Bitte keine Kohlenhydrate
   Autor
21 Oktober 2008
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32.022
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59
Waterkant
Wichtiger als eine Bedienung in einem Restaurant ist z.B. eine gute Krankenschwester, ein Guter Pfleger oder eine gute Artzthelferin, bekommen die oft Trinkgeld ?
 

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