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Trinkgeld

Hammer67

Reisesüchtig
   Autor
1 Juli 2015
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31.679
4.115
Ganz so einfach ist es auch nicht. Das fängt schon beim Tagesabschluss mit dem Zählen des Geldes an, das kostet Zeit und damit auch Geld.
Wer gut Organisiert ist hat kaum Zeitaufwand. Für Münzen gibt es für sehr überschaubares Geld relativ kleine Zählgeräte die gleichzeitig auch noch Sortieren. Meins lag um die 200 Euro und arbeitet schon gut 15 Jahre zuverlässig. Die Münzen reinschütten und ein Portmonee ist in ein paar Sekunden gezählt und Sortiert, das gleiche gilt für Scheine nur ohne Sortierung
Es muss möglichst sicher aufbewahrt werden bis es beim Wareneinkauf wieder ausgegeben wird. Banken nehmen Bargeld wohl auch nicht kostenlos zur Einzahlung an...
Scheine sind völlig Problemlos. Am Automaten Deiner Bank einzahlen, fertig. Münzen verbrauchen sich beim Wechseln , also ebenfalls unproblematisch.
 

Helploader

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21 Juni 2019
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Bekommt ihr einen Lohnabzug, wenn ihr ein Meeting vergessen habt oder ein Angebot versehentlich falsch kalkuliert wurde ?

Du hast viel geschrieben dem ich zustimmen würde, das zitiere ich jetzt nicht nochmal.... Aber bei dem zitieren hast du meiner Meinung nach einen Denkfehler. Jemand der kein Trinkgeld bekommt bekommt keinen Lohnabzug, er erhält immer den Lohn den er mit seinem Arbeitgeber vereinbart hat.
Trinkgeld ist für gute oder sehr gute Leistung, die der Gast mit Wertschätzung honoriert.
Da du den Vergleich mit einem Büromensch gebracht hast, bei uns sind Sonderzahlungen an bestimmte Ziele gekoppelt, werden die nicht erreicht gibts auch nur den Grundlohn.
Und wenn wir sie erreichen werden sie im übrigen voll versteuert und nicht Bar überreicht.

Und nicht persönlich nehmen, Helploader, das meine ich nicht so. Du hast aber ein komisches Argument hier gebracht. Hätte echt von TTO sein können. :schere

Ich nehms nicht persönlich und du bist bei mir weiterhin noch in den Top 5 der Member mit den besten inhaltlichen Postings, aber ich fühle mich hier schon etwas falsch verstanden und interpretiert. Bin jetzt fast seit einem Monat in Thailand, und hab mehrfach am Tag Trinkgeld gegeben, egal ob Taxifahrer, Zimmermädchen, Restaurant, etc.
Gab genau 2 Vorkommnisse wo ich keins gegeben habe, beide sind hier im Forum beschrieben, eine Kellnerin die trotz doppelter Nachfrage das falsche bringt, und ein Bolt Fahrer mit ungepflegtem Auto, schlechtem Fahrstil, der uns das Gepäck allein hat ein- und ausladen lassen. Abgesehen von den beiden Fällen gabs immer Trinkgeld. Das sich irgendwelche Leute dann an sowas hochziehen kommt in so ne Forum immer mal vor, aber dass grad du dann mit TTO vergleichen kommst irritiert mich schon etwas, da du ja eigentlich sonst schon immer sehr sachlich unterwegs bist.
 

kerrylu

diy-er 🤗
   Autor
10 November 2021
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Dunkel-Pattaya
Jetzt mal bitte Hand auf's Herz @Helploader, ...ich will Dir ja auch nicht wirklich "an'e Karre pinkeln".

Bei mir kam/kommt es äußerst befremdlich an nämlich
...Du gehst zum 1. Mal in ein erst kürzlich eröffnetes Restaurant
...dass die Kellnerin womöglich auch erst noch in ihrer Einarbeitungsphase ist, kommt Dir nicht in den Sinn, sondern es nervt Dich, dass sie Dich Deine 3-Teile-Bestellung wiederholen lässt (was Dich etwa 1 Minute Deiner wertvollen Urlaubszeit kostet)
...zudem missfällt es Dir, dass sie Deine Bestellung auf einen Notizblock schmiert
...und dann der KO-Punkt für Dich,
...die Kellnerin und/oder Küche haben Deinen Sonderwunsch "keine Tomaten" missachtet.

An dem Punkt angelangt, scheint Deine gute Laune, sich anscheinend bereits auf den Weg in den Kellee zu befinden.

Ja und zu guter Letzt, nötigt Dich das Lokal, Deinen Allerwertesten zu erheben, um an der Kasse via QR zahlen zu können.

Das wiederum nimmst Du zum Anlass, Dich darüber zu beschweren, wie der Inhaber seinen Laden führt und ja, Du machst ihm Vorwürfe, er sei inkompetent einen derartigen Laden zu unterhalten.

Also Gründe genug für Dich, den Laden mit Punktabzug und den Staff mit Tip-Verweigerung zu strafen.

Nun ich denke, als Gast ist Deine "Denke" doch ein wenig abgehoben und ungebührlich.

Vielleicht verstehst Du jetzt etwas besser, meinen Humor mit den Käselöchern auf'n Tellerrand.
🫠😉

Zur Erinnerung ->
 

savoy

Lady Drink King
    Aktiv
27 August 2013
2.190
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95% Zustimmung, das Negative muss aber im "Zuständigkeitsbereich" liegen. [...] Der Kellner versalzt nicht die Suppe, kann aber auf die Beschwerde hin mit der Küche vermitteln oder mit den Schultern zucken...
Wenn es eine Service charge gibt, dann bekommt die ja nicht nur der, der bei mir abkassiert, sondern vermutlich auch der die Getränke macht, Teller anrichtet, Tische abwischt oder auch das Schnitzel wendet. Beim Trinkgeld ist das häufig nicht anders. Also wenn das Geschirr nicht sauber ist, Krümmel auf der Tischdecke, Bier warm dann kann das durchaus einen Einfluss auf das Trinkgeld haben, auch wenn die Bedienung es nicht direkt verantwortet.
würde ich das Trinkgeld trotzdem in Bar geben, aus den weiter oben schon mehrfach erwähnten Gründen.
Bei Barzahlung fürchte ich, dass die vielen anderen fleißigen Helfer nichts bekommen und sich das der Kassierer in die eigene Tasche steckt.
Ja, ich habe auch schon mal die mir unbekannte Köchin zu mir an den Tisch gebeten um mich für das hervorragende Essen zu bedanken.
Daher bezahle ich die Köchin immer mit, sofern die Möglichkeit besteht in einen Service-Topf zu zahlen. Jeder hat andere Schwerpunkte, daher gut, wenn es eine Auswahl der Zahlungsmöglichkeiten gibt.
 
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KIm

amantes amentes
   Autor
9 Oktober 2015
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Ich kenne es so- gibst du es der Bedienung in die Hand
ist es ihrs- sonst gehört es allen. Gibt natürlich
immer Diebesvolk- nicht mein Problem...
 

Jekeee

Klarer Blick
   Autor
22 Oktober 2008
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4.918
Rhein-Main
vor etlichen Jahren mal in der gehobenen Gastromie zum Restauarantfachmann ausgebildet worden, weiß ich durchaus um die Bedeutung von Tips.
Aus dem Gewerbe kommend, tendiert man automatisch etwas dazu, eher großzügiges Trinkgeld zu hinterlassen.
wobei sich mit den Jahren ein kritisches Hinsehen eingestellt hat.
das Orientieren an irgendwelchen Unsätzen hat für
mich eindeutig an Bedeutung verloren.
klar überschlägt man kurz die 10%

Dafür hab ich als gelernter natürliche einen anderen Blick auf die Abläufe.
Je nach Restaurantkategorie beginnt der kritische Blick schon bei der Platzierung und der weitere Ablauf wird ebenfalls beobachtet.
hat man nur den Katzentisch für mich freiwenn ich z.B alleine komme, kann es sein, dass man dadurch schon Einbußen beim Trinkgeld macht.
Andererseits honoriere ich umsichtiges Arbeiten.
manche stellen sich ja auch an..😜

Auf Thailand übertragen,
will das heißen- auch da ist das Trinkgeld von mir wohl dosiert.
Habe da aber etwas zurück gefahren , weil ich einfach kurz Scanne, welche Dienstleistung wurde eigentlich erbracht .
Außer im Fine-Dining-Bereich wird ja kaum beratend kommuniziert.
Außer hääp oder no hääp ist nicht viel zu vernehmen 😂

Ineinfachen Restaurant einen Teller Reis ne und. ne Zero Cole serviert bekommen macht natürlich einen Unterschied ob ich ein Abendbuffet im Chatrium für 2500 Baht+ Wein mit perfektem Service genossen hab. da hab ich mein eigentliches Maximum als
Alleinkommender gegeben 200 und etwas baht.

Für die Hotelstaff ( bei mehreren Tagen Aufenthalt) habe ich immer gern 100 bahtScheine, die ich nach und nach an 5-6 Leute verteile.
Ansonsten Taxi und Uberfshrer stehen über den Fahrstil hinaus beim be und entladen meines Koffers unter Beobachtung.
öffnet einer den Kofferraum und hievt den Koffer raus, um ihn an Ort und Stelle abzustellen (nach dem Motto: seh zu wie du mit dem Ding klar kommst), bringt sich damit um 100 oder mehr Baht.
das Gegenteil ist, wenn einer den Koffer so lange trägt , bis das Hotelpersonal übernimmt - Bingo für ihn- macht je nach Strecke 200 Extra
 
Tischtennis Pattaya

Helploader

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Thread Starter
21 Juni 2019
6.061
47.294
4.315
...Du gehst zum 1. Mal in ein erst kürzlich eröffnetes Restaurant
...dass die Kellnerin womöglich auch erst noch in ihrer Einarbeitungsphase ist, kommt Dir nicht in den Sinn, sondern es nervt Dich, dass sie Dich Deine 3-Teile-Bestellung wiederholen lässt (was Dich etwa 1 Minute Deiner wertvollen Urlaubszeit kostet)
...zudem missfällt es Dir, dass sie Deine Bestellung auf einen Notizblock schmiert
...und dann der KO-Punkt für Dich,
...die Kellnerin und/oder Küche haben Deinen Sonderwunsch "keine Tomaten" missachtet.

Also Gründe genug für Dich, den Laden mit Punktabzug und den Staff mit Tip-Verweigerung zu strafen.

Nun ich denke, als Gast ist Deine "Denke" doch ein wenig abgehoben und ungebührlich.

Ich habe ja lang überlegt ob ich nochmal drauf eingehen soll....

Aber nochmal, Trinkgeld ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung wenn ich einen besonders guten Service erfahre. Wie bereits beschrieben, in Thailand geb ich auch was wenn alles durchschnittlich war.

In diesen Fall: 2x nachgefragt und das falsche gebracht - ist für mich einfach eine unterdurchschnittliche Leistung für eine Gastronomie, dazu noch für Thailand mit überdurchschnittlichem Preisniveau. Das gibt dann halt kein Trinkgeld. Heißt ja nicht dass der Laden prinzipiell schlecht ist.
Deshalb hab ich ja differenziert und auch geschrieben dass mir die Einrichtung, Angebot, etc. Gefallen hat. Aber Trinkgeld für falsch ausgeführte Bestellung gibt's halt nicht.

Ich schreib hier ja im Forum recht viele Berichte, und geh dann halt auch detailliert auf Dinge ein die mir weniger Gefallen. Wäre doch auch langweilig für die Leser wenn ich alles nur als toll beschreibe.
Es muss sich meiner Meinung nach sowohl in einer Bewertung als auch im Trinkgeld niederschlagen wenn halt Dinge nicht in Ordnung sind - oder anderseits, wie willst du sonst Läden wo wirklich alles passt herausheben?

Weiß nicht wie es dir und anderen Lesern geht, aber ich schau mir auf Google zum Beispiel auch erstmal nur die negativen Bewertungen an, und versuch dann für mich herauszufinden ob ich die Kritik für nachvollziehbar halte und mich das auch stören könnte. 5 Sterne Bewertungen, am besten noch ohne oder mit nichtssagegendem Kommentar helfen doch keinem weiter. Warum das "abgehoben und ungebührlich" sein soll kann ich nicht nachvollziehen.

Weitere Beispiele (die Besuche habe ich auch hier im Forum ausführlicher Beschrieben).

- Bavarian Beach: War für mich typischer Durchschnitt. War weder freundlich noch unfreundlich, hat recht wortkarg die Karte hingelegt und die Bestellung aufgenommen. Kleiner Fehler ist passiert (keine Butter beim Frühstück dabei), wurde dann aber nach Hinweis sofort gebracht.
Hier hat die Bedienung ihren Job gemacht - nicht mehr und nicht weniger, gab dann die üblichen 10% in dem Fall.
Was mir hier positiv aufgefallen ist: Ich habe per Scan bezahlt, und konnte hinterher beobachten wie die Kassierin hinterher die Differenz Cash in die Tippbox geworfen hat.

- Slow Ride Café: Wir wurden schon am Eingang freundlich begrüßt, wir wurden gefragt wo wir sitzen wollen, Service trotz hohen Besucheraufkommen sehr schnell. Meine Freundin hat sich mit dem Staff noch über einzelne Gerichte ausgetauscht und wurde beraten.
Getränke als sie leer waren proaktiv neu angeboten.
Kleiner Fehler ist passiert, eins der Gerichte meiner Freundin wurde falsch geliefert, sofort eine Entschuldigung und nach ein paar Minuten neu gebracht. Gab dann ein entsprechend höheres Trinkgeld.

- Doms Pizza: Wie ich schon im Thread beschrieben habe - alles nahezu perfekt, Service, Essen, Ambiente. Hier hat nicht nur das Personal hervorragende Arbeit geleistet, sondern man merkt dass sich hier auch der Eigentümer über gute und Effiziente Abläufe gemacht hat. Auch das wurde dann entsprechend honoriert.

Also meiner Meinung nach OK wenn sich die Unterschiede sowohl in Reviews als auch dem Tip niederschlagen.
 

lakmakmak66

Leben und leben lassen
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vor etlichen Jahren mal in der gehobenen Gastromie zum Restauarantfachmann ausgebildet worden, weiß ich durchaus um die Bedeutung von Tips.
Aus dem Gewerbe kommend, tendiert man automatisch etwas dazu, eher großzügiges Trinkgeld zu hinterlassen.
wobei sich mit den Jahren ein kritisches Hinsehen eingestellt hat.
das Orientieren an irgendwelchen Unsätzen hat für
mich eindeutig an Bedeutung verloren.
klar überschlägt man kurz die 10%

Dafür hab ich als gelernter natürliche einen anderen Blick auf die Abläufe.
Je nach Restaurantkategorie beginnt der kritische Blick schon bei der Platzierung und der weitere Ablauf wird ebenfalls beobachtet.
hat man nur den Katzentisch für mich freiwenn ich z.B alleine komme, kann es sein, dass man dadurch schon Einbußen beim Trinkgeld macht.
Andererseits honoriere ich umsichtiges Arbeiten.
manche stellen sich ja auch an..😜

Auf Thailand übertragen,
will das heißen- auch da ist das Trinkgeld von mir wohl dosiert.
Habe da aber etwas zurück gefahren , weil ich einfach kurz Scanne, welche Dienstleistung wurde eigentlich erbracht .
Außer im Fine-Dining-Bereich wird ja kaum beratend kommuniziert.
Außer hääp oder no hääp ist nicht viel zu vernehmen 😂

Ineinfachen Restaurant einen Teller Reis ne und. ne Zero Cole serviert bekommen macht natürlich einen Unterschied ob ich ein Abendbuffet im Chatrium für 2500 Baht+ Wein mit perfektem Service genossen hab. da hab ich mein eigentliches Maximum als
Alleinkommender gegeben 200 und etwas baht.

Für die Hotelstaff ( bei mehreren Tagen Aufenthalt) habe ich immer gern 100 bahtScheine, die ich nach und nach an 5-6 Leute verteile.
Ansonsten Taxi und Uberfshrer stehen über den Fahrstil hinaus beim be und entladen meines Koffers unter Beobachtung.
öffnet einer den Kofferraum und hievt den Koffer raus, um ihn an Ort und Stelle abzustellen (nach dem Motto: seh zu wie du mit dem Ding klar kommst), bringt sich damit um 100 oder mehr Baht.
das Gegenteil ist, wenn einer den Koffer so lange trägt , bis das Hotelpersonal übernimmt - Bingo für ihn- macht je nach Strecke 200 Extra
Wenn man alleine kommt und dann einen größeren Tisch erwartet als den Katzentisch ,dann müsste der Mann vom Fach eigentlich dafür Verständnis haben.
Ist auch eine typische, insbesondere deutsche Unart...da herrscht in anderen Ländern schon mehr Verständnis bzw man wartet bis man platziert ist...und ja ich habe genug Erfahrung in dem Job mit über 30 Jahren.
 
Tischtennis Pattaya

Jekeee

Klarer Blick
   Autor
22 Oktober 2008
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Rhein-Main
Wenn man alleine kommt und dann einen größeren Tisch erwartet als den Katzentisch ,dann müsste der Mann vom Fach eigentlich dafür Verständnis haben.
Ist auch eine typische, insbesondere deutsche Unart...da herrscht in anderen Ländern schon mehr Verständnis bzw man wartet bis man platziert ist...und ja ich habe genug Erfahrung in dem Job mit über 30 Jahren.
hab schon mitbekommen, dass Du Gastronom bist.

ich denke aber, wir wissen beide, was ich meine.
keineswegs verlange ich in irgendeiner Form Umsatzverlust.
Im Gegenteil : in gut besuchten Häusern ( ich geh recht oft Essen) biete ich meinen Tisch auch schon zeitig an, wenn ich sehe, dieser könnte aktuell besetzt werden und ich soweit „durch“ bin.
deswegen schrieb ich auch „könnte“
Es gibt aber andere Situationen, wo durchaus ein besser stehender , vielleicht auch größerer Tisch vergeben werden kann.So wie Du tickst kommt sicher nun: Ist Sache des Gastronomen: Richtig ja - genauso wie es meine Sache ist, wie weit ich meine Geldbörse öffne.


Dieses „typisch Deutsch“ ist natürlich kompletter Unsinn.
Menschen ticken in diesen Sachen gleich.
natürlich suche ich, egal wo ich hinkomme, den Blickkonatkt zum Servicepersonal, ob vorgesehen ist, dass ich meinen Platz selbst wähle oder diese vergeben wird.

Werde ich oder wir nun in besserem Häusern zum Platz gebracht, erlaube ich mir schon einen Kommentar : Sekr schöner Tisch - vielen Dank
oder auch
sie sind sicher gut besucht, haben sie veilleicht auch einen andern Tisch. Sitze nicht so gern an der Garderobe… usw usf
kommt natürlich alles aufs Etablissment an.
was ich sagen will: ich gebe gern Trinkgeld, aber das kommt aus Überzeugung.
ich sehe mich nicht in der Verantwortung grundsätzlich das Einkommen des Servicepersonals aufzustocken.
 
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lakmakmak66

Leben und leben lassen
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15 Oktober 2013
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hab schon mitbekommen, dass Du Gastronom bist.

ich denke aber, wir wissen beide, was ich meine.
keineswegs verlange ich in irgendeiner Form Umsatzverlust.
Im Gegenteil : in gut besuchten Häusern ( ich geh recht oft Essen) biete ich meinen Tisch auch schon zeitig an, wenn ich sehe, dieser könnte aktuell besetzt werden und ich soweit „durch“ bin.
deswegen schrieb ich auch „könnte“
Es gibt aber andere Situationen, wo durchaus ein besser stehender , vielleicht auch größerer Tisch vergeben werden kann.So wie Du tickst kommt sicher nun: Ist Sache des Gastronomen: Richtig ja - genauso wie es meine Sache ist, wie weit ich meine Geldbörse öffne.


Dieses „typisch Deutsch“ ist natürlich kompletter Unsinn.
Menschen ticken in diesen Sachen gleich.
natürlich suche ich, egal wo ich hinkomme, den Blickkonatkt zum Servicepersonal, ob vorgesehen ist, dass ich meinen Platz selbst wähle oder diese vergeben wird.

Werde ich oder wir nun in besserem Häusern zum Platz gebracht, erlaube ich mir schon einen Kommentar : Sekr schöner Tisch - vielen Dank
oder auch
sie sind sicher gut besucht, haben sie veilleicht auch einen andern Tisch. Sitze nicht so gern an der Garderobe… usw usf
kommt natürlich alles aufs Etablissment an.
was ich sagen will: ich gebe gern Trinkgeld, aber das kommt aus Überzeugung.
ich sehe mich nicht in der Verantwortung grundsätzlich das Einkommen des Servicepersonals aufzustocken.
In gut besuchten Häusern kann in der Regel zu bestimmten hoch frequentierten Zeiten kaum ein grösserer Tisch für eine Person vergeben werden...und wenn dann mit dem Hinweis "im Fall der Fälle wird jemand hinzugesetzt"...und doch es ist zum Großteil auch ein deutsches Phänomen... besonders oft gibt es beleidigte Reaktionen,weil man gar keinen Platz bekommt...wer zuerst malt,kommt zuerst ...warum hier kein Verständnis herrscht,ist mir sowieso ein Rätsel...aber darüber rege ich mich nicht mehr lange auf🙏
Übrigens ich bin kein Gastronom,sondern arbeite in der Gastronomie,aber denke natürlich für meinen Chef mit.
 
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Jekeee

Klarer Blick
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22 Oktober 2008
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Rhein-Main
ist okay - auf die Größe kommts nicht an 😂 Quintessenz war : ich bin als Gast nicht für die Entlohnung des Personals zuständig, wie immer mal in den Raum gestellt wird. Gebe aber gern, wenn ich mich gewertschätzt und gut behandelt
fühle.
das gilt übrigens hüben wie drüben
 

Dali

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4 April 2020
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TIP ist für mich etwas persönliches und bedeutet auch "Mehrwert des Erhaltenen" aber auch Sympathie... "Normal/Standard" sollte ja bereits im Preis enthalten sein.

Geb ich daher direkt in die Hand, dann ists klar, an wen es gehen soll oder im Hotel leg ichs aufs Bett. Im Hotel geb ich den Putzdamen aber auch gern mal was zu futtern oder was anderes Nettes, verbunden mit nem Schwätzchen. Das wird gern geschätzt.

Bei Mädels in Bars/Agogos auch gern direkt, statt in X-mal LD (klar, es gibt auch LD). So durstig sind die oft aber nicht und von Geld haben die mehr, da kein Abzug durch überteuerte LD für den Betreiber erfolgt. Und die freuen sich oft mehr, weil da keine Erwartung/Zeit mehr dahinter steht.
Ein bissl Münzgeld lass ich obligatorisch dennoch auf/in dem Tablett/Rechnungsheft bei Geldrückgabe.

Sonst wirds - vielleicht - aufgeteilt oder wer auch immer es sich einsteckt.

In Ketten geb ich nix, ausser eben dem persönlichen Dienstleister. In der Hoffnung, er muss es nicht abgeben. Ketten haben ja so ihre Regeln.

In Hotels, Restaurants auch mal, wenn ne Box da steht aber auch da ist nicht immer gewährleistet, dass es gerecht aufgeteilt wird, was schade für die Dienstleister im Hintergrund ist.

Auch bei Kartenzahlung gebe ich nur Cash Tip. Mir ist dieses pauschale Erbitten bzw. Einfordern im Kartensystem zuwider., zuweilen wird man tatsächlich blöd angeschaut, wenn man das Spiel nicht mit macht.. Und wo das ankommt? Beim Management bzw. Eigentümer?

P.S. Würde den Titel eingrenzen: Entweder - "Wie geht Ihr allgemein mit Tip/Trinkgeld um" oder in Pattaya, usw...
 
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