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Trinkgeld

Alson

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21 Dezember 2024
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Ich verstehe gar nicht die immer wieder aufkommende Trinkgelddiskussion.
Trinkgeld ist immer eine Zusatzleistung zum eigentlichen Vertrag, und nirgends auf der Welt einklagbar.

Die Gründe können sehr unterschiedlich ausfallen, ob man nun gibt oder nicht.
Für den einen ist es der Service, für den anderen die Qualität des Essens, für den anderen die vielleicht gewährten Einblicke ins Dekolletee der Bedienung.
Und wenn es ohne nicht fürs Überleben der Bedienung oder Bar reicht, muss man dies mit den Preisen kommunizieren.
Das ist mir aber wurscht, ob das nun erwartet wird oder nicht.
Wenn ich keines gebe, komme ich ja ohnehin nicht wieder, da ist es auch egal, ob man mich als geizig sieht.
Mein eigenes verdientes Geld wird einfach an eine sich verdiente Leistung die ganz unterschiedlich ausfallen kann, gekoppelt.
 

Dali

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4 April 2020
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Gibt eigentlich jemand dem Personal in den Wechselbuden Tip?
Wenn ja, nur das Wechsel Münzgeld oder auch mal nen Schein?
Wozu? Aber auch das sei Jedem sein Ding.
Aber sind auch Ketten, wo Keiner weiss, ob es der Empfänger behalten darf oder doch nur dem Betreiber zugeht, weil ja auch manchmal vielleicht "Kassendifferenzen" bestehen könnten.
 
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kerrylu

diy-er 🤗
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10 November 2021
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Dunkel-Pattaya
Aber nochmal, Trinkgeld ist für mich ein Zeichen der Wertschätzung wenn ich einen besonders guten Service erfahre.
@Helploader
Deine Vorgehensweise, Trinkgeld als Anerkennung und Belohnung zu sehen und zu vergeben, daran gibt's von meiner Seite nix zu kritisieren.

Nun, ich weise ja ab und an auf das Ding mit der Münze und den 2 Seiten hin:
Die 2. Seite Deiner Münze finde ich halt ungerecht und sehr fragwürdig, Trinkgeld auch als Missbilligung und Abstrafung, bei Deiner Bewertung des La Cremerie Flagship Store zu sehen, um es dort nicht zu vergeben.

Das Ambiente war OK für Dich, Getränk und Gericht haben gemundet aber "diese dumme Pute und die Rechnungsbegleichung waren Dir sauer aufgestoßen".
Tja na und? Dann gibt's lediglich 5% anstatt 10% Trinkgeld und nur'n 20er unter'm Tellerrand.
Mir jedenfalls ist Deine Bewertung als unfair "in's Auge gestochen".

Und darum mein "Ding" ...gar kein Trinkgeld geht gar nicht, ...wenn nach Abzug der negativen Dinge, es auch trotzdem noch Erfreuliches gibt, dann gibt es von mir, den Verhältnissen nach auch (abgespecktes) Trinkgeld.
 

Cabo

HEDONIST
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8 Juni 2009
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Süden
In Thailand halte ich mir vor Augen, wie wenig die Menschen verdienen für einen hohen zeitlichen Einsatz.
Viele leben um zu arbeiten bis es vorbei ist.
Ich habe Glück, bin in DACH geboren, hab nen guten Job und lebe für meine Verhältnisse gut.

Wenn ich das Gefühl habe, die Servicekraft bemüht sich in ihren Möglichkeiten, gebe ich selbstverständlich Trinkgeld.
Mindestens 5% der Rechnung bleiben dann als Rückgeld in der Rechnungsmappe. Dabei gehe ich davon aus, das Trinkgeld wird aufgeteilt.

Treffe ich auf Servicekräfte, die sehr freundlich und serviceorientiert sind, gebe ich diesen persönlich Trinkgeld in die Hand.
5% in der Mappe für die Allgemeinheit und 100 bis 300 Baht je nach Höhe der Rechnung in die Hand.

Im Hotel lege ich täglich zwischen 50 und 100 Baht auf's Bett.
Bei der (seriösen) Massage bekommen die, die mich wirklich gut massiert haben 100 Baht, die lustlosen bekommen nichts und ich gehe dort auch nicht erneut hin.

In D gehe ich nur Essen, wo ich weiß es schmeckt und der Service passt. Das ist mir dann 10% Trinkgeld wert.

Edit: Wenn das Restaurant 10% Service Charge aufruft, kommt nichts in die Rechnungsmappe, war die Bedienung jedoch außerordentlich gut, gebe ich dieser Trinkgeld in die Hand.
 

Dali

*******
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4 April 2020
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In Thailand halte ich mir vor Augen, wie wenig die Menschen verdienen für einen hohen zeitlichen Einsatz.
DAS halt ICH mir NIE vor Augen. (Gelogen: mach ich schon aber lass es dann auch wieder, weil es nix bringt für MICH und es tat aber dem Einhalt für MICH gebot).
Es geht um kalkulierte Preise, TIP und nicht um Sozialromantik.
Sondern schlicht Mehrwert und Sympathie, wie beschrieben. TIP ist für mich eine Zusatzleistung zum ausgelobten Preis. Nicht obligatorisch wie in USA. Gar unüblich, ausser Touri-Spots in TH.
Die Preise/Lebenshaltung ist dort für mich schlicht anders als es in Maßstab (gar nach Preisen/Erwartungen von daheim) dafür zu setzen. Ich bin gern sozial aber auch nicht über "Gebühr".
Um Geld zu verschenken, fliege ich nicht dahin. Sondern erwarte mir Benefit. Ich bin grosszügig aber nicht verschwenderisch. Klingt vielleicht hart, ist aber für MICH so.
ICH bin dort nicht, aus Barmherzigkeit und um Leute zu unterstützen. Sondern, weil es dort NOCH günstig ist. Und auch ICH rechne.
ICH zahle fair. Und beabsichtige aber nicht, dies dort "einfach mal so" aufzuwerten.
Aber das ist MEIN Ansatz und ICH respektiere jeden anderen...
Was klar zeigt: Jeder mache, wie er will und lasse das den Anderen auch so tun.
 
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Cabo

HEDONIST
   Autor
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Was viele halt auch nicht wissen, dass man als Kellner oft einen Teil des Umsatzes an die Chefs weitergeben muss, was dann gesammelt an das restliche Personal verteilt wird. So war es bei mir in den letzten Betrieben in Österreich, wo ich gearbeitet habe, und dort waren es meist immer 1% der Rechnungssumme.

Nicht selten hast du Rechnungen z. B. über 300€ und musst selber als Kellner 3€ abgeben und bekommst am Ende noch kein Trinkgeld
Was hast Du bitte mit der Rechnungssumme am Hut? Bei einer Gesellschaft die 5000 Euro Rechnung hat, sollst Du 50 Euro an den Chef abgeben??!!
Sei mir nicht böse, aber das klingt für mich absurd.
 
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Camillus

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Was hast Du bitte mit der Rechnungssumme am Hut? Bei einer Gesellschaft die 5000 Euro Rechnung hat, sollst Du 50 Euro an den Chef abgeben??!!
Sei mir nicht böse, aber das klingt für mich absurd.


Ich arbeite seit Ende 2022 als Kellner in Österreich. Hier in der Gegend ist die Trinkgeldverteilung eben so, dass der Kellner 1 % der Rechnungssumme an die Chefs weitergibt. Das Geld wird dann gesammelt und in einem bestimmten zeitlichen Intervall an die Kollegen verteilt, zum Beispiel an Küche, Service und so weiter.

Ich habe zum Beispiel gestern beim Kassenabschluss 5.000 € Umsatz gehabt und musste bei der morgendlichen Abrechnung bzw. Übergabe dem Chef 50 € geben.

Und diese Prozentregelung ist eine eigentlich sehr verbreitete Handhabe, was die Trinkgeldverteilung angeht. Manche Hotels und Restaurants verlangen sogar 2 % oder 3 %.

Deshalb meiden auch viele Kellner Gebiete oder verlassen diese, wo viele Skandinavier oder Niederländer unterwegs sind. Diese haben einfach keine Trinkgeldkultur. Das sind aber auch gleichzeitig die, die erfahrungsgemäß bei einer Tischreservierung von den meisten Kollegen eine Absage bekommen.
 
Tischtennis Pattaya

savoy

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Ich arbeite seit Ende 2022 als Kellner in Österreich. Hier in der Gegend ist die Trinkgeldverteilung eben so, dass der Kellner 1 % der Rechnungssumme an die Chefs weitergibt. Das Geld wird dann gesammelt und in einem bestimmten zeitlichen Intervall an die Kollegen verteilt, zum Beispiel an Küche, Service und so weiter.
Klingt eigentlich fair. Und wenn der Gast Rechnung + Trinkgeld zusammen per Karte zahlt, also mit "machen Sie XY" rundet? Wird das genauso verteilt?
 
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Klingt eigentlich fair. Und wenn der Gast Rechnung + Trinkgeld zusammen per Karte zahlt, also mit "machen Sie XY" rundet? Wird das genauso verteilt?

Für mich klingt es eher danach dass es kein vernünftiges Abrechnungssystem gibt, und der Arbeitgeber es nicht vernünftig dokumentieren kann - aber da er nicht will dass die Nicht-Kellner leer ausgehen gibt es diese Regelung zu Lasten der Kellner.
Wirklich fair wäre eine genaue Dokumentation der tatsächlichen Trinkgelder und anhand dieser dann ein Verteilschlüssel.
 
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Robinsonsson

Gelegenheitssäufer
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Wozu? Aber auch das sei Jedem sein Ding.
Aber sind auch Ketten, wo Keiner weiss, ob es der Empfänger behalten darf oder doch nur dem Betreiber zugeht, weil ja auch manchmal vielleicht "Kassendifferenzen" bestehen könnten.
Wozu? Zum aufbessern deren Verdienstes.
Nötig haben sie es definitiv. Ob man das zur "eigenen Sache" macht oder nicht, bleibt natürlich jedem selbst überlassen.
Ich mache das. Und hatte auch schon einige vor mir die das so gehandhabt hatten.
Was soll ich bei x-tausend mit den Satang oder den 20ern etc.
Ist für mich nur unnötiger Ballast.

Vergesst die Polizei nicht!
Da kann man auch einfach etwas mehr geben beim Strafzettel bezahlen zum Beispiel. :weg
Die Polizei rechnet das Trinkgeld doch sowieso in den Gesamtbetrag rein. Nennt sich dort halt Schmiergeld 😜
 
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Cabo

HEDONIST
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Ich arbeite seit Ende 2022 als Kellner in Österreich. Hier in der Gegend ist die Trinkgeldverteilung eben so, dass der Kellner 1 % der Rechnungssumme an die Chefs weitergibt. Das Geld wird dann gesammelt und in einem bestimmten zeitlichen Intervall an die Kollegen verteilt, zum Beispiel an Küche, Service und so weiter.

Ich habe zum Beispiel gestern beim Kassenabschluss 5.000 € Umsatz gehabt und musste bei der morgendlichen Abrechnung bzw. Übergabe dem Chef 50 € geben.

Und diese Prozentregelung ist eine eigentlich sehr verbreitete Handhabe, was die Trinkgeldverteilung angeht. Manche Hotels und Restaurants verlangen sogar 2 % oder 3 %.

Deshalb meiden auch viele Kellner Gebiete oder verlassen diese, wo viele Skandinavier oder Niederländer unterwegs sind. Diese haben einfach keine Trinkgeldkultur. Das sind aber auch gleichzeitig die, die erfahrungsgemäß bei einer Tischreservierung von den meisten Kollegen eine Absage bekommen.
Trinkgeld und Umsatz sind Zwei Paar Schuhe für mein Verständnis.

Trinkgeld aufteilen ist ja ok, wenn auch Trinkgeld fliesst.

Fliesst keines zahlst Du drauf.
Aber wenn Du das seit 2 Jahren machst, wird es sich für dich schon rechnen.
 

savoy

Lady Drink King
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Für mich klingt es eher danach dass es kein vernünftiges Abrechnungssystem gibt, und der Arbeitgeber es nicht vernünftig dokumentieren kann - aber da er nicht will dass die Nicht-Kellner leer ausgehen gibt es diese Regelung zu Lasten der Kellner.
Ich weiß nicht wie es in Österreich ist, aber bei uns könnte es etwas mit der Steuer zu tun haben. Geld welches in einem gemeinsamen Topf landet, muss wohl versteuert werden.
Wenn jeder Kellner sein eigenes Trinkgeld behält, ist es aber steuerfrei, nur die an die übrigen Servicekräfte weitergereichten 1 % müssten eventuell versteuert werden.
 

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