Willkommen in unserer Community
Möchtest du dem Forum beitreten? Das gesamte Angebot ist kostenlos.
Registrieren
Borussia Park
Smurf Bar

Thailand Pattaya nein Danke…? Wie ich völlig ungeplant vom Thailand-Virus erwischt wurde

JoseyWales

Neuer Member
Thread Starter
    Neuling
Thread Starter
11 April 2024
18
324
318
Hab gerade den Namen des TS gesehen. Eastwood fan?

Hehe......allerdings. Sein bester Film. Auch wenn eher nicht so bekannt. Du scheinst ein Kenner zu sein :)
Hey...das ist doch...das ist doch Josey Wales...

Nein, damit hätte wirklich keiner rechnen können...

Ich bin gespannt und lese mal mit 😉

Peace

Don

Hahaha...ja es werden so manchen Geschichten komme, die ihr sicher schon 1000 mal im Forum gelesen habt.

Danke ansonsten für die zahlreichen Zusprüche hier. Klasse!

Also....morgen bzw. nachher gehts weiter. Bin gerade am schreiben.
 

mercedessl11

Gibt sich Mühe
   Autor
18 November 2012
270
1.804
1.143
Ja da muss ich mich einfach mit einklinken.
Ist immer super solche Ersteindrücke zu lesen und zu schauen wie jeder damit umgeht.
Bei mir ist das schon einige Jahre her und trotzdem sind einige Dinge vom ersten Urlaub
hängen geblieben und ich denke gerne daran zurück.
Es war zwar immer wieder bis heute schön und erlebnisreich aber der allererst Urlaub war schon
irgendwie der Ausschlag.
Dewegen geht es mir schon irgendwie immer noch wie Helenchen schon singt 555

Auch ich will immer wieder...

Deshaln ABO
 

thebull

Hat nix anderes zu tun
    Aktiv
22 Juli 2015
1.103
1.586
1.563
56
köln
Hehe......allerdings. Sein bester Film. Auch wenn eher nicht so bekannt. Du scheinst ein Kenner zu sein :)
Hey...das ist doch...das ist doch Josey Wales...
Hat ja wieder mal einen eher dümmlichen deutschen Titel: Der Texaner.
Also für mich ist immer noch The Good, the Bad and the Ugly der beste, obgleich Pale Rider mag ich auch sehr.
 

JoseyWales

Neuer Member
Thread Starter
    Neuling
Thread Starter
11 April 2024
18
324
318
Ja da muss ich mich einfach mit einklinken.
Ist immer super solche Ersteindrücke zu lesen und zu schauen wie jeder damit umgeht.
Bei mir ist das schon einige Jahre her und trotzdem sind einige Dinge vom ersten Urlaub
hängen geblieben und ich denke gerne daran zurück.
Es war zwar immer wieder bis heute schön und erlebnisreich aber der allererst Urlaub war schon
irgendwie der Ausschlag.
Dewegen geht es mir schon irgendwie immer noch wie Helenchen schon singt 555

Auch ich will immer wieder...

Deshaln ABO

Ich denke es ist wie mit so vielem im Leben. Das erste mal ist immer das schönste. Das ging mir damals mit Gran Canaria so und heute wenn ich fliege bin ich da leider recht abgeklärt dabei.


Hat ja wieder mal einen eher dümmlichen deutschen Titel: Der Texaner.
Also für mich ist immer noch The Good, the Bad and the Ugly der beste, obgleich Pale Rider mag ich auch sehr.

Die Liste an genialen Eastwood Titeln ist ellenlang. "The Outlaw Josey Wales" ist glaube ich der Original Titel..


Hauptsache, der TE hat nicht auf den Boden gespuckt, bevor er die Mädels besprungen hat.

Entschuldige. Wie darf ich das verstehen? Ist das ein Thailand Insider oder kennst du selber Menschen in Deinem Umfeld die so respektlos mit Frauen umgehen? Ernsthafte Frage da ich mir keinerlei Reim auf Deinen Kommentar machen kann.

Die schönsten Berichte kommen meistens von denen, die das erste Mal in Thailand sind , bin dabei 👍👍👍

Ja so einen ausführlichen Bericht wird es wohl nie wieder von mir geben :)



In einer Stunde kommt die Fortsetzung
 

JoseyWales

Neuer Member
Thread Starter
    Neuling
Thread Starter
11 April 2024
18
324
318
Ich dachte, Du hast den Film gesehen...
Verdammt da hast du mich aber völlig auf dem falschen Fuss erwischt. Hahahahahaha.....ja klar. Hab den Film ungelogen bestimmt 10 mal gesehen. Wird mal wieder Zeit. Bin sogar am überlegen ob ich nicht dem kleinen Programm Kino bei mir um die Ecke mal vorschlage einen Josey Wales Abend zu veranstalten.
Hatte gar nicht darauf geachtet wer da schreibt und dachte ich hab da als Pattaya Neuling mir irgendwo im Text eine Fauxpas erlaubt der darauf schließen lässt, das ich nicht gut mit Frauen umgehe.

So...und nun geht's los mit der Fortsetzung.
 

JoseyWales

Neuer Member
Thread Starter
    Neuling
Thread Starter
11 April 2024
18
324
318
Werde ich gleich verhaftet? Vorbereitung, Anreise und der schnellste Einstand meines Lebens

Ja, ich weiß, ihr wollt von der Action hören. Und glaubt mir, sie kommt schneller als ich es selber je gedacht hätte. Davon aber erst im letzten Drittel dieses Abschnitts, denn erst einmal erzähle ich ein bisschen von der Vorbereitung, der Anreise und dem Ankommen in Thailand.
Bei mir begann die ganze Geschichte schon in Deutschland mit dem ersten Problem: Ich hatte überhaupt keine passende Kleidung.
Meine komplette Sommerkleidung befand sich nämlich in meinem Bungalow auf Gran Canaria. Hier im eigentlich kühlen Deutschland hatte ich praktisch nichts Passendes. Keine kurzen Hosen, keine Sommerschuhe, eigentlich gar nichts.

Also wurde erst einmal eine größere Amazon-Bestellung ausgelöst.
Auf der Liste standen unter anderem Sonnenbrille, verschiedene kurze Hosen, eine lange leichte Stoffhose, Oberteile, Badelatschen, Sommerschuhe und natürlich auch Dinge wie eine 100er-Packung Kondome.
Ich bevorzuge hier eine bestimmte Marke, bei der die Kondome etwas größer sind als normal. Das liegt nicht daran, dass ich einen riesigen Schwanz besitze, sondern einfach daran, dass ich es angenehmer finde, wenn die Gummis etwas lockerer sitzen. Die Standardgrößen sind mir persönlich oft zu eng. Ich bestelle mir dann lieber eine 60er-Größe anstelle einer 54er, und das ist doch wesentlich angenehmer.
Wer jetzt wegen der 100er-Packung lacht: Die 100er-Packung kostet einfach so gut wie nichts.

Außerdem recherchierte ich natürlich auch Dinge wie Sonnencreme und Gesundheit vor Ort. Ich schickte meine Frau noch in die Apotheke, damit sie mir eine besonders gute Gesichtscreme mit integriertem Lichtschutzfaktor 50 besorgt.
Dass man es mit Recherchen vielleicht auch ein bisschen übertreiben kann, ist gut möglich. Ich hatte nämlich auch gelesen, dass Mücken in Thailand, gerade in der Regenzeit, gefährlich sein können und Dengue-Fieber übertragen können. Also bestellte ich mir gleich noch eine sehr gute, für Thailand geeignete Mückencreme und zusätzlich ein Spray, mit dem man die Kleidung einsprühen kann.
Das wurde nicht gerade billig, wurde im gesamten Urlaub aber nicht einmal genutzt.

Zurück zu meinen Einkäufen.
Als die Sachen ankamen, gab es zu Hause erst einmal eine große Anprobe. Ich machte eine kleine Modenschau und meine Frau beurteilte, welche Sachen gut aussahen und welche nicht. Alles, was nicht passte oder nicht gefiel, wurde direkt wieder zurückgeschickt.

Bei der Flugbuchung freute ich mich zunächst, für 530 Euro einen Flug von Hamburg über Frankfurt nach Bangkok gefunden zu haben. Der Flug war mit rund 14 Stunden auch noch relativ schnell. Ich nahm mir vor, am nächsten Tag zu buchen.
Allerdings war der Preis da schon um einige Euro gestiegen. Außerdem war bei diesem Preis nur Handgepäck inklusive. Da ich aber einen Koffer mitnehmen wollte, wurden es am Ende dann doch knapp 700 Euro.

Aber jetzt kam das nächste Problem: Ich hatte keinen Reisepass.
Mein Reisepass befand sich irgendwo auf Gran Canaria, in irgendeinem Karton, und war für mich damit unerreichbar. Der Flug sollte in 4 Tagen gehen. Also ab zur Gemeinde. Das Schöne ist, wenn man auf dem Dorf lebt: Solche Dinge gehen dort oft sehr schnell und unkompliziert vonstatten. Also bekam ich einen vorläufigen Reisepass.
Dass ich später mit diesem vorläufigen Reisepass in Thailand noch einige unschöne Erlebnisse haben würde, konnte ich zu diesem Zeitpunkt natürlich noch nicht ahnen.

Auch um Internet vor Ort kümmerte ich mich schon vorab. Ich wollte direkt nach der Ankunft vernünftiges Datenvolumen auf dem Handy haben und bestellte mir deshalb beim größten thailändischen Anbieter ein Datenpaket für ungefähr 15 Euro. Nach dem Kauf hätte ich mich allerdings noch mit meinem Reisepass legitimieren müssen. Und schon hier gab es die ersten Probleme mit meinem vorläufigen Dokument: Es funktionierte einfach nicht. Ich probierte es bestimmt 30 oder 40 Mal, aber es ging nicht. Schließlich schrieb ich den Support an. Helfen konnte man mir dort aber auch nicht. Eine Erstattung, die ich danach beantragt habe, habe ich bis heute nicht bekommen.
Zum Glück fiel mir dann ein, dass ich mit meiner Revolut Bankkarte kostenloses internationales Datenvolumen habe. Mit den enthaltenen 3 GB kam ich tatsächlich bis zum letzten Tag aus. Erst am letzten Tag musste ich mir noch 1 GB für 2 oder 3 Euro dazukaufen.

Lohnt sich das Premium Upgrade bei Condor?

Ich liebe es am Fenster zu sitzen und wollte ursprünglich einen Sitz reservieren, ärgerte mich aber über Reservierungskosten von 50 Euro pro Strecke. Also verzichtete ich erst einmal darauf und hoffte einfach, vielleicht Glück zu haben.
Beim Check-in wurde mir dann allerdings doch noch eine Sitzplatzreservierung für 19,95 Euro angeboten. Sehr gut. Das kenne ich von innereuropäischen Flügen so nicht. Dort kann man nachträglich oft keinen Sitzplatz mehr zu diesem Preis reservieren.Also schlug ich zu. Für 20 Euro war das für mich völlig in Ordnung. Beim Check-in wurde mir außerdem angeboten, für 99 Euro auf Premium upzugraden. Ich hatte mir allerdings vorher schon ein YouTube-Video angeschaut, in dem Condor mit seinen neuen Maschinen getestet wurde, und dort konnte man sehr schön sehen, dass es sich kaum lohnt. Ganz klar: Man hat ein bisschen mehr Fußabstand, aber ansonsten eigentlich nicht so wirklich sehr viel mehr Luxus. Die knapp 300 Euro, die man normalerweise mehr bezahlt, wären es gar nicht wert gewesen. Auch das Upgrade für 99 Euro war es mir nicht wert.

Die Reise

Nachdem meine Familie mich am Hamburger Flughafen abgegeben hatte, lernte ich dort direkt ein nettes Mädel kennen, das verdammt gute Laune hatte. Ihr Begleiter mitsamt Babakatzen war auch ziemlich cool drauf. Es lag einfach eine besondere Stimmung in der Luft. Jetzt, während ich das schreibe, spüre ich sie wieder in mir: diese Vorfreude, diese gute Laune, dieses Gefühl, dass gleich etwas Besonderes beginnt. Am liebsten würde ich sofort wieder zum Flughafen fahren. Der Flughafen in Frankfurt war dann allerdings richtig hässlich. Es war das erste Mal, dass ich am Flughafen Frankfurt war. Wirklich ein extrem unschöner Flughafen, zumindest in den Teilen, in denen ich mich aufgehalten habe. Aber ich bekam sofort Eindrücke was das Thema Asien angeht. Am Hamburger Flughafen sind die Duchsagen auf Deutsch und Englisch. Hier hörte ich ständig Durchsagen in asiatischen Sprachen und die Anzahl der Asiatischen Passagiere war wirklich hoch. An einem Tisch mit Ladestation für Tablets oder Handys standen mehrere Leute, hatten einen eigenen Wasserkocher dort angeschlossen und genossen diese fertigen Nudelgerichte die man mit heissem Wasser aufgießt. Dann bei der Passkontrolle am Frankfurter Flughafen fragte mich ein sehr junger Polizist, Anfang 20, sehr höflich, was ich in Thailand machen möchte. Da war ich schon sehr verwundert, dass man mich dort so etwas fragt.

Als ich in der Abfertigungshalle durch das Fenster sah, wie riesig die Maschine war, in die ich gleich steigen würde, war ich wirklich baff. Überhaupt kein Vergleich zu den Condor-Fliegern, die sonst nach Gran Canaria fliegen. Das war ein echtes Monster. Auch beim Einsteigen war ich wieder beeindruckt: riesengroß, überall Bildschirme an den Sitzen.
Ich bin bei Flugreisen immer gut vorbereitet. Da ich ja sehr oft die Strecke nach Gran Canaria fliege, habe ich immer ein Kissen und eine Decke dabei, außerdem Kopfhörer, Zeitschriften und ein Hörspiel auf dem Handy. Auf dem Rückflug sollte ich damit noch einige Schwierigkeiten am Flughafen bekommen. Aber davon natürlich später.
Dieses Mal hatte ich mir sogar noch bei Amazon ein Nackenkissen bestellt. Und zwar ein ganz besonderes, das ich wirklich jedem nur empfehlen kann. Für mich eines der besten Produkte, die ich dafür gekauft habe. Ihr kennt das ja mit normalen Kissen oder Nackenkissen: Man schläft ein, irgendwann sackt der Kopf nach vorne oder zur Seite, und irgendwann wacht man mit Nackenschmerzen auf. Dieses Nackenkissen hier befestigt man an der Sitzlehne. Dann legt man den Kopf hinein, macht es vorne zu und wird richtig gehalten. Man kann nicht mehr zur Seite wegsacken. Unglaublich bequem und auch nicht wirklich teuer. Ich glaube, ich habe ungefähr 25 Euro bezahlt. Und es funktioniert wirklich.

Eine Stunde saßen wir im Flugzeug und warteten, bis es dann endlich verspätet losging. Die Laune war aber trotzdem spitze. Mit Hörspiel auf dem Handy, Kopfhörer in den Ohren, dazu noch eine Schlafbrille, damit es dunkel ist. Fantastisch. So konnte ich wirklich gute Teile des Fluges verschlafen.
Aber nicht nur. Denn ich hatte auch einen wirklich sehr, sehr netten Sitznachbarn. Der Herr war über 80, ein Deutscher, der schon lange in Thailand lebt und dort auch verheiratet ist. Wir hatten tolle Gespräche, und ich freute mich einfach, dass ein Mann in diesem Alter noch so gut drauf ist. Er kannte natürlich auch die Kanaren, wohnte dort in meiner Nachbarschaft und erzählte, dass er früher regelmäßig dort war, aber irgendwann Thailand für sich entdeckt hatte.
Verdammt, denke ich mir heute: Mir geht es gerade genauso.

Im Flugzeug lernte ich auch noch einen anderen Herrn kennen. Er war mir schon am Flughafen aufgefallen, weil er dort neben mir saß. Ein großer, durchtrainierter, tätowierter Typ, irgendetwas in den 40ern. Ich sah ihn später hinten bei den Bordtoiletten wieder. Er stand dort mit einem anderen, jüngeren Mann an diesem ganz kleinen Minifenster, das es im unteren Bereich bei den Bordtoiletten gibt und durch das man nach unten schauen kann.
Die beiden warteten dort, weil der jüngere Mann meinte, gleich komme der Mount Everest, und den wollte er unbedingt sehen. Die beiden kannten sich offenbar aus. Von dem größeren Typen erfuhr ich, dass er ebenfalls in Thailand lebt, allerdings irgendwo im Dschungel, wo er ein Haus hat. Er erzählte mir, dass er schon lange dort lebt und keinen Bock mehr auf Deutschland hat. Auch jetzt war er nur kurz in Deutschland gewesen und froh, wieder wegzukommen.
Es sind immer wieder dieselben Geschichten, die ich höre. Dieselben Geschichten wie von den Menschen, die damals nach Gran Canaria gegangen sind. Die Gründe sind fast immer ähnlich. Selten sind es nur die Palmen und das schöne Wetter. Es sind eher die Umstände, die Politik, die Gesellschaft, die Sicherheitslage. Ihr wisst, wovon ich rede. Und wahrscheinlich gibt es hier eine Menge Menschen, die ähnlich denken. Er gab mir auch noch ein paar Tipps für den Flughafen. Vor allem, wo ich Geld tauschen kann und wo ich auf keinen Fall Geld tauschen sollte. Falls er hier irgendwo im Forum sein sollte und das hier mitliest: Liebe Grüße! Ich würde mich freuen, irgendwann mal mit dir ein Chang zu trinken.

Extrem enttäuscht war ich auf der Hin und Rückreise vom Essen im Flugzeug. Das Essen war so schlecht, dass ich froh war, dass meine Frau mir doch diverse Leckereien mitgegeben hatte. Nur die Apfeltasche zum Nachtisch war wirklich geniessbar. Wasser und andere Getränke gab es aber kontinuierlich kostenfrei an Bord. Kurz zu den Sitzen an Bord! Ich bin hier, wie gesagt, Holz-Klasse geflogen und war mit dem Preis-Leistungs-Verhältnis eigentlich zufrieden. Sicher waren die Sitze jetzt nicht die gemütlichsten Sessel, aber die Beinfreiheit war doch mehr vorhanden als bei den Kanarenfliegern. Bei der Auswahl im Bordkino war ich sehr angetan davon, eine wirklich große Anzahl an Filmklassikern vorzufinden. Als großer Fan der 70er und 80er Jahre konnte ich so manches entdecken, das mein Herz erfreute. Ich versuchte mich dann aber an der xten Fortsetzung der Rocky Legende, Creed, musste diesen dann aber nach der Hälfte der Zeit ausstellen. Die Filme der heutigen Zeit gefallen mir einfach nicht.

Ankunft in Bangkok
In Bangkok angekommen war ich wirklich erstaunt, wie schnell die Zeit im Flugzeug vergangen war. Ich fühlte mich auch überhaupt nicht unfit, sondern war voller Vorfreude.

Wow. War der Flughafen in Frankfurt schon wirklich groß, viel größer als der Flughafen in Hamburg, war Bangkok noch einmal eine ganz andere Dimension. Allein die Tatsache, dort mit einem eigenen Zug auf dem Flughafengelände zu fahren, quasi mit einer eigenen U-Bahn, fand ich fantastisch. Der Flughafen selbst war richtig sauber. Begeistert war ich dann auch, als ich dort aufs Klo ging. Solche Toiletten habe ich noch nie auf irgendeinem Bahnhof gesehen: riesige Pissoirs, super sauber, fast schon luxuriös, wohlriechend überall, mit Musik im Hintergrund. Es saßen auch nirgendwo irgendwelche Zigeuner-Putzfrauen, die die Hand aufhalten. Also wirklich, ich war richtig schwer begeistert. Und damit keine Fragen offenbleiben: Ich habe nichts gegen Zigeuner und ich habe auch nichts gegen Putzfrauen. Aber die Tatsache, dass Bahnhöfe, Raststätten und Flughäfen in Deutschland nur noch gegen Bezahlung einen Gang aufs Klo erlauben, finde ich ….na lassen wir das Thema.

Ich habe ja von allem auch immer Videos gemacht, und ich freue mich schon, wenn ich irgendwann mal ein Gesamtvideo zusammenschneide, um mir anzusehen, wie begeistert ich von diesen Toiletten war.

Werde ich verhaftet?

Bei der Immgration dann wieder wow: Vor mir in den Schlangen standen mindestens 1000 Menschen, wenn nicht sogar noch mehr. Ich dachte nur: Oha, wie lange muss ich hier denn jetzt stehen? Aber am Ende dauerte es gar nicht so lange. Lange warten mussten die Leute eigentlich erst, als ich an der Reihe war. Ich legte meinen Reisepass vor und ahnte nichts Böses. Normalerweise dauert so etwas bei anderen vielleicht 30 Sekunden oder eine Minute. Bei mir aber staute sich plötzlich die Reihe hinter mir.
Der Beamte konnte mit meinem Ausweis offenbar nichts anfangen. Er machte hin und her, und ich wurde immer nervöser. Irgendwann kam sogar von der anderen Schlange ein zweiter Beamter zu uns rüber, sodass nun auch auf der gegenüberliegenden Seite die Leute warten mussten.
Die beiden schauten sich meinen Pass von allen Seiten an, schoben ihn hin und her, diskutierten und lachten.
Ich dachte mir nur: Oh Gott, was passiert jetzt gleich? Die Leute in den zwei wartenden Schlangen rechneten sicher auch damit, das gleich die spektakuläre Action losgeht.
Das Ganze dauerte ungefähr acht oder neun Minuten. Irgendwann waren sie dann fertig. Ich musste meine Fingerabdrücke abgeben, in die Kamera schauen und bekam schließlich meinen Stempel.
Oha Leute, innerlich sah ich mich schon in irgendeiner Zelle sitzen. Der Traraa mit diesem Pass auf dem Rückflug lieferte mich dann an einen eigenen ordenbehangenen Kommissar der mich gar nicht mochte. Aber da sind wir ja noch lange nicht.

Als ich da raus war, brauchte ich natürlich erst einmal Geld.
Ich nahm nicht gleich den ersten Geldwechsler, so wie mir das der Typ im Flugzeug ja auch empfohlen hatte. Irgendwann fand ich Richtung Ausgang eine Wechselbude. Da ich wusste, dass ich in Pattaya wahrscheinlich bessere Kurse bekommen würde, wechselte ich erst einmal nur 50 Euro.Danach ging es ab zur Busstation.
Dort kaufte ich mein Ticket und entdeckte auch wieder den älteren Herrn, der neben mir im Flugzeug gesessen hatte. Wir unterhielten uns noch ein bisschen. Ich musste nach Jomtien und er musste nach Pattaya.Plötzlich kam die Frau vom Busticket und meinte sinngemäß:
„Hey, ihr müsst jetzt los, hier mit der Gruppe.“
Ich war etwas verwundert, weil sie vorher eigentlich 16:30 Uhr gesagt hatte, und es war ja erst kurz vor 16 Uhr. Aber okay, sie meinte: „Doch, doch, du musst jetzt los.“ Also ab zum Bus. Hier wurden meine Koffer genommen und in den Bus verfrachtet. Ich bekam dafür einen Zettel. Als ich dann später in den Bus steigen wollte, wurde ich allerdings wieder rausbefördert. „Nein, du bist hier falsch. Du musst erst den Bus eine halbe Stunde später nehmen.“ Ich war ziemlich verwundert, und der Bus fuhr nun halb voll ohne mich los. Ich winkte noch dem Herrn, der im Bus saß. Falls du hier mitliest: Auch an dich viele liebe Grüße. Es war wirklich ein angenehmer Zeitvertreib mit dir im Flugzeug.

Ich ging also wieder zurück in den Flughafen, holte mir etwas zu trinken und machte mich danach erneut auf den Weg zum Bus.
Dabei freute ich mich schon über diese ganz andere Art der Menschen. Dort saßen am Bus an einem Tisch sechs oder sieben Thai Busfahrer und Angestellte. Sie hatten ihr eigenes Essen dabei, Früchte, Würste und einen Ghettoblaster, mit dem sie laut Musik hörten. Ich war sehr verwundert. So etwas wäre in Deutschland, wahrscheinlich auch in Spanien - immerhin dem lautesten Land der Welt, völlig undenkbar. Dann ging es ab in den Bus und die Fahrt Richtung Pattaya begann. Auch hier schlief ich wieder den Großteil der Zeit.

Und ja Leute, jetzt gleich, schneller als ihr es ahnt, geht die erste Action los. Und vor allem schneller, als ich es selber hätte ahnen können.

Ankunft und Einstand in Jomtien-Pattaya

In Pattaya angekommen hatte ich im Bus Kontakt zu meinem Freund. Wir schrieben via Whatsapp, und er sendete mir seinen Live-Standort. Er wartete bereits an der Busstation auf mich.

Schon während der Fahrt war ich begeistert: diese unglaublichen Mengen an Motorrollern, diese riesigen Werbetafeln, diese Häuser, wow. Diese grossen Bauten, diese Hochhäuser, dann wieder diese Straßen, dieses Ameisengewirr. Unglaublich. Toll. Die Vorfreude stieg immer mehr. Mein Freund schrieb mir: „Pass auf, gleich macht der Bus eine große Wende, 180 Grad, und dann bist du auch schon da.“ Und tatsächlich hielt der Bus kurz darauf. Ich sah ihn schon draußen stehen. Ich stieg aus, wir nahmen uns in die Arme und bekamen meine Koffer.
Und Leute, ich werde mein Leben lang daran denken.
Wir nahmen die Koffer und gingen ungefähr 20 Sekunden in Richtung seines Autos, das sich gleich nebenan auf dem Parkplatz befand. Schon nach diesen 20 Sekunden sah ich links aus dem Augenwinkel eine attraktive Frau. Ihr könnt Sie auf einem meiner Fotos link stehen sehen. Vor mir mein Freund mit einem meiner Koffer.
Mein Freund sprach sie auf Englisch an:
„Hey, wie geht es dir? Hast du einen Boyfriend?“
Ich ging eigentlich schon weiter, aber mein Freund rief:
„Hey, schau mal!“
Ich drehte mich um und schaute in ein nettes Lächeln. Mein Freund fragte sie, ob sie Lust hätte, mit uns zu kommen. Sie sagte: Klar.“ 20 Minuten später befand ich mich in meinem Apartment und sie kniete auf meinem Bett.
Was habe ich gejubelt über diesen Einstand in Pattaya.

Übrigens war mein erstes Mädel gar keine Thai, sondern sie kam aus Madagaskar. Für mich optisch zuerst gar nicht als Afrikanerin zu erkennen. Ich war einfach baff, dass es tatsächlich so war, wie mein Freund es mir immer erzählt hatte: du kannst eigentlich alle ansprechen. Sie hatte braune Haut, war super nett, und mit 1.500 Baht Short Time, mein Freund hatte das so ausgehandelt, auch wirklich fair.

Nun erwähnte ich ja schon, dass Thai-Mädchen eigentlich gar nicht mein Beuteschema waren. Und auch dieses Mädchen gehörte da nicht wirklich zu, denn sie war ebenfalls relativ schlank, wenngleich auch mit schönen Rundungen und einem klasse Gesicht. Den meisten von euch hier hätte sie sicherlich sehr gut gefallen.

Sie war wirklich super engagiert, nach Blaskonzert und Doggystyle setzte sie sich zum Abschluss rauf und ritt mich gut ab. Der Abschluss war nicht ganz so wie ich es gemocht hätte aber ich will nicht zu sehr ins Detail gehen. Wir machten danach ein bisschen Smalltalk. Sie konnte recht gut Englisch, was ich sehr zu schätzen wusste. Später musste ich nämlich feststellen, dass nur die wenigsten Leute, denen ich begegnete, sich wirklich vernünftig ohne Übersetzer auf Englisch mit mir unterhalten konnten.
Ich fragte sie, warum sie von Madagaskar nach Thailand gekommen war. Ihre Antwort kam ganz klar „Natürlich wegen dem Geld.“ In Madagaskar gebe es einfach keine Jobs.

Am Ende gab sie mir noch ihre Telefonnummer und meinte, sie würde sich freuen, wenn es zu einer Wiederholung kommen würde. Innerlich dachte ich mir schon: Nee, das glaube ich eher nicht. Tatsächlich sah ich sie später aber noch einmal wieder, wenn auch unter anderen Vorzeichen. Aber davon erzähle ich in einem meiner nächsten Berichte. Aber hey, was für ein Start in diesen Urlaub. Später hörte ich, dass es in Thailand angeblich so etwas wie eine Afrika-Mafia geben soll. Keine Ahnung, ob das stimmt.Es gibt ja gar nicht so wenige afrikanische Mädchen in Thailand, und dort soll es wohl auch mehr Zuhälterei geben, als man als Außenstehender vielleicht denkt. Aber wie gesagt: Ich habe das nur gehört und kann nicht verifizieren, ob das tatsächlich stimmt. Nachdem das Mädel gegangen war, sollte es auch gleich weitergehen ins Nachtleben von Pattaya. Aber Leute, ihr habt jetzt hier schon so lange durchgehalten. Das ist eine Geschichte fürs nächste Mal.


Album 2501 anzeigen