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Andere Nepal - 1 Monat mit Motorrad durch Nepal

Ajax

Luftbildfetischist
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2 Oktober 2018
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In der Kurve beim letzten Video halte ich kurz, um ein Bild der Landschaft unter mir zu machen...



...und wenige Meter später werde ich gezwungen zu halten...



...und umzudrehen, denn hier ist Ende im Gelände. Die Straße, die Google Maps vorschlug, gibt es noch gar nicht, die wird gerade aus dem Berg gestampft. :bigg
Der Umweg über die andere Piste kostet mich ungefähr 2 Stunden, aus den 18 km werden ca. 40 - auf der Maps in #171 in hellblau die vermeintliche Strecke,
wie ich damals weitergefahren war. Hatte eben die Straßen benutzt, die auf Gugele zu sehen waren, auch wenn ja manche anscheinend noch gar nicht existierten, wie die hier.



Es ging auf steilen Pisten einige Male hoch und runter...





...und ab und an kreuzten Baustellen den Weg oder versperrten ihn komplett.



Er fuhr dann 10 cm zur Seite, damit ich mich vorbeizwängen konnte
 

Ajax

Luftbildfetischist
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2 Oktober 2018
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Auf der anderen Seite des Flußes gab es wohl einen riesigen Bergsturz und daneben noch 2 kleinere Bergrutsche.





Auch hier sieht es vorne links nach einem ordentlichen Bergsturz aus - die ungewöhnlichen Steinfarben rechts, die sich auf dem Boden fortsetzen, habe ich noch nie gesehen.



Nach fast 3 Stunden habe ich es geschafft - vorne ist die Brücke über den Kali Gandaki und sie gehört zum HW 10, den ich dann endlich erreiche.



Das 3. Teilstück von Ramdi nach Pokhara wird bei Google mit 3 St. angegeben , das gilt für Autos, Motorrad oder Fahrrad kann man nicht auswählen auf den Nepalkarten von Maps.
Ich bin wohl etwas schneller auf der Straße, verliere dann aber Zeit beim Drohne fliegen (hier aber nur noch einmal auf dem Reststück).



Hier schlängelt sich der Kali Gandaki gemächlich durch eine hügelige Landschaft.



Ab und zu muß ich mal anhalten - hier bei dieser Pinkstadt fliege ich eine kleine Platzrunde zu den pinken Häusern...



Als sich die Sonne verabschiedet habe ich noch ca. 50 km bis Pokhara, meinem Tagesziel, da ich hier auf einem Aussichtsberg nahe der Friedenspagode ein Hotel gebucht hatte.
 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Wie man sieht, geht die Sonne demnächst unter und ich hab wohl noch über 1 Stunde Fahrt vor mir. Ich spute mich, halte nicht mehr an und stehe ca. 90 Minuten später im
Dunkeln vor einer Treppe, die zu meinem Rooftophotel an der Friedenspagode führt. Nie und nimmer laufe ich da mit 30 kg Gepäck hoch über 2 oder 300 Stufen.
Google Maps in Nepal ist manchmal sehr ungenau, bzw. kann Treppen und Straßen nicht unterscheiden, oder erkennt keine 50 cm hohen Wälle, über die man mit Auto
(Motorrad kann man auf Maps in Nepal nicht auswählen) einfach nicht fahren kann. Ich suche einen 2. Weg mit 3 km Umweg: Straße gesperrt. Die 3. Möglichkeit endet
wieder an einer Treppe, diesesmal noch weiter vom Hotel entfernt.



Ich befinde mich rechts oben, rechts der Friedenspagode. Bilder oben und unten am nächsten Morgen gemacht, unten das "Schaukel"-Cafe/Restaurant (Schaukel mit Annapurna-Blick).



Der Besitzer des Aussichtscafes ist unheimlich nett, unterhält sich ein Weilchen mit mir, ruft dann meinen Hotelbesitzer an, der mich schließlich 20 Minuten später mit Moped abholt. Er fährt dorthin,
wo die gesperrte Straße ist. Seitlich ist ein schmaler Weg an steilem Abhang in 50 - 60 cm Breite neben der asphaltierten Straße, die 25 oder 30 cm erhöht ist. Erst in knapp 200 m Entfernung haben
die Einheimischen ein paar Steine plaziert, um auf die Asphaltpiste zu kommen. Paar Hundert Meter weiter kommt wieder Dirtroad und dann enden wir wieder an einer Treppe. Das Rooftophotel ist in Bildmitte
mit dem blauen Dächlein. Der Hotelboss übernimmt freundlicherweise mein Gepäck und führt mich genau 100 Treppenstufen höher zu meinem Zimmer.

526616394.jpg


836539232.jpg

Das zweite Bild ist die Suite und den tollen Ausblick hat man auch von anderen Zimmern.

Ich bestelle mir ein leckeres Abendessen und mache mich danach auf, die Friedenspagode zu besuchen. Leider ist hier nachts geschlossen und die über 200 Stufen einfach werden zur Qual nach der langen Fahrt.




Von außerhalb mache ich noch ein paar Fotos, ehe ich zurück in mein Hotel gehe und früh ins Bett steige. Das Hotel heißt Peace Dragon Hotel.

 

Ajax

Luftbildfetischist
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2 Oktober 2018
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Tag 14: Pokhara


Die zweitgrößte Stadt Nepals war bis in die 1960-er Jahre nur zu Fuß erreichbar, heute ist es die Aktioncity Nepals schlechthin. Es gibt Ballon Flüge, Helikopter und Ultraleicht,
viele Wassersportarten auf Seen und Flüßen, Mountainbiken, sehr hohe Seilrutsche und natürlich ist Pokhara Ausgangspunkt für Himalaya Trekking, Jeep Safaris in die verbotenen
Königreiche Mustangs oder Motocross Touren in den Himalaya.

Ich wache sehr früh auf, schon vor dem Sonnenaufgang. Ein Blick hinaus zeigt mir: eigentlich lohnt es sich gar nicht aufzustehen: Smog, Nebel und Wolken. Dennoch stehe ich auf...



Hier vom Hotel der Blick nach SO, von Süden kam ich ja gestern her. Ich bewältige ein 2. mal die paar Hundert Treppenstufen und diesesmal ist der Eingang zur japanischen Friedensstupa offen.



Hinten links ist bereits mein 2. Ziel am Morgen zu sehen: die Pumdikot Shiva Statue. Unten: bißchen näher rangezoomt, aber der fürchterliche Smog macht alles grau in grau...







Im Garten der Anlage sind einige wunderschöne exotische Blumen und Bäume mit Blüten.



Zwischen meinem Hotel und der Friedensstupa ist das Elite Cafe, nur Cafe und Restaurant, aber top gelegen - zumindest für Leute, die gut zu Fuß sind - wie mein Hotel nur über Treppen zu erreichen. :o-o:
 

Ajax

Luftbildfetischist
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2 Oktober 2018
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Noch bevor ich frühstücke, fahre ich mit kleinem Gepäck (Drohne und Kamera im Rucksack) los zur Absperrung unten an der Straße.



Ich kann die hölzerne Absperrung ca. 20 oder 30 cm zur Seite schieben und schon ist das ganze nicht mehr so übermäßig gefährlich. Ich hatte nämlich vor heute nach unten,
in die Stadt zu ziehen. Nachdem ich mich aber jetzt an die Prozedur gewöhnt habe, verlängere ich hier oben um 1 Nacht. Bei der Abfahrt hatte ich natürlich den Steinhaufen zuerst
nicht gesehen, der die Abfahrt auf den Single Trail erlaubt. Mußte dann umkehren und genauer hinschauen.:o-o:


Ein paar Serpentinen später bin ich dann oben bei dem Pilgerort der Shiva Statue. Nebenan ein kleiner Vergnügungspark und Insta-Spot...



...und zu so früher Stunde schon einige Pilger unterwegs - wie mag es hier später wohl aussehen?





Nachdem hier etwas zuviel uniformierte Gesellen rumlaufen bleibt Drohni im "Versteck" (Rucksack) vor Ort - und bei der späteren Suche nach einem sicheren Startplatz finde ich leider keinen.
Da die kleine ja nur bis 120 m steigen kann fehlen mir die Möglichkeiten von weiter unten zu starten und am Hang dann hochzufliegen. Dann eben keine Bilder aus Adlersicht...





Die Shiva Statue hier oben ist die zweitgrößte Nepals mit 15,5m, zusammen mit dem Tempel 32 m hoch - und bei gutem Wetter hätte man eine fantastische Sicht auf den Himalaya -
der Ort Pumdikot liegt auf 1600 m.

 

thaiguy

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25 Dezember 2013
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Die Luft war scheinbar oft nicht ganz so toll. Ziemlich viel Smog wg den Bergen? Oder einfach nur die Saison, wie z.B. in Nordvietnam?
 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Die Luft war scheinbar oft nicht ganz so toll. Ziemlich viel Smog wg den Bergen? Oder einfach nur die Saison, wie z.B. in Nordvietnam?
Die KI meint dazu:

Die Luftqualität in Nepal, insbesondere im Kathmandu-Tal, ist ein ernstes Umwelt- und Gesundheitsproblem. Die Schadstoffbelastung übersteigt regelmäßig die von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfohlenen Grenzwerte. [1, 2, 3]
Hier sind die wichtigsten Punkte zur aktuellen Lage:
  • Hohe Schadstoffbelastung: Die Konzentration von Feinstaub (PM2,5) liegt oft um ein Vielfaches über dem WHO-Jahresrichtwert, was die Luftqualität auf IQAir oft in den Bereich „ungesund“ oder „ungesund für empfindliche Gruppen“ bringt.
  • Kathmandu als Brennpunkt: Aufgrund seiner kesselförmigen Topografie, des dichten Verkehrs, der Industrie und der Bauaktivitäten ist das Kathmandu-Tal besonders stark von Smog betroffen.
  • Saisonale Schwankungen: Die Luftverschmutzung ist in den kälteren und trockeneren Monaten (Winter bis Frühjahr) am höchsten, da sich die Schadstoffe durch fehlenden Regen und Wind sammeln. In der Monsunzeit verbessert sich die Qualität durch den Regen.
  • Gesundheitsrisiken: Die schlechte Luftqualität führt zu Atemwegs- und Herzerkrankungen und wird mit zehntausenden vorzeitigen Todesfällen pro Jahr in Nepal in Verbindung gebracht.
  • Sichtbarkeit: Der Smog beeinträchtigt zunehmend die Sicht auf den Himalaya, selbst im Frühling und Herbst. [1, 2, 3, 4, 5, 6]
Für aktuelle Echtzeit-Daten zur Luftqualität in verschiedenen Städten Nepals können Sie die Luftqualitätskarte von aqicn.org nutzen.
Es wird empfohlen, besonders in Kathmandu, während der trockenen Monate (Oktober bis Mai) die Luftqualitätsindizes (AQI) zu verfolgen und an Tagen mit sehr schlechter Luft das Tragen von Schutzmasken in Betracht zu ziehen. [1]
 

Ajax

Luftbildfetischist
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2 Oktober 2018
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Praktisch, wenn da am Ort der Pilger gleich ein Photo Studio vorhanden ist...



...andere ohne Kamera behelfen sich mit dem Handy.



Ganesha, der Sohn Shivas, ist von allen hinduistischen Göttern der mit der größten Präsenz und Popularität außerhalb Indiens.





Da fällt mir auf, das ich das 4. Gesicht nicht portraitiert habe :eek:



Die Aussicht von hier oben ist grandios, besser wäre es allerdings ohne diese verdammte Luftverschmutzung, die verhindert, von hier den Himalaya zu sehen.
Auf den Strassen fährt man dran vorbei, aber zu sehen sind die Reisterrassen meist nur von oben - diesesmal aber ohne Drohni sondern vom Viewpoint im Tempel.

Ich fahre zurück in mein Hotel und verewige die tollkühne Anfahrt auf dem letzten km zum Hotel:


Anhang anzeigen VID_20260224_121232_002_edit.mp4

Jetzt wird zunächst das Frühstück genossen und dann geht es runter in die Stadt, 300 m tiefer, um die wichtigsten Dinge für die nächsten Tage zu erledigen.
 
Pattayareise

Ajax

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2 Oktober 2018
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Anschließend fahre ich runter zum Phewa See, wo sich das Touristencenter befindet, Reisebüros, Trekkingshops, Cafes, Restaurants. Ich hatte mir eine Adresse vorgemerkt, wo ich mein ACAP machen wollte.
Ich fragte allerdings zunächst nach einer geführten Tour. Und tatsächlich: übermorgen könnte ich nach Upper Mustang mitfahren, ich könnte mich mit dem Motorrad einer Jeepsafari anschließen für insgesamt
5 Tage und 550 $ Kosten incl. allem (ACAP, Tourguide, Hotel, Essen). Nach Upper Mustang kommt man nur mit Guide und mindestens 2 Personen + dem REP (Restricted Area Permit), das ich
ja vor ein paar Tagen in Lamabagar auch gebraucht hätte. Ich hatte schon zugesagt, wollte gerade zu einer ATM fahren und Kohle holen, als eine Agenturmitarbeiterin von hinten
plötzlich einwarf, das oben im Tal, das auf über 4000 m liegt, überall Schnee liegt. Sie zeigte mir dann am Handy aktuelle Bilder von Upper Mustang.
Damit hatte sich der Upper Mustang Trip erledigt - ich bin ja nicht lebensmüde. Mit Motorrad fahre ich nicht auf Schnee entlang von steilen Abhängen, die fast alle ungesichert sind.
Dann eben nur der Lower Mustang - da geht`s nur auf 3800 m in Muktinath - man kann alleine ohne Guide dahin und braucht nur ein ACAP für 20$.

Bei einem Cappu am See sehe ich, das es von Westen sehr dunkel wird und das Regenradar auf dem Handy meldet Regen in Pokhara, wovon ich allerdings nichts sehe.
Auf dem Rückweg zu meinem Hotel bleibe ich trocken - der Regen ist wohl ganz knapp an Phokara vorbeigezogen.

Ich setzte mich mit einer Flasche Bier auf die Aussichtsterrasse des Hotels und plötzlich sehe ich, das sich in der Ferne was tut - ich erblicke den Sarakot Aussichtsberg auf der anderen Seite des Sees und dahinter
schimmern plötzlich schneebedeckte Berge durch.





Der Blick nach NO zeigt erstmals hier die Stadt ohne den Smog - Wind und Regen hatten die Luft gereinigt - oben links fliegt ein Gleitschirm, der auf dem Sarakot gestartet war, den Hang entlang.



Ich schaue gebannt nach Norden und dann gibt es innerhalb der nächsten Stunde ein furioses Spektakel mit Licht, Schatten, Schnee, Bergen, Eisriesen und Wolken.





Der Blick nach Osten zeigt, das hier wesentlich mehr Dunst in der Luft liegt, darum konzentriere ich mich wieder auf Blickrichtung Nord.



Minütlich ändern sich die Ansichten des Annapurna Massivs...
 

Rainer1969

Neuer Member
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2 Februar 2026
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Anschließend fahre ich runter zum Phewa See, wo sich das Touristencenter befindet, Reisebüros, Trekkingshops, Cafes, Restaurants. Ich hatte mir eine Adresse vorgemerkt, wo ich mein ACAP machen wollte.
Ich fragte allerdings zunächst nach einer geführten Tour. Und tatsächlich: übermorgen könnte ich nach Upper Mustang mitfahren, ich könnte mich mit dem Motorrad einer Jeepsafari anschließen für insgesamt
5 Tage und 550 $ Kosten incl. allem (ACAP, Tourguide, Hotel, Essen). Nach Upper Mustang kommt man nur mit Guide und mindestens 2 Personen + dem REP (Restricted Area Permit), das ich
ja vor ein paar Tagen in Lamabagar auch gebraucht hätte. Ich hatte schon zugesagt, wollte gerade zu einer ATM fahren und Kohle holen, als eine Agenturmitarbeiterin von hinten
plötzlich einwarf, das oben im Tal, das auf über 4000 m liegt, überall Schnee liegt. Sie zeigte mir dann am Handy aktuelle Bilder von Upper Mustang.
Damit hatte sich der Upper Mustang Trip erledigt - ich bin ja nicht lebensmüde. Mit Motorrad fahre ich nicht auf Schnee entlang von steilen Abhängen, die fast alle ungesichert sind.
Dann eben nur der Lower Mustang - da geht`s nur auf 3800 m in Muktinath - man kann alleine ohne Guide dahin und braucht nur ein ACAP für 20$.

Bei einem Cappu am See sehe ich, das es von Westen sehr dunkel wird und das Regenradar auf dem Handy meldet Regen in Pokhara, wovon ich allerdings nichts sehe.
Auf dem Rückweg zu meinem Hotel bleibe ich trocken - der Regen ist wohl ganz knapp an Phokara vorbeigezogen.

Ich setzte mich mit einer Flasche Bier auf die Aussichtsterrasse des Hotels und plötzlich sehe ich, das sich in der Ferne was tut - ich erblicke den Sarakot Aussichtsberg auf der anderen Seite des Sees und dahinter
schimmern plötzlich schneebedeckte Berge durch.





Der Blick nach NO zeigt erstmals hier die Stadt ohne den Smog - Wind und Regen hatten die Luft gereinigt - oben links fliegt ein Gleitschirm, der auf dem Sarakot gestartet war, den Hang entlang.



Ich schaue gebannt nach Norden und dann gibt es innerhalb der nächsten Stunde ein furioses Spektakel mit Licht, Schatten, Schnee, Bergen, Eisriesen und Wolken.





Der Blick nach Osten zeigt, das hier wesentlich mehr Dunst in der Luft liegt, darum konzentriere ich mich wieder auf Blickrichtung Nord.



Minütlich ändern sich die Ansichten des Annapurna Massivs...
Wahnsinn, ist schon beeindruckend die immer wieder ändernden Bergformationen und erinnert mich irgendwie an meine Tibet-Reise in 2010.
Wünsche dir weiterhin viel Spaß und ein glückliches Händchen mit dem Wetter.
 

Ajax

Luftbildfetischist
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2 Oktober 2018
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@Ajax, was ist das Motorrad eigentlich für eine Marke und was kostet es Miete pro Tag?
Das ist eine Hero 200 XPulse, die Marke war mir zuvor völlig unbekannt. Die Ki meint dazu:

Hero MotoCorp ist der weltweit größte Zweiradhersteller mit Sitz in Neu-Delhi, Indien, und dominiert den indischen Markt mit über 50 % Anteil. Das Unternehmen, früher als Hero Honda bekannt,
produziert Motorräder und Roller bis 350 cm³, setzt stark auf Innovation, Nachhaltigkeit und expandiert mit Modellen wie der Hunk 440 SX nach Europa.

Wichtige Fakten zu Hero MotoCorp:
  • Marktführer: Seit 2001 (über 20 Jahre in Folge) der weltgrößte Hersteller von Zweirädern nach verkauften Stückzahlen.
  • Produktion & Vertrieb: Über 12 Millionen verkaufte Einheiten im Geschäftsjahr 2024/25.
  • Internationales Engagement: Präsenz in über 52 Ländern.
  • Engagement in Deutschland: Das Unternehmen betreibt das Hero Tech Center Germany.
  • Motorsport: Starkes Engagement im Rallye-Sport (Rally Dakar).
  • Partnerschaften: Kooperation mit Zero Motorcycles für elektrische Premium-Motorräder.
  • Produkte: Bekannt für kraftstoffeffiziente, wartungsarme Motorräder und Scooter.
Ich habe das Motorrad ein paar Monate vor der Reise reserviert in Kathmandu und dafür knapp 400 € gezahlt für 1 Monat (65 000), bei einem anderen Anbieter für 60 000 etwas günstiger.
Viel günstiger wäre es in Pokhara gewesen, da hätte ich dasselbe Motorrad für 2000 Rupien pro Tag bekommen - im Monat wohl unter 40 000. Da ich aber von Kathmandu losfahren wollte
und zunächst Richtung Osten war das keine Alternative.
Nächstesmal würde ich in Pokhara mieten und starten - Upper Mustang steht ja noch aus ;) .

@heat @Rainer1969 : die Reise hatte ich Mitte Februar bis Mitte März - und im Drohnenthread nahezu live berichtet (mit vielen Luftbildern)
 

Ajax

Luftbildfetischist
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2 Oktober 2018
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Ein Gigant der Bergbaukunst, das Matterhorn des Himalaya, ist der Machhapuchare, ca. 40 km von meiner Terrasse entfernt. Wikipedia schreibt zwar nur 25 km,
aber beim Blick auf die Karte sind es einige km mehr. Der Berg gilt als heilig und ist bei manchen Volksstämmen als Sitz Shivas bekannt.
Der Berg gilt als extrem schwierig und wurde wohl nie bestiegen. 1964 wurde es vom damaligen König verboten, ihn zu besteigen.




Zunächst unter Wolken versteckt, kommt er im Laufe der Zeit - hier genau 22 Minuten vom 1. Bild bis zum letzten Glimmen in der Abendsonne, dem 6. Bild dieser Serie.









Nach genau 12 Minuten ist der Gipfel voll sichtbar, von Wolken befreit, aber der absolute Höhepunkt des Fern Seh Abends folgt 10 Minuten später, als die Sonne sich im Westen langsam
verabschiedet, in Pokhara war es längst dunkel, aber auf 6000 bis 8000 m wurden noch einige Sonnenstrahlen eingefangen.:love:

 

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