So die Wuerfel in Bezug auf meine KV bei der Pacific Cross sind gefallen. Ich habe mich bei der Verlaengerung fuer folgende Variante entschieden:
Versicherungssumme: 10 Millionen jaehrlich
Versicherungsart: IPD und OPD (also stationaer und ambulant)
Selbstbehalt: 100 000 baht jaehrlich fuer den gesamten Vertrag
Erhoehte Versicherungsleistung bei Unfalltod: 1 Million statt 400 000 bt.
Dieser Entscheidung beruht auf folgenden Ueberlegungen:
Ich bin jetzt 66 Jahre alt und habe eigentlich vor noch einige Jaehrchen meinen Lebensabend hier in Thailand zu verleben. Also brauche ich eine KV die auch in einigen Jahren noch traegt.
Allgemein steigen weltweit die Kosten fuer Krankenhaus und Arzt. Wenn heute auch 5 Millionen pro Jahr vielleicht noch reichen, wird das Fenster aber immer kleiner. Ohne Schadensfall kann
ich bei der Versicherungssumme pro Jahr noch variieren, nach einem groesseren Schadensfall ist diese Moeglichkeit ausgeschlossen und eine Erhoehung der Versicherungssumme geht nicht mehr. Der Ultima-Tarif mit 20 Millionen pro Jahr waere eine bessere Absicherung, gibt mein Geldbeutel aber jetzt und wohl auch in Zukunft nicht her.
Bisher hatte ich nur stationaer abgesichert, weil ich auch sagte, dass ich die ambulante Arztkosten auch aus eigener Tasche zahlen kann. Da hatte ich aber einen gravierenden Denkfehler drin. Kleinere Sachen kann man sicher selbst zahlen, keine Frage. Aber die Medizin macht jedes Jahr Fortschritte und was vor 15 Jahren noch stationaer gemacht wurde, wird heute oftmals nur noch ambulant gemacht. Eine ambulante Krebstherapie oder Dialyse kann dann ganz schnell mal sehr sehr teuer werden. War man zuvor wegen dieser Sache im Krankenhaus dann ist bei stationaer zwar die anschliessende ambulante Behandlung noch gedeckt - aber nur fuer 90 Tage. Danach ist man dann Selbstzahler.
Darum habe ich jetzt - solange ich es noch kann - ambulant dazu genommen.
Selbstbehalt: Hier muss ich natuerlich dazu sagen, dass ich als pensionierter Beamter Anspruch auf die Beihilfe (70 %) habe und dies weltweit. Allerdings gibt die Beihilfe keine Kostenuebernahmeerklaerung in Thailand. Beihilfe funktioniert hier in Thailand schlichtweg so: Rechnung bezahlen, dann online in deutsch oder englisch einreichen. Die Beihilfe prueft die Rechnung und uebernimmt aber nur maximal die Kosten wie sie auch in Deutschland angefallen waeren. Erstattung der 70 % dann nach 4 - 16 Wochen je nach Bearbeitsungsdauer.
Bei einem Selbstbehalt von 40 000 bt (hatte ich bisher) betrug also mein tatsaechlicher Eigenanteil maximal 12 000 bt. Bei einem Selbstbehalt von 100 000 bt steigt dieser maximale Eigenanteil auf 30 000 bt, dafuer ist aber die jaehrliche Praemie um 10 000 bt geringer, als mit 40 000 bt SB. Ein ueberschaubares Risiko in meinen Augen.
Unfalltod: die Erhoehung der Versicherungsleistung von 400 000 bt auf 1 Million baht bei Unfalltod sind im Jahr gerade mal 870 bt (145 bt je 100 000 bt). Mit dieser Summe ist aber meine Freundin bei einem Unfalltod ein bisschen abgesichert und mir tun die 870 bt mehr im Jahr nicht weh.
Achso zum Schluss noch die Kosten: 89164 bt Jahrespraemie im neuen Maxima Tarif (also im Krankheitsfall keine schadensbedingte Erhoehung der Praemie in den Folgejahren).