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Fragen zur Beihilfe für Beamte

cabriojoe2

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18 Oktober 2016
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Hallo!
An die ehemaligen Beamten aus Deutschland mit Beihilfe zur Krankenversicherung.
Ich bin in der gleichen Situation und liebäugle gelegentlich mit dem Gedanken aus der Krankenversicherung (die ja nur 30% der Krankheitskosten trägt) auszusteigen und "nur" die 70% Beihilfe bei der Deutschen Beihilfestelle zu beantragen!
Macht das bereits jemand? Gibt es da Erfahrungswerte?
(Die restlichen 30% MUß ICH DANN HALT SELBER TRAGEN.)
 

Magenta

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13 Februar 2011
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Ich bin auch privat versichert und die Versichertengemeinschaft freut sich immer, wenn es Personen gibt, die ihre jahrzehntelang angesparte Altersrückstellung aufgibt und kündigt. Diese Gelder fließen dann der Gemeinschaft zu. Wer sehenden Auges im Alter riskiert 30 % der Kosten zu tragen, dem ist nicht mehr zu helfen. Eine kleine Recherche würde die Kosten für ein paar chronische Krankheiten aufzeigen. Ich möchte nicht 30% der Kosten für zum Beispiel Insulin für den Rest meines Lebens selbst tragen müssen.
 

krimibiker

Frei wie der Wind
   Autor
13 Januar 2013
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Bang Saray
Ich fasse die Frage vom Threadstarter so auf, dass er ebenso wie ich im Ausland lebt bzw. leben will und aus diesem Grunde diese Ueberlegungen anstellt.
In Deutschland stellt sich die Frage eigentlich nicht, weil es dort die KV-Pflicht gibt und die Beihilfestelle einen Nachweis ueber die Absicherung der restlichen
30 % einfordert (war zumindest bei mir so in BW).
Fuers Ausland in meinen Augen nur dann interessant, wenn ich so finanzkraeftig bin, dass ich auch eine groessere Krankenhausbehandlung vorstrecken kann.
Die Beihilfe (BW) erteilt z.B. fuer Thailand keine Deckungszusage ueber 70 % der Krankenhauskosten, sondern erstattet nach Pruefung nur eingereichte Rechnungen.
Ich spreche hier von Baden-Wuerttemberg, in anderen Bundeslaendern oder beim Bund kann es sich unter Umstaenden anderst verhalten.
 

cabriojoe2

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18 Oktober 2016
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Ich fasse die Frage vom Threadstarter so auf, dass er ebenso wie ich im Ausland lebt bzw. leben will und aus diesem Grunde diese Ueberlegungen anstellt.
Hallo! Ja! Ich bin in Pattaya.
monatliche Krankenkassenbeiträge 330 Euro.
Bei einem "Selbstbehalt" von 330 Euro KÖNNTE ICH DA FÜR 1000 Euro Krankheitskosten monatlich haben und wäre immer noch "gleichweit".
Ich weiß schon das das eine etwas riskante/provokante Überlegung ist, aber.......
mich würde es interessieren ob es da Praxiserfahrungen dazu gibt.
 

cabriojoe2

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18 Oktober 2016
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Aus dem Netz: Diabeteskosten:
Ergebnisse der KoDiM-Studie
Die jährlichen Pro-Kopf-Kosten für die Krankenversorgung – ohne Kosten der Pflegeversicherung - betrugen für Versicherte mit bekanntem Diabetes mellitus im Mittel 4.457 €. Dies waren 2.193 € durchschnittliche Mehrausgaben als für vergleichbare Versicherte ohne Diabetes. Dazu kamen indirekte Kosten, insbesondere für Arbeitsunfähigkeit und Frühberentung, in Höhe von 1.328 € pro Versichertem. Eine Aufteilung der Gesamtkosten nach Komplikationen und Begleiterkrankungen bzw. Art der Behandlung ist in den Tabellen und Abbildungen dargestellt.
 

grenerg

Hat nicht gepasst
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14 September 2012
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Lippe
Ein echtes Problem und es wird teuer, ich würde das auf keinen Fall machen, ohne Versicherung für die restlichen 30%dort zu leben. Kümmere Dich am besten um eine KV und warte andere Tipps von Forenkollegen ab. Ein Freund von mir auf Phuket hat eben mal schlappe 100000THB für einen Eingriff gelatzt.
 

grenerg

Hat nicht gepasst
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14 September 2012
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Lippe
Das Diabetesrisiko kann man mit dem HbA1c, dem Bodymassindex und der Familiengeschichte relativ gut absehen. Und mit Bewegung deutlich reduzieren (wer auch immer das in LOS machen kann, ich kann das nicht). Allein ein Herzkatheter mit Stent oder ein Infarkt dabei sind schnell eine Million. Es hängt also schon auch von Deinem Gesundheitszustand ab. Aber selbst wer sich fit fühlt, kann morgen auf der Intensivstation liegen
 

cabriojoe2

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Ja! Ein Bekannter hat auch mal eben 100.000THB abgedrückt.
Er hatte sich einen gründlichen Gesundheitscheck machen lassen! Der wurde ihm "gaanz günstig" angeboten! Hier in Siracha.
Man hat ihm dann mitgeteilt das er jeden Moment einen Herzinfarkt bekommen könnte.
(Er hat dann darauf hin seine Verwandtschaft schon mal vorsichtshalber informiert und Seine Sachen etwas geregelt. )
Seine Arterien seien stark verkalkt. Man müsste ihn vermutlich baldmöglichst operieren und ihm einen oder eventuell auch mehrere Stands einsetzen. Das kann man dann erst bei dem Eingriff genau sagen.
Vorerst soll er mal verschiedene Tabletten essen, sich etwas gesund (vor allem kein Alkohol und kalorienreduziert) ernähren und dann werden noch genauere weitere Untersuchungen erforderlich.
Nach 3 Monaten hat man Ihm mitgeteilt, das alles wieder ok sei und er beruhigt heim gehen kann.
Rechnung: 100.000THB. Aber nicht das ich jetzt sagen will das sei eine gezielte Abzocke gewesen!
Er hat keine Krankenversicherung. Ob das jetzt gut oder schlecht war kann ich nicht sagen.
 

grenerg

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Lippe
Das ist Abzocke oder Du hast ihn falsch verstanden oder er hat die Ärzte falsch verstanden. Wenn mann Koronarkalk feststellt, dann ist da Kroronarkalk. Das wird bei Checks in Thailand normalerweise aber nicht gemacht.
 

cabriojoe2

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Meine Erfahrung mit deutschen privaten Zahnarztpraxen sind auch nicht die Besten. Ich hatte immer das Gefühl Dollarzeichen in den Augen des Zahnarztes zu sehen. Ich ging schließlich nur noch in die Zahnklinik, wo die angehenden Zahnärzte unter Aufsicht eines Zahnarztes Behandlungen vornahmen. Alle Behandlungen waren zu meiner vollen Zufriedenheit und auch Zahn- und Zahntaschenreinigung waren gut, günstig und die Kasse hat immer alle Kosten übernommen.

Das ist Abzocke oder Du hast ihn falsch verstanden oder er hat die Ärzte falsch verstanden. Wenn mann Koronarkalk feststellt, dann ist da Kroronarkalk. Das wird bei Checks in Thailand normalerweise aber nicht gemacht.
Na, dann tippe ich jetzt mal auf das Erste!
 

JT29

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Südbaden
Zuerst sollte man mal checken, ob die zuständige Beihilfe überhaupt im Bereich außerhalb der EU überhaupt leistet - hier gibt es Unterschiede (z.B. Bayern).
Bei der Beihilfe ist es normalerweise so, dass man die Rechnungen einreicht und dann die Erstattung bekommt. Das heisst aber auch, dass man in TH in Vorleistung treten muss, also sollte schon mal ein entsprechend gefülltes Vorsorgekonto vorhanden sein.

Dann kommt es aber auch auf die Versicherung an, ob diese ebenso bei Residenten im Ausland leistet. Bei Urlauben bis zu 6 Wochen ist das kein Problem, aber länger ...?
 

cabriojoe2

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Zuerst sollte man mal checken, ob die zuständige Beihilfe überhaupt im Bereich außerhalb der EU überhaupt leistet - hier gibt es Unterschiede (z.B. Bayern).
Bei der Beihilfe ist es normalerweise so, dass man die Rechnungen einreicht und dann die Erstattung bekommt. Das heisst aber auch, dass man in TH in Vorleistung treten muss, also sollte schon mal ein entsprechend gefülltes Vorsorgekonto vorhanden sein.

Dann kommt es aber auch auf die Versicherung an, ob diese ebenso bei Residenten im Ausland leistet. Bei Urlauben bis zu 6 Wochen ist das kein Problem, aber länger ...?
Ja! Alles gelebte Praxis! (In Vorleistung muß man immer gehen, auch in Deutschland. Außer bei direktem Krankenhausaufenthalt, Kur..... da kann man vorab alles abklären.)
Klappt alles! Seit 2,5 Jahren! Sogar medizinische Massagen habe ich mir hier schon verschreiben lassen. Bekommen und bei der Kasse eingereicht und erstattet bekommen.
: Viel Kleinkram, Medikamente vom Apotheker um die Ecke, da bekommt man ja keinen Beleg und man bräuchte zuerst ein Rezept vom Arzt.....Das wird alles aus eigener tasche bezahlt! Ohne Erstattung.

Aus einer früheren Recherche im Internet weis ich: Die Beihilfestelle hat früher mal sich quer gestellt und gesagt sie erstattet nur wenn auch eine Kranken-Kasse mit als Leistungsträger im Boot ist. Dagegen wurde dann prozessiert und die Beihilfestelle hat dann eingelenkt, weil das ja Verweigerung einer einem zustehenden Leistung war. 70%Beihilfe!
Es gibt ja schon sehr viele Beihilfestellen und da ist es schon schwierig die richtige für sich zu finden und die auszufüllenden Formblätter zu erhalten. Ich meine ich hatte die richtigen aber die waren sehr "ausführlich/umständlich/detailiert" auszufüllen. Das war vor ca. 3 Jahren. Aktueller Stand? Praxiserfahrung 0.
Die Krankenkasse erledigt das ja "normalerweise" alles für einen. Wenn man eine hat. Fragen kann man da sehr schlecht, weil die ja nicht noch eine Anleitung zum Austritt aus der Krankenkasse geben wollen. Die blockieren eher noch.
 
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krimibiker

Frei wie der Wind
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[QUOTE="cabriojoe2, post: 1250084, member: 10846"
Es gibt ja schon sehr viele Beihilfestellen und da ist es schon schwierig die richtige für sich zu finden und die auszufüllenden Formblätter zu erhalten. Ich meine ich hatte die richtigen aber die waren sehr "ausführlich/umständlich/detailiert" auszufüllen. Das war vor ca. 3 Jahren. Aktueller Stand? Praxiserfahrung 0.
[/QUOTE]

Es gibt zwar in jedem Bundesland und auch fuer den Bund Beihilfestellen. Man kann sich hier aber nicht die "richtige" aussuchen. Zustaendig ist immer die Beihilfestelle in deren Zustaendigkeitsbereich du als Beamter taetig warst. An meinem Beispiel: ich war Beamter des Landes Baden-Wuerttemberg (BW) und deshalb ist fuer mich auch nur die Beihilfestelle des Versorgungsamtes Fellbach bei Stuttgart zustaendig.
Das Land BW gewaehrt die Beihilfe unabhaengig vom jeweiligen Wohnort - ich bin also auch in Thailand beihilfeberechtigt.
 
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Er hatte sich einen gründlichen Gesundheitscheck machen lassen! Der wurde ihm "gaanz günstig" angeboten! Hier in Siracha.
Man hat ihm dann mitgeteilt das er jeden Moment einen Herzinfarkt bekommen könnte.
Nach 3 Monaten hat man Ihm mitgeteilt, das alles wieder ok sei und er beruhigt heim gehen kann.
Rechnung: 100.000THB. Aber nicht das ich jetzt sagen will das sei eine gezielte Abzocke gewesen!


Sorry, aber nach meinen Erfahrungen kann das so nicht sein !

Gesundheitscheck 100.000 Thb ? Rechnung nach 3 Monaten ? Nach meinen Erfahrungen ! nach jedem Krankenhausbesuch bekommst du eine Rechnung .

Tabletten bekommst du abgezählt bis zum nächsten Termin . So läuft es im Bangkok-Hospital-Pattaya
 

JT29

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und die auszufüllenden Formblätter zu erhalten. Ich meine ich hatte die richtigen aber die waren sehr "ausführlich/umständlich/detailiert" auszufüllen. Das war vor ca. 3 Jahren. Aktueller Stand? Praxiserfahrung 0.
Die Krankenkasse erledigt das ja "normalerweise" alles für einen. Wenn man eine hat. Fragen kann man da sehr schlecht, weil die ja nicht noch eine Anleitung zum Austritt aus der Krankenkasse geben wollen. Die blockieren eher noch.

Die Formulare stehen alle auf der entsprechenden Webseite - zumindest hier in BW bei den entsprechenden Versorgungsverbänden (und zur Not gibt es auch ein Telefon, wo man die anfordern könnte).

Die Krankenkasse? Du meinst wohl eher die Krankenversicherung und schön, wenn die das servicehalber macht, ist aber nicht deren Job. Weiterhin kann ich mir kaum vorstellen, dass eine Krankenversicherung einen Austritt eines "alten Sackes" blockiert, im Gegenteil. Mit zunehmenden Alter steigt das Kostenrisiko und da ist man happy, solche Kundschaft los zu sein und die Rückstellungen einzukassieren.
 

cabriojoe2

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Sorry, aber nach meinen Erfahrungen kann das so nicht sein !

Gesundheitscheck 100.000 Thb ? Rechnung nach 3 Monaten ? Nach meinen Erfahrungen ! nach jedem Krankenhausbesuch bekommst du eine Rechnung .

Tabletten bekommst du abgezählt bis zum nächsten Termin . So läuft es im Bangkok-Hospital-Pattaya

Ja! Da habe ich mich wohl schlecht ausgedrückt. Wie du richtig schreibst, Rechnung nach jedem Krankenhausbesuch.
1. der "super-spar-rundum-sorglos" Angebots Check, dann die "vorläufige " Diagnose. Hohe Gefahr auf Herzinfarkt. Dringend Stant setzen. Was aber noch durch weitere genauere Untersuchungen geprüft werden muß. Dann Tabletten und die Rechnung.
Dann weitere Untersuchungen, Tabletten und eine Rechnung.
Und nach der letzten Untersuchung, Tabletten, die er weiter nehmen soll. Empfehlung zur gesunden/gesünderen Lebensführung und der Hinweis das alles aktuell im "grünen" Bereich sei. Das aktuell kein Stant gesetzt werden muß und die Empfehlung die Blutgefäße/Durchblutungssystem jährlich kontrollieren zu lassen. Ach ja und die Rechnung. Alle Rechnungen zusammen ca. 100.000THB.

Vielleicht könnte @cabriojoe2 ja mal sagen, wo er Beamter war.
TELEKOM
 

cabriojoe2

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Ein Freund von mir auf Phuket hat eben mal schlappe 100.000THB für einen Eingriff gelatzt.
Ich denke es ist klar meine Überlegung. Aber hier an einem Beispiel. 70.000THB bekäme man Beihilfe und 30.000THB ist der Selbstbehalt. Entspricht etwa 800Euro. Wenn das alle 2,5 Monate vorkommt wäre man in etwa "gleich weit" wie mit Versicherung.
 

Gast_6

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Ja wenn ...
Und wenn du irgendwas hast, wo du mal ein Monat oder mehr im KH verbringst, kannst du danach gleich wieder heimfahren und dich der hiesigen Sozialhilfe andienen.
Mehr muss man dazu nicht sagen ....