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Thailand Familie, Verückte, eine Hochzeit und das was da noch kommt

Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
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2 Februar 2015
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Außer Karma nix gewesen – oder so

Wie immer war heute jemand als Erster wach …

Hmmmm … wer kann das wohl gewesen sein? 🤔😁
Richtig! Derjenige, der hier offensichtlich als persönlicher Sonnenaufgangsbeauftragter eingeteilt wurde. Also ich. 😂

Das übliche Morgenprogramm: Erstmal Bohnenpulver heiß und nass machen …

Hmm … irgendwie kommt mir diese Vorgehensweise aus einem ganz anderen Lebensbereich bekannt vor.
Könnte das eventuell etwas mit Frauen zu tun haben? 🤔😂
Aber lassen wir das lieber. Wir wollen ja nicht gleich morgens philosophisch werden.

Also erstmal ein Tässchen Kaffee geschnappt und die herrliche morgendliche Ruhe genossen.

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Und heute kam sogar mal ein anderer Besucher zum Kaffee vorbei. 🦋☕️
Offensichtlich hatte sich herumgesprochen, dass es bei uns etwas zu trinken gibt.

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Der große Plan: Autowäsche​

Für heute gab es genau einen großen Plan:

Das Auto sollte in unserer favorisierten Location einmal rundum auf Vordermann gebracht werden – innen wie außen.

Dort kann man es sich während der Wartezeit gemütlich machen, eine Kleinigkeit essen, etwas trinken und die Betreiber sind auch noch ausgesprochen nett.

Also eigentlich ein perfekter Plan.

Eigentlich.

Denn was soll ich sagen …
Anscheinend war Karma bereits vorausgefahren. 🤷‍♂️🤣

Der Laden hatte geschlossen.
Natürlich.
Warum sollte auch ausgerechnet der eine Plan des Tages funktionieren?

Cousine hatte glücklicherweise direkt eine andere Location parat und schickte uns den entsprechenden Hinweis.

Also hin da.

Nur leider gab es dort weit und breit keinen KFZ-Waschbetrieb. Zumindest haben wir keinen gefunden. 🤷‍♂️

Ich hatte zu diesem Zeitpunkt innerlich bereits den Waschgang beendet, obwohl das Auto noch genauso dreckig war wie vorher. 😂

Also kurzerhand beschlossen:

„Scheiß drauf. Wir fahren nur noch tanken. Dann geht’s in den 7/11 und anschließend noch zum Streetfood dort.“

Ein einfacher Plan. Überschaubar. Kaum Fehlerquellen.

Dachte ich.

Und dann kam Madame …​

Unterwegs meinte Madame plötzlich:

„Da hinten kann man noch waschen lassen.“

Okay …
Also Thai-Style-Manöver quer über die Straße und rein da. 🚗💨

Natürlich nur, um anschließend festzustellen:
Geschlossen. 🙈🤣

Ich glaube, Karma hatte mittlerweile nicht nur vorausgefahren, sondern irgendwo am Straßenrand einen festen Wohnsitz angemeldet.

Also gut.
Tankstellen-Sightseeing und Schlemmen it is.

Auf dem Heimweg dann noch schnell bei CJ's vorbei, um eine Flasche Hong Thong für den Geburtstag heute Abend zu ergattern.

Und siehe da:
Bei CJ's gibt es mittlerweile Bier von der German Tawandang Brewery Bangkok.
Na sowas.

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Also kurzerhand zwei Dosen eingepackt. Man muss ja schließlich kulturell aufgeschlossen bleiben. 😁🍺

Auf der Terrasse dann erstmal getestet.
Das Bier hat einen leicht fruchtigen Beigeschmack, was laut meiner hochwissenschaftlichen Internet-Recherche wohl am verwendeten Aromahopfen liegt.

Ich persönlich finde es ganz ok.

Was ich allerdings richtig cool fand – und das, obwohl ich eigentlich überhaupt nicht gerne aus Dosen trinke – war die Öffnung.

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Für eine Bierdose tatsächlich mal eine ziemlich coole Idee. Nicht so ein kleines Löchlein. Wenn anderweitig eng auch schön sein mag ...

Man lernt eben nie aus. Selbst eine Getränkedose kann einen noch überraschen. 😂 Also nicht im engen sondern nutzbare. Sinne

Und dann kam die Drohne …​

Da die Sonne langsam dem Feierabend entgegenging und zumindest ein bisschen davon zu sehen war,

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dachte ich mir:

Schnell noch einen Request über die UAS-App eintüten.
Gedacht hatte ich so bis 18:30 Uhr.
Tja …
Pustekuchen. 🙈

Bei Standardflügen lässt sich nach 18:00 Uhr offenbar keine Zeit mehr eintragen.

Also um 17:50 Uhr abgeschickt …
Zack – sofort approved.
Läuft. Beine in die Hand und runter vom FamilienGrundstück ...

Naja …
irgendwie habe ich dann versehentlich ungefähr acht Minuten überzogen.

Keine Ahnung, was da passiert ist.
Meine Uhr muss wohl kurz stehen geblieben sein. 🤷‍♂️😁

Aber immerhin hat Karma heute nicht auch noch die Drohne abgeholt.

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Und damit wären wir auch schon am Ende …​

Nach diesem ausgesprochen ereignisreichen Tag bleibt eigentlich nur noch ein bisschen Isaan-Romantik übrig.

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Oder anders gesagt:

Außer Karma nix gewesen. 😂

Jetzt steht allerdings erstmal der Tawandang-Geburtstag auf dem Programm.

Sollte ich diesen kulturellen Selbstversuch mit Hong Thong und Bier überleben, gibt es davon morgen sicherlich noch das eine oder andere Update.

Falls nicht …

war es schön mit euch. 🤣🤷‍♂️🍻
 
Tischtennis Pattaya

Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
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2 Februar 2015
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Bpai Uuag und Bye Bye oder so

Die Feier im Tawandang war auf jeden Fall lustig – kann man nicht anders sagen. 😁

Erstmal ging es zum Vorglühen zur Freundin... was soll ich sagen , dort hat es wohl wirklich schon geglüht.

Ich erstmal alleine unter 6 Frauen , wobei mot von der Runde eine Dame , die früher halt keine Dame war , wenn ihr wisst was ich meine.

Er sie es war zu Besuch von Samui ,weil der Vater im schwer krank ist oder gar bald auf dem Weg zu Buddha ist. Dennoch wollte sie sich ein wenig ablenken , weil dies alles schon ein längerer Prozess ist. Traurig aber absehbar sozusagen.

Unabhängig davon ein sehr lustiger Mensch und nun neuer Kontakt , falls wir mal Samui ohne zu viele Farang erleben möchten.

Das Geburtstagskind wollte wohl absichtlich erst etwas später, gegen 23:00 Uhr, dort aufschlagen, weil es sonst angeblich zu leer sei. Ähm … ja. 🤣

Das Ergebnis: Wir bekamen einen Tisch direkt vor der Bühne, weil es natürlich schon ziemlich voll war. Man könnte auch sagen: perfekte Planung – nur eben rückwärts.
War halt nur etwas laut, aber wir wollten ja Feiern und keine philosophische Runde eröffnen oder so.

Auf dem Weg dorthin gab es erstmal eine Polizeikontrolle, weshalb wir vom vorausfahrenden Fahrzeug direkt einen Anruf bekamen. Aber keine Panik: Das Geburtstagskind kannte den Polizisten, und so durften unsere beiden Fahrzeuge ohne weitere Kontrolle passieren.
Wie sich mir später aus anderen Infos erschloss wohl besser für das vorausgefahrende Geburtstagskind.... 🙈
Von wegen vorglühen und so.....

Manchmal sind gute Bekanntschaften eben praktischer als jede Warnweste. 😁
Ken musste wegen sowas, bzw seine Frau , schonmal 5000 thb latzen.
Da wollte die Polizei wohl auch Party machen .....

Am Anfang war ich noch der Hahn im Korb – mit sechs Frauen an einem Tisch. 🐓🤣 Später kamen dann glücklicherweise u.a. noch männliche Gäste dazu. Endlich Verstärkung an der Front!

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Unser Ladyboy hat gut Gas gegeben und für zusätzliche Stimmung gesorgt inkl 3x ungewollten Nippelalarm beim Tanzen 🙈🤪🤣

Bild ist aber Jugendfrei ohne Nippel 😉

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Die Musik und Stimmung wurden im Laufe des Abends immer besser, während die Whiskyflaschen proportional dazu immer leerer wurden. Ein ziemlich eindeutiger Zusammenhang … zumindest statistisch gesehen. 😂

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Anhang anzeigen DNA.mp4

Extra für euch – und natürlich auch für einen ganz bestimmten Freund 🤪😁 – habe ich selbstverständlich fleißig Fotos gemacht. Man muss schließlich Prioritäten setzen! Es ging dabei ja auch um die Musik 🤣

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Wir feierten dann so lange, bis das Geburtstagskind als Erstes mau mak war.

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Danach gab es noch einen kleinen Karaoke-Zwischenstopp bei einer Freundin.

Allerdings .... so auf halben Weg kamen bei Madame erstmal alte Allüren auf ... also mussten wir kurzerhand bei einem MiniLotus einen Notstopp einlegen denn meine Holde brauchte thung für uuag 🤷‍♂️🙈

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Während dann bei der Freundin weiter fröhlich ins Mikrofon gebrüllt wurde, habe ich im Hintergrund schon mal Schwager zum Abholen bestellt. 😁

Ich wollte ins Bett.
Denn Geburtstagskind hatte auch schon fertig.

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Oder anders gesagt: Ich glaub, ich schaff das alles nicht mehr. 🤪🤣🤣

Den Matratzenhorchdienst traten wir schließlich gegen 03:30 Uhr an. Spät genug, um am nächsten Morgen festzustellen, dass der Körper offenbar eigene Öffnungszeiten hat.

Entsprechend wachte ich am nächsten Morgen etwas später auf als sonst.

Komisch aber auch … 🤔😂

Nach einem Kaffee und Frühstück zog ich mich erstmal in den angenehm kühlen Bungalow zurück. Madame, Stieftochter und Lieblingsnichte schlossen sich kurze Zeit später an.

Nachdem ich der Matratze noch eine Chance auf eine Vertragsverlängerung gegeben hatte, schlossen sich die anderen ebenfalls an.

Eine Runde Gruppenkuscheln also. 😁

Einige Zeit später … 😁 … gaben wir dann auch dem Projekt Autoreinigung eine zweite Chance.

Eigentlich wollten wir nochmal zu dem Bekannten, der am Vortag geschlossen hatte. Papa meinte allerdings, an der Straße Richtung Dorf gäbe es auch eine Autowäsche.

Und tatsächlich: Es gab eine. Und sie hatte sogar geöffnet!

Nur mit einem kleinen Haken: In unmittelbarer Umgebung gab es praktisch nichts.

Kein Essen. Kein Café. Keine Sitzgelegenheit.

Also durften wir erstmal einen kleinen Fußmarsch entlang der Straße absolvieren. Frei nach dem Motto:

Autowäsche gefunden – Verpflegung verloren. 😂

Da Hunger aber bekanntlich nicht von alleine kehrt, ging es anschließend zu einer uns bekannten Location.

Der Laden liegt an einer Straße, die am Dorf vorbeiführt, ist sehr gepflegt und nett gestaltet – und die Suppen dort sind wirklich lecker und schön kräftig.

Also gab es 3x Guai Tiao für die Erwachsenen und für die Kleine, die unbedingt mit wollte, Khao Phat Moo.

Dazu noch zweimal Ai Tim Manao für die Kleine.

Damit wir anschließend nicht auch noch den Rückweg zum Auto antreten mussten, haben wir Schwager angerufen.

Der durfte mich dann standesgemäß vom Essen abholen und zurück zum Auto chauffieren. 😁

Die Außen- und Innenreinigung kostete übrigens gerade mal 200 Baht.

Ich gab ihm 300 und er schaute mich erstmal ziemlich verdutzt an.

Bei dem Preis und dafür, dass wirklich alles von Hand gemacht wurde, fand ich die 100 Baht Trinkgeld allerdings mehr als verdient.

Später am Tag wollte Mama mit uns und Tante noch zu einem Mönch um die Ecke.

Die Nichte wollte natürlich wieder mit. Sie war an diesem Tag sowieso besonders anhänglich. Vermutlich hatte sie mittlerweile mitbekommen, dass dies unser letzter Tag vor Ort war. ❤️

Der Mönch war wieder ausgesprochen nett und natürlich gab es auch diesmal das obligatorische Bändchen.
Außerdem bekam jeder noch einen kleinen Anhänger.

Danach stand noch ein Abendessen im kleinen Familienkreis auf dem Programm.

Wir fuhren zu einem Laden, in dem Madame und ich bereits letztes Jahr waren. Diesmal entschieden wir uns allerdings gegen einzelne Gerichte und für Mukata-Buffet.

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Bilder gab es davon ja schon im letzten Bericht, daher nur ein obligatorischer quickshot sozusagen.

Das Essen war gut – und bei einem Buffet kann man sich schließlich auch leichter einreden, dass man nur wegen der Vielfalt so viel isst. 😁

Später setzte Schwager uns drei noch bei Freundin und Ken ab.

Da Khao Yai – wie die Hochzeit – ordentlich ins Wasser gefallen war, hatten wir mit den beiden dieses Jahr leider nicht allzu viel unternommen. Ken war außerdem noch eine Woche beruflich in Vietnam.
Er wollte mich aber offenbar unbedingt nochmal sehen.

Unter anderem, weil er wieder eine Flasche Gin aus dem Duty Free mitgebracht hatte. 🤪

Ich wollte eigentlich gar nicht so viel trinken.
Wollte.
Denn schließlich hatten wir noch nicht einmal die Koffer für Chumphon gepackt. 😁

Also habe ich Schwager vorsichtshalber wieder heimlich per Messenger zum Einsatz bestellt, bevor der Abend möglicherweise noch eine unerwartete Verlängerung bekommt.

Hat funktioniert.
Ich lag an diesem Abend tatsächlich schon um 01:00 Uhr im Bett.

Für unsere Verhältnisse fast schon Frühschicht. 😂

Und damit war der letzte Abend in Udon Thani dann tatsächlich vorbei.

Vom Koma zum Meer – oder so ähnlich kommt dann beim nächsten Mal.

Bis denne ✌️
 
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Luemmelmann

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2 Februar 2015
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Vom Abschied zum Meer oder so

Der Morgen kam irgendwie nur schleppend in die Gänge. Kein Wunder, schließlich stand noch die wohl unbeliebteste Disziplin des Urlaubs auf dem Programm: Koffer packen. 🧳😩 irgendwie hatten wir diese Aktion nicht so ernst genommen oder verschleppt.

Eine Kofferwaage war natürlich nicht vorhanden – wozu auch? Man kann das Gewicht schließlich auch nach dem bewährten Prinzip „wird schon passen“ ermitteln. 😁

Da einige Geschenke für Freunde und Verwandte inzwischen nicht mehr mit dabei waren, wurde erstmal aussortiert, was vor Ort bleiben konnte. Anschließend packte ich alles, was irgendwie möglich war, aus meinem Kamera-Rucksack in den Koffer. Der Rucksack sollte schließlich etwas von seiner drohenden Übergewichtskarriere verlieren.

Beim Inlandsflug waren 20 kg Freigepäck erlaubt, beim Handgepäck lediglich 7 kg. Und wie ihr euch vielleicht erinnert, war ich bei den internationalen Flügen mit meinen 9 kg ja schon leicht über dem offiziellen „Das-ist-jetzt-eigentlich-zu-viel“-Limit. 😁

Also wurde vorsorglich ein Notfallplan ausgearbeitet: Sollte die Dame beim Check-in anfangen, Fragen zum Gewicht zu stellen, wandert die große Kamera samt 600er kurzerhand in den Rucksack von Madame. Nach dem Check-in natürlich wieder zurück zu mir.
Teamwork nennt man das. Oder kreative Gepäcklogistik. 😁

Nach dieser höchst wissenschaftlichen Packerei gab es erstmal ein gemeinsames Familien-Isaan-Frühstück bei uns auf der Terrasse.

Trotz der inneren Betrübtheit brachten wir auch das noch mit Humor über die Bühne. Was soll man auch sonst machen? Heulen beim Frühstück macht schließlich Flecken auf der Matte. 😁

Genau deshalb sind wir die letzten Tage bewusst immer noch irgendwo anders hingefahren oder sind geflogen. Man ist abgelenkt und der endgültige Abschied tut dadurch nicht ganz so weh.

Denn obwohl man irgendwann wieder ins Flugzeug steigt, bleibt bekanntlich jedes Mal ein kleines Stück von einem selbst dort zurück.
Und ich muss ehrlich zugeben: Es fällt mir jedes Jahr ein bisschen schwerer, nach Deutschland zurückzukehren.
Aber lassen wir das jetzt lieber. Sonst wird aus einem Reisebericht noch eine emotionale Netflix-Serie. 😁

Dann kam der Zeitpunkt, den wir wohl alle jedes Mal hassen.
Die Koffer waren verstaut.
Madame und ich gingen nach vorne zum Auto.
Määu wollte anscheinend unbedingt mitkommen, denn sie hatte es sich kurzerhand auf dem Autodach gemütlich gemacht. 😁

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Offenbar hatte sie das Prinzip „Wenn ich nicht gefragt werde, fahre ich einfach mit“ bereits perfektioniert.

Selbst Papa, der aus emotionalen Gründen normalerweise nicht mit zum Flughafen kommt, war diesmal mit dabei.
Was die Anwesenheit einer Stieftochter nicht alles bewerkstelligen kann... 😁

Der Kampf ums Gepäckgewicht​

Bei der Gepäckaufgabe kam dann die erste Überraschung:
20,5 kg.
Natürlich. 😁 Obwohl ich dachte ich liege drunter immer noch 0.5 zuviel. 🙈
Madame lag mit ihren 17 kg noch gut im Rennen. Sieger sozusagen.
Aber Stieftochter wollte offensichtlich gleich den Gepäck-Weltrekord aufstellen und brachte stolze 24 kg auf die Waage. 🙈🙈
Und ich sach noch .... shopping Möglichkeiten gibt es in Bangkok noch genug ...

Ich hatte das Portemonnaie vorsichtshalber schon in der Hand und war mental bereits dabei, mich von ein paar Baht mehe zu verabschieden.
Aber die Nok-Air-Dame winkte einfach alles durch. 🫨
Handgepäck wurde ebenfalls gar nicht kontrolliert. 🫨🫨
Ich hätte mir die ganze Pack- und Umschichterei also eigentlich sparen können.
Aber hey – Vorsicht ist die Mutter der Gepäckkiste. 😁

Danach folgte noch die große Abschiedszeremonie mit gefühlt 1.000 Fotos und Videos.
Zwei Cousinen und meine Lieblingsnichte waren ebenfalls da. Da machte sie Situation nicht zwingend einfacher.
Aber wir wollen jetzt nicht wieder komplett ins Emo-Gebiet abdriften. Taschentücher bitte wieder einpacken. 😉

Von Udon Richtung Meer​

Was gibt es sonst über den Flug nach Chumphon zu berichten?
Der Flug von Udon nach DMK hatte erstmal 30 Minuten Verspätung.
Immerhin hatte das Ganze auch etwas Positives: Ich konnte am Gate nochmal einen vernünftigen Kaffee verköstigen.
Und weil es danach immer noch nicht Zeit fürs Boarding war, gönnte ich mir noch ein Schweppes Manao.
Immer wieder geil. 😁

Man muss schließlich Prioritäten setzen.
Im Flieger hatten wir tatsächlich die allerletzte Reihe ergattert.
Ganz hinten.

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Da, wo man sich bereits mental mit dem Gedanken anfreundet, beim Aussteigen als Letzter das Flugzeug zu verlassen und dabei wahrscheinlich noch persönlich vom Piloten verabschiedet zu werden. 😂 ist motivierend wenn man eh schon mit Verspätung abfliegt.

In DMK angekommen, ging das kleine Flughafenprogramm direkt weiter:
Gatewechsel und nochmal 30 Minuten Verspätung. Läuft.
Also zumindest zeitlich nicht. 😁
Wenigstens war der Flieger nur 2/3 ausgelastet.

Wir hatten uns übrigens kurzfristig für das Clean Wave Resort am Thung Wua Laen Beach umentschieden.

Die Landung war sachgemäß und der Flughafen erinnerte mich an Krabi von früher.

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Der Transfer vom Flughafen wurde vom Hotel für 500 THB organisiert, was uns nach dem ganzen Flug- und Gate-Theater ganz gelegen kam.

Als wir schließlich kurz nach 20:00 Uhr ankamen, konnten wir selbstverständlich direkt unsere beiden Bungalows beziehen.
Die Anlage selbst ist schön gemacht und gepflegt und wurde laut Internet 2025 renoviert.

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Für alle Fälle nahm ich noch die Karte des Taxifahrers mit. Wir wollten eventuell noch einen Ausflug machen, und durch den Geburtstag war unsere verfügbare Zeit inzwischen etwas zusammengeschrumpft.

Erstmal was essen!​

Nun meldete sich allerdings noch jemand zu Wort.
Nicht verbal, aber ziemlich deutlich:
Der Magen.
Also gingen wir ein paar Meter die kleine Straße entlang und stoppten am ersten Laden.
Pirates Terrace – auf Thai offenbar สลัด ชุมพร – hieß der Laden. Und heißt vermutlich auch heute noch so. 😁

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Sie hatten noch geöffnet, also ließen wir uns nieder, bestellten Getränke und studierten die Karte.
Eine Suppe, Pad Grapao und Pad Thai landeten schließlich auf dem Tisch.

Allerdings stand nicht sonderlich viel Thaifood auf der Karte. Farang Food hatte hier eindeutig die kulinarische Überhand.
Das war jetzt nicht unbedingt mein persönlicher Traum.

Die Leute dort waren nett, die Portionen allerdings nicht sonderlich groß und der Gesamtpreis von 750 THB inklusive Cola und einer großen Leo schon etwas höher.
Sagen wir es diplomatisch:
Der Magen war anschließend nicht unbedingt überzeugt, dass er gerade eine vollständige Mahlzeit bekommen hatte. 😁

Wir schlenderten danach noch ein wenig die Straße entlang.

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Dass auch hier gerade Low Season angesagt ist, war deutlich zu erkennen.

Dabei kamen wir auch an einem unscheinbar kleinen Laden vorbei, der im Internet immerhin mit 4,9 Sternen bewertet ist.
Aber wir hatten ja gerade erst gespeist.
Dazu später mehr... 😉

Anschließend ging es noch ein Stück am Strand entlang


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und dann in die andere Richtung zu einer kleinen Bar beziehungsweise einem Restaurant unweit unseres Resorts direkt am Strand.

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Dort ließen wir den Abend schließlich gemütlich ausklingen.

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Denn für Stieftochter und mich stand bereits der nächste Programmpunkt fest:
06:00 Uhr – Sonnenaufgang.
Natürlich nur, wenn es nicht regnet.

Denn man muss wissen: Die Wettervorhersage für diese Region hatte inzwischen ebenfalls beschlossen, ihre Meinung zu ändern.
Warum sollte auch ausgerechnet das Wetter bei unseren Plänen mitspielen? 😁

Aber immerhin hatten wir unsere Koffer.
Und das sogar schon nach ungefähr fünf Minuten.

Was will man mehr? 😂

Also dann...
Bis denne zum Sonnenaufgang oder so. 🌅✌️
 

Luemmelmann

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Vom Sonnenaufgang zum Long Island – oder: Hauptsache, nicht langweilig

Und tatsächlich klingelte der Wecker … aber zum Glück noch nicht zur Arbeit. 😁

Es hatte gerade aufgehört zu regnen, also beschlossen wir – zumindest zwei von uns –, den Strand aufzusuchen. Madame interessiert so etwas allerdings herzlich wenig und bevorzugt den Schlaf der Gerechten. Oder vielleicht einfach den Schlaf derer, die wissen, dass Regen sowieso wiederkommt. 🤣

Am Strand gab es zumindest eine kleine Chance auf ein bisschen Sonnenaufgang. Also standen wir um 06:00 Uhr herum und machten fototechnisch das Beste daraus. Viel Sonne gab es zwar nicht, aber dafür jede Menge Wolken. Die Natur hatte offensichtlich beschlossen, heute im Softbox-Modus zu fotografieren. 😁

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Da hier um diese Uhrzeit sowieso noch nichts geöffnet hatte, ging es erstmal zurück zum Bungalow. Ich machte mir leise einen Kaffee, da ich tatsächlich gerade wach war – ein Zustand, der bei mir morgens nicht selbstverständlich ist.

Da es nach dem Kaffee aber immer noch früh war und wieder leichter Regen einsetzte, horchte ich doch noch eine Stunde an der Matratze. Man muss schließlich flexibel bleiben. ☕😴

Leider rieselte der Regen immer noch leise vor sich hin, also beschlossen wir, im kleinen Resort-Restaurant etwas zu frühstücken.

War ok , aber der Wiederholung nicht bedürftig.

Parallel riefen wir unseren Taxifahrer an, um später zum Khao Matsee View Point zu fahren. Das Wetter sollte ab 14:00 Uhr besser werden, also machten wir 17:00 Uhr aus – auf zum Sonnenuntergang!
Zumindest war das der Plan. Das Wetter hatte dazu offenbar noch keine endgültige Stellungnahme abgegeben. 🙈

Als der Regen mittags etwas nachließ, beschlossen meine Stieftochter und ich, zumindest mal einen Strandspaziergang zu machen. So weit es halt fußtechnisch ging.

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Als es nicht mehr weiterging, setzte natürlich wieder leichter Regen ein. Und eigentlich hätte ich jetzt auch schwimmen gehen können, denn als wir wieder Resortnähe erreichten, war ich vom Regen ungefähr genauso nass. 🤣

Naja … wenigstens ist es nicht kalt.

Also erstmal zurück zum Bungalow, trockenlegen und duschen.

Es muss ungefähr 15:00 Uhr gewesen sein, da machte ich den Vorschlag, auf einen kleinen Snack loszuziehen.

Aber wirklich nur einen Snack! 🤣🤣

Also gingen wir die Straße runter zu diesem unscheinbaren kleinen Laden. Wir waren uns zunächst nicht sicher, ob überhaupt noch geöffnet war. Deshalb rief Madame einfach mal rüber.

Der gute Mann wollte eigentlich gerade Feierabend machen – aber seine Madame sprach offenbar ein Machtwort.
Wie sich später herausstellen sollte, war das für ihn vermutlich ein kleines Glück … und für uns sowieso. 😁

Aus den geplanten Kleinigkeiten wurden wieder vier oder fünf Gerichte und … erstmal … ein Leo Kuat Yai. 🍺

Man kam so ins Gespräch über dieses und jenes, wo wir herkommen und natürlich auch ein bisschen über den Isaan.

Er selbst wurde in Chumphon geboren, bietet aber auch Som Tam im Isaan-Style an. Sehr zur Freude meinerseits, denn in dem anderen Farang-Laden gab es bisher nur Som Tam Thai.

Er heißt P’Wat und meinte außerdem, unsere Taxifahrt vom Flughafen sei ziemlich teuer gewesen.

Da hatte er tatsächlich recht. Erstens hatte unser Fahrer ein E-Auto und zweitens behält die Chefin vom Resort wohl einen Teil der Taxikosten ein, weil sie die Fahrt organisiert hatte.

Es folgten leckeres Essen und – weil sie für uns extra noch nicht geschlossen hatten – gleich drei weitere Thai-Gäste.

Aber damit war die Geschichte noch nicht zu Ende.

P’Wat bietet nämlich auch Taxidienste an und vermietet Motorroller.

Aha! 🤔😁

Deshalb also dieses Taxi-Deko-Schild vor dem Laden. Ich dachte schon, das wäre einfach thailändische Dekorationskunst nach dem Motto: „Hier könnte Taxi sein.“

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Wir machten mit ihm eine Tagestour für 1.300 THB aus. Bei Bedarf würde er uns am Mittwoch auch für 250 THB zum Flughafen bringen.

Okay. Tagestour ab 10:00 Uhr war gebucht, bevor wir am Ende gar nichts mehr sehen.

Während des Gesprächs bestellte ich natürlich noch eine weitere Leo Kuat Yai.

Man muss schließlich konzentriert verhandeln. 🍺

Danach ging es erstmal zurück zum Bungalow.

Zwischendurch meldete sich unser ursprünglicher Taxifahrer und fragte, ob wir wirklich noch fahren möchten, denn bei dem Wetter würde man heute nicht mehr viel sehen.

Dementsprechend sagten wir die Tour ab.

Anscheinend war heute mal wieder nicht unser Tag.

Aber mir war das dann doch zu langweilig. Da es fast nicht mehr regnete, lief ich einfach in die andere Richtung am Strand entlang.

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Auf dem Rückweg schrieb ich meiner Stieftochter, dass ich am Strand herumliefe, auf dem Rückweg sei und – jetzt kommt’s – immer noch trocken wäre.

Als Antwort kam:
„Okay, ich komme dir entgegen.“
Stieftochter ist halt auch kein Kind von Langeweile. 😁

Aber was soll ich sagen …
Kaum hatte sie geantwortet, fing es leicht an zu regnen. 🙈🤣

Wir trafen uns trotzdem am Strand und liefen bei langsam nachlassendem Regen noch ein Stück zusammen.

Währenddessen schrieb ich Madame bezüglich der Wettersituation. Wenn sie zum Strand kommen würde, könnten wir anschließend wieder Richtung Bar beziehungsweise Restaurant laufen.

Also kam sie.

Da wir noch weitestgehend satt waren, bestellten wir eine Portion gung als Knabber-Ersatz und fingen an, Cocktails zu trinken.

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Mein erster war ein Blue-Irgendwas. Leicht Manao-lastig, aber erfrischend und lecker.

Der zweite war dann wieder zu süß – wegen dieser Thai-Limonade, die da mit reingemischt wird.

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Also schaute ich nochmal in die Karte und Madame sah mich verdutzt an.

Meine Reaktion:
„Was denn? Wir haben 1.000 THB Taxi gespart. Die versauf ich jetzt.“ 😁

Und siehe da … da stand tatsächlich etwas mit Long Island.

Also:
„Cheffe, einmal die Insel bitte!“ 🍹🤣

Jo … der war lecker.
Und wirkte.


Also bezahlte ich anschließend und bedankte mich beim Personal – insbesondere für den letzten Cocktail. 🙏✌️

Ich war nun jedenfalls bestens vorbereitet, wieder der Matratze zuzuhören.

Morgen früh sollte es ja um 10:00 Uhr irgendwo hingehen.

Wenn das Wetter mitspielt.

Was bei diesem Urlaub ungefähr genauso zuverlässig ist wie Karma nach drei oder mehr Leo. 🤣🌧️

Bis denne … ✌️
 
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Ein paar schönere Eindrücke von Chumphon kommen noch .

Wir sind allerdings seit heute schon in Bangkok und das wird gerade nicht Preiswert , haben halt ein bisschen Zeit aufzuholen , d.h. Morgen stehe ich bestimmt nicht früh auf und schaue Sonnenaufgang 😁✌️
 
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Ein Tag Meer – am gleichen, nur woanders 🌊😎

Wieder wurde ich vom Wecker geweckt … aber man gönnt sich ja sonst nichts. 😁

Kurz in die Klamotten geschlüpft, eine Benachrichtigung an den Nachbar-Bungalow geschickt und schon ging es wieder die unfassbar lange Strecke von etwa 50 Metern zum Strand.

Ja, manchmal muss man eben Opfer bringen. 😂

Dieser Morgen verhieß tatsächlich Besseres. Nicht perfekt, aber schön. Die Sonne ließ sich zumindest blicken und das Wetter machte ausnahmsweise nicht komplett auf „Ich hab heute keinen Bock“.

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Eine kleine Einschränkung musste es natürlich trotzdem geben – und die betraf, wie sollte es auch anders sein, mein ganz persönliches Drohnen-Glück. 🙈


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Aber wie immer habe ich natürlich das Beste daraus gemacht. Was bleibt einem auch anderes übrig, wenn Karma offenbar eine persönliche Fehde mit meiner Drohne führt? 😁

Im Anschluss habe ich mich noch für ein bis zwei Stündchen auf die Matratze geschmissen. Die Tour war schließlich erst für 10:00 Uhr angesetzt und man muss seinen Schönheitsschlaf ja schließlich ernst nehmen. Bei mir ist das inzwischen eher eine Langzeitinvestition. 😂

Unser Fahrer brachte uns dann etwa eine Stunde entfernt zum Thung Yang Beach. Eine schöne kleine Bucht, die irgendwann einmal von der sogenannten Happy Bar eingenommen wurde.

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Wobei ich sagen muss: Ein Happy End war dort offenbar nicht im Angebot. 😁

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Unterwegs sah ich viele interessante Dinge und Schilder, bei denen ich am liebsten direkt rechts abgebogen wäre, um die weitere Umgebung von Chumphon zu erkunden.

Aber die Sanduhr rieselte bereits wieder munter vor sich hin.

Die Bucht selbst ist wirklich schön und doe Bar nett gemacht. Also machten wir es uns gemütlich und bestellten – wie immer – nur ein paar Kleinigkeiten zum verspäteten Frühstück.

Eine alkoholfreie Erfrischung hatte ich auch nötig.

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Und was das altbekannte Karma angeht .... Bitte
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Kleinigkeiten ist dabei bezüglich Essen allerdings ein dehnbarer Begriff. 😂

Am Ende kostete das ganze üppige Mahl inklusive Getränke gerade einmal 1.200 THB.

Danach wurde die Bucht natürlich noch ein wenig erkundet.

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Fortsetzung folgt ... Ich muss noch ein paar Bilder sortieren.

Bis später ....
 

Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
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2 Februar 2015
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NRW, Deutschland
Fortsetzung Chumphon

Dann entdeckte ich auch einen Weg nach oben.
Zudem war dort auf der Spitze des kleinen Berges eine kleine Fahne zu sehen.
Und was macht der gemeine Farang, wenn irgendwo eine schöne Aussicht lockt?

Natürlich hoch! 😁

Die ersten 50 bis 100 Meter waren auch noch völlig normal. Ein bisschen bergauf, ein bisschen laufen – alles im grünen Bereich.


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Doch dann änderte sich der Charakter des Weges.

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Vor allem wird es interessant, wenn man im absoluten Touri-Style mit Badelatschen einen Berg über steile Wege, an Seilen entlang und über Leitern erklimmen möchte, deren Vertrauenswürdigkeit ungefähr auf dem Niveau eines dreimal geflickten IKEA-Regals lag. 😂

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Aber meine Neugier war natürlich größer als mein gesunder Menschenverstand. 😬

Oben angekommen – beziehungsweise bei den letzten 10 bis 15 Metern – war dann allerdings endgültig Schluss mit lustig.

Dort gab es nicht mehr wirklich etwas, das man als „Sicherheit“ hätte bezeichnen können. Dafür jede Menge spitze Steine.

Wobei … ob die spitzen Steine vielleicht Teil des Sicherheitskonzepts waren, darüber lässt sich sicherlich diskutieren. 😂
Ich habe dann tatsächlich abgebrochen und auf die Gipfelstürmung verzichtet.
Zum ersten Mal in Thailand fühlte sich der Weg für mich wirklich etwas unsicher an.

Und irgendwann muss man sich eben eingestehen: Eine schöne Aussicht ist toll – aber zwei gebrochene Beine machen sich im Urlaubsalbum eher schlecht. 😁


Hauptsache Zwischendurch gab es eine schöne Aussicht.

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Wieder unten angekommen, ging es nach einer kurzen Verschnaufpause weiter zur nächsten Bucht um die Ecke: Baan Koh Teab Beach.

Ich weiß nicht, wie es dort bei Flut aussieht, aber wir hatten Ebbe. Dadurch wirkte die Bucht auf mich leider nicht ganz so schön.


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Ein paar Fotos von der Umgebung habe ich natürlich trotzdem gemacht.
Denn irgendwo gibt es eigentlich immer etwas Schönes zu entdecken – man muss nur genau hinschauen.


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Und nachdem ich dann ein entsprechendes Schild entdeckt hatte, wurden erstmal zwei Leo bestellt. 🍺😁

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Zwischen 15 und 16 Uhr beschlossen wir schließlich, den Rückweg anzutreten und bei uns noch ein wenig ins Meer zu gehen.

Dort angekommen, war die Flut bereits deutlich fortgeschritten, wodurch sich unser Weg ins Wasser erfreulicherweise verkürzte.

Das Wasser selbst war sehr angenehm.
Also nahm ich die Osmo Action 6 mit ins Wasser.
Nicht, weil das Wasser besonders klar gewesen wäre – man muss ja nicht gleich übertreiben – sondern einfach, um ein paar Aufnahmen aus einer anderen Perspektive auszuprobieren.


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Manchmal muss man eben selbst ins Wasser, wenn die Kamera schon nicht fliegen darf. 😁

Als die Sonne langsam im Hinterland verschwand, ging es zurück, um uns für den Abend fertig zu machen.


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Diesmal gingen wir einfach einen Laden weiter.
Dort bestellten wir ein kleines Mu Kata.
„Klein“ war dabei eher auf die Menge bezogen, denn die Pfanne hatte tatsächlich mal eine vernünftige Größe.

Auf Bier hatte ich diesmal keine Lust, also tranken wir alle Full Moon Red.
Das ist wohl eine Art Fruchtsekt oder etwas in der Richtung von Spy.


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Also quasi: Wenn Bier keine Lust hat, übernimmt eben der Obstsalat mit Alkohol. 😂

Als Absacker gab es nebenan dann noch ein, zwei, drei Runden Cocktails.

Der Long Island war jedenfalls ziemlich lecker. 😁

Wir machten uns an diesem Abend allerdings relativ früh auf den Rückweg, denn unser Flieger ging bereits am nächsten Morgen um 09:00 Uhr.

Ursprünglich wollte ich eigentlich erst gegen 15:00 Uhr los, weil es bis Bangkok ja nicht besonders weit ist.

Das hätte allerdings merkwürdigerweise gleich das Doppelte gekostet.
Tja … die Airline hatte offenbar eine ganz eigene Vorstellung von Zeit und Geld. 😂

Insgesamt gehen von dort gerade einmal drei Flüge am Tag:

09:00 Uhr – AirAsia
15:15 Uhr – AirAsia
19:30 Uhr – Nok Air

Da wird aus „Wir nehmen einfach den nächsten Flug“ plötzlich eine ziemlich überschaubare Auswahl. 😁

Unser Fahrer P'Wat 🚗
Als ich morgens bei ihm einstieg – ich vorne, die Mädels hinten – sah ich plötzlich eine Pistole mit Gürtelholster im Auto liegen.

Ich malte mir gedanklich natürlich sofort diverse Netflix-kompatible Szenarien aus. 🤣

Man weiß ja nie, ob man gerade zu einer ganz normalen Sightseeing-Tour fährt oder versehentlich mitten in Staffel 3 einer thailändischen Crime-Serie gelandet ist.

P'Wat selbst war allerdings von Anfang an sehr redselig und quasselte viel mit Madame.
Teilweise wie ein Wasserfall.

Und zwar einer, den offenbar niemand abstellen konnte. 😂

Er ist bereits 63 Jahre alt, was ich ihm überhaupt nicht angesehen hätte. Seine Frau, die auch in ihrem Laden kocht, ist 45.

Die Sache mit der Pistole erwähnte er übrigens ganz von sich aus – ohne dass einer von uns danach gefragt hätte.

Er hatte früher im Zusammenhang mit Drogendelikten mit der Polizei zusammengearbeitet. Ob dabei undercover oder eher als Informant, ging aus dem Gespräch nicht ganz eindeutig hervor.

Auf jeden Fall hatte er wohl irgendwann Angst bekommen und trug die Waffe zu seinem eigenen Schutz.

Damit war dann auch meine Netflix-Fantasie wieder halbwegs auf Normalbetrieb heruntergefahren. 😂

Für unsere Tour verlangte er 1.200 THB und wollte weder etwas essen noch trinken, obwohl ich es ihm angeboten hatte.

Lustigerweise hatte er allerdings den restlichen Reis aus der ersten Bucht für zu Hause eingepackt.

Dort hatte man uns nämlich fast einen kompletten Topf Reis hingestellt – und wir hatten nicht einmal die Hälfte davon geschafft.

Offenbar war P'Wat kulinarisch besser vorbereitet als wir. 😁

Insgesamt ist er wirklich ein netter Kerl.

Deshalb haben wir ihn dann auch noch die Fahrt zum Flughafen machen lassen.

Dafür wollte er gerade einmal 350 THB.

Er fragte uns auch, ob ich noch einmal nach Chumphon kommen würde. Wenn ja, sollten wir unbedingt bei ihm vorbeischauen.

Mal schauen … vielleicht wird aus P'Wat beim nächsten Besuch dann endgültig mein persönlicher Tourguide. 😁

Chumphon und Umgebung 🌴🌊
Ja – ich möchte hier definitiv noch einmal hin.

Leider haben Sanduhr und Wetter diesmal etwas gegen uns gespielt. Vielleicht hat sich aber auch einfach wieder Karma eingemischt.

Wer weiß. 😄

Zwei Aussichtspunkte hätte ich auf jeden Fall noch sehr gerne gemacht.

Aber wie sage ich immer:

Alles, was man nicht schafft, ist ein Grund wiederzukommen.

Und genau so wird das hier wohl auch sein.

Im Dezember soll das Meer außerdem besonders klar sein.

Wenn man die Gegend wirklich erkunden möchte, sollte man meiner Meinung nach allerdings mindestens vier Tage vor Ort einplanen.

Nicht weit entfernt liegt auch Bang Saphan, das mir gestern auf einigen Schildern aufgefallen war.

Dort war ich tatsächlich schon einmal mit meiner Ex aus Buriram, um Bekannte zu besuchen.

Schon lustig, wie einem manche Orte irgendwann wieder über den Weg laufen.

Ich nehme auf jeden Fall positive Eindrücke mit aus der Ecke um Chumphon ... leider nach Jahren auch mal wieder Erinnerungen and Sandfliegen . Hatte ich bislang nur 1x auf Koh Chang .

Und so langsam heißt es nun Abschied nehmen.

Die letzten Tage in Bangkok werden wir auf jeden Fall noch so gut wie möglich füllen.

Denn wenn man schon wieder Richtung Alltag fliegt, kann man vorher wenigstens noch ordentlich Urlaub nachladen. 😁

Fortsetzung folgt …

Bis denne ✌️