Namtok, doch noch Mekong und Livemusik - Teil3
Diesmal kamen wir auf direktem Weg nach ein paar Minuten an .
Und zwar im Chewa Khong Hotel Nakhon Phanom ( โรงแรมชีวาโขง )
Vor Ort konnte ich es mir natürlich trotzdem nicht verkneifen zu fragen, ob es vielleicht noch eine Alternative mit King-Size-Bett gäbe.
Man darf ja fragen.
Gab es.
Eine Suite für 5000 THB.
Ähm... Nöö
So romantisch war ich dann heute doch nicht.
Dann gab es noch ein VIP-Zimmer für 2600 THB.
Mit Badewanne auf dem Balkon. Und King-Size-Bett.
Scheiß drauf. Nehm ich.
Die beiden anderen waren mit ihren Einzelbetten zufrieden.
Nach dem obligatorischen Zimmertest und einer Dusche schauten wir uns noch den Dachpool an.
Meine Stieftochter riet ich allerdings vom abendlichen Schwimmen ab, weil der Himmel bereits eine beeindruckende
Lichtshow veranstaltete.
Ich ließ mich davon natürlich nicht komplett abhalten und machte trotzdem noch ein paar Aufnahmen.
Während Madame lieber auf Nummer sicher ging.
Oder auf Thai:
Gluua. Angst vor Gewitter.
Ich nenne es lieber:
Respekt vor der Natur.
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Livemusik statt Tawandaeng
Später fragte Cousine, ob wir noch in ein Tawandaeng oder etwas Ähnliches wollten.
Und jetzt haltet euch fest:
Ich habe abgelehnt.
Freiwillig. Ohne Druck. Ohne körperliche Gewalt.
Ich wollte einfach nur gemütlich irgendwo in der Nähe etwas trinken und Livemusik hören.
Außerdem sollte Stieftochter ja schließlich auch mit.
Allerdings zog sich die Autofahrt dann gefühlt doch ein kleines bisschen.
Und irgendwann landeten wir tatsächlich an einem Laden.
Ich dachte schon: Perfekt. Bis ich merkte:
Cousine hatte sich offenbar doch noch für ihren ursprünglichen Vorschlag entschieden.
Und eine von uns durfte natürlich nicht rein.
Noch keine 20.
Und inzwischen wird dort wohl deutlich mehr kontrolliert.
Ich sage dazu jetzt einfach mal:
Nichts.
Immerhin hatten die Jungs am Eingang einen anderen Tipp für uns.
Also weiter. Das neue Ziel hieß:
Safehouse.
Und ich fühlte mich dort auch sofort sicher.
Nette Livemusik. Nettes Personal.
Und natürlich mussten wir auch noch ein paar Kleinigkeiten zum Futtern bestellen.
Dazu Leo für uns und Spy für unser Mädel.
Also wieder einmal:
Essen, trinken, Musik.
Der Dreiklang, auf den sich eine Thailandreise im Zweifel immer reduzieren lässt.
Es fing nebenbei wieder mächtig an zu schütten , daher wurden ankommende Gäste vom Auto bis zum Eingang abgeholt.
Da ich immer noch nicht wusste, wo genau in Udon die Nudelsuppen-Frau arbeitet, musste ich natürlich erstmal ein
Fotos für einen Freund machen und ihm schicken.
Man hilft, wo man kann.
Und da die Singha-Dame, die gerade fleißig Fotos für die Leo-Werbeaktion von den Konsumenten machte, ohnehin schon im Fotomodus war, habe ich natürlich ebenfalls ein Foto von ihr gemacht.
Aber wirklich nur für einen Freund.
Rein dokumentarisch.
Natürlich.
Gegen Mitternacht waren wir dann wieder im Hotel. Und ich freute mich inzwischen nur noch auf eines: mein
Riesen-King-Size-Bett.
Nach vier Stunden Dschungel, Wasserfall, Mekong, Navi-Krieg und Livemusik hatte ich mir das schließlich auch verdient.
Und diesmal war wenigstens das Bett nicht geteilt durch irgendeine architektonische Fehlentscheidung.
Das Abenteuer des Tages war beendet.
Zumindest für heute. Das Bett wartete.
Und mein Rücken hatte bereits einen Termin mit ihm vereinbart.
Bis denne ...
