Herrlich

))
Kaum schreibt man mal reale Zahlen statt Fantasiepreise, wird direkt die Moralkeule ausgepackt.
Ein paar Gedanken dazu:
1.) Einige hier haben offenbar ausschließlich Pattaya-/Touristenblasen-Erfahrung.
In Thailand wird bei gefühlt allem gehandelt. Markt, Condo, Taxi, Motorrad, Hotel, Massagen, Dienstleistungen aller Art.
Das ist weder Majestätsbeleidigung noch Ausbeutung, sondern Alltag.
Und ganz ehrlich:
Ein gesundes Feilschen steht jedem Ausländer gut zu Gesicht, wenn er sich in Thailand ernsthaft integrieren möchte.
Mal klappt es, mal nicht — gehört dazu.
Deswegen ist auch kein Thai beleidigt oder traumatisiert
Im Gegenteil: Oft wird eher respektiert, dass jemand das lokale Spiel versteht
2.) Der Logik „bei 1.000 THB darf man nicht handeln“ kann ich nicht ganz folgen.
Wo genau liegt die moralische Grenze?
Bei 1.200? 1.500? 4.000?
Wenn handeln grundsätzlich böse ist, dann bitte konsequent auch bei allen anderen Summen .
3.) Es wurde niemand zu irgendetwas gezwungen.
Die Preisverhandlungen liefen schriftlich über Line bzw. per VDO Call.
Jede der Damen hätte jederzeit sagen können:
„No, 1.000 only.“ -( halt auf Thai)
Hat aber keine gemacht.
4.) Dieses romantische „die arme Frau wurde ausgebeutet“-Narrativ passt oft eher zum westlichen Kopfkino als zur Realität vor Ort.
Viele der Damen verhandeln täglich mit zig Kunden und sind dabei deutlich geschäftstüchtiger als manche denken.
5.) Und bevor jetzt wieder Schnappatmung einsetzt:
Wenn morgen eine 22-Jährige 5.000 THB aufruft und irgendein verliebter Urlauber ohne zu handeln bezahlt — dann nennt das hier komischerweise niemand „Marktverzerrung“ sondern eher "Schnäppchen " oder " nicht billig , aber Hauptsache ihm war es das Wert."
Am Ende ist es wie immer:
Angebot, Nachfrage und Verhandlung.
Freie Marktwirtschaft funktioniert nicht erst ab einer moralisch genehmen Summe.