Wird eher nicht passieren. 70k ist die Grenze durch die Kosten fürs Mining.
Ich glaube auch nicht, dass die 70k unterschritten werden. Aber das wäre für Strategy nach meiner Einschätzung eine sehr kritische Zone, vor allem verbunden mit einer längeren Seitwärtsphase und keinem unmittelbarem Rebound. Ich glaube auch, dass Bitcoin wieder steigt aber er verliert sichtbar an Wachstumsaussichten gegenüber früheren Jahren. Was aber auch nicht verwunderlich ist.
Den perfekten Zeitpunkt zum Ein - und Ausstieg gibt's doch nie. Einen Dipp perfekt erwischen schwer, aber wenn es schon mal massiv nach unten geht schadet es aus meiner Erfahrung nicht Position aufzubauen. Geht's noch weiter runter kauf ich erneut nach. Ich persönlich tu mir leichter bei fallenden Kursen nachzukaufen als bei steigenden.
Ich warte eigentlich schon immer mit dem Einstieg bsi sich ein Trend erkennbar stabilisiert. Egal ob auf Tages, Wochen oder Monatsbasis. Im Moment geht der Trend bei BTC leider in die falsche Richtung und eine Trendwende ist im Moment nicht in Sicht, auch wenn sie von vielen Anlegern sehnsüchtig erwartet wird. Geld muss arbeiten und das tut es nicht, wenn es irgendwo dauerhaft geparkt ist. Aber klar, wenn die Trendwende kommt, bin ich sicher wieder mit dabei. Bis dahin gibt es tausend andere Möglichkeiten, sein Geld zu investieren. Jetzt BTC eher nicht, ich verpasse ja auch nichts.
@tom089
Nur kurz, da im Urlaub und ohne Zugriff auf meine Dokumente: Ich glaube die von dir angesprochenen "langfristigen Kredite" sind die Convertibles von Strategy. Auf
https://www.strategy.com/credit kann der interessierte Leser einen angenommenen Bitcoinpreis eingeben und schauen, wie pleite die Firma dann ist. Laut Saylor wollen sie die Convertibles vor Fälligkeit bedienen.
Das Problem bei Strategy ist, dass es eigentlich mittlerweile eher eine Bank als ein Wirtschaftsunternehmen ist. Sieht man recht eindrucksvoll aus der Grafik unten. Es gibt zwar theoretisch einen Geschäftsbetrieb (SW Entwicklung) praktisch spielt er aber keine bedeutende Rolle zum Rest und erzeugt keinen Gewinn. Im letzten Quartal -5000 USD bei 128 Milo USD Umsatz. Selbst wenn ich mal 20% Gewinn in Zukunft unterstelle, kommen da vielleicht 100 Mio USD Gewinn im Jahr zusammen. Wie soll ich denn davon 8 Mrd USD zurückzahlen ? Das würde rund 80 Jahre dauern. Also können sie im Grunde nur von BTC Wachstum leben, was Michael Saylor im Moment vehement bestreitet und Kern der Neueinordnung solcher Unternehmen ist.
Wenn ich also nur 2 Investmentmöglichkeiten hätte zwischen BTC und MSTR würde ich mich aus dieser Perspektive immer für BTC als Direktinvestment entscheiden anstatt bei MSTR zu investieren. Dann habe ich zumindest nicht noch den Verwaltungs- und Kostenapparat hinten dran. MSTR steigt und fällt nur durch den BTC. Wenn ich böse wäre, könnte ich jetzt sagen, dass MSTR nur ein Trittbrettfahrer ist. Fairerweise muss man sagen, dass MSTR auch den Bitcoin massiv pusht aber das tun sie rein aus Eigeninteresse. Zweckoptimismus kann man auch sagen.
Man muss immer vorsichtig sein und einordnen wer etwas sagt und mit welchem Hintergrund. Auch die Berechnungstools von MSTR sind aus dieser Sicht als Marketing zu sehen und alles andere als objektiv. Mittlerweile genieße ich auch die Aussagen von JPMorgan mit einer gewissen Vorsicht, weil sie sich selbst recht stark in Bitcoin engagieren.
Um noch was Positives zum Abschluss zu bringen, Tom Lee hat diese Woche prognostierziert, dass die Bodenbildung bei BTC diese Woche erreicht ist. Na da kanns ja jetzt nur noch aufwärts gehen. Oder seitwärts. Schauen wir mal.
