Ich habe mich damals abgemeldet, KV ebenfalls, alle Konten aufgeloest, keinerlei Anmietungen oder Schluessel behalten und wohne bei Besuchen NICHT bei Familienmitgliedern. Der Grund war, dass ich vor dem Finanzamt sicher sein wollte. Ich kann mich - nach entsprechenden Auskunft - gerne 350 Tage herumtreiben und komme dann zu Weihnachten heim zu Mama und habe sofort meinen Lebensmittelpunkt fuer das ganze Jahr in Dland. Auch sind Genossenschaftsanteile gefaehrlich, sowie alles andere aus dem das Finanzamt eine Rueckkehroption konstruieren kann. Da es um Knete geht, geht's nicht um den ungesunden Menschenverstand.
Das sind Infos von vor recht langer Zeit als ich die Biege machte. Positiv ist zu beachten, dass nach 10 Jahren eventuelle Steueransprueche verfallen sind. D.h. die obige Schreckensliste greift nicht mehr.
Ich bin ueberhaupt kein Fachmann und diese Angaben sind allesamt mit Vorsicht zu geniessen und allein als Anregung zu Nachfragen gedacht. Wenn jemand hierzu Korrekturen und Ergaenzungen hat, dann sind diese mir mehr als willkommen. Insgesamt muss man herausstellen, dass eine Abmeldung allein nicht ausreicht. Da kann es boese Ueberraschungen geben. Noch wegen der KV - die Bande ist z.T. noch uebler als das Finanzamt. Ist man im Ausland NICHT KV-versichert und kehrt zurueck, dann erheben die KVs die Beitraege fuer diese Jahre nachtraeglich. Kann also richtig teuer werden.