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Visum nach D abgelehnt - bevor beantragt!

Gast_20

Mopedfahrer
Thread Starter
Inaktiver Member
Thread Starter
21 Oktober 2008
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3.665
LOS & LS
Ich wollte heute die Visum-Angelegenheit für meine LT (seit 2 Jahren) angehen. Geplant war, sie im April mal für 2 Monate nach D mitzunehmen.

Die Verpflichtungserklärung aus D hatte ich dabei.

Wie vorgehen?

Da ich keine Lust hatte, hier die KV abzuschließen, dort den Flug zu buchen, dort ........ wollte ich alles aus einer Hand.

Also bin ich mit LT zu Mr. Bernd (Reisebüro, Soi 13/2) marschiert.

Nach 2 Minuten war alles klar. Das Visa kann ich vergessen.

Lt. Mr. Bernd muss zumindest einer der folgenden Punkte - am besten alle - erfüllt sein:

- Grundbesitz
- Arbeitsverhältnis seit längerer Zeit (nicht in einer Bar)
- Vermögen.

Keinen der obigen Punkte erfüllte meine LT, so dass Mr. Bernd knallhart sagte, ein möglicher Antrag auf der Botschaft würde auf jeden Fall abgewiesen werden.

Diese Fakten erklärte dann auch eine Thaimitarbeiterin meiner LT in der Landessprache.

Mr. Bernd meinte, Fälle wie meiner kämen ihm bis zu 10 mal am Tag vor - und jeweils lehnt er es ab, aktiv zu werden.

Würde ich trotzdem drauf bestehen, z.B. eine Krankenversicherung für meine LT für den geplanten Aufenthalt in D abzuschließen, müsste ich unterschreiben, dass er mich von der Erfolgslosigkeit des Antrags gewarnt hat, da er sonst um seinen guten Ruf fürchten müßte.

Diese Einstellung von ihm finde ich voll korrekt.

Fazit:

Wer keine der 3 obigen Bedingungen erfüllt, braucht gleich gar nicht antreten in der Botschaft.

Bis vor 3 Jahren war alles noch viel einfacher. Aber da kam dann diese Geschichte unter dem ehrenwerten Außenminister Fischer mit dem Visahandel in der Ukraine.
Vielleicht erinnert sich der Eine oder Andere noch daran.

Die einzige Möglichkeit (ohne zu Heiraten) wäre der Antrag auf ein Heiratsvisum. Da könnte man in D ja immer noch nein sagen.

Aber die Kosten alleine für das Visum (Übersetzungen etc) betragen rund 2.500 EUR - meinte er.

Gute Nacht!
 

Donlord

Member Inaktiv
Inaktiver Member
28 Oktober 2008
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ja sicher, unser Staat muss doch die Bürger schützen. Finde ich gut, so wie es ist. :ironie
 
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Freshy

Adelphi Ghost
   Autor
22 Oktober 2008
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Rhein/Main Gebiet
Dazu kommt noch der obligatorische A1 Test ( deutsche Sprache )
bei einem Heiratsvisa.
Im Prinzip nur was für ganz harte LKS Falangs mit masochistischen
Eigenschaften.:k
FL
 

Navigator

Member Inaktiv
Inaktiver Member
4 Januar 2009
37
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318
Schwabenländle
Ja, vor paar Jahren war es schon etwas leichter - aber dass wird so wohl nie mehr werden.

Er achtete damals auch darauf, dass die Damen nicht mit langen Fingernägeln und goldbehangen zur Botschaft gingen. In nicht so aussichtsreichen Fällen hat er dann wohl öfters probiert ein kürzeres Visa zu realisieren, denn welche anständig beschäftigte Thai kann schon 3 Monate der Arbeit wegbleiben ? Totzdem war auch vor ein paar Jahren die Ablehnungsquote gemessen an den Visaversuchen sehr hoch.

Allerdings : Wer betreibt schon so einen Kosten- und Zeitaufwand für ein Monatsvisum ?

Gruß

Navi
 
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Jason

Aktiver Member
   Autor
20 Dezember 2008
153
164
623
hatte es mit Mr Bernd vor ca 2 Jahren mal probiert. Wir sind aus taktischen Gründen nicht auf die kompletten 3 Monate gegangen und von der Vorbereitung&Schulung&Betreuung von Bernd war alles korrekt, denke mein Tilak war da bestens vorbereitet. Jedoch Resultat negativ.
 

Paul

100%
Verstorben
22 Oktober 2008
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14.284
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76
Heidelberg
- Grundbesitz
- Arbeitsverhältnis seit längerer Zeit (nicht in einer Bar)
- Vermögen.

Wer keine der 3 obigen Bedingungen erfüllt, braucht gleich gar nicht antreten in der Botschaft.

@Diver

Ich hatte es Dir ja schon gesagt, dass da nichts geht.
Ist aber nicht ganz richtig, was Bernd da gesagt hat.
Die aktuellen Voraussetzungen für ein Dreimonatsvisum sind:

Grundbesitz und ein regelmässiges monatliches
Einkommen in ausreichender Höhe.
.
Bei Vermögen könnte man ja tricksen, d.h. kurzfristig etwas
aufs Konto stellen und es sich dann wieder zurückholen.
Der Grundbesitz (Chanot) sollte mindestens 10 Rai sein und
das monatliche Einkommen höher als 10 kBaht.
Als Beruf gibt man Farmer oder Grundbesitzer an, von denen
arbeitet in Thailand auch keiner.
Ich bekomme mein Visum für meine Teure jedes Jahr ohne
gravierende Probleme.
Da sie kaum noch welche vergeben, haben sie natürlich die
Kosten dafür hochgesetzt, das sind aktuell 2900 Baht.

Zu den Gebühren von früher bekommt man nur noch das
Dreiwochenvisum.

Dieses Visum kann jede Dame bekommen, die einer geregelten
Arbeit nachgeht, dazu gehören Gogo und Bar aber leider nicht.
Bestätigung von ihrem Arbeitgeber, dass das auch stimmt
muss vorgelegt werden.
Wie hier im Thread aber schon geschrieben wurde, rentiert sich
der ganze Aufwand aber nicht für die drei Wochen.
 

Jeepfahrer2003

Member Inaktiv
Inaktiver Member
21 Dezember 2008
97
4
318
A b e r :

eigentlich ist es ja vollkommen richtig, den eingebildeten Thais mal zu
zeigen,
daß die nicht in Scharen nach Europa kommen können,

während die Europäer ähnliches Recht in Thailand nicht in Anspruch
nehmen können.

Aus der Sicht müßte eigentlich jeder Thailandurlauber in Europa
auch mal eben 300 % Spaßsteuer hinlegen.

Ich denk, sonst merken die das nicht.
 

Jason

Aktiver Member
   Autor
20 Dezember 2008
153
164
623
An Paul:

A) Wie lange muss Arbeit nachgewiesen werden, langt 1 Jahr?
B) ist die Messlatte Einkünfte wirklich 10K Baht, scheint ein bissel hoch?!
C) Wie lange muss Landbesitz nachgewiesen oder gehalten werden?

Thanks
Jason
 
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cyberbeno4

Königsblauer
Inaktiver Member
22 Oktober 2008
3.928
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2.313
Auf Schalke
A b e r :

eigentlich ist es ja vollkommen richtig, den eingebildeten Thais mal zu
zeigen,
daß die nicht in Scharen nach Europa kommen können,

während die Europäer ähnliches Recht in Thailand nicht in Anspruch
nehmen können.

Aus der Sicht müßte eigentlich jeder Thailandurlauber in Europa
auch mal eben 300 % Spaßsteuer hinlegen.

Ich denk, sonst merken die das nicht.

frauen unter 25 jahren, kinderlos, weisen mit goldkettenallergire und gogofigur können ruhig in scharen kommen.:yc

ansonsten gebe ich dir recht.
 

kalle11

Überzeugter Isaanist
Verstorben
21 Oktober 2008
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Paradise Isaan
@Paul

Ist auch nur teilweise richtig, was du vom Visum deiner Freundin schreibst.

Sie war schon mehrmals in D und ist immer wieder pünktlich zurück. Also hat sie ihre Rückkehrwilligkeit damit bewiesen. Bei ihr ist es vollkommen egal, ob sie Geld, Grundbesitz oder nen Job hat.

Die großen Probs gibt es immer nur beim ersten mal. Steht glaube ich auch so auf der Homepage der Botschaft.

Ein Kumpel praktiziert das seit 12 Jahren. Der erste besuch war noch zu einer Zeit also, als es noch nicht so strenge Regeln gab.
 

Paul

100%
Verstorben
22 Oktober 2008
24.470
14.284
7.568
76
Heidelberg
An Paul:

A) Wie lange muss Arbeit nachgewiesen werden, langt 1 Jahr?
B) ist die Messlatte Einkünfte wirklich 10K Baht, scheint ein bissel hoch?!
C) Wie lange muss Landbesitz nachgewiesen oder gehalten werden?

Thanks
Jason

@Jason

Zu A.
Dass man einer Tätigkeit nachgeht ist für ein Dreimonatsvisum
eher kontraproduktiv. Welcher normale Arbeitnehmer kann
schon drei Monate Urlaub machen?
Für das Dreiwochen-Visum sollte ein Jahr nachgewiesene
Tätigkeit genügen.

Zu B.
Es macht sich immer gut, wenn das monatliche Einkommen genauso
oder höher liegt, wie das des thailändischen Botschaftsmitarbeiters.
Von denen hat sicher keiner 15 KBaht im Monat.
Der ist aber entscheident, ob der Visumantrag überhaupt
bearbeitet wird, also hier nach unten zu spekulieren, wäre gefährlich.
Hat die Dame ein monatliches Einkommen zwischen 20 und 30 Kbaht
wird der blass und zieht den Hut, falls er sich einen leisten kann. :bigg
Das Sparbuch muss im Orginal vorliegen und eine Kopie davon wird
einbehalten. Ein Jahresnachweis genügt, halbes Jahr evtl. auch,
ist aber nicht gesichert.

Zu C.
Die Dame muss nur nachweisen, dass sie zum Zeitpunkt des Visaantrages
Grundbesitz (Chanot) hat.
Ich musste mal einer Dame mit 50 gepachteten Rai erklären, warum
dies bei der deutschen Botschaft nicht als Grundbesitz anerkannt wird.
Der einzige Grundtitel der zählt ist Chanot.

Ganz allgemein möchte ich noch sagen, dass die Ausstellung
eines Visums immer freiwillig ist, d.h. ein Visum kann nicht
eingefordert oder eingeklagt werden.
Wenn man aber die Voraussetzungen dafür erfüllt, besteht
eigentlich kein Grund dafür, dass der Antrag abgelehnt wird.
Dies ist auch ganz selten der Fall.
Die Dame darf natürlich auch bei der Befragung, warum sie so
ein Visum will, keine Fehler machen.
Killerfragen wie "möchten Sie in Deutschland auch arbeiten und
wollen Sie ihren Freund heiraten" sind natürlich negativ
zu beantworten.
Ein Touristvisum dient, wie schon der Name sagt, nur dazu,
um in D Urlaub zu machen.

Sind die Voraussetzungen für das Touristvisum nicht gegeben,
wird schon nach der Befragung auf der Botschaft abgelehnt
und man hat "Glück" gehabt.
Sind sie teilweise gegeben, wird der Antrag zwar angenommen,
wenn man aber dann den Pass abholt, ist kein Visum drin
und die 2900 Baht Bearbeitubgsgebühr sind dann auch noch weg.

Einfach zur Botschaft gehen geht auch nicht mehr, man
muss dort einen Termin beantragen.
Die Bearbeitungszeit für das Visum ist zwei Arbeitstage.
Neu seit diesem Jahr ist, dass die Pass-Abholtage nur noch
Dienstag und Donnerstag sind.

Achtung:
Eingetragen ins Visum wird nicht der Zeitraum, der in der
Garantieerklärung steht, sondern die Ticketdaten.
Ticket selbst muss nicht vorliegen, aber die Reservierungsbestätigung.
Ebenso vorliegen muss eine Krankenversicherung für diesen Zeitraum.
Ich nehme da in letzter Zeit immer die Hanse Merkur.
Die ist auch in Thailand erhältlich, aber teurer als wenn man in D abschliesst.
Von einer thailändischen möchte ich abraten, da der
Erfüllungsort bei Problemen bei denen in Thailand ist.
In D schickt man die Arzt-und Medikamenterechnung einfach an die
deutsche Adresse der Versicherung und bekommt seine Auslagen nach
Abzug des Selbstbehaltes von 100 Euro ersetzt.
Ich habe damit zweimal durchaus positive Erfahrungen gemacht.
Chronische, mitgebrachte Krankheiten sind aber nicht versichert.

Falls sonst noch Fragen sind gerne und nicht vergessen in diesem
post die Waage anzuklicken, damit ich auch endlich mal über 100 Sympathiepunkte komme. ;)
 

Paul

100%
Verstorben
22 Oktober 2008
24.470
14.284
7.568
76
Heidelberg
@Paul

Ist auch nur teilweise richtig, was du vom Visum deiner Freundin schreibst.

Sie war schon mehrmals in D und ist immer wieder pünktlich zurück.
Also hat sie ihre Rückkehrwilligkeit damit bewiesen. Bei ihr ist es vollkommen
egal, ob sie Geld, Grundbesitz oder nen Job hat.

@Kalle

Leider hast Du nicht Recht.
Das jemand schon mehrmals weg war und immer wieder pünklich
zurück ist kein Kriterium mehr.
Ich kann Dir dazu etliche Beispiele von Damen nennen, die schon
eins- bis mehrfach in D waren, sich dort nichts zu schulden
kommen haben lassen und die trotzdem kein Visum mehr bekamen,
weil sie die für die Botschaft nun wichtigeren Voraussetzungen
nicht erfüllten.
Als man vor drei Jahren die Neureglung mit dem monatlichen Verdienstnachweis
einführte (vorher genügte die Chanot-Urkunde),
wurde meine Lütte in erster Instanz auch abgeschmettert.
Erst nach Vorlage ihres Sparbuchs mit den monatlichen Geldeingängen
wurde ihr Antrag bearbeitet und sie durfte dreimal statt zweimal nach
Bangkok hin und zurück fahren.
In dem Jahr war zufällig unser Neubau und ich schickte Geld nach Arbeitsfortschritt.
So schnell sind die Thai ja da nicht, sodass sich das
fast ein Jahr hinzog.
 
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holgerxl

Member Inaktiv
Inaktiver Member
29 Oktober 2008
385
90
608
Ich persönlich empfinde diese ganze Visums Prozedur der deutschen Behörden als Schikane. Da ziehen Rumänenbanden durchs Land, von Thais habe ich selten / kaum Strafdelikte in den Medien gelesen und gerade die Thais und auch die Chinesen werden quasi als unerwünschte Gäste abgestempelt. Obwohl sich gerade die Asiaten zum größten Teil vorbildlich benehmen, es gibt keine religöse oder andere Probleme mit Ihnen und den Deutschen.
Spielt da vielleicht die Frauenlobby mit? Sehen die deutschen Frauen die Asiatinnen eventuell als Konkurrenz? Anders kann ich mir diese schwachsinnigen und UNGLEICHEN Bedingungen nicht erklären! Eine Mexikanerin kann ohne Visum einreisen, eine Thai oder Chinesin nicht! So was kann man auch als eine Art Rassismus betiteln.

Gruss
Holgerxl
 

Paul

100%
Verstorben
22 Oktober 2008
24.470
14.284
7.568
76
Heidelberg
Glaube ich nicht, dass da die Frauenlobby dahinter steckt, auch wenn denen alles zuzutrauen ist. :bigg
Eine Dame aus Südamerika kann man ohne Visumstress importieren, eine Brasilianerin bekommt
einfach drei Monate bei Ankunft am Flughafen reingestempelt.
Leider sind mir Brasilianerinnen inzwischen zu anstrengend, da
ziehe ich doch eine Thai vor, die den halben Tag verpennt und ich meine
Ruhe habe. :bigg
 

Liki

alter Beschmutzer
Inaktiver Member
22 Oktober 2008
2.134
455
1.723
Züri Unterland
Ich persönlich empfinde diese ganze Visums Prozedur der deutschen Behörden als Schikane. Da ziehen Rumänenbanden durchs Land, von Thais habe ich selten / kaum Strafdelikte in den Medien gelesen und gerade die Thais und auch die Chinesen werden quasi als unerwünschte Gäste abgestempelt. Obwohl sich gerade die Asiaten zum größten Teil vorbildlich benehmen, es gibt keine religöse oder andere Probleme mit Ihnen und den Deutschen.
Spielt da vielleicht die Frauenlobby mit? Sehen die deutschen Frauen die Asiatinnen eventuell als Konkurrenz? Anders kann ich mir diese schwachsinnigen und UNGLEICHEN Bedingungen nicht erklären! Eine Mexikanerin kann ohne Visum einreisen, eine Thai oder Chinesin nicht! So was kann man auch als eine Art Rassismus betiteln.

Gruss
Holgerxl

:daume:daume:daume