Vorsicht, böse !
Disclaimer:
Die folgende story ist Satire zum ausschließlichem Zweck der Unterhaltung und hat rein gar nichts mit der Realität zu tun
.
Alles frei erfunden und blütenreine Fantasie.
Schrottverwertung.
Rudolph ist wie immer schon früh auf den Beinen und sitzt bei Kaffee und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Wintergarten seines Einfamilienhauses mit schönem unverbauten Blick auf ein Eichenwäldchen.
Heute ist ein besonderer Tag: Sein Sonnenscheinchen kommt heute in sein Heim, und wird mit ihrer wärmender Nähe den beginnenden Frost des Alters verjagen, der sich jeden Tag spürbarer in seine kalkigen Knochen frißt.
Rudolph ist 72 Jahre alt und körperlich gut in Schuß. Ein vergeistiger Mensch, aus Sport hat er sich das ganze Leben nicht viel gemacht und sich auf etwas Morgengymnastik beschränkt. Seine Hände sind noch immer jugendlich flink, er war ein erfolgreicher Chirurg und ist noch immer ein guter Pianist. Auch jetzt noch ist er gefragte Kompetenz auf dem Podium von ärztlichen Kongressen, seine Veröffentlichtungen sind in Fachkreisen bekannt und geschätzt. Vielseitig interessiert und belesen hat er eine umfangreiche mehrsprachige Bibliothek zu Hause, er spricht neben seiner Muttersprache Deutsch fließend Englisch, Französisch, Spanisch und etwas Russisch.
Wozu er in seinem Leben nie Zeit oder etwas übrig hatte, waren Haustiere, Kinder und Ehefrauen, eben alles was einem ein Klotz ein Bein sein kann. Sein Arbeitsstil war dynamisch, sein Leistungspensum hoch, und Krankenschwestern gab es genug, die auch bei ihm zu Hause im Bett seine Fingerfertigkeit zu schätzen wußten, von ersten bis zum elften.
Im Ruhestand, zumindest ohne den Arbeiten am lebenden Fleisch, wurde es in seinem Schlafzimmer auch ruhig, zu ruhig, wie Rudolph fand. Mit der sprunghaft angestiegenen Häuslichkeit ward ihm wenn auch zu später Lebensstunde auf einmal doch nach latenter Gesellschaft zumute, und er dachte dabei an die ideale Kombination von geistigem Niveau auf Augenhöhe, begehrenswerter und begehbarer Weiblichkeit sowie der Loyaliät ihm auch noch den Löffel zu halten wenn es mal nötig wird.
Rudolph gäbe etwas darum, die grauenhaften Erinnerungen aus seinem Gehirn löschen lassen zu können, die die Suche nach dieser Idealkombination mit sich brachte, die FAZ Anzeige „Stadtbekannter Chirurg im Ruhestand sucht…!“ brachte ideale Kandidatinnen aufs Tapet, gebildete Damen, die aber im Punkt „begehrenswert“ starke Schwächen zeigten und teilweise eher noch als er selbst jemanden gebraucht hätten, der ihnen den Löffel zum Munde führt.
Vermeintliche Freunde halfen Rudolph, seine eingeschränkte Weitsicht zu globalisieren, und so kam er über den Umweg Pattaya zu seinem Sonnenscheinchen.
(continued)
Disclaimer:
Die folgende story ist Satire zum ausschließlichem Zweck der Unterhaltung und hat rein gar nichts mit der Realität zu tun
Alles frei erfunden und blütenreine Fantasie.
Schrottverwertung.
Rudolph ist wie immer schon früh auf den Beinen und sitzt bei Kaffee und der Frankfurter Allgemeinen Zeitung im Wintergarten seines Einfamilienhauses mit schönem unverbauten Blick auf ein Eichenwäldchen.
Heute ist ein besonderer Tag: Sein Sonnenscheinchen kommt heute in sein Heim, und wird mit ihrer wärmender Nähe den beginnenden Frost des Alters verjagen, der sich jeden Tag spürbarer in seine kalkigen Knochen frißt.
Rudolph ist 72 Jahre alt und körperlich gut in Schuß. Ein vergeistiger Mensch, aus Sport hat er sich das ganze Leben nicht viel gemacht und sich auf etwas Morgengymnastik beschränkt. Seine Hände sind noch immer jugendlich flink, er war ein erfolgreicher Chirurg und ist noch immer ein guter Pianist. Auch jetzt noch ist er gefragte Kompetenz auf dem Podium von ärztlichen Kongressen, seine Veröffentlichtungen sind in Fachkreisen bekannt und geschätzt. Vielseitig interessiert und belesen hat er eine umfangreiche mehrsprachige Bibliothek zu Hause, er spricht neben seiner Muttersprache Deutsch fließend Englisch, Französisch, Spanisch und etwas Russisch.
Wozu er in seinem Leben nie Zeit oder etwas übrig hatte, waren Haustiere, Kinder und Ehefrauen, eben alles was einem ein Klotz ein Bein sein kann. Sein Arbeitsstil war dynamisch, sein Leistungspensum hoch, und Krankenschwestern gab es genug, die auch bei ihm zu Hause im Bett seine Fingerfertigkeit zu schätzen wußten, von ersten bis zum elften.
Im Ruhestand, zumindest ohne den Arbeiten am lebenden Fleisch, wurde es in seinem Schlafzimmer auch ruhig, zu ruhig, wie Rudolph fand. Mit der sprunghaft angestiegenen Häuslichkeit ward ihm wenn auch zu später Lebensstunde auf einmal doch nach latenter Gesellschaft zumute, und er dachte dabei an die ideale Kombination von geistigem Niveau auf Augenhöhe, begehrenswerter und begehbarer Weiblichkeit sowie der Loyaliät ihm auch noch den Löffel zu halten wenn es mal nötig wird.
Rudolph gäbe etwas darum, die grauenhaften Erinnerungen aus seinem Gehirn löschen lassen zu können, die die Suche nach dieser Idealkombination mit sich brachte, die FAZ Anzeige „Stadtbekannter Chirurg im Ruhestand sucht…!“ brachte ideale Kandidatinnen aufs Tapet, gebildete Damen, die aber im Punkt „begehrenswert“ starke Schwächen zeigten und teilweise eher noch als er selbst jemanden gebraucht hätten, der ihnen den Löffel zum Munde führt.
Vermeintliche Freunde halfen Rudolph, seine eingeschränkte Weitsicht zu globalisieren, und so kam er über den Umweg Pattaya zu seinem Sonnenscheinchen.
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