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Andere Nepal - 1 Monat mit Motorrad durch Nepal

Ajax

Luftbildfetischist
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2 Oktober 2018
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Dann pass gut auf Dich auf. Du willst mit Deinem zaehen Koerper den Viechern nicht den Magen verderben. Auch bist Du weiterhin in einer Kategorie in Rueckstand auf Rob's Reisebericht. Also mach mal....
Viel Spass und Danke fuer Deine Muehen. Leider waere ich ohne Moped sehr viel eingeschraenkter, aber eine Versuchung ist's schon. Dein Bericht macht Lust es selbst einmal mit Nepal zu probieren.
Zu Punkt 1: aus Gugele:
Sie sind groß, stark, bullig und manchmal unberechenbar: Kaum ein Pflanzenfresser verschafft sich so viel Respekt bei Tier und Mensch wie die Nashörner. Das liegt auch an ihren Hörnern auf der Nase.

Nashörner werden auch Rhinozerosse oder Rhinos genannt. Nach den Elefanten in Afrika und Asien sind Nashörner die drittschwersten Landsäugetiere der Welt. Sie haben massige Körper, lange Hörner
und sehen ein bisschen aus wie aus der Urzeit. Kein Wunder: Schon vor 50 Millionen Jahren lebten die Vorfahren der Nashörner auf der Erde. Früher gab es sie sogar in Europa, aber hier sind sie längst ausgestorben.
Heute leben Nashörner nur noch in einigen Gebieten Asiens und Afrikas. Drei Arten leben in Asien, zwei in Afrika.

Zu Punkt 2: ich war von Mitte Februar bis Mitte März in Nepal, habe fast live meine Drohnenfotos veröffentlicht


und wollte eigentlich gar keinen weiteren Bericht schreiben...

Zu Punkt 3: Moped braucht man nicht unbedingt. Man kommt auch mit Bussen, Kleinbussen, Jeeps und anderen 4-Rädern überall hin - sogar billiger als selbst mit Motorrad zu fahren ;) .
 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Ich hatte die Nachmittagstour um 13 Uhr gebucht, ein "Wegweiser" fuhr mit mir zum Fluß, wo ich gestern abend schon war.
Am Wartehäuschen traf ich die Tourgruppe und unseren Guide, dann ging es zusammen ca. 300 m zu Fuß zum Flußufer, wo wir mit einem Boot übersetzten.



Ob links die Gangesgaviale oder rechts das Nashorn den Freudesausbruch ausgelöst haben - ich weiß es nicht :keine Ahnung





Das war Nashorn Nr.2 des Tages - auf 2 1/2 kommenden Stunden kein weiteres gesichtet, dann innerhalb einer Stunde 5 weitere...



Unterwegs entdeckte unser Guide eine frische Spur einer Tierart, die ich auch gerne mal in der natürlichen Umgebung gesehen hätte...



...als Skulptur auf der Flußpromenade zu finden.



Unser Weg führt durch verschiedenste Landschaften.
 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Im Laufe der 4 Stunden gab es einige Tiere, die uns über den Weg gelaufen sind...





...versteckt zwischen oder auf den Bäumen warteten...







...oder am Flußufer auf Beute warteten.



Gibt hier neben den Gavialen auch Krokodile, dieses hier ein Prachtexemplar.
 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Es gab auch jede Menge der fliegenden Art, die meisten allerdings weit oben in den Lüften oder versteckt auf Baumwipfeln...





...oder ganz nah dran am Rhino :biggrin:



Rhinos gab es wie zuvor erwähnt bei der Flußüberfahrt zu Beginn, dann 2 1/2 Stunden nichts und dann innerhalb 1 Stunde 5 weitere Gesellen.





Für die Tiger ist reichlich Futter in der Gegend vorhanden, von diesen Exemplaren sah ich an die Hundert...

 

Ajax

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2 Oktober 2018
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In der Halbzeitpause haben wir Gelegenheit das Aufzuchtzentrum für Gaviale und Schildkröten zu besuchen. Hunderte von Gavialen sind je nach Alter getrennt in verschiedene Boxen
aufgeteilt. Von einem kleinen Aussichtsgebäude hat man einen schönen Überblick über die Anlage.





Der Geselle hier sollte mal dringend zum Zahnarzt - Zahn Nr. 39 im Unterkiefer fehlt - sollte dringend mit Implantat repariert werden.



Außerdem sollte er mal zum Augenarzt - das Auge sieht dermaßen ungewöhnlich aus...





Draußen begegnet man ab und an Gleichgesinnten...



Was die aufsammeln weiß ich nicht, aber um die Ecke war das große Krokodil in Lauerstellung...
 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Wir kommen erst spät nach Sonnenuntergang zurück - nach über 4 Stunden Safarifahrt. Unterwegs zum Hotel esse ich noch einen Happen, dann geht es wieder früh ins Bett.

Tag 11: Chitwan NP - Lumbini, 180 km



Die Strecke führt größtenteils über den Highway 1, den ich ja auch schon von Janakpur nach Chitwan gefahren war. Komischerweise ist da ein kleiner Berg dazwischen, der wohl ca. 600 HM ansteigt.

Zunächst aber, bevor ich losfahre, genehmige ich mir in diesem kleinen Cafe am Fluß ein Frühstück. Gestern war hier der badende Rhino, heute leisten mir 2 Gaviale Gesellschaft, das kleine ist wohl der Nachwuchs.





Die farbenprächtigen Gänse/Enten? hatte ich gestern auf der Safari auch schon gesehen...



Nach der Stärkung hole ich mein Gepäck im Hotel und mache mich auf die Reise.



Ein Großteil der Strecke ist 4-spurig, man kommt so flott voran wie bisher noch nie, ab und zu ist eine Hälfte abgesperrt, da dort noch gewerkelt wird.

Kurz vor einer mittleren Stadt wird es dann etwas holprig...



Hinten erkennt man die Berge, die ich hier in der Tiefebene erklimmen muß.



So sieht es später meist auf der schlimmsten Piste meiner Reise aus - nicht wegen der Straße, die ja teils asphaltiert ist, sondern wegen dem starken Verkehr, der sich mit vielen Bussen und LKW`s den Berg hochquält
und unendlichen Staub aufwirbelt, der mich manchmal anhalten läßt, um wieder ein paar Meter Sichtweite zu erhalten.
 

Ajax

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Auf der Karte im vorigen Beitrag ist diese Bergstrecke fast genau in der Mitte der Route, zwischen Dumkibas und Bardaghat - man sieht die kurvige Serpentinenstrecke.







Durch die Rüttelpiste hatte sich mein Gepäck seitlich verschoben. Ich hielt an einer passenden Stelle abseits der Piste, stellte das Motorrad ab und versuchte, das Gepäck wieder
in die ursprüngliche Lage zu vesetzen. Hierbei kippte die Hero und fiel auf die Seite. Ich versuchte das Ding wieder aufzurichten, da hielt ein Nepalese an, der mit Familie, Frau
und 2 Kinder genau in die andere Richtung fuhr - von Lumbini zurück nach Chitwan, ihrem zu Hause. Auf einem kleinen Moped! Er stellte sein Moped ab und half mir, mein Motorrad
aufzurichten. Wir unterhielten uns eine ganze Weile während mein Gepäck diesesmal besser verschnürt wurde. Auch danach blieben sie noch ca. 15 Minuten bei mir, ehe wir uns
wieder auf den Weg machten.😍

Als ich die Tiefebene wieder erreicht hatte, wurde die Straße wieder gut und schließlich erreichte ich mein nächstes Ziel nach ca. 160 km. (die 20 km mehr, die ich oben schrieb, folgten dann abends
beim Besuch des riesigen Buddha Parks und der Suche nach einem Restaurant.)



Ich checke im Lumbini Hotel & Restaurant ein, eines von unzähligen hier neu gebauten Hotels. Wichtig war, das es ein Rooftop hatte - das ist dann auch das erste, was ich mache. Ich fliege oben vom Dach
über das angrenzende Parkareal, um mir einen Überblick zu verschaffen. Auf dem kleinen Display ist aber nicht wirklich viel zu erkennen, so das ich nach kurzem Flug Drohne wieder einpacke und mich auf
den Weg mache in den Park. Der viereckige Park hat gewaltige Ausmaße, die Seitenlänge dürfte 4km lang sein, die Breite um die 1,5 km. Eingänge sind mindestens 8 vorhanden, keine Eintrittsgebühr.




Ich parke hinter diesem Tempel, dem "The Great Drigung Kagyu Lotus Stupa" - kurz darauf sehe ich, das hier das 21. Gebet zum Weltfrieden stattfindet, 2 Wochen lang jeden Tag von früh bis spät...

 

Ajax

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Lumbini ist ja der Geburtsort von Buddha, Siddharta Gautama. Wer mehr über diese ca. 3000 Jahre alte Besiedlung erfahren will:




Gegenüber der Friedensstupa befindet sich der Nepal Tempel mit dem typischen Stupa.







DSC01500.JPG DSC01501.JPG

Auf der 8-eckigen Friedenssäule mit dem neugeborenen Gautama Siddharta oben steht der Friedenswunsch in 8 Sprachen, sogar Deutsch ist dort zu finden.



Mein kleiner Rundgang durchs Zentrum des Friedensparks führt auch zur Nepalesischen Traditionellen Buddhist Vereinigung.
 
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Gebaut haben sie diese Gebäude in der Newari Architektur, die wir ja von Kathmandu, Bhaktapur und Patan aus dem Kathmandu-Tal kennen.





Ziegelbau mit prachtvollen Holzschnitzereien



Die Himmelsleiter, das goldene Teil in Bildmitte, symbolisiert die Verbindung von der Erde zum Himmel.



Ein „schwarzer Buddha“ symbolisiert im Buddhismus oft Schutz, Stärke, Transformation und das Überwinden von Hindernissen. In tibetischen Traditionen repräsentiert die zornvolle Gottheit Mahakala („der große Schwarze“) den Schutz des Dharma und die Umwandlung negativer Energien in Weisheit. Zudem werden schwarze Statuen oft für Erdung, innere Ruhe und Stabilität verwendet. (KI Antwort auf schwarzen Buddha)



Einige der Tempel sind ganz neu, einige nahezu fertig (wie dieser), einige halb fertig, einige Im Baubeginnstadium und andere in Planung...

 

Ajax

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Ein paar Meter weiter stehe ich bereits vor dem Singapur Tempel...





...und drin. Ganz schön bunt hier...



Bevor ich zum Motorrad zurückkehre schaue ich mir nun noch den Friedenstempel an, den ich als 1. im Vorbeilaufen zeigte.

 

Ajax

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Hier fanden also die Gebete für den Weltfrieden statt - genutzt hatte es nichts - ein paar Tage später startete der Irankrieg, der uns alle heute noch beschäftigt:mad:.



Links und rechts des Haupttempels stehen große Gebetsmühlen...



Der Himalaya ist auch verewigt...



Große Wandgemälde zieren die Seitenwände...





Durch die offene Tür habe ich eine Sicht auf einen Teil der betenden Mönche. Was das für 2 Blasinstumente sind, die gespielt werden, kann ich auch nach eingehendem
Studium auf Wiki nicht beantworten. Jedenfalls gibt es unglaublich viele exotische, uns unbekannte Instrumente dort.


Anhang anzeigen C0038.mp4
 

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Was das für 2 Blasinstumente sind, die gespielt werden, kann ich auch nach eingehendem
Studium auf Wiki nicht beantworten. Jedenfalls gibt es unglaublich viele exotische, uns unbekannte Instrumente dort.

Laut Google Lens handelt es sich um eine "Gyaling", eine Art tibetische (ja ich weiß, falsches Land) Schalmei oder Oboe.
 

Ajax

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Ein letzter Blick zum formvollendeten Stupa des nepalesischen Tempels, dann schwinge ich mich aufs Zweirad und fahre noch einige andere Tempel ab.
Fast alle Länder Asiens, die Gläubige Buddhisten haben, errichteten in diesem Friedenspark, in dem Buddha das Licht der Welt erblickte, einen Tempel.









 
Pattayareise

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Ein paar letzte Blicke auf diverse Tempel, bevor die Nacht hereinbricht.











Schließlich verschwindet die Sonne hinter der Hero 200, die mich auf 3000 km sehr zuverlässig begleitet hat - kein einziges mal hatte ich damit ein Problem:hut

 

Ajax

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Hier mal ein Blick aus der Adlerperspektive, die in Nepal in großer Anzahl herumschwirren.



Hier zu sehen ca. 1/4 des gesamten Friedensparks. Das Foto stammt aus meiner Drohnenbildersammlung...



...und nicht etwa von einem Adler :bigg .



Die Sonne war zwar weg - aber ich noch lange nicht. Warte bis zum Einbruch der Dunkelheit und hoffe auf abendlich/nächtliche Beleuchtung - leider wurde ich in dieser Hinsicht etwas
enttäuscht - hier wurde abends nichts angestrahlt oder extravagant beleuchtet, außer den paar Straßenleuchten war da nichts...









Auf dem Rückweg ins kleine Städtchen komme ich noch am Lumbini Museum vorbei, das anscheinend alte Fundstücke aus der Zeit von Siddharta Gautama beherbergt.
Der Besuch hier ist anscheinend kostenlos, aber obwohl ich den ganzen nächsten Tag hier und in nächster Umgebung verbrachte, fand ich keine Zeit dafür:frown:.
 

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