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Thailand Mein erster Pattaya-Trip und dessen Vorgeschichte

Butterflywithstyle

Analüst
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22 Januar 2009
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Hallo Leute,
durch einen Link im Pattayafans-Forum und aus Neugierde bin ich ebenfalls hier gelandet und habe mich schon ein bißchen eingelesen.:hut
Als Einstieg werde ich dann mal meine bisherigen Reiseberichte hier reinkopieren.

Einige Member aus dem anderen Thailand-Forum werden diese sicher bereits kennen...

So kann ich auch nachträglich einige flüchtige Rechtschreibfehler korrigieren oder die Berichte um ein paar Anekdoten ergänzen.;)

Fragen,Kritik und Anregungen jeglicher Art sind gerne erwünscht. :daume

Ok,los geht's.

Da ich im April 2006 seit ca. 5 Jahren aus diversen Gründen keine Urlaubsreise unternommen hatte,gierte ich nun förmlich nach neuen Impulsen in Form eines Auslandsaufenthalts.

Mein Plan war folgender:
Ich fahre drei Tage vor Urlaubsantritt zum Stuttgarter Flughafen und lasse mir dort Very Very Last Minute Angebote geben und wähle das günstigste aus.

Dabei wollte ich mit wenig Geld möglichst weit weg!

Es sollte eine ausgewogene Mischung aus ruhigem Urlaub mit gleichzeitig guten Ausgehmöglichkeiten sein.

Es war übrigens mein erster Urlaub ohne Freunde,Freundin oder Familie.


Erst sah ich ein Angebot für Sri Lanka,aber dort herrschte anscheinend gerade Regenzeit.

Als nächstes fiel mir ein gutes Angebot für Thailand auf(Aber da fliegen doch überwiegend böse Sextouristen hin!Also nix für mich.Oder doch...:bigg).

Und dann fand ich das Top-Angebot:
14 Tage Kenia mit Vollpension in einem 3-Sterne Hotel für 600,- EURO.


Abflug in Frankfurt mit Zwischenstopp in Berlin.

OK,gebucht und Ende April ging es dann los.

Mit dem Zug zum Frankfurter Flughafen gedüst und mich dabei gefreut wie ein kleines Kind.

Beim Check-In sprach mich dann eine Mann Anfang 50 an,ob ich ihm einen Gefallen tun könnte:
Ob ich so nett wäre und seiner Freundin in Kenia das Visum für Deutschland und seine Einladung hierfür übergeben könnte.

Der Treffpunkt war dann in Nähe meines Hotels.

Gutmütig sagte ich zu.

Aus Freude darüber spendierte der Mann mir in einer Kneipe ein Getränk und schob die Unterlagen vor meinen Augen in einen Umschlag,um die Seriösität des Vorhabens zu beweisen.

Danach gab er mir Tipps,wo ich an der Nordküste hingehen könnte und wo ich besser wegbleiben sollte.


Dazu fertigte er mir freundlicherweise eine Skizze an.

So war ich für die ersten Tage gut gewappnet.

Der anschließende Flug erfolgte mit African Safari Airline,einer Fluglinie des African Safari Club.

Der Zwischenstopp in Berlin erwies sich als kleines Ärgernis,da wir alle wieder aussteigen und mit den neuen Fluggästen neu einsteigen mussten!


Im Flugzeug gab es keine Filme zu sehen,was mir mit meinem Buch jedoch egal war.

Essen,Service und Freundlichkeit des Personals waren ok,aber nichts zum Bejubeln.

Kurz vor der Landung füllte ich das Einreiseformular aus.
Die Einreisegebühr(für was?)betrug 50,- EURO.


Gegen 7 Uhr Morgens landeten wir dann in Mombasa,das über einen kleinen schnuckligen Flughafen verfügte.

Von dort aus ging die Fahrt dann in einem alten Reisebus ohne Klimaanlage Richtung Coral Beach(worüber die ersten Touris dann auch meckerten
).

Die Fahrt ging durch Mombasa,wo wir dann die ungeschönte Armut Afrikas zu sehen bekamen(heruntergekommene,dreckige oder improvisierte Gebäude,Menschen in alter Kleidung und ohne Schuhe,dreckige Straßen,fast keine Ampeln,uralte Autos,die Meisten gingen jedoch zu Fuß),was einige sichtlich erschütterte(tja,Mombasa ist eben nicht Monaco,gelle).

Die nachfolgenden Ortschaften waren genau so ärmlich.

Die Hotelanlage am Coral Beach an der Nordküste erschien uns dann natürlich um so schöner...


Begrüßt wurden wir mit einstudiertem Gesang des Personals und Fruchtsaft zur Erfrischung.

Anschließend gab es Frühstück und gegen 11 Uhr sollte es eine Infoveranstaltung geben.

Nach dem Frühstück machte ich einen verhängnisvollen Fehler
:
Ich ging zum Strand,der gleich an der Anlage war.
 

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Analüst
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22 Januar 2009
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Vor dem Strandbesuch begutachtete ich kurz mein Zimmer:
Gemütliches Doppelbett,Balkon,sauberes Bad mit Dusche und Klo,Blick auf's Meer;OK,genehmigt!


Beim Umherstreifen kam ich dann zum Strand,einige Stufen runter und schon war ich dort.

An diesem Strand hielten sich dann einige Kenianer auf,wobei einer von denen mir sofort eine günstige Safari aufschwatzen wollte(solche Strandverkäufer werden übrigens Beach Boys genannt,sie singen allerdings nicht).


Ich lehnte das Angebot dankend ab und betrachtete den Strand.

Zu diesem Zeitpunkt war Ebbe.

Neugierig und fasziniert von allem watete ich durch das Wasser.

Einige Minuten später sah ich einen Kenianer,der ein Kamel hinter sich herzog.
Welch ein Anblick.

Und da geschah es:
Ich tat einen unvorsichtigen Schritt,rutschte aus,fiel und dabei kam mein linkes Knie auf einem Stein auf.


Intensiver Schmerz folgte,dann ein Schmerzensschrei meinerseits.


Mit einem Blick auf mein Knie erkannte ich,daß die Kniescheibe ausgereckt war!


Sofort schossen mir Gedanken von einen Nothubschrauber,Krankenhaus und einem abgebrochenen Urlaub durch den Kopf.


Das durfte nicht sein!

In einer Art Panikreaktion renkte ich die Kniescheibe mit einem kräftigen Schlag wieder ein(ich hatte dabei wohl Glück,dieser leichtsinnige Versuch hätte sicher schiefgehen können!).

Wieder Schmerz *ächz*

Einige der Kenianer kamen herbeigelaufen,halfen mir auf und stützten mich auf dem Weg zurück zum Trockenen.

Ich setzte mich erstmal erschöpft hin,dann Fragen was passiert war und ein Mann massierte mir den linken Unterschenkel.

Einige Minuten erholte ich mich von Schrecken und Schmerzen und hoffte,daß dieser Unfall keine Folgeschäden heraufbeschwor.

Ich bedankte mich bei den Kenianern,humpelte die Treppe zur Hotelanlage hoch und begab mich zur Hotelbar am Pool,wo bereits drei Frauen saßen,die im selben Flieger saßen wie ich.

Ohne mir etwas von meinem Unfall anmerken zu lassen(der Stolz),laß ich mich auf einem Hocker nieder und begutachtete die Frauen.

Eine war Sechzig,dürr,grauhaarig und trug Brille und ein Micky Mouse T-Shirt.Nüchtern schien sie auch nicht mehr zu sein...

Die Zweite war dick und Mitte Fünfzig.

Die Dritte war Ende Dreißig,ganz attraktiv,aber mir irgendwie unsympathisch.

Plötzlich fängt die Enddreißigerin an zu erzählen,daß sie heute eigentlich geheiratet hätte,aber sie hätte herausgefunden,daß der Bräutigam in spe nebenher mit einer anderen Frau mit Kindern eine Beziehung führte.


Und außerdem hätte sie noch herausgefunden,daß er in Wahrheit nicht beim BKA arbeitet,sondern nur LKW-Fahrer wäre(ist ja furchtbar...
).

Dann das übliche Abgeläster von allen Dreien ala "ich brauche keinen Mann,hicks","Männer können echt scheiße sein" und "Alles Arschlöcher".

Da ich noch Schmerzen im Knie hatte und dies schonen wollte,blieb ich notgedrungen sitzen,machten einen uninteressierten Gesichtsausdruck und dachte dabei aber:"NEEIINNNNNNNNNN,genau DAS wollte ich im Urlaub NICHT hören.In Deutschland gibt es dieses Dummgelaber doch täglich.NEIIINNNNNNNNNNNN,nicht Hier.Mist,Mist,Mist!!!"

Einige Tage später began die Enddreißigerin eine Affäre mit einem Typen,der wie eine verlebte Version des Tennislehrers aus der "Lindenstraße" aussah.

Leider hatte sie ihr Zimmer genau neben meinem.

Aber zu meiner Erleichterung dauerte deren Fi***rei nie besonders lange...

Dann erfolgte die Infoveranstaltung von der Touribetreuerin.
Willkommen,schönen Urlaub,bla bla bla,wir haben viele schöne Veranstaltungen für Sie organisiert,bla bla bla,machen Sie besser unsere Veranstaltungen mit,da die Beach Boys und die Kenianer VOR der Anlage nur Ihr Geld wollen und Draußen KEIN Versicherungsschutz besteht(die Hotelleitung wollte natürlich nur unser Bestes,gelle
),Bla Bla Bla....(durch den Mann vom Frankfurter Flughafen wußte ich bereits,was ich von dieser Rede zu halten hatte;ich war ja vorbereitet).

Nach dem manipulativen Gelaber begab ich mich erstmal in mein Zimmer und schlief einige Stunden.

Gegen Nachmittag wachte ich dann auf.

Plötzlich fiel mir ein,daß ich ja noch diese Freundin treffen bzw. vorher anrufen sollte sollte.

Also anziehen(wobei ich sah,daß mein Knie etwas mehr angeschwollen war...),die Unterlagen geschnappt und Richtung Hotelempfang gehumpelt.

Aber - welch gutes Timing für mein Knie - auf einem der Sessel in der Lobby saß eine attraktive Kenianerin Mitte Dreißig,die mich neugierig musterte.

Die Frau am Empfang sagte mir auch,daß sie mich gerade ausrufen lassen wollte,da diese Lady mich sprechen wollte.

Nun,ich dachte sie sei über mich verärgert,da ich mich nicht gemeldet hatte und erzählte von meinem Unfall.

Aber sie war sehr freundlich und zeigte Verständnis für meinen Vorfall.

Auch sonst erschien sie mir sehr wohlerzogen,stilvoll und gebildet;eine faszinierende Frau aus besserem Hause!

Nach ein paar Minuten Small Talk verabschiedete sie sich und ging.

Für den Rest des Tages erholte ich mich am Pool und ging an diesem Abend auch nicht weg.
 

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Der 2. Tag in Kenia:

Als ich am Morgen aufwachte stellte ich mit Sorge fest,daß mein Knie noch dicker angeschwollen war.


Außerdem war das Auftreten schmerzhafter.


Naja,wird schon vergehen,dachte ich.

An diesem Tag wollte ich mir die Gegend außerhalb der Hotelanlage ansehen und im Nakumat(kenianischer Supermarkt für Touristen und finanziell besser gestellte Kenianer) Getränke für den Room einkaufen(die Getränke im Hotelladen waren unverschämt teuer;deutsche Tankstellenpreise!).

Für das Zähneputzen wird einen übrigens vom Hotel destilliertes Wasser bereitgestellt,da das Leitungswasser selbst dafür zu ungesund ist!


OK,gestylt,gefrühstückt(wobei ich mehrmals mit Fingerzeig auf mein Knie "Was hast Du denn gemacht?" gefragt wurde)und zur Hotellobby gehumpelt,um mir ein Taxi zum Supermarkt rufen zu lassen.

In der Lobby traf ich dann einen Hotelmanager,der mir nahelegte,wegen dem Knie in's Krankenhaus zur Untersuchung zu gehen...

Beim Supermarkt angekommen,wollte ich zahlen,aber der Fahrer meinte,ich müsste noch nicht zahlen;er würde auf mich warten,in's Hotel zurück fahren und erst dort müsste ich zahlen.


Eine Vorgehensweise auf Gentlemen's Agreement-Basis,die ich den ganzen Urlaub über erlebte.
In Deutschland undenkbar.


Der Supermarkt war mehr ein mittelgroßes Einkaufszentrum mit mehreren Geschäften.

Auffällig:
Im Supermarkt sitzen an der Kasse nur Männer.
Auch die Leute,welche die eigekauften Sachen einpacken,sind Männer.
Nur in Boutiquen mit Frauenkleidung bedienten Frauen...


Die Lebensmittelpreise waren niedriger als im Aldi!

Wieder im Hotel angekommen,zahlte ich 1000,- Keniaschilling(ca. 10,- EURO) für 60 Minuten fahrt + Wartezeit.

Nach dem Mittagessen und einer Rumhängpause am Pool unnternahm ich dann einen gemächlichen Spaziergang nach Draußen.

Nach Verlassen des Hotelgeländes wurde ich bereits nach einigen Metern von Verkäufern diverser Dinge belagert.


Genervt pausierte ich in einem Freiluftcafe.

Nach einiger Zeit setzte sich eine schlanke,attraktive Kenianerin unbestimmten Alters(später erzählte sie mir,daß sie 40 ist)zu mir und wir unterhielten uns.

Im Laufe des Gesprächs bot sie mir eine Massage für 500,- Schilling an.

Ich nahm neugierig an.


Es blieb jedoch bei einer (sehr entspannenden)Massage in einen speziell dafür eingerichteten Raum,die ca. eine Stunde dauerte.

Nach der Massage ging es zurück in's Hotel mit dem üblichen Verkäufergenerve(ich schwor mir,diesen Abschnitt nur noch per Taxi zu überbrücken.

Den Abend verbrachte ich relaxt mit anderen Touris draußen sitzend und erfuhr den neuesten Klatsch...
 

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3. Tag in Kenia:

An diesem Morgen hatte sich die Schwellung am Knie zwar verringert,aber nur leicht.

Die Sache schien doch ernsthafter zu sein als ich dachte!


Nach dem guten Frühstück am Buffet ging es dann zur Lobby zwecks Taxiruf.

Also ca. 45 Minuten zum Mombasa Hospital gerauscht und zum Empfang gehumpelt.

Kaum hatte ich dem dortigen Sani im weißen Kittel den Vorfall erklärt,bestand er darauf mich in einen Rollstuhl zu setzen.

Erst wollte ich nicht,da ich die paar Meter zur Untersuchung laufen wollte,aber der Sani bestand darauf.

Ich gab dann seufzend nach,setzte mich in den Rollstuhl(so ein Holzteil,das aussieht,als wäre es ein Überbleibsel aus dem 1. Weltkrieg) und los ging die Fahrt zu den Arztpraxen mit großem Warteraum(waren sicher gigantische 50 Meter
).
Der Sani klopfte an einer der Türen,verschwand dann kurz im Raum,kam wieder und sagte mir,ich solle warten.

Von den dort anwesenden Kenianern wurde ich neugierig betrachtet.

Während des Wartens macht ich mehrere Gehversuche und *oh Wunder* das Auftreten war nicht ganz so schmerzhaft.

Nach ca. 20 Minuten rief mich dann der Arzt herein und ich erklärte ihm den Vorfall(ich hatte schon Routine darin
).

Der Arzt meinte,daß das Knie geröntgt werden müsste.

Also wieder in den Rollstuhl,Sani kommt angetrabt und schiebt Krüppel Butterflywithstyle Meter weiter.

Neben der Tür zum Untersuchungsraum saßen auf einer Holzbank arm aussehende Kenianer,die wohl schon eine ganze Weile dort warteten und mich nun neugierig betrachteten.

Aus dem Rötgenraum kam ein Assistenzarzt,fragte mich "you can pay?",ich antwortete "yes" und 700,- Schilling wechselten den Besitzer.

Prompt wurde ich untersucht wobei einer der zwei Ärzte mich lächelnd fragte "Do you know Michael Balak?"(es war kurz vor der WM).

Nach der Untersuchung wurde ich wieder zum Warteraum geschoben.

Nach ca. 25 Minuten meinte dann der Arzt "My friend,I have good news for you.Nothing's broken,just swollen."

Darüber war ich natürlich sehr erleichert.

Eine Krankenschwester schmierte noch eine Salbe über das Knie,wickelte einen Verband drumrum und überreichte mir die Tube.

Weitere Kosten für Verband und Salbe: 300,- Schilling.

Danach zurück in's Hotel.

Kosten für 90 Minuten Gesamtfahrt + Wartezeit: 2000,- Schilling.

Durch diese Diagnose optimistisch gestimmt,fuhr ich am Abend zum ersten Mal in's "Safari Inn"(5 Minuten Fahrt);eine Mischung aus Kneipe und Restaurant,das einem Schweizer namens Rudi gehörte,der mit einer Kenianerin verheiratet war(Tipp aus Frankfurt,die Kneipe meine ich *g*).

Dort aus dem Taxi ausgestiegen erhielt ich schon Angebote für Safaris und günstigen Geldwechsel.

Nach einem routinierten "No.No.No." meinerseits betrat ich die rustikale und gemütlich wirkende Kneipe,in der groovige Reggaemusik gespielt wurde und setzte mich sofort an die Bar.

Nach bereits fünf Minuten kam bereits eine rabenschwarze,schlanke,vollbusige Kenianerin mit großen,dunklen Augen und langen Haaren zu mir und bot mir für 500,- Schilling eine Massage an(in Kenia ist übrigens wie in Thailand Prostitution offiziell verboten).


Nach kurzen Small Talk willigte ich ein und es ging im Gebäude nebenan in einen dafür eingerichteten Raum.

Dort bot sie mir dann Sex an,wenn ich 1000,- Schilling mehr bezahle.

Ich handelte sie auf 500,- runter(also ein Gesamtpreis von 1000,- Schilling!).

Dieser Sonderservice war eher mittelmäßig,was aber auch an der kleinen Liege und meinem Knie lag(konnte mich schlecht anstützen).

Sie hieß übrigens Marianna und war 24 Jahre alt.

Nach der Popperei verabredeten wir uns zu einem gemeinsamen Besuch der Disco Casaurina(wird Casarina ausgesprochen).

Zwei Stunden später holte ich sie ab und los ging's...
 

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Zwei Stunden später holte ich Marianna mit dem Taxi ab.

Sie hüpfte strahlend zu mir auf die Hintersitze und los ging's.

Das Casarina entpuppte sich als Freiluft-Disco mit einen großen Strohdach.

Am Eingang wurde man mit einem Metalldetektor auf Waffen überprüft und die Frauen mussten ihre Handtaschen zwecks Kontrolle öffnen.

Meinen allgegenwärtigen Rucksack musste ich abgeben(den Geldbeutel entnahm ich vorher).

Der Eintritt war frei.

Die ganze Disco war voll mit sexy afrikanischen Frauen!


Hier fühlte ich mich wohl.


Weiße waren fast gar keine zu sehen.

Wir setzten uns etwas abseits und bestellten unsere gewünschten Getränke.

Anscheinend sprechen viele Kenianerinnen ganz gut Englisch denn die Kommunikation funktionierte ohne Probleme.

Plötzliche zeigte Marianna auf eine Gruppe Frauen und meinte "These are all prostitutes!".

Ob das stimmte,konnte ich nicht beurteilen...

Aber nach einer Zeit sah ich,wie sich ein altes weißes Paar erhob und zwei junge Kenianerinnen in Begleitung hatte.

Marianna bemerkte meinen erstaunten Blick,zuckte mit den Achseln und meine grinsend:"Well,that's Africa."

Hier fühlte ich mich wohl.


Nach ca. 3 Stunden Unterhaltung fragte mich Marianna,ob wir zu ihr gehen würden(im Hotel war es verboten,Begleitung mitzubringen
).

Genauer gesagt,in die Wohnung ihrer Schwester,die nur einmal im Monat dort vorbei schauen würde.

Ich war einverstanden.

Am Eingang wurden wir sofort von Taxifahrern umringt,die etwas auf Suaheli laberten und ihre Autoschlüssel hochhielten.

Marianna verhandelten,wählte einen Fahrer aus und los ging's.

Nach ca. 100 Metern auf der Hauptstraße bog der Fahrer plötzlich rechts ab und es ging in ein dunkles Labyrinth ohne Straßenbeleuchtung und mit ärmlichen Häusern aus alt und dreckig aussehendem Beton oder gar nur Holz.


Marianna dirigierte dem Fahrer den Weg;rechts,links,links,rechts.


Ich hatte jegliche Orientierung verloren.


Allein kam ich hier NIE WIEDER RAUS!


Während der Fahrt sah ich mehrere dürre Straßenköter,die verschlafen in's Scheinwerferlicht blinzelten.

Plötzlich fiel mir die Skizze meiner Bekanntschaft am Frankfurter Flughafen ein und seine Worte zu diesem Viertel:
"Dies ist ein ziemlich Gewirr aus Gassen.Dort sprechen höchstens ein Viertel der Anwohner Englisch.
Ein Tourist findet dort nicht mehr raus.Am Tag!Geh da NIE rein!".


Mein Gedanke:" Ein (in kenianischen Augen)reicher,weißer Single,der allein in Kenia ist.Keiner weiß,wo er sich aufhält.Ich bin gleich tot!"


Aber aus dem Taxi hüpfen in diesem Armuts-Irrgarten erschien mir noch gefährlicher.

Also war Abwarten angesagt.

Nach 5 Minuten rechts,links,rechts,rechts stoppte der Wagen vor einem baufällig aussehenden,einstöckigen Mehrfamilien mit schmiedeeisernen Gittertüren.

Der Preis für die Fahrt betrug 500,- Schilling.

Ich hatte noch 3 oder 4 Hundert-Schilling und eben so viele 1000-Schilling-Scheine im Geldbeutel.

Also hielt ich dem Fahrer notgedrungen einen Tausender unter die Nase.

Dieser und Marianna machten angesichts dieses Geldscheins große Augen.

Dann meinte der Fahrer mit verlegenem Grinsen:" Sorry,but I cannot change."
 

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22 Januar 2009
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Der Taxifahrer fügte dann noch hinzu:"But that's no problem:I will pick you up tomorrow."

Aha,also jetzt nicht zahlen,sondern erst morgen beim Hotel.

Etwas erleichtert stieg ich doch tatsächlich in diesem Labyrinth aus und begab mich völlig in die Hände einer Fremden!


In der Wohnung sah es dann etwas gepflegter aus,als es die Hausfassade vermuten ließ;nur eben ziemlich spartanisch möbliert.

Im Laufe des Urlaubs habe ich herausgefunden,daß anscheinend die meisten Kenianerinnen trotz ihrer Armut sehr gepflegt sind,eine solide Schulbildung haben und über gute Manieren verfügen.


Der anschließende Sex war ganz ok,wenn auch nicht der Oberknaller.

Aber egal;Hauptsache,endlich eine Schwarze gevögelt.


Später hörte ich dann ein Kind(glaube ich jedenfalls) mehrfach "help me!"(glaube ich jedenfalls)schreien.

Einige Zeit später hörte ich,wie jemand die Gittertür zur Wohnung öffnete.

*Quietsch* *schlurf schlurf schlurf* *raschel raschel* *schlurf schlurf schlurf* *quietsch*

Ich habe nie erfahren,wer das nun war...

Am Morgen,als die Sonne scheinte,sah alles schon etwas freundlicher aus.

Nach einer netten Morgennummer mit Marianne fing diese plötzlich an,über Beziehung und Kinder zu sprechen("Not now,but in 5,6 years...").

Ich entgegenete dezent,daß wir uns doch erst kennengelernt hatten und so etwas nicht übereilt werden sollte.

Sie war zwar etwas enttäuscht,sagte aber nichts mehr dazu.

Nach dem Ankleiden ging sie zum Telefonieren zu einer Nachbarin und rief den Taxifahrer von letzter Nacht an.

Bezahlen für's Vögeln musste ich übrigens Nichts mehr;nur die Getränke in der Disco.


Nach 30 Minuten kam der Fahrer hergefahren und wir verließen die Wohnung.

Als wir das Labyrinth verlassen hatten und wieder auf der Hauptstraße waren,atmete ich innerlich wieder auf.

Überlebt!


Marianna habe ich übrigens nie wieder gesehen,da mir ihr Kinderwunsch etwas zu heiß war.
 

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22 Januar 2009
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Einige Tage später(aber fragt mich bloß nicht,wieviel genau
),machte ich mich allein auf den Weg in's Casarina,um eine sexy Kenia Lady kennenzulernen.

Um ca. 22 Uhr betrat ich diese faszinierende Freiluft-Disco voller afrikanischer Lebensfreude.

Diesmal setzte ich mich an einen Tisch,der etwas näher an der Tanzfläche war.

Ungefähr alle fünf Minuten kam eine Kenianerin an und fragte mit allerlei Komplimenten,ob sie sich zu mir setzen könnte.

Aber ich verneinte,da ich mir erstmal relaxt das Geschehen ansehen wollte.

Tja,und dann kam eine schlanke,schokobraune Lady mit langen Haaren und noch längeren Beinen an meinen Tisch.
Gekleidet war sie in eine Art Hosenanzug mit Zebramuster.
Sie sah sehr exotisch und sehr sexy aus.


Sie stellte sich mir als Sofia,sprach sogar gut deutsch mit niedlichem Schweizer Akzent(sie war dort sogar einmal in Sankt Moritz zum Skifahren gewesen!) und eine Schwester von ihr wohnte in Leonberg.


Nachdem sie mir mehrmals scharf etwas vorgetanzt hatte(ich selbst bin eher der Nichttänzer) und wir uns ganz nett unterhalten hatten,machten wir uns auf zu IHRER Wohnung(es war ihre eigene Zweizimmer-Wohnung,in dessen Wohnzimmer sie gelegentlich einige Freundinnen schlafen ließ).

Also flott ein Taxi geordert und zu ihrer Wohnung gefahren(die zu meiner Beruhigung diesmal NICHT in einem Slum war).

Da das Elektrizitätswerk wieder Probleme hatte,ging an diesem Abend mehrmals das Licht aus.

Deswegen öffnete eine Freundin von Sofia uns mit einer Kerze in der Hand die Tür.

In der Wohnung war es stockdunkel.

Keine Ahnung,wer sich dort sonst noch aufhielt.


In Sofias Schlafzimmer schlief eine weitere Freundin von ihr,die uns dann jedoch weichen musste.

Der Sex mit ihr war sehr ausdauernd und leidenschaftlich.
So richtig geil eben.


Am nächsten Morgen meinte sie dann einer weiteren Nummer und dem Ankleiden mit verlegenem Grinsen "Gib mir was".

Mit 1000,- Schilling war sie zufrieden.

Das war dann gewissermaßen meine erste Erfahrung als Sextourist. :bigg

Mit dem Taxi fuhr ich zum Hotel und Sofia fuhr mit einem Matatu(so eine Art kenianisches Bahttaxi) nach Mombasa,um irgendwelche Unterlagen für den Besuch ihrer Schwester in Germany zu besorgen.

Am Abend trafen wir uns im "Safari Inn" wieder.

Von da aus ging es erst in die Nobel-Disco "Tempo"(150,- Schilling Eintritt),wo unter der Woche allerdings fast nichts los war.

In der Disco sah ich ein weißes Paar,wo die Frau sich anscheinend einen Kenianer für einen flotten Dreier angelacht hatte.


Auf dem Weg zum Klo wurde ich von Frauen mit eindeutigen Absichten angesprochen.

Hier fühlte ich mich wohl.


Da im "Tempo" aber gähnende Langeweile herrschte,stürzte Sofia eiligst ihren Weißwein hinunter und wir fuhren mit dem Matatu zum Casarina,wo der übliche Trubel herrschte.

Sofia tanzte wie eine Wilde,trank noch ein paar Weißwein und als sie gut angeheitert war,entschieden wir uns wieder zu ihr zu fahren für herrlich geilen Sex.


Da ich mich jedoch nicht festlegen wollte,machte ich mit ihr am nächsten Morgen ein Treffen für drei Tage später aus.
 

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22 Januar 2009
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Nachdem ich mich von Sofia verabschiedet hatte,ging es erstmal zum Frühstücken in's Hotel.

Danach döste ich zufrieden am Pool und spielte an der Bar mit einige Gästen und Angestellten Dart.

Am Abend vernahm ich wieder den "Ruf der Wildnis" und begab mich als erste Station in's Safari Inn.

Dort angekommen,setzte ich mich wieder an die Bar,wo ich dann von einer eher mittelmäßigen Schwarzen mit müden Augen und noch müderen Sprüchen angebaggert wurde.

Ich lehnte jedoch dankend ab und ließ meinen Blick umherschweifen.

Mir schräg gegenüber saß dann eine süße(21 Jahre alt),sehr vollbusige Kenianerin mit halblangem Haar und einen listigen,frechen und intelligenten Blick.

Wir nahmen Augenkontakt auf,lächelten uns zu und sie gab mir dann dezent zu verstehen,daß ich mich zu ihr setzen könnte.

Ihr Name war Lucky.

Nach einer netten Unterhaltung gingen wir dann zusammen in's Casarina.

Dort entdeckte uns nach einiger Zeit Sofia.

Erst befürchtete ich eine Eifersuchtsszene,aber so weit kam es zum Glück nicht.

Beide versicherten mir,daß sie auf die jeweils Andere nicht eifersüchtig wäre.

Ich spendierte Sofia noch einen Weißwein,dann begab diese sich mit einigen Freunden in's "Tempo".

Die Flirterei mit Lucky wurde immer heftiger und bald entschieden wir uns,die Nacht miteinander zu verbringen.

Nur: wohin?

Ich durfte keine Begleitung mit auf's Zimmer nehmen und Lucky wohnte mit einer Freundin zusammen in einen kleinen Zimmer.

Zum Glück kannte ein Taxifahrer ein kleines,günstiges(700 ,- Schilling) Hotel(Minus zwei Sterne,aber sauber)in der Nähe.


Der Sex mit ihr hatte etwas Niedliches,nur hatte sie anscheinend nicht viel Erfahrung und war etwas unsicher.

Am nächsten Morgen liefen wir zu Fuß vom Hotel zur Hauptstraße,um von einem der Telefonhäuschen aus ein Taxi zu rufen.

Ich war in dieser Gegend der einizige Weiße,noch dazu händchenhaltend unterwegs mit einer Schwarzen,und wurde neugierig,mit Belustigung und Mißtrauen betrachtet.

Beim "Safari Inn" ließ ich Lucky dann aussteigen,gab ihr Geld fürs Frühstück und fuhr weiter in's Hotel.

Dort frühstückte ich selbst,duschte und kleidete mich neu ein.

Danach holte ich Lucky ab und wir fuhren zu ihrem Zimmer in Bambooloulou,das sie ja mit einer Freundin teilte.

Das Zimmer war eines von ca. 5 in einer Wohneinheit.

Es gab für alle Bewohner ein Klo,das aus einem Loch im Betonboden bestand


Der Raum von Lucky und Latifah war ca. 5x5 Meter groß.

Den größten Teil des Raumes nahm ein Doppelbett ein,auf dem Latifah gerade erwachte.

Latifah war schlank und ihr Gesicht hätte als attraktiv gegolten,wenn es vom Leben in der Armut nicht so abgehärtet gewesen wäre(zumindest ungeschminkt)...


Sie machte den Eindruck,daß sie locker Jemanden ein Messer an die Kehle hält,wenn dieser sich im Ton vergreift.

Zu mir war sie jedoch immer freundlich.


Lucky ging sich waschen und umkleiden,während ich mich mit Latifah unterhielt.

Später kam Luckys Bruder kurz zu Besuch,der zu studieren schien.

Anschließend machte ich mich mit Lucky mit einem Matatu auf dem Weg zu einem Strand an der Südküste.

Erst fuhren wir nach Mombasa und nahmen dort die Fähre,um zum südlichen Teil der Stadt zu kommen.

Dort angekommen,liefen wir über eine Art Krämermarkt,um zur örtlichen Haupthaltestelle der Matatus zu kommen.

Auf der anschließenden Fahrt verlangte der "Schaffner" den dreifachen Preis,da ich erstens Weißer und zweitens mit einer Schwarzen zusammen war.

Ansonsten würde er uns mitten in der Pampa rauswerfen!

Es gab ein kurzes Wortgefecht auf Suaheli,aber es half nichts;ich musste statt 100,- nun 300,- Schilling abdrücken.

Mein erstes Erlebnis mit Rassismus gegenüber einem Murunghu(weißer Mann).


Fast an der Südküste sah ich ein halbfertiges Gebäude,auf dem ein folgendes Plakat angebracht war:
"Wir suchen deutsche Nachbarn".

In Deutsch!


Hier schienen deutsche Siedler zu leben...

Wir hüpften aus dem Matatu raus und durchquerten so eine Art Zoo mit freilaufenden Affen.


Am Strand angekommen,war es dort relativ stürmisch mit hohen Wellen.

Ein interessantes Naturschauspiel.

Nur zum Schwimmen war es etwas zu stürmisch.

Deswegen wurde der Strand auch von einigen Polizisten überwacht.

Nach einem Spaziergang am Strand entlang ließen wir uns relaxt an einer Strandbar nieder.

Auf dem Rückweg zur Straße machten wir an einem Bistro mit Billard halt,da Lucky Hunger hatte.

An den Billardtischen spielten einige Deutsche mit den Einheimischen.

Mir fielen am Parkplatz auch die ungewöhnlich modernen und luxuriösen Autos auf...

Nach dem Essen brachte mir Lucky einige Worte Suaheli bei und ich im Gegenzug ihr dafür einige Worte Deutsch.

Beim Warten auf ein Matatu versuchte sie dann,mir das Tanzen beizubringen.


Als wir im nördlichen Teil von Mombasa ankamen,war es bereits dunkel.

Später gingen wir zusammen im "Safari Inn" zusammen essen.

Im Casarina blieben wir diesmal nicht sehr lange,da ich ziemlich müde war und letzte Nacht nicht gut geschlafen hatte...


Die Nacht verbrachten wir wieder im Minus-zwei-Sterne-700-Schilling-Hotel.
 

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Der letzte Tag(und die letzte Nacht)in Kenia:

Am nächsten Morgen verließen wir das Hotel,riefen an der Hauptstraße ein Taxi und trennten uns beim "Safari Inn".

Es war Samstag und ich hatte ja Sofia versprochen,daß wir uns am Abend im Casarina treffen.

Da es mein letzter Abend in Kenia war,wollte ich jedoch auch Lucky noch mal sehen und mit ihr ein letztes Nümmerchen schieben.


Hm,das könnte eifersuchtsbedingte Probleme geben.

Oder etwa nicht...?

Naja,erstmal relaxte ich in der Hotelanlage am Pool und genoß zum letzten Mal die afrikanische Sonne.

Am Abend um 20 Uhr betrat ich wieder das "Safari Inn".

Lucky,Latifah und deren dicker,alter Liebhaber aus Frankreich saßen bereits an der Bar und aßen(im letzten Teil vergaß ich zum erwähnen,daß wir am Abend davor beim Essen im Safari Inn Latifah mit ihrem merkwürdigen Typen bereits getroffen hatten).

Dann geschah etwas höchst Lustiges und Nettes:
Latifah schubste den dicken Franzosen zum Gelächter aller von seinem Barhocker und stellte ihn neben Lucky,damit ich mich neben sie sitzen konnte.


Der Franzose musste sich einen neuen Hocker holen.


Lucky erklärte mir rasch:" you don't have to pay the food.It's already paid."(vom Franzosen).

Dann erklärte sie mir:" This guy only speaks a little bit english.Latifah don't like him,but she sleeps with him,because he can give her Visa for France."


So erfuhr ich zwei wichtige Dinge:
- wenn Du Dich in Kenia nicht mit Suaheli oder Englisch verständlich machen kannst,sinkst Du zumindest schon mal in der Gunst der Frauen
- Du darfst zwar gerne ein bißchen spendabel sein(Essen,Getränke,Fahrkosten),aber wenn Du großkotzig mit Geld um Dich schmeißt,verlieren die Mädels den Respekt vor Dir und Du bist in deren Augen ein Trottel!

Denn Geld ist in Kenia aufgrund der dortigen Armut besonders lebensnotwendig und wer damit nicht vernünftig und sparsam umging,galt als (mindestens) leichtfertiger,dummer Verschwender.

Deswegen wollte Lucky am Tag davor von Mombasa nach Coral Beach auch kein Taxi nehmen,da sie meinte es sei zu teuer.

Zum Glück hatte ich das Gefühl,daß es wichtig sei,dies zu akzeptieren.


Nach etwas Small Talk und einer Abschiedsumarmung mit der gefährlich-faszinierenden Latifah fuhren Lucky und ich ins Casarina(wie würde ich in Kummerland diese Disco vermissen!
).

Einige Zeit später kam noch Sofia in einem knallengen,dunkelblauen Hosenanzug *sabber* zu uns und es kam eine muntere Unterhaltung aus Englisch,Deutsch und Suaheli auf.

Lucky konnte mich sogar zum Tanzen überreden.


Trotz allen herrschte unterschwellig eine gewisse Spannung.

EIFERSUCHT!


Sofia bat mich dann noch,daß ich mich mit ihr in einer etwas leiseren Ecke allein unterhielt.

Aus Neugierde war ich einverstanden.

Dann sagte sie zu mir:
"Erstens,benutze ja immer Kondome!(war eigentlich selbstverständlich;ich hatte im Rucksack immer welche dabei)
Zweitens,schick von zuhause aus ja kein Geld!
Wenn Du im Flugzeug nach hause sitzt,kommt am nächsten Tag bereits ein anderer Mann und das Spiel beginnt von vorne.
OK,vielleicht mag sie Dich tatsächlich,aber...
Manche Frauen hier kennen 3-4 Männer,die ihnen regelmäßig Geld schicken.
Schick ja kein Geld!"(hatte ich eh nie vor;so bald ich im Flugzeug sitzen würde wäre trotz der schönen Erinnerungen die Sache für mich beendet
)

Nach diesen Tipps begaben wir uns zurück an den Tisch,wo uns Lucky mißtrausch beäugte.

Die Stimmung sank...

Einige Zeit später verließ uns Sofia nach einer letzten Umarmung.

Als sie gegangen war,meinte Lucky sachlich,aber energisch,daß immer noch etwas mit Sofia hätte(Kenianerinnen rasten in ihrer Eifersucht nicht so aus wie Thailänderinnen,aber nervig ist es trotzdem).


Ich verneinte dies,aber Lucky glaubte mir nicht.

Plötzlich dachte ich:" Moooment mal;ich bin doch gar nicht mit dieser Tussi zusammen!Was mache ich da eigentlich?!"


Deswegen sagte ich zu ihr:"Ich habe nichts mehr mit Sofia und es liegt nun an Dir(ich sagte auf Englisch - ohne die Sprüche der thailändischen Barladies gekannt zu haben "up to you"
),ob Du es nun glaubst oder nicht.Für mich ist die Sache erledigt!".

Lucky dachte einige Minuten ruhig nach,nuckelte an ihrem Red Bull,dann nahme sie ihre Halskette ab,legte sie mir um den Hals und meinte:"Die schenke ich Dir.Wenn Du wieder nach Kenia kommst und sie trägst weiß ich,daß Du mich nicht vergessen hast."

Kitschig,aber romantisch.

Nach einer innigen Schmuserei entschlossen wird uns,zu Luckys Zimmer(Latifah bliebe noch länger beim Franzmann) für eine kleine Abschiedsnummer zu fahren.

Es war bereits 3 Uhr und um 6 Uhr sollte der Reisebus uns zum Flughafen fahren.


Diesen Bus durfte ich natürlich nicht verpassen!

Leider bestand Lucky auf eine Fahrt per Matatu.


Langsam schlich der Fahrer über die Straßen und hatte es anscheinend gar nicht eilig...

Gelegentlich stieg jemand ein oder aus,während ich innerlich immer unruhiger wurde.

Mein Flugzeug nach hause!*ächz*

In einem Kaff vor Bamboulooloo stiegen wir dann aus und musten für die letzten Meter ein Taxi nehmen.

Innerlich schwitzte ich bereits heftig.

Der Flieger nach hause!!!

Bei Lucky angekommen,rannten wir fast zu ihrem Raum(uns blieb noch eine knappe halbe Stunde zum V***ln!).

Mit dem Taxifahrer hatte ich vereinbart,daß er uns in 30 Minuten wieder abholen sollte(mir schwante angesichts der kenianischen Lässigkeit zum Thema Pünktlichkeit Schlimmes...).

Was dann folgte,war die hektischste Fummelei in meinem Leben,aber ich wollte ja unbedingt noch diese geile Kenianerin nageln...

Also eiligst ausgezogen,ein bißchen gefummelt,einige Wälzereien im Bett(Das Flugzeug!!!*schwitz*),irgendwie trotz des Streßes doch abgespritzt,hektisch angezogen und schon hubte der Taxifahrer vor dem Gebäude!

Also flott ins Taxi gestiegen und die ganze Tour ebenso zurück(Taxi-Matatu-Taxi) zum Hotel.

Kurz vor dem Eingang umarmte mich Lucky,seufzte "I will miss you" und stieg aus.

Als ich vor dem Foyer ausstieg standen die meisten anderen Touris bereits mit ihren Koffern dort und warteten auf den Bus.

Viele blickten mich verwundert an und rätselten wohl,woher ich um diese Uhrzeit kam.

Ich ging schnell(rennen konnte ich noch nicht wegen dem noch nicht ganz verheilten Knie) zu meinem Raum,packte im Rekordzeit alles ein und hetzte zur Lobby.

Kaum dort angekommen,fuhr der Reisebus vor.

In diesen eingestiegen,liess ich mich erschöpft in einen Sitz fallen und döste vor mich hin.

Auf der Fahrt zum Flughafen fuhr der Bus diesmal durch die besten Gegenden Mombasa's;wir sollten wohl möglichst gute Erinnerungen behalten,damit wir wiederkommen wollten!

Als ich viele Stunden später die milimetergenauen Felder und Straßen vom Kummerland sah,begann ich dieses in jeglicher Hinsicht kalte Scheißland zu hassen und wäre am liebsten sofort zurück nach Kenia gedüst!


Was Frauen,Höflichkeiten und die Einstellung zum Leben betraf,würde für mich nichts mehr so sein wie vorher!

Die Kette von Lucky habe ich übrigens immer noch.



Übrigens rief mich Lucky einige Wochen später tatsächlich an und sagte:"I love youuuuuu.Please send me 200,- EURO!".

Meine Antwort:"I like you and I don't send you 200,- EURO!" :baeh

Sie rief mich nie wieder an;anscheinend war die Liebe doch nicht sooo groß...:echt
 

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Analüst
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22 Januar 2009
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Nach meinem erlebnisreichen Keniaurlaub fiel mir nun besonders stark auf,wie unfreundlich und gestresst die Menschen in Deutschland im Vergleich dazu sind.
OK,vorher hatte mich dies auch schon gestört,aber nach dem Urlaub fielen mir diese Dinge besonders stark auf.

Ich wollte schnell wieder zurück nach Kenia!


Außerdem begannen mich die Frauen in Deutschland eher zu langweilen bzw. unsympathisch zu werden;oft komplizierte Kontaktanbahnungen,trotz Gleichberechtigung und hohem Lebensstandard unzufrieden und frustfressig,arrogant und geldgierig(ok,das sind Frauen in anderen Ländern auch,aber die Frage ist doch,was ich für meinen Einsatz bekomme...),stellen Ansprüche ohne selbst (fast)keine zu erfüllen.

Die Swingerszene ödete mich immer mehr an,da es nichts Neues mehr entdecken gab und immer mehr selbstgerechte Jammerspießer entschieden,"Swinger" zu werden,was diese Szene eher negativ beeinflußte.


Und dann kam ich zu folgender Überlegung:
Da ich in Kenia durch Zufall rausbekam,daß Sextourismus nichts Schlechtes sein muss und so selbst Sextouri wurde,muss es in Thailand - trotz negativer Berichterstattung der Medien - auch ganz anders sein.

Warum meinen nächsten Urlaub dieser Art diesmal nicht vorher konsequent planen?!


Also google ich im Internet nach entsprechenden Foren und wurde dann auch fündig.

Dort registriert,wißbegierig alles Mögliche gelesen und noch einige Fragen gestellt.

Durch Berichte und Fotos in meiner Entscheidung bekräftigt,buchte ich einen Flug bei Cattay Pacific (mit Umsteigen in Hongkong) für ca. 700 ,- EURO und ein Zimmer(knapp 200,- EURO für 14 Tage)beim Honey Inn(Soi Honey) in Pattaya.

Aufgrund meiner Recherchen achtete ich darauf,daß das Hotel meiner Wahl keine Joiner Fee verlangte.


Ende März 2007 ging der Trip dann los.

Mit dem ICE zum Frankfurter Flughafen gedüst,eingecheckt und das Abenteuer began.

Es gab zwei Standardmenüs zur Auswahl,das Filmprogramm war vielfältig und die Saftschubsen waren freundlich und größtenteils sehr attraktiv *sabber*

Kurz vor der Landung in Hongkong musste man dann selbst für das Umsteigen in eine andere Maschine ein Formular ausfüllen.


Nach der Landung war dann erstmal zähes Anstellen angesagt.

Wichtigtuerische,chinesische Beamte kontrollierten penibel die Formulare und Pässe,stempelten dann endlich alles ab und übergaben einem eine Kopie dieses Formulars(denn das benötigte man wieder zum Einchecken!
).

Da ich vorher noch nie mit Umsteigen in den Urlaub geflogen bin und darin keinerlei Erfahrung hatte,wartete ich bei der Gepäckausgabe sehnsüchtig auf meinen Koffer.

Aber mein Koffer erschien natürlich nicht auf dem Transportband,sondern lag schon in der Maschine nach Bangkok(das wußte ich zum den Zeitpunkt noch nicht
).

Nach starken Ansteigen der Verzweiflung erkundigte ich mich bei einem Chinesen in Uniform,ob man mein Gepäck eventuell anderswo ausgegeben hätte.

Dieser klärte mich dann über meinen Irrtum auf und die Welt war wieder in Ordnung für mich.

Also hieß es,wieder anstellen,wieder Paß und Formular vorzeigen,mit der flughafeninternen U-Bahn zu einem anderen Gate gefahren,in den Flieger gestiegen und zwei Stunden später dann zum ersten Mal thailändischen Boden betreten.


Nach den Einreiseformalitäten und dem Abholen meines Koffers(*jubel*)bei der Gepäckausgabe wollte ich bei einer Wechselstube noch etwas Geld umtauschen.

Sofort nach Verlassen des Bereichs für Ankömmlinge wurde ich von wild gestikulierenden Taxifahrern empfangen.

Aber da ich mich gut informiert hatte,kämpfte ich mich durch die Meute,rief die Verbindungsperson für den Bahtbus an und ging anschließend zum entsprechenden Ausgang.

Es klappte alles hervorragend: 150 Baht gelöhnt,eingestiegen und war in knapp zwei Stunden in Pattaya.

Der erste Eindruck war eher enttäuschend;überall Firmengrundstücke,Riesige Werbeplakate,Läden,aber weit und breit keine Bar oder A-Go Go.

Sah fast wie das Industriegebiet einer deutschen Großstadt aus...


Bei so einer Art Busbahnhof stieg ich dann in einen Kleinbus um.

In der Beach Road sah ich dann zum ersten Mal das Meer...und den dreckigen,gequetschten Strand.

Kurze Zeit später betrachtete ich mit Neugierde die ersten Bars und die Freelancer,die am Straßenrand standen(damals wußte ich nur,daß es Freischaffende dort gibt,aber über die möglichen Gefahren war mir nichts bekannt...).

Endlich kam ich beim Honey Inn an.

Auf der anderen Straßenseite des Hotels gab es bereits Bars und Massagesalons(gibt es heute nicht mehr,wie ich mit Erschrecken feststellte!).

Das Hotel selbst erschien mir ziemlich abgewohnt,aber das Zimmer machte einen sauberen Eindruck,hatte Balkon und Klimaanlage und enthielt ein großes,gemütliches Bett.

Aussicht hatte ich auf halbfertige Gebäude und die Bars gegenüber.

Eiligst packte ich meinen Koffer aus und machte mich auf,die Stadt(oder zumindest einen Teil davon)anzusehen.
 

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Analüst
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22 Januar 2009
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Mein erster Eindruck damals von der Second Road:
Laut,dreckig,stinkend(durch die "edlen Gerüche" bei den Gullideckeln) und hektisch.

Gelegentlich lief mir ein ein europäisch-thailändisches Paar über den Weg,wobei beide oft nicht gerade glückliche Gesichter machten...

Soweit mein erster Eindruck zu dieser Zeit nach der 14-Stunden-Reise aus Europa.


Ich began bereits,meine Entscheidung hinsichtlich eines Thailandurlaubs zu bereuen.

Naja,mal abwarten...

Da ich zu dieser Zeit noch keine Berichte für ein Forum schrieb,merkte ich mir natürlich die Namen diverser Bars noch nicht.

Außerdem ist der Urlaub bereits knapp 2 Jahre her.

Dies bitte berücksichtigen.:zwink

Um ca. 17 Uhr betrat ich eine Bar,die - eventuell - in der Soi 10 Richtung Walking Street war.

In dieser Soi waren die Gehsteige deutlich erhöht.

In dieser Bar war um diese Zeit noch nichts los;es hingen vor den Eingang nur ein paar gelangweilte,aber attraktive Mädels rum.

Als absolutes Thailand- und Quali-Greenhorn,das nicht mal in Kummerland zu Professionellen ging,betrat ich nun diese Bar...


Bereits nach zwei Schritten kam mir in ein zierliches,weibliches Wesen in einem enganliegenden,weißen Oberteil und Hot Pants entgegen.Alter ca. 24 Jahre.

Mit einem fröhlichen "Hello" geleitete sie mich zur Bar und fragte mich,was ich trinken wollte.

Nach kurzen Small Talk spielten wir Billard miteinander,wobei sie mir Short Time anbot.

Da ich eher an eine Bekanntschaft für die Nacht ohne Zeitdruck interessiert war,fragte ich nach dem Preis für LT(um 17 Uhr!Das Wort "Greenhorn" musste in pinkfarbenen Leuchtbuchstaben und mit vielen Bahtscheinen unterlegt auf meiner Stirn prangen
).

Sie bot mir dann auch LT an.Für 2000 Baht!


Da ich aber durch Internetrecherche über die Preise informiert war,sagte ich "No.1000 Baht.".

Mit dieser Summe war sie verdächtig flott einverstanden.

Abholen sollte ich sie allerdings erst um 20 Uhr,da es noch zu früh wäre...

Ok,kein Problem.

Zurück zum Hotel und mich für zwei Stunden hingelegt.

Anschließend machte ich mich ausgehfertig und holte das Mädel aus der Bar ab(Barfine 300 Baht).

Da ich Hunger hatte,gingen wir erstmal in einem Restaurant in einer Soi weiter unten speisen.

Danach ging es zurück ins Hotel,wo ich voller Spannung abwartete,was nun passieren würde.


Erstmal getrennt duschen.

Im Bett zeigte sie sich dann(sehr gekünstelt)von der Größe meines Gemächts überrascht...

Der Sex selbst war unteres Mittelmaß;nix Dolles,aber auch nicht grottenschlecht.

Nach dem Sex zappte das Mädel dann das Fernsehprogramm durch und blieb bei "Hostel" hängen.

Da ich Fan solcher Film war,sehen wir uns "Hostel" zusammen an.

Handlung: Touristen werden brutal gefoltert,getötet und dann "entsorgt".


*Schluck*


Als der Film zuende war,meinte die Thai Lady,daß sie aufgrund der Größe meines Schwanzes Unterleibsschmerzen(sicher,sicher...)hatte und nun besser gehen wollte.
Morgen würde sie sich in der Bar dafür bei mir "entschuldigen".


Auf dieses Angebot konnte ich aber verzichten. :teuflisch

Ich hoffte nun,daß dies der einzige Flop während meines Urlaub bliebe,bereute aber ein bißchen mehr,nach Thailand geflogen zu sein.
 

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22 Januar 2009
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Zweiter Tag in Pattaya:
Mit leichten Kopfschmerzen(Jet-Lag) erwachte ich.

Nach einigem ausgiebigen Frühstück erkundigte ich in den nächsten Stunden einen Teil von Pattaya.

Dabei gab es immer wieder "Hey sexy Man"-Rufe und Angebote zu Massagen.

Ohne Hemmungen boten sich fast überall Thai Ladies für allerelei "Privatdienste" an.

Ich staunte,wußte allerdings noch nicht so recht,was ich davon halte sollte und ob diese Art Urlaub tatsächlich meinen Vorstellungen entsprach.


Das Erlebnis vom letzten Abend ließ mich daran zweifeln...


An der Beach Road sah ich dann,wie ein fetter,heftig schwitzender(man konnte den Eindruck gewinnen,daß er jeden Augenblick infolge eines Herzschlags tot zusammenbricht!)Mann von mindestens 60 Jahren und offenem Hemd eine zierliche,junge Thai Lady ansprach,deren Volljährigkeit ich bezweifelte.

Innerhalb von einer Minute waren sich die Beiden anscheinend einig und zogen zusammen von dannen.

Oje,wo war ich hier bloß gelandet...


Am späten Nachmittag ging's für ein Nickerchen zurück ins Hotel.

Am Abend ging es dann wieder auf Hasenjagd(2. Versuch).

Nach scheinbar ewigem Herumgelaufe setzte ich mich in eine Bar in der Third Road,weil mir eine der dortigen Ladies gut gefiel.

Sie war sehr gepflegt und hatte irgendwie etwas Europäisches...

Ihr Englisch war ziemlich gut und die Unterhaltung verlief trotz meiner Greenhorn-Unsicherheit ohne Probleme.

Keine Ahnung,woran es lag,aber vom Gefühl her hatte ich den Verdacht einen Ladyboy vor mir zu haben.

Mein Bauchgefühl sagte "Vorsicht!",aber der Verstand meinte "Unsinn.Alles OK!".

Schließend überwogen Geilheit,Neugierde und Experimentierfreude und ich löste die Lady für 300 Baht aus.

Für die Lady selbst waren 1000 Baht ausgemacht.

Mit der Lady zurück zum Hotel geduscht und nach dem Duschen erfolgte dann ihr Outing:" I am a ladyboy."

Hm,irgendwie hatte ich es ja gewußt,aber nicht wahrhaben wollen.


Es folgte eine kleine Fummelei nach der ich mich ausdauernd oral verwöhnen ließ.

Danach konnte die "Lady" gehen.

Es war eine ganz interessante Erfahrung,aber Lust auf Wiederholung habe ich keine.
 

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22 Januar 2009
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Dritter Tag in Pattaya:
Leider kann ich mich nicht mehr so genau erinnern,was ich an diesem Tag gemacht habe.

Bis auf das abendliche Erlebnis.

In der Third Road bog ich in eine Soi Richtung Second Road ein,die jedoch nach ca. 150 Metern nach links in eine andere Soi einbog.

In dieser Soi betrat ich links eine kleine Bar mit Billardtisch.

Es waren fast keine Gäste und nur drei Mädels anwesend.

Ich setzte mich an die Bar und sah zwei Ladies beim Billardspielen zu.

Später spielte ich dann nacheinander mit jeder Billard.

Eine der beiden Mädels gefiel mir ziemlich gut;klein,zierlich,lange brünette Haare und ein freches Lolitagesicht.25 Jahre alt.

Im Laufe des Abends kam ein Däne mit seiner Thai Lady(beide Anfang 40)herein.

Er war ein ganz lustiger Typ("I will pay tomorrow,ok?!"),mit dem ich mich mit einer Mischung aus Deutsch und Englisch unterhielt.

Anscheinend lebte er seit 3 Monaten in Pattaya,um seine Scheidung zu "vergessen",obwohl er es sich eigentlich finanziell nicht leisten kann...


Um 2 Uhr löste ich die Lady meiner Wahl dann für 300 Baht aus(1000 Baht für die Lady selbst.

Der Service war eher mittelmäßig(Handtuch "I'm shy"-Nummer,wenig Einsatz).


Am nächsten Morgen weckte sie mich,da sie in die Bar zurück wollte.

Im Halbschlaf kramte ich das Geld für sie heraus und sie verschwand,während ich weiterpennte.

Die Frau war trotz ihres niedlichen Aussehens kein Erlebnis,das nach Wiederholung verlangte.
 

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22 Januar 2009
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4. Tag in Pattaya:
Da mich mein altes Gedächnis hinsichtlich der Tagesgeschehnisse wieder im Stich läßt,geht es gleich wieder zum Abend über.


Nach einigen Barbesuchen betrat ich in der Soi 8 die "Cloud Nine" Bar links im Center Eight.

Die Bar hatte einen Billardtisch und hinter der Bar war eine Bühne aufgebaut,auf der eine Band diverse Rocksongs spielte.

Der Schuppen war relativ gut besucht und die Stimmung schien gut zu sein.

Also setzte ich mich an die Bar,lauschte der Musik und guckte den Mädels und Gästen beim Billardspielen zu.

Es waren einige attraktive Ladies in der Bar,aber ich wollte die Sache diesmal langsamer angehen.

Also spielte ich erstmal mit einigen Ladies Billard,smalltalkte nebenbei und unterdrückte relaxt meinen Jagdinstinkt.

Eine Lady,mit der ich an dem Abend Billard spielte,drückte mir dann irgendwann eine Blume in die Hand.


Leider war das Mädel nicht mein Typ.

Tja,*räusper* "Thank you"...


Später sprach mich noch eine Freelancerin an,ob ich Lust auf Short Time hätte,da sie gerade über keinen Customer verfügte.

Nette,attraktive Frau,aber der geschäftsmäßige Ton war eher abtörnend.

Aber das Billardspielen mit ihr machte Spaß.

Und sie spielte(wie fast alle Thai Ladies in der Bar)verdammt gut!


Immer wieder quatschte mich die Blumenlady an oder spielte mit mir Billard.

Hm...

Spät am Abend betrat dann eine kleine Thai Lady namens Orn mit langen lockigen Haaren,etwas Hüftspeck und einem Micky-Mouse-Jeansrock die Bar(zumindest fiel sie mir vorher nicht auf...).

Sie fragte mich ob ich mit ihr Billard spielen wollte und ich sagte ja.

Während des Spiels gab sie einige freche Kommentare zum Spielverlauf ab,was ihren Unterhaltungswert steigerte.

Ich dachte:"Wenn die im Bett auch so ist,würde es sicher eine geile Nacht werden."


Kurze Zeit später bekam ich von ihr ein entsprechendes Angebot: 300 Baht für die Bar,1000 Baht für sie.

Aber ich wollte nichts übereilen und ließ das freche Luder noch ein bißchen zappeln.

Sie meinte dann mehrmals:" If I can't go with you,she(die Blumenlady)will kill me(wahrscheinlich,weil sie sich mit eindeutigen Absichten vorgedrängelt hatte
)!" und fuhr sich mit dem Zeigefinger quer über die Kehle.

Immer wieder kam sie zu mir hergestöckelt,schaute mich mit Dackelblick an und wiederholte diesen Satz.


Die Stimmung der Blumenlady hingegen schien zu sinken.


Nach kurzem Überlegen löste ich Orn dann aus.

Wenn die Blicke der Blumenlady töten könnten,wären wir beide nicht mehr am Leben...


Der Sex mit ihr war - wie vermutet - ganz geil.

Am nächsten Morgen checkte ich sie dann aus und nahm mir vor,diese gemütliche Bar noch mal aufzusuchen.
 

Donlord

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28 Oktober 2008
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ja ja, die Girls können einem schon ein schlechtes Gewissen suggerieren :D

Beim lesen fühle ich mich wir Tarzan mit eine schwarzen Jane. Klasse!! :yc :yc :yc
 

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Analüst
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22 Januar 2009
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Der 5. Tag in Pattaya:
Als ich an diesem Morgen aufwachte,machte ich eine "furchtbare" Entdeckung,als ich in den Spiegel schaute: mein Hals war mit Knutschflecken übersät.


An jeder Seite hatte ich mindestens zwei davon.

Die Mädels,die diese Knutschflecken sahen,fingen natürlich sofort an zu kickern und fragten:"Lady?"

Pattaya gefiel mir übrigens immer besser.


Am Abend ging ich wieder in die "Cloud Nine" Bar im Center 8.

Orn war nicht dort(und erschien für den Rest des Abends auch nicht).

Die Blumenlady strafte mich betont mit Ignoranz,was mir aber egal war.

Schließlich hatte ich ihr nichts versprochen.


Wieder spielte ich mit einigen Ladies Billard,wobei kichernd meine Knutschflecken kommentiert wurden.


Der Abend wurde immer später und ich war immer noch unschlüssig,wen - und ob ich überhaupt eine Lady - auslösen wollte.

Ein Mädel meinte gar etwas provokativ:"No lady here is sexy enough for you.".

Egal.Ich sah das alles ziemlich locker.

Noch etwas später bot mir eine niedliche Lady(lange Haare,süßes Gesicht,vollbusig,28 Jahre) Folgendes an:
Ich spiele mit ihr Billard und wenn ich gewinne,geht sie mit mir diese Nacht for free mit.

Verliere ich,muss ich ihr 1000 Baht geben.

Die Lady(mit dem Namen Samorn)kurz gemustert,zugestimmt,gespielt,gewonnen!


Ich nehme mal an,daß sie mich schon seit einiger Zeit beobachtet hatte...

Wie auch immer,die Barfine für Samorn bezahlt,sie geschnappt und zum Hotel gelatscht.

Wir hatten dann auch eine wirkliche heiße Nacht miteinander.
 

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22 Januar 2009
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Am nächsten Morgen ging Samorn mit mir frühstücken.

Sie sprach ganz gut englisch,war sehr nett und plauderte ein bißchen über sich(z.B. hatte sich ein acht Monate altes Kind).

Übrigens war die Freelancerin,die mir in der Bar ihren Service angeboten hat,eine gute Freundin von ihr,die regelmäßig auf ihr Kind aufpaßte.

Da sie so einen sympatischen,natürlichen Eindruck machte und in einem anderen Bereich sehr talentiert war,behielt ich sie für die kommenden Tage als LT für 1000 Baht pro Tag.

Da ich ein absolutes Greenhorn war,zeigte sie mir bereitwillig z.B. diverse A-Go Gos in der Walking Street,die X-zite Disco(eine Art Edeldisco mit Händetrocknerpersonal auf dem Klo und einer riesigen Showbühne,auf der an einem Abend diverse Teenie Groups und eine sehr angesagte Rockband spielten) und ein Restaurant in der Third Road,in dem man mittels eines mit Holzkohle gefüllten,im Tisch eingefaßten Eimers in so eine Art Wok diverse Fleischsorten mit Gemüsebeilagen "grillen" konnte.

Nur die Soi 6 und die dortigen Bars zeigte sie mir merkwürdigerweise nicht...


So verliefen die nächsten Tage sehr angenehm.

Aber nach einer gewissen Zeit,gelüstete es mich sexuell nach Abwechslung,wollte auf Samorn aber nicht verzichten.

Wobei Samorn dann noch ziemlich eifersüchtig zu sein schien(ich habe mal kundgetan,daß ich eine Kollegin von ihr sexy finde,was zu einen kleinen Eifersuchtsausbruch führte.Komisch,in den A-Go Gos war ihr das egal...
).

Wie also diese Zwickmühle lösen?
 

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22 Januar 2009
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Samorn war zwar sehr sexy und nett,aber ich vermisste die Abwechslung bei dieser Art von Urlaub.

Und natürlich wollte ich beides gleichzeitig:
Samorn behalten und gelegentlich eine andere Thai Lady vögeln.


An einem Abend ergab sich die Gelegenheit:
Es musste noch die Barfine abgeliefert werden,sagte jedoch zu Samorn,daß ich heute keine Lust auf ihre Bar hätte...

Deswegen meinte sie:"No problem Darling,I go alone and talk with my friends."

Na,das konnte sicher dauern.


Minuten nach Samorns Verschwinden machte ich mich auf die Jagd.

Die Oasis A-Go Go in der Third Road erschien mir günstig.

In der A-Go Go war wenig los.

Drei Mädels waren am Abtanzen.

Eine große zierliche Lady mit niedlichem kleinen Busen,Knackarsch,Kraushaar,großer Drachentätowierung auf dem Rücken und einem verführerischen Raubtierlächeln gefiel mir besonders gut.

Sie tanzte auch mit Temperament und Begeisterung.

Direkt an der Tanzfläche saß auch ein älterer Italiener mit seinem ca. 18-jährigen Sohnemann und spielte sich vor ihm als großer Frauenheld auf.

Der Sohn selbst schien sich allerdings nicht so wohl zu fühlen...

Mit Augenkontakt,Gestik und Mimik flirtete ich dezent mit der A-Go Go Tänzerin,während der Italiener sich mächtig aufplusterte,um Eindruck bei ihr zu schinden.


Sie hatte übrigens auch die leuchtenden Augen eines Raubtiers.


Eine echte Raubkatze eben.


Grrrrrrrrrrrrrrrrr*haben will!!!


Nach dem üblichen Small Talk einigten wir uns auf 400 Baht Barfine und 1000 Baht für die Lady.

Also mit ihren Roller zurück zum Hotel gedüst.

Im Zimmer angekommen,sah sie Samorns Sachen und meinte:" Oh,lady forget..."

Ich:"Äh,yes."

Und dachte:"Ich Depp hab vergessen,das Zeug wegzuräumen.Shit."

Egal,geduscht und gepoppt.

Eigentlich war der Service eher mittelmäßig,aber das Mädel(sie war übrigens 24 Jahre)hatte so etwas faszinierend Animalisches an sich,daß der Sex trotzdem ein reiner Genuß war.

Während der zweiten Pause klopfte es plötzlich an der Tür!


Ups...


Wieder klopfte es.

Ich löste mich aus meiner Erstarrung und bereitete mich innerlich auf eine Katastrophe vor.


Ich öffnete die Tür.

Natürlich stand Samorn vor mir.

Mit einem riesigen Blumenstrauß!


Bei diesem Anblick bekam ich ein schlechtes Gewissen,wußte aber,daß ich mich der Sache nun stellen musste.

Der typische Filmspruch "Es ist nicht,was Du denkst!Es ist nicht,nach was es ausieht!" erschien mir bei zwei nackten Menschen im Bett ziemlich albern,also unterließ ich ihn.

Samorn machte große Augen,erfaßte aber sofort die Situation und begab sich ziemlich würdevoll zum Balkon.

Dort fragte sie mich "Short Time or Long Time?"

"Short Time" antwortete ich.


Das schien sie etwas zu beruhigen,hatte aber trotzdem Tränen in den Augen.

Hm,nun musste ich mich für eine von beiden entscheiden!

Also ging ich zu der Raubtierlady und meinte:" I'm very sorry,but you have to go."

Sie meinte mit einer Mischung aus Verständnis und Belustigung:" I understand.It's your first time in Pattaya."

Ich nickte verlegen,gab ihr das Geld,sie kleidete sich an und ging.

Samorn kam vom Balkon in den Raum und meinte vorwurfsvoll:"You make my heart tired."

Danach erfolgte eine relativ sachliche Aussprache,in der ich erklärte,daß ich sie nicht austauschen,sondern lediglich etwas Abwechslung nebenbei wollte.

Sie überlegte kurz und war dann überraschenderweise damit einverstanden("I understand.You are not married with me").

Nebenbei bekam ich noch zu hören,daß der Blumenstrauß 450 Baht gekostet hat.


Und so konnte ich in den nächsten Tagen ohne Probleme mir eine Short Time gönnen und trotzdem Samorn behalten.


Ich nahm sogar mal eine von der Beach Road mit,da ich damals über die möglichen Gefahren nichts wußte...
 

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