Fr, 24.04.26:
- Ankunft in Kapstadt und 2.5 Stunden Aufenthalt
- Beim Anflug konnte man gut den Tafelberg sehen:
- Komischerweise mussten wir durch die Südafrika Passkontrolle, obwohl wir ja auf Transit waren und nach Botswana weiterfliegen wollen
- Beim Landeanflug hatten sie gesagt, dass wenn man einen internationalen Weiterflug hat, man sein Gepäck nicht vom Band holen soll --> trotzdem war ich unsicher, es wäre blöd, wenn man das Gepäck hätte mitnehmen sollen und man dann in Maun vergebens auf seine Tasche wartet. Deshalb habe ich dort eine lokale Fachfrau gefragt, sie wusste komischerweise nicht, wie es funktioniert, ist aber losgegangen und wollte sich befragen. In der Zwischzeit kam die Besatzung vom Condor-Flug am Gepäckband vorbei und ich habe nochmals gefagt und die haben bestätigt, dass man bei internationalen Weiterflügen das Gepäck nicht holen muss.
Also bin ich Richtung Ausgang gegangen als mir die Fachfrau entgegenkam und mir freundlich bestätigt hat, dass ich die Tasche nicht abholen muss.
- Komischerweise gibt/gab es auf dem Flughafen keinen Transit-Bereich. Nach der Passkontrolle und dem Ausgang von der Gepäckausgabe war man im öffentlich zugänglichen Bereich des Flughafens. Für den Weiterflug musste man zum Hauptgebäude gehen.
- Für den Weiterflug musste ich dann wieder durch die Passkontrolle und den Security Check. Beim Security Check für die internationalen Flüge waren sehr wenige Leute ganz im Gegensatz zu inner-südafrikanischen Flügen wo eine Menge Leute standen.
- Der Weiterflug war mit Airlink. Es war eine relativ kleine Embraer. Der Service war überraschend gut, es gab ein Sandwich/Wrap und Bier und Rot-/und Weisswein - so wie es früher auf den innerdeutschen oder -europäischen Flügen war.
- Der Flughafen von Maun ist ziemlich klein. Ich hatte mir den grösser vorgestellt, weil doch ziemliche viele Safari-Touristen über Maun anreisen.
- Für die Einreise muss man ein Papier-Formular ausfüllen. Mir fiel auf die Schnelle der Hotelname nicht ein und ich habe einfach "Hotel Maun" geschrieben und prompt hat mich der Grenzwächter gefragt, welches Hotel es denn nun sei. Ich musste in meinen Emails graben und den richtigen Namen angeben.
- Ein Visum braucht man für Botswana nicht.
- An der Zollkontrolle haben sie ziemlich viele rausgezogen und befragt, inkl. mich. Sie wollten wissen, ob ich Lebensmittel haben und wie viel Bargeld ich dabei habe.
- Im Empfangsbereich stand ein Angestellter mit Bush Ways Kleidung und einem Schild mit Namen, inkl. meinem. Bush Ways ist die Firma, die die Safari durchgeführt hat. Später hat sich herausgestellt, dass der Abholer unser Guide für die Safari ist.
- Wir haben dann auf andere gewartet, die mit einem anderen Flug kam. Am Ende waren es 4 Leute, die auf die gleiche Safari gegangen sind.
- Der Guide sagte, dass wir als erstes zu einem "Shopping Centre" fahren werden. Dort kann man seine persönlichen Sachen (Essen, Getränke) kaufen, die man mit auf die Safari nehmen will.
- Ich habe den Guide gefragt, ob man Geld tauschen kann, weil ich im Flughafen keine Tauschmöglichkeit gesehen hatte und er hat gesagt, dass es bei dem "Shopping Centre" auch einen Geldwechsler gibt.
- Das "Shopping Centre" war nicht weit vom Flughafen. Dort gab es den Geldwechsler und ich habe EUR 50 getauscht. CHF gingen nicht. Das hatte ich schon geahnt und deshalb Euro mitgenommmen.
- Es gab einen Supermarkt und daneben einen Liquor Shop. Der Guide hat gesagt, dass wir für die nächsten 10 Tage keine Einkaufsmöglichkeit haben werden (Essen und Trinkwasser war inklusive der Safari).
- Ich habe im Liquor Shop 2 x 6er Pack Bier und eine Flasche Rotwein gekauft. Im Nachhinein hätte ich mehr kaufen sollen. Aber ich konnte mir nicht vorstellen, dass man wirklich die nächsten 10 Tage nichts wird kaufen können. Das war dann aber wirklich so.
- Wir sind dann alle in der Maun Lodge einquartiert worden.
- Auf der Karte hatte ich gesehen, dass nicht weit vom Hotel die "Maun Mall" ist. Ich fragte an der Rezeption, ob es für mich als Touri sicher ist, wenn ich zu Fuss dorthin laufe und die sagen, kein Problem.
- Als Weisser fällt man natürlich auf und einige Leute haben mich auf dem Weg zur Mall sehr freundlich gegrüsst.
- Die Mall selber ist nichts Besonderes, ich war nur im Liquor Shop und habe Bier für den Abend gekauft. Es gab sogar das Eichbaum aus Mannheim:
- Zurück im Hotel war ich im Pool. Weil das Wasser doch eher kühl war, war ich der Einzige und die anderen Hotel-Gäste haben etwas geguckt.
- Vorher habe ich noch ein lokales Fassbier genossen:
- Am Abend habe ich im Hotel gegesssen. Als Vorspeise hatte ich Hühnerleber Piri Piri und die war gut und scharf, dafür war das Steak ein Reinfall, weil zäh und trocken.
- Am Abend wurde es wirklich frisch und man brauchte lange Hose und Pullover.