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Info Krankenversicherung für Expats in Thailand

Nicolasd

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4 November 2017
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Per Ultraschall oder CT lässt sich meist klären, ob der Nierenstein akut ist oder schon länger da sitzt. Für viele Reisekrankenversicherungen ist das relevant, weil sie in der Regel nur akute Fälle zahlen und sich das vom Arzt bestätigen lassen.

Ob der Stein neu ist oder schon länger bekannt war, dürftest Du selbst am besten wissen.

Zum Bangkok Pattaya Hospital hört man von Expats meist, dass dort solide behandelt wird und kein großes Cross-Selling stattfindet.
Nochmal vorab eine Entschuldigung da es hier ja um reguläre PKVs geht.. ich halte mich kurz.
Für mich war der Stein neu (und beängstigend schmerzhaft).
Die Debeka REISEkrankenversicherung hat schnell reagiert die Kostenübernahme der CT's (1x sofort , 1x in einer Woche) zugesagt. Diese ambulante Kosten (2x 16.000 + 2.000 Medikamente) muss ich vorstecken... Falls ein stationärer Eingriff nötig ist wurde die Kostenübernahme verbal zugesagt (schriftlich geht nicht so lange die keinen konkreten Kostenvoranschlag auf dem Tisch haben).. die Kommunikation/Abrechnung erfolgt dann direkt zwischen KKH und Versicherer. Da der Stein klein ist und 'auf halben Weg' hoffe ich dass er 'freiwillig' den Körper verlässt. Sollte ein Eingriff (Ultraschall wohl) nötig sein berichte ich von den Erfahrungen und ob die Versicherung tatsaechlich alle Kosten uebernimmt.
Habe mich in beiden KKHs gut aufgehoben gefühlt.
Im Pattaya Hospital (5am) war die Anmeldung etwas 'mühsam' und langwierig trotz Hinweis auf massive!! Schmerzen... erst als ich mich in die Blumentöpfe übergeben habe wurde ich vorgezogen ;-).. die erste Diagnose nach Anamnese ohne Untersuchung war die richtige (Nierenstein eben) und ich bekam dann auch Schmerzmittel die sofort wirkten. Zur Weiterbehandlung wurde ich aufs Bangkok Hospital Pattaya verwiesen hätte aber auch bleiben können.
Der Arzt in Bangkok Hospital Pattaya erschien mir kompetent, war freundlich und hat sich Zeit genommen. Einziges Manko.. er empfahl nachdrücklich Schmerzmittel durchgehend zu nehmen für die Woche bis zum nächsten Termin.. hat mir aber dann ein Rezept für 2 1/2 Tage gegeben.. Ich hoffe eh das reicht aber ist halt etwas unprofessionell weil das heisst im Zweifel muss ich vorher nochmal hin da ich die Meds (Opiate) wohl eher nicht so in der Apotheke erhalte.. (versuchen werde ich es trotzdem bei Bedarf..).
Danke (und Sorry für Off-Topic)
 

dadadu

Kennt noch nicht jeder
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29 November 2022
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Hallo zusammen

Kurze Frage

Hat jemand schon Erfahrungen mit der "Global Health" Luxemburg.
Krankenversicherung Basic.

Der Grund meiner Frage ist, die Rezensionen und Google Bewertungen sind entweder sehr gut oder sehr schlecht.

Grüsse und Danke

dadadu
 
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Sunpower

Die Sonne schickt Dir keine Rechnung
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26 November 2013
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@all
...gibt es Eigentlich eine Reiseversicherung fuer 3, 4, oder 6 Monate ? Genau fuer den Zeitraum der Reise in Thailand ?
Sollte eine Thailaendische sein...
 

buddy2020

Lady Bar Flüsterer
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18 April 2020
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Hallo zusammen

Kurze Frage

Hat jemand schon Erfahrungen mit der "Global Health" Luxemburg.
Krankenversicherung Basic.

Der Grund meiner Frage ist, die Rezensionen und Google Bewertungen sind entweder sehr gut oder sehr schlecht.

Grüsse und Danke

dadadu
Auf Grund der Bewertungen, so Denke ich ,ist Sie in etwa so wie (FAST) alle Krankenversicherungen!

Wenn es teuer wird ,erst einmal sehen ob es da nicht um Folgen einer bei der Antragstellung nicht angegebenen Vorerkrankung handelt ;-)

Also meine eigenen Erfahrungen sind eben diese! Deswegen seit ca. 10 Jahren nicht mehr versichert!

Mein Freund,der bei der DBAE mit 150.-€ im Monat angefangen hat, wie auch ich ,(Expat Retired) zahlt jetzt ca.7000.-€ im Jahr ,für einen schlechteren Vertrag,weil der Alte Vertrag aufgelöst wurde!

Was auch in Ordnung war,weil es eben so im Vertrag steht!
 
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Earn

Schreibwütig
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17 Oktober 2024
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...gibt es Eigentlich eine Reiseversicherung fuer 3, 4, oder 6 Monate ? Genau fuer den Zeitraum der Reise in Thailand ?
Sollte eine Thailaendische sein...
Axa Sawasdee Thailand
 

Dr. Ramin

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4 Dezember 2008
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Ist das aktuell noch Deine Wahl?

Ja, Sunny und ich haben Anfang letzten Jahres abgeschlossen, damit ich noch die lebenslange Verlängerungsgarantie bekomme vor meinem 60sten.

Jetzt noch gut 1,5 Jahre nix einreichen, damit nicht der Verdacht auf Vorerkrankungen entsteht und dann hoffen, daß die Prämien nicht ins unbezahlbare steigen.
 
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Dr. Ramin

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Kurze Info für alle, die langfristig im Ausland leben und dort über eine internationale Krankenversicherung abgesichert sind — mir war das selbst bisher nicht so bewusst:

Jede Auslands-KV kündigt den Vertrag, sobald im Ausland ein Pflegefall festgestellt wird.
Das wird damit begründet, dass in Deutschland für diesen Fall die gesetzliche bzw. private Pflegeversicherung zuständig wäre – und nicht mehr die Krankenversicherung.

Das bedeutet:
Wird im Ausland beispielsweise eine Demenzdiagnose gestellt oder ein ähnlicher Pflegebedarf attestiert, beendet die Versicherung den Vertrag umgehend.
Ich habe das gerade bei meiner BDAE nachgelesen – und es ist bei praktisch allen Anbietern ähnlich. Es gibt keine Auslandskrankenversicherung, die eine vollständige Pflegeversicherung beinhaltet.


War mir so wirklich nicht bewusst… aber genau das sind die Fakten.

Also ich bin mir nicht sicher, ob jede Versicherung das so handhabt.

Aber die Begründung „ dass in Deutschland für diesen Fall die gesetzliche bzw. private Pflegeversicherung zuständig wäre – und nicht mehr die Krankenversicherung.“ ist einfach nur Kokolores.

Zunächst einmal mag das ja stimmen, aber ich habe eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen weil ich nicht in Deutschland bin und aller Wahrscheinlichkeit eben nicht mehr die Deutsche gesetzliche oder private Pflegeversicherung für mich zuständig ist.

Zweitens, in Deutschland übernimmt die Pflegeversicherung die Kosten für die Pflege aber die Krankenversicherung bleibt weiterhin bestehen und sämtliche ärztliche Behandlungen werden von dieser bezahlt und natürlich muss man auch weiterhin seine Beiträge einbezahlen.

Und das finde ich bei der BDAE ein bisschen daneben.

Ich kann nur aus eigener Erfahrung im Bekannten- und Verwandtenkreis berichten, dass die meisten Menschen die letzten Monate oder sogar Jahre ihres Lebens zum Pflegefall werden.

Ebenso weiß jeder Versicherungsvertreter, daß von allen Gesundheitskosten die ein Mensch im Laufe seines Lebens erzeugt, 50% im letzten Lebensjahr entstehen.

Die BDAE zieht sich da elegant aus der Affäre. Ich hätte kein Problem damit, wenn sie sagen würden, wir zahlen nicht für die Pflege, aber die normale Krankenversicherung die für Arztbehandlungen oder Operationen oder Ähnliches zuständig ist, bleibt natürlich bestehen.

Aber die schmeißen einen einfach raus, wenn man zum Pflegefall wird, sich also in genau der Situation befindet, wo man am wehrlosesten ist.

Der zweite Klopfer bei der BDAE ist dieser schöne zu reinen Beruhigungszwecken formulierte Satz, dass „im Falle einer Kündigung durch die Versicherung, diese einen gleichwertigen Tarif zu ähnlichen Konditionen anbieten muss.“

Da stellt sich doch die Frage, warum die einem überhaupt erst kündigen.

Die Antwort steht wie immer im Kleinstgedruckten: „Falls die BDA über einen solchen Tarif verfügt.“

anders formuliert: „Für den Fall dass wir Ihnen kündigen, verpflichten wir uns in einen gleichwertigen Tarif zu den gleichen Kosten anzubieten, aber nur, wenn wir einen solchen Tarif haben, den wir natürlich nicht haben, ihnen aber trotzdem großzügigerweise die Möglichkeit anbieten in einen teureren und schlechteren Tarif zu wechseln oder sich ganz zu verpissen.

Übrigens, dieser Satz, von wegen falls die über einen gleichwertigen Tarif verfügen, wurde erst ergänzt, nachdem die Allianz den Laden übernommen hat. Ich habe noch ein paar alte Versicherungsanträge von der BDAE, wo noch die Würzburger der Rückversicherer war und da gab es diesen Satz eben nicht.

Ich frage mich, ob für die Leute, die damals die BDAE-Versicherung über die Würzburger abgeschlossen haben, noch die alten Konditionen gelten.

Eines darf man eben nie vergessen, die Versicherungen sind absolut die besten, wenn es darum geht zu versichern und abzusichern - aber eben nur sich selbst.

Generell muss ich gestehen, dass mich immer häufiger so eine Art Weltschmerz befällt, wenn ich den Verfall von Moral und Anstand vor allem in der westlichen Welt beobachte.

Manchmal weiß man nicht ob man einen Antrag für eine Krankenversicherung in der Hand hält, also einen Vertrag der vor allem auf Ehrlichkeit und Vertrauen zwischen den Vertragsparteien basieren sollte und auf den man sich verlassen können sollte, wenn es einem am schlechtesten geht oder ob es sich um so einen windigen Vertrag handelt, der einem eher von einem betrügerischen Gebrauchtwagenhändler unter die Nase gehalten wird, während er sich grinsend den Schnurrbart zwirbelt.

Ich sehe mich schon japsend auf irgendeiner Intensivstation liegen und die Versicherung lehnt die Bezahlung ab mit der Begründung, daß im Kleingedruckten meines Vertrages steht, das Behandlungen bei Vollmond nicht bezahlt werden.

Aber momentan ist doch gar nicht Vollmond.“
„Europa schon.“
„Was soll der Blödsinn. Der Vollmond ist doch immer weltweit gleichzeitig, also auch in Europa.“
„Wir meinen ja auch nicht Europa den Kontinent.“
„Hä?“
„Wir meinen Europa, den Jupitermond, und der ist gerade voll. Und wenn der es nicht ist, dann eben Io oder Ganymede oder Callisto, nicht zu vergessen Titan, den Saturnmond, also irgendwas Volles werden wir schon finden.“
 
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buddy2020

Lady Bar Flüsterer
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Siehe mein genanntes Beispiel...

Mein Freund,der bei der DBAE mit 150.-€ im Monat angefangen hat, wie auch ich ,(Expat Retired) zahlt jetzt ca.7000.-€ im Jahr ,für einen schlechteren Vertrag,weil der Alte Vertrag aufgelöst wurde!

Was auch in Ordnung war,weil es eben so im Vertrag steht!

PS: Wenn auch sehr klein gedruckt ;-)
 

Dr. Ramin

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Hier noch ein paar weitere Gedanken dazu.

Manche, wie auch ich in jungen Jahren, glaubten, daß eine Privatversicherung viel besser ist als bei der Gesetzlichen zu bleiben.

Unterm Strich habe ich sicherlich wesentlich weniger einbezahlt und da bei mir später nur eine Ehefrau, mittlerweile Exfrau, dazu gekommen ist, aber keine Kinder, habe ich einiges an Beiträgen eingespart.

Dazu kommt, daß die Private auch für eine ganze Weile Behandlungen in Thailand bezahlen würde, aber eben eher nur zu Urlaubszwecken, die gerne auch mal länger dauern aber nicht zum Daueraufenthalt werden dürfen, während die gesetzliche alles außerhalb der EU nicht bezahlt.

Ebenso habe ich jetzt hier in Thailand eine Versicherung für mich und Sunny abgeschlossen, die bis zu 30 Mio pro Krankheitsfall bezahlt und das weltweit, außer Amerika, was mich nicht stört, da mich dort keine 10 Pferde mehr hinbringen würden.

Bitte fragt mich nicht warum, denn die Antwort wäre sehr politisch und das ist hier nun mal nicht gewünscht.

Allerdings hat das auch Nachteile:

Zunächst einmal ist in dem Wort AllianzAyudhya das Wort Allianz drin und mit denen habe ich in über 30 Jahren Praxistätigkeit fast ausschließlich nur schlechte Erfahrungen gemacht, was daran liegen mag, daß deren Führungsriege zu Scientology gehört oder gehörte, etwas, was vor 30 Jahren recht bekannt war, aber komischerweise komplett aus allen Medien verschwunden ist.

Das zweite Risiko besteht in Übertherapie.

Nicht nur einmal wurden mir auch in Deutschland plötzlich große Operationen angeraten, sobald man wußte, daß ich privatversichert war.

Generell habe ich beobachtet, daß das Gesundheitssystem in Deutschland mit jeder Gesundheitsreform schlechter geworden ist und daß die Menschlichkeit immer mehr nachgelassen hat.

Letztlich war jede Gesundheitsreform nichts anderes als ein neuer nicht wirklich gut durchdachter Sparmaßnahmenkatalog, der von Leuten zusammengestellt wurde, die nicht die geringste Ahnung von einem Krankenhaus- oder Praxisalltag haben.

Zudem gab es immer mehr Auflagen von Brüssel, die nicht minder weltfremd waren aber den Praxisalltag weiter erschwerten und als dann noch die Rechtsanwälte das Klagen gegen Mediziner als lukrative Einnahmequelle entdeckten und sich in entsprechenden Fortbildungen darauf einschossen, ging es mit der ärztlichen Behandlung komplett bergab. Wenn jemand, der so ein anspruchsvolles Studium wie Medizin erfolgreich abgeschlossen hat, dann mehr als ein Drittel seiner Arbeitszeit mit Bürokratie verbringen muss, dann ist es kein Wunder, wenn alles immer teurer wird.

Und sollte er sich ein einziges Mal irren und möglicherweise das falsche Medikament verschreiben, dann haben hinterher Heerscharen von Gutachtern und Anwälten Monate Zeit diese eine Fehlentscheidung auseinander zu pflücken und den grundsätzlich patientenfreundlich eingestellten Richtern zu präsentieren.

Alles was du als Arzt noch machen kannst ist, Schadensbegrenzung und künftig noch mehr dokumentieren und aufzeichnen und somit noch weniger Zeit für die Patienten zu haben und möglicherweise auch die eine oder andere Therapie gar nicht erst durchzuführen, die zwar recht gute Chancen auf eine Heilung verspricht aber falls nicht, weil jeder Körper nun einmal anders reagiert, am Ende wieder eine Klage droht.

Und vom medizinischen Personal will ich gar nicht erst anfangen. Die sind am schlimmsten dran. In den letzten paar Jahren meiner Praxistätigkeit in München habe ich wirklich nur noch händeringend nach Personal gesucht, weil wirklich keiner mehr diesen Kackjob machen wollte.

Und warum schreibe ich das alles hier?

Weil Thailand zwar noch Deutschland hinterherhängt aber offensichtlich zu dumm ist, um aus unseren Fehlern zu lernen.

Letztes Jahr wurde das Patientenrecht in das Verbraucherschutz Gesetz mit aufgenommen.

So hatte bis jetzt ein Patient im Falle einer möglichen Fehlbehandlung ein Jahr gerechnet ab dem Zeitpunkt, wo er dies bemerkt hat, Zeit diese anzuzeigen und Forderungen zu stellen.

Jetzt sind es 10.

Dazu kommt die Beweislast. Normalerweise muss jemand der einen anderen für ein Fehlverhalten verklagt, dafür auch die Beweise vorlegen. Nicht so beim Verbraucherschutz.

Man muss verstehen, daß das Verbraucherschutzgesetz sich im Wesentlichen auf Produkte bezieht, die nach standardisierten Verfahren hergestellt wurden unter Verwendung von standardisierten Bauteilen und solange die Qualitätssicherung funktioniert, konnte man immer davon ausgehen ein einwandfreies Produkt zu bekommen.

Allerdings auf eine standardisierte und dem neuesten Stand der Medizin entsprechende Therapie können 2 Menschen völlig unterschiedlich reagieren, weil jeder hat nun einmal einen anderen Körper hat.

Und sollte es mal nicht so funktionieren, wie durch die Therapie erhofft, und wie es möglicherweise bei anderen ähnlich kranken bereits oft funktioniert hat, dann ist der Arzt in der Beweislast, daß er eben nichts falsch gemacht hat.

Und das ist teilweise unmöglich, denn wie soll er beispielsweise nachweisen, daß der Patient die Pillen gar nicht regelmäßig genommen hat oder zusätzlich auch ordentlich gesoffen hat so daß diese nicht mehr gewirkt haben?

Wir bewegen uns auf spannende Zeiten zu, die ich persönlich hoffe nicht mehr erleben zu müssen.
 

Dr. Ramin

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Um darauf noch mal zurückzukommen, welches Paket, wo kann man das gut abschließen? Ich hatte nun irgendwie Bangkok Bank im Hinterkopf aber kann auch sein dass man das online machen muss.
Weder noch.

Direkt bei Allianz Ayudhya an der Suk kurz nach der Ausfahrt North Pattaya Road.


Und besteh darauf stets von der selben Sachbearbeiterin beraten zu werden. Eine sprach ein gutes Englisch und hat auch wirklich gut beraten. So hat sie das mit dem Eigenanteil für mich durchgerechnet, den man sich aussuchen kann und womit man die Prämie reduzieren kann. Ebenso hat sie Sunny als "Ehefrau" mit dazu genommen, so daß wir den günstigeren Partnertarif abschließen konnten, obwohl wir noch nicht verheiratet waren.

Bei Interesse bitte PM, dann kann ich ihre Kontaktdaten heraussuchen.

Und überleg dir bitte gut, was du als Vorerkrankungen angeben möchtest, denn das wird hinterher komplett ausgeschlossen.

Hoher Blutdruck könnte schon reichen daß hinterher alle Herz Kreislauf Erkrankungen ausgeschlossen werden und das sind nun mal die Haupttodesursachen bei uns Farangs, aber auch Behandlungen wie Herzkatheter oder Stents können recht teuer werden.

Allerdings darfst du auch nicht vorsätzlich Tatsachen verschweigen.

Wenn es also in Thailand in irgendwelchen Krankenhäusern Untersuchungsberichte von dir gibt, wo Vorerkrankungen entdeckt worden sind, dann solltest du die wirklich angeben, denn das können Sie überprüfen und du mußt sogar unterschreiben das die das überprüfen dürfen.

Inwiefern die Gesundheitsdaten aus Deutschland anfordern können wage ich zu bezweifeln aber der Arm der Allianz ist lang.

Solltest du nämlich Dinge die bereits in Thailand diagnostiziert worden sind nicht angeben, können die so lange warten, bist du mal eine große Rechnung einreichst aus der möglicherweise noch zu ersehen ist, daß weitere Rechnung folgen werden, wie beispielsweise bei einer Krebserkrankung erforderliche Chemotherapien, dann können die dich kurzerhand rausschmeißen wegen vorsätzlicher Falschangaben, egal ob deine aktuelle Erkrankung irgendwas mit den vor Jahren entdeckten Vorerkrankungen zu tun hat oder nicht.

Dinge die hier in Thailand nicht nachgewiesen werden können, kann man schon mal vergessen.

Übrigens das mit dem Ausschluss von Vorerkrankungen finde ich auch wieder so eine Schweinerei. Ich verstehe, die wollen sich davor schützen das irgendwelche todkranken Leute sich bei denen versichern und fortan ein Vielfaches an Kosten produzieren im Vergleich zu dem, was sie noch einzahlen.

Das ist legitim und im Sinne der Versichertengemeinschaft. Ebenso verstehe ich generell den Ausschluß von Erkrankungen, die bereits vorhanden sind, aber nehmen wir einmal an jemand hatte schon vorher Herzprobleme und sie schließen sämtliche Herz Kreislauf Behandlungen aus.

Dann müßten sie doch eigentlich die Prämie senken, denn immerhin ist ein Großteil der möglichen Risiken gar nicht mehr im Portfolio vorhanden. Dann können sie doch nicht den gleichen Preis verlangen, wie für das volle Paket.

Ich habe damals in Deutschland als Zahnarzt einen günstigeren Spezial Tarif bekommen, indem ich die Zahnbehandlung ausgeschlossen habe, denn ich bin davon ausgegangen dass ich im Falle eines Falles immer einen netten Kollegen finden würde der mir auf lau hilft oder gegen einen kleinen Obolus. Macht ja Sinn.

Wenn die Versicherung also meinetwegen Herz Kreislauf Erkrankungen ausschließt dann müssen noch die gleichen Mechanismen greifen.
 

Kohsamui

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Solltest du nämlich Dinge die bereits in Thailand diagnostiziert worden sind nicht angeben, können die so lange warten, bist du mal eine große Rechnung einreichst aus der möglicherweise noch zu ersehen ist, daß weitere Rechnung folgen werden, wie beispielsweise bei einer Krebserkrankung erforderliche Chemotherapien, dann können die dich kurzerhand rausschmeißen wegen vorsätzlicher Falschangaben, egal ob deine aktuelle Erkrankung irgendwas mit den vor Jahren entdeckten Vorerkrankungen zu tun hat oder nicht.

Dinge die hier in Thailand nicht nachgewiesen werden können, kann man schon mal vergessen.


Hallo aus Chiang Mai,
habe ich das richtig verstanden das Vorerkrankungen die nicht in Thailand registriert sind sondern nur in DACH vorgemerkt sind kann man schon mal vergessen?
Haben Sie Möglichkeit sich in DACH zu erkundigen weil ich dafür auch unterschreibe?
Oder liege ich bei meiner Annahme falsch?

Greetings Kohsamui
 

Karljogi

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Erst Mal vielen Dank für die wertvollen Informationen in diesem Thread - war einiges dabei, was mir nicht bewusst war.

Bezüglich der Vorerkrankungen gibt es in Thailand wohl eine Besonderheit im Vergleich zum VVG im DACH Raum. In Thailand kann der Versicherer den Vertrag oft schon dann wegen Falschangaben anfechten, wenn die verschwiegene Krankheit gar nichts mit dem aktuellen Schadensfall zu tun hat (keine Kausalität notwenig). Hier der Gesetzestext dazu.

Section 865. If the assured, or in case of insurance on life, the person whose life is insured, at the time of making the contract, knowingly omits to disclose facts which would have induced the insurer to refrain from entering into the contract or to provide for a higher premium, or knowingly makes a false statement as to such facts, the contract is voidable.

KI Ergänzung: In Thailand fungiert Sektion 865 als Schutzschild für den Versicherer. Während europäische Gesetze oft den Verbraucher schützen und Versicherern hohe Hürden für Leistungsverweigerungen auferlegen (z.B. Beweis der Kausalität), ist das thailändische Recht hier sehr strikt: Wer die Spielregeln der Offenlegung beim Start bricht, verliert im Ernstfall den gesamten Spieleinsatz – unabhängig davon, ob der Fehler absichtlich oder unbewusst geschah.
 
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Dr. Ramin

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Solltest du nämlich Dinge die bereits in Thailand diagnostiziert worden sind nicht angeben, können die so lange warten, bist du mal eine große Rechnung einreichst aus der möglicherweise noch zu ersehen ist, daß weitere Rechnung folgen werden, wie beispielsweise bei einer Krebserkrankung erforderliche Chemotherapien, dann können die dich kurzerhand rausschmeißen wegen vorsätzlicher Falschangaben, egal ob deine aktuelle Erkrankung irgendwas mit den vor Jahren entdeckten Vorerkrankungen zu tun hat oder nicht.

Dinge die hier in Thailand nicht nachgewiesen werden können, kann man schon mal vergessen.


Hallo aus Chiang Mai,
habe ich das richtig verstanden das Vorerkrankungen die nicht in Thailand registriert sind sondern nur in DACH vorgemerkt sind kann man schon mal vergessen?
Haben Sie Möglichkeit sich in DACH zu erkundigen weil ich dafür auch unterschreibe?
Oder liege ich bei meiner Annahme falsch?

Greetings Kohsamui

Ganz ehrlich, da bin ich mir nicht sicher.

Aber wenn Du vorwiegend in D gelebt hast, dann wollen die die Adresse deines Hausarztes, die ich auch angegeben habe.

Theoretisch dürfen die sich dort erkundigen, allerdings wird bei uns die ärztliche Schweigepflicht extrem ernst genommen, so dass es mich wundern würde, wenn unsere Ärzte plötzlich irgendwelchen Versicherungen in Fernost Auskünfte erteilen würden. Dazu ein Beispiel.

Ein Freund, ebenfalls Zahnarzt, hat alle seine Rechnungen an eine Abrechnungsgesellschaft geschickt, die gegen eine Gebühr von 3% die Auszahlung an ihn garantierten und die Rechnung an die Patienten selbst rausschicken und einkassierten und sich mit säumigen Patienten selber rumschlagen mußten.

Allerdings musste man jeden Patienten jedes Jahr aufs Neue unterschreiben lassen, daß er damit einverstanden ist.

Ein Patient hat, wie ich annehme vorsätzlich, nur einen Strich dahin gemacht, wo die Unterschrift hingehört und bei meinem Bekannten lediglich eine professionelle Zahnreinigung durchführen lassen.

Lange Rede kurzer Sinn mein Kollege hat einen Anruf von der Staatsanwaltschaft bekommen und war kurz davor vorbestraft zu sein.

Mit Engelszungen musste er den Patienten davon überzeugen die Anzeige zurückzuziehen und ihm als Gegenleistung 5 mal kostenlose Zahnreinigung versprechen.

Jetzt kann man sich darüber streiten, welcher Schaden diesem Patienten entstanden ist.

Als ich in jungen Jahren noch in Kassel lebte, gab es eine Diskothek namens New England, keine Ahnung ob es die noch gibt, und da war ein Mädchen, die ich auch mal gevögelt habe und die bei einem Hautarzt eine Lehre machte und die hat allen anderen Mädchen erzählt, welche von den Typen einen Tripper hatte und überhaupt wie groß deren Nudeln waren. Irgendwann kam das raus und dann war nicht nur in der Praxis der Teufel los sondern sie auch ihren Job.

Über mein Anhängsel hat die auch Sachen verbreitet, keine Ahnung woher die das gewußt haben will, denn ich war nie Patient in der Praxis.

Aber bloß weil ein Zahnarzt per Mail an ein automatisiertes System die Information herausgeschickt hat, daß ein Herr Meier oder Müller am Soundsovielten im Jahre des Herrn eine Zahnreinigung bekommen hat.

De facto kann das brutale Folgen haben, ein Restrisiko gibt es immer. Momentan tauschen die Banken schon fleißig Daten aus.

Gegebenenfalls wäre es ja gut mal den Hausarzt wechseln und bei dem zweiten nur irgendwelche Banalitäten behandeln zu lassen und sobald du Angaben zum Hausarzt machen mußt, schreibst du die Adresse von letzterem auf.

Ich kann mir nicht vorstellen daß die eine Anfrage bei sämtlichen Ärzten in der Umgebung in deiner letzten Wohnadresse machen werden auf der anderen Seite ist unser Gesundheitssystem mehr und mehr zentralisiert ebenso wie deine Daten.

Was die auch fragen ist wo du zuletzt versichert warst. Theoretisch könnten die eine Anfrage an Deine letzte Krankenversicherung schicken, was du ihnen übrigens per Unterschrift auch genehmigen musst.

Meiner Erinnerung nach wollte die allerdings nicht meine gesamte Krankengeschichte seit Geburt sondern lediglich die der letzten 5 Jahre.

Ich weiß wirklich nicht, was ich dir raten soll.
 

buddy2020

Lady Bar Flüsterer
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Erst Mal vielen Dank für die wertvollen Informationen in diesem Thread - war einiges dabei, was mir nicht bewusst war.

Bezüglich der Vorerkrankungen gibt es in Thailand wohl eine Besonderheit im Vergleich zum VVG im DACH Raum. In Thailand kann der Versicherer den Vertrag oft schon dann wegen Falschangaben anfechten, wenn die verschwiegene Krankheit gar nichts mit dem aktuellen Schadensfall zu tun hat (keine Kausalität notwenig). Hier der Gesetzestext dazu.



KI Ergänzung: In Thailand fungiert Sektion 865 als Schutzschild für den Versicherer. Während europäische Gesetze oft den Verbraucher schützen und Versicherern hohe Hürden für Leistungsverweigerungen auferlegen (z.B. Beweis der Kausalität), ist das thailändische Recht hier sehr strikt: Wer die Spielregeln der Offenlegung beim Start bricht, verliert im Ernstfall den gesamten Spieleinsatz – unabhängig davon, ob der Fehler absichtlich oder unbewusst geschah.
"
Section 865. If the assured, or in case of insurance on life, the person whose life is insured, at the time of making the contract, knowingly omits to disclose facts which would have induced the insurer to refrain from entering into the contract or to provide for a higher premium, or knowingly makes a false statement as to such facts, the contract is voidable.

Das ist keine thailändische "Besonderheit",so ist es auch in Deutschland,und wahrscheinlich auch Weltweit!

Wenn Sie beim Vertragsabschluss der privaten Krankenversicherung (PKV) Vorerkrankungen verschwiegen haben, spricht man von der Verletzung der vorvertraglichen Anzeigepflicht.

Der Versicherer kann den Vertrag daraufhin anfechten, widerrufen oder kündigen.

Die Nichtangabe einer Erkrankung ist einer der häufigsten Gründe für die Ablehnung von Leistungsansprüchen. Stellt ein Versicherer fest, dass eine Erkrankung vor dem Abschluss der Versicherung bestand und nicht angegeben wurde, können die damit verbundenen Ansprüche abgelehnt werden.

Es können sogar Ansprüche, die nicht mit der Erkrankung in Zusammenhang stehen, geprüft werden.
 
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