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Drohnenfotos - der Blick von oben

Ajax

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2 Oktober 2018
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Hier noch ein Video zu der Seti Schlucht - ich hatte mich 20 oder 30 m hineingetraut mit Drohni - aber ohne GPS, ohne Sichtverbindung hatte ich
Angst, Drohni zu verlieren und kehrte um - es wären insgesamt ca. 500 m oder mehr geworden (die Schlucht, wie man ja oben auf den Bildern sehen kann).
Wäre es mein letzter Nepaltag gewesen, wäre ich noch ein Stückchen weitergeflogen - es sieht einfach so faszinierend aus in dieser engen Schlucht mit dem
milchig-weißen Wasser.

 

Ajax

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2 Oktober 2018
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Mitten in der Stadt und nur ca. 200 m vom Seti River überspannt die Vhalam Suspension Bridge den Kali Stream.





Knapp 1 km weiter flußaufwärts ist ein Tibetanisches Flüchtlingslager.

Nachmittags besuche ich das Mountain Museum, in dem viele interessante Fakten über den Himalaya und seine Bewohner sowie über die
berühmtesten Bergsteiger mit ihren antiken Bergsteigerausrüstungen zusammengetragen sind. Bei folgendem Relief entscheide ich mich,
übermorgen doch noch nach Manang zu fahren. Morgen ist alles geschlossen, Wahl in Nepal und Fahrverbot. Links ist der Kali Gandaki zu sehen,
das Gebirge in der Mitte die Annapurna Range und rechts unten zieht sich der Marsyangdi bis Manang (Bildmitte hinten) und weiter bis ins Annapurna Gebirge,
wo er in der Nähe des Moon Lake auf 5000 m entspringt.



Ich packe also am 6.3. alle meine Sachen aufs Motorrad, fahre zum deutschrechenden Devi Bhandari im Nepal Academy Yoga Treks, lasse mir die
ACAP ausstellen (20$) und mache mich auf den Weg. Es sind 175 km, die ersten 70 km sind sehr schnell hinter mir, aber dann kommt eine Umleitung,
da ein Erdrutsch die Hauptroute begraben hat. Es sind dann nur 30 km Umweg, aber 2 Std. Zeitverlust.

 

Ajax

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Wie man sieht sieht man fast nichts:mad:. Es ist sehr diesig in diesem engen Tal, links gehts zur Annapurna Range und rechts geht es hoch zum Manaslu, ein weiterer
8000-er. Drohne kommt nur ein einziges mal aus dem Koffer, denn ein paar HM weiter wird es dunkler und dann fängt es zum Nieseln an. Die 2 Std. bei der
Umleitung machen sich nun bemerkbar.





Es regnet nicht genug, um den Regenponcho rauszukramen, aber auf dieser größtenteils Dirtroadpiste wird es leicht schwammig, dazu wird es auch noch sehr
frühzeitig dunkel. 35 km vor dem eigentlichen Ziel in Manang auf 3500 m Höhe bin ich zu groggy, um noch weiterzufahren. Ich mache halt im Eagle Eye Hotel.
Im Restaurant haben sie einen Ofen, den man hier gut gebrauchen kann.



Am nächsten Morgen breche ich früh auf bei herrlichem Wetter und nach wenigen km bieten sich prächtige Blicke auf den Himalaya und einige sehr interessante Dörfer.



 

Ajax

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Nachdem der Höhenunterschied von Lower Pisang zu dem Tempel in Upper Pisang zu groß war (120 m hat die kleine Neo 2 nur), musste ich 5 km zurück fahren,
über eine Brücke und nochmals 5 km nach Upper Pisang. Jetzt bin ich höher und kann mir den Tempel von oben anschauen. Bei knapp 3500 m Höhe spare ich mir den
anstrengenden Weg nach oben, denn hier gibt es keine Strasse hoch.





Vorher war ich unten an der Flußbiegung an einem kleinen Tempel



Von hier oben hat man einen tollen Blick auf einige Berge des Annapurna Massivs.



2 Bilder der Sony, da mir hier das 7-fach Tele der großen Drohne fehlt. Falls ich nochmals herkomme, werde ich die große mitnehmen ;).



Einer von vielen Eisgiganten in der Gegend
 

Ajax

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Fast überall hier oben in den Dörfern entstehen/entstanden viele neue Hotels und Guesthouses, seit es die abenteuerliche Dirtroad (größtenteils)
aber auch Asphaltpiste (hauptsächlich hier oben in dem breiten Tal, das nicht ständig von Erdrutschen bedroht ist) gibt. Einige Jahre früher kamen hier nur selten
Touris her und wenn, dann als Trekker. Heute kann man auch mit Bussen, Jeeps und kleineren Vans (4 Radantrieb) sowie natürlich mit Motorrädern anreisen.



Bei der Anfahrt zuvor auf das bunte Upper Pisang sah man nur wenige Häuser und oben rechts den Tempel



Der Berg dahinter ist der Chulu Far East Peak, mit 6059 ideal geeignet, um sich hier auf die 8000-er zu akklimatisieren.



Gegenüber ist das Annapurna Massiv



Der Blick zurück: da bin ich gestern abend knapp am Schneefall vorbeigeschrammt - geschätzt 3 - 500 m höher hat`s geschneit - am nächsten Morgen aber alles wieder
abgetaut - die Sonne knallt da den ganzen Tag drauf. Im Hintergrund Mitte dürfte der Manaslu , 8163 m, sein.

 

Ajax

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Die Bhrakaa Monastery in Braga ist 600 Jahre alt und liegt auf 3500 m Höhe in einer bizarren Landschaft.



Ich mußte auf dem Hügel zuvor, wo ich ein paar Fotos machte, ca. 200 m weiterfahren, denn der starke Wind hier hätte Drohni weggeweht.







 

Ajax

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Da ich kein 180 Grad Objektiv an der Drohne habe mache ich 3 Bilder über dem Tempel auf das gegenüberliegende Annapurna Massiv,
leider in direktem Gegenlicht, denn es ist jetzt um die Mittagszeit.





Den kehrenreichen Weg in Bildmitte habe ich erst heute auf den Aufnahmen entdeckt. Hätte ich das damals auf dem (kleinen) Monitor gesehen,
wäre ich da hoch gefahren. Den Weg hoch zur Milrepa Cave muß man sich aber per Pedes erarbeiten - bei über 4000 m Höhe für Seniorengreise wie mich
nicht ganz so einfach...:o-o:



Und die 3 folgenden sah wieder die kleine Sony...





 

Ajax

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In Manang checke ich im Alpine Hotel ein, einige bunte Hütten sehen hübsch aus, aber ohne Bad und Aussicht - ich nehme das Zimmer mit
Bad und genialer Aussicht auf den Gangapurna mit seinem Gletscher. Schaue mir kurz die Aussicht an, dann geht es bereits weiter bis zum Endpunkt
der Strasse in Khangsar auf 3800 m Höhe.





In Bildmitte ist der Trekkingweg zum Thorang La Pass zu erkennen, von Manang auf 3500 m geht es insgesamt auf 21 km 2500 m hoch und 430 m runter,
nach Muktinath geht es dann weitere 10 km von 5400 auf 3800 wieder runter. Zu gerne würde ich diesen Weg gehen - aber in meinem Alter und meinen Knien
ist dies leider nicht mehr möglich. Ich hätte das Jahre früher in Angriff nehmen müssen, jetzt ist es zu spät dafür.:confused:
In Khangsar angekommen parkte ich das Motorrad und stieg wenige Treppenstufen hoch ins Dorf - nach wenigen Stufen (5!!) war ich völlig außer Atem und mußte eine
Pause einlegen. 1 Woche zuvor in Muktinath war es die gleiche Höhe, aber da hatte ich keine Probleme...



Auf dem Weg zurück sah ich diese Pferdekarawane, die wie seit tausenden Jahren die Lasten auf schmalen Pfaden in den bergen transportieren.





Manang

 
Pattayareise

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Auf dem Weg zurück nach Manang kommen aus Osten immer mehr Wolken und als ich auf dem Rooftop des Hotels bin, zieht es sich zu - nichts ist
es mit einem geilen Sonnenuntergang und rotglühenden Bergspitzen



Oben am Gangapurna Gletscher sind erste Wolken, die sich rasch nach unten ausbreiten und wenig später alles einhüllt.



 

Ajax

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Am nächsten Morgen wache ich weit vor Sonnenaufgang auf - ein Blick aus dem Fenster und die Enttäuschung steht mir ins Gesicht geschrieben.
Nebel, nix als Nebel, wie gestern abend. Ich gehe trotzdem kurz vor Sonnenaufgang die ca. 80 Stufen hoch zum Rooftop und erlebe die nächsten 2
Stunden ein faszinierendes Schauspiel der Extraklasse. Hauptdarsteller: Annapurna Range, Gangapurna, Sonne, Mond, Nebel, Wolken, Licht und Schatten.













Innerhalb von 17 Minuten...
 

Ajax

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Von den 150 Bildern, die ich in den 2 Stunden bei arscheskälte geschossen habe, zeige ich einen kleinen Teil, der mir am besten gefällt.
Ich habe hier oben einen Rundumblick 360 Grad, aber im Süden und Osten sind die schönsten Motive zu sehen.

DSC03398.jpg

Der Tempel war zunächst im Nebel verschollen, dann tauchte er langsam auf und etwas später brach die Sonne durch und ließ ihn erstrahlen

DSC03472.jpg

DSC03368.jpg

DSC03388.jpg

DSC03399.jpg

leider funktioniert momentan die Bildeinstellung über die Galerie nicht - so hier nur im Kleinformat.
 

Ajax

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Die letzten paar Bilder vom Annapurna Massiv, von dem ich mich nicht satt sehen kann - doch leider muß ich so langsam Richtung Kathmandu zurück,
denn in 4 Tagen geht mein Flieger zurück nach Thailand.





Im Westen gibt es nochmal ein Dörfchen, das bei einem weiteren Nepalbesuch auch auf der Agenda steht...



An den Gangapurnagletscher kann man wohl auch noch ein bißchen näher ranfahren - nächstesmal...



Als ich endlich losfuhr, waren es genau 5 km bis zum 1. Stopp und dem 1. Rundflug mit Drohni - der malerische blaue See vor toller Himalayakulisse.