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Auswandern….

anderl1962

Urgestein der Soi 6
    Aktiv
21 August 2019
3.348
8.910
2.815
Kommt auf die Madame an. DieEine ist ausgabefreudig und liebt das Halligalli, die Andere bremst eher etwas ein. Ich als Schwabe bevorzuge die Zweitere. 5555
 

lakmakmak66

Leben und leben lassen
    Aktiv
15 Oktober 2013
7.456
10.029
3.715
60
Kommt auf die Madame an. DieEine ist ausgabefreudig und liebt das Halligalli, die Andere bremst eher etwas ein. Ich als Schwabe bevorzuge die Zweitere. 5555
An eine "einbremsende" Madame habe ich da nicht gedacht,widerspricht sich eher in meinem Verständnis...
 

buddy2020

Lady Bar Flüsterer
   Autor
18 April 2020
4.300
15.072
3.315
Nocheinmal, ja bei Auswanderung. Aber wenn du nicht in Deutschland abgemeldet bist dann bist du nicht ausgewandert. Also ist man weiter Krankenversicherungspflichtig. Was ist daran so schwer zu verstehen?
Sorry, ich habe noch ein Haus in Köln, und habe mich deswegen nicht abgemeldet, und bin trotzdem ausgewandert!

Auch wen Du das nicht verstehst, ist es einfach Fakt!

Daran ist von meiner Seite aus nichts was schwer zu verstehen wäre!

Nur das ich eben immer privat Krankenversichert war, und es eben deswegen für mich nicht zutrifft!

PS: Ich habe vor vielen Jahren versucht diverse Krankenversicherungen und auch andere in Deutschland abzuschließen!

Ja mit Meldeadresse in Köln und Bescheinigung vom Kölner Bürgeramt schriftlich!

Ergebnis: Da ich meinen Lebensmittelpunkt in Thailand habe werde ich in keiner deutschen Versicherung aufgenommen, das betrifft nicht nur Krankenversicherungen!

Ich könnte das ja auch nicht angeben, das ich in Thailand lebe, aber im Leistungsfall wäre dann eben die Versicherung von allen Leistungen befreit!

Ich hatte schon ein Angebot von meine deutschen PKV, für die ich eine Anwartschaft bezahle.....

1768711768572.png

Kurz darauf bekam ich dann dieses Schreiben, nur mal als Beispiel....

Screenshot (817).png
 

Leebanon

Massage Profi
   Autor
15 Juni 2009
5.047
9.740
3.215
Dark Side zwischen floating market & Phönix Golf
Wer plant, seinen Ruhestand in Thailand zu verbringen, muss sich klar machen, dass dies finanziell kein Experiment ist.

Die 800.000 Baht, die für das Visum hinterlegt werden müssen, sind kein Notgroschen, sondern bürokratisches Pflichtkapital – praktisch „weg“. Wer glaubt, damit die finanzielle Basis gesichert zu haben, irrt gewaltig. Thailand ist kein Sozialstaat, und ohne ausreichende Rücklagen riskiert man früher oder später den Absturz.

Ein Hauptproblem ist die private Krankenversicherung, die für Ausländer unverzichtbar ist. Ab 70 Jahren können monatliche Beiträge schnell 500 bis 1.000 Euro betragen, und das oft mit Einschränkungen. Ein schwerer Unfall, eine Notoperation – in Thailand nichts Ungewöhnliches – kann schnell 30.000 Euro und mehr kosten. Wer diese Summen nicht zahlen kann, landet in staatlichen Krankenhäusern, die oft weit von europäischen Standards entfernt sind. Und was passiert, wenn die Versicherung streikt? Genau: Nichts – außer, man hat bar auf der Hand.

Inflation und globale Unsicherheiten verschärfen die Lage weiter. Lebensmittel, Energie, Dienstleistungen – alles wird teurer, auch in Thailand. Der Klimawandel bringt Überschwemmungen und Hitzewellen, politische Instabilität treibt die Preise zusätzlich nach oben. Wer glaubt, mit 1.500 Euro im Monat auszukommen, lebt nicht nur auf Kante, sondern gefährlich. Ein „würdevoller“ Lebensabend wird so zur Zitterpartie.

Realistisch betrachtet braucht es mindestens 200.000 Euro als Rücklage und ein monatliches Einkommen von 2.000 Euro – und selbst das ist knapp kalkuliert. Sicherheit und Lebensqualität kosten Geld, und je weniger man hat, desto schneller wird der Traum vom Paradies zum Albtraum. Wer hier spart, spart am falschen Ende – und riskiert, dass im Ernstfall niemand da ist, um die Rechnung zu begleichen.

Die Zeiten des billigen Biers und nahezu grenzenlosen kostenlosen Sex - das ist einfach mal vorbei bzw. weiss ich nicht, ob das überhaupt je so war oder immer nur so dargestellt wird.

Thailand wird eher wie die Bahamas und weniger wie der Traum all derer, die nicht rechnen wollen.

Bei vielen ist es am Ende schlechte Planung, die ins Nirvana führt. Ich finde das ziemlich unnötig. Wer kommt denn auf den Gedanken so zu kalkulieren wie ein Einsiedler bis zum Tod von Reis, Wasser und getrocknetem Fisch zu leben?

Ich denke Minimalstandards, die natürlich keine 5000 im Monat kosten aber eben doch bei 2000 erst los gehen, die sollte man nicht ausblenden.

Ich denke schon, dass der Großteil das auch vorbereiten kann, wenn er es denn auch will. Es ist eine Frage der Planung, Jeder kann alles erreichen - man muss es aber auch planen und sich entsprechend einstellen.
der Ruhestand ist so eine Sache,

fürs Auswandern braucht es eine mentale Einstellung.

Auf der einen Seite der Buchhalter im Kopf, der sagt - die Rücklagen im Alter richtig planen, ansonsten hängt man in Immobilieninvesttionen fest, die sich nicht mehr kapitalisieren lassen ...
wer sich das Kapital in cash abrufbereit gesichert hat, muss nun zwischen Risiko, Totalverlust, Angst vor Altersarmut, aber auch eine realistische Einschätzung seiner Gesundheit entscheiden,
denn die Kosten der Krankenversicherung sind nur ein Teil - wer Vorerkrankungen hat bekommt Ausschlüsse, und Ausschlüsse sind en Kostenrisiko, das man kalkulieren muss.

Es gibt bei einer Auswanderung noch eine andere Ebene,
- sich einen Freundeskreis aufbauen, mit dem man Erfahrungen und Gedanken teilen kann.

Um das nicht zu theoretisch zu machen, ein Beispiel,
der youtuber Choclateman hatte einen guten Kumpel in Pattaya, Zando, mit dem er sich regelmässig getroffen hat,
Leben halt,
er fährt dann für ein paar Monate in die USA, kommt zurück, sein Kumpel ist verstorben,
er macht bei seinem Spaziergang am Cosy Beach eine Pause, und die vorbeikommende Masseuse fragt ihn, wo sein Kumpel ist,
wegen Krebs gestorben
Zando lebte sein bestes Lenen in Pattaya, sagt er,
und darum geht es,
der Buchhalter im Kopf sagt, ... ja wenn Du lange leben willst, dann musst Du sparsam mit Deinem Geld umgehen,
doch die Wahrheit ist auch ... wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ... - no risk, no fun ...

Was nutzt der beste Finanzplan, wenn die Vernunft einem geraten hat, auf ein Restleben zu verzichten, wegen der Hoffnung, ev. 99 Jahre alt zu werden,
dann ist mit 66 Jahren alles vorbei, und das schöne Rentnerleben fing nicht an, weil es bereits zuende war.

Wer mit einem zu kleinen Boot ein grosses Meer überwinden will,
der lebt gefährlich
(um beim Beispiel Bahamas Crossing zu bleiben )
wer das nicht macht, dem kann auch in DE, wenn er nicht auswandert, Probleme bekommen,
weil der Staat das ausplündern der Selbständigen beginnt, ( das kann auch dem Sänger Wendler passieren )
und all die Tricks, die in dem Staat möglich sind, um Dich zu ruinieren,
sind ebenfalls ein Grund, sich der möglichen Willkühr durch Auswanderung zu entziehen,
damit man kein Angriffsziel ist.

also, lieber etwas Risiko ... im Sinne Bahamas crossing ... und somit leben,
anstatt als Buchhalter in DE ein Leben in Angst vor einem insolventen Staat, mit abgedrehter Bürokratie,

wir werden halt keine 200 Jahre alt
 
Zuletzt bearbeitet:

Klimbim

Kein anderes Hobby?
   Autor
24 November 2024
1.519
9.087
2.315
der Ruhestand ist so eine Sache,

fürs Auswandern braucht es eine mentale Einstellung.

Auf der einen Seite der Buchhalter im Kopf, der sagt - die Rücklagen im Alter richtig planen, ansonsten hängt man in Immobilieninvesttionen fest, die sich nicht mehr kapitalisieren lassen ...
wer sich das Kapital in cash abrufbereit gesichert hat, muss nun zwischen Risiko, Totalverlust, Angst vor Altersarmut, aber auch eine realistische Einschätzung seiner Gesundheit entscheiden,
denn die Kosten der Krankenversicherung sind nur ein Teil - wer Vorerkrankungen hat bekommt Ausschlüsse, und Ausschlüsse sind en Kostenrisiko, das man kalkulieren muss.

Es gibt bei einer Auswanderung noch eine andere Ebene,
- sich einen Freundeskreis aufbauen, mit dem man Erfahrungen und Gedanken teilen kann.

Um das nicht zu theoretisch zu machen, ein Beispiel,
der youtuber Choclateman hatte einen guten Kumpel in Pattaya, Zando, mit dem er sich regelmässig getroffen hat,
Leben halt,
er fährt dann für ein paar Monate in die USA, kommt zurück, sein Kumpel ist verstorben,
er macht bei seinem Spaziergang am Cosy Beach eine Pause, und die vorbeikommende Masseuse fragt ihn, wo sein Kumpel ist,
wegen Krebs gestorben
Zando lebte sein bestes Lenen in Pattaya, sagt er,
und darum geht es,
der Buchhalter im Kopf sagt, ... ja wenn Du lange leben willst, dann musst Du sparsam mit Deinem Geld umgehen,
doch die Wahrheit ist auch ... wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ... - no risk, no fun ...

Was nutzt der beste Finanzplan, wenn die Vernunft einem geraten hat, auf ein Restleben zu verzichten, wegen der Hoffnung, ev. 99 Jahre alt zu werden,
dann ist mit 66 Jahren alles vorbei, und das schöne Rentnerleben fing nicht an, weil es bereits zuende war.

Wer mit einem zu kleinen Boot ein grosses Meer überwinden will,
der lebt gefährlich
(um beim Beispiel Bahamas Crossing zu bleiben )
wer das nicht macht, dem kann auch in DE, wenn er nicht auswandert, Probleme bekommen,
weil der Staat das ausplündern der Selbständigen beginnt, ( das kann auch dem Sänger Wendler passieren )
und all die Tricks, die in dem Staat möglich sind, um Dich zu ruinieren,
sind ebenfalls ein Grund, sich der möglichen Willkühr durch Auswanderung zu entziehen,
damit man kein Angriffsziel ist.

also, lieber etwas Risiko ... im Sinne Bahamas crossing ... und somit leben,
alnstatt als Buchhalter in DE ein Leben in Angst vor einem insolventen Staat, mit abgedrehter Bürokratie,

wir werden halt keine 200 Jahre alt


Sehr sehr gut beschrieben.
 

Klimbim

Kein anderes Hobby?
   Autor
24 November 2024
1.519
9.087
2.315
der Ruhestand ist so eine Sache,

fürs Auswandern braucht es eine mentale Einstellung.

Auf der einen Seite der Buchhalter im Kopf, der sagt - die Rücklagen im Alter richtig planen, ansonsten hängt man in Immobilieninvesttionen fest, die sich nicht mehr kapitalisieren lassen ...
wer sich das Kapital in cash abrufbereit gesichert hat, muss nun zwischen Risiko, Totalverlust, Angst vor Altersarmut, aber auch eine realistische Einschätzung seiner Gesundheit entscheiden,
denn die Kosten der Krankenversicherung sind nur ein Teil - wer Vorerkrankungen hat bekommt Ausschlüsse, und Ausschlüsse sind en Kostenrisiko, das man kalkulieren muss.

Es gibt bei einer Auswanderung noch eine andere Ebene,
- sich einen Freundeskreis aufbauen, mit dem man Erfahrungen und Gedanken teilen kann.

Um das nicht zu theoretisch zu machen, ein Beispiel,
der youtuber Choclateman hatte einen guten Kumpel in Pattaya, Zando, mit dem er sich regelmässig getroffen hat,
Leben halt,
er fährt dann für ein paar Monate in die USA, kommt zurück, sein Kumpel ist verstorben,
er macht bei seinem Spaziergang am Cosy Beach eine Pause, und die vorbeikommende Masseuse fragt ihn, wo sein Kumpel ist,
wegen Krebs gestorben
Zando lebte sein bestes Lenen in Pattaya, sagt er,
und darum geht es,
der Buchhalter im Kopf sagt, ... ja wenn Du lange leben willst, dann musst Du sparsam mit Deinem Geld umgehen,
doch die Wahrheit ist auch ... wer zu spät kommt, den bestraft das Leben ... - no risk, no fun ...

Was nutzt der beste Finanzplan, wenn die Vernunft einem geraten hat, auf ein Restleben zu verzichten, wegen der Hoffnung, ev. 99 Jahre alt zu werden,
dann ist mit 66 Jahren alles vorbei, und das schöne Rentnerleben fing nicht an, weil es bereits zuende war.

Wer mit einem zu kleinen Boot ein grosses Meer überwinden will,
der lebt gefährlich
(um beim Beispiel Bahamas Crossing zu bleiben )
wer das nicht macht, dem kann auch in DE, wenn er nicht auswandert, Probleme bekommen,
weil der Staat das ausplündern der Selbständigen beginnt, ( das kann auch dem Sänger Wendler passieren )
und all die Tricks, die in dem Staat möglich sind, um Dich zu ruinieren,
sind ebenfalls ein Grund, sich der möglichen Willkühr durch Auswanderung zu entziehen,
damit man kein Angriffsziel ist.

also, lieber etwas Risiko ... im Sinne Bahamas crossing ... und somit leben,
anstatt als Buchhalter in DE ein Leben in Angst vor einem insolventen Staat, mit abgedrehter Bürokratie,

wir werden halt keine 200 Jahre alt
Lieber @Leebanon,

ich glaube, du hast im Kern recht. Passt schon.

Zwischen „Scheiß auf Deutschland, ich bin dann mal weg“ (ich hasse dieses aus meiner Sicht völlig blöde Statement) und einer Excel-Tabelle, die einem bis zum voraussichtlichen Todesdatum den monatlichen Chang-Verbrauch ausrechnet, gibt es noch einen Mittelweg. Meine ich so. Hört sich komisch an, ist aber so.

Ich werde meinen sehr gut bezahlten Job aufgeben (habe da auch Bammel, ganz ehrlich) und in Thailand künftig etwas bescheidener leben.

Economy statt Business, ein paar gute Restaurantbesuche im Monat statt täglich König von Pattaya zu spielen. Ich denke, ich werde es überleben. Ich habe schließlich auch schon schlechtere Tage gehabt.

Was meine ich mit "schlechter"? Voilà...

Meine entzündliche Divertikulitis hat mich beinahe ins Jenseits befördert. Das Schlimmste, was ich in meinem Leben je erfuhr. Keine Übertreibung.

Nächste Woche steht die dritte und hoffentlich letzte OP an. Das hat meine Begeisterung für eine sorgfältige Lebensplanung etwas relativiert. Man kann schließlich nicht jede Stunde seines Lebens erst mit Excel genehmigen lassen.

Bei der Krankenversicherung hört der Spaß allerdings auf. Mein Verständnis für die, die sagen: "bin zu alt, kann ich mir nicht leisten" ist vorhanden, jedoch bleibe ich dabei: ich hoffe, Thailand führt hier endlich eine Flächen deckende harte Pflicht ein.

Drei Operationen samt Pflege hätten mich in Thailand nach meinen Berechnungen rund 150.000 Euro gekostet. Das ist für einen Ruhestand eine durchaus beachtliche Summe, insbesondere wenn man eigentlich vorhatte, das Geld für angenehmere Dinge auszugeben.

Ich bin genau deshalb dafür, eine vernünftige Krankenversicherung auch beim O-Visum zur Pflicht zu machen oder dieses Visum abzuschaffen.

Es kann nicht sein, dass man jahrelang unversichert den großen Abenteurer gibt und im Ernstfall die Familie oder andere Leute die Rechnung bezahlen dürfen. Der Chirurg ist schließlich kein Wohltätigkeitsverein, auch wenn er einem vor der Narkose ausgesprochen freundlich zulächelt.

Natürlich kann man auch alles bis ins letzte Detail durchrechnen. Dann sitzt man irgendwann auf seinem Plastikstuhl am Night Market, trinkt ein Chang und prüft auf dem Handy, ob das Bier unter Berücksichtigung der aktuellen Wechselkursentwicklung noch ins Monatsbudget passt. Das wäre mir persönlich etwas zu viel Ruhestand.

Ein solides Minimum, eine gute Versicherung und ein bisschen Vernunft sollten reichen. Ich muss in Thailand weder Millionär spielen noch jeden Morgen mit der Angst aufwachen, dass mir ein Mittagessen finanziell das Genick bricht.

Man hat schließlich nur dieses eine Leben. Und wenn ich schon beinahe an einer Divertikulitis gestorben bin, wäre es ausgesprochen ärgerlich, wenn ich anschließend aus lauter Vorsicht den Rest meiner Zeit damit verbringe, Geld zu sparen, das ich dann aus Gründen der konsequenten Lebensplanung nicht mehr ausgebe.

Im Übrigen ist der Plastikstuhl in Pattaya vermutlich der einzige Ort, an dem man für 80 Baht einen Abend lang sitzen kann, ohne vorher seine Kreditwürdigkeit nachweisen zu müssen.
 

Leebanon

Massage Profi
   Autor
15 Juni 2009
5.047
9.740
3.215
Dark Side zwischen floating market & Phönix Golf
wenn ich anschließend aus lauter Vorsicht den Rest meiner Zeit damit verbringe, Geld zu sparen, das ich dann aus Gründen der konsequenten Lebensplanung nicht mehr ausgebe.

Im Übrigen ist der Plastikstuhl in Pattaya vermutlich der einzige Ort, an dem man für 80 Baht einen Abend lang sitzen kann, ohne vorher seine Kreditwürdigkeit nachweisen zu müssen.

das Problem ist der Mindset, mit dem man auswandert,

ist man erstmal in Thailand, und hat seinen Mindset nicht richtig eingestellt / kalibriert /,
passiert folgendes,

Angst essen Seele

die Angst, es könnten unerwartete Krankheiten, Rechnungen, Belastungen kommen.

Schläft man dann seine 99 Nächte in Thailand, ist die Angst entweder durch den Hive weg,
was im ExtremFall bedeutet, das man keine Vorsorgeuntersuchungen mehr macht, ( weil man sich nicht wichtig machen will, schliesslich fühlt man sich gesund )

oder die Angst ist da, und hat einen Hyperchonder aus einem gemacht, etwas trockener Husten, und schon kommt die Angst, was kann das sein, was kann das kosten.

Doch die Realität ist dann, die Angst wird von Plagegeistern benutzt,
die dafür sorgt, dass immer bei der schädlichen Mittagssonne, der "innere Drang" einen dazu bringt,
etwas draussen erledigen zu müssen,
und ist der Geist aus der Flasche erstmal draussen,
bz. hat die Sonne einem den Verstand ausgebrannt,
dann ist die Person erstmal die Angst los, und fängt an, seine Kohle unbeschwert rauszuhauen,
bis dann das Airportprogramm kommt, ... Kohle geht zuende, lieber freiwillig vorher gehen, bevor man manövrierunfähig ist.

Darum besser, seinen Mindset vorher richtig einstellen
 

Klimbim

Kein anderes Hobby?
   Autor
24 November 2024
1.519
9.087
2.315
das Problem ist der Mindset, mit dem man auswandert,

ist man erstmal in Thailand, und hat seinen Mindset nicht richtig eingestellt / kalibriert /,
passiert folgendes,

Angst essen Seele

die Angst, es könnten unerwartete Krankheiten, Rechnungen, Belastungen kommen.

Schläft man dann seine 99 Nächte in Thailand, ist die Angst entweder durch den Hive weg,
was im ExtremFall bedeutet, das man keine Vorsorgeuntersuchungen mehr macht, ( weil man sich nicht wichtig machen will, schliesslich fühlt man sich gesund )

oder die Angst ist da, und hat einen Hyperchonder aus einem gemacht, etwas trockener Husten, und schon kommt die Angst, was kann das sein, was kann das kosten.

Doch die Realität ist dann, die Angst wird von Plagegeistern benutzt,
die dafür sorgt, dass immer bei der schädlichen Mittagssonne, der "innere Drang" einen dazu bringt,
etwas draussen erledigen zu müssen,
und ist der Geist aus der Flasche erstmal draussen,
bz. hat die Sonne einem den Verstand ausgebrannt,
dann ist die Person erstmal die Angst los, und fängt an, seine Kohle unbeschwert rauszuhauen,
bis dann das Airportprogramm kommt, ... Kohle geht zuende, lieber freiwillig vorher gehen, bevor man manövrierunfähig ist.

Darum besser, seinen Mindset vorher richtig einstellen

@Leebanon :

beim Mindset gebe ich dir recht. Nur ersetzt ein guter Mindset leider keine Vernunft. Selbstvertrauen ist wichtig, aber Selbstvertrauen ohne Vernunft ist ungefähr so, als würde man in Pattaya besoffen aufs Moped steigen und sich sagen: Ich denke heute einfach positiv über die Unfallstatistik.

Was ich meine: Es gibt Rentner, die wandern nicht aus, die hauen einfach ab. Freitag noch in Deutschland, Montag die Wohnung gekündigt, und Mittwoch wird am Stammtisch bereits erklärt, dass man in Thailand mit 800 Euro lebt wie Gott in Frankreich. Deutschland ist ohnehin verloren, die Politiker sind alle unfähig und in Thailand wird alles besser. Dass Gott in Frankreich vermutlich eine Krankenversicherung hat, kommt in der Rechnung nicht vor.

Und wenn man fragt, was passiert, wenn die Gesundheit nicht mitspielt, kommt zuverlässig: „Mai pen rai.“ sorry, aber das ist kein Mindset. Das ist völliger Schwachsinn und leider sehr verbreiteter.

Ja ja... genau: eine schöne Lebenseinstellung. Nur leider lässt sich eine Darmoperation nicht mit einem freundlichen Lächeln und zwei Chang begleichen. Ich habe das Thema aus gegebenem Anlass etwas gründlicher kennengelernt, als mir lieb war.

Natürlich kann man sich auch zu Tode planen. Dann sitzt man auf seinem Plastikstuhl am Night Market, rechnet beim dritten Chang die Inflation bis 2047 hoch und lässt das vierte Bier stehen, weil die statistische Lebenserwartung seit dem Nachtisch ungünstiger aussieht.

Aber zwischen dem Finanzbeamten mit Flugangst und dem deutschen Rentner, der seine Auswanderung auf der Rückseite eines Bierdeckels plant, liegt durchaus noch ein bewohnbarer Bereich.

Mein Punkt ist: Mindset ja, aber bitte mit Hirn. Selbstvertrauen ohne Vernunft ist keine Freiheit. Es ist Leichtsinn mit Urlaubsfotos.

Und wenn am Ende das Geld weg ist, die Versicherung fehlt und der Rückflug nur noch mit geliehenem Geld zu bezahlen ist, dann war das kein besonders erfolgreicher Mindset. Dann war es ein teurer Versuch, die Realität durch positives Denken zu beeindrucken. Un in vielen vielen Fällen ehrlich gesagt auch etwas asozial. Grundsicherung in Deutschland als Rückfallposition ins Mindset einzubauen, finde ich unverschämt - sah ich aber nicht selten...

Die Realität ist in Thailand allerdings ziemlich unbestechlich. Besonders im Krankenhaus. Da hilft auch kein „Good vibes only“.

Da kommt erst die Rechnung.

Liberale Menschen wie ich denken eher so. Eigenverantwortung und Selbstvertrauen. Beides.
 

Leebanon

Massage Profi
   Autor
15 Juni 2009
5.047
9.740
3.215
Dark Side zwischen floating market & Phönix Golf
klar, wir haben jetzt Massen an Singel Babyboomer in Rente, die alle weg wollen,
Anutin sagte zu dem Thema - sterben sollt ihr lieber zuhause, recht hat er,
aber wer will schon sterben

Vernunft heisst, erstmal Thailand zur Probe auf 6 Monate,
ADAC Auslands KV, die ersten 6 Wochen alles, danach Absicherung durch Unfallversicherung,
in DE angemeldet bleiben, aber Downsizing,
bei Verwandschaft oder Freunden anmelden, laufende Kosten reduzieren,
Kreditkarten umstellen auf 5% monatstilgung, damit man im Fall eines grösseren Krankenhauseingriffes Spielräume hat.
In Thailand kannst Du ohne workpermit keine Linie bei der Bank bekommen, ( Überziehungsspielraum)
Linie braucht man aber, um auf Katastrophen flexibel zu reagieren. ergo in DE gemeldet bleiben,
und monatlich Bankeingänge zirkulieren lassen.

In Thailand Erfahrungen sammeln, wo die eigenen Limits sind,
Pattayas Gefahren sind nicht ev. kaufbare Bekanntschaften oder Vereinsamung mit anschliessender Ausplünderung durch Gold Diggers bz Nesträuber,
sondern Alkohol und Zucker und "fixe Ideen", die jemand bekommt.

Die Grenzen der eigenen Gesundheit gehören natürlich auch zu den wichtigen Erfahrungen,
STATUS - Zahnstatus, Blutwerte, sportliche Kondition
bei 30 Grad wird man keinen Sport machen, aber wer durch zuviel sitzen feststellt, dass die Füsse dicker werden, und Wasser in die Beine kommt,
der muss lernen, wie er seine Ernährung und sein Leben in den Tropen richtig einstellt,

das sollte man alles erfahren, vor einer endgültigen Auswanderung.
Die depressive Regenzeit ab Mai dann wieder nach DE, und sich Gedanken machen, ob noch was geht.

Deswegen, erstmal den Zugvogel machen,

dann ist man bereit, die Schicksalsvarianten, die Thailand für einen hat, zu erleben und durchstehen zu können

Arztgespräche in Thailand immer aufnehmen, damit man später in Ruhe mit Übersetzung alles nochmal durchgehen kann,
ki ersetzt keinen Arzt, deshalb Diagnosen und Berichte abspeichern und vernünftige PDF Dateien auf dem Handy haben.
 
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damrong

Schreibwütig
    Aktiv
20 Februar 2022
904
1.845
1.293
ADAC Auslands KV, die ersten 6 Wochen alles, danach Absicherung durch Unfallversicherung,
in DE angemeldet bleiben
Eine Unfallversicherung hilft aber nicht im Krankheitsfall. Wenn man in DE angemeldet bleibt, kann man auch relativ günstig eine langzeit Auslandsreise-KKV abschliessen. Damit ist man sehr gut abgesichert.
 

Leebanon

Massage Profi
   Autor
15 Juni 2009
5.047
9.740
3.215
Dark Side zwischen floating market & Phönix Golf
Eine Unfallversicherung hilft aber nicht im Krankheitsfall. Wenn man in DE angemeldet bleibt, kann man auch relativ günstig eine langzeit Auslandsreise-KKV abschliessen. Damit ist man sehr gut abgesichert.
Da hast Du recht, die Unfallversicherung ist nur eine Variante, zumindestens das Unfallrisiko relativ billig im Griff zu haben,
besser ist natürlich ein Vollschutz
 

lakmakmak66

Leben und leben lassen
    Aktiv
15 Oktober 2013
7.456
10.029
3.715
60
Eine Unfallversicherung hilft aber nicht im Krankheitsfall. Wenn man in DE angemeldet bleibt, kann man auch relativ günstig eine langzeit Auslandsreise-KKV abschliessen. Damit ist man sehr gut abgesichert.
Der "echte" Auswanderer darf nicht gleichzeitig einen deutschen Wohnsitz haben.
 
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