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Am Wochenende habe ich eine ziemlich zweifelhafte Erfahrung mit Edelweiss / Swiss gemacht. Es gibt zwar keinen direkten Thailand-Bezug, aber das Ganze hätte genauso gut auf einem Flug nach oder von Thailand passieren können – daher ist es vielleicht auch hier ganz interessant.

Ich wollte mit meiner Freundin von Heraklion über Zürich nach Stuttgart fliegen. Bereits in Heraklion teilte uns der Kapitän mit, dass wir mit ca. 90 Minuten Verspätung in Zürich eintreffen würden. Noch während des Fluges wurde uns mitgeteilt, dass wir unseren Anschluss nicht mehr erreichen und entsprechend umgebucht werden.

Nach der Landung musste ich allerdings feststellen, dass wir eben nicht umgebucht worden waren. In der App tat sich nichts, und sowohl im Online-Chat als auch bei der Hotline hatte man angeblich keinen Zugriff auf unsere Buchung.

Also zum Transfer Desk: Dort standen Tausende Menschen an, teilweise zog sich die Schlange über mehrere Hundert Meter. Allein bei den Business-Schaltern war die Schlange riesig, die Eco-Schlange dürfte locker einen Kilometer lang gewesen sein. Geöffnet waren lächerliche drei Schalter für Business und vier für Eco.

Wir standen zwei bis drei Stunden in der Schlange. Währenddessen habe ich parallel versucht, selbst Alternativen zu organisieren – wie schon erwähnt über Hotline und Chat, außerdem habe ich selbst nach verfügbaren Flügen gesucht.

Irgendwann kamen dann auch Durchsagen, dass man sich selbst um ein Hotel kümmern und versuchen solle, online oder telefonisch selbst umzubuchen. Hahaha! Hätte ich ja gerne gemacht, aber eure Schrott-IT wollte nicht und die Hotline war ohnehin komplett überfordert bzw. inkompetent.

Irgendwann wurde noch eine Palette Wasser für die Wartenden hingestellt. Das war's dann aber auch.

Man hatte wirklich den Eindruck, die Situation hätte alle Beteiligten völlig unvorbereitet getroffen und es hätte noch nie zuvor Flugausfälle oder Unwetter gegeben – so unprofessionell sind die Airline bzw. der Flughafen mit den gestrandeten Passagieren umgegangen.

Nachdem sich die Schlange irgendwann praktisch überhaupt nicht mehr bewegt hat, habe ich selbst ein Hotel gebucht und die Weiterflüge für den nächsten Tag organisiert. Im Übrigen haben mich zwei Business-Class-Tickets One Way von Zürich nach Stuttgart knapp 2.000 Euro gekostet – für einen Flug von etwa 25 Minuten.

Von unserem Gepäck natürlich ebenfalls keine Spur. Es bestand auch praktisch keine Chance, es am Lost-Baggage-Schalter zu bekommen, da die Schlange dort ähnlich aussah wie an den Transfer-Schaltern. Also musste ich zusätzlich noch Hygieneartikel kaufen.

Mit dem Uber ging es dann ins Hotel. Wir waren noch in einem Restaurant etwas essen und sind am nächsten Morgen mit dem Uber wieder zum Flughafen gefahren. Dort gab es erneut ewig lange Schlangen am Swiss Ticket Office. Im Terminal lagen außerdem jede Menge Passagiere, die dort offensichtlich die Nacht verbracht hatten.

Mir haben vor allem die Leute leidgetan, die entweder ihre Rechte nicht kennen und/oder finanziell gar nicht in der Lage sind, kurzfristig größere Summen für Hotel, Verpflegung und neue Flüge vorzustrecken.

Ich habe der Airline inzwischen eine Rechnung über knapp 3.000 Euro geschickt. Darin enthalten sind auch 2 × 400 Euro EU-Ausgleichszahlung. Ich bin gespannt, ob das ohne Anwalt funktioniert – ich vermute eher nicht. Ich werde hier berichten, wie es weitergeht.

Für mich ist das auf jeden Fall mal wieder ein Beweis dafür, was für ein mieser Laden die gesamte Lufthansa Group sein kann, wenn in einer solchen Situation derart mit Passagieren umgegangen wird.

Die EU-Ausgleichszahlungen sollten meiner Meinung nach noch deutlich höher sein als die ohnehin maximal vorgesehenen 600 Euro (bzw. in meinem Fall nur 400 Euro pro Person). Denn offensichtlich kann es sich für Airlines eher lohnen, in solchen Situationen praktisch keinen Service anzubieten, wenn ein großer Teil der Passagiere seine Ansprüche anschließend gar nicht geltend macht bzw. seine Rechte gar nicht kennt.

Wenigstens für das Gepäck sieht es gut aus, hier kam mittlerweile eine Meldung dass es gefunden wurde, und mir zeitnah zugestellt wird.

Hier noch ein Link zu dem Vorfall:

Gewitter: Swiss mittlerweile bei 85 gestrichenen Zürich-Flügen | aeroTELEGRAPH
 

Goldesel

Kennt noch nicht jeder
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Am Wochenende habe ich eine ziemlich zweifelhafte Erfahrung mit Edelweiss / Swiss gemacht. Es gibt zwar keinen direkten Thailand-Bezug, aber das Ganze hätte genauso gut auf einem Flug nach oder von Thailand passieren können – daher ist es vielleicht auch hier ganz interessant.

Ich wollte mit meiner Freundin von Heraklion über Zürich nach Stuttgart fliegen. Bereits in Heraklion teilte uns der Kapitän mit, dass wir mit ca. 90 Minuten Verspätung in Zürich eintreffen würden. Noch während des Fluges wurde uns mitgeteilt, dass wir unseren Anschluss nicht mehr erreichen und entsprechend umgebucht werden.

Nach der Landung musste ich allerdings feststellen, dass wir eben nicht umgebucht worden waren. In der App tat sich nichts, und sowohl im Online-Chat als auch bei der Hotline hatte man angeblich keinen Zugriff auf unsere Buchung.

Also zum Transfer Desk: Dort standen Tausende Menschen an, teilweise zog sich die Schlange über mehrere Hundert Meter. Allein bei den Business-Schaltern war die Schlange riesig, die Eco-Schlange dürfte locker einen Kilometer lang gewesen sein. Geöffnet waren lächerliche drei Schalter für Business und vier für Eco.

Wir standen zwei bis drei Stunden in der Schlange. Währenddessen habe ich parallel versucht, selbst Alternativen zu organisieren – wie schon erwähnt über Hotline und Chat, außerdem habe ich selbst nach verfügbaren Flügen gesucht.

Irgendwann kamen dann auch Durchsagen, dass man sich selbst um ein Hotel kümmern und versuchen solle, online oder telefonisch selbst umzubuchen. Hahaha! Hätte ich ja gerne gemacht, aber eure Schrott-IT wollte nicht und die Hotline war ohnehin komplett überfordert bzw. inkompetent.

Irgendwann wurde noch eine Palette Wasser für die Wartenden hingestellt. Das war's dann aber auch.

Man hatte wirklich den Eindruck, die Situation hätte alle Beteiligten völlig unvorbereitet getroffen und es hätte noch nie zuvor Flugausfälle oder Unwetter gegeben – so unprofessionell sind die Airline bzw. der Flughafen mit den gestrandeten Passagieren umgegangen.

Nachdem sich die Schlange irgendwann praktisch überhaupt nicht mehr bewegt hat, habe ich selbst ein Hotel gebucht und die Weiterflüge für den nächsten Tag organisiert. Im Übrigen haben mich zwei Business-Class-Tickets One Way von Zürich nach Stuttgart knapp 2.000 Euro gekostet – für einen Flug von etwa 25 Minuten.

Von unserem Gepäck natürlich ebenfalls keine Spur. Es bestand auch praktisch keine Chance, es am Lost-Baggage-Schalter zu bekommen, da die Schlange dort ähnlich aussah wie an den Transfer-Schaltern. Also musste ich zusätzlich noch Hygieneartikel kaufen.

Mit dem Uber ging es dann ins Hotel. Wir waren noch in einem Restaurant etwas essen und sind am nächsten Morgen mit dem Uber wieder zum Flughafen gefahren. Dort gab es erneut ewig lange Schlangen am Swiss Ticket Office. Im Terminal lagen außerdem jede Menge Passagiere, die dort offensichtlich die Nacht verbracht hatten.

Mir haben vor allem die Leute leidgetan, die entweder ihre Rechte nicht kennen und/oder finanziell gar nicht in der Lage sind, kurzfristig größere Summen für Hotel, Verpflegung und neue Flüge vorzustrecken.

Ich habe der Airline inzwischen eine Rechnung über knapp 3.000 Euro geschickt. Darin enthalten sind auch 2 × 400 Euro EU-Ausgleichszahlung. Ich bin gespannt, ob das ohne Anwalt funktioniert – ich vermute eher nicht. Ich werde hier berichten, wie es weitergeht.

Für mich ist das auf jeden Fall mal wieder ein Beweis dafür, was für ein mieser Laden die gesamte Lufthansa Group sein kann, wenn in einer solchen Situation derart mit Passagieren umgegangen wird.

Die EU-Ausgleichszahlungen sollten meiner Meinung nach noch deutlich höher sein als die ohnehin maximal vorgesehenen 600 Euro (bzw. in meinem Fall nur 400 Euro pro Person). Denn offensichtlich kann es sich für Airlines eher lohnen, in solchen Situationen praktisch keinen Service anzubieten, wenn ein großer Teil der Passagiere seine Ansprüche anschließend gar nicht geltend macht bzw. seine Rechte gar nicht kennt.

Wenigstens für das Gepäck sieht es gut aus, hier kam mittlerweile eine Meldung dass es gefunden wurde, und mir zeitnah zugestellt wird.

Hier noch ein Link zu dem Vorfall:

Gewitter: Swiss mittlerweile bei 85 gestrichenen Zürich-Flügen | aeroTELEGRAPH


IMO kommt da noch erschwerend dazu dass ZRH ein Heimatflughafen der LHG ist, da sollte die Swiss an sich genug Manpower organisieren können um so etwas zu managen.

Aber leider ist das üblich geworden, alle Prozesse sind so aufgesetzt, dass sie keine Reserven haben, wenn irgendetwas schief geht, dann hat der Kunde eben Pech gehabt. Mein Arbeitgeber (gänzlich andere Branche) agiert auch so, 99% der Geschätsvorgänge laufen gut, die restlichen 1% auch zufriedenstellend zu organisieren würde aber mehr kosten als die Kosten, die durch Beschwerden etc. anfallen, also wird darauf verzichtet.
 

absara

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Ressourcen für eventuelle Notfälle bereitzuhalten ist teurer, als Entschädigungen zu zahlen, vor allem, da viele Betroffene oft nicht wissen, was ihnen alles zusteht oder mit ausufernder Bürokratie abgeschreckt werden.
Kenne ich auch aus meinem Betrieb.
Und den Kunden eine Flasche Wasser oder ein Brötchen bei stundenlanger Wartezeit zu spendieren kostet auch nicht die Welt.
 

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Es gibt eine gute Nachricht: Unsere beiden Gepäckstücke sind heute (also mit ziemlich genau 3 Tagen Verspätung) zugestellt worden. Sie sind unbeschädigt und der Inhalt ist vollständig. Da fällt mir schon mal ein Stein vom Herzen, ich habe lieber meine Sachen zurück, als alles neu kaufen zu müssen und mich mit der Airline um Geld streiten zu müssen.

Aber auch hierzu ein Hinweis: Das offizielle Tracking war ziemlich schlecht, und immer mehrere Stunden dem Airtag hinterher. Dank dem Airtag wußte ich genau dass mein Gepäck in Zürich fast 36 Stunden am gleichen Platz lag, dann innerhalb des Airports bewegt wurde, und dann am Sonntag nach Stuttgart gebracht wurde. Im offiziellen Tracking war das Gepäck noch als vermisst gemeldet, als es schon in Stuttgart lag, erst Sonntag Abend kam die Meldung dass man es gefunden hat und es dem Kurier übergeben wird.
Also ich kann jedem nur empfehlen die paar Euro für einen Tracker zu investieren, mir hat es jedenfalls in der Situation etwas Sicherheit verschafft.

Ansonsten habe ich den nächsten Flug für meine Freundin für ihren Deutschland Besuch Premium Economy mit der Swiss gebucht (vor diesem Vorfall) - jetzt hat sie natürlich etwas Angst, was ich verstehen kann. Sie wäre allein völlig hilflos gewesen und hätte vermutlich im Terminal übernachten müssen - vielleicht hätte ich aus der Ferne noch helfen können, aber es wäre dennoch eine noch größere Katastrophe gewesen als es jetzt war.

Ich kann jetzt etwas besser die "Direktflug-Fraktion" verstehen. Insbesondere mit Kindern und älteren Menschen will man sich sowas nicht antun. Und auch als normaler Urlauber nicht.

Zu meinen finanziellen Forderungen kam noch kein Feedback, hier halte ich euch auf dem Laufenden.
 

Thaihunter

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Am Wochenende habe ich eine ziemlich zweifelhafte Erfahrung mit Edelweiss / Swiss gemacht. Es gibt zwar keinen direkten Thailand-Bezug, aber das Ganze hätte genauso gut auf einem Flug nach oder von Thailand passieren können – daher ist es vielleicht auch hier ganz interessant.

Ich wollte mit meiner Freundin von Heraklion über Zürich nach Stuttgart fliegen. Bereits in Heraklion teilte uns der Kapitän mit, dass wir mit ca. 90 Minuten Verspätung in Zürich eintreffen würden. Noch während des Fluges wurde uns mitgeteilt, dass wir unseren Anschluss nicht mehr erreichen und entsprechend umgebucht werden.

Nach der Landung musste ich allerdings feststellen, dass wir eben nicht umgebucht worden waren. In der App tat sich nichts, und sowohl im Online-Chat als auch bei der Hotline hatte man angeblich keinen Zugriff auf unsere Buchung.

Also zum Transfer Desk: Dort standen Tausende Menschen an, teilweise zog sich die Schlange über mehrere Hundert Meter. Allein bei den Business-Schaltern war die Schlange riesig, die Eco-Schlange dürfte locker einen Kilometer lang gewesen sein. Geöffnet waren lächerliche drei Schalter für Business und vier für Eco.

Wir standen zwei bis drei Stunden in der Schlange. Währenddessen habe ich parallel versucht, selbst Alternativen zu organisieren – wie schon erwähnt über Hotline und Chat, außerdem habe ich selbst nach verfügbaren Flügen gesucht.

Irgendwann kamen dann auch Durchsagen, dass man sich selbst um ein Hotel kümmern und versuchen solle, online oder telefonisch selbst umzubuchen. Hahaha! Hätte ich ja gerne gemacht, aber eure Schrott-IT wollte nicht und die Hotline war ohnehin komplett überfordert bzw. inkompetent.

Irgendwann wurde noch eine Palette Wasser für die Wartenden hingestellt. Das war's dann aber auch.

Man hatte wirklich den Eindruck, die Situation hätte alle Beteiligten völlig unvorbereitet getroffen und es hätte noch nie zuvor Flugausfälle oder Unwetter gegeben – so unprofessionell sind die Airline bzw. der Flughafen mit den gestrandeten Passagieren umgegangen.

Nachdem sich die Schlange irgendwann praktisch überhaupt nicht mehr bewegt hat, habe ich selbst ein Hotel gebucht und die Weiterflüge für den nächsten Tag organisiert. Im Übrigen haben mich zwei Business-Class-Tickets One Way von Zürich nach Stuttgart knapp 2.000 Euro gekostet – für einen Flug von etwa 25 Minuten.

Von unserem Gepäck natürlich ebenfalls keine Spur. Es bestand auch praktisch keine Chance, es am Lost-Baggage-Schalter zu bekommen, da die Schlange dort ähnlich aussah wie an den Transfer-Schaltern. Also musste ich zusätzlich noch Hygieneartikel kaufen.

Mit dem Uber ging es dann ins Hotel. Wir waren noch in einem Restaurant etwas essen und sind am nächsten Morgen mit dem Uber wieder zum Flughafen gefahren. Dort gab es erneut ewig lange Schlangen am Swiss Ticket Office. Im Terminal lagen außerdem jede Menge Passagiere, die dort offensichtlich die Nacht verbracht hatten.

Mir haben vor allem die Leute leidgetan, die entweder ihre Rechte nicht kennen und/oder finanziell gar nicht in der Lage sind, kurzfristig größere Summen für Hotel, Verpflegung und neue Flüge vorzustrecken.

Ich habe der Airline inzwischen eine Rechnung über knapp 3.000 Euro geschickt. Darin enthalten sind auch 2 × 400 Euro EU-Ausgleichszahlung. Ich bin gespannt, ob das ohne Anwalt funktioniert – ich vermute eher nicht. Ich werde hier berichten, wie es weitergeht.

Für mich ist das auf jeden Fall mal wieder ein Beweis dafür, was für ein mieser Laden die gesamte Lufthansa Group sein kann, wenn in einer solchen Situation derart mit Passagieren umgegangen wird.

Die EU-Ausgleichszahlungen sollten meiner Meinung nach noch deutlich höher sein als die ohnehin maximal vorgesehenen 600 Euro (bzw. in meinem Fall nur 400 Euro pro Person). Denn offensichtlich kann es sich für Airlines eher lohnen, in solchen Situationen praktisch keinen Service anzubieten, wenn ein großer Teil der Passagiere seine Ansprüche anschließend gar nicht geltend macht bzw. seine Rechte gar nicht kennt.

Wenigstens für das Gepäck sieht es gut aus, hier kam mittlerweile eine Meldung dass es gefunden wurde, und mir zeitnah zugestellt wird.

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Ben

Gibt sich Mühe
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16 Mai 2022
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Bin absolut kein Freund der Bahn, aber beim Lesen habe ich zuerst an diese Option gedacht. Oder Mietwagen.
 
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21 Juni 2019
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Bin absolut kein Freund der Bahn, aber beim Lesen habe ich zuerst an diese Option gedacht. Oder Mietwagen.

Bahn gab es nur Verbindungen mit 3,5 - 4 Stunden und 3 Umstiegen, ist für mich mit Gepäck keine Option. One-Way Mietwagen gab es nach kurzer Recherche für den gleichen Tag gar nicht, für den nächsten Tag auch nur für einen vierstelligen Euro Betrag.
 

wumme

Hat nix anderes zu tun
   Autor
25 September 2015
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da wo es schön ist
Für mich ist das auf jeden Fall mal wieder ein Beweis dafür, was für ein mieser Laden die gesamte Lufthansa Group sein kann, wenn in einer solchen Situation derart mit Passagieren umgegangen wird.

Schade hast du so eine Erfahrung in der Schweiz machen müssen.
Ich kann deinen Frust zu 100% verstehen aber……

Einige Aussagen gehen mir dann doch zu weit. Hier war nicht ein einziger Flug sondern der komplette Airport lahm gelegt.

Du schreibst selber von Tausenden von Passagieren.
„Am 28. August 2026 waren bei SWISS in Zürich rund 11'200 Passagiere direkt von den Flugstreichungen aufgrund des schweren Unwetters betroffen.“

Dazu kommen dann ja noch die Crews bei welchen der Dienstplan komplett aus dem Ruder gelaufen ist.

Wie soll der Service solche Massen verarbeiten können?
Früher war das normal das man mal im Airport übernachten musste und man hat solche Wetter Situationen hingenommen.

Heutzutage muss alles laufen. Immer .
Zu 100% .
Man hat ja schliesslich dafür bezahlt.

Irgendwie sollten wir mal wieder auf den Boden zurück kommen und uns überlegen was eigentlich Möglich bzw Umsetzbar ist.
Für mich kann so eine hohe Anzahl von Passagieren nur mithilfe von KI gemanagte werden.

Bin gespannt wieviel du von Swiss erstattest bekommst.


IMO kommt da noch erschwerend dazu dass ZRH ein Heimatflughafen der LHG ist, da sollte die Swiss an sich genug Manpower organisieren können um so etwas zu managen.

Deine Aussage sorgt bei mir für Kopfschütteln.

Wie bitte soll bzw kann eine Airline für so einen Fall genügend Personal ‚organisieren‘ ?

Beamen die sich wie bei Raumschiff Enterprise ganz schnell von zu Hause zum Flughafen?

Wie handhaben das andere Airports ?
Wenn in Dubai Starkregen herrscht, bekommst du dann direkt einen neuen Flug (von mir aus am nächsten Tag) und ein Hotelzimmer ?

Und den Satz von einem anderen Member ala 'Drecksladen’ braucht man gar nicht weiter zu kommentieren.
Dieser beleidigt alle Mitarbeiter welche nicht hinterm warmen PC sitzen , sondern an der Basis einen guten Job machen.
 
Tischtennis Pattaya

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Dazu kommen dann ja noch die Crews bei welchen der Dienstplan komplett aus dem Ruder gelaufen ist.

Wie soll der Service solche Massen verarbeiten können?
Früher war das normal das man mal im Airport übernachten musste und man hat solche Wetter Situationen hingenommen.

Heutzutage muss alles laufen. Immer .
Zu 100% .
Man hat ja schliesslich dafür bezahlt.

Irgendwie sollten wir mal wieder auf den Boden zurück kommen und uns überlegen was eigentlich Möglich bzw Umsetzbar ist.
Für mich kann so eine hohe Anzahl von Passagieren nur mithilfe von KI gemanagte werden.

Das man nicht zigtausende Personen am gleichen Tag am Schalter abarbeiten kann, verstehe ich noch. Halte ich heutzutage im digitalen Zeitalter und in Zeiten von KI auch für nicht notwendig.
Aber da hört mein Verständnis dann auch schon auf. Denn warum existiert dann keine digitale Infrastruktur für solche Fälle? Warum werde ich systemseitig nicht automatisch umgebucht oder kann in der App mir eine neue Verbindung suchen? Wieso kann die Hotline nicht auf die Buchung zugreifen und eine Umbuchung vornehmen? All das hätte mir schon weitergeholfen und kann man auch heutzutage erwarten.
Denn offensichtlich gabs ja am nächsten Tag noch freie Plätze, sonst hätte ich mir die nicht auch selbst buchen (und abfliegen) können.
Letztendlich wird sich irgendwer ausgerechnet haben, dass es am günstigsten ist nichts zu machen, und die Leute sich selbst zu überlassen, und bei denen die Klage einreichen, einfach zu zahlen.
 

Thaihunter

Gibt sich Mühe
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28 März 2026
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Das man nicht zigtausende Personen am gleichen Tag am Schalter abarbeiten kann, verstehe ich noch. Halte ich heutzutage im digitalen Zeitalter und in Zeiten von KI auch für nicht notwendig.
Aber da hört mein Verständnis dann auch schon auf. Denn warum existiert dann keine digitale Infrastruktur für solche Fälle? Warum werde ich systemseitig nicht automatisch umgebucht oder kann in der App mir eine neue Verbindung suchen? Wieso kann die Hotline nicht auf die Buchung zugreifen und eine Umbuchung vornehmen? All das hätte mir schon weitergeholfen und kann man auch heutzutage erwarten.
Denn offensichtlich gabs ja am nächsten Tag noch freie Plätze, sonst hätte ich mir die nicht auch selbst buchen (und abfliegen) können.
Letztendlich wird sich irgendwer ausgerechnet haben, dass es am günstigsten ist nichts zu machen, und die Leute sich selbst zu überlassen, und bei denen die Klage einreichen, einfach zu zahlen.
Wartet mal ab wenn es in der Digitalen Welt zu Ausfällen kommt, dann macht die KI garnichts ! Und Server brechen auch heute noch bei Überlastung zusammen!
 

wumme

Hat nix anderes zu tun
   Autor
25 September 2015
1.079
5.957
2.365
da wo es schön ist
Halte ich heutzutage im digitalen Zeitalter und in Zeiten von KI auch für nicht notwendig.

Ich glaube da überschätzt du die derzeitigen Möglichkeiten der KI in einem solchen extrem komplexen Fall.

Wann ging das nochmal mit der KI los ?
Vor 2 Jahren ?
Die IT ist froh wenn sie normale Verspätungen händeln kann und die Passagiere automatisch umbucht .

Dies hat bei mir in der App wunderbar funktioniert. Einen kompletten lockdown eines Airports aber …. das ist eine ganz andere Hausnummer.
Das die LH da auch noch nicht komplett up to date ist räumt sie ja auch selber ein.

( Du hast dir ein Auto aus dem VW Konzern geleast. Dieser hat es bis heute nicht geschafft OTA Updates für seine Fz anzubieten, welche von 3… auf 4 oder 4 zu 5 funktionieren. Tesla kann das seit gefühlt 10 Jahren.
Auf der einen Seite gibst du dich also mit viel weniger zufrieden als möglich wäre bzw. gibst VW eine Chance zur Verbesserung, auf der anderen Seite verlangst du bei einer Ausnahmesituation bedingungsloses Funktionieren der IT. Da liegt bei mir ein Widerspruch vor. )

Ich bin kein Freund der LH und kann viele Entscheidungen auch in Hinblick zur Swiss 🇨🇭 nicht mitgehen aber hier habe ich Verständnis.
 

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