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Thailand Familie, Verückte, eine Hochzeit und das was da noch kommt

Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
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Luemmelmann

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Hier noch die letzten Tempelbilder

Außerhalb an einer Seite wo es Park Möglichkeiten gab. Denn direkt daneben ist noch ein grüner Tempel, den haben wir aber nicht näher abgeschaut.

20260810_134453.jpg

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Am Parkplatz steht dieses lange , alte Boot unter einem Dach.

20260810_134845.jpg

Dieser riesige Gong steht am grünen Tempel.
Hier stand nichts womit man den Gong schlagen könnte ... womöglich, weil man dafür eine Krahn bräuchte 😁
Man beachte die Palme zum Vergleich.

20260810_134718.jpg

Vor dem Tempel stand noch dieser Kauz, der zu Thai Musik fragwürdige Bewegungen gemacht hat .Sollte dies dann der erste, offiziell Verrückte sein? 🤔 man weiss es nicht.

20260810_133647.jpg

Im Anschluss sollte es dann erstmal wieder Heimwärts gehen .... und da konnte uns auch Tante Google Maps nicht mehr verwirren oder gar einen Strich durch die Rechnung machen . Denn es ging schnurstracks gen Sakon Nakhon.

Die einzige Rechnung , die auf diesem Weg noch zu begleichen war war die der Nudelsuppen vom Boxenstopp. 😁

20260810_151626.jpg

In Sakon Nakhon machten wir eine weiteren sehr kurzen Boxenstopp bei Familie von Papas Seite. Auf Grund gesundheitlicher Einschränkungen auf deren Seite allerdings wirklich nur ganz kurz.

Hier gab es wohl nicht mehr viel zu holen ....
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Und weil es von da nochmal ca 1,5 Std dauerte bis wir wieder Udon erreichten, bekam Madame in Udon, wie kann es auch anders sein, wieder Hunger.

Also hielten wir nochmal am diesem Pad Thai Stand, auch wenn dort wieder nicht die Nudelsuppen Frau mit den großen Melonen gearbeitet hat.

20260810_200003.jpg

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Die beiden sind ein Perfekt eingespieltes Team, schade , dass ich davon kein Videp gemacht habe.

An diesem Abend gab es also nur noch Pad Thai , das ein oder andere Bierchen und den schon vorweggenommen Blitzeinschlag.

Morgen geht es dann weiter mit dem Mönch Besuch und dem kleinen shooting der anderen Art .

Bis denne ....✌️
 

Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
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2 Februar 2015
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Danke fuer deine etwas anderen aber sehr tollen Bericht,
verfolge ihn gerne.
Danke. Es freut mich wenn auch das 'etwas andere' ankommt. 🙏
Es muss ja auch nicht immer alles gleich sein.

Ich lese gelegentlich auch gerne noch mal Pattaya Berichte , aber diese Phase habe ich für.mich persönlich aktiv halt hinter mir gelassen .Wenn ich glücklich liiert bin bleibt ein gewisser Spaß halt weitestgehend hinter verschlossen Türen.

In anderen Lebensphasen / Situationen ist das austoben auf anderer Ebene auch mit dabei ( gewesen ). So lange ich noch fit bin mache ich jeden Spass mit , kraxel ich auf jeden Berg , krieche ich durch jeden Dschungel und Vögel bis das Rohr platzt .... letzteres halt innerhalb oder außerhalb einer Beziehung, je nach Stand der Dinge. 😁

Und nein, dies ist wieder keine Rechtfertigung oder ähnlich. Bin halt einfach offen und kann über alles reden ☺️

Mission NudelsuppenFrau mit dicken Melonen steht noch aus.
Inzwischen weiss ich sie heißt Piano und ist in Nong Han , das ist Richtung SakonNakhon... da muss ich noch hin.
Für einen Freund. 😁

Falls jemand genau weiß wo diese Dame ist bin ich über Tips dankbar.
 
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Luemmelmann

ฝรั่งหัวใจไทย
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2 Februar 2015
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Die letzten beiden Tage oder weniger Drama, mehr Sanuk oder so .

Über die letzten beiden Tage gibt es diesmal nicht ganz so ausschweifend zu berichten.

Keine Sorge – das bedeutet nicht, dass gar nichts passiert ist. Wir hatten nur ausnahmsweise mal nicht alle fünf Minuten das Bedürfnis, einen Versicherungsvertreter anzurufen oder den U-Turn Rekord zu brechen 😁

Die Gewitter- und Blitzgeschichte haben wir ja inzwischen hinter uns.

Schwager hat vorsichtshalber noch ein neues Zuleitungskabel verlegt, nachdem der Blitz offenbar irgendwo mit einem Kabel eine etwas intensivere Bekanntschaft gemacht hatte.

Sagen wir es so:
Der Blitz war geladen. Das Kabel danach nicht mehr. Inzwischen haben wir aber wieder vollen Strom⚡🤣

Nach einem leckeren Isaan-Frühstück machte ich mich anschließend schon mal soweit für den Besuch beim Mönch fertig.

Um dann zu erfahren: Wir fahren erst mittags. Aha.
Timing ist hier also weiterhin eher eine Empfehlung als eine feste Größe Sowie Kommunikation , aber das kenne ich . 😁

Also wurde kurzerhand die Wartezeit mit etwas Schlauchboot-Sanuk überbrückt.

Und wie das hier so ist, wollte natürlich jeder der Anwesenden auch mal ausprobieren.

Anhang anzeigen lv_7548803782268718397_20260811121403.mp4

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Es ist wirklich immer wieder schön zu sehen, wie einfach man hier Menschen eine Freude machen kann. Ein Schlauchboot. Ein bisschen Wasser. Und schon ist die Unterhaltung für den halben Tag organisiert. 😁

Ab zum kleinen Wat im Wald
Später ging es dann tatsächlich zum kleinen Wat mitten im Wald:

Wat Pa Don Noi (วัดป่าดอนน้อย)
im Kut-Chap-District bei Udon Thani.

Der Mönch ist der Familie bekannt und dementsprechend wurde dort erst einmal ausgiebig geredet, gelacht und sich ausgetauscht.

Also eigentlich genau das, was man bei einem Mönchsbesuch erwartet.
Nur vermutlich etwas weniger Netflix und dafür mehr Karma. 😁

Am Ende gab es natürlich noch das obligatorische Bändchen ums Handgelenk.

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Madames schlechter Traum?
Keine besondere Bedeutung.
Zumindest nicht im Sinne von „Da kommt jetzt etwas ganz Schlimmes auf uns zu“.

Der Mönch erklärte, dass auf diesem Gelände früher einmal ein Dorf gestanden habe und sich dort auch alte Begräbnisstätten befunden hätten – unter anderem wohl auch von Mönchen.

Nach dem hiesigen Glauben können solche Orte natürlich auch Einfluss auf Träume und Wahrnehmungen haben.

Aus familiären Erzählungen weiß ich außerdem, dass bei früheren Feldarbeiten und Umgrabungen wohl vereinzelt kleine Relikte aus älteren Kulturen gefunden wurden.

Nichts von großem Wert.

Und die Behörden wurden darüber auch lieber nicht informiert.
Denn wenn plötzlich jemand vom Amt kommt und sagt:
„Interessant. Dann gehört das Grundstück jetzt erstmal der Archäologie.“
kann aus einem Acker ziemlich schnell eine Außenstelle des Museums werden. 😁

Aber zurück zum Mönch.
Laut seiner Aussage konnte er im Tempel selbst nicht wirklich viel machen.
Er muss vor Ort kommen.
Also heißt es heute: Einkaufen.

Und später kommt noch eine Bekannte vorbei, um beim Kochen zu helfen.
Denn wenn ein Mönch vorbeikommt, wird hier natürlich nicht einfach gesagt:
„Soll ich Ihnen ein Sandwich machen?“
Nein. Da wird ein Buffet aufgefahren.

Schließlich möchte man Karma nicht mit einem trockenen Toast aufs Spiel setzen. 😁

Und wer ist schuld?
Warum muss der Mönch überhaupt zu uns kommen?
Nun ja...
Angefangen bei den verlorenen beziehungsweise problematischen Koffern, gefolgt vom Autounfall, scheint laut Familienlogik möglicherweise etwas Negatives – oder gar etwas Böses – aus Europa mit mir mitgekommen zu sein.
Ja.
Ihr lest richtig.
Ich bin mal wieder schuld. 🤣🤣
Nicht mit uns - mit mir .


Aber daran bin ich inzwischen gewöhnt.
Bei meiner Frau gilt offenbar das bewährte internationale Schuldprinzip:

Wenn irgendjemand etwas falsch gemacht hat und nicht eindeutig festgestellt werden kann, wer es war, war ich es.

Praktisch. Spart Diskussionen. 😁

Da das letzte Ereignis – der Blitz – nun allerdings hier vor Ort passiert ist, muss der Mönch eben auch hierherkommen.
Wie gut, dass er morgen früh um 06:00 Uhr noch einen Termin frei hat.

Ich liebe es, wenn mein spirituelles Krisenmanagement so früh beginnt. 😁

Kleine Lehrstunde – wer will, darf scrollen 🤪

Aber jetzt mal im Ernst:
Theravada-Mönche in Thailand dürfen traditionell nach 12:00 Uhr mittags keine feste Nahrung mehr zu sich nehmen.

Das heißt, die letzte richtige Mahlzeit muss vor Mittag beendet sein.

Der klassische Tagesablauf sieht ungefähr so aus:

Frühstück: gegen 07:00 Uhr, häufig nach Morgengebeten und Almosengang.
Mittagessen: ungefähr gegen 11:00 Uhr.

Nachmittag und Abend: Keine feste Nahrung mehr.

Erlaubt sind je nach den jeweiligen Regeln bestimmte Flüssigkeiten, beispielsweise Wasser, klare Säfte ohne Fruchtfleisch oder medizinische Tonika.
Der Hintergrund ist zum einen ein klarer Geist.

Große Mahlzeiten am Nachmittag oder Abend machen schließlich müde und sind bei Meditation eher kontraproduktiv.

Zum anderen geht es um Disziplin, Enthaltsamkeit und Genügsamkeit – festgehalten im buddhistischen Regelwerk, dem Vinaya.

Kurz gesagt:
Während wir uns abends überlegen, ob noch eine Portion bestellt wird, überlegt sich der Mönch vermutlich, ob er überhaupt noch einen Schluck trinken darf. 😁

Respekt dafür.

Genug Glaubenskram.
Jetzt kommen wieder Bilder. 😁


Ein paar Aufnahmen vom Tempel und der kleinen Anlage.

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Dazu zwei Bilder vom Mönch, die mir persönlich besonders gut gefallen haben und deshalb in die Auswahl gekommen sind.

20260812_143647.jpg

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Die Kleine war von der ganzen Religionsveranstaltung offenbar irgendwann komplett platt.

20260812_142927.jpg

Karma-Level erreicht – Akku leer. 😁

Ein bisschen Familienprogramm
Nach dem Tempel ging es noch außerhalb weiter.
Wir mussten etwas zur Familie einer thailändischen Freundin aus Deutschland bringen.

Als wir anschließend wieder grab baan – also zu Hause – waren, gab es erstmal einen Haircut à la Isaan. Familieninterner Friseur.

Warum auch zum Friseur gehen, wenn man doch einfach jemanden in der Familie hat, der eine Schere halten kann?
Wir sind hier irgendwie schon ziemlich simpel ausgestattet.

Aber dafür: Rundum-Service. Familien Connection sozusagen ✌️😁Und was macht der Farang in dieser Situation?

Genau.
Kamera schnappen, Gunst der Stunde nutzen und Thai-Rup – รูปไทย – machen.


Und dabei sind, wie ich finde, tatsächlich drei richtig klasse Aufnahmen entstanden.

_53A4766.jpg

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Manchmal braucht es eben kein Studio, keine Softbox und keinen professionellen Stylisten.

Man braucht nur: Familie, einen der still hält und passendes Licht. 😁

Feierabend – zumindest fast
Am Abend kehrte dann wieder etwas Ruhe ein.

Ich war von der Guai Tiao, die ich unterwegs gegessen hatte, immer noch ziemlich satt.

Also gab es zum Abendessen nichts Großartiges mehr.

Nur noch eine gekühlte Hopfen-Erfrischung.

Man muss ja schließlich auch auf seinen Flüssigkeitshaushalt achten. 🍺😁

Für eine Reihe von Aufnahmen habe ich anschließend noch einen kleinen Belichtungstest gemacht.

Schließlich muss man ja wissen, wie weit man gehen kann.

Bei der Belichtung natürlich.
Alles andere wäre ich wieder bei meiner Frau schuld. 🤣

Anhang anzeigen lv_0_20260813081425.mp4

Also bis denne ... ✌️
 
Tischtennis Pattaya

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Und wer ist schuld?
Warum muss der Mönch überhaupt zu uns kommen?
Nun ja...
Angefangen bei den verlorenen beziehungsweise problematischen Koffern, gefolgt vom Autounfall, scheint laut Familienlogik möglicherweise etwas Negatives – oder gar etwas Böses – aus Europa mit mir mitgekommen zu sein.
Ja.
Ihr lest richtig.
Ich bin mal wieder schuld. 🤣🤣
Nicht mit uns - mit mir .


Aber daran bin ich inzwischen gewöhnt.
Bei meiner Frau gilt offenbar das bewährte internationale Schuldprinzip:

Wenn irgendjemand etwas falsch gemacht hat und nicht eindeutig festgestellt werden kann, wer es war, war ich es.

Regel Nr. 1: Du bist schuld!
Regel Nr. 2: Solltest du ausnahmsweise doch mal nicht schuld sein, tritt Regel Nr. 1 in Kraft.

:weg
 

Luemmelmann

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Regel Nr. 1: Du bist schuld!
Regel Nr. 2: Solltest du ausnahmsweise doch mal nicht schuld sein, tritt Regel Nr. 1 in Kraft.

:weg

Genauso ist es. Allerdings unterscheidet sich hierbei Thailand nicht von Deutschland.

Vielleicht bekomme ich das Böse ja morgen ausgetrieben , hauptsache nicht mit Peitsche oder so ...... 😁
 

NOMAAM

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Vielleicht bekomme ich böse ja morgen ausgetrieben , hauptsache nicht mit Peitsche oder so ...... 😁

Wer weiß ... :devilish:

Aber jetzt bin ich doch neugierig: Du hast ja geschrieben, dass deine Familie für den Mönchbesuch ein durchaus aufwändiges Bankett vorbereitet. Da der Mönch aber ab dem Nachmittag nichts mehr essen darf, wird sein Besuch bereits am späten Vormittag stattfinden - korrekt?

Ich finde auch deine Fotos von dem Mönch sehr interessant: Seinen Tattoos nach zu urteilen war da klösterliche Leben vermutlich nicht sein ursprünglicher "Karriereweg", d.h. er hat wohl irgendwann sein Leben komplett umgekrempelt und sich für den spirituellen Pfad entschieden.
 

Luemmelmann

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Wer weiß ... :devilish:

Aber jetzt bin ich doch neugierig: Du hast ja geschrieben, dass deine Familie für den Mönchbesuch ein durchaus aufwändiges Bankett vorbereitet. Da der Mönch aber ab dem Nachmittag nichts mehr essen darf, wird sein Besuch bereits am späten Vormittag stattfinden - korrekt?

Ich finde auch deine Fotos von dem Mönch sehr interessant: Seinen Tattoos nach zu urteilen war da klösterliche Leben vermutlich nicht sein ursprünglicher "Karriereweg", d.h. er hat wohl irgendwann sein Leben komplett umgekrempelt und sich für den spirituellen Pfad entschieden.

Ersteres hast Du richtig erkannt .
Er wird früh morgens hier aufschlagen, d.h. das wird nix mit ausschlafen.

Stieftochter freut sich schon besonders deswegen, vor allem allem.weil sie heute hätte ausschlafen können, sie aber von Papa bzw ihrem Opa geweckt wurde wegen Frühstück 🙈🤣

Soweit ich das verstanden habe , werden zumindest 3 verschiedene Gerichte serviert zuzüglich Reis , dessen Anzahl sich bei unserer Familie allerdings erhöhen könnte.
Ich vermute auch , dass ggf weitere Freunde und Verwandte kommen wenn sich schonmal ein Mönch auf den Weg zu uns macht.

Alle Anwesenden dürfen auch essen, selbstverständlich erst wenn der Mönch fertig ist .

Ich werde das ganze so weit wie möglich Filmtechnisch festhalten, da es so für mich auch das erste mal ist.

Ich weiss , dass Schwager bei diesem Mönch viel Zeit verbracht hat , sogar ein ganzes Jahr .

In Thailand und besonders im Isaan ist es eine tief verwurzelte Tradition, dass junge Männer und Söhne für eine begrenzte Zeit als Mönche auf Zeit (Phra Buat) in ein Kloster gehen.Es gibt keine feste, streng vorgeschriebene Mindestdauer . Die Zeitspanne ist flexibel und reicht von einigen Tagen, 15 Tagen, zwei Wochen bis hin zu drei Monaten (traditionell während der buddhistischen Fastenzeit Khao Phansa).
Viele junge Männer tun dies nach dem Schul- oder Universitätsabschluss und vor dem Beginn des Berufslebens oder vor einer Heirat.Der Zweck: Der Sohn soll Dankbarkeit und Verdienste (Bun) für seine Eltern erwerben (da man glaubt, dass die Mutter einen Teil des spirituellen Verdienstes erhält). Zudem dient es der inneren Einkehr und Disziplin.

Der Mönch selber kommt aus Laos , Luang Prabang. Er hat Laos , laut Aussage von Schwager, wegen Krieg verlassen .
Mag sein, dass seine Tattoos aus dieser Zeit stammen.
Mönch wurde er mit 20 Jahren .

Schwager war sogar mal längere Zeit in Laos , auch bei ihm zu Besuch in seinem Haus als er noch dort war.
Damals gab es dort noch nicht einmal Strom.

Wenn das mit Tattoos so nteressant ist kann bei Gelegenheit mal nachfragen . Die Mönche hier sind eigentlich sehr offen un lockerer als man denkt.
 
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Suzie Wong

Fungo di Bosco
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:bigsmile ich schon wieder :smile:

weil mir gerade was eingefallen ist:

Im Anschluss sollte es dann erstmal wieder Heimwärts gehen .... und da konnte uns auch Tante Google Maps nicht mehr verwirren oder gar einen Strich durch die Rechnung machen . Denn es ging schnurstracks gen Sakon Nakhon.

. . . mein Kind meinte kürzlich: Du Mama ich glaube Google Maps hat bei mir am Navi einen Abenteuermodus installiert.
Ich: wie kommst du denn da drauf?
und mein Kind antwortet lachend: weil ich jeden Tag nach der Arbeit irgendwie einen anderen Weg nach Hause angezeigt bekomme und gestern sogar durch ein Maisfeld gelotst wurde :oops::o-o:

Zur Verteidigung meines Kindes sei gesagt: durch größere Bauarbeiten der Bahn, teilweise Sperrungen der Autobahn wegen Sanierungsmaßnahmen und Bauarbeiten der örtlichen Städte und Gemeinden kommt es gerade in unserem Landkreis zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr. Und so versucht jeder Ortskundige über Schleichwege einen größeren Umweg zu vermeiden.

:smile:
 

Luemmelmann

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:bigsmile ich schon wieder :smile:

weil mir gerade was eingefallen ist:



. . . mein Kind meinte kürzlich: Du Mama ich glaube Google Maps hat bei mir am Navi einen Abenteuermodus installiert.
Ich: wie kommst du denn da drauf?
und mein Kind antwortet lachend: weil ich jeden Tag nach der Arbeit irgendwie einen anderen Weg nach Hause angezeigt bekomme und gestern sogar durch ein Maisfeld gelotst wurde :oops::o-o:

Zur Verteidigung meines Kindes sei gesagt: durch größere Bauarbeiten der Bahn, teilweise Sperrungen der Autobahn wegen Sanierungsmaßnahmen und Bauarbeiten der örtlichen Städte und Gemeinden kommt es gerade in unserem Landkreis zu erheblichen Behinderungen im Straßenverkehr. Und so versucht jeder Ortskundige über Schleichwege einen größeren Umweg zu vermeiden.

:smile:
Mir ist das in Deutschland auch mal passiert , dass ich vergessen hatte von Fußweg wieder auf Straße umzustellen und mich gewundert habe wo der elektrische Routenführer denn hin möchte 🤣🙈
 

Luemmelmann

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2 Februar 2015
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Vorbereitung läuft.... oder so

Momentan bin ich selber immer mehr gespannt was das morgen wird.

Wir haben heute füe ca 8000 thb eingekauft inkl weiteres Küchen- und Buffet Zubehör.

20260813_170233.jpg

und Fleisch mindestens so viel wir auf unseren Familienfeiern.

Es wurden schon Tisch und Stühle für den Mönch gebracht und es wird immer mehr hier angekarrt.

20260813_193514.jpg

20260813_193501.jpg

Und es kommt immer mehr , auch Spenden für den Mönch werden vorbereitet und gleich wir vorgekocht.

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Bei der ganzen Aufregung mache ich mir lieber erstmal ein Bier auf 😁

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Soweit ich erfahren habe bin ich als erster morgen früh dran , aber mit Madame ... was auch immer das heißen mag.

Ist morgen genug im EuroJackpot .... ? 🤔😁
Oder sollte ich mal außerhalb nach NudelSuppe und Melonen schauen ?
Oder sollte ich den DrohnenPiloten Test auf danach verschieben ?
Man weiss es nicht ......

Wir werden es in naher Zukunft erfahren oder so....
Vielleicht bin ich ab morgen ein geläuterter Mensch .

Also erstmal bis denne 😱✌️
 
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Luemmelmann

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Kurzes Update oder so

Mittlerweile darf ich ja beide Drohnen offiziell in Thailand fliegen , alles registriert, Test bestanden und Piloten ID erhalten.

Heute habe ich fest gestellt, dass unsere HeimBasis im Rand des 9km Radius vom Flughafen ist ....🙈

Wenn das Wetter mitspielt werde ich morgen dennoch versuchen hier einen Flug anzumelden. Sollte dies nicht klappen muss ich halt ungefähr 3 Straßen weiter fahren....

Dafür habe ich in dem Gewusel heute ein bisschen mit meinem anderen Equipment gespielt.

magical moment oder verkehrte Welt ?
20260813_174859.jpg

Bei dem folgenden Foto ist mir ein Fehler unterlaufen, der aus dem Bild am Ende für mich was besonderes gemacht hat.

It's a kind of magic
_53A4778.jpg

Ein bisschen Pampa Romantik oder die Isaan Antwort auf Das Boot 😁

20260813_181541.jpg

Und shooting time test

_53A4796.jpg

20260813_181501_149.jpg

Bis denne ..... kacke ... 5 Uhr aufstehen morgen..... 😱🙈
 

Goldifan

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    Neuling
11 August 2026
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Es war einmal... in gar nicht allzu ferner Zukunft...

PROLOG...oder so ähnlich.

Endlich ist es wieder so weit! Wir machen uns auf den Weg dorthin, wo wir uns mittlerweile fast heimischer fühlen als beim örtlichen Politik Wahnsinn– zurück nach Thailand.
Jetzt heißt es keine ganze Woche mehr warten ✌️

Und natürlich fangen wir wieder dort an, wo laut einigen Experten der Hund begraben liegt: im ach so trostlosen Isaan, in der Pampa , die ja total laaaangweilig ist . 😁
Wobei... wenn der Hund da wirklich schon so lange begraben liegt, müsste er inzwischen doch längst als Geist unterwegs sein. Oh mein Buddha... jetzt fällt's mir ein! Dann brauchen wir ja auch noch ein Geisterhaus für den Geisterhund. Man will schließlich keinen Ärger mit der übernatürlichen Nachbarschaft riskieren, sicher ist sicher.


Warum "Verrückte"?​

Mal ehrlich...

Sind wir nicht alle ein bisschen Bluna?
Unser thailändischer Freundeskreis erfüllt dieses Klischee jedenfalls mit bemerkenswerter Konsequenz an manchen Stellen . Wobei... wenn ich ehrlich bin, könnte sich der Titel genauso gut auf mich beziehen. Spätestens wenn ihr weiter unten seht, was ich alles als Handgepäck mit in den Flieger schleppen möchte. 🙈 Die Mädels lassen ja für den Fall der Fälle Reserven falls doch was umgepackt werden muss 😁

Oder vielleicht sind mit den Verrückten auch einfach die Menschen gemeint, die wir unterwegs noch kennenlernen, die mir noch gar nicht begegnnet sind 🤔🥳

Man weiß es nicht... aber wird es eventuell erfahren
Aber ich habe so eine Ahnung, dass dieser Urlaub wieder genügend Beweismaterial liefern wird.


Die Anreise – diesmal mit möglichst wenig Weltpolitik​

Dieses Jahr fliegen wir ausnahmsweise nicht über eines der bekannten ,angerenzenden Länder von Turbanhausen.

Der aktuelle weltpolitische Irrsinn hat uns zu der mutigen Entscheidung bewegt, lieber einen Flug zu buchen, bei dem die Wahrscheinlichkeit höher ist, auch wirklich dort anzukommen, wo wir hinwollen – und nicht irgendwo zwischen Sanddünen und Nachrichtenkamera zu stranden.

Also geht es diesmal:
Düsseldorf → Zürich → Bangkok mit Swiss Air.

Zurück dann über:
Bangkok → München → Düsseldorf.

Den Flughafentransfer übernimmt wieder unser altbewährtes Unternehmen. Einen Rabatt erwarte ich dieses Jahr allerdings eher nicht. Bei den aktuellen Ölpreisen kostet wahrscheinlich schon das Starten des Motors mehr als früher die komplette Fahrt.
In Bangkok steigen wir direkt in den Flieger nach Udon Thani um soweit der Gott der Immigration mitspielt, denn wir landen dieses Mal erst um 09:50 und um 12:15 soll es schon weiter gehen.

Wenn alles klappt...
...und wir nicht olympiareife Sprints zwischen zwei Gates hinlegen müssen. Also bleibt uns der Foodcourt ganz unten diesmal verwehrt.


Warum ausgerechnet dieser Monat?​

Ganz einfach. Wir sind Ausnahmsweise an die Ferienzeit gebunden.

Eigentlich sollte dieses Jahr auch der Sohnemann mitkommen. Der Plan stand schon eine ganze Weile. Doch wie das heute so ist, wurde kurzfristig gecancelt. War da nicht irgendwas mit Cancel Culture? Egal... neuer Versuch, neues Glück. Für nächstes Jahr ist er jedenfalls wieder fest eingeplant. Glauben werde ich das allerdings erst, wenn ich ihn am Gate sitzen sehe – idealerweise mit Reisepass und ohne Ausrede. Die Prognosen stehen aber erstaunlich gut.
Ok, ich kenne die Gründe und kann dies verstehen.

Dafür ist dieses Mal die Stieftochter mit von der Partie. Zum Glück gehört sie zur Fraktion "Lass uns losziehen!" und nicht zur Spezies "Ich reserviere schon mal die Hängematte für die nächsten zwölf Stunden."

Mia dagegen verfolgt gewöhnlich eine ganz eigene Urlaubsphilosophie. Kaum angekommen, verschmilzt sie förmlich mit der ShoppingMall und den Markthallen, trifft Freundinnen und schafft es anschließend mit voller Überzeugung zu behaupten, sie habe in Thailand irgendwie gar nichts gesehen. Naja... wer den ganzen Tag nur zwischen Hängematte, Getränken und Terasse pendelt, entdeckt eben höchstens, dass der Cocktail schon wieder leer ist. Aber jeder Urlaub hat seine Prioritäten – und ihre liegen offensichtlich in Bewegungs reduzierter Lage.

Das bedeutet es werden sich wie immer Kompromisse finden lassen.

Und über Flugpreise in den Sommerferien spricht man besser nicht.
Sagen wir einfach so:
Für das Geld hätte ich den Urlaub locker zwei Monate verlängern können.

Das hätte allerdings vorausgesetzt, dass mein Arbeitgeber anschließend ebenfalls einen längeren Urlaub von mir gehabt hätte.
Unbefristet. 😁


Eine kleine Enttäuschung...für den Ein oder Anderen​

Wer jetzt auf spektakuläre Bilder und Berichte von Vögeln mit kleinem "v" hofft...
...ist hier leider falsch.

Sollte sich wider Erwarten doch einmal ein etwas anzügliches Foto einschleichen...
...dann selbstverständlich ausschließlich... für einen Freund. 😂

Falls meine Frau irgendwann danach fragt.


Der Plan... oder eben der Nicht-Plan...oder so​

Thailand und Planung schließen sich bekanntlich fast gegenseitig aus.
Der eigentliche Plan lautet deshalb wie immer: Keinen Plan haben.

Ganz stimmt das diesmal allerdings nicht. Denn einen kleinen Teilplan gibt es tatsächlich.
Am zweiten Wochenende steht eine Hochzeit an.

Nein... Nicht unsere eigene! 😁
Dafür müsste ich erst noch ein paar Kröten zusammensammeln... und wahrscheinlich anschließend noch ein paar mehr.
Wir sind nämlich zu einer Hochzeit in Nakhon Ratchasima eingeladen.
Meine Begeisterung hält sich aktuell ungefähr auf dem Niveau einer Steuererklärung. Auf der anderen Seite ist dies mal was Neues.

Eine Bekannte Thai aus Deutschland heiratet dort ihren deutschen Partner. Netter Kerl. Hat für die Liebe sogar schon den Dispokredit kennengelernt. Da dachte sie sich vermutlich: "Bevor der noch merkt, worauf er sich eingelassen hat, machen wir das Ganze schnell offiziell." Und wo geht das stilvoller als in Thailand?
Aber wie heißt es so schön: No my plomplem. Geht mich ja eigentlich nichts an.

Interessieren tut mich die Hochzeit trotzdem. Nicht wegen des Brautstraußes oder der romantischen Musik – sondern weil ich so eine Hochzeit in Thailand noch nicht live erlebt habe. Und wenn wir schon mal in der Gegend sind, wird die Gelegenheit natürlich schamlos ausgenutzt: Direkt danach geht's weiter in den Khao-Yai-Nationalpark. Man muss Gelegenheiten schließlich nehmen, wie sie kommen. Wer weiß, wann man das nächste Mal Hochzeitsgast und Safari-Tourist in Personalunion sein kann.

Aaalso noch zwei oder drei Nächte im Khao Yai Nationalpark dranzuhängen ist dann doch ein Plan, zumindest von mir wobei wir wieder bei Kompomissen sind 😁
Dort möchte ich unbedingt eine Lodge mitten im Park buchen.

Vorausgesetzt natürlich, das Buchungssystem funktioniert heute besser als beim letzten Versuch. Alternativ muss wieder Cousine einspringen und retten, was zu retten ist.
Ich freue mich jedenfalls riesig darauf.
Meine Stieftochter ebenfalls.

Wenn ich schon ein halbes Kamerafachgeschäft auf dem Rücken durch Thailand schleppe, soll das Ganze wenigstens spektakuläre Bilder und Videos hervorbringen. 🙈😁

Eigentlich war der Plan ganz einfach: In Udon einen Mietwagen schnappen und gemütlich losfahren.
Dann kam Plan B: „Braucht ihr nicht. Cousine fährt euch. Sie hat jetzt schließlich einen Siebensitzer.“
Klang vernünftig. Ungefähr fünf Minuten später war Plan B dann auch schon wieder Geschichte. Willkommen in Thailand, wo Reisepläne ungefähr die Halbwertszeit einer Tüte Eiswürfel in der Mittagssonne haben.

Aber ich mache mir da wenig Sorgen. Irgendwie kommen wir schon ans Ziel. In Thailand findet sich für alles eine Lösung. Manchmal spontan, manchmal kreativ und gelegentlich sogar eine, bei der hinterher alle noch sitzen können.
Begleiten werden uns nun übrigens nicht Barbie und Ken...
...sondern die Freundin meiner besseren Hälfte und ihr Mann – der tatsächlich Ken heißt.

Zwischen Hochzeit und Nationalpark möchte Ken unbedingt ein Weingut besuchen.
Warum? Weil sich dort Thailands größte Weinregion befindet. Nun lebt Ken zwar das ganze Jahr in Thailand... ...hat aber anscheinend trotzdem nie Zeit, dort hinzufahren.
Ich hingegen möchte lieber Nebel, Elefanten, Gibbons und Landschaft fotografieren. Ken versteht das (noch) nicht so ganz. Ich verstehe wiederum nicht, warum jemand lieber Weinflaschen fotografiert als wilde Elefanten. 😂
Der arme alte Mann. 🙈


Merkwürdiger wollen gefühlt sowieso alle mit in den Nationalpark. Zumindest wie ich gehört habe der Bräutigam scheint Geschmack daran gefunden zu haben. Ob das jetzt an der Natur liegt oder einfach daran, dass er dem Hochzeitsstress entkommen möchte, bleibt mal dahingestellt.
Den Nature Trail möchte bisher allerdings nur meine Stieftochter wirklich mitlaufen. Der Rest verfolgt eher die klassische Nationalpark-Strategie: Hütte anschauen, vier Aussichtspunkte mit dem Auto anfahren, einmal kurz in die Kamera grinsen und anschließend behaupten, man hätte die Wildnis bezwungen.
Ich vermute, manche denken tatsächlich, die Tiere bekommen vorher eine Nachricht: „Achtung, um 14:30 Uhr kommen deutsche Touristen. Bitte einmal Elefant, Affe und ein fotogener Vogel am Aussichtspunkt bereitstellen.“

Nööö. Wenn ich schon in einen Nationalpark fahre, dann gehört ein bisschen Abenteuer dazu. Ein paar Kilometer laufen, schwitzen, vielleicht auch mal irgendwo stehen und überlegen, ob das Geräusch gerade ein Vogel oder etwas mit größeren Zähnen war.
Sonst kann ich mir die Bäume, das Grünzeug und das ganze Getier auch bequem bei Google anschauen – ganz ohne Mückenstiche und mit InternetZugang.

Vielleicht gönne ich mir zusätzlich noch eine kleine Nachtsafari mit dem Auto. Was nachts in Pattaya unterwegs ist, habe ich mittlerweile ausreichend studiert. Da wird es langsam Zeit, auch mal andere nachtaktive Lebewesen kennenzulernen – vorzugsweise solche, die nicht versuchen, mir eine überteuerte Taxifahrt anzudrehen zu "Tischtennis-Utensilien Schows" oder so.


Aber genug abgeschweift... oder nicht ?
Wobei... Eigentlich gehört das Abschweifen ja inzwischen zum Reisebericht dazu.


Hotelbuchung – oder: Das Buchungsportal würfelt heute​

Die ersten beiden Nächte verbringen wir wieder im Banbua Grand in Udon.
Meine Stieftochter war schließlich seit sieben oder acht Jahren nicht mehr in Thailand und möchte zunächst wieder etwas Stadtluft schnuppern.
Außerdem brauche ich noch eine neue thailändische SIM-Karte mit Thailändischer TelNr, die Drohnenregistrierung wurde ja mal wieder geändert.
Warum sollte auch einmal etwas einfach bleiben?

Die Hotelbuchung war dieses Mal allerdings eine Geschichte für sich.
Mit Agoda bin ich inzwischen ungefähr so eng befreundet wie mit einer Mücke nachts um drei.
Also schaute ich bei Booking. Ergebnis: Beide Hotels angeblich ausgebucht, Banbua Grand und Centara
Also suche ich spaßeshalber einfach allgemein nach Hotels in Udon.
Und plötzlich... haben exakt dieselben Hotels auf wundersame Weise doch wieder Zimmer frei. Für schlanke 226 beziehungsweise 246 Euro. 🙈😂 Wollten sich wohl den Flugpreisen anschließen.
Da musste ich kurz überlegen, ob wenigstens ein Elefant das Gepäck aufs Zimmer trägt oder so.
Sollte nicht sein.

Also schrieb ich das Banbua kurzerhand direkt an.
Antwort: Superior-Zimmer? Weg. Aaaber Deluxe-Zimmer mit Kingsize-Bett Problemlos verfügbar. Für 1.500 Baht.
Die Mitarbeiterin schickte mir sogar kleine Herzchen zurück, weil ich sie auf Thai angeschrieben hatte. 😮 Sprache verbindet eben. 😁
Am Ende war es zwar etwas teurer als früher... ...aber dafür bekomme ich wenigstens genau das Zimmer, das ich auch gebucht habe.
Man lernt ja dazu.

Und ich ahne es jetzt schon: Völlig egal, ob wir nach 20+ Stunden Anreise aussehen wie frisch aus dem Flugzeug gefallen oder nur noch die körperliche Hülle von uns übrig ist – am ersten Abend landen wir garantiert wieder irgendwo mit Family & Friends an einem Buffet. Tradition ist schließlich Tradition. 😂 Wer meine ltzten Berichte gelesen hat kennt das ja schon.
Jetlag wird in Thailand nicht behandelt. Der wird einfach weggegessen oder getrunken. Wobei... Jetlag kenne ich eigentlich gar nicht. Mein Problem ist eher klassischer Schlafmangel. Aber mal ehrlich: Wer braucht schon acht Stunden Schlaf, wenn es Buffet, Bier und ungefähr 20 Leute gibt, die sich freuen, dass der Farang endlich wieder aufgetaucht ist ... und alles bezahlt ? 😂

Beim letzten Mal habe ich diesen wilden Haufen mit zeitweise 18 Personen für umgerechnet 150 Euro satt – und noch viel wichtiger – Getränke technisch friedlich und müde bekommen. Ein echtes thailändisches Preis-Leistungs-Wunder. 👍
Versucht das mal in Deutschland. Da bekommt man für das Geld vielleicht drei Schnitzel, zwei kleine Cola und einen Blick vom Kellner, der fragt, ob man eigentlich noch alle Tassen im Schrank hat. Wobei... Cola trinke ich ja sowieso nicht.

Meine einzige Hoffnung für dieses Mal: Bitte wieder ein Laden mit Bedienung am Tisch! 🙏
Ich habe nämlich wenig Lust, erneut zum offiziellen Bierlogistik-Beauftragten ernannt zu werden. Meine Aufgabenbeschreibung war ungefähr: Bier holen. Bier verteilen. Leere Flaschen einsammeln. Wieder von vorne.... das war letztes mal Suboptimal.
Am Ende hatte ich mehr Schritte auf der Uhr als bei einer Wanderung im Nationalpark. Nur dass mein Fitnessprogramm diesmal aus Bierflaschen-Management bestand.


Jetzt bin ich schon wieder abgeschweift.
Ich bin wirklich unmöglich.
Und das alles komplett nüchtern.


Familienfeier muss sein​

Natürlich wird auch wieder gefeiert.
Meine Stieftochter ist im Mai 18 geworden.
Das muss selbstverständlich noch einmal mit der thailändischen Familie nachgeholt werden.

Sie war zunächst ziemlich begeistert... ...bis ich ihr erzählt habe, dass man in Thailand offiziell erst mit 21 Alkohol trinken darf. 😂 🥳
Die Euphorie hielt ungefähr so lange wie ein Eiswürfel in der Mittagssonne.

Aber wir sind schließlich in unserer kleinen Pampa. Dort kräht bekanntlich kein Hahn danach. Und falls doch jemand nachfragt... ...der Dorfpolizist dürfte sich mit einer Flasche Lao Khao relativ schnell wieder an andere Dinge erinnern.
Außerdem hatte unsere Cousine – gleichzeitig Bauleiterin, Materialbeschafferin, Projektmanagerin, Qualitätskontrolle und gelegentliche Krisenmanagerin – letzte Woche Geburtstag.
Also wird einfach alles in einen Topf geworfen und gemeinsam gefeiert.



Baustelle? Überraschung garantiert ?​

Wer meinen allgemeinen Thread verfolgt, weiß bereits, dass rund um unser kleines Reich wieder fleißig gebaut, erweitert, verschönert und wahrscheinlich zwischendurch spontan noch eine Idee mehr umgesetzt wurde.
Ich lasse mich einfach überraschen. Nach den letzten Videotelefonaten würde es mich jedenfalls nicht wundern, wenn plötzlich noch ein zweites Stockwerk oder ein Swimmingpool aufgetaucht ist oder mein Foto Watchtower... man weiss bei Schwager nie was passiert, wenn man aus der Ferne einen Scherz macht.

Nicht, dass wir draussen auf der Terasse sitzen und bei jedem Windstoß gemeinsam „Da fliegt mir doch das Blech weg“ anstimmen müssen. Wäre zwar authentisch, muss aber nicht jedes Jahr AnkunftsChaos haben. Vemutlich müssen wir am 2ten Tag wieder Geschirr , Besteck und andere Haushaltswaren nachrüsten ,weil diese wieder unbekannt verblieben sind 555. Meine alte Bialetti ist zwar wieder aufgetaucht, aber diese kann laut aktuellem Zustand nur noch als Deko herhalten. Hab hier ja noch Ersatz zum mitnehmen.
Und wenn die Hütte dann auch noch im neuen Farbanstrich glänzt, wäre das fast schon verdächtig gut organisiert. Irgendwas muss dann eigentlich noch schiefgehen... ist schließlich Thailand

Ich bin wie immer voller Optimismus – oder sagen wir: leicht naiv hoffnungsvoll – dass wir es zum Ende der Reise tatsächlich noch schaffen, irgendwo am Meer die Füße und ggf die Osmo Action6 ins Wasser zu halten. Schließlich gehört ein bisschen Sand zwischen den Zehen genauso zu Thailand wie Reis, Leo und die Frage: „Was essen wir denn jetzt mal“

Und wenn alles nach Plan läuft (was bei uns ja bekanntlich ein dehnbarer Begriff ist), endet das Ganze wie immer standesgemäß in Bangkok – mit Chaos, Großstadtlärm, letzten Einkäufen und wahrscheinlich der Erkenntnis: „Eigentlich hätten wir noch ein paar Tage dranhängen können.“ Wer weiss, vielleicht muss ich dort auch wieder die Hüfte zur Belustigung anderer schwingen.


Live-Berichterstattung?​

Ganz so live wie früher wird es vermutlich nicht. 🤷‍♂️
Ich bemühe mich aber, euch möglichst zeitnah mit Fotos, Videos und den üblichen Geschichten zu versorgen.
Schließlich möchte ich dieses Jahr jede Menge Material für mein kleines Videoprojekt sammeln.

Und weil Smartphones mittlerweile sogar LOG-Aufnahmen direkt verarbeiten können, wird es vielleicht neben Fotos auch den einen oder anderen kleinen Videoschnipsel geben.
Sofern ich nicht vorher von Affen, Geisterhunden oder einer besonders aggressiven RiesenGenMücke entführt werde oder so


Also...

Alles andere bleibt wieder offen. Lasst das Chaos beginnen.
Möge der Wettergott dieses Jahr einigermaßen gute Laune haben...
...und mögen die Airlines mein Handgepäck genauso entspannt sehen wie ich.


Nachtrag für die Technik-Nerds​

Die wahrscheinlich wichtigste Frage lautet ohnehin:
"Was schleppt der Bekloppte dieses Jahr wieder alles mit?"
Der aktuelle Wahnsinnsplan:

  • 📸 Canon R6 mit 150–600 mm und 35 mm f/1.8
  • 📷 Reisezoom 24–240 mm (das führt noch interne Bewerbungsgespräche)
  • 🚁 DJI Mini 4 Pro , Avata360, Osmo Action 6 (Regenzeit verpflichtet)
  • 📹 Insta360 Luna Ultra ... 🤔 Die Insta360 X4... vielleicht... vielleicht auch nicht.
  • 🔋 Akkus. Viele Akkus. Powerbanks, Filter , Ladegeräte. ... und ungefähr unzählige Dinge, die ich "ganz bestimmt" brauchen werde und am Ende kein einziges Mal benutze.
ungefähr so oder so ähnlich
Anhang anzeigen 2237507
Immerhin habe ich beschlossen, mich bei den Stativen einzuschränken.Es kommt dieses Jahr tatsächlich nur eins mit.
Man wird schließlich älter... vernünftiger allerdings eher nicht. 😁


Also, man sieht sich oder liest sich oder so,
Bis denne
Bis auf die Drohnen haben wir beide das gleiche Equipment. Sogar die Powerbanks sind identisch. ;-) Das darf aber nicht in den Koffer, sondern nur in´s Handgepäck,oder? Bin private Flugreisen bisher nicht gewohnt, daher die Frage.
 

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Bis auf die Drohnen haben wir beide das gleiche Equipment. Sogar die Powerbanks sind identisch. ;-) Das darf aber nicht in den Koffer, sondern nur in´s Handgepäck,oder? Bin private Flugreisen bisher nicht gewohnt, daher die Frage.

Powerbanks, Kameraakkus und Geräte mit festverbautem Akku müssen ins Handgepäck. (Gilt genau genommen nur für Lithium-Akkus, aber andere Typen dürften bei modernen Kameras eh nicht mehr verbaut sein.)

Kameras mit entnommenem Akku und Objektive dürftest du zwar im Aufgabegepäck transportieren, aber ich würde dir dringend davon abraten, da an Flughäfen mit den Koffern nicht gerade zimperlich umgegangen wird.
 

Luemmelmann

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Powerbanks, Kameraakkus und Geräte mit festverbautem Akku müssen ins Handgepäck. (Gilt genau genommen nur für Lithium-Akkus, aber andere Typen dürften bei modernen Kameras eh nicht mehr verbaut sein.)

Kameras mit entnommenem Akku und Objektive dürftest du zwar im Aufgabegepäck transportieren, aber ich würde dir dringend davon abraten, da an Flughäfen mit den Koffern nicht gerade zimperlich umgegangen wird.
Genau so ist es .Alles was man aufladen kann quasi in den großen Technik Kulturbeutel.

Ich habe nicht teures Zubehör im Aufgabegepäck, also Dinge die auch finanziell ersetzbar wären wie ggf Filtersets , spezielle Halterungen oder sowas .

Letztes Jahr hatte ich auch den Extender und das 35 mm im Koffer.

Wenn man teures Equipment aufgeben möchte bedarf dieses (einen) Spezialkoffer mit entsprechender zusätzlicher Versicherung ..... aber ich bin letztendlich eine Privatperson und keine Produktionsfirma 😁

Jaja die lieben Drohnen .... wollte eigentlich heute morgen bei Ankunft der Mönche fliegen aaaaber , die UAS App hat gesagt mein Profil sei noch nicht vollständig 😱

Also ... wenn man den Test bestanden hat muss man das Zertifikat runterladen um es auf der gleichen Webseite an anderer Stelle wieder hochzuladen... 🙈 Thailogik.

Jetzt warte ich nur noch auf die Bestätigung,aber anscheinend macht die Behörde heute internen Feiertag ... man man man . Da geht mir dieses Jahr echt auf den Sack ...Aber wer fliegen will muss wohl leiden, dabei dachte ich nach dem morgendlichen Aufwand hier kommt mein Kama zurück.
Ist wohl doch mehr beschädigt als ich dachte und dabei war ich noch nichtmal bei der NudelSuppen Frau 🤷‍♂️😁

Die (zu) früh morgendlichen Ereignisse kommen nachher .Bin nach einer mittaglichen Hopfen Kaltschale mit anschließender Siesta gerade erst wieder aufgestanden 😱🤪

Jetzt suche ich erstmal nach meinem Karma und gieß mir noch einen ein um wach zu werden , für Kaffee ist heute zu warm 🤣

Bis denne ...
 

Luemmelmann

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Ein Mönch kommt selten allein

Der Wecker klingelte um 05:00 Uhr und ich hatte ungefähr das Gefühl, als wäre ich gerade erst eingeschlafen. Was für eine lose Idee … äh, weise Idee natürlich. Aber was macht man nicht alles für sein Karma? Hauptsache, es wird am Ende kein Exorzismus daraus, weil ich zu viel Böses aus Europa mitgebracht habe. 😇

Nach einer lauwarmen Dusche – temperaturtechnisch hier ungefähr das höchste der Gefühle, aber immerhin warm genug, damit die Seife nicht gleich wieder auf dem Körper festklebt – setzte ich mich ans Smartphone und stellte erst einmal einen Flugantrag für die Drohne. Wegen der Randzone des Flughafens und so.

Die Idee war nämlich, die Ankunft des Mönchs filmisch festzuhalten.

Betonung auf „war“.

Laut UAS-App war mein Profil nämlich noch nicht vollständig.
Häääääh?!
Alles registriert, Prüfung bestanden … was sollte denn bitte noch fehlen?
Tja. Thai Logik lässt grüßen 🇹🇭
Ich musste zunächst das Zertifikat über die bestandene Prüfung herunterladen, um es anschließend an einer anderen Stelle auf derselben Webseite wieder hochzuladen.
Logisch.
Warum einfach, wenn man einen kleinen digitalen Hindernisparcours daraus machen kann? 😂

„Kann ja nicht so lange dauern“, dachte ich. 🤔

Und da bis jetzt keine E-Mail eingegangen ist, muss ich wohl davon ausgehen, dass die Behörde freitags bei Sonnenschein etwas früher Feierabend macht. Sehr viel früher.
Schließlich hatte ich das Zertifikat bereits vor 06:00 Uhr hochgeladen.
Seitdem herrscht dort offenbar behördliche Meditation.

Während ich mich also mit meinem digitalen Karma beschäftigte, werkelte draußen eine Freundin der Familie bereits seit 04:00 Uhr morgens an den Essensvorbereitungen.

Mein Schwager hatte derweil fast die ganze Nacht mit einem Kumpel Hähnchen und Schweinefleisch im Steinfass gegart.
Und ich?

Ich war heute tatsächlich vor dem blöden Hahn wach.
Wenigstens einen konnte ich heute Morgen schon mal austricksen. 🤣

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Nach und nach trudelten immer mehr Familienangehörige ein. Wenn man sein Zuhause schon kurzerhand in einen Tempel verwandelt, muss schließlich auch eine gewisse Gemeinde anwesend sein.

Ich war ursprünglich davon ausgegangen, dass das Ganze eine kleine Aktion wird.

Ein bisschen Gebet, ein bisschen Segen, vielleicht wird noch kurz der Teufel ausgetrieben und anschließend ist mein Karma wieder auf Werkseinstellung. 🤷‍♂️😁

Nach der bisherigen Drohnenaktion musste ich allerdings feststellen:
Mein Karma befindet sich offenbar noch im Versand.

Zwischen 06:00 und 07:00 Uhr kamen dann die Mönche.
Und nein – es blieb natürlich nicht bei einem.
Es kamen gleich drei.

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Inzwischen fragte ich mich ernsthaft, ob es wirklich so schlimm um mich steht. 😳

Die Ankunft musste ich natürlich – soweit es die Situation zuließ – fotografisch und videotechnisch dokumentieren. Schließlich kann man ja nie wissen, wann man mal wieder drei Mönche gleichzeitig auf der eigenen Terrasse hat.

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An dieser Stelle muss ich übrigens sagen: Die Mönche hier sind wirklich unglaublich offen und zugänglich. Kein Problem mit Fotos oder Videos – im Gegenteil.

Die Terrasse wurde kurzerhand zum Podest für die drei Mönche.

Als Erstes begann die Gebetsrunde. Im Prinzip läuft das Ganze ähnlich ab wie in den kleinen Tempeln.

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Über eine große Schüssel wird eine oder zwei Kerzen gelegt – am Rand und auf einem Stock, der über der Schüssel liegt. Dann wird gebetet, und zwar so lange, bis die Kerze fast vollständig abgebrannt ist.

Das dabei heruntertropfende Wachs bildet irgendwann ein mehr oder weniger kunstvolles Gebilde.

Und genau diesem Gebilde wird später eine Bedeutung zugewiesen.
Also quasi:
Kerze runter – Zukunft raus.

Im Anschluss wurden die aufgestellten Almosenschalen – Baat – mit Spenden gefüllt. Das Ganze natürlich in einer bestimmten Reihenfolge.

Danach wurden die Schalen den Mönchen hingestellt.

Wir mussten diese anschließend symbolisch überreichen und dabei kniend mit den Händen berühren, während erneut ein Gebet gesprochen wurde.

Einen Segen mit heiligen Wasser gab es natürlich auch.

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Die Familien Ältesten saßen unterhalb der Terasse , selbstverständlich auf Stühlen wo sie später auch gegessen haben.

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Dann kam der wichtigste Teil jeder größeren Zeremonie:
Das Essen.

Jeder Mönch nahm sich, was er benötigte beziehungsweise worauf er gerade Appetit hatte.

Und nachdem alles verteilt war, durften auch wir Normalsterblichen endlich zuschlagen.


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Im Nachhinein meinte Mama übrigens zu meiner Holden, dass der Mönch heute deutlich länger gebetet hätte als sonst.

Na toll.

Muss wirklich schlimm um mein Karma stehen. 😂

Fotos und Videos durften wir übrigens reichlich machen. Der älteste Mönch – genau der, den wir gestern besucht hatten – wollte sogar noch ein paar Fotos von sich alleine vor dem Lotusteich.

Natürlich wurde dieser Wunsch erfüllt. 😁

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Als er sich schließlich wieder auf den Weg machte und ich mich respektvoll verabschiedete, sagte er tatsächlich:

„See you.“ 😄

Ich glaube, damit ist endgültig bewiesen, dass auch die buddhistische Geistlichkeit inzwischen international unterwegs ist.

Als irgendwann endlich wieder etwas Ruhe einkehrte, gönnte ich mir erst einmal einen Kaffee und machte anschließend auf der Terrasse einen kleinen Powernap.
So nennt man das heutzutage, glaube ich.

Früher hätte man einfach gesagt:
„Der Mann ist eingepennt.“

Als ich wieder aufwachte, war es inzwischen ordentlich warm geworden. Also bereitete ich mir zur inneren und äußeren Erfrischung ein Leo-Erfrischungsgetränk zu und genoss dieses in aller Ruhe.

Danach holte uns drei – meine beiden Mädels und mich – der frühe Vogel wohl endgültig ein.
Wir verschwanden zu dritt im klimatisierten Bungalow und schliefen tatsächlich über zwei Stunden tief und fest.

Als wir wieder unter den Lebenden waren, ließen wir den restlichen Tag gemütlich ausklingen.

Nachdem eine Matte in den Teich fiel musste diese natürlich wieder mit etwas Sanuk gerettet werden .

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Ich machte noch eine kleine Runde und wagte mich zum ersten Mal erfolglos in unseren mittlerweile schon recht ordentlich gewachsenen Mini-Dschungel.

Gehört habe ich dort vieles.
Gesehen leider nichts.

Vermutlich war ich im Dschungel einfach der Einzige, der keine Ahnung hatte, wo die Sehenswürdigkeiten wohnen. 🌴😂

Irgendwann dachte ich mir:
„Mmmh … vielleicht noch mal kurz die E-Mails checken.“
Nüscht. Keine Mail Kein Zertifikat. Keine Erlösung.

Also lautet das offizielle Fazit des heutigen Tages:
Das Karma ist noch unterwegs.
Vielleicht hat es auch Verspätung.
Oder es hängt irgendwo beim thailändischen Zoll fest. 🇹🇭😂

Das Wachsgebilde aus der Gebetszeremonie sah übrigens tatsächlich ein bisschen wie ein Drache oder eine Schlange oder so aus.

Und da wir uns ja gerade in Nakee befanden – was wiederum mit Naga und den Schlangengottheiten zu tun hat – wurde das Ganze kurzerhand als positives Zeichen interpretiert.

Na bitte.
Endlich mal gute Nachrichten vom Karma.
Morgen nochmal Lotto spielen.


Wer weiß – vielleicht ist es ja doch schon unterwegs und hat nur noch keinen Internetzugang.

Und während ich das hier schreibe, frage ich mich schon wieder:
Wer hat eigentlich an der Uhr gedreht?
Denn hier geht schon wieder die Sonne unter. 🌅

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Also werde ich mir jetzt noch etwas Kaltes zu Gemüte führen und darauf hoffen, dass ich heute Nacht von gutem Karma träume.

Und wenn nicht, dann träume ich eben vom Leo.

Das funktioniert erfahrungsgemäß auch ganz gut. 🍺😇

Bis denne … ✌️
 

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