Pleite-Saylor mal wieder auf dem Weg der Geldvernichtung. Da knüpft er ziemlich zielsicher an seine große Pleite während der Dotcom-Krise an. Der Typ ist einfach unseriös, findet aber immer wieder Leute, die ihm vertrauen.....



Jetzt will er wohl für 2 Mrd. USD Bitcoin verkaufen, um damit eigenen Aktien zurückzukaufen und die Dividendenzahlungen zu reduzieren. Damit wird er den BTC-Kurs weiter in den Keller schicken.... zumal er zuvor versprochen hatte, dass Strategy niemals BTCs verkaufen wird. Einmal Arschloch - immer Arschloch!
Schickt Sailor den BTC nun unter 50 kUSD, nicht unwahrscheinlich.
Strategy: Saylor hat sich verzockt – das sind die Folgen - DER AKTIONÄR
Was meinst Du mit Pleite-Saylor? Saylor musste auf Druck der SEC damals 2 Bilanzen korrigieren und es gab Kursverluste in Milliardenhöhe der Microstrategy-Aktie. Es gab mehrere Klagen und auf Druck der SEC zahlte Saylor knapp 9 Mio. Dollar ohne Schuldeingeständnis. Das Unternehmen hatte damals enorme Liquiditätsprobleme und Saylor musste persönlich für Kredite garantieren. Letztlich wurde das Unternehmen durch Kapitalerhöhungen gerettet. Kann man sicher alles kritisieren, aber man sollte sich schon mit den Fakten befassen. Es gab keine Pleite.
Saylor will eventuell Bitcoin verkaufen, da der innere Wert (bestehend vorwiegend aus Bitcoin) der Aktie aktuell höher ist als der Aktienkurs. Da würde es buchhalterisch Sinn machen, Bitcoin zu verkaufen genauso wie es im umgekehrten Fall Sinn machen würde, Bitcoin zu kaufen. Und ja, das könnte den Bitcoinkurs weiter nach unten ziehen und so weiter blabla. Kann man alles kritisieren. Deswegen kauft ja der Bitcoiner Bitcoin, damit nicht nicht ein CEO was macht, was man nicht möchte oder wie Saylor seine Versprechen (never sell Bitcoin) revisiert.
Ich habe nichts gegen Kritik an Saylor, Bitcoin oder whatever, aber immer so pauschale Halbwahrheiten gehen mit gehörig auf den Senkel.
Das sagt übrigens Grok:
"
Michael Saylor (Gründer und langjähriger CEO/Chairman von MicroStrategy, heute Strategy) ist
nicht pleite gegangen oder hat kein persönliches Insolvenzverfahren während der Dotcom-Krise (2000/2001) durchlaufen. Die Behauptung im Forum-Post ist eine Übertreibung oder Falschdarstellung.
Was tatsächlich passiert ist (kurz & faktenbasiert):
- 20. März 2000: MicroStrategy musste auf Druck der SEC und der Wirtschaftsprüfer (PwC) die Bilanzen für 1998 und 1999 korrigieren („restatement“). Ausgewiesene Gewinne wurden zu Verlusten. Die Aktie stürzte an einem einzigen Tag um ca. 62 % ab (von ca. 227 $ auf ca. 87 $). Saylor verlor als Großaktionär rund 6 Milliarden US-Dollar an Buchwert – damals der größte Ein-Tages-Verlust einer Einzelperson. Die New York Daily News titelte „Lost $6 Billion in a Day“.
- Es folgten Dutzende Sammelklagen von Aktionären und eine SEC-Untersuchung wegen fehlerhafter Bilanzierung. Saylor und zwei weitere Manager einigten sich 2000/2001 mit der SEC ohne Schuldeingeständnis: Saylor zahlte persönlich 350.000 $ Strafe + ca. 8,3 Mio. $ „disgorgement“ (Rückgabe von Gewinnen). Das Unternehmen zahlte zusätzlich und musste einen unabhängigen Direktor einsetzen.
- Das Unternehmen hatte massive Liquiditätsprobleme, Saylor musste persönlich Kredite garantieren. Es gab eine Phase, in der er theoretisch „verwundbar für eine persönliche Pleite“ gewesen wäre, falls keine frischen Mittel hereingekommen wären. Aber: Das Unternehmen wurde gerettet – durch Kapitalerhöhungen, Debt-Restructuring und einen 10:1 Reverse Stock Split. Die Aktie fiel später auf unter 1 $, das Unternehmen überlebte jedoch und existiert bis heute (heute als Strategy mit massivem Bitcoin-Treasury).
- Saylor blieb reich genug (später noch dreistellige Millionenbeträge auf dem Papier), baute das Unternehmen um und ist heute wieder Milliardär durch die Bitcoin-Strategie von Strategy."