Ist zwar tiefgründig, aber trotzdem so nicht richtig.
Das Schuldengeld ist eigentlich kein Problem und könnte über Dekaden stabil bleiben.
Gäbe es eine Bankenhaftung und würde man Banken schnell pleite gehen lassen, wenn sie zu risikoreiche Kredite ausgeben und diese dann ausfallen, dann ständen hinter den Krediten immer auch eine wirtschaftlich sinnvolle Investition. Konsumschulden für kleine und mittlere Einkommen sollte es sowieso nicht geben. Staaten dürfen sich auch nicht verschulden.
Schulden, Überschuldung geschieht auch seltener von Privatpersonen, oder Unternehmen, sondern von Staaten. Entweder werden damit Kriege finanziert, oder es müssen Wähler bestochen werden, weil eine Demokratie von "one man one vote" längerfristig nicht funktionieren kann. Man muss immer seine Klientel bestechen, um an der macht zu bleiben. In Deutschland sind das jetzt Alte und Rentner.
Die EZB sollte eigentlich unabhängig von Staaten und Regierungen sein und hat einen sehr engen Aktionsradius - Geldwertstabilität, keine Staatenfinanzierung und kein Bail-out. Alle diese Vorschriften sind gebrochen worden und es interessiert niemanden. Somit ist es kein Wunder, dass das Schuldengeldsystem nicht funktioniert, wenn man gegen alle Regeln verstößt.
Wie immer auch ein Geldsystem in Zukunft aussieht. Die Staaten, die Politik darf nur einen Zugriff auf eine feste Staatsquote bekommen, 30% sollten ausreichen. Mit dem Geld muss man hinkommen, es gibt kein Schuldenmachen, oder Sondervermögen. Dann würden auch keine Radwege in Peru finanziert und Kriege könnten auch nicht mehr veranstaltet werden.