Im Alter erwartet man andere Dinge bzw.nicht mehr so viele....Gleicher Lebensstandard, gleiche Erwartungshaltung.
Erst dann ist der Vergleich fair.
Alles andere ist Kaffeesatzleserei.
Kann ich mir vorstellen, der Gedankenfehler liegt aber in der Demenz. Da hast du nichts mehr in der Hand. Du vegetierst dahin in einem fremden Land und wirst nur noch am Leben gehalten als Einnahmequelle. Wenn ein anderes schweres Leiden hinzukommt dürfte eine Palliative Behandlung schwierig werden. Ich musste meinen Vater auf diesem Weg begleiten und möchte mir nicht vorstellen wie das in Thailand ohne einen entscheidungsberechtigten nahen Angehörigen gelaufen wäre.
Wo die Buddhisten nicht mal Tiere schlachten wollen?Gibt es in Thailand eigentlich aktive Sterbehilfe?
Kann ich mir nicht vorstellen, da auch Freitod / Selbstmord kritisch gesehen wird. Eher sowas wie passive Sterbehilfe, wo man nichts mehr macht.Gibt es in Thailand eigentlich aktive Sterbehilfe?
NEIN! Eigentlich in ganz Asien nicht!Gibt es in Thailand eigentlich aktive Sterbehilfe?
Ja, das ist so, da hat man das Zepter längst abgegeben. Ich habe das Glück eines liebevollen Umfelds, welches gut zwischen der Schweiz und Thailand vernetzt ist. Mein Vater lebte auch einige Jahre auf der Demenzabteilung in der Schweiz, aber ich möchte das lieber nicht.Kann ich mir vorstellen, der Gedankenfehler liegt aber in der Demenz. Da hast du nichts mehr in der Hand. Du vegetierst dahin in einem fremden Land und wirst nur noch am Leben gehalten als Einnahmequelle.
Ob es wirklich sicher ist in einem deutschen Pflegeheim?
10facher Mord-100 weitere Fälle
"Störende" Patienten ermordet
Da ist was dran.Das Problem dürfte in Thailand wirklich nicht geringer sein; wirklich nicht!
Außer dein "Leben" bringt höhere Einkünfte als dein Nichtleben......
Ich habe aus guten Gründen auch in Thailand einen Last Will und einen Living Will damit im Falle eines Falles eben alles soweit möglich geregelt ist!
Wobei eine Helferin im gleichen Condo einquartierten ist sicher nicht jeden möglich.
Für mich aber auch klar, mit 2000€ Rente ( Netto) kann ich nicht krank bzw pflegebedürftig in Thailand leben.
Meine Frau ist zwar über 20 Jahre jünger als ich, was aber eben keine Garantie für eine häusliche Pflege ist!
Und berufstätig ist sie ja auch noch!
Meiner Mutter macht dies alles mit einer, in ihrem Fall, sehr gnädigen Demenz nicht mehr viel aus.
Falls ich noch bei klarem Verstand in diese Lage käme, zöge ich eine friedliche Gute-Nacht-Pille vor.
Jemand, der ohnehin am Existenzminimum lebt, kein Vermögen besitzt und bei dem Krankenkasse, Pflege und alles Weitere vom Staat übernommen werden, ist in Deutschland ganz klar besser aufgehoben.
Aber jemand, der zum Beispiel ein abbezahltes Haus hat, etwas Vermögen und eine Rente von sagen wir 1.500 Euro bezieht, für den sieht die Realität in Deutschland ganz anders aus.
Wenn dann im Pflegeheim monatlich 3.000 bis 4.000 Euro abgezogen werden, bleibt am Ende nichts anderes übrig, als die eigene Existenz zu verkaufen, nur um in einem lieblosen Pflegeheim unterzukommen. Nennen wir es ehrlich beim Namen, das ist nichts anderes als dahinvegetieren.
In so einem Fall wäre man in Thailand deutlich besser aufgehoben. Mehr Leistung, besserer Service, menschlichere Betreuung und dazu noch das Klima. Viele unterschätzen das, aber Sonne und Wärme machen enorm viel mit einem Menschen.
Kurz gesagt: Wer nichts hat, ist in Deutschland besser aufgehoben. Wer ein kleines Vermögen und eine Rente hat, bekommt in Thailand mit weniger Geld eine deutlich höhere Lebensqualität.
Meine meinung!![]()




