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Wise Multiwährungskonto

kerrylu

diy-er 🤗
   Autor
10 November 2021
1.667
8.753
2.815
Dunkel-Pattaya
Für mich (Wohnsitz = Thailand) ist WISE mehr und mehr uninteressant und inzwischen auch nervig.

So z.B. sind meine hinterlegten Auftrags-Vorlagen für'e Tonne.
Reichte zuvor der Name und die Kontonummer des thailändischen Kontoinhaber aus, will WISE nun auch dessen eMail- und Wohnadresse wissen ...wenn nicht wissend/vorhanden lehnt WISE eine ฿aht-Überweisung ab.
Dazu besonders komisch ...gebe ich deren Adresse in Thaischrift an, meckert WISE dass Sonderzeichen nicht erlaubt sind.

Meine bisherige, belgische Kontoverbindung nach WISE kann ich einmotten, weil meine €uro dorthin zukünftig sofort in ฿aht zwangsumgetauscht, auf das neue Thai-WISE-Konto landen.
Ja dann brauche ich den Umweg via WISE nicht mehr, ...dann kann ich auch direkt von der DKB auf mein Thaibank-Konto ...mit entsprechenden Gebühren überweisen.

Und besonders ärgerlich ist es, dass ich kein Multiwährungskonto mehr haben werde, ...ich kann dann dort nur ฿aht "lagern" und keine anderen Währungen mehr. Das ist für mich dann der KO für mein WISE-Akount.

Für Leute mit Wohnsitz in Europa, die zudem ein Thaibank-Konto haben, wird WISE wohl noch von Interesse sein/bleiben, ...für Leute wie mich, mit Wohnsitz Thailand, sehe ich keinen nennenswerten Anreiz, mich mit einer Pseudo-WISE-Thaibank auch noch weiters rumzuärgern.
 

Pfaelzer89

Kennt noch nicht jeder
    Aktiv
29 Juni 2025
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603
723
Richtig. Volle Zustimmung.
Am besten 2 Hauptwohnsitze mit unterschiedlichen gesetzlichen Rahmenbedingungen parallel führen. Und zur Sicherheit noch einen dritten Wise-Account auf einen fiktiven Namen 555

Du solltest den Vorschlag direkt ans Produktmanagement von Wise weiterleiten. Quasi vom Profi zum Anfänger.
Dass die darauf noch nicht selbst gekommen sind? Wahrscheinlich machen die sich unnötigerweise einen Kopf über all die lästigen aufsichtsrechtlichen Themen wie KYC, AML und internationale Regulierung.

Nimm bitte vorsorglich noch ein paar Finanzministerien und Aufsichtsbehörden in CC. Dann klappt die Umsetzung bestimmt noch schneller
Warum so sarkastisch? Bei vielen Banken (z.b. City Bank oder HSBC) kann man auch mehrere Konten in verschiedenen Ländern führen. Bei vielen Fintech Apps sind auch mehrere Accounts möglich.
 

Earn

Schreibwütig
   Autor
17 Oktober 2024
641
2.258
1.343
Warum so sarkastisch? Bei vielen Banken (z.b. City Bank oder HSBC) kann man auch mehrere Konten in verschiedenen Ländern führen. Bei vielen Fintech Apps sind auch mehrere Accounts möglich.
Klasse Beitrag.
Wieder einmal mit maximalem Selbstbewusstsein irgendwas aus „habe ich mal irgendwo gelesen“ zusammengebaut und dabei technische Verknüpfungen, Unterkonten und rechtlich getrennte Banken fröhlich in einen Topf geworfen.

Die Fakten sind relativ simpel:

Weder HSBC noch Citibank erlauben Privatpersonen zwei parallele Identitäten innerhalb desselben Finanzsystems mit unterschiedlichen steuerlichen Wohnsitzen. Was dort existiert, sind rechtlich getrennte Landesbanken unter derselben Holdingstruktur. „Global View“ oder ähnliche Funktionen verknüpfen lediglich bereits bestehende nationale Konten optisch in einer Oberfläche.

HSBC Deutschland, HSBC Thailand usw. sind regulatorisch getrennte Institute mit eigener Lizenz, eigener Compliance und eigener nationaler Aufsicht. Das ist keine „zweite Identität“, sondern lediglich eine technische Kontenübersicht.

Dazu kommt:
HSBC hat sich aus großen Teilen des internationalen Privatkundengeschäfts zurückgezogen und das Retail Banking in Thailand sogar komplett beendet.

Auch die Aussage zu Fintechs wie Revolut, N26, Bunq usw. ist sachlich falsch.

Diese Anbieter arbeiten gerade NICHT mit parallelen Doppelprofilen unter derselben Identität. Im Gegenteil:
Doubletten werden systemseitig aktiv verhindert.

Ein Nutzer = ein Compliance-Datensatz.

Der Hintergrund sind internationale AML-, KYC- und CRS-Regeln. Finanzdienstleister müssen eine Person eindeutig einem steuerlichen Status und Wohnsitz zuordnen. Genau deshalb werden ja inzwischen selbst bei simplen Thailand-Transfers zusätzliche Daten abgefragt.


* Unterkonten,
* Multiwährungs-Wallets,
* lokale Landesbanken,
* oder zusätzliche Karten innerhalb desselben Profils.
Sind nicht mehrere Accounts.
Das hat aber nichts mit mehreren parallelen Privatprofilen unter unterschiedlichen Länderidentitäten zu tun.

Aber trotzdem danke für den kreativen Input.
Verfolge deinen Gedanken weiter und drehe damit das Finanzsystem auf Links.

Du schaffst es wirklich regelmäßig, mit beeindruckender Überzeugung Dinge zu erklären, die bei genauer Betrachtung exakt das Gegenteil der Realität sind.
 

Earn

Schreibwütig
   Autor
17 Oktober 2024
641
2.258
1.343
Es gibt eine App namens "Loca" - nach Identifikation und Hinterlegung einer Kreditkarte kann man überall (und auch wirklich überall) mit laotischem QR Code bezahlen

Das ist ne Lösung, aber eine halbgare. Kann man nur an wenigen Stellen aufladen und dann noch zu einem schlechten Wechselkurs, und nur bei Business Accounts zum bezahlen nutzen, was so ca. 90% Markstände, Straßenhändler etc. ausschließt.
Das Problem liegt vielleicht weniger an der App als daran, dass — im Gegensatz zu Laos — in Thailand extrem viele kleine Händler gar keinen registrierten Business-Account nutzen, sondern ihre privaten PromptPay-Konten.

Auch Loca lässt Zahlungen letztlich nur innerhalb registrierter Merchant-/Business-Strukturen zu (siehe Nutzungsbedingungen der App).

Oder hast du in Laos per Loca-App schon einmal Geld direkt an eine Privatperson überwiesen?

Auch in Laos funktioniert die Kreditkarten-Abwicklung internationaler Zahlungen nur dann, wenn am anderen Ende ein geschäftlich registriertes Konto eingebunden ist. Das unterscheidet sich technisch kaum von Thailand.

Manchmal ist eben die gesellschaftliche Realität bzw. das Nutzerverhalten entscheidender als der technische Unterbau.

Fazit:
Nicht die TagThai-App „taugt nichts“.
Die Thais nutzen ihr System schlicht anders, als es sich manche Touristen gerne wünschen würden .

Trotzdem Danke für die gewohnt gute Situationsbeschreibung.
 
Pattayareise

Hardy641

Hat nix anderes zu tun
    Aktiv
7 Dezember 2021
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1.965
Lt. Wise werden Geldeingänge von anderen Wise und 3rd Party Usern direkt automatisch ein THB umgetauscht.
Wenn ich dagegen Fremdwährung von einer meiner ausländischen Banken auf Wise überweise, dann ich das Geld weiterhin in einem Wise Unterkonto in der Fremdwährung parken.

Ich kann also weiterhin Geld auf IBKR (Broker) schicken ohne 2x Umtauschgebühren zahlen zu müssen.

Wie sieht es aber aus, wenn ich Geld von IBKR auf Wise sende. Wird IBKR von wise als 3rd party User und die Kohle automatisch in THB getauscht? Oder als Bank eingestuft und die Kohle kann ihn Fremdwährung auf Wise bleiben?
 

Earn

Schreibwütig
   Autor
17 Oktober 2024
641
2.258
1.343
Lt. Wise werden Geldeingänge von anderen Wise und 3rd Party Usern direkt automatisch ein THB umgetauscht.
Wenn ich dagegen Fremdwährung von einer meiner ausländischen Banken auf Wise überweise, dann ich das Geld weiterhin in einem Wise Unterkonto in der Fremdwährung parken.

Ich kann also weiterhin Geld auf IBKR (Broker) schicken ohne 2x Umtauschgebühren zahlen zu müssen.

Wie sieht es aber aus, wenn ich Geld von IBKR auf Wise sende. Wird IBKR von wise als 3rd party User und die Kohle automatisch in THB getauscht? Oder als Bank eingestuft und die Kohle kann ihn Fremdwährung auf Wise bleiben?
Sehr gute Problembeschreibung. Sehr gute Frage.

Ich hatte dazu bereits eine recht klare Meinung. Aber Aufgrund der engen technischen Verflechtung zwischen IBKR und Wise sowie der bislang fehlenden Stellungnahme des thailändischen Revenue Department bin ich inzwischen wieder ergebnisoffen.

Die Frage, ob Wise einen IBKR-Transfer künftig als „own account transfer“ oder als „third party payment“ behandelt bleibt spannend.

Ich schließe mich deiner Frage daher an und
bin auf die Lösung gespannt.

Am Ende wird es vermutlich erst der Praxistest mit einer kleinen Summe zeigen. Dann ist die Wise-Umstellung allerdings bereits erfolgt — und für vorbeugende Maßnahmen zu spät.
 

Hardy641

Hat nix anderes zu tun
    Aktiv
7 Dezember 2021
1.264
6.368
1.965
Die Frage, ob Wise einen IBKR-Transfer künftig als „own account transfer“ oder als „third party payment“ behandelt bleibt spannend.
Ist leider wie so oft, wenn in Thailand neue Regularien gelten. Es bleiben Fragen offen.

Und wenn tatsächlich Eingänge von IBKR automatisch in THB getauscht werden, sind das im Jahr Wechselgebühren die schnell in die hunderte Euros gehen.

Ich hatte dazu bereits eine recht klare Meinung. Aber Aufgrund der engen technischen Verflechtung zwischen IBKR und Wise sowie der bislang fehlenden Stellungnahme des thailändischen Revenue Department bin ich inzwischen wieder ergebnisoffen.
Was war denn deine Meinung?
 

Earn

Schreibwütig
   Autor
17 Oktober 2024
641
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1.343
Was war denn deine Meinung?

Meine ursprüngliche Annahme war:

Transfer von IBKR zu Wise Thailand:
→ bleibt weiterhin in EUR geführt
→ gilt aber vermutlich bereits als remitted und damit steuerlich relevant.

Transfer des EUR-Guthabens zurück zu IBKR oder an Dritte:
→ erst EUR → THB
→ und beim Versand wieder THB → EUR

Also potentiell 2x FX-Wechsel mit entsprechenden Kosten.

Mein damaliges Fazit war daher:
Von IBKR erst dann zu Wise Thailand überweisen, wenn das Geld tatsächlich in Thailand in THB verwendet werden soll.

Wise Thailand wäre damit eher ein Auszahlungskonto für Thailand — aber kein sinnvoller Parkplatz für EUR, die später wieder international verwendet oder reinvestiert werden sollen.

In dem Fall könnte man das Geld am Ende auch direkt auf ein europäisches Konto auszahlen lassen und dort die üblichen Gebühren in Kauf nehmen.

Wobei Teile dieser Annahme durch die enge IBKR-/Wise-Integration und fehlende steuerlicher Einordnung inzwischen wieder fraglich geworden sind.
 

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21 Juni 2019
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Das Problem liegt vielleicht weniger an der App als daran, dass — im Gegensatz zu Laos — in Thailand extrem viele kleine Händler gar keinen registrierten Business-Account nutzen, sondern ihre privaten PromptPay-Konten.

Auch Loca lässt Zahlungen letztlich nur innerhalb registrierter Merchant-/Business-Strukturen zu (siehe Nutzungsbedingungen der App).

Auch in Laos funktioniert die Kreditkarten-Abwicklung internationaler Zahlungen nur dann, wenn am anderen Ende ein geschäftlich registriertes Konto eingebunden ist. Das unterscheidet sich technisch kaum von Thailand.

Manchmal ist eben die gesellschaftliche Realität bzw. das Nutzerverhalten entscheidender als der technische Unterbau.

Da hast du eventuell einen Punkt. In der Praxis interessiert es mich als Endkunde auch nicht was der Händler für einen Account hat. Ich hab halt in Laos auf Märkten eingekauft, war essen, etc. wie ich es in Thailand auch tue. Am Ende die Rechnung bezahlt mit der Loca App, die dann wiederum meiner Kreditkarte belastet wurde. Registrierung und Nutzung einfach, für mich ein stimmiges Produkt.

Klingt plausibel dass es so ist wie du schreibst, und in Laos dann tatsächlich auch Business Accounts genutzt werden.

Fazit:
Nicht die TagThai-App „taugt nichts“.
Die Thais nutzen ihr System schlicht anders, als es sich manche Touristen gerne wünschen würden .

Im Gegensatz zur Ursachenanalyse gehe ich bei deinem Fazit nicht ganz mit.
Zum einen ist die Tag Thai App immer noch wesentlich sperriger, allein schon weil ich da halt nicht einfach per hinterlegter Kreditkarte zahlen kann, sondern sie nur zu schlechten Wechselkursen an vereinzelten Standorten aufladen kann.

Zum anderen wünsche ich mir als Tourist einfach nur, stressfrei digital bezahlen zu können.
Welches System dahinter steckt, wie das technisch angebunden ist, etc. ist zwar spannend zu wissen (für mich zumindest - viele andere interessiert das auch nicht), aber wichtig ist erstmal es muss funktionieren und eine niedrige Zutrittsbarriere haben.

Laos bekommt das schon hin - Thailand noch nicht - ich bin aber optimistisch dass es mittelfristig eine Lösung geben wird die zufriedenstellend ist. Wie du selbst geschrieben hast - der Wille ist da, an der Umsetzung mangelt es noch.

Wise könnte da so eine Möglichkeit sein - Prompt Pay implementiert in die deutsche App, mit der Möglichkeit mit seinem Guthaben zu zahlen, würde doch alles bieten was man als Tourist so braucht.
 
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damrong

Schreibwütig
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20 Februar 2022
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Wise könnte da so eine Möglichkeit sein - Prompt Pay implementiert in die deutsche App, mit der Möglichkeit mit seinem Guthaben zu zahlen, würde doch alles bieten was man als Tourist so braucht.
Wird aber die BoT nicht zulassen, daher nur mit thailändischer Adresse möglich.
 
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savoy

Lady Drink King
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27 August 2013
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Akzeptanzpflicht für Visa / Mastercard zum Beispiel, wie es ja auch in der EU kommen soll.
Das glaube ich nicht. Wir haben auch Girocard only Akzeptanzstellen, wo keiner außerhalb Deutschlands zahlen kann. Das gerade beworbene WERO steht auch nur manchen EU-Kunden zur Verfügung.
Ich finde den thailändischen Ansatz ehrlich gesagt ziemlich pragmatisch:
Lieber erstmal eine funktionierende nationale Lösung umsetzen, statt jahrelang an der perfekten internationalen Komplettlösung zu planen.
Genauso sehe ich es auch, auch die Unabhängigkeit ist größer.
Es ist ja also nicht so, dass einem Touristen in Deutschland sämtliche Zahlungsmöglichkeiten zur Verfügung stehen. Ist in den USA ähnlich, wo ein nationales Debit card Netz existiert und trotz MC Visa Logo bestimmte Funktionen nicht möglich sind, z.B. Rabatt bei Tankstellen für US-Debitkarten.
 
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peda

Nichtauskenner
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8 Februar 2009
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Frage an alle, die einen in Europa registrierten Wise-Account haben. Warum belässt ihr es nicht dabei? Habe von Wise noch nie eine Aufforderung erhalten, meine aktuelle Adresse bekannt zu geben.
 

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